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Unicef warnt: Ohne Hilfe droht 70 Millionen Kindern der Tod 

Millionen Kinder unter fünf Jahren sind weltweit von Armut, Krankheiten und chronischer Unterernährung betroffen. Ihr Tod wäre vermeidbar – das Kinderhilfswerk Unicef fordert internationale Hilfe.

23.06.15, 08:57


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Die Uno-Kinderschutzorganisation Unicef hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, sich stärker für arme und benachteiligte Kinder dieser Welt einzusetzen. Knapp 70 Millionen von ihnen könnten sonst bis 2030 an vermeidbaren Ursachen sterben, heisst es in einem Bericht.

Ungewisse Zukunft: zwei Buben im Tschad. Bild: AP

«Das Leben und die Zukunft der am stärksten benachteiligten Kinder zählt - nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Familien, ihre Gemeinden und ihre Gesellschaft», sagte Unicef-Chef Anthony Lake. «Wenn die internationale Gemeinschaft zulässt, dass der jetzige Trend weitergeht, werden Millionen Kinder sterben.» Der Teufelskreis müsse durchbrochen werden, forderte Lake. Die Armen von gestern seien die Armen von heute geworden und könnten wiederum ihren Kindern keine ordentliche Bildung ermöglichen.

Eine Armenspeisung für Knaben in Indien. Bild: AP

Seit den Neunzigerjahren wurde die Kindersterblichkeit nach Angaben von Unicef zwar halbiert - doch immer noch sterben jährlich fast sechs Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag an vermeidbaren Krankheiten. Rund 119 Millionen Kinder werden dem Bericht zufolge in den kommenden 15 Jahren an chronischer Mangelernährung leiden. 58 Millionen Kinder könnten zudem nicht zur Schule gehen.

Mittellos: Ein junger Haitianer sucht auf einer Müllkippe nach Verwertbarem. Bild: AP

Die Staats- und Regierungschefs sollten sich deshalb auf die ärmsten Kinder dieser Welt konzentrieren. Nur mit ihrer Hilfe könne man vermeiden, dass Millionen sterben, so Lake.

kry/dpa

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 23.06.2015 10:42
    Highlight Anstatt Nahrung, Medikamente und Bildung exportiert die westliche Zivilisation halt lieber Waffen, um dann mit Hilfe einiger weniger Verbündeten, die dortigen Rohstoffe auszubeuten und so die Länder auszurauben. Es ist doch beschämend, dass in die ärmsten und entlegensten Ländern dieser Welt Waffen geliefert werden können, während es unmöglich erscheint, dass Menschen genug Nahrung erhalten. Wenigstens gibt es hier und auch weltweit linke Parteien, welche dass ändern möchten, aber dabei immer wieder auf den erbitterten Widerstand der geldgierigen rechten Kriegstreiber stossen.
    14 6 Melden
    • Oberon 24.06.2015 01:02
      Highlight Solange die Menschheit es nicht schafft das Kapitel der Kriege und Terroristen hinter sich zu lassen, können die wichtigsten Probleme nie gelöst werden.
      1 1 Melden

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