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It's true! Oder doch nicht? Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

«It's true, it's true!» – Nein, Donald, ist es leider nicht!

Die Lösung aller Probleme ist für Verschwörungstheoretiker ganz einfach, denn verursacht haben diese böse, mächtige Strippenzieher. Denen muss man nur das Handwerk legen. Was aber tun, wenn man selbst der mächtigste Mann der Welt ist?

19.02.17, 12:25 19.02.17, 14:17

Christian Stöcker / Spiegel online

Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump

Ein Artikel von

Vor einigen Jahren habe ich einen Mann kennengelernt, der sich ziemlich sicher ist, dass die Zerstörung des World Trade Center am 11. September 2001 von der CIA organisiert worden ist. Der Mann ist weder verrückt noch dumm, er war 25 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und sogar einmal Bundesminister. Aber er glaubt trotzdem, dass die USA als Anlass für Kriege in Afghanistan und Irak mehr als 3000 Menschen im eigenen Land getötet haben.

In der Welt derer, die an diese Theorie glauben, zieht immer jemand im Hintergrund die Fäden, nichts bleibt dem Zufall überlassen. Statt typisch menschlicher Inkompetenz herrscht nahezu unmenschliche, heimlich ausgeübte Kompetenz: ferngesteuerte Flugzeuge, versteckt verbaute Sprengladungen, gefälschte Beweise, erfundene Terroristen, eisernes Schweigen bei den Eingeweihten.

Tatsächlich haben die Snowden-Enthüllungen ja Belege dafür geliefert, dass globale, gewaltige Geheimdienstverschwörungen viele Jahre lang unentdeckt bleiben können. Dafür, dass die «Five Eyes»-Geheimdienste im Auftrag einer geheimen Weltregierung handeln, die auch Gift in der Atmosphäre versprühen lässt und den Klimawandel erfunden hat, gibt es allerdings weiterhin keine Anhaltspunkte.

Die Welt ist ein erschreckend multikausaler Ort

Das aber ist das Wesen der Verschwörungstheorie: Die tatsächlichen Mechanismen, mit denen die geheime Weltregierung, die jüdische Weltverschwörung und/oder die «New World Order» im Hintergrund alles kontrollieren und verschleiern, sind angeblich hochkomplex. Die Erklärungen für reale Ereignisse werden dadurch aber ganz einfach: Die Geheimdienste waren's. Die Juden waren's. Das globale Kapital war's. Und so weiter.

Tatsächlich ist die Welt ein erschreckend multikausaler Ort, alles hängt mit allem zusammen. Menschen machen Fehler, kommen auf verrückte, kranke, bösartige Ideen, Dinge werden übersehen, zu lange ignoriert, aus wirtschaftlichem Interesse verheimlicht. Komplexe Vorgänge haben in der Regel nicht eine einzige Ursache oder gar einen einzelnen Urheber, sondern viele. Der Klimawandel zum Beispiel. Die Finanzkrise. Syrische Flüchtlinge in Europa.

In der Welt von Verschwörungstheoretikern dagegen gibt es konkrete, sinistre Täter. Zum Beispiel die heimlichen Herrscher der USA, die mit der «Migrationswaffe» Europa destabilisieren wollen, warum auch immer.

Einfache Erklärungen, einfache Lösungen

Das passt zu Denkmustern, die in der Sozialpsychologie «fundamentaler Attributionsfehler» oder «Korrespondenzverzerrung» genannt werden: Es scheint oft einfacher, ein Ereignis auf eine handelnde Person, ihre Absichten und Eigenschaften zurückzuführen als auf äussere Faktoren und Bedingungen. Die Verschwörungstheorie ist gewissermassen der auf globales Format aufgeblasene fundamentale Attributionsfehler: Läuft etwas schief, muss es namenlose Strippenzieher im Hintergrund geben.

Neben einfachen Erklärungen bevorzugen Verschwörungstheoretiker auch einfache Lösungen, wie zum Beispiel eine Studie zeigt, die niederländische Wissenschaftler 2015 veröffentlicht haben. Versuchspersonen, die diversen Verschwörungstheorien zuneigen, glauben demnach oft auch daran, dass die Probleme der Welt eigentlich ganz leicht lösbar wären.

Extremisten lieben Verschwörungstheorien

Nicht nur in diesem Punkt überschneiden sich die Denkmuster von Verschwörungstheoretikern mit denen von Populisten und Extremisten: Die gleiche Studie zeigt auch – sie ist nicht die einzige mit diesem Befund – dass sowohl Menschen mit rechts- wie solche mit linksradikalen Einstellungen besonders häufig an geheime Verschwörungen glauben.

Womit wir, so leid mir das tut, doch wieder bei Donald Trump wären. Auch der Präsident und seine Vertrauten versuchen ununterbrochen, komplexe Probleme mit vermeintlich einfachen Lösungen aus der Welt zu schaffen. Illegale Einwanderer? Mauer bauen. Jobs wandern ins Ausland ab? Strafzölle. Terrorismus? Muslime aussperren. Klimawandel? Einfach nicht mehr darüber reden.

Für ein dem Extremismus und der Verschwörungstheorie zuneigendes Publikum sind das dankbare, angenehm komplexitätsreduzierende Ansätze. Es gibt klar zu benennende Schuldige – Mexiko, ausländische Unternehmen, Muslime, Klimaforscher – die man einfach mal in ihre Schranken weisen muss, dann wird alles wieder gut.

Verschwörungstheoretiker im Briefing Room

Ins Bild passt da, dass im «Briefing Room» des Weissen Hauses jetzt Verschwörungstheorie-Publikationen wie «Gateway Pundit» und «Lifezette» einen Platz bei den Pressekonferenzen und viel Aufmerksamkeit bekommen. «Gateway Pundit» zufolge herrscht in Frankreich gerade Bürgerkrieg. «Lifezette» sammelt unermüdlich angebliche Indizien für die Behauptung, dass der menschengemachte Klimawandel eine Erfindung von geldgierigen Wissenschaftlern ist.

Die Welt der Verschwörungstheoretiker ist eine Parallelwelt, in der die alternativen Fakten regieren. Systeme, die objektivierbare Erkenntnisse zu produzieren versuchen, gelten in dieser Welt als natürlicher Feind. Wissenschaft und ordentlicher Journalismus zum Beispiel.

Der Präsident selbst lebt augenscheinlich in einer solchen Parallelwelt, wie er diese Woche wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Die Presse hat sich gegen ihn verschworen, dabei läuft doch eigentlich alles blendend. Hillary Clinton hat Russland Berge von Uran verkauft. Und zum Rauswurf seines Sicherheitsberaters haben Informationen geführt, die gleichzeitig Lügen und Durchstechereien von Fakten sind, eine Art Schrödingers Katze der politischen Argumentation gewissermassen, falsch und wahr zugleich.

Es muss erstaunliche kognitive Dissonanz erzeugen, der mächtigste Mann der Welt zu sein und sich gleichzeitig fortgesetzt als das Opfer mächtiger Verschwörer zu betrachten. Den Extremisten und Verschwörungstheoretikern unter Trumps Anhängern aber gefällt all das vermutlich sogar.

Schon vor der Pressekonferenz lag die Zustimmung für Trumps Arbeit in den USA mit 39 Prozent niedriger als bei irgendeinem seiner Vorgänger seit Ronald Reagan zum vergleichbaren Zeitpunkt. Unter den Anhängern der Republikaner aber lag sie noch immer bei 84 Prozent.

Die Frage bleibt, ob und wann auch diese Wähler sich von ihrem Verschwörungstheoretiker-in-Chief abwenden werden.

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Citation Needed 19.02.2017 23:03
    Highlight Guter, kluger Artikel. 🦉
    1 2 Melden
  • smoking gun 19.02.2017 16:40
    Highlight Interessant - verlinkt man einen Film, der klar aufzeigt, dass eben vieles nicht "Verschwörungstheorien" sind, bekommt man Blitze. Ich frage mich, was in den Köpfen dieser Menschen vor sich geht ...

    Nun gut, hier ein weiteres Beispiel:




    8 10 Melden
    • Jay_Jay 19.02.2017 17:31
      Highlight Schäm dich! Weiss du eigentlich, dass TAUSENDE Menschen gestorben sind? Schäme dich!
      0 4 Melden
    • Crank 19.02.2017 17:38
      Highlight Dieser Bericht über angebliche Konzentrationslager in Bosnien wurde aber schon damals von einigen Medien als Fälschung gebrandmarkt. Ich erinnere mich an einen Bericht zu der Zeit in der Weltwoche. Lange hat diese "Verschwörung" also nicht funktioniert.
      4 3 Melden
    • smoking gun 19.02.2017 17:52
      Highlight @Crank: Die Geschichte mit den Konzentrationslager hat aber damals sehr gut funktioniert. Und genau so gut funktionieren diese Geschichten auch noch heute. Siehe Syrien, Ukraine, Irak, Libyen usw.

      @Jay_Jay: Ja es sind tausende Menschen gestorben. Aber nicht in bosnischen Konzentrationslager. Ich hab das als Beispiel für die Manipulation durch die Medien genommen. Genau so wird das auch heute noch gemacht.
      7 4 Melden
    • blaubar 19.02.2017 18:40
      Highlight Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge. Das ist eine alte Weisheit, die leider ziemlich wahr ist.

      (Konzentrationslager der Serben, Brutkastenlüge, Chemiewaffenlüge der USA, Beginn 2. WK usw.) Deshalb sollte man immer schön kritisch bleiben.
      Operation Northwood, Dolchstosslegende usw. sind weitere strategische Lügen. Gäbe noch viele zum Aufzählen.

      Wir werden hin und wieder dreist angelogen, das muss man, aus historischer Sicht, feststellen.
      5 1 Melden
  • blaubar 19.02.2017 15:52
    Highlight Ist man eigentlich auch ein "Verschwörungtheoretiker", wenn man zwar keine neuen Theorien aufstellt, dafür aber offizielle hinterfragt? (Was nicht das gleiche ist)
    8 6 Melden
    • Lowend 19.02.2017 16:14
      Highlight Nein, dann ist man ein ganz normaler, kritischer Mensch.

      Der Unterschied zum Verschwörungstheoretiker besteht darin, dass für diese Gläubigen, das Resultat schon klar ist.

      Interessant an Verschwörungstheoretikern ist einfach, dass sie in ihrem grenzenlosen Pessimismus eigentlich eine sehr optimistische Einstellung haben, denn in ihrem Weltbild muss irgend eine menschliche Superintelligenz existieren, welche unsere komplexe Welt durchschaut und Millionen von Menschen an der Nase herumführen kann. Warum die aber nur im Verborgenen agiert, konnte mir bisher noch keiner erklären.
      10 2 Melden
    • blaubar 19.02.2017 16:30
      Highlight Ist Daniele Ganser also kein Verschwörunhstheoretiker?
      2 3 Melden
    • Lowend 19.02.2017 17:00
      Highlight Wenn Gansers Forschung ergebnisoffen wäre, dann Ja, aber er benutzt zu oft nur die Thesen, die seine Theorien untermauern und lässt unpassendes gerne unter den Teppich fallen und darum gehört er für mich zu den Verschwörungstheoretikern.

      Für Historiker ist dies übrigens sehr lukrativ und mich erstaunt immer wieder, wie wenig Gansers finanzielle Motivation betrachtet wird, denn mit solchen abweichenden Theorien kann ein Historiker extrem bekannt werden und sehr viel Geld machen, jedenfalls viel mehr, als wenn er ganz normale, wissenschaftlich anerkannte Geschichtsforschung machen würde.
      4 5 Melden
    • blaubar 19.02.2017 18:14
      Highlight Aber Ganser verkündet ja eben genau keine Theorien, hmmm. Er legt sich eben gerade nicht fest. Und zwar mit Nachdruck. Warum also denken Sie und viele andere so über Ganser?
      Ich frage deshalb, weil der Mechanismus eben genau der ist: Wer HINTERFRAGT, wird bereits als VT gebrandmarkt.
      5 3 Melden
    • smoking gun 19.02.2017 18:28
      Highlight @Lowend: Sorry, aber du erzählst Blödsinn. Ganser wurde erst dann als "Verschwörungstheoretiker" stigmatisiert, als er kritische Fragen zu WTC 7 stellte. Für seine Arbeit "Nato-Geheimarmeen in Europa" erhielt er durchwegs positive Rezensionen. Auch im Spiegel.

      Für einen Historiker ist die akademische Laufbahn zu Ende, wenn er als "Verschwörungstheoretiker" bezeichnet wird. Aus dem Grund wagen sich Historiker auch nicht an so heikle Themen. Er hats gemacht - das Resultat ist bekannt.
      4 4 Melden
    • Lowend 19.02.2017 18:54
      Highlight Entschuldigung, aber jede unbewiesene These bleibt Theorie und er bringt nur Theorien aus Kausalzusammenhängen, aber ohne Beweise.

      Er flog wegen solchen groben Mängeln aus allen Unis, aber dass stört Gläubige ja nicht, weil es sie bestätigt, dass die wissenschaftliche Welt sich gegen den verschworen hat.

      Jedenfalls ist für mich klar, dass Ganser mir einen lieben Freund "radikalisierte", so dass man mit ihm nicht mehr normal reden kann, weil bei ihm die Wissenschaft inzwischen nichts mehr zählt, da jeder sich heute ohne Wissen und Kenntnisse seine Instant-Ideologie zusammen basteln darf.
      3 2 Melden
    • Lowend 19.02.2017 19:09
      Highlight Hier ein Artikel, der Gansers Methode recht gut erklärt:
      https://etwasanderekritik.wordpress.com/2015/11/20/propaganda-statt-information-verschworungsideologe-ganser-als-experte-gefragt/

      PS: Ich finde es sehr speziell von Verschwörungsgläubigen wie smoking gun, dass sie zwar Menschen bewundern, die das Weltgeschehen kritisch betrachten, aber wenn man dann diese Verschwörungsideologen selber kritisch betrachtet, dann ist dass plötzlich Blödsinn. Merken Sie eigentlich, dass sie mich mit ihrer Beleidigung genau so stigmatisieren, wie Sie es den Kritikern von Ganser vorwerfen? Sehr schwach!
      4 3 Melden
    • blaubar 19.02.2017 21:45
      Highlight @Lowend: Wollen Sie allen Ernstes diesen hundsmiserablen Artikel als Argument bringen?

      Der zititerte Zeitungsartiktel (der Sonntagszeitung) sagt, dass es absurd sei, die Frage zu stellen, ob die US-Regierung die Anschläge geduldet oder gar inszeniert haben KÖNNTE.

      Warum? Darf man das nicht? Besonders mit dem Hintergrund der Brutkastenlüge, der Chemiewaffenlüge im Irak, Operation Northwood, dem Regimechange in Chile usw.?

      "...sowie Beiträge des vom russischen Staat finanzierten Senders RT Russia Today zu finden."

      Ja, und? Darf es nur CNN sein?

      Sorry! Dieser Link ist unbrauchbar.


      4 3 Melden
    • smoking gun 19.02.2017 21:46
      Highlight @Lowend: Zeigen sie mir bitte eine These von Ganser, wo er nicht wissenschaftlich exakt gearbeitet hat.

      Und das wegen ihrem Freund tut mir leid. Sie sehen also, kritische Geister haben es schwer.

      Wenn ich ihnen einen Rat geben darf: Denken sie auch immer das Undenkbare. Weil hinter jeder Geschichte verbirgt sich noch eine andere ...
      4 3 Melden
    • blaubar 19.02.2017 21:48
      Highlight @Lowend: "unbewiesene Theorie"

      Wissen Sie, wie Wissenschaft funktioniert? Es gibt keine "bewiesenen Theorien".

      Eine Theorie kann jeder aufstellen. Und sie ist so lange gültig, bis sie WIDERLEGT ist.

      Merken Sie den Unterschied?
      3 3 Melden
    • blaubar 19.02.2017 21:59
      Highlight @Lowend: Pardon, ich drangsaliere Sie ein wenig, aber Unwahrheiten müssen korrigiert werden.

      Dr. Ganser doziert z.B. an der Uni St. Gallen:

      http://www.unisg.ch/personenverzeichnis/3a08991a-aa37-4c2b-81d3-d500f5f3a400

      Die ETH musste er nicht wegen "Mängeln" verlassen, sondern weil er weiterhin 9/11 hinterfragen wollte. Was seine freie Wahl wahr.



      3 3 Melden
    • SemperFi 20.02.2017 14:51
      Highlight @blaubar: Blödsinn. Theorien sind nicht gültig, solange sie nicht widerlegt sind. Eine Theorie wird empirisch verifiziert oder falsifiziert. Und bis dahin ist es eben eine Theorie.
      2 0 Melden
    • blaubar 20.02.2017 15:45
      Highlight @semperfi: ich habe nie von "gültigen Theorien" gesprochen. Es steht jedem frei, eine Theorie aufzustellen. Hinterher kann man sie verifizieren, was aber eben keine abschliessende Sache ist. Sie bleibt solange "verfiziert" oder "falsifiziert", bis es jeweils widerlegt ist.
      Beispiel: Atommodell war lange "verifiziert" und ist nun durch die Quantenforschung als nicht mehr gültig angesehen worden.
      Die Flache Erde ebenso. Eine Theorie ist nichts abschliessendes, sondern beschreibt einen momentanen Forschungsstand. Dieses Arbeitsmodell steht jedem offen, auch 9/11-Forschern. Nix Religion!
      1 2 Melden
    • blaubar 20.02.2017 15:49
      Highlight Mit "gültig" meine ich "zulässig", nicht "verifiziert".
      Jeder darf eine Theorie aufstellen und sie verifizieren oder falsifizieren. Es gibt keine Verbote, dies bei bestimmten Themen nicht tun zu dürfen.
      Ich darf auch eine Flacheerdetheorie aufstellen und sie diskutieren. Das ist nicht verboten. Auch wenn sie einer Prüfung nicht standhalten wird.
      1 2 Melden
    • Lowend 20.02.2017 16:14
      Highlight Bei ihrer pseudowissenschaftlichen Definition von Theorie und Praxis erstaunt mich nun gar nichts mehr, von dem was sie schreiben lieber blaubar, aber vom wissenschaftlichen Standpunkt muss ich Semper Fi zu 100% recht geben!

      Was sie beschreiben ist der Prozess, den eine Theorie durchläuft, aber dieser passiert nicht in der Öffentlichkeit, denn echte Wissenschaftler veröffentlichen erst dann, wenn ihre Theorie hieb und stichfest, oder eben falsifiziert und anhand von Quellen und Belegen verifiziert ist.

      Kunstwerke sind ja auch nicht Kunst, nur weil einer eine Idee hat, was er mal machen will!
      2 0 Melden
    • SemperFi 20.02.2017 17:16
      Highlight @blaubar: Erst leben Sie nach dem Motto "Was interessiert mich mein Post von gestern (21.48)" und dann erläutern Sie uns eine alternative Bedeutung von "gültig" 😂 Mit diesem Rucksack könnten Sie es in einer bedeutenden Nation bis an die Spitze bringen. Aber vielleicht bleiben Sie ja doch bei der Flacherdetheorie, dass will Ihnen hier niemand verbieten.
      3 1 Melden
    • blaubar 20.02.2017 21:23
      Highlight Tut mir Leid, aber da liegen Sie falsch.
      Selbstverständlich darf man eine Theorie öffentlich diskutieren!
      Ganser stellt drei unterschiedliche Theorien nebeneinander, die zu diskutieren sind. Für jede gibt es bestimmte Argumente. Keine ist "verifiziert", aber auch keine "falsifiziert".

      Das interessiert Sie natürlich nicht und schauen lieber die Tagesschau, wo alles schön zu einem Breili verarbeitet wird, dass Sie sicher gut schlafen.

      Mit wissenschaftlichem, unemotionalem, unvoreingenommenem Vorgehen hat das dann aber nichts zu tun. Was man auch von Ihren Beiträgen sagen muss leider.

      2 2 Melden
    • blaubar 20.02.2017 21:27
      Highlight lieber Lowend:

      "aber dieser passiert nicht in der Öffentlichkeit, denn echte Wissenschaftler veröffentlichen erst dann, wenn ihre Theorie hieb und stichfest,"

      Wenn Sie das sagen, dann darf man das nicht. Schade. Nun müssen wir Ganser strafen, weil er drei Theorien öffentlich diskutieren möchte.
      2 3 Melden
    • blaubar 20.02.2017 21:34
      Highlight @Semperfi: Ich glaube Sie wollen nur rumpöbeln.
      Sie wissen genau was ich meine.
      Jedenfalls scheinen Sie sich gewohnt zu sein, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten.

      «Wahrheit» in einem rational-aufgeklärten, der wissenschaftlichen Methode entsprechenden Sinn meint immer vorläufige Wahrheit: Durch empirische Befunde gestütze theoretische Annahmen. Vorläufige Wahrheit ist immer revidierbar!
      2 3 Melden
    • Lowend 20.02.2017 21:55
      Highlight blaubar, dass sage nicht ich, sondern dass ist wissenschaftlicher Standart und darum wurde Ganser ja auch aus dem wissenschaftlichen Betrieb ausgeschlossen, weil er sich eben nicht an diese Standards halten wollte.

      Ganser will auch keine Namen von Verschwörern nennen, sondern behilft sich immer mit Allgemeinplätzen wie "Gewisse Kreise" oder natürlich sind die Täter immer die Amerikanern.

      Parteilichkeit ist eines Historikers unwürdig und wenn einer, der derart gering geachtet wird, bei Vorträgen sagt: "Wir von der Forschung...", dann lügt er brandschwarz, weil er da nicht mehr integriert ist!
      1 3 Melden
    • blaubar 20.02.2017 23:11
      Highlight @Lowend: lange diskutiere ich nicht mehr über Formalitäten, das bringt es nicht.

      -Parteilichkeit kann man Ganser nicht vorwerfen. Wenn Sie anderer Meinung sind, bitte belegen.

      -Ich habe nochmal verschiedene Regelwerke studiert. Es steht nirgendwo, dass Theorien nicht öffentlich diskutiert werden dürfen.

      So, das reicht. Ich interessiere mich mehr für Inhalte als für solche Formalitätenstreitereien.
      Ich beobachte aber immer wieder, dass z.B. bei 9/11 NIE Inhalte diskutiert werden von den Gegnern, und wenn, dann nur in unausreichender Art und Weise. Aber darum ginge es eigentlich.

      2 3 Melden
    • SemperFi 21.02.2017 06:21
      Highlight @blaunar: Wenn ich pöbeln würde, würden Sie das umschwer merken. Aber eine leichte Ungeduld kann ich nicht abstreiten.
      3 1 Melden
  • AllFab 19.02.2017 14:20
    Highlight Naja "Verschwörungstheorie" das ist so ein Wort um Kritik im Keim zu ersticken. Natürlich gibt es Fanatiker die an allem etwas dubioses sehen. Aber wenn bei 9/11 ein Haus ausser Reichweite der anderen beiden Tower einstürzt, ist ein bisschen Kritik angebracht... Wenn jemand eine Art Kritik äussert, die am System zweifelt, gibt es das Wort Verschwörungstheoretiker. Zack Bum ist diese Person unglaubwürdig, ein Verschwörungstheoretiker. Und wenn dieser Begriff vom System kreiert wurde, um alle zu verunglimpfen die dieses System anzweifeln. 😱😱😱
    22 38 Melden
    • Informant 19.02.2017 14:51
      Highlight Du wirst lachen, aber der Begriff Verschwörungstheorie kommt tatsächlich von der CIA. Damit sollten Zweifler an der offiziellen Version des Todes von John F. Kennedy mundtot gemacht werden.


      12 5 Melden
    • Sapere Aude 19.02.2017 14:52
      Highlight Der dritte Tower der eingestürzt ist beim 9/11 ist wirklich ein wenig merkwürdig. Nur vergisst du den Faktor Zufall und die Tatsache, dass die Geheimhaltung bei Operationen unter falscher Flagge sehr schwieriig ist.
      9 3 Melden
    • Tilman Fliegel 19.02.2017 15:13
      Highlight Ja und genau so drehen sich die Verschwörungstheoretiker ihre Realität zurecht, dass jeder der an ihren Theorien zweifelt, Teil der bösen Verschwörung oder zumindest komplett Ahnungslos ist.
      13 3 Melden
    • nilson80 19.02.2017 15:37
      Highlight Nein ALLFab, eine kritische und hinterfragende Sicht ist nicht gleich eine Verschwörungstheorie. Das Problem an den im Artikel beschriebenen Verschwörungstheorien ist, dass sie selber ein geschlossenes und alles andere als kritisches Weltbild haben. Was ich auf den entsprechenden Foren sehe ist für mich das Gegenteil eines offenen Hinterfragens. In der vermeintlich gleichgeschalteten Lügenpresse erlebe ich auf jeden Fall mehr Meinungsvielfalt.
      7 2 Melden
    • Lowend 19.02.2017 16:19
      Highlight Verschwörungsgläubige wäre wirklich der bessere Ausdruck, denn eigentlich glauben solche Menschen ja an die Theorie, dass die Welt von übermenschlich intelligenten Verschwörern regiert wird. Aber eben, wie heisst es so schön, glauben tun die, die nichts wissen.
      6 4 Melden
  • Nicolas Flammel 19.02.2017 14:18
    Highlight "Es muss erstaunliche kognitive Dissonanz erzeugen, der mächtigste Mann der Welt zu sein und sich gleichzeitig fortgesetzt als das Opfer mächtiger Verschwörer zu betrachten."

    Naja man kann von Trump halten was man will aber die Tatsache, dass er vom eigenen Geheimdienst und den Medien unter Dauerbeschuss steht kann man doch nicht abstreiten.
    Der sogenannte "Deep State" fürchtet um seine Bedeutung, wenn das Feindbild Russland nicht aufrecht erhalten wird. Deshalb ist ihm jedes Mittel Recht um den gewählten Präsidenten unter Druck zu setzen.


    8 37 Melden
    • Hoppla! 19.02.2017 15:59
      Highlight Das. Oder man sorgt sich weil ein trainierter Schimpanse diese Chaos locker auch hätte anrichten können.
      4 2 Melden
  • walsi 19.02.2017 14:11
    Highlight Wenn nur wahr ist was sich auch beweisen lässt, dürfte das so einige Religionen in Bedrängnis bringen. Der Papst glaubt an Gott obwohl es dafür keine überprüfbaren Beweise gibt.
    8 22 Melden
    • Sapere Aude 19.02.2017 14:42
      Highlight Richtig nur lässt sich eben gerade auch nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt. Deshalb die Unterscheidung zwischen glauben und wissen.
      10 1 Melden
    • Amaranth17 20.02.2017 13:40
      Highlight @Sapere Aude: Eine Inexistenz lässt sich aber nicht beweisen. Wer behauptet es gäbe einen Gott, soll das beweisen, nicht umgekehrt. Zumal der Glaube an Gott auch Einfluss hat auf Menschen, die nicht an ihn glauben.

      Dass meine unsichtbaren Einhörner auf dem Mond leben, lässt sich auch nicht widerlegen. Kann die natürlich egal sein. Solange bis mein Glaube auch Einfluss auf dich nimmt.

      1 0 Melden
    • Sapere Aude 20.02.2017 15:41
      Highlight Kommt ganz auf die zu Grunde liegenden metaphysischen und ontologischen Grundlagen darauf an. Naturwissenschaftlich lässt sich Gottes Existenz nicht beweisen, dass ist richtig und logisch, da sich der zu betrachtende "Gegenstand" per Definition ausserhalb der empirischen Erkenntnis befindet. Wenn wir weiter davon ausgehen, das jegliche Erkenntnis Produkt von subjektiver Wahrnehmung verbunden mit einer kognitiver Konstruktion ist, so relativiert sich der Geltungsanspruch jeglicher Erkenntnis. Entscheiden ist dann die Wirkung der jeweiligen Vorstellung im gemeinsamen Konstrukt, [...]
      1 0 Melden
    • Sapere Aude 20.02.2017 15:45
      Highlight [...], welches wir Wirklichkeit nennen. Insofern wäre dann Gott dann lediglich eine Vorstellung, die eine bestimmte Wirkung hat und die Identität schafft. Denn wie bereits Walsi geschrieben hat, den Papst und million von Katholiken interessiert es nicht, dass sich die Existenzs Gottes nicht beweisen lässt
      1 0 Melden
    • Amaranth17 21.02.2017 00:55
      Highlight Ich habe nicht gesagt, dass sich die Existenz Gottes nicht beweisen lässt. Gäbe es ihn, liesse sich das sehr wohl beweisen, früher oder später. Zumindest eine plausible Theorie könnte vorgebracht werden.

      Ich habe vor allem ein Problem mit der Aussage: "Man kann zwar nicht beweisen, dass es Gott gibt, aber auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt." Damit impliziert man, dass quasi 'beide Seiten' die gleiche Chance hatten und gescheitert sind. Das ist aber falsch, den Beweis zu erbringen, dass es einen Gott gibt, wäre zumindest möglich. Das Gegenteil ist aber ausgeschlossen.
      1 0 Melden
  • smoking gun 19.02.2017 14:00
    Highlight "In der Welt der Verschwörungstheoretiker gibt es konkrete, sinistre Täter."

    So wie die hier?




    5 5 Melden
  • mortiferus 19.02.2017 13:57
    Highlight Lustig finde ich auch das diese Oksana irgendwas (Boyko?), von russian today, in einem Radiobericht auf SFR4, die angeblichen Trollfabrik von "Putins Koch", Ministerium für Wahrheit nannte. Dieses Miniwahr ist ebenfalls eine Kreation von Orwell.

    Die krasseste Verschwörung wäre ja wen die "Strippenzieher" aus Russland und den USA schon lange eins sind, also dieselben Menschen, dieselben Interessen. Eine einzige Weltverschwörung nur um mich zu verarschen.....;) Vielleicht habe ich ja auch eine solche kognitive Dissonanz und gehöre in die Klapsmühle.
    3 5 Melden
  • mortiferus 19.02.2017 13:43
    Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk

    "Durch dieses propagierte Denken, bei dem zwei widersprüchliche oder sich gegenseitig ausschließende Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren sind, setzt die HERSCHENDE KASTE die Gesetze der Logik außer Kraft.......Absichtlich Lügen zu erzählen und aufrichtig an sie zu glauben; jede beliebige Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, und dann, falls es wieder nötig ist, sie aus der Vergessenheit zurückzuholen........

    Vielleicht hat Orwell das gar nicht vorausgesehen, vielleicht wird er als "Anleitung" herangezogen.
    10 2 Melden
  • Informant 19.02.2017 12:57
    Highlight "In der Welt von Verschwörungstheoretikern dagegen gibt es konkrete, sinistre Täter. Zum Beispiel die heimlichen Herrscher der USA, die mit der «Migrationswaffe» Europa destabilisieren wollen, warum auch immer."

    So wie der hier?

    Ex US-Botschafter in Deutschland, Dan Coats: „Russland schafft willentlich eine Situation, die immer mehr Migration nach Europa erzwingen wird,“ sagt Coats. „Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen.“
    13 37 Melden
  • blaubar 19.02.2017 12:44
    Highlight "ferngesteuerte Flugzeuge"

    Hahaha, das ist wirklich unglaubwürdig... ferngesteuerte Flugzeuge... ihr habt zuviel Backtodefiutschr geschaut.
    Unmöglich sowas, absolut.
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    • Thinkdeeper 19.02.2017 13:01
      Highlight DROHNEN und Bumm
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    • blaubar 19.02.2017 15:38
      Highlight @Thinkdeeper: Das ist eine Verschwörungstheorie. "Gefälschte Beweise" ebenso! Das gab es tatsächlich noch nie. Unmöglich einen Beweis zu fälschen.

      Ich glaube, der Artikel wurde nur geschrieben um zu provozieren. Fallen wir also nicht drauf rein.
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    • Sir Affe 19.02.2017 16:13
      Highlight Genau, Spektrum Empfänger rein und ab geht die Post. Aber vergiss blos nicht den Sender zu binden, sonst wirds peinlich ;)
      Schön zu sehen dass es hier auch RC Kollegen hat...
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Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

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