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Die Pose des Siegers: Emmanuel Macron und Ehefrau Brigitte. Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Frankreich wagt den revolutionären Bruch – und hat nun eine echte Wahl

Die Umfragen logen nicht: Emmanuel Macron und Marine Le Pen werden unter sich ausmachen, wer in den Elysée-Palast einziehen wird. Damit hat Frankreich eine klare Alternative: Weltoffenheit oder Abschottung.

24.04.17, 06:42 24.04.17, 07:04

Für einmal muss man einer in letzter Zeit viel gescholtenen Zunft ein Kränzlein winden: Die Demoskopen lagen im ersten Durchgang der französischen Präsidentschaftswahl vollkommen richtig. Wochenlang sahen die Umfragen Emmanuel Macron und Marine Le Pen auf den ersten beiden Plätzen, die zum Einzug in die Stichwahl berechtigen. Und genau so ist es gekommen.

Was sich an diesem Sonntag ereignete, darf man durchaus als eine Art zweite französische Revolution bezeichnen. Das Wahlvolk hat sich für zwei Kandidaten entschieden, die ausserhalb der bisherigen Machtstrukturen antraten. Es will die Rupture, den Bruch mit jenen Kräften, die sich seit einer gefühlten Ewigkeit an der Macht abgelöst und letztlich nur Stillstand produziert haben.

Marine Le Pen lässt sich feiern. Bild: Michel Spingler/AP/KEYSTONE

Damit bietet sich der Wählerschaft in zwei Wochen eine klare Alternative. Hier der Strahlemann Macron, der Senkrechtstarter der französischen Politik. Ein ehemaliger Investmentbanker und Wirtschaftsminister, der als Absolvent von Eliteschulen ein Teil des Systems ist und es dennoch geschafft hat, sich als unverbrauchte Kraft ausserhalb des Links-Rechts-Schemas zu empfehlen.

Terrorismus spielte geringe Rolle

Dort die ewige «Aussätzige», die von der Wut vieler Menschen über das Malaise in der ehemaligen Grande Nation profitieren konnte und den Front National aus der Schmuddelecke geführt hat. Dies hat Marine Le Pen für breite Kreise wählbar gemacht, obwohl Kenner und ehemalige Insider überzeugt sind, dass die Partei in ihrem Kern nach wie vor rechtsextrem ist.

Zwei Schlüsse lassen sich aus dem ersten Wahlgang ziehen: Der Terrorismus hat nur eine geringe Rolle gespielt, trotz des Anschlags vom Donnerstag auf den Champs-Elysées. Dieser hätte wohl zynisch gesagt schlimmer ausfallen müssen, um die Wahl zu beeinflussen. Die klare Priorität lag bei der Frage, wer Frankreichs schleichenden Niedergang stoppen kann.

Die Reformbereitschaft scheint grösser zu sein als auch schon, zumindest bei den Wählerinnen und Wählern von Emmanuel Macron. Dies ist die zweite zentrale Erkenntnis. Viele Franzosen empfinden zwar eine tiefe Morosité, eine Verdrossenheit über den Zustand ihres Landes. Aber Abschied nehmen von lieb gewordenen Privilegien – dazu waren sie bislang nicht bereit.

Macron kann sich nur selber schlagen

Marine Le Pen spielt mit solchen Sentiments. Die Chefin des Front National verspricht den Leuten das Blaue vom Himmel herunter. Frankreich müsse sich nur in seine Grenzen zurückziehen und von der Europäischen Union und der Globalisierung abkoppeln, dann kommt alles gut. So richtig gezündet hat diese Botschaft nicht, Le Pen selber hat sich wohl ein besseres Ergebnis erhofft.

Im Hinblick auf die Stichwahl wird sie womöglich ihr protektionistisches Wirtschaftsprogramm abschwächen, um Wähler des glücklosen François Fillon anzulocken. Sie wird versuchen, Macron als «Hollande II» und damit als «More of the Same» darzustellen. Den Linken wird sie weiterhin soziale Wohltaten versprechen und ihren knallharten Law-and-Order-Kurs bekräftigen.

Emmanuel Macrons grösste Sorge dürfte sein, dass (zu) viele linke und rechte Wähler am 7. Mai zu Hause bleiben werden. Wahrscheinlicher ist, dass noch immer genügend Franzosen eine Präsidentin Le Pen um jeden Preis verhindern wollen und mögliche Vorbehalte gegen Macrons jugendliches Alter und sein eher diffuses Programm herunterschlucken werden.

Natürlich ist es möglich, dass Le Pen die Sensation schaffen wird. Nach dem Ergebnis dieses ersten Wahlgangs aber kann sich Macron eigentlich nur noch selber schlagen. Er hat es geschafft, sich mit einer klar proeuropäischen Ausrichtung an der Spitze des Bewerberfeldes zu platzieren. Was eine weitere wichtige Erkenntnis ist – und sicher nicht die schlechteste.

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    Alle Leser-Kommentare
  • J.S. Bond 24.04.2017 15:07
    Highlight Der neoliberale Macron wird FR weiter in den Abgrund treiben und die Elite wird noch reicher.
    In 5 Jahren ist LePen Präsidentin.
    17 8 Melden
    • AllumeTaSalade 24.04.2017 17:03
      Highlight Leider ein plausibles scenario
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 18:17
      Highlight Unsinn! ... 80% der Franzosen haben Le Pen NICHT gewählt! Heute nicht, vor fünf Jahren nicht und auch nicht in fünf Jahren.

      Dein Kommentar tönt, als seien Hamon, Macron und Fillon eh dasselbe und ... dass Le Pen die Lösung für alle Probleme wäre.

      Ja, das Versprechen die braunen Nationalisten, FN, AfD, FPÖ, SVP: Doch wie genau sie die Probleme lösen würden, lassen sie offen und füllen diese Lücke einfach mit ... mehr blindwütiger Kritik an allen andern.

      Einen Vorschlag hatte Le Pen ja gemacht: Aus dem Euro austreten. ... Ha, ha. Da würde jeder Franzose gleich mal um 30% entwertet. Toll.
      3 8 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 21:56
      Highlight und gibts auch Argumente für diese Theorie?
      75% der Franzosen wollen nicht aus der EU und nicht aus dem Euro.
      Und was LePen lösen würde mit einer Politik Vichy 2.0?
      1 0 Melden
    • Spooky 25.04.2017 00:05
      Highlight @Fabio
      Marine Le Pen würde die Franzosen fragen, ob sie aus der EU austreten wollen.

      Hast du, Fabio, etwas dagegen, dass Marine Le Pen die Franzosen fragen würde, ob sie aus der EU austreten wollen?
      2 1 Melden
    • Fabio74 25.04.2017 08:22
      Highlight @Spooky ich habe etwas gegen Faschisten und gegen das hofieren dieses Packs. Wehret den Anfängen.
      Kürzlich war Holocaust-Gedenktag. Den Le Pen Fans täte ein Besuch eines KZs gut, um zu sehen wohin diese Politik führt.
      1 3 Melden
  • Widmer 24.04.2017 13:27
    Highlight Ich wünsche mir, dass Macron die Stichwahl gewinnt und dass er bei seiner Arbeit eine glückliche Hand und viel Erfolg hat. Noch bin ich etwas skeptisch, ob es ihm gelingt. Im Parlament wird er auf die Unterstützung von mehreren Parteien angewiesen sein. Werden sie loyal sein? Wenn er scheitert, wird die Stunde von Marine Le Pen schlagen. Sie kann dann in die Waagschale werfen, dass Bürgerliche, Sozialisten und Unabhängige nicht in der Lage sind, das Land zu führen.
    5 2 Melden
  • Sapere Aude 24.04.2017 13:20
    Highlight Die Wahl zwischen einem Banker und rechtsextremen Berufspolitikerin als revolutionären Bruch zu beschreiben ist irgendwie absurd. Ebenso zu glauben, Macron wäre bereits gewählt ist naiv. Seine Politik ist weder progressiv noch revolutionär. Neoliberaler Einheitsbrei, bisschen Rot angemalt.
    29 2 Melden
  • Stachanowist 24.04.2017 12:50
    Highlight "Revolutionärer Bruch", "unverbrauchte Kraft"... Da verfolgt jemand die französische Politik wohl nur sehr nachlässig.

    Macron war - wie es eigentlich auch im Artikel steht - Minister in der Regierung Hollande. Er war also Teil der unbeliebtesten Regierung in der Geschichte der Fünften Französischen Republik. In dieser unbeliebten Regierung war er der Autor der unbeliebten Wirtschaftsreformen, die man in FR "Macron-Gesetze" nennt.

    "Unverbrauchte Kraft"? Kann ich nicht nachvollziehen.

    Macron hat ein gutes Politmarketing, das ist alles. Konnte sich erfolgreich als Pseudo-Frischwind darstellen.
    49 7 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 13:04
      Highlight Naja zähl doch einmal die Jahre zusammen, die Macron in der Politik verbracht hat und vergleiche sie zB mit Le Pen oder Fillon, dann kann man wohl von unverbraucht sprechen. Ich bin gar kein Freund von Macrons Wirtschafts-Politik, aber auch nicht blind um sogar ein einfaches Wort wie unverbraucht umzudeuten.
      9 5 Melden
    • Stachanowist 24.04.2017 13:07
      Highlight Disclaimer: Würde zwar Macron wählen, um Le Pen zu verhindern. Weshalb nun aber viele meiner linken bis sehr linken Bekannten einem Neoliberalen zujubeln, geht mir nicht ganz in den Kopf.
      15 2 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 15:20
      Highlight @Stachanovist; Wieso zujubeln? Als das kleinere Uebel akzeptieren und vielleicht jubeln dass Le Pen vermutlich nicht Präsidentin wird.
      Und noch eine wichtige Ueberlegung: Der natürliche Gegner der Linken ist der Neoliberalismus und das wird in 5 Jahren dann wirklich eine Ausmarchung bei der eine gut aufgestellt reformierte Linke eine Chance hat, die zB mit Le Pen nicht in dieser Form möglich wäre.
      5 4 Melden
    • Stachanowist 24.04.2017 18:14
      Highlight @ Franco

      Ich freue mich, dass Sie Macron nicht zujubeln, sondern als das kleinere Übel akzeptieren. Das sehe ich gleich, wie Sie meinem zweiten Kommentar entnehmen können. Das ist wohl der einzig richtige Approach in der bevorstehenden Stichwahl.

      Dass jedoch so viele meiner linken Bekannten, denen oft die SP zu bürgerlich ist und die Mario Fehr als "braun" kategorisieren, Macron toll finden und abfeiern, darf ich weiterhin merkwürdig finden - oder?
      10 0 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 18:58
      Highlight Das dürfen Sie und zwar gerade doppelt. Es zeigt eine gewisse Trägheit etlicher Linken sich auf eine Linie zu besinnen und zeigt auch die Tatsache dass ein Teil schon von der Idee sich nur von Rechts absetzen zu wollen "kontaminiert" ist. Schlechte Voraussetzungen um eine neue und griffig, frische Linie zu finden. Man sollte nicht GEGEN etwas sein sondern FüR etwas einstehen. Aber leider scheint dass "gegen etwas sein" für viele, nicht nur Linke, das neue Credo zu sein.
      3 0 Melden
  • Angelo C. 24.04.2017 12:39
    Highlight Ein gutes Résumé die Zusammenfassung dieser Wahlgeschichte - ich teile es fast uneingeschränkt.

    Was mir darin fehlt, ist einzig der gestern unmittelbar nach der Niederlage Fillons dessen öffentlich am TV geäusserte Absicht, in der Stichwahl mit Sicherheit Macron zu wählen.

    Dies mag das Zünglein an der Waage sein, denn wenn es seine Wählerschaft, die ja so gering nicht ist, ihm gleichtut, seiner Empfehlung folgt, dann ist das Rennen definitiv gelaufen und Macron wird Präsident Frankreichs.

    Allerdings: Macron (ohne eigene Partei im Rücken) wird bei den Parlamentswahlen im Juni Mühe bekunden.
    24 10 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 13:07
      Highlight Für mich hat Fillon zu früh reagiert und dies könnte eher Le Pen in die Karten spielen. Wähler sind da manchmal mehr als Eigenwillig wenn man Ihnen die Wahl in den Mund legt.
      7 1 Melden
    • Angelo C. 24.04.2017 16:37
      Highlight Franco:

      Haben gewiss was für sich, deine Argumente 🤔.

      Kommt hinzu, dass die Grundstimmung von Fillion-Wählern natürlich eh vermehrt nach rechts tendiert und man sich mit etlichen Macron-Programminhalten nur freudlos abfinden würde.

      Auch wird intelligenteren WählerInnen sicher auffallen, dass Fillon nur deshalb Macron begünstigen will, um seine eigene Partei auch bei den nächsten Wahlen im Rennen zu halten, nichts an weiter aussen rechts delegieren möchte 😉.

      Und diese Absicht könnte tatsächlich einigen WählerInnen, die klare Programme vor Parteiinteressenstellen, etwas aufstossen.

      6 0 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 17:09
      Highlight Wie schon fast auffallend sind wir der gleichen Meinung. :-))
      5 1 Melden
    • Sophia 25.04.2017 14:29
      Highlight Francol@
      Wunderschön: "Wähler sind da manchmal mehr als Eigenwillig wenn man Ihnen die Wahl in den Mund legt. " Aber den Zettel in die Urne, bitte!
      Ach ja, habe dir trotzdem ein Herzen geklickt, kannste jetzt auch in den Mund legen!
      ("Eigenwillig" ist ein Adjektiv und wird klein geschrieben, wenn's nicht am Satzbeginn steht).
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.04.2017 20:33
      Highlight Danke für die Korrektur!
      0 0 Melden
  • The Destiny 24.04.2017 12:17
    Highlight "Damit hat Frankreich eine klare Alternative: Weltoffenheit oder Abschottung."

    Also alles wie bisher, nur abschottung ist neu auf dem Programm.
    24 7 Melden
  • AllumeTaSalade 24.04.2017 11:56
    Highlight Revolutionärer Bruch ? Ist dieser Titel ein Witz ? Macron wird doch genau das selbe weitermachen was Hollande seit 5 Jahre macht… Um sowas zu schreiben muss man sich mit der französischen Politik wohl gar nicht auskennen, und dann lässt man es lieber.
    Ein richtiger Bruch wäre vielleicht mit Mélenchon möglich gewesen.
    46 5 Melden
    • Alnothur 24.04.2017 12:41
      Highlight Der ist aber für den Geschmack der Watsonianer zu nah an Le Pen ;)
      20 11 Melden
    • AllumeTaSalade 24.04.2017 13:13
      Highlight Dann sind die Watsonianer seltsame Leute, denn die beiden sind bei vielen Aspekten genau das Gegenteil.
      8 3 Melden
  • piedone lo sbirro 24.04.2017 11:40
    Highlight sollte le pen gewinnen, hätte das auch folgen für die CH. denn mit le pen würde der euro tief sinken. was wiederum für die schweizer exportindustrie fatale konsequenzen hätte.

    le pen würde das heutige europa massiv schwächen. geschlossene grenzen wie zu zeiten des kalten krieges.

    ein schwaches europa nützt nur einem mann: putin.
    weshalb sonst hätte denn die dame russisches geld für ihren wahlkampf bekommen?
    ein schwaches europa würde wie zu zeiten des kalten krieges zum spielball von amerika und russland.

    aber welcher rechtspopulist kann schon über die eigene nase hinausdenken?
    23 28 Melden
    • Alnothur 24.04.2017 12:42
      Highlight Die Alternativen zur EU beschränken sich nicht auf "schwaches Europa"...

      (Gut, für Le Pen vielleicht schon, ihre Vorstellungen kenne ich nun wirklich zu wenig)
      9 12 Melden
  • Greet 24.04.2017 11:29
    Highlight Finde es ja schockierend, dass ausgerechnet linke Medien uns den Neoliberalismus als revolutionär verkaufen wollen.
    Aber wahrscheinlich wollen gewisse Journalisten nach Trump und Brexit, wo sie auf die Verlierer gesetzt haben, einfach wieder mal auf der Gewinnerseite sein. Da legt man sich gerne auch mit dem Neoliberalismus ins Bett.
    39 10 Melden
    • Lichtblau 24.04.2017 22:05
      Highlight Greet: perfekt. Das wird für mich auch ein ewiges Rätsel bleiben.
      1 0 Melden
  • Sophia 24.04.2017 11:24
    Highlight Marcon ist noch nicht gewählt, aber ein Hoffnungsträger. Wichtig ist seine Haltung zu Europa, zum Euro, zu Deutschland und zur Nato. Ohne diese Grundpfeiler und den Sinn für gemeinsames Handeln würde er seinem Land nicht dienen können. Wir sehen ja, wie sich Portugal, vom Armenhaus Europas trotz aller Unkenrufe mit dem Euro zu einer Exportnation entwickelt und langsam wohlhabend wird. Wieso sollte das der Marcon denn nicht schaffen? Ist doch ganz egal woher der kommt. Mir ist ein Banker mit Bildung allemal lieber als ein Pfarrerskind aus Laufen oder ein Postkartenmaler aus Braunau.
    10 28 Melden
    • manhunt 24.04.2017 13:37
      Highlight ich gehen grundsätzlich einig mit dir. bei einer sache muss ich jedoch wiedersprechen. portugiesen sind "chrampfer", teilweise unkultiviert und rau. was jedoch die arbeitsmoral und den arbeitswillen angeht, sind sie den franzosen um lichtjahre voraus.
      7 2 Melden
    • Sophia 24.04.2017 16:33
      Highlight manhunt, das ist schlichtweg ein böses Vorurteil von dir, dem ich ganz und gar nicht zustimmen kann. Die Menschen auf der ganzen Welt arbeitet gerne, wenn sie in der Arbeit einen Sinn sehen. Es sind immer nur ganz wenige, die alles kaputtmachen und leider immer zu viele, welche auf diese Destruktiven ihre Hoffnungen setzen. Le Pen zähle ich da sogar eher als den Trump zu den destruktiven Menschen. Und ich habe grosse Sympathiene für die Portugiesen, aber ich stelle sie nicht über andere!
      3 6 Melden
    • manhunt 24.04.2017 17:16
      Highlight @sophia: ich rede leider aus erfahrung. ich habe mit sehr vielen portugiesen, wie auch mit sehr vielen franzosen gearbeitet. und die unterschiede in der arbeitseinstellung sind markant. portugal hat in den letzten jahren eine enorme leidensfähigkeit bewiesen. in frankreich jedoch werden sämtliche anläufe für reformen des arbeitsmarktes meist im keim erstickt. ich sage damit keineswegs, dass ich franzosen generell für faul halte. es gibt jedoch tendenzen, welche nicht bestritten werden können.
      7 1 Melden
    • Sophia 25.04.2017 14:24
      Highlight Manhunt@ Es lohnt sich nicht, über dieses Thema zu diskutieren. Aber deine subjektiv erfahrenen "Tendenzen" sind rein gar nichts wert, sie untermauern dein Vorurteil, sonst nicht. Dazu Folgendes, als ich von 48 Jahren als Handwerkerin in die Schweiz kam, wurden mir vom Arbeitgeber Hilfsarbeiter zugeteilt. Schweizer Burschen waren verwöhnt und zu nichts zu gebrauchen, Italiener waren hervorragend. Sind jetzt Schweizer faule Säcke, nur weil ich zufällig diese Erfahrung gemacht habe? Ich sage ganz entschieden nein, denn das waren lediglich statistische Ausreiser, hat sich alles relativiert.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 10:59
    Highlight Macron wird zwar mit grosser Wahrscheinlichkeit neuer Präsident sein, aber auch er steht vor der grossen Herausforderung: Er wird mit Merkel die EU, Wirtschaft und kränkelnde Währung reformieren müssen. Seine Bevölkerung vor Terror und Kriminalität schützen. Deutsche Verhältnisse in der Flüchtlingspolitik vermeiden und mit den Alliierten (Nato) weiter den Ordnungshüter auf der Welt spielen. Alles Resultat von Expansionspolitik. Wer Le Pen’s „Besinnungs-Poltik auf das innere“ als Bedrohung und Problembewirtschaftung sieht, scheint mit Macron lieber den Status Quo erhalten zu wollen.
    13 7 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 22:08
      Highlight Sehe es anders. Sämtliche VErsuche von Reformen sind am Volk gescheitert, dass dafür auf die Strasse geht. Weder Hollande, noch Sarkozy, oder Chirac haben irgendwas erreicht.
      Den Terror haben sie mit der laschen Politik der Einwanderung aus dem Maghreb und dem Versagen der Integration zu Verantworten. Die NATO brauchts leider, solange der im Osten drüben mit dem Streichholz rumläuft.
      Die EU braucht Reformen und Einigkeit um nicht von Putin auseinander dividiert zu werden, weil dieser ein starkes Europa fürchtet.
      Le Pen liefert nichts brauchbares
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 10:36
    Highlight Bei dieser Kärerei hier kommt mir nur dies in den Sinn:

    "Da streiten sich die Leut herum / oft um den Wert des Glücks, / der eine heißt den andern dumm, / am End weiß keiner nix! / Da ist der allerärmste Mann / dem andern viel zu reich, / |: das Schicksal setzt den Hobel an / und hobelt alle gleich! :|

    Es wird kommen, wie es kommt, und bis anhin waren die meisten Voraussagen bei Wahlen falsch.
    5 2 Melden
    • Sophia 24.04.2017 16:22
      Highlight "Wir sehr mir doch die Besserwisserei und Überlegenheitshaltung verhasst ist...."
      Aber leider hast du Recht, Minne Soda, es kommt erstens anders und zweitens als man denkt.
      Die einen mögen den Banker nicht, die anderen machen einen Neoliberalen aus ihm, wieder andere sehen so viele Schwierigkeiten, dass die so wie so keiner lösen kann, was ja dann auch auf die anderen Kandidaten zutreffen würde, usw.
      Ich bin schon zufrieden, wenn der nichts kaputt macht. Die Börse jedenfalls jubelt. Europa und der Euro sind mal wieder "vorläufig" gerettet.
      Die Steinzeitpolik der Marine abgewendet!
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 10:35
    Highlight Mann... Unglaublich wie Makron in dieser Kommentarspalte schlechtgeredet wird. Was ist bloss los mit euch?

    Makron ist der erste, der das vergangene links-rechts Schema hinter sich lässt. Links Rechts waren Kategorien des 20.Jhdt. Die Parteien haben das bloss weitergeführt, um sich für Wahlen abzugrenzen. Doch inhaltlich sind sie weder "links" noch "rechts". Diese Diskrepanz hat nun Rechnung gezeigt, d.h. Makron ermöglicht. Es müssen neue, zeitgemässe politische Kategorien definiert werden.

    Makron ist sehr wohl NICHT Fillon ("konservativ") oder Hamon ("sozialistisch"). Lest mal sein Programm!
    11 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 13:02
      Highlight Richtig Benot@
      Die Franzosen haben die Nase voll von den Linken und den Rechten - Macron ist die Alternative.
      3 5 Melden
  • Gigi,Gigi 24.04.2017 10:13
    Highlight Macron bedeutet: encore 5 ans de sauce hollandaise à avaler. Kurz, die Misere wird andauern!
    53 50 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 10:41
      Highlight Le Pen bedeutet 1933-39-45 Vichy
      16 17 Melden
    • Triumvir 24.04.2017 11:56
      Highlight Le Pen würde bedeuten: wirtschaftliches und politisches komplettes Desaster! Also dürfte die Wahl jedem einigermassen vernünftig denkenden Menschen in Frankreich ziemlich klar sein...
      19 18 Melden
    • Gigi,Gigi 24.04.2017 16:35
      Highlight Ich sage nicht, dass le Pen besser ist. Würde sie nie wählen. Aber Macron bringt sicher keine Veränderung!
      6 0 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 22:09
      Highlight die Wahl ist Macron oder die Pest. Und dein Kommentar mit dem Schlechtreden von Macron heisst du willst LePen
      2 1 Melden
  • saintjulians 24.04.2017 09:45
    Highlight Das ist doch kein Bruch! Macron war in der Regierung Hollande und ist Investmentbanker!
    Die Franzosen haben nun die Wahl zwischen dem neoliberalen "Weiter so" oder dem Front National. Alles geplant.
    https://www.spectator.co.uk/2017/02/whos-behind-the-mysterious-rise-of-emmanuel-macron/
    36 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 09:40
    Highlight Watson hat, aus für mich unerklärlichen Gründen, dem Front National / Le Pen viel zu viel Platz und Aufmerksamkeit geschenkt.

    80% der französischen Wähler haben NICHT Nazi gewählt, und sie werden es auch in zwei Wochen nicht tun.

    Von daher ist da gar keine Alternative bei der Stichwahl.
    Macron ist der neue Präsident der Republik Frankreich.

    Watson sollte lieber mehr Platz der Frage einräumen, wieso in der Schweiz über 30% so eine FN/AfD/FpÖ Partei wählen.
    55 54 Melden
    • Sillum 24.04.2017 10:36
      Highlight Hier greift unverständlicherweise die Watson Zensur nicht. Le Pen und die FN als Nazi zu betiteln ist m.E. strafbar. "Benote" macht dies jedoch ohne jeden Zweifel!!!
      28 12 Melden
    • reaper54 24.04.2017 11:41
      Highlight Die SP kümmert sich nicht um die Schweizer sondern um die Flüchtlinge und Illegalen Wirtschaftsmigranten.
      Die FDP betreibt Neoliberalismus und würde am liebsten alles komplett deregulieren.
      Die Grünen sind eine Energiepartei.
      Die CVP dümpelt mehr oder weniger in der Mitte rum es ist schwehr sich zu identifizieren.
      Die SVP Verspricht Sicherheit, sowohl im Bereich Polizei/Militär als auch in Richtung des Arbeitstechnischen und Sozialen Bereich. (Und ja natürlich hat es Unternehmer die anderst handeln als im Parteibüchlein vorgesehen, ist halt ein freies Land hier nicht NK, DDR oder UdSSR)
      12 26 Melden
    • ostpol76 24.04.2017 11:48
      Highlight Und da wird sie wieder geschwungen, die Nazi-Keule. Alles was beim Linken nicht ins Weltbild passt = NAZI
      26 9 Melden
    • MaxHeiri 24.04.2017 11:51
      Highlight In wichtigen wirtschaftlichen Fragen (mit Ausnahme der Zuwanderung und Landwirtschaft) ist sogar unsere SVP globalisierungsfreundlich und für den Free Trade.
      15 0 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 24.04.2017 12:14
      Highlight
      Watson sollte lieber mehr Platz der Frage einräumen, wieso in der Schweiz immernoch über 18% so eine KPD/SED/Die Linke Partei wählen.
      20 21 Melden
    • SaraSera 24.04.2017 12:29
      Highlight Zu der Frage, ob man Le Pen als Nazi bezeichnen darf oder nicht, gab es kürzlich ein Gerichtsurteil (http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5176707/Le-Pen-darf-als-Faschistin-bezeichnet-werden) Dabei kam der Richter zum Schluss, dass es nicht rechtswidrig ist, sie als "Faschistin" zu bezeichnen.
      15 22 Melden
    • smoking gun 24.04.2017 13:53
      Highlight @SaraSera: Ach so, "Faschist" = "Nazi". So einfach ist das also ...

      Nun denn: Kapitalfaschist = Nazi, Linksfaschist = Nazi, Trump-Faschist = Nazi, Ökofaschist = Nazi, Esoterik-Faschist = Nazi, Spiegeleier-Faschist = Nazi, Religions-Faschist = Nazi, Schönwetter-Faschist = Nazi, Gesundheits-Faschist = Nazi, Chauvinismus-Faschist = Nazi, Naktwanderer-Faschist = Nazi, Rote-Socken-Wanderer-Faschist = Nazi, Gasgrill-Faschist = Nazi, Spaghetti-Carbonara-Faschist (ja ohne Rahm!) = Nazi ... Man kann den Begriff durchaus inflationär verwenden ...
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 15:14
      Highlight @smoking gun: Kann es sein, dass Sie die Begriffe "Faschist" und "Fetischist" durcheinanderbringen?

      Der braune Durchfall hat in den letzten Jahren leider wieder Zulauf erfahren. Und das nicht zuletzt durch die schweizer SVP.

      Rassismus, Hass gegen Minderheiten (Ausländer, Schwule, sozial Schwache) sollen plötzlich als "Meinung" gelten und Niedertracht und Verachtung soll wieder Salonfähig sein.

      Ja, der Mensch kann eine Vorliebe für solches Verhalten entwickeln und genau deshalb gehört es zu verantwortlichem Handeln, genau das nicht zu fördern. Die SVP macht aber damit Stimmen.
      6 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 24.04.2017 15:57
      Highlight @smoking gun, einige Begriffe werden von den Linken so inflationär gebraucht, dass sie jegliche Wirkung verloren habenn. Einige Beispiele: die klassische Rassismuskeule, Nazi oder Faschist. Mittlerweile ist ja alles was nicht der linken Meinung entspricht Nazi.
      8 3 Melden
    • Makatitom 24.04.2017 17:08
      Highlight Die SVP verspricht Sicherheit, und das ist das Problem, sie verspricht sie nur, lehnt dann aber als einzige Fraktion geschlossen eine Aufstockung des Budgets der Grenzwacht ab. Der soziale Bereich gehört laut SVP komplett abgeschafft, und im arbeitstechnischen Bereich waren sie erfolgreich im Verhindern von wirklich griffigen, flankierenden Massnahmen. Und es war Blocher, der als erster reklamierte, als Sommaruga als Sofortmassnahme auf die angenommene MEI die Einwanderung von Indern, Chinesen und US Amerikanern beschränken wollte
      1 1 Melden
    • Makatitom 24.04.2017 17:09
      Highlight Das haben die Linken von der SVP gelernt. Alles links der SVP ist ja auch "linksgrünversifft".
      3 3 Melden
    • smoking gun 24.04.2017 17:16
      Highlight @Benot: Ja wenn du meinst. Dann also: Latex-Nazi, Leder-Goebbels, Springerstiefel-Marxismus, Voodoo-Sado-Nazischwein ...

      Ja vielleicht hat der Richter auch Fetischistin gemeint und nicht Faschistin. Aber ist Marine le Pen deswegen gleich ein Nazi?
      4 3 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 22:13
      Highlight @Sillum: Der FN kommt aus dem Vichy-Regime raus. Petain war glühender Nazi und Hitler treu ergeben. Im FN sind noch unzählige solche Typen dabei auch der alte LePen.
      Die Junge ist keinen Dreck besser, F war ja nicht Schuld an der Judenvernichtung in F von 40-45. Die Gaskammer waren Details.
      Fakten genug um gerade raus zu sagen, was das für ein faschistischer Laden ist.
      Wenns dich stört, erstatte Anzeige. Allerdings als SVPler, der mit dem grossen Hammer austeilt, von links-versifft bis Verräter etc, sollte man auch einstecken können.
      2 0 Melden
  • Hussain Bolt 24.04.2017 09:37
    Highlight Macron ist ein zweiter Hollande der Frankreich weiterhin ruinieren wird denn dieser Globalismus war es der die EU Länder in einem erbärmlichen Zustand brachte. Jedesmal hört man hier Lobeshymnen auf diesen Globalismus und dann immer im Zusammenhang bei Staaten die durch unkontrollierten Globalismus massive Probleme bekammen. Macron ist ein Elitenpolitiker der keine Revolution auslösen wird.
    29 53 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 10:37
      Highlight Macron ist kein zweiter Holland, er hat sich seinerzeit von ihm distanziert. Im übrigen hat Hollande Frankreich in Schieflage gebracht, weil er wirklich unfähig war, ein Land wie Frankreich zu führen. Hollande hat alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte - und er ist in jedes Fettnäpfchen getreten, das ihm anbot.
      11 11 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 10:43
      Highlight Falsch Frankreichs Probleme aind hausgemacht. Fehlende Reformen, komplexen Staatsaufbau, nicht konkurrenzfähige Industrie.
      Frankreich sollte zuerst vor der eigenen Türe aufräumen, bevor es andere für sein Versagen beschuldigt.
      10 7 Melden
    • Triumvir 24.04.2017 12:01
      Highlight Frankreich braucht nicht schon wieder eine neue Revolution, sondern vielmehr wirtschaftlichen Fortschritt, Wohlstand und soziale Sicherheit für ALLE Einwohnerinnen von Frankreich (und zwar inkl. Einwanderer und andere Ausländer/innen). Le Pen will das nur teilweise und vor allem nicht für alle, sondern nur für ein paar wenige und privilegierte Franzosen.
      11 8 Melden
    • nilson80 24.04.2017 12:04
      Highlight Hollande war in erster Linie inkompetent. Ob Macron kompetenter ist wird sich zeigen. Globalisierung ist aber, ob man will oder nicht, eine Realität. Man kann sie besser oder schlechter gestalten, aber nicht ignorieren. Mit Bejubeln hat das nichts zu tun.
      11 6 Melden
  • Libertas 24.04.2017 09:31
    Highlight Was für ein grossarriges Ergebnis für LePen und für alle Rechten in ganz Europa. Eine Frau, die überall als Rechtsextrem beschimpft wird, schafft es trotzdem in die Stichwahl. Einfach nur grossartig. Auch wenn es natürlich in der Stichwahl noch nicht zum Sieg reichen wird, es ist ein grosser Erfolg für den FN und irgendwann wird es auch fürs Präsidentenamt reichen.
    31 82 Melden
    • Sophia 24.04.2017 10:51
      Highlight Schon möglich, Libertas, aber dann geht es mit Frankreich ganz den Berg ab, denn noch nie hat eine rechtsnationale Regierung dem Volk wirklich gedient, weil sich diese Leute immer am Staat selbst bedienen und bereichern. Das ist so eine Art Naturgesetz, denn wer nur die Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt des Lebens stellt, handelt gegen die Grundgesetze des menschlichen Lebens. Der Mensch ist nun mal ein Gemeinschaftswesen und nur durch gemeinsame Strategien so erfolgreich geworden. Rechtsnatiale Gesinnung ist daher widernatürlich. Gott beschütze uns vor diesen Dummköpfen!
      24 18 Melden
    • piedone lo sbirro 24.04.2017 11:30
      Highlight @Libertas

      die linken (mit dem halblinken macron) haben doppelt so viele stimmen wie die rechtsnationale MLP. und auch ohne macron, haben mélechon und hamon mehr stimmen als ihr idol marine.

      le pen würde die nötigen reformen nicht angehen. sie würde nur weiterhin die schuld an der misere der EU und den ausländer zuschieben und dazu wie die SVP und trump ein paar symbolische massnahmen treffen.

      le pen ist geschichte. lieber einen investbanker als eine rechtsextreme.

      träumen sie weiter...
      26 17 Melden
    • sebi25 24.04.2017 12:18
      Highlight Was für eine Schande für unser aufgeklärtes, demokratisches Europa. Es ist traurig, dass eine rechtsradikale Populistin zur Wahl steht, die gegen alles hetzt was nicht mit ihrem nazional sozialistischen Glauben vertretbar ist. Eine Frau, die die Mitschuld Frankreichs am Genozid schlicht leugnet.

      Frankreich hat echte Probleme, von sozialen Disparitäten bishin zu Jugendarbeitslosigkeit. Wer glaubt, dass hinter der heissen Luft um nichts tatsächlich ein Plan stehen würde, ist naiv.
      17 15 Melden
  • Skeptischer Optimist 24.04.2017 09:29
    Highlight Von Wahl kann leider keine Rede sein. Es geht nicht um Weltoffenheit oder Abschottung. Taugliche Rezepte die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen haben die verbleibenden Kandidaten nicht. Le Pen will ein Vichy Regime 2.0 und Macron will weiter wursteln und sich nachhaltig verfilzen. Beide dürften Mühe haben im Parlament für Aenderungen Mehrheiten zu finden. Frankreich stehen 5 Jahre Frustration bevor. Dies allerdings auf gewohnt hohem Niveau. Im Westen also nichts neues.
    24 20 Melden
  • Raphael Stein 24.04.2017 08:58
    Highlight Mit der franzöischen Revolution hat das aber rein gar nichts zu tun.

    Ob die Franzosen von einer Partei die in ihrem Kern nach wie vor rechtsextrem ist,
    oder von einem neoliberalen Rothschild Ziehsohn schlussendlich auf die Knie gezwungen werden,
    macht keinen Unterschied.
    Es geht auf beiden Wegen steil abwärts. Für die Bürger. Nicht für die Eliten. Deren Weg geht nach oben.

    Oder es findet wirklich eine Revolution statt. Eine richtige. Und die findet mit aller Garantie nicht an der Urne statt.

    26 14 Melden
  • Triumvir 24.04.2017 08:56
    Highlight Ich hoffe die Franzosen und Französinnen sind schlau genug und fallen nicht auf die Schalmei Gesänge der Wölfin im Schafspelz resp. der französischen und weiblichen Version von Trump herein.
    71 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 09:28
      Highlight Lieber dumm und sozialistisch gell - wie bis anhin ist ja ziemlich erfolgreich omg.
      19 62 Melden
    • dmark 24.04.2017 09:55
      Highlight Also eher den Befürworter der Euro-Bonds wählen? Damit Draghi einen weiteren Verbündeten bekommt und den Euro weiter herunter wirtschaften kann?
      Was würde die Schweiz machen, wenn man für einen Franken mal 1,50 Euro bekäme?
      17 19 Melden
    • Sophia 24.04.2017 10:56
      Highlight Ja, dmark, was würde die Schweiz dann wohl machen? Sie wäre längst bankrott und unsere menschen würden in die EU strömem, wo bereits an die 500 000 Schweizer jetzt schon arbeiten! Wer sollte denn unsere Waren noch kaufen können, wenn die 50% Teurer wären? Und du weisst ja sicher auch, dass wir vom Export leben, wir verdienen jeden zweiten Franken im Euroraum - noch!
      10 10 Melden
    • AllumeTaSalade 24.04.2017 11:59
      Highlight Ja lieber die gleichen Dummheiten als Vichy 2.0 wie schon jemand sagte, Hass und noch viel mehr Krise
      8 8 Melden
  • Max Dick 24.04.2017 08:56
    Highlight Eine echte Wahl hatten die Franzosen immer. Das Spektrum an Kandidaten reichte stets von weit links über die wirtschaftsfreundlichen Repuplikaner zum nationalistischen FN. Einzige Neuheit ist, dass jetzt mit Macron ein Kandidat im 2. WG ist (und gewinnen wird), der jünger ist als die bisherigen und ein neues Etikett trägt. Aber sonst? Gleiche Uni besucht wie alle vor ihm, hat auch schon als Minister in früheren Regierungen gedient, im Pariser Filz bestens verankert und wird politisch nichts neues bringen. Und wird wahrscheinlich auch nach kurzer Zeit genauso unbeliebt sein wie alle vor ihm.
    59 13 Melden
    • Döst 24.04.2017 09:22
      Highlight Der einzige Unterschied: Macron hat noch keine Politker im Parlament. Und eine Parlamentsmehrheit nach den Juniwahlen ist ziemlich unwahrscheinlich. Er als Person konnte die Leute schon begeistern, aber die meisten der en marche Wahlkandidaten (nobodys) kaum.
      Das ganze erinnert etwas an die ital. 5 Stelle, viel Glück Frankreich.
      19 4 Melden
    • Max Dick 24.04.2017 10:31
      Highlight Also so zerstritten wie die regierenden Parteien in Frankreich jeweils intern sind, spielt es keine grosse Rolle, ob man jetzt ein Hollande ist, der zwar das selbe Parteibüchlein besitzt wie ein grosser Teil der Abgeordneten, von vielen aber auf den Mond gewünscht wurde, oder Macron, der zwar in keiner der grossen Parteien sitzt, inhaltlich aber mit Repuplikanern und Sozialisten in vielem Übereinstimmungen hat. Und auch gerne mit beiden Champagner trinken geht.
      4 4 Melden
  • whoisniklaus 24.04.2017 08:43
    Highlight Die Pose des Siegers. Erinnert mich irgendwie 75 Jahre zurück, nur coloriert. 😂
    8 46 Melden
  • koks 24.04.2017 08:24
    Highlight rechtsextrem oder neoliberal.
    wie in den usa: pest oder cholera.

    finde es extrem arrogant von medien, jene die nicht neoliberal und für das globale 1% wählen wollen, als rechtsextrem zu bezeichnen.
    47 57 Melden
    • phreko 24.04.2017 09:02
      Highlight WTF! Als ob die restlichen Kandidaten als rechtsextrem oder neoliberal bezeichnet worden wären.
      27 9 Melden
    • _kokolorix 24.04.2017 15:11
      Highlight Rechts(extrem) sind auch in Frankreich nur etwa ein Drittel der Wähler. Ein weiterer Drittel ist wohl rechtsliberal und der Rest dann eben Links.
      Der FN kann sich nur durchsetzten wenn er die Rechtsliberalen hinter sich scharen kann. Das hat Le Pen mit ihrem extrem EU feindlichen Kurs wohl unmöglich gemacht.
      Für die zwei Drittel links der Rechtsextremen ist daher nur Macron wählbar, ergo gibt es eine Wahl zwischen rechtsextrem und neoliberal
      0 2 Melden
  • Ville_16 24.04.2017 08:24
    Highlight Krass ist ja, wie hier plötzlich ein Investmentbanker von Rothschild als sozialgerecht gehypt wird.
    97 24 Melden
    • dmark 24.04.2017 09:51
      Highlight Ja. Man bezeichnet ihn als "Sozial-Liberal"... der Junge ist wohl eher "Neo-Liberal".
      20 11 Melden
  • Wilhelm Dingo 24.04.2017 08:13
    Highlight Das Problem in Frankreich ist, dass keine wirklichen Reformen möglich sind weil sich Volksteile jeweils dagegen gewaltsam auflehnen. Bei einer Arbeitsmarktliberalisierung gehen die Privilegierten gewaltsam auf die Strasse, bei Ausländerfragen schlagen die Banlieues Krawall und bei Landwirtschaftsreformen schlagen die Bauern alles kurz und klein. Ich sehe weiter schwarz für Frankreich und Schuld sind nicht die Eliten sondern das zerstrittenen und gewaltbereite Volk.
    61 13 Melden
    • Döst 24.04.2017 09:28
      Highlight Und regieren ohne Parlamentsmehrheit (Parlamentswahlen im Juni) wird Frankreich noch mehr lähmen als bisher.
      Die Freude über Macron wird wohl schnell in Resignation kippen.
      Also wenn es einen Prototyp von Populisten gibt, dann ist es Macron. Ein linksrechtsirgendwiedochnichts Populist. Dieser Wendehals redet wirklich dem Volk je nach Situation nach.
      10 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.04.2017 10:30
      Highlight Mich erstaunt es, wie Frankreich es immer noch schafft in der EU dabei zu sein, trotz der immensen und offensichtlichen Probleme:Die Wirtschaft wird massiv von sozialen Hemmnissen (Kündigungsschutz, Arbeitszeiten) geschwächt, die sozialen Werke (Sozialabgaben) basieren immer noch auf einer Arbeiterklasse und einer Denke von vor 50 Jahren, die Entwicklung in den Städten wird einfach übersehen. Und die Bauern stehen auch noch an der Schwelle des letzten Jahrhunderts.
      Allgemein ist der geistige Zustand der Franzosen etwa 10-20 Jahre hinterher.
      9 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.04.2017 10:34
      Highlight Ich erleb es immer wieder, da kommen Franzosen mit vermeintlich neuen Ideen, die wurden hier schon vor Jahrzehnten durchgetestet und sind schon fast wieder vergessen. Es ist des öfteren ein Déjà-vu.
      7 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 08:10
    Highlight Macron wird es schaffen, er ist jung, hat Visionen und vor allem hat er den Mut sich auch vom Establishment zu lösen. Er ist seinerzeit aus dem Kreis von Hollande ausgetreten, weil er sich nicht mehr mit dieser Politik identifizieren konnte.
    Viele Franzosen werden ihn wählen, um den FN zu verhindern.
    38 41 Melden
    • Döst 24.04.2017 09:33
      Highlight Die Franzosen werden ihn zum Präsidenten wählen, um Le Pen zu verhindern. Aber bei den Parlamentswahlen im Juni wird "en marche" viele dieser Stimmen nicht gewinnen. Macrons Mut, Visionen usw. werden daher nutzlos verpuffen. Schade, Frankreich vertrödelt somit weitere 5 Jahre.
      18 7 Melden
    • Phipsli 24.04.2017 11:50
      Highlight Macron ist ein Querdenker den man nicht einfach in eine Schublade stecken kann. Denke schon dass er etwas verändern kann und will.
      5 9 Melden
    • Triumvir 24.04.2017 13:28
      Highlight Ob er es schaffen wird, bleibt abzuwarten. Denn er muss sich zunächst die notwendigen Mehrheiten im neuen Parlament beschaffen. Seine neue Bewegung wird sicher nicht die Mehrheit der Sitze im Parlament holen. Ergo muss er konsensfähige Gesetzesvorlagen lancieren. Quasi ähnlich wie in der Schweiz. Das könnte gar nicht mal so schlecht für Frankreich sein. Unser politisches System ist hierfür ein gutes und leuchtendes Beispiel.
      3 1 Melden
  • Schlaumüller 24.04.2017 07:58
    Highlight Also offen gestanden, den Vergleich mit der französischen Revolution finde ich ein bisschen derb. Ist ja fast schon orwell'sches Neusprech. Damals gings darum, die Herrschaft der Elite zu brechen und um universellen Humanismus.

    Solche Ambitionen hätte man jetzt vielleicht Hamon oder meinetwegen auch Melenchon zusprechen können. Aber hier bei diesen zwei hat die neoliberale Agenda nun so oder so gewonnen.
    58 8 Melden
  • Döst 24.04.2017 07:55
    Highlight Eine echte Wahl? Im 2. Wahlgang haben es die Franz. soweit gebracht wie in den USA im November: die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Gehen wir davon aus, Macron gewinnt. Dann folgen Parlamentswahlen im Juni. En marche ist ja eine Bewegung, und keine Partei: Macron will mind. 50% der Kandidaten aus der "Zivilgesellschaft" (=pol. nobodys) aufstellen. Eine Parlamentsmehrheit ist sehr unwahrscheinlich. Also gibt es eine grosse Koaliation mit dem linksrechtsalles nobody Macron als Präsident. Da ist der Stillstand für weitere 5 Jahre vorprogrammiert - und das wollten die Franzosen ja genau nicht.
    46 24 Melden
  • patnuk 24.04.2017 07:54
    Highlight Wahl der Qual für die Franzosen, und mit Macron spielt wieder jemand aus dem Hause Rothschild mit oder LePen, die keine Macht haben wird im Parlament.
    19 25 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 07:37
    Highlight Wenn es einen Hoffnungsträger gibt in Frankreich, dann ist es Macron.
    Marine Le Pen, diese Frau, dieser weisse Haifisch, wäre eine Schande für die Welt.
    39 45 Melden
    • _kokolorix 24.04.2017 15:13
      Highlight Du beleidigst die Haie!
      1 1 Melden
  • kleiner_Schurke 24.04.2017 07:28
    Highlight Ein sozialistischer Investment-Banker oder eine Wahnsinnige. Das nennen ca. 30% der Franzosen keine wirkliche Auswahl. Mir geht es genau so. Na dann wählt man den Sozi Banker, der ist das kleinere Übel.
    42 25 Melden
    • Fabio Haller 24.04.2017 08:19
      Highlight Diese 30% hatten noch 10 andere Kandidaten zum wählen.... Diese 30% hatten einfach kein Bock... oder sind einfach dumm wie Stroh... Gehst du etwa auch nicht wählen weil dir die Auswahl nicht passt ?
      16 16 Melden
    • koks 24.04.2017 08:26
      Highlight Sozi Banker? Haha. Schnell das Sozi-Mäntelchen umhängen, und die Linken sind zufriedengestellt: einer von uns.
      33 13 Melden
    • koks 24.04.2017 08:33
      Highlight @Haller, Kandidaten Nr. 3 und 4 machten fast gleich viel Stimmen wie Macron und LePen. Deren Wähler sind jetzt schlicht nicht mehr vertreten durch diese beiden rechtsextremen bzw neoliberalen Nasen.
      13 10 Melden
    • kleiner_Schurke 24.04.2017 08:50
      Highlight Fabio Haller, genau und damit gehe ich mit ca 30% der Franzosen konform wie der französische Philosoph Guillaume Paoli letzten Freitag eindrücklich dokumentierte. Für Leute wie uns sind meistens alle Kandidaten unwählbar.
      7 7 Melden
  • Radiochopf 24.04.2017 07:21
    Highlight Kann nicht verstehen wie man so von einer echten Wahl sprechen kann.. man hat immer so tolle vergleiche gemacht le pen=trump und macron=clinton.. war das eine echte Wahl?... es wäre bessser gewesen, wenn im 2. Wahlgang noch 3-4 Kandidaten wären, so knapp wie es war .. wenn ein Fazit gesagt werden kann nach der 1. Runde dann nur eines: die Mehrheit der Franzosen wollten weder Macron und Le Pen...
    22 17 Melden
    • Fabio Haller 24.04.2017 08:24
      Highlight Die Mehrheit hat auch nicht Trump gewählt trotzdem ist er Präsident weil er besser mit den amerikanischen Regeln gespielt hat als Clinton.
      Macron und Le Pen hatten mit den französischen Regeln gespielt und so wie es aussieht ist Macron besser.
      23 6 Melden
  • Baum68 24.04.2017 07:17
    Highlight Ich hoffe die Franzosen sind weitsichtiger als die Amis!
    25 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 09:30
      Highlight Trump ist ja soo schlimm gell *mimimi* - komisch, seit geschätzen 4 Monaten ohne Krieg und Bomben, wie bei Obama täglich *gröhl*

      Aber gell, alles rechts von dir ist böse.
      8 40 Melden
    • Luca Brasi 24.04.2017 09:31
      Highlight Zur Verteidigung der Amerikaner:
      Hätten sie das gleiche Wahlsystem wie Frankreich, dann wäre wohl Clinton Präsidentin. Sie hatte insgesamt mehr Stimmen, scheiterte aber wegen dem Elektoren-System in den USA.
      17 4 Melden
    • Echo der Zeit 24.04.2017 10:54
      Highlight Lol - Immer schön Dünnhäutig - Typisches verhalten von Frustrierten Wutbürgern Stipps - Wollen austeilen und heulen rum wen sie einstecken - Ein Ausdruck von Wohlstandsverwahrlosung.
      6 4 Melden
    • karl_e 24.04.2017 11:40
      Highlight @Stipps: Die Tomahawks, die den Flugplatz in Syrien trafen oder verfehlten sind keine Bomben? Die "Mutter aller Bomben", die er in Afghanistan abwerfen liess, vergisst du einfach so? Schläfst du seit 4 Monaten? You're a dreamer.
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 12:50
      Highlight @karl_e: 26'000 Bomben in 7 Ländern mit dem Friedensnobelpreis -> Obama ... wie bigott kann eure Welt sein haha! Finds aber wirklich unterhaltsam und quasi Satire frei Haus *gröhl*

      ps: @Echo, wo siehst mich rumheulen rsp. dünnhäutig?
      2 6 Melden
    • karl_e 24.04.2017 16:17
      Highlight Stipps, Lieber: in 4 Monaten hat dein Trumpy doch immerhin 2 anständige Bombardements veranstaltet. Das tust du natürlich nicht berücksichtigen. Woher hast du die 26'000 Bomben des Friedensnobelpreisträgers? Eigenhändig gezählt?
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 16:48
      Highlight @karl_e: da gibts google oder die Quelle: die Denkfabrik "Council on Foreign Relations" (CFR) .. macht übrigens ein Schnitt von täglich 72 Bomben oder drei pro Stunde haha!!

      Tragisch, nicht?

      Shoot the messenger ^^
      3 4 Melden
  • Domino 24.04.2017 07:11
    Highlight Was jetzt Knebelverträge, Fremdbestimmung und Abhängigkeit mit der EU mit 'Weltoffenheit' zu tun haben sind mir nicht ganz klar.
    Die Wirtschaftspolitik von Le Pen war mir auch nie ganz geheuer, da sie mit den sozialistischen Zügen und dem Rest ihres Programms stark an die NSDAP erinnert.

    Ob jetzt Abschottung im grossen (EU) oder im kleinen (Nationale Abschottung): es macht auch keinen grossen Unterschied, ausser dass man bei der kleinen mehr selbst bestimmen kann...
    16 28 Melden
    • Döst 24.04.2017 09:41
      Highlight Ob mit Le Pen oder Macron, Frankreich wird noch tiefer und schneller in die Krise weiterschlittern.
      Wie heisst es so schön: jedes Volk hat die Regierung die es verdient (zufällig Zitat eines Franzosen).
      9 4 Melden
  • rodolofo 24.04.2017 07:01
    Highlight Uff, das ging ja gerade noch mal gut!
    Merci beaucoup, Macron!
    (die Auto-Korrektur hat gerade versucht, ihn klein zu machen, indem sie eigenmächtig "Micron" eingesetzt hat... Aber ich war wachsam, habe es sofort gemerkt und sofort wieder korrigiert! Wir lassen uns in diesem grossartigen Moment nicht klein machen! Zumindest noch nicht.)
    Je te souhait tout le bon pour le final contre Le Pen!
    43 53 Melden
    • Skip Bo 24.04.2017 07:23
      Highlight Hoffe mal, dass sich deine Euphorie für Macron die nächsten 5 Jahre hält. Er wird voraussichlich mit 60% gewählt werden. Sobald er im Amt ist, wird er sich mit Änderungen im Rentensystem und Arbeitsrecht unbeliebt machen müssen.
      Deine französischen Genossen werden das Land einmal mehr kaputtstreiken. Macron wird in 5 Jahren auf eine Wiederwahl verzichten.
      So steht es jedenfalls in meiner Glaskugel.
      43 8 Melden
    • Ursus ZH 24.04.2017 09:31
      Highlight @Skip Bo:
      Ach weisst du, Glaskugeln wiederspiegeln​ auch nur die eigenen wirren Gedanken. Sie sind etwa so verlässlich wie Mike Shiva's hellseherische Fähigkeiten.
      8 7 Melden
    • Döst 24.04.2017 09:45
      Highlight @Skip Bo: Ich vermute eher, Macron wird im Parlament komplett auflaufen, weil schlichtweg keine pol. Macht dort. Maximal gibts eine grosse Koalition (ausgerechnet mit den Loosern Sozialisten und Republikanern(ehemals UMP)).
      Im Juni nach den Parlamentswahlen wissen wir dann mehr.
      9 7 Melden
    • ElendesPack 24.04.2017 10:15
      Highlight Rodolofo: Ich verstehe ja, dass Du aus Deiner Position eine Nicht-Wahl Le Pens begrüsst, aber Du musst schon recht starkes Zeug geraucht haben, wenn Du Macron so in den Himmel jubelst. Ein Ex-Rothschild-Banker wird vermutlich eher nicht viel am neoliberalen Kurs ändern.
      11 6 Melden
    • Sophia 24.04.2017 11:14
      Highlight Rolofo, ich stimme dir zu! Alle diese negativen Stimmen erwarten ganz einfach Wunder von einem Politiker oder sind dann rechtsnatiale Hartliner.
      Niemand kann vorhersagen, wie es der Marcon angehen wird, niemand sollte schon jetzt, bevor er überhaupt Präsident ist, schon orakeln, was aus ihm werden wird.
      Dass Frankreich ein schwer zu regierendes Land ist, wissen selbst schon die Leguane auf Galapagos!
      Wichtig ist die Haltung zur EU, die Verbundenheit mit Deutschland und der Erhalt des Euro. Der Marcon ist bereits jetzt schon schlauer als Cameron und all die Rechtsnationalen zusammen.
      7 4 Melden
    • Skip Bo 24.04.2017 12:25
      Highlight Ursus, ertappt. Das war ein recyceleter Kommentar vor Hollande's Wahl mit ausgetauschten Namen.
      Macron ist für ca. 76% der Wähler nicht der Wunschpräsident (LP von 79%). Er wird sich auf eine Cohabitation von wechselnden Mehrheiten einstellen müssen. Zickzack wird zum Regierungsprogramm.
      3 3 Melden
    • rodolofo 24.04.2017 22:05
      Highlight @ Sophia
      Micron ist vor allem ehrlich!
      Das wird ihm bereits als taktisch unklug angekreidet...
      Aber mich beeindruckt er damit!
      Möglicherweise ist er eine Art Französischer Barak Obama?
      Oui, nous sommes capables!
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2017 07:00
    Highlight Die Franzosen haben die Wahl zwischen einem Hollande-Double (ich meine Macron), das nichts bewegen wird und jemandem der die Eier hat etwas zu ändern.

    Aber immer schön die Eliten-Angehörigen wählen, dann bleibt alles beim Alten.

    Frankreich ist eh eine wirtschaftlich untergehende Nation. Den letzten Höhepunkt hatte dieses Land als es "angeblich" den 2. Weltkrieg gewonnen hat. Ehrlicherweise muss man sagen, dass ihn die USA und England gewonnen haben. Frankreich lag 1940 in Trümmern nach ein paar Wochen Krieg. Davon haben sie sich nie mehr erholt.
    34 160 Melden
    • Kane_17 24.04.2017 07:11
      Highlight Und wie soll die wohlhabende Millionärin Marine Le Pen nicht zur Elite gehören?
      43 14 Melden
    • Luzi Fair 24.04.2017 07:28
      Highlight Für dich hat offensichtlich die falsche Seite den Krieg gewonnen.
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    • Hoppla! 24.04.2017 07:30
      Highlight "Die Franzosen haben die Wahl zwischen einem Hollande-Double (ich meine Macron), das nichts bewegen wird und jemandem der die Eier hat etwas zu ändern."

      Ohalätz! Hauptsache anders legitimiert dieses Programm?
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    • Wehrli 24.04.2017 07:39
      Highlight Marine Le Pen lässt sich dann ein Schnäuzchen wachsen, falls Sie gewinnt, oder?
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    • christian_denzler 24.04.2017 07:43
      Highlight Le Pen gehört ja nicht im geringsten zur Elite. Das ist, als ob man Blocher als Vertreter des kleinen Mannes wählen würde. Einfach nur lächerlich.

      Frankreich hat nun also die Wahl zwischen geradlinigem Neoliberalismus und Faschismus. Bravo.
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    • Driver7 24.04.2017 07:44
      Highlight Marine Le Pen hat Eier?? OMG !! Aber das beste was eine Politikerin oder Politiker machen kann, ist das Volk glauben zu lassen das er nicht zu den anderen Politiker gehört.. sondern anders ist.. als.. wen auch immer
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    • Raembe 24.04.2017 07:50
      Highlight Auch dank der EU haben wir seit mehr als 70 Jahren Frieden in Europa. Le Pen will die EU zerstören. Ausserdem wieso sollte man Jmd wählen der eindeutig Macht will und dessen Vater den Holocaust verleugnet.
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    • Döst 24.04.2017 07:57
      Highlight Wenn 25% der Beschäftigten beim Staat arbeiten, muss man sich nicht wundern, dass es langsam aber stetig abwärts geht.
      Dazu kommen dann wohl nochmals 25% die in irgendeiner Form vom Staat abhängig sind (sozial, Aufträge vom Staat, staatsnahe Unternehmen usw.). vive la france! :)
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    • Skeptischer Optimist 24.04.2017 09:33
      Highlight Von "wirtschaftlich untergehen" kann nun wirklich keine Rede sein. Frankreich kann es sich durchaus leisten weiter zu wursteln, insbesondere, wenn sich die Deutschen dazu durchringen ihre Austeritätspolitik aufzugeben. Wozu die Chancen nicht allzu schlecht stehen, da es auch dort brodelt.
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    • Ursus ZH 24.04.2017 09:34
      Highlight Zeno, nicht mal Umgebaute haben Eier!
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  • Ursus ZH 24.04.2017 06:55
    Highlight Die Franzosen täten gut daran die Le Pen zu verhindern. Gemäss ihrer eigenen Aussage will sie nicht nur aus der EU austreten, sondern die EU auch noch zerstören.
    Eine solche Zerstörungswut hat man von den Briten trotz Brexit nicht erfahren.
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    • Döst 24.04.2017 08:00
      Highlight Wahlrethorik und Realpolitik sind bekanntlich 2 verschiedene Paar Schuhe. Anschauungsunterricht bekommen wir aus den USA.
      Zudem liefe dies ja über ein Referendum (Volksabstimmung) für EU oder Euro Austritt Frankreichs.
      Man könnte Le Pen durchaus wählen, und im Referendum gegen Austritt stimmen. Ein Austritt ist wenig realistisch (das weiss sogar Le Pen).
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Spielball der Mächte: Weshalb der Syrien-Konflikt in erster Linie ein Stellvertreterkrieg ist

Die westliche Berichterstattung über den Syrien-Konflikt sei einseitig, unreflektiert und spiegle die Interessen der Industriemächte, schreibt der langjährige SRF-Korrespondent Helmut Scheben. Dabei gehe oft vergessen, dass am Anfang des syrischen «Bürgerkriegs» ein Kampf um die Vormacht im globalen Energiemarkt stand.

Die Hauptakteure der ausländischen Parteien, die in Syrien Krieg führen, sind Gas-Exporteure mit Interessen in einem von zwei umkämpften Pipeline-Projekten. Dabei geht es um die Ausbeute der weltgrössten Erdgasreserven, nämlich des Gasfeldes South Pars/North Dome, welches auf dem Grund des Persischen Golfs liegt und zum Teil dem Iran, zum Teil Katar gehört. Beide Länder begannen 1989 mit der Förderung.

2009 schlug Katar vor, eine Pipeline zu bauen, die Erdgas durch Saudiarabien, Jordanien und …

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