International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ausgehungert: Inhaftierter Oppositionsführer in Venezuela isst wieder

12.06.15, 01:20 12.06.15, 10:47


Der inhaftierte venezolanische Oppositionsführer Daniel Ceballos hat nach 20 Tagen seinen Hungerstreik beendet. Zusammen mit dem ebenfalls inhaftierten Oppositionspolitiker Leopoldo López hatte Ceballos Ende Mai die Protestaktion gestartet.

Ceballos' Frau machte das Ende des Hungerstreiks am Donnerstag über Twitter bekannt. 

Der frühere Bürgermeister der Protesthochburg San Cristóbal werde bereits wieder über intravenöse Infusionen ernährt. Während des Hungerstreiks hatte Ceballos stark an Gewicht verloren.

epa04786975 Lilian Tintori (L), wife of imprisoned oppisition leader Leopoldo Lopez, and Patricia de Ceballos (R), wife of former opposition mayor Daniel Ceballos, attend a vigil at Chiquinquira church in Caracas, Venezuela, 06 June 2015. This vigil is in support of the imprisoned leaders, who continue their hunger strike, and also to ask for the mediation of pope Francis in the Venezuelan crisis.  EPA/Miguel Gutiérrez

Die Ehefrauen der beiden inhaftieren Oppositionellen. Bild: EPA/EFE

Ceballos und López wollten mit ihrer Aktion die Freilassung der politischen Gefangenen, das «Ende von Verfolgung, Repression und Zensur» sowie einen festen Termin für die Parlamentswahl erreichen.

Beiden Oppositionellen wird Verschwörung und Anstachelung zur Gewalt während der Unruhen im Frühjahr 2014 vorgeworfen. Bei den Protesten gegen die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro waren nach offiziellen Angaben zwischen Februar und Mai 43 Menschen getötet worden. (kad/sda/afp)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Audi zahlt 800 Millionen Euro Bussgeld für Abgas-Manipulationen

Audi zahlt für die Manipulation von Dieselmotoren ein Bussgeld von 800 Millionen Euro. Das von der Staatsanwaltschaft München II eingeleitete Verfahren gegen Audi sei damit abgeschlossen, teilte die Volkswagen-Tochter am Dienstag mit.

Der Autobauer werde keine Rechtsmittel dagegen einlegen. «Die Audi AG bekennt sich damit zu ihrer Verantwortung für die vorgefallenen Aufsichtspflichtverletzungen.» Die Busse dezimiert auch «unmittelbar» das Konzernergebnis von Volkswagen, wie die Audi-Mutter …

Artikel lesen