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Der kleine Yamato im japanischen TV. screenshot

Es grenzt an ein Wunder: So wurde der 7-jährige Yamato nach einer Woche im Wald gefunden

03.06.16, 09:17 03.06.16, 10:44

Es ist eine fast unglaubliche Geschichte und sie geht momentan um die Welt. Der siebenjährige Yamato Tanooka, der in Japan von seinen Eltern zur Bestrafung allein in einem Wald zurückgelassen wurde, ist nach einer Woche lebend wieder gefunden worden.

Soldaten entdeckten ihn am frühen Freitagmorgen auf einem Übungsgelände in einem Bergwald. Der äusserlich unverletzte Junge sei zu vorsorglichen Untersuchungen mit einem Helikopter in ein Spital gebracht worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Junge habe den Soldaten seinen Namen genannt.

Der Vater von Yamato. Bild: KYODO/REUTERS

Yamato habe sich rund fünf Kilometer von der Stelle entfernt, wo er zuletzt gesehen wurde. Der Junge wurde seit Samstag in einem bergigen und von wilden Bären bewohnten Wald auf der nördlichen Insel Hokkaido vermisst. Zunächst gaben die Eltern bei der Polizei an, ihr Sohn sei verschwunden, als die Familie gemeinsam wandern war.

Strafe, weil er Steine auf Autos warf

Später gaben sie zu, den Jungen zur Bestrafung im Wald zurückgelassen zu haben, weil er Steine auf Autos und Menschen geworfen habe. Sie seien aber nur etwa 500 Meter mit dem Auto weggefahren und dann sofort umgekehrt.

Soldaten durchkämmten den Wald.
Bild: AP/Kyodo News

Das Medieninteresse ist gross.
Bild: KYODO/REUTERS

Der Kleine, der weder etwas zu essen noch etwas zu trinken dabei hatte, sei aber da schon verschwunden gewesen.

Knapp 200 Rettungskräfte und Polizisten hatten nach dem Jungen gesucht. Sie weiteten nach zweitägigen vergeblichen Anstrengungen das Suchgebiet aus und setzten Spürhunde und Pferde ein. Auch Soldaten halfen bei der Suche, über die das japanische Fernsehen rund um die Uhr berichtete.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Andrea_Mordasini 04.06.2016 22:37
    Highlight Zum Glück ist der Zwischenfall glimpflich ausgegangen, was für ein Glück und Wunder! Ich hätte nicht gedacht, dass der Kleine nach einer Woche lebend gefunden würde. Yamato ist ein cleverer, tapferer Junge - seine Eltern sollten stolz auf ihn sein! Was sie ihm mit dem Aussetzen angetan haben, geht gar nicht, ist unentschuldbar und für mich psychische Misshandlung! Hoffentlich werden auch die seelischen Wunden heilen, denn das Vertrauen des Kindes in seine Eltern wurde zutiefst erschüttert. Und hoffentlich wars für die Eltern eine Lehre... Denn diese haben grossen Mist gebaut, nicht Yamato!
    0 0 Melden
  • The Host 03.06.2016 22:54
    Highlight Was hat der Junge gegessen? Wo hat der Junge geschlafen? Was hat der Junge erlebt? Wieder nur ein halber Artikel auf Watson...
    3 39 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 04.06.2016 07:54
      Highlight Oha, kein Wunder schliesst die Schweiz beim Pisa-Test im Leseverständnis so schlecht ab.

      Zufällig kam er auf einem im Wald gelegenen Übungsplatz des Militärs heraus, wo er einen Regenunterschlupf für Soldaten fand.

      "Hungrig und erschöpft legte sich der Siebenjährige auf eine dreckige Matratze, mit einer anderen deckte er sich notdürftig zu, um sich gegen die bittere Kälte zu schützen. Als Soldaten zwei Tage später auf das Gelände kamen, blieb er aber unentdeckt.
      So hielt sich der Kleine lange, einsame Tage und Nächte hier am Leben, ohne einen Bissen Essen, nur mit Wasser aus einem Trog."
      35 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 10:39
      Highlight Vielleicht braucht es noch Bilder?
      15 4 Melden
  • Atomicgarden 03.06.2016 15:22
    Highlight wohl das einzige Elternpaar, das die Drohung «du wenn no wiiter so dumm tuesch, chasch grad do usstige. Denn gönd mir allei is Disneyland...» wahr gemacht hat.
    84 0 Melden
  • ovatta 03.06.2016 13:25
    Highlight Schickt denn Jungen zu den Pfadfindern!
    27 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 14:25
      Highlight Komisch, der hats auch ohne geschafft. Ganz ohne religiöse Pfadfinder.
      17 68 Melden
    • ovatta 03.06.2016 16:18
      Highlight Alle Pfadis die ich kenne sind alles andere als religiös!
      Und er lernt vielleicht auch das man nicht einfach so mit Steinen um sich wirft!
      Das heisst nicht das die Aktion der Eltern OK wahr.
      48 3 Melden
    • Snowdrum 03.06.2016 19:01
      Highlight @ Pokus
      du warst woll nicht in der Pfadi?
      habe alles andere dort gesehen aber nicht religion
      19 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 20:34
      Highlight Die Pfadi hat nun gar nichts mit Religion zu tun! Sie verwechseln das wohl mit der Jungwacht und Blauring die stockkatholisch sind.
      21 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 21:54
      Highlight @Grufti: Recht hast du
      6 5 Melden
    • Merida 04.06.2016 10:56
      Highlight Bei uns im Blauring gabs Katholiken, Reformierte und auch Atheisten und es war eine sehr tolle Zeit!
      3 1 Melden
    • one0one 04.06.2016 11:06
      Highlight Yeah Pokus. Du reitest dich immer tiefer in die scheisse mit deinem Feldzug gegen Religionen... Nun witterst du schon vei nich religioesen Organisationen religiöse Motive.... Hauptsache hassen...
      5 3 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 04.06.2016 11:18
      Highlight Ich weiss nicht woher ihr euer Wissen habt, aber die Pfadfinder sind als stockkonservatives Konditinierungsintrument konzipiert worden.

      "Die Prinzipien der Pfadfinderbewegung bilden einen Verhaltenskodex, der für alle Mitglieder gleichermaßen gilt und damit die Bewegung als Ganzes prägt. WOSM benennt drei Grundprinzipien, die als Verpflichtungen formuliert werden:

      die Pflicht gegenüber Gott,
      die Pflicht gegenüber Dritten und
      die Pflicht gegenüber sich selbst.[3]"
      6 5 Melden
    • HolzöpfelundZipfelchappe 04.06.2016 14:48
      Highlight Naja. Die meisten Pfadis das erste Versprechen heute weg oder ersetzen es durch die "Pflicht gegenüber einer höheren Macht". Das Pfadfinderversprechen ist rein deklaratorischer Natur, wie übrigens auch die Präambel unserer Bundesverfassung. (Im Namen Gottes des Allmächtigen)

      Auch die CEVI zum Beispiel, die von der reformierten Kirche gesponsert ist, ist heute in der Schweiz konfessionslos.

      Generell orientiert man sich einfach an den christlichen Werten, wie Nächstenliebe und Verantwortung für andere. Stockkonservativ ist anders.
      1 0 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 04.06.2016 19:00
      Highlight Christliche Werte, exakt.
      Darum wird das ganze paramilitärisch geführt, Befehle nicht hinterfragt, dem "Führer" oder "Leiter" gefolgt ect. Alles sehr christlich. Moll.
      Been there, seen that.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 20:07
      Highlight @Miss_Ann_Thropist: Du meinst es zwar nicht so, aber du liegst richtig.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 13:18
    Highlight In der Schweiz wäre die KESB Familie nun um ein Mitglied grösser.
    19 30 Melden
  • Tsetse 03.06.2016 13:09
    Highlight Die Geschichte geht mir ungewohnt nahe. Was musste der Junge durchmachen, nachts alleine im Wald 😰
    11 7 Melden
  • Calvin WatsOff 03.06.2016 10:17
    Highlight Dem kleinen Racker alles Gute, schön hat er das überlebt ❤️😃😃😃
    62 1 Melden
  • WalterWhiteDies 03.06.2016 10:13
    Highlight Ich hoffe das die Eltern eine saftige Strafe für ihre Dummheit bekommen!
    12 61 Melden
    • suchwow 03.06.2016 10:49
      Highlight Ich glaube, die Eltern wurden genug abgestraft. Gibt nichts schlimmeres, als Ungewissheit über das eigene Kind zu haben. Beide - Eltern und Sohn - werden aus der Geschichte gelernt haben

      Ausserdem wird der Sucheinsatz nicht ganz kostenfrei bleiben ;)
      91 2 Melden
    • WalterWhiteDies 03.06.2016 10:59
      Highlight Ja dies ist natürlich sehr schlimm für die Eltern, aber normale Eltern würden ein Kind nicht so bestraffen.
      16 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 12:48
      Highlight Normale Kinder werfen auch keine Steine auf Menschen und Autos.
      49 10 Melden
    • Maya Eldorado 03.06.2016 13:28
      Highlight Jay-C
      Was sind denn genau normale Eltern ihrer Ansicht nach?
      Es geschehen auch merkwürdige Sachen, die als ganz normal angesehen werden.
      22 2 Melden

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