International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04148470 (FILE) A file handout photo dated 16 December 2001 and made available by Greenpeace, showing a whale catcher ship Kyo Maru 1, using a harpoon to catch a whale in Southern Ocean. A UN court in The Hague on 31 March 2014 halted Japan's much-criticized whaling programme, ruling that it contravenes a 1986 moratorium on whale hunting. Japan must end its 'research whaling' programme, the International Court of Justice (ICJ) said. Japan said the programme was for scientific research and permitted under international conventions. Australia had brought the case to the ICJ in 2010, charging that Japan was breaching international law by killing hundreds of whales every year for commercial purposes. Japan was “deeply disappointed” by the ruling, an unnamed government official was quoted by the Kyodo News agency as saying. But the official said Japan would stand by the ruling.  EPA/JEREMY SUTTON-HIBBERT / HO  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 99356789

Archivbild: Ein Greenpeace-Foto zeigt ein japanisches Walfang-Boot.
Bild: EPA/GREENPEACE

Trotz massiver Proteste: Japan fängt wieder Wale – um «Walforschung» zu betreiben

30.11.15, 06:52 30.11.15, 07:19


Japan nimmt wie angekündigt den Walfang in der Antarktis trotz internationaler Proteste wieder auf. Ein Schiff werde am Dienstag in See stechen, um «Walforschung» zu betreiben, teilte die japanische Fischereibehörde am Montag mit.

Die Internationale Gerichtshof in Den Haag, das höchste UNO-Gericht, hatte im März entschieden, dass das «wissenschaftliche» Walfangprogramm der Japaner in der Antarktis nur ein Vorwand für die Jagd aus kommerziellen Gründen sei.

Tokio hatte die Jagd daraufhin eine Saison ausgesetzt, am Wochenende aber eine Wiederaufnahme angekündigt. Statt tausend sollen künftig pro Saison demnach nur noch 333 Zwergwale gefangen werden.

Japan hatte sich stets auf die Wissenschaft berufen, um ein 1986 verhängtes Verbot des kommerziellen Walfangs zu umgehen. Allerdings macht Tokio keinen Hehl daraus, dass das Fleisch getöteter Wale in Japan verzehrt wird. (sda/afp)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gulli 30.11.2015 08:34
    Highlight Die ganze Geschichte hat schon lange nichts mehr mit Walfang zu tun.
    - In den Kühlhäusern warten noch zig Tonnen Walfleisch auf irgendeinen Abnehmer (vergeblich)
    - Der ganze Walfang muss hoch subventioniert werden
    - Ein Teil der Flotte wurde sogar mit Fukushima-Hilfsgeldern modernisiert (das Fabrikschiff)
    - Japan ist historisch belegt keine Walfangnation

    Es geht Japan ganz alleine darum, dass sie sich von niemandem etwas sagen lassen wollen (schon gar nicht von sea-sheperd). Wieder einmal ein himmeltrauriges Beispiel von total überrissenem Nationalismus.

    Unterstützt sea-sheperd.org !
    17 2 Melden
  • EvilBetty 30.11.2015 08:03
    Highlight Welche Erkenntnisse werden denn aus dieser «Walforschung» gewonnen?
    8 0 Melden
  • Joseph Dredd 30.11.2015 07:17
    Highlight Eine dieser Szenen auf der Weltbühne, wo sich eine Nation dreist über internationale Konventionen hinwegsetzt und ihr Ding durchzieht, während die restlichen Staaten dies "aufs Schärfste verurteilen", konkret jedoch nie etwas dagegen unternommen wird - man lässt den Betreffenden freie Hand. Ich freue mich schon auf weitere Staffeln "Whale Wars".
    18 0 Melden

In Ewigkeit, Ramen: Ein Zmittag in der «Konzentrations-Kabine»

Hier sitze ich nun alleine in meiner «flavor concentration booth». Und diese «Geschmacks-Konzentrations-Kabine» ist etwa so gemütlich, wie sie sich anhört. Grelles Licht lässt das Interieur in noch aggressiverem Rot erstrahlen. Aus den Lautsprechern tönt eine schnulzige, japanische Version eines Aladdin-Liedes, rundherum Geschepper und Stimmengewirr. Das einzig Angenehme: der herzhafte Geruch von Ramen, der mir um die Nase weht.

Ich mache es mir auf meinem Barhocker gemütlich und schaue mich um: …

Artikel lesen