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Neuer Prozess: Berlusconi wird den «Bunga-Bunga»-Schatten nicht los

16.05.18, 14:47 16.05.18, 15:23

Ein Untersuchungsrichter in Rom hat am Mittwoch die Eröffnung eines Prozesses gegen Italiens viermaligen Regierungschef Silvio Berlusconi und gegen den Sänger Mariano Apicella beschlossen. Der Vorwurf lautet auf Korruption und Falschaussage.

Der Prozess beginnt am 23. November in Rom. Dabei geht es um einen Teil der gross angelegten Untersuchung wegen Zeugenbestechung in dem spektakulären Prozess um die «Bunga-Bunga»-Partys in Berlusconis Villa Arcore bei Mailand.

157'000 Euro für Falschaussage

Berlusconi soll dem Neapolitaner Apicella für eine Falschaussage in dem «Bunga-Bunga»-Prozess insgesamt 157’000 Euro gezahlt haben. Der als Hobbysänger bekannte Berlusconi hatte mit Apicella mehrere Liebeslieder komponiert und einige Alben veröffentlicht.

Die Vorwürfe der Zeugenbestechung sind nicht neu: Die Staatsanwaltschaft hatte schon nach dem Ende des Prozesses, der 2015 mangels Beweisen in letzter Instanz mit einem Freispruch endete, vermutet, dass Berlusconi Zeugen mehr als zehn Millionen Euro gezahlt haben soll, damit sie zu seinen Gunsten aussagen.

Sex mit minderjährigen Prostituierten

Dem ehemaligen Regierungschef war damals Amtsmissbrauch vorgeworfen worden. Ausserdem war Berlusconi angeklagt, bei den «Bunga-Bunga»-Partys Sex mit minderjährigen Prostituierten gehabt zu haben, darunter mit der marokkanischen Tänzerin «Ruby».

Ein Mailänder Gericht hatte am Freitag Berlusconis Antrag auf Rehabilitierung nach seiner rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs 2013 stattgegeben. Damit kann der TV-Unternehmer nach einem langjährigen Verbot in Italien wieder ein politisches Amt bekleiden. (whr/sda/apa)

Berlusconi streicht seine Models von der Gehaltsliste

Berlusconi wird von Demonstrantin überrascht

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 16.05.2018 19:39
    Highlight 157'000 Euro, damit einer eine falsche Aussage macht...

    Das ist mehr als die 130'000 Dollar Schweigegeld, die Trump bezahlt hat. 🤔

    Und uns hat man beigebracht, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

    Immer diese Lügen!!!
    4 0 Melden
  • Ade messi 16.05.2018 17:09
    Highlight Was für eine Farce! Was ich nie verstehen werde: weshalb schlafen Frauen mit solch hässlichen Männern?
    11 7 Melden
    • Sharkdiver 16.05.2018 21:17
      Highlight 🤑🤑🤑🤑🤑🤑🤑🤑🤑🤑🤑
      4 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 16.05.2018 21:23
      Highlight Geld! 🤑
      5 0 Melden
    • Ni Hao 16.05.2018 21:40
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • FrancoL 16.05.2018 22:04
      Highlight Geld macht schön oder blind.
      5 0 Melden
    • Ni Hao 17.05.2018 04:34
      Highlight Money, money, money.....
      1 0 Melden
  • piedone lo sbirro 16.05.2018 15:19
    Highlight un vecchio pregiudicato puttaniere
    24 1 Melden

«Yes we can» – heute ist ein guter Tag, um Eishockeygeschichte zu schreiben

Heute haben die Schweizer die Chance, zum dritten Mal nach 1998 und 2013 das WM-Halbfinale zu erreichen. Es gibt keinen Grund, weshalb sie im Viertelfinale Finnland nicht besiegen könnten. 

Die Geschichte sagt uns, es sei unmöglich. Der letzte Sieg gegen Finnland an einem Titelturnier liegt 30 Jahre (1988, Olympia Calgary/1:2) und bei einer WM noch länger zurück (1972 in Prag/2:3). Und das waren erst noch Vorrundenspiele. Eine «K.O-Partie» haben wir gegen Finnland überhaupt noch nie gewonnen.

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