International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Er führte im kolumbianischen Urwald Hunderte Zwangsabtreibungen durch – jetzt wurde der FARC-Rebell in Spanien verhaftet

13.12.15, 15:13


Die spanische Polizei hat in Madrid einen steckbrieflich gesuchten FARC-Rebellen aus Kolumbien festgenommen, der in seiner Heimat Zwangsabtreibungen an mehr als 500 Mitkämpferinnen vorgenommen haben soll. Dies gab das Madrider Innenministerium am Sonntag bekannt.

Der 40-Jährige war von der Justiz in Kolumbien zur Fahndung ausgeschrieben. Er soll in einem Zeitraum von 15 Jahren bei mehr als 500 FARC-Kämpferinnen zwangsweise Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen haben.

Zwangsabtreibungen gehörten nach Angaben der kolumbianischen Behörden zur «Kriegspolitik» der FARC-Rebellen. Mehrere Frauen starben bei den Eingriffen, die in abgelegenen Gegenden im Urwald vorgenommen wurden. Unter den Opfern waren nach Angaben der Justiz in dem lateinamerikanischen Land auch Minderjährige. (wst/sda)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Russen präsentieren die Skripal-Attentäter – als unschuldige Touristen

Die beiden Verdächtigen im Skripal-Fall sind aufgetaucht. In einem Interview mit der «Russia Today»-Chefredaktorin erklären sie, dass sie nur gewöhnliche Touristen seien. Man wird den Verdacht nicht los, dass das Ganze inszeniert ist.

Ein halbes Jahr nach dem Attentat auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia hat die britische Polizei vergangenen Mittwoch zwei Verdächtige benannt: Es handelt sich demnach um Russen, die Pässe auf die Namen Alexander Petrow und Ruslan Boschirow nutzten.

Gut eine Woche nachdem die beiden Verdächtigen öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben wurden, meldete sich nun der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch zu Wort. Er hoffe, dass sich die beiden bald …

Artikel lesen