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montage: watson 

Alle Medien hacken auf Trump rum – und das ist gut so!

17.10.16, 12:16 03.11.16, 15:20


Beim Faktencheck nach der zweiten TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump gab es ein kleines Problem: Gesucht waren je fünf Unwahrheiten, welche die beiden Kandidaten den Zuschauern aufgetischt hatten. Während bei Donald Trump eine Auswahl getroffen werden musste, kamen bei Hillary kaum fünf zusammen. Am Ende waren es sechs bei Trump und drei bei Clinton.

Ist das eine ausgewogene Berichterstattung?

Oder unfair gegenüber Trump?

Oder wohlwollend gegenüber Clinton?

Sind wir am Ende gar parteiisch?

Wer sich in den Kommentarspalten umhört, könnte diesen Eindruck erhalten. Trump komme zu schlecht, Clinton zu gut weg, heisst es dort. Beide seien schlimm, eine «Wahl zwischen Pest und Cholera», liest man oft. Einige finden die 68-Jährige «Killary» (eine Anspielung auf ihre aktive Rolle bei der Libyen-Intervention) sogar noch schlimmer.

In Teilen der US-Medien geht die Debatte genau in die entgegengesetzte Richtung. Sie warnen vor «False Balance»: Der Anspruch, über beide Kandidaten ausgewogen und fair zu berichten, führe in der Realität dazu, dass die Kritik gegenüber Clinton übertrieben werde. Sozusagen, um all die vernichtenden Berichte über Trump ein bisschen zu kompensieren. Anders gesagt: Clinton komme nicht zu gut, sondern zu schlecht weg.

Republican U.S. presidential nominee Donald Trump and Democratic U.S. presidential nominee Hillary Clinton pause at the conclusion of their presidential town hall debate at Washington University in St. Louis, Missouri, U.S., October 9, 2016.  REUTERS/Saul Loeb/Pool

Bild: POOL/REUTERS

In diesem Zusammenhang wird immer wieder die Berichterstattung über Interessenkonflikte der Clinton Foundation genannt. Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hatte behauptet, grosszügige Spenden an die Stiftung seien mit Gefälligkeiten von Aussenministerin Clinton (2009-2013) belohnt worden. Diverse Medien zerrissen die Recherchen als tendenziös und implizierten, AP betreibe False Balance.

Auch NBC-Moderator Matt Lauer musste nach einer Diskussionssendung harte Kritik einstecken. Während er bei Trumps zahlreichen Unwahrheiten nicht insistierte, ging er mit Clinton hart ins Gericht.

Was also sollen Journalisten tun?

Gemäss Jacob Weisberg, Chefredaktor des eher linken Online-Nachrichtenportal Slate, ist eine «normale» Berichterstattung in diesem Präsidentschaftswahlkampf schlicht nicht möglich.

«Normalerweise hast du Apfel gegen Birne. Beides sind Früchte, und du wählst, was dir lieber ist. Das Problem bei dieser Wahl ist, du hast irgendwie Apfel gegen ranziges Fleisch. Die Presse hat keine Möglichkeit, auf diesen Umstand hinzuweisen und trotzdem fair zu bleiben.»

Jacob Weisberg quelle: slate.com

Glenn Greenwald ist so einer, dem False Balance vorgeworfen wird. Der Journalist, der durch die Berichterstattung über Edward Snowden und die NSA-Spionage berühmt wurde, ist ein scharfer Kritiker Hillary Clintons. Gelegentlich wird ihm vorgeworfen, er schade ihr und helfe so indirekt Trump. Neulich sah er sich genötigt, in der Meta-Debatte Stellung zu beziehen:

Lawyer and journalist Glenn Greenwald takes his seat before speaking with members of the media Tuesday, April 7, 2015, in Salt Lake City. Greenwald, the man who used top-secret documents leaked by Edward Snowden to write about global surveillance programs for a British newspaper, will speak with students at the University of Utah Tuesday evening.AP Photo/Rick Bowmer)

Glenn Greenwald. Bild: Rick Bowmer/AP/KEYSTONE

«Dass Donald Trump ein übernationalistischer, Engstirnigkeit ausnutzender Demagoge und instabiler Extremist ist, berechtigt Hillary Clinton keineswegs, frei von aggressiver Medienbeobachtung ins Oval Office zu tanzen.»

Glenn Greenwald quelle: the intercept

Das bisweilen gegen Greenwald vorgebrachte Argument, jeder Clinton-kritische Artikel erhöhe die Gefahr einer Trump-Präsidentschaft, ist eine Bankrotterklärung und zeugt nicht gerade von viel Vertrauen in die Bürger. Tatsächlich können sich weder Trump noch Clinton beklagen, die Medien hätten systematisch unfair über sie berichtet. Wenn einmal ein Vorwurf nicht stimmte, wurde er berichtigt.

Während der Vorwahlen freute sich Trump über das enorme Medieninteresse, egal wie sehr auf ihn eingedroschen wurde. Laut Schätzungen soll er so gratis Wahlkampfwerbung im Wert von zwei Milliarden Dollar eingesammelt haben. Doch was seine Fans damals verzückte, kommt jetzt bei den entscheidenden Mittewählern nicht so gut an. Nicht die Berichterstattung hat sich verändert, sondern das Publikum.

Roger Cohen von der «New York Times» plädiert dafür, keine der beiden Lager zu schonen. Gleichzeitig lässt er keine Zweifel offen, was am Ende herauskommt:

«Weder Fairness noch Ausgewogenheit können verhindern, dass aus gründlicher Berichterstattung klar hervorgeht, dass Clinton zwar Mängel hat, aber Trump schrecklich ist.»

Roger Cohen quelle: new york times

Dass Clinton als geeignete Kandidatin mit Fehlern und Trump als komplett ungeeignet rüberkommt, ist kein Beleg für unfaire oder unausgewogene Medienberichterstattung, im Gegenteil: Es zeigt, dass die Medien ihren Job gemacht haben.

Clinton im Fokus:

Trump im Fokus:

Trump vs. Clinton: Die besten Zitate des TV-Duells

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pingu80 18.10.2016 15:13
    Highlight Schlussendlich werden die kriegstreibenden Clintons wieder ins weisse Haus ziehen.
    7 0 Melden
  • TheCloud 18.10.2016 11:48
    Highlight The Daily Beast hat es wunderbar auf den Punkt gebracht.

    "He is a useful Idiot for the Kremlin"

    2 8 Melden
  • Ohniznachtisbett 18.10.2016 09:29
    Highlight Ich bin nicht für Trump! Ich bin aber ausserordentlich befremdet, dass sich die New York Times, ja eine der Zeitungen, die den Snowden-Bericht veröffentlichten, sich so für die Hillary Kampagne einspannen lassen. Genau die Hillary, die im Kabinett Obama I sass, das massgeblich an der Aufblähung des Überwachungsapparates beigetragen hat. Als NYT würde ich sagen: "Wählt Hillary, das kleinere Übel, aber wir machen keine Kampagne mit!" Das wäre Rückgrat!!!
    5 1 Melden
  • H1o 18.10.2016 08:21
    Highlight schon lustig, D. Trump redet darüber, H. Clintons Mann tut es, und H. Clinton Hackt deswegen auf D. Trump rum aber vergibt Ihrem Man... schon interesssant wie da geheuchelt wird.... D. Trump sagt wenigstens was er denkt. Bei H. Clinton will ich das gernicht erst wissen...
    11 8 Melden
  • iNDone 18.10.2016 06:21
    Highlight Trump ist wohl ein verrückter Spinner aber bei der Clinton habe ich fast noch mehr Angst. Es wird sich erst nach der Wahl zeigen was sich hinter der feinen Fassade verbirgt...
    16 6 Melden
    • Kian 18.10.2016 07:51
      Highlight Ich denke, Ihre 12 Jahre als Senatorin und Aussenministerin geben hier Aufschluss.
      14 11 Melden
    • H1o 18.10.2016 08:28
      Highlight Ich denke Politiker kennen sicherlich den Unterschied zwischen "ich sage" und "ich mache".
      Clinton ist eine Heuchlerin denn Sie deckt die sexuellen eskapaden Ihres Mannes Bill Clinton (Stichwort: Monica Lewinsky - "I have never had sexual relations with Monica Lewinsky") aber geht auf Trump los, der (erstmal) nur von solchen Sachen redet - da fehlt mir die redliche Logik dahinter.
      Solche Leute sollten die USA regieren.. die Lachnummer wird immer besser^^
      9 10 Melden
  • Beobachter24 18.10.2016 00:01
    Highlight Die aufgeweckten haben's schon lange gemerkt, vielen scheint es schlicht egal zu sein, und so einige schnallen's wohl gar nicht. Tatsache ist: watson u.a. berichteten seit Monaten mega einseitig über die Kandidaten. Trump wird hart attackiert und verleumdet; Clinton hingegen wohlwollend behandelt, gesund gelogen und in Watte verpackt.

    Ausnahmsweise „zitiere“ ich mal ein Video von Trump.
    Nicht alles, aber so einiges, was er darin von sich gibt, halte ich für wahr.
    Und klar ist, dass das Establishment Angst hat vor Trump, sonst würden nicht derartige Artikel geschrieben.
    26 15 Melden
    • Hypolaristic 18.10.2016 08:06
      Highlight hast mir die arbeit abgenommen. wollte so ziemlich das gleiche erwähnen.
      7 3 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 17.10.2016 22:28
    Highlight Clinton hat nicht einfach irgendwelche "Fehler", sie ist eine Verbrecherin die hinter Gitter gehört. Eine solche doppelzungige Schlange darf niemals Präsidentin der USA werden.
    Egal was, es ist immer besser als Clinton... Ausser Bush aber zum Glück sind wir den los :)
    37 19 Melden
    • FrancoL 18.10.2016 00:09
      Highlight Na ja das sind starke Anschuldigungen, nun aber zur Gegenseite: finden Sie da keine schwerwiegenden Fehler? Haben Sie schon einmal das Palmares der Geschäftstüchtigkeit von Trump begutachtet? da könnten bei Ihrem "scharfen" Richteraugen durchaus auch mehrere Verbrechen ausgemacht werden die Trump hinter Gitter bringen würden? Oder haben sie sich kaum mit Trump befasst? Dies würde bestens zu Ihrem Kommentar passen!
      18 10 Melden
    • H1o 18.10.2016 08:34
      Highlight Ihre 2 lezten Sätze höhren sich ziemlich nach Wahlkampfrethorik an:
      Unterstellung, Beleidigung, Erklärungen verlangen aber im ganzen Post selbst nichts wiederlegt, erklärt oder auf die Argumente der Vorredner eingehen - Sind Sie Wahlkampfhelfer?
      2 4 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 18.10.2016 08:49
      Highlight Wir sind im Internet, jetzt siezt mich doch nicht alle!
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mentorius 17.10.2016 22:13
    Highlight Was wen trump eigentlich demokrat ist und nur dafür da ist weil clinton gegen ein ,,normalen'' gegner verlieren würde?
    Nur sind sie jetzt selber überrascht das trump so stark ist 😀
    Numeeswitzli
    5 0 Melden
  • Sandrinho 17.10.2016 17:58
    Highlight Trump oder Clinton? Ein Narr wer glaubt, sie hätten die Wahl. Dieser Entscheid wurde schon lange sorgfältig getroffen und das von Mächten, mit denen wir uns (noch) nicht anlegen wollen.

    F. D. Roosevelt treffend dazu:
    In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas passiert, dann können Sie darauf wetten, dass es geplant war.
    33 25 Melden
  • Zeit_Genosse 17.10.2016 16:22
    Highlight Auch sogenannte neutrale Medien sollen eine Meinung vertreten. Sie soll einfach klar sichtbar sein. So kann man einen neutralen Faktenbericht mit einer ersten Position und Meinung versehen, die dann der User/Leser als Ausgangspunkt für die weitere Reflexion nimmt. Alles andere ist automatisierter Newsticker eines Bot von einer der vielen Agenturen.
    19 7 Melden
  • blaubar 17.10.2016 15:59
    Highlight Ich sage nur das: Seymour Hersh, Pulitzerträger, Abu Graib Aufdecker etc. googeln.
    Das wollt ihr nicht wissen, was der über Hillary herausgefunden hat. Hier schreiben bringt nichts, da es nicht veröffentlich wird, auch auf 20min kein Durchkommen... Tja.
    27 32 Melden
    • Raphael Bühlmann 17.10.2016 16:26
      Highlight Wir haben bisher jeden deiner Kommentare freigeschaltet, nur so ...
      43 8 Melden
    • blaubar 17.10.2016 22:45
      Highlight wenn auch mit Verspätung, habe schon gedacht, ihr seit auch wie 20min. Also: Brav, danke!
      5 8 Melden
    • Santale1934 18.10.2016 10:30
      Highlight Verspätung?
      Willst mir wohl ned weiss machen, dass Watson innerhalb weniger Minuten die Kommentare aufschalten kann. Es gibt auch noch andere Arbeiten zu erledigen..
      5 1 Melden
  • Marcelo 17.10.2016 15:13
    Highlight Die Republikanische Partei wird gehackt und die Daten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Trump von der Parteileitung klar bevorzugt wurde. Es gibt Rücktritte und einem Informatiker wird zweimal in den Rücken geschossen (kein Raub).

    Trump kommt umgehend mit der Verschwörungstheorie, dass der russische Geheimdienst hinter dem Hack steckt, weil die Russen lieber Clinton im Weissen Haus sehen wollen. Die Regierung (für die er kürzlich noch tätig war) schliesst sich ihm an. Beweise oder zumindest Indizien werden keine dargelegt.

    Wäre die Berichterstattung wirklich dieselbe?
    37 15 Melden
    • Marcelo 17.10.2016 17:18
      Highlight @Ursula
      Die gehackten Unterlagen, welche auch von Wikileaks veröffentlicht wurden, haben immerhin einen massiven Bruch von demokratischen Grundsätzen in der Demokratischen Partei aufgezeigt. Bernie Sanders wurde klar von der eigenen Partei benachteiligt. Wieso du nun Wikileaks in Frage stellst und nicht die Demokratische Partei, verstehe ich nicht ganz.

      Ich verstehe auch deinen Seitenhieb zu RT nicht.

      Zu deinem NZZ-Ausschnitt: Was für Indizien oder Beweise haben den diese "Insiderquellen" vorgebracht? Ach so, die Republikaner wurden nicht gehackt, dann könnens ja nur die Russen gewesen sein.
      27 0 Melden
    • Ton 17.10.2016 17:18
      Highlight Genial Marcelo! @Kian was sagst du dazu?
      11 0 Melden
    • Crecas 17.10.2016 17:46
      Highlight @Marcelo
      Es war immer klar, dass die Parteileitung Clinton bevorzugt. Das war nicht mal ein Geheimnis. Schliesslich hatten der allergrösste Teil der Parteigrössen ihre Superdelegierten-Stimmen schon vor der ersten Vorwahl Clinton zugesichert.

      Zu deiner Frage: Wäre die Berichterstattung gleich? Wahrscheinlich nicht, denn a) wäre im ganzen anderen Trump Dreck untergegange. Also wäre es noch weniger beachtet worden. Oder vielleicht doch sogar mehr beachtet? Immerhin haben sich die meisten Medien ja offiziell gegen Trump ausgesprochen.
      5 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 17.10.2016 15:09
    Highlight Das Affentheater kratzt mich nicht die Bohne. Die dauernde Berichterstattung geht mir jedoch langsam aber sicher so richtig auf die Eier. Sollen die Amis doch wählen wen sie wollen, zum Glück wohne ich nicht dort. Und nach spätestens 8 Jahren ist der Spuk sowieso vorbei, bzw. geht dieser wieder von vorne los. Halleluja.
    29 16 Melden
    • Pakart 17.10.2016 20:06
      Highlight So why are you responding?
      0 8 Melden
    • Failai 17.10.2016 20:21
      Highlight Wen die Amis wählen wird auch Europa beeinflussen & somit auch die Schweiz... Trump redet von noch mehr Krieg im Nahen Osten. Wenn so jemand den Code für Atomwaffen besitzt müssen wir uns alle Sorgen machen...
      3 9 Melden
    • Evan 18.10.2016 12:16
      Highlight Hach die zwei üblichen Standardantworten. Etwas anderes habe ich gar nicht erwartet, wäre ja auch eine wahre Meisterleistung gewesen.
      Der erste Kommentar ist schon mal gar nicht ernst zu nehmen, der zweite hat auch nicht viel mehr Konsistenz. Ja, der Westen im Allgemeinen ist sehr eng miteinander verbandelt und was in den USA geschieht hat sicherlich eine Auswirkung auf Europa genauso wie umgekehrt. In den Köpfen noch viel mehr als in der Realität, da diese Tatsache schlicht so sehr hochgehypt wird.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kengru 17.10.2016 14:54
    Highlight Sollte eine zeitschrift nicht neutal berichten?
    Klar watson ist keine zeitschrift aber, ich nenn es nun so.
    weil die push nachricht direkt eine person beschuldigt.
    27 18 Melden
    • Crecas 17.10.2016 17:47
      Highlight Wieso sollte eine Zeitschrift neutral berichten? Dann kann ich auch den Nachrichten-Ticker einer Newsagentur lesen. Man ist ja hier, weil man die Meinungen der Redaktion wissen will und die Auswahl ihrer Themen will.
      8 7 Melden
  • Maett 17.10.2016 14:34
    Highlight "Dass Clinton als geeignete Kandidatin mit Fehlern und Trump als komplett ungeeignet rüberkommt, ist kein Beleg für unfaire oder unausgewogene Medienberichterstattung, im Gegenteil: Es zeigt, dass die Medien ihren Job gemacht haben."

    Das zeigt viel mehr dass es Medien nicht um nüchterne Berichterstattung zur Meinungsbildung, sondern um Meinungsmache geht.

    Das beste Titel ist der heute gewählte Titel: "Alle Medien hacken auf Trump rum – und das ist gut so!"

    Vor dem Gedankenstrich ist's Berichterstattung (da es sich ja um einen Fakt handelt) - der Rest ist Meinungsmache.
    42 35 Melden
    • Danyboy 17.10.2016 14:45
      Highlight Na ja, manchmal kommt es mir vor, dass man unter "objektiver" Berichterstattung heute versteht, dass man Rassismus, Misogynie, Homophobie, Ignoranz etc gar nicht mehr als solche bezeichnen darf... Als ob man unter einem seltsamen Verständnis von "Objektivität" jede Dummheit als valides Argument akzeptieren muss...
      35 10 Melden
    • walsi 17.10.2016 15:05
      Highlight @Danyboy: Doch das darf man. Als neutrale Medien sollte man aber nicht nur über die Verfehlungen von Herrn Trump berichten, sondern auch über die von Frau Clinton. Am Freitag als das berüchtigte Video mit dem Garderobengeschwätz veröffentlicht wurden, wurden auch die E-Mails von Clinton veröffentlich. Biss Mitternacht hatten die US-Newssender über 600 Min. über das Trump-Video berichtet und über die E-Mails von Clinton 18 Min. Ein krasses Missverhältnis. In unserer Presse ist das Verhältnis nicht besser.
      20 11 Melden
    • Danyboy 17.10.2016 15:37
      Highlight Das Verhältnis mag etwas gar krass sein, aber wenn man ehrlich ist, wäre auch ein "faires" Verhältnis immer noch krass zu Ungunsten von Trump. Vielleicht wäre Clinton noch vor 20 oder 30 Jahren über so etwas wie die Mail-Affäre gestolpert. Wenn die Republikaner aber nichts anderes aufstellen können als diesen Trump, muss man sich nicht wundern. Kommt hinzu, dass Clinton bei vielen Leuten anders bewertet wird, schlicht weil sie eine Frau ist. Jede Wette...
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 17.10.2016 14:13
    Highlight Die einzig wählbare ist eh Jill Stein. Sehenswert, wie sie die Fox Moderatorinnen ins leere laufen lässt!
    24 7 Melden
    • Bruno S. 88 17.10.2016 14:40
      Highlight Danke für dieses Video! Aber eine frage: "does it create jobs?" :-D :-D
      9 2 Melden
    • fabianhutter 17.10.2016 15:00
      Highlight Über die Kandidaten von Drittparteien hat John Oliver einen interessanten Beitrag veröffentlicht.
      12 7 Melden
    • Tiny Rick 17.10.2016 15:20
      Highlight Wollte auch gleich den Beitrag von john oliver posten. Weder Jill Stein noch Gary Johnson wirken besonders helle.
      9 7 Melden
  • Nicolas Flammel 17.10.2016 14:12
    Highlight Im Vorwahlkampf hatten die Medien Trump immer sehr viel Redezeit eingeräumt und verbreiteten jeden Mist, den er rausliess und gaben ihm so die nötige Aufmerksamkeit beim Wahlvolk.
    Aus den geleakten Mails von Clintons Wahlkampfleiter geht hervor, dass Trump ein Wunschkandidat der Demokraten war. Zudem werden alle geleakten Mails, die Hillary belasten sofort von irgendwelchen Skandalen und Fehltritten von Trump überdeckt in den Medien.
    Also ich würde sagen, dass der ganze Wahlkampf von Anfang an für Clinton manipuliert war (und ist).
    24 28 Melden
    • Crecas 17.10.2016 14:58
      Highlight Ich würde eher sagen, dass Trump ihn selber so manipuliert hat. Unbewusst. Die Medien verbeiten nur, was er macht, sagt und tut.
      13 4 Melden
    • zigi97 17.10.2016 15:13
      Highlight gut möglich, gegen einen vernünftigeren republikanischen Kandidaten hätte Hillary wohl keine Chance - im Gegensatz zu Bernie Sanders, den man ja trotz besseren Vorwahlergebnissen nicht aufgestellt hat
      7 11 Melden
    • Crecas 17.10.2016 17:01
      Highlight Bessere Vorwahlergebnisse? So weit ich weiss hatte Clinton 3 Millionen oder 30% mehr Vorwahlstimmen und bei 4600 Delegiertenstimmen knapp 1000 mehr als Sanders.

      Beim anderen Punkt gebe ich dir recht, darum haben sie ja auch auf Trump gehofft.
      6 2 Melden
  • Dummbatz Immerklug 17.10.2016 14:06
    Highlight Heilige Maria im Keller, lass es husch 8.11. werden und die Amis sollen wählen. Ich kann es bald nicht mehr hören 😠
    37 2 Melden
    • Tiny Rick 17.10.2016 15:21
      Highlight "Go and vote, November 28th" - Donald Trump 😐
      14 2 Melden
    • Jürg Müller 17.10.2016 15:50
      Highlight Ähm: 😂
      0 2 Melden
  • Herr Schibli 17.10.2016 14:03
    Highlight Um verstehen zu können, weshalb die amerikanischen Mainstream Medien auf Trump herumhacken, ist es noch interessant zu wissen, wem die Medien gehören. Bei der New York Times bspw. stösst man auf den reichsten Mann der Welt, einen Mexikaner namens Carlos Slim Helú. Da ist nichts mit journalistischer Freiheit. Die meisten MSM Medien gehören den Reichen und Superreichen. Und die haben gerade berechtigte Angst vor Trump. Die Frage ist offen, ob ihre Propaganda die Menschen überhaupt noch zu erreichen vermag.
    22 26 Melden
    • fabianhutter 17.10.2016 14:11
      Highlight "On January 20, 2015, Slim increased his stake in the New York Times to 16.8% when he exercised stock options to purchase 15.9 million shares, acquired as part of a repayment plan on a loan given to the New York Times Co. during the financial crisis in 2009. Although this acquisition made him the largest shareholder in the company, it does not give him the ability to control the newspaper, as his stake allows him to vote only for Class A directors, who compose just a third of the company's board." - Wikipedia lässt grüssen...
      19 7 Melden
    • Maett 17.10.2016 14:38
      Highlight fabianhutter: "as his stake allows him to vote only for Class A directors, who compose just a third of the company's board"

      Ich hab keine Ahnung, von wem die restlichen zwei Drittel Class A Direktoren der NYT gewählt werden dürfen, aber davon auszugehen, dass es sich auch eher um macht- und geldgierige Menschen handelt, ist ja wohl nicht weit hergeholt?

      Ausserdem legt es wohl kaum ein Journalist darauf an, einen grösseren Mitbesitzer mit Berichterstattung zu ärgern, die nicht in dessen Sinne sind.
      7 3 Melden
    • Herr Schibli 17.10.2016 14:52
      Highlight @fabianhutter. Und der Rest ist unabhängig und darf frei journalistisch tätig sein? Ich bitte Sie. Die amerikanischen Medien haben eine gewaltige Konzentration hinter sich und gehören immer einer kleineren Elite. Dasselbe in DE, wie auch in der Schweiz. Hinterfragen und Recherche sind in dieser Guilde längst keine journalistischen Tugenden mehr.
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 17.10.2016 13:55
    Highlight Also, dass Clinton als "geeignete Kandidatin mit Fehlern" rüberkommt, finde ich nicht. Kein Wunder, sie ist auch ungeeignet...
    20 26 Melden
  • olizont 17.10.2016 13:40
    Highlight Ich finde es schlimm, dass z.B. neu veröffentliche Emails von Wikileaks, die klare Verbindungen und Machenschaften von Seiten Hillary Clinton's mit ISIS aufzeigen, unter den Hasstyraden der linken Medien (einschliesslich watson) gegen Trump, verschluckt oder sogar - schlimmer - ignoriert werden.

    Die Frage, wo denn der neutrale, auf Fakten basierende Journalismus bleibt, verkommt wohl zu einer Farce, wenn man diese auf einer gratis Plattform stellt.
    49 20 Melden
    • Jürg Müller 17.10.2016 16:03
      Highlight @olizont: Wenn die geleakten Emails etwas hergeben würden, würde die Presse (vor allem die amerikanische) das genüsslich lang und breit und auf der Titelseite mit 72pt Schrift wochenlang verkünden. Neben all dem Trump-Zeugs, das ja zusätzlich noch Auflage/Klicks generiert. Kommt ja vielleicht noch, wer weiss das schon. Sollen ja noch viele Emails kommen bis am 8.11.
      5 5 Melden
    • Scaros_2 17.10.2016 16:32
      Highlight Die Amerikanischen Medien sind grösstenteils Links und nicht daran interessiert etwas breit zu tretten und was eben Fox berichtet.........oh wait. Fox wird ja gar nie erwähnt bei Watson.
      4 7 Melden
    • Ton 17.10.2016 17:37
      Highlight @Jürg Müller
      Lies bitte die Liste mit den Enthüllungen der Podesta Emails nochmals: http://www.vaskal.ca/podestafiles

      Bist Du tatsächlich der Meinung, dass diese nichts hergeben?

      Zwei Beispiele:
      - Donna Brazile (CNN contributor at the time, and current DNC Chairman now) leaked a CNN town hall question to Hillary’s staff

      - Clinton campaign and the New York Times coordinating attack strategy against Trump

      Debbie Wasserman Schultz musste als DNC Chair zurücktreten, weil sie pro-Hillary war. Donna Brazile, ihre Nachfolgerin tat genau dasselbe. Folgen hatte es für sie noch nicht.
      5 0 Melden
  • Scaros_2 17.10.2016 13:30
    Highlight Ich bin aber immer noch der Meinung das Trump als Experiment interessant wäre zu wissen was passiert. Clinton ist gelebtes Establishment die zuletzt an der Wallstreet erklärte, das sie schon immer Geld hatten und gar nicht mehr wissen wie es ist ohne zu leben. Diese Frau ist genau so abgehoben wie Trump wenn man so möchte.

    Trump wäre insofern ein gutes Beispiel um einfach mal zu sehen was die Welt tut, denn Trump/USA kann man sich nicht verwehren auch wenn er poltert und dumm redet aber unter Clinton ändert sich irgendwo doch genau so wenig.
    30 31 Melden
    • Maett 17.10.2016 14:40
      Highlight @Scaros_2: vor allem hat Trump alle Demokraten und viele Republikaner gegen sich. Unter ihm wäre das Land also quasi handlungsunfähig, was durchaus als gut bewertet werden kann, wenn man so sieht was passiert, wenn sich das Land handlungsfähig fühlt.

      Was unter Clinton kommt, ist hingegen weitaus klarer. Ein bisschen Politik für die Oberschicht hier, ein neuer Krieg da, etc. - zusammen mit den in den Medien zur Randberichterstattung (wenn überhaupt) verkommenen Skandalen, muss man eigentlich sagen, dass sie für die Welt ein weitaus grösseres Ärgernis als Trump wäre.
      6 6 Melden
    • Scaros_2 17.10.2016 14:57
      Highlight richtig und das schlimme ist, das man das nicht einsehen möchte und dafür auf allem möglichem das Trump je einmal gemacht hat rumhackt. Würde man von mir aufnahmen aus der pubertät finden würde man auch dummes geschwätz finden das heute in meiner Position nicht tragbar wäre.

      Natürlich hat Trump viele gegen sich, denn das ist auch klar: Trump ist Geschäftsmann und CEO's in neuen Unternehmen müssen erst mal den Laden ausmisten ehe sie anfangen zu arbeiten und Trump bringt Geschäftspraktiken auf den Parkett der Politik und das kann ordentlich knallen was u.U. sogar gut ist.
      2 7 Melden
    • Scaros_2 17.10.2016 14:59
      Highlight Ich bin mir sogar sicher das wir eher TTIP haben unter Clinton als unter Trump. Auch glaube ich nicht das es zwischen Russland und den USA besser wird unter Clinton denn wenn Obama mit dem Typ nicht spricht wird es die Clinton auch nicht tun. Man mag über Trump reden was man möchte und seiner Liebe zu Russland etc. Der Unterschied der Typ würde immerhin mit Putin das gespräch suchen was schon einmal eine besserung ist aber das wollen kreise in der US regierung nicht weil es ein Kniefall bedeutet.
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  • Bruno S. 88 17.10.2016 13:21
    Highlight Was sagt ihr dazu, dass praktisch gleichzeitig zu den Wikileaks Enthüllungen der Hillary Wallstreet-Reden gleichzeitig das Video von Trump mit dem "Pussy-Talk" aufgetaucht ist? Das sieht für mich ziemlich koordiniert aus. Als ob Hillarys Wahlkampfteam Trump-Skandale auf Vorrat bereit hätte...
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    • Danyboy 17.10.2016 13:28
      Highlight Und das wundert dich? Trump hätte wohl genug Skandale und Dummheiten für 4 Präsidentschaftskampagnen im Keller liegen... Aber das ist für seine postfaktischen Anhänger ja eh nicht so relevant. Gefühle sind ja die neuen Fakten. Was man fühlt, egal wie objektiv falsch, ist als Fakt anzusehen...
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    • Bruno S. 88 17.10.2016 13:37
      Highlight Erstens möchte ich klar stellen, dass ich alles andere als ein Trump Anhänger bin. Das macht mich aber auch nicht automatisch zu einem Hillary-Anhänger. So oder so, beobachte ich das ganze als Neutraler Zuschauer, da ich eh nicht stimmen darf.
      Zweitens; Wieso ist das Pussy-Video nicht während den Vorwahlen der Republikaner veröffentlicht worden? Billy Bush hätte damit seinem Cousin Jeb Bush sicherlich sehr geholfen?! Was sagst du zu diesem Fakt?
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    • Seppels 17.10.2016 13:37
      Highlight Würde mal sagen jeder der sich ein bisschen mit Trump beschäftigt hat ein Vorrat an Skandalen

      Der Wahlkampf geht schon ziemlich lange da wird halt nicht alles Pulver am Anfang verschossen, sondern nur sobald die Umfragewerte nicht passen
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  • lilie 17.10.2016 13:11
    Highlight Es gibt mE einen weiteren Aspekt, weshalb über Trump mehr berichtet wird als über Clinton: Bei Clinton kennt man ihre Positionen und ihre Leichen im Keller. Und da hat es in letzter Zeit höchstens Aufwärmungen alter Themen, aber kaum etwas Neues gegeben.

    Bei Trump aber muss man sich fast täglich auf neue Ansichten über Gott, die Welt und die Clintons gefasst machen. Und über seine Leichen hat man teilweise gemutmasst, aber da werden ja mindestens im Wochentakt neue angeschwemmt...
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  • Brienne von Tarth 17.10.2016 13:08
    Highlight Es steht ja ausser Frage was Trump für ein Mensch ist. Aber wieso wird die Diskussion nicht mal "noch objektiver" gesehen. Und zwar so: Die Demokratie wurde installiert und hat ihr Ziel mehr oder weniger erfüllt. Sie wird aber immer mehr zu einem Werkzeug für Mensch, die die Möglichkeit haben die Meinung anderer Menschen für ihren eigenen Nutzen zu ändern. Kurzfristig wäre Hillary sicher die bessere Präsidentin. Langfristig es mit Trump wohl eine grosse Signalwirkung geben. Und zwar würden wir vielleicht mal über ein neues und besseres System nachdenken als das jetzige (Wenigstens mal USA).
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  • Denk nach 17.10.2016 13:05
    Highlight Ich finde die Aussage lustig: Normalerweise hast du Apfel gegen Birne. Beides sind Früchte, und du wählst, was dir lieber ist.

    Sollte der Anspruch eines Journalisten nicht grundsätzlich sein, neutral Bericht zu erstatten? Egal welche Früchte er mag? Und falls eine politische Färbung vorliegt, müsste das nicht klar ersichtlich sein für den Leser?

    Oder darf man diesen Anspruch aufgrund der Pressefreiheit nicht erheben?
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    • lilie 17.10.2016 13:19
      Highlight @Sonja: Das sagt nicht der Autor, sondern der Weisberg - ist also eh nur ein Zitat. 😉

      @Denk nach: In der Berichterstattung schon. Aber Weisberg darf doch seine Meinung in einem Interview ausdrücken und erklären, warum ihm in diesem Fall die neutrale Berichterstattung schwer gefallen ist.

      Auch Journalisten sind nur Menschen.
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    • Denk nach 17.10.2016 13:37
      Highlight Der Kommentar bezieht sich nicht auf den Artikel, sondern allgemein auf Berichterstattung.

      Woher weiss ein Leser, dass bei der Basler Zeitung Blocher dahinter steckt und die Artikel "gefärbt" sind in eine politische Richtung? Das beeinflusst die Bevölkerung subtil in ihrer Denkweise / Einstellung.

      Ist das moralisch und ethisch vertretbar, nicht auf eine politische Ausrichtung einer Zeitung hinzuweisen? Hier besteht ein enormes Machtpotential.

      Vergleich: Im Nahrungsmittelgesetz muss jeder sch.... deklariert sein. Geht es um unseren Geist, konsumieren wir jeden Müll ohne zu hinterfragen.
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    • Jürg Müller 17.10.2016 16:14
      Highlight @Denk nach: "konsumieren wir jeden Müll ohne zu hinterfragen"

      Was machen wir denn hier im Forum? Zudem denke ich, dass auch jeder Journalist und jede Journalistin eine eigene Meinung haben darf. Vor allem in der amerikanischen Presse kannst Du von ganz Rechts bis ganz Links jede Meinung nachlesen/-hören/-sehen. Und dann mit Freunden/Kollegen/Usern diskutieren und Dir eine eigene Meinung bilden.
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  • pamayer 17.10.2016 13:04
    Highlight danke für den guten artikel, kian.
    als journalist MUSS man darauf aufmerksam machen, dass trump über sehr gefährliche eigenschaften verfügt.

    als tierhändler kann ich für eine 6 - jährige auch nicht neutral einen rottweiler oder eine schildkröte vorschlagen.
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    • NWO Schwanzus Longus 17.10.2016 13:24
      Highlight Als Journalist täte man gut daran vor Clintons Interventionismus Kriegsbefürwortung zu warnen. Auch vor ihren Unterstützern (Golfstaaten) sollte man warnen. Das alles was über Trump herausgekommen ist stellt Clintons Skandale nicht mal Ansatzweise in den Schatten. Die Medien geben nur vor was die Menschen denken sollen und die Folgst ihnen dabei.
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    • Posersalami 17.10.2016 13:36
      Highlight Man muss als Journi aber auch IMMER darauf hinweisen, dass Hillary auch verdammt gefährlich ist. Bei sind mMn unwählbar und eine Katastrophe.
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  • Luca Brasi 17.10.2016 13:02
    Highlight Und trotzdem würde Trump Präsident werden, wenn nur die Männer wählen dürften. Das sollte den US-Medien zu denken geben. Anscheinend erreichen sie einen grossen Teil ihrer männlichen Leser und Zuschauer nicht mehr und diese wiederum informieren sich lieber auf "alternativen" Medien.
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    • Hoppla! 17.10.2016 13:26
      Highlight Oder ein Grossteil der Männer* sind geistig zurückgebliebene Macho-Neanderthaler die Median prinzipiell nicht konsumieren da diese eh lügen.

      Who knows...

      * sage ich als Mann
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  • N. Y. P. D. 17.10.2016 12:58
    Highlight Ein sehr guter, informativer und zusammenfassender Artikel über die bisherige Berichterstattung.
    Mit der richtigen Schlussfolgerung im Titel.
    Eine kleine Anmerkung :
    Das Problem bei dieser Wahl ist, du hast irgendwie Apfel gegen ranziges Fleisch.
    (jacob weisberg)
    Das Problem bei dieser Wahl ist, du hast irgendwie fauler Apfel gegen ranziges Fleisch.
    (nyp)
    Ich bin im Lager
    Trump no go/Hillary naja..
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  • Soaring 17.10.2016 12:55
    Highlight Beide sind nicht wählbar.

    Der Fakt, dass der eine ein Egomane und Narzisst ist, macht die funktionale Psychopathin nicht wählbarer.

    Die Demokratie in den USA 🇺🇸 wurde durch den angelsächsischen Ultra-Kapitalismus und die dadurch entstandenen Oligarchen & MegaCorps ausgehölt und ad absurdum geführt.

    ...Kian - du hast das System noch nicht durchschaut und spielst deshalb für das falsche Team...

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    • Walter Sahli 17.10.2016 13:15
      Highlight Welches ist denn das richtige Team im Zweiparteienstaat?
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    • Ehringer 17.10.2016 13:15
      Highlight Dann mach einen intelligenten Vorschlag, was man machen soll? Tatsache ist: Einer der beiden wird gewählt. Und da ist für mich klar, dass Clinton schlichtweg das kleinere Übel ist.

      Ich denke, es bleibt nur eines übrig: Clinton wählen, auf lame duck hoffen und dann nach vier Jahren abwählen. Dann kann sie nicht ganz soviel Schaden anrichten.
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    • jellyshoot 17.10.2016 13:36
      Highlight es sind beide nicht wählbar? - gut, jetzt stehen aber die beiden doch zur wahl ... wen würden sie denn nun wählen?
      eine andere möglichkeit haben sie ja nicht. ausser nicht wählen zu gehen. was wiederum auch kontraproduktiv wäre.
      11 1 Melden
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  • walsi 17.10.2016 12:52
    Highlight Der Artikel ist ein müder Rechtfertigungsversuch. Wie hat es Hanns Jochim Friedrichs so schön gesagt: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört." Diese Distanz vermisse ich zurzeit bei den meisten Medien. Wer glaubt Clinton sei die bessere Alternative zu Trump täuscht sich gewaltig. Beide sind eine totale Katastrophe. Mit Clinton gehen die Kriege und das Morden weiter. Das Problem ist, die Kriege finden immer in der nähe zu Europa statt.
    45 32 Melden
    • bernd 17.10.2016 14:53
      Highlight Das Kriegstreiber-Argument ist doch einfach nur lächerlich. Amerikanische Präsidenten reissen seit Jahrzehnten jedes Mal einen neuen Krieg an. Die meisten kommen wohl erst im Amt auf solche Ideen, wenn sie die Welt aus einer anderen Perspektive sehen, als als Privatperson. Die Annahme, dass genau Donald Trump, einer der unsympathischsten, hasserfülltesten und empathiebefreitesten Menschen weltweit sich da anders verhalten soll erscheint mir nicht sehr plausibel. Der hat ja schon im Wahlkampf Konflikte mit Mexiko und sämtlichen Muslimen der Welt versucht zu eskalieren.
      8 5 Melden
    • Jürg Müller 17.10.2016 16:27
      Highlight @walsi: Ja, mit HaJo hast Du recht, aber er ist leider 1995 gestorben, da sah die Medienwelt noch gaaaanz anders aus. Mich würde auch interessieren, was er heute dazu sagen würde. Und da wären noch Köpke, Veigel, Podgorski und viele mehr. Wir sind heute 20 Jahre weiter, mit Gratismedien und Internet.
      2 0 Melden
    • walsi 17.10.2016 16:51
      Highlight @Müller: Es gibt Grundsätze die sich nicht einfach so ändern. Je nach dem wie der Wind weht. Manchmal muss man auch für dies Grundsätze einstehen, auch wenn es einfacher wäre sich mit dem Wind zu drehen.
      2 0 Melden
  • Weisnidman 17.10.2016 12:50
    Highlight Sorry aber je mehr ihr alle auf ihm rumhackt desto belibter ist er mir. und als ob keine anderen im solche Sprüche klopfen..
    29 71 Melden
    • Aegnor 17.10.2016 13:26
      Highlight Erstaunt mich kaum, dass jemand mit einer solchen Rechtschreibung Sympathien für Trump hegt...
      26 15 Melden
    • exeswiss 17.10.2016 14:16
      Highlight immer wieder ulkig diese "protestwähler". wenn's die nicht gäbe, ginge es vielen demokratien besser.
      11 6 Melden
    • Jürg Müller 17.10.2016 16:32
      Highlight @Weisnidman: Hast Du Mitleid mit Trump? Oder etwa mit Dir selber? Wenn einer Scheixxe baut, soll er sie auch ausfressen. Sprüche klopfen - oh ja, mach ich auch. Aber als Präsidentschaftskandidat in den USA? Dann würde ich mich wenigstens öffentlich entschuldigen - ist ja lange her. Aber wer mit dem Düsenjäger durch die Kinderstube .....
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  • projektb 17.10.2016 12:47
    Highlight Clinton wird eine gute Präsidentin und die Kritik an ihr ist oftmals haltloses Verschwörungstheoretikergeschwätz. Aber einem ranghohen Politiker nicht Korruption und Amtsmissbrauch vorzuwerfen wird in jüngeren Teilen der heutigen Gesellschaft als voIlkommen naiv abgelächelt. Zu viel Hollywood und Internet haben eine Generation von Spinnern erzeugt und so werden aus le Pen, Petry, Hofer und Trump aussichtsreiche Kandidaten für hohe Regierungspositionen. Eine Demokratie ist so schlecht wie das Volk blöd ist.
    43 45 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 12:56
      Highlight Wenn Du Deinem Land nützlich sein willst, dann gehe Du nicht wählen.
      16 39 Melden
    • maxi 17.10.2016 13:08
      Highlight alle dir eine andere meinu g ha en als dumm zu bezeichnen ist doch eher fragwürdig...
      22 14 Melden
    • Bruno S. 88 17.10.2016 13:29
      Highlight @projektb
      Wie kommst du auf Verschwörungstheorien? Es sind ja Theorien die auf gehackte Mails von ihr und ihrem Wahlkampfteam beruhen. Zweifelst du die Echtheit der Mails an?

      12 5 Melden
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  • Lowend 17.10.2016 12:44
    Highlight Danke für diese Einordnung Kian!
    Hier noch ein Artikel von Eduard Kaeser im ebenfalls hervorragenden Journal21, der in etwa dieses Thema behandelt und zu sehr ähnlichen Ergebnissen kommt.
    https://www.journal21.ch/eine-luege-ist-eine-luege-ist-eine-luege
    15 29 Melden
  • Ton 17.10.2016 12:37
    Highlight Hier der Inhalt und die Skandale der bisherigen 9 Teile der Podesta Emails. http://www.vaskal.ca/podestafiles

    Es wird von Wikileaks täglich ein Teil veröffentlicht von ca. 1'500 Mails. Bis zur Wahl sollen alle 50'000 veröffentlicht sein (alles via Wikileaks). Ich fände es interessant, wenn es dazu einen Artikel geben würde.
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    • NWO Schwanzus Longus 17.10.2016 13:01
      Highlight Das wird dann wiederum verharmlost wirst schon sehen Clinton wird dann sogar als fähig betrachtet weil Trump Muschi gesagt hat. Wenn man Muschi sagt ist man ungeeignet (Trump) aber jemand mit Politischen Skandalen und Kriegsbeteilligungen die hundertausende Menschenleben kosteten und sogar Terrororganisationen stärkt (Clinton) ist gut für die Welt. Das ist in etwa die Einstellung der Politisch Korrekten Pseudolinken.
      26 29 Melden
    • Alpöhy 17.10.2016 15:21
      Highlight @ DJ Terror: Du hast da scheinbar nur die Schlagzeilen gelesen: Trump hat nicht nur Muschi gesagt, sondern voller Stolz verkündet, dass er Frauen an die Muschi gelangt hat und sie sich nicht zu wehren getrauten, weil er reich, berühmt und mächtig ist.
      Möchtest du, dass ein Fremder deiner Tochter an die Muschi langt? Möchtest du in der Schweiz Bundesräte, die das tun?
      Was kommt als nächstes: verharmlosung von Vergealtigung, oder wie?
      Das Clinton auch keine gute Alternative ist, bestreitet wohl niemand, aber ein solcher Soziopat wie Trump verharmlosen?
      Reflektier mal ein Bisschen mein Lieber!
      8 4 Melden
    • Pakart 17.10.2016 20:43
      Highlight @DJ_Terror: sind hoffentlich keine Kinder vorhanden.
      1 1 Melden
  • Calvin Watsn 17.10.2016 12:37
    Highlight Ranziges Fleisch🍖 😂😂😂 👍🏻✌🏻️
    22 15 Melden
    • zeromg 17.10.2016 12:55
      Highlight Eher Trump Dump
      12 9 Melden

Männer sind kein Müll

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