International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Soldaten vertreiben Boko Haram aus nigerianischer Stadt und töten 200 Extremisten



Soldaten aus dem Niger und dem Tschad haben die Dschihadisten-Miliz Boko Haram nach dreieinhalb Monaten aus der nigerianischen Stadt Damasak vertrieben.

09.03.15, 15:34 09.03.15, 15:52

Wie am Montag aus tschadischen Sicherheitskreisen verlautete, wurde die Stadt im Nordosten Nigerias im Rahmen einer am Sonntag gestarteten grenzübergreifenden Offensive erobert. Bei den Kämpfen seien 200 Boko-Haram-Extremisten und zehn tschadische Soldaten getötet worden. Ein Vertreter der nigrischen Regierung bestätigte die Angaben, von der nigerianischen Regierung gab es indes eine Stellungnahme.

Damasak liegt nahe der Grenze zu Niger, etwa hundert Kilometer westlich des Tschad-Sees. Boko-Haram-Kämpfer hatten die Stadt am 24. November erobert - nachdem sie sich als Händler verkleidet eingeschlichen hatten. Die nigerianischen Soldaten waren mit einem Teil der Einwohner ins Nachbarland Niger geflohen, wie Parlamentarier damals angaben.

Boko Haram tötete 13'000 Menschen

Die nigrischen und tschadischen Streitkräfte haben am Sonntag eine grossangelegte Offensive gegen Boko Haram gestartet. Die Dschihadistengruppe kämpft seit 2009 mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias und tötete dabei bislang mindestens 13'000 Menschen.

Boko Haram

Zuletzt startete Boko Haram zudem mehrfach Angriffe im Südosten des Niger und in Kamerun. Die beiden Länder und der Tschad entsandten daraufhin Truppen in den Nachbarstaat, um den Vormarsch der Fanatiker zu stoppen. Erst am Samstag hatte das nigerianische Militär Siege über die Extremisten in den Städten Buni Yadi und Buni Gari im Bundesstaat Yobe vermeldet. (whr/sda/afp)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unsichtbare Gefahr

Diese Risiko-Regionen überfliegt die Swiss Tag für Tag

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt rechnet damit, dass Airlines künftig gewisse Kriegsgebiete ganz umfliegen müssen. Daten von Flightradar24 zeigen: Die Swiss überquert täglich Risiko-Regionen.

Regelmässige Passagiere der Swiss wissen es: Die Airline fliegt (wie viele ihrer Konkurrentinnen) täglich über Kriegs- und Krisengebiete. Vor weniger als einer Woche, am 16. Juli, überquerte die Swiss letztmals ostukrainischen Luftraum. Es war ein Airbus A343 auf dem Weg von Bangkok nach Zürich. Einen Tag später schossen mutmasslich prorussische Rebellen in der gleichen Region eine Boeing 777 der Malaysia Airlines mit einer Boden-Luft-Rakete vom Himmel. 298 Menschen starben. 

Die …

Artikel lesen