International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This Oct. 26, 2009 file photo, comedian Bill Cosby, left, and his wife Camille appear at the John F. Kennedy Center for Performing Arts before Bill Cosby received the Mark Twain Prize for American Humor in Washington. A judge has denied a request by lawyers for Bill Cosby's wife to postpone her deposition in a defamation lawsuit brought by seven women who claim the comedian sexually assaulted them. The judge ruled late Sunday, Feb. 20, 2016, that the deposition, scheduled for Monday, can proceed.  (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)

Camille Cosby zusammen mit ihrem Mann, dem ehemaligen Fernsehstars Bill Cosby - Aufnahme aus dem Jahr 2009.
Bild: Jacquelyn Martin/AP/KEYSTONE

Jetzt muss die Ehefrau von Bill Cosby aussagen

Die Ehefrau des US-Komikers Bill Cosby hat hinter verschlossenen Türen erstmals unter Eid zu den Missbrauchsvorwürfen gegen ihren Mann ausgesagt. Camille Cosby wurde am Montag in einem Hotel in Springfield im US-Bundestaat Massachusetts vernommen.

23.02.16, 05:32 23.02.16, 07:32


Sie hatte sich bis zuletzt gegen den Termin gewehrt. Die Anwälte ihres Mannes kündigten bereits vor der Aussage der 71-Jährigen an, dass von dem Termin nichts nach aussen dringen werde. Sicherheitskräfte versperrten den Zugang zu dem Raum, in dem die Aussage stattfand, und verdeckten auch die Sicht darauf. Eidesstattliche Aussagen dieser Art sind nicht öffentlich.

In dem Bundesstaat im Nordosten der USA klagt der 78-jährige ehemalige Fernsehstar in einem zivilen Strafverfahren gegen sieben Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigen. Er wirft ihnen vor, die Anschuldigungen erfunden zu haben, um einen finanziellen Vorteil daraus zu schlagen.

Camille Cosby ist seit 52 Jahren mit dem Schauspieler verheiratet und fungierte auch als seine Managerin. Im Dezember 2014, als mehr und mehr Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen ihren Mann aufkamen, hatte sie ihn in einer Erklärung in Schutz genommen und die Medien scharf kritisiert.

Über 50 Frauen

Insgesamt beschuldigen inzwischen mehr als 50 Frauen den einstigen Star der «Cosby Show», sie sexuell missbraucht zu haben. Zu Cosbys mutmasslichen Opfern gehören Models, Kellnerinnen und Mitarbeiterinnen aus dem Showgeschäft. Die Fälle reichen bis in die 60er Jahre zurück, die meisten sind daher bereits verjährt. Cosby bestreitet alle Vorwürfe vehement.

Im Bundesstaat Pennsylvania droht ihm mittlerweile ein Strafprozess wegen «schwerer sexueller Nötigung». Der Schauspieler soll eine Universitätsmitarbeiterin unter Drogen gesetzt und missbraucht haben. Der Übergriff soll 2004 im Haus des Schauspielers in Cheltenham bei Philadelphia stattgefunden haben. (wst/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Aus Gewissensgründen» – Diese Apothekerin verbannt Homöopathie aus Regalen

Wie du dir als Gymi-Schüler die Lehre vorstellst – und umgekehrt

«Jetzt gegensteuern, sonst werden die Folgen fatal sein»: 11-Jährige erleiden Burn-out

Der Kampf um die Seele der Amerikaner hat begonnen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die «Queen of Soul» lebt nicht mehr: Aretha Franklin ist gestorben

Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.

Wie viele Menschen müssen in diesen Takten Kraft getankt haben: Steil ansetzende Bläser, dazu ein heiter verzerrtes Gitarrenriff und dann eine Aretha Franklin, die mit all ihrem Soul ins Mikrofon schmettert: «What you want / Baby, I got it …

Artikel lesen