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Maria Angela Di Trapani, center, is escorted by Italian Carabinieri, paramilitary Police officers, during an anti Mafia operation which led to the arrest of 25 people, in Palermo, Sicily, Italy, Tuesday, Dec. 5, 2017. According to investigators Di Trapani, the daughter of a mobster and the wife of Mafia boss Salvino Madonia, was at the helm of Palermo's Resuttana Mafia clan. (Mike Palazzotto/ANSA via AP)

Verhaftung von Mariangela Di Trapani am Dienstag in Palermo.  Bild: AP/ANSA

Sie sollte die neue Patin der Mafia werden, doch dann kam etwas dazwischen

05.12.17, 14:49 05.12.17, 16:56


Die Polizei in Palermo hat in der Nacht auf Dienstag Mariangela Di Trapani, Ehefrau des Mafia-Bosses Salvino Madonia, festgenommen. Laut den Ermittlern hatte sie den Auftrag erhalten, die Cosa Nostra neu zu organisieren.

Im Zug der Razzia wurden weitere 24 Personen wegen Mafia-Zugehörigkeit festgenommen, berichteten italienische Medien. Wegen ihrer Verbindung mit der Mafia hatte Di Trapani bereits acht Jahre in Haft verbracht und war vor zwei Jahren frei gekommen.

Seitdem hat sie nach Erkenntnissen der Behörden die Führung des Mafia-Clans Resuttana erobert, der seit jeher dem im November verstorbenen Mafia-Boss Salvatore Riina treu war.

Wie ein Mann

«Sie verhält sich wie ein Mann», sollen die prominentesten Mafia-Bosse in Haft über sie gesagt haben, berichtete die in Rom erscheinende Tageszeitung «La Repubblica» am Dienstag. Diese sollen Di Trapani beauftragt haben, nach Riinas Tod den Clan neu zu organisieren. Die kriminelle Organisation bereichert sich vor allem durch Erpressungen von Unternehmern.

Mariangela Di Trapanis Ehemann Salvino Madonia ist wegen des Mordes am Anti-Mafia-Unternehmer Libero Grassi in den 1990er-Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auch ihre beiden Schwager sitzen wegen Mafia-Morden lebenslänglich hinter Gittern.

Immer mehr Clan-Chefinnen

Frauen spielen in den Spitzenstrukturen des organisierten Verbrechens eine immer aktivere Rolle, ergaben die Ermittlungen. Wenn ihre Väter, Ehemänner oder Söhne inhaftiert werden, rücken sie in die Chefetagen mafiöser Strukturen auf.

Die Clan-Chefinnen, die den Drogenmarkt beherrschen, Geld waschen und Killer anheuern, sind die neuen «Patinnen» der Mafia, die genauso kaltblütig agieren wie ihre männlichen Familienmitglieder, wie die Ermittler erklärten. (whr/sda/apa)

Mafiosi-Treffen in Frauenfeld gefilmt

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Martin68 05.12.2017 17:03
    Highlight Dies ist der Beweis, dass es keine Quoten braucht....
    43 5 Melden
    • virus.exe 05.12.2017 22:03
      Highlight Genau. Eifach alle Männer wegsperren dann passt‘s mit der Quote...😂
      1 1 Melden
  • HAZEFLOW JR 05.12.2017 15:54
    Highlight Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben, es kann einer gehen werden aber 50 neue die das ganze neu "Organisieren" kommen. 😂😂
    50 4 Melden
  • one0one 05.12.2017 15:44
    Highlight Krass wenn die Mafia in der Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt weiter ist als die Gesellschaft :/
    167 9 Melden
    • Ohmann94 05.12.2017 16:10
      Highlight Ich weiss nicht, wieso man mit so einem Thema schonwieder die, mittlerweile leidige, Gender-Agenda weiter ausreizen muss. Aber anscheinend besteht ja durchaus der Bedarf weiterhin überall massive Probleme zu zeichnen und sich schlussendlich dann doch wieder nur mit nervigen und unnötigen Kleinigkeiten zu beschäftigen, sodass am Ende nur alle genervt sind und wir weiterhin die wichtigen Dinge unserer Welt und Gesellschaft nicht in den Griff bekommen.
      16 45 Melden
    • DoMeBE19 05.12.2017 16:52
      Highlight Als ob es bei uns so schlimm wäre, du musst wissen das es auch nicht die Lösung ist vorgegebene Frauenquoten erfüllen zu müssen!
      12 27 Melden
    • Flying Zebra 05.12.2017 19:09
      Highlight @ohmann94
      Gleichstellung ist wichtig!
      17 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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