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Schweizer Rentner verbarrikadiert sich in sardischem Dorf – und schiesst, während die Polizei verhandelt



Ein bewaffneter Schweizer hat sich von Montag- bis Dienstagabend in seinem Haus in San Giovanni Suergiu auf Sardinien verschanzt. Mittlerweile habe er sich ergeben, meldeten die italienischen Agenturen Adnkronos und Ansa.

Der Mann - ein französisch-schweizerischer pensionierter Nuklearphysiker - drohte auf jeden zu schiessen, der sich seinem Haus nähere. Das Haus hatte der 75-Jährige vor einem Jahr für 400'000 Euro erstanden. Im Frühling war er dort eingezogen.

Den Agenturen zufolge hatte sich der Mann mit dem früheren Besitzer des Hauses gestritten. Als seine 55-jährige Frau am Montagabend nach Hause kam, waren die Türen verschlossen. Ihr Ehemann hatte sich im Schlafzimmer verbarrikadiert. Die Frau alarmierte die Polizei.

Die sardische Polizei, begleitet von Vermittlungsspezialisten, verhandelte während fast 20 Stunden mit dem Mann. Während der Verhandlungen fiel ein Schuss. Die Kugel traf die Mauer über der Türe.

Gegen 19.00 Uhr ergab sich der Mann schliesslich. In dem Zimmer, in dem er sich verschanzt hatte, wurden drei Pistolen beschlagnahmt. Die italienische Justiz muss nun abklären, ob der Mann ins Gefängnis oder in eine psychiatrische Einrichtung muss. (sda/adnkronos/ansa)

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