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epa06012937 Flowers and tributes left outside City Hall, near Tower Bridge for victims of the London Bridge terror attacks in Central London, Britain, 06 June 2017. Seven people have lost their lives and 48 people have been injured after three attackers drove a van into crowds on London Bridge and then went on a stabbing rampage. The three attackers wearing fake suicide vests were shot dead by police who are treating the attack as a 'terrorist incident'.  EPA/WILL OLIVER

Blumen und Kerzen im Londoner Regen: Business as usual – oder doch nicht ganz? Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

Terror – na und? Wir gewöhnen uns daran, und das ist gut so

Drei islamistische Terroranschläge in drei Monaten haben Grossbritannien erschüttert. Oder doch nicht? Die Briten lassen sich von der Gewalt nicht einschüchtern. Ihre Reaktion ist genau richtig.



Ein weiteres Mal haben islamistische Fanatiker zugeschlagen, ein weiteres Mal in Grossbritannien. Der Anschlag vom Samstag in London war der dritte innerhalb weniger Wochen. Es folgten die üblichen Reaktionen: Donald Trump wütete auf Twitter, andere Staatsoberhäupter beliessen es bei Beileidsbekundungen, das Brandenburger Tor in Berlin leuchtete in den Farben des Union Jack.

Und doch hat sich einiges geändert. Ich erkannte dies am eigenen Verhalten. Als am späten Samstagabend erste Push-Meldungen über eine Amokfahrt auf der London Bridge auftauchten, ging ich instinktiv von einem Terroranschlag aus. Vor einem Jahr hätte ich mich vermutlich vor den Fernseher gesetzt und die Live-Berichterstattung verfolgt. Jetzt ging ich ins Bett, ich war müde.

Terrorangriff in London

Als ich am Sonntagmorgen das Ausmass der blutigen Attacke realisierte, reagierte ich fast schon mit einem Schulterzucken. So what? Es ist halt wieder passiert. Handelte es sich dabei um das unsensible Verhalten eines zynischen, abgebrühten Schreiberlings? Oder bin ich nicht allein? Vieles spricht dafür, dass sich in Sachen Islamisten-Terror eine Art Gewöhnungseffekt einstellt.

Kein Strassenfeger mehr

«Die Klickzahlen auf den Onlineportalen sind ein recht guter Gradmesser für das Publikumsinteresse. Sie zeigen: Terror ist längst kein Strassenfeger mehr», schreibt der publizistische Leiter des «St.Galler Tagblatt» in einem Leitartikel. Auch für watson gilt: Die Beachtung ist immer noch hoch, aber die Quoten gehen nicht mehr durch die Decke.

Typisch dafür sind auch die Reaktionen auf den Anschlag auf das Konzert von Ariana Grande in Manchester. Ein Selbstmordattentäter wollte mit seiner mit Metallteilen gespickten Bombe gezielt Kinder und Jugendliche töten. Vor ein oder zwei Jahren wäre das Entsetzen über diese widerwärtige Tat gewaltig gewesen, sie hätte tagelang die Schlagzeilen bestimmt. Jetzt ging man bald zur Tagesordnung über. Das SRF verzichtete auf eine Sondersendung.

Die Feierlaune nicht verderben lassen

Nur einen Tag nach dem Londoner Terror fand in Manchester das Benefizkonzert für die Opfer des dortigen Anschlags statt. Viele Stars traten auf, unter ihnen Ariana Grande. Weder sie noch das Publikum liessen sich die Feierlaune verderben. Auch in London selbst herrschte wieder Business as usual, und das lag nicht nur an der legendären Unerschütterlichkeit der Briten.

Benefizkonert von Ariana Grande

Es ist eine Tatsache: Wir sind daran, uns an den Terror zu gewöhnen.

Für die Opfer und ihre Angehörigen mag dies ein Affront sein. Für die Gesellschaft als Ganzes ist es eine gute Entwicklung. Es ist das Ziel der Islam-Fanatiker, unsere liberalen Demokratien aus den Angeln zu heben und zu Überreaktionen gegen Muslime zu bewegen. Islamophobe aus dem vorab rechten Lager spielen ihnen in die Hände, indem sie solche Massnahmen fordern.

Dieses Kalkül darf nicht aufgehen. Man braucht nicht Statistiken zu bemühen, wonach das Risiko verschwindend klein ist, Opfer eines Terroranschlags zu werden. Es genügt ein Blick auf das grosse Ganze. Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung sind eine weit grössere Herausforderung und Bedrohung für unsere Gesellschaft als extremistische Gewalttaten.

Wir scheinen das – ob bewusst oder unbewusst – durchaus verstanden zu haben. Frankreich ist dafür ein gutes Beispiel. Kein westliches Land ist in den letzten Jahren härter vom «IS»-Terror getroffen worden, mit drei verheerenden und mehreren kleineren Anschlägen. Trotzdem waren Islam und Terrorismus im Präsidentschaftswahlkampf nur am Rande ein Thema, auch nach dem jüngsten Angriff auf den Champs-Elysées. Klare Priorität genoss die schlechte Wirtschaftslage.

Sie betrifft alle Franzosen, während nur wenige direkt vom Terrorismus betroffen sind. Hinzu kommt, dass das Verhältnis von Frankreich und seiner muslimischen Bevölkerung nicht so schwarzweiss ist, wie es oft gezeichnet wird. Der Islamforscher Olivier Roy verwies im Interview mit watson darauf, dass viele arabischstämmige Franzosen den Front National wählen. Dessen Chefin Marine Le Pen weiss das genau, weshalb sie die Islam-Karte nur zurückhaltend ausspielte.

May in der Defensive

Ob sich die Terrorwelle auf die britischen Wahlen vom Donnerstag auswirken werden, wird sich zeigen. Auch im dortigen Wahlkampf hatten bislang andere Themen Priorität. Und die Labour-Partei verhält sich nicht ungeschickt, wenn sie der konservativen Regierungschefin Theresa May vorwirft, während ihrer Amtszeit als Innenministerin viele Polizeistellen gestrichen zu haben.

Sich an den Terror gewöhnen heisst aber nicht, dass man ihn akzeptieren soll. Auf keinen Fall. Dann soll man aber auch darauf hinweisen, dass es Muslime sind, die den «IS» im Irak und in Syrien am Boden bekämpfen und dabei viele Opfer zu beklagen haben. Und natürlich darf man eine Islam-Debatte führen, wie sie CVP-Präsident Gerhard Pfister im Stil eines Kulturkämpfers fordert. Aber dann muss man auch einen wichtigen und unangenehmen Aspekt ansprechen.

Saudi-Arabien und Katar sind die wichtigsten «Exporteure» des salafistischen Islam, der die ideologische Grundlage des Terrors bildet. Wenn sich diese beiden Länder nun einen Machtkampf liefern und die Saudis ihren kleinen Nachbarstaat beschuldigen, den Terrorismus zu fördern, wirkt das so, als ob ein Metzger einem Steak-Liebhaber dessen Fleischkonsum vorwerfen würde.

Gleichzeitig sind die schwerreichen Golfmonarchien herzlich willkommen, wenn sie etwa in unsere Hotels oder Grossbanken investieren. US-Präsident Trump, der Muslimen aus sechs Ländern die Einreise verweigern will, schliesst mit ihnen fette Waffendeals ab. Auch in der Schweiz wollen bürgerliche Politiker Waffen in die Golfstaaten exportieren, trotz der Kriege in Jemen und Syrien.

Debatten über Scheinprobleme

Statt über solche Themen zu reden, führt man Debatten über Scheinprobleme wie Burka und Minarette. Auch aus diesem Grund ist es nicht zu bedauern, wenn sich beim Terror ein Gewöhnungseffekt einstellt. Natürlich besteht die Gefahr, dass die islamistischen Fanatiker an der Eskalationsschraube zu drehen und noch spektakulärere Anschläge zu verüben versuchen.

Der beschwerliche Kampf um Mossul

In diesem Fall könnte der Paniklevel rasch wieder ansteigen. Aber eigentlich haben sie das schon in Manchester versucht, mit wie erwähnt überschaubarem «Erfolg». Das Reservoir an jungen, frustrierten Muslimen, die ihr Leben für die «göttliche» Sache opfern wollen, dürfte letztlich überschaubar sein. Davon geht auch Olivier Roy aus. Das Problem könnte sich von selber lösen.

Vorerst aber müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass der Terror uns auf absehbare Zeit erhalten bleibt. Je weniger wir uns dadurch aus der Ruhe bringen lassen, umso besser.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pachnota 08.06.2017 08:55
    Highlight Highlight Laut Peter, ist das Proble, welches Europa und der Rest der Welt, mit einer in invasiven wie rückständigen Religion heute hat, nur eine Inszenierung von rechten und religiösen Extremisten.


    Mit statistische Vergleiche wird behauptet, das der Terror gar nicht schlimm ist, da die Anzahl Opfer anderswo grösser ist.

    Dabei wird verkannt, das die "Bombe", nicht das eigentliche Problem darstellt, sonder nur dessen Manifestation ist.

    Der "Terrorakt", ist die winzige sichtbare Spitze eines riesigen "Ganzen", dessen Existenz und Bedrohlichkeit, für gewisse Leute offenbar nicht wahrnehmbar ist.
    8 1 Melden
  • Doolydoo 07.06.2017 21:52
    Highlight Highlight Tatsächlich - das Drangewöhnen scheint stattzufinden. Kein Artikel über den heutigen Teheran-Anschlag von IS (zumindest nicht auf der Einstiegsseite zu finden). Da sollen ja auch 12 Menschen schrecklich getötet worden sein...
    Es gibt auch keine Infos, ob einer der politischen Großköpfe kontrolliert hat. Trump Scheinheilig zum Beispiel.
    Ja, das sieht sehr nach Gewöhnung aus. "Und das ist gut so"!
    Oder sind uns - u. a. - die iranischen Menschen einfach nur scheißegal?
    2 2 Melden
    • Doolydoo 07.06.2017 22:14
      Highlight Highlight nicht kontrolliert sondern natürlich kondoliert (autom. Rechtschreibprüfung)
      2 1 Melden
    • Doolydoo 07.06.2017 22:19
      Highlight Highlight Noch eine Korrektur: Es gibt doch einen Artikel (auf meinem Tablett im Breitformat nicht mehr sichtbar, weil rechts außerhalb, muss erst reingeschoben werden)
      1 0 Melden
  • pachnota 07.06.2017 16:04
    Highlight Highlight " Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung sind eine weit grössere Herausforderung und Bedrohung als extremistische Gewalttaten."

    Peter setzt sich ein "Denkmal" und schreibt, mit diesem Artikel, den miesesten Text, im dümmsten Moment, den ich als "Presseerzeugnis" je gelesen habe.

    Diese extrem eiseiteigen und zynischen Worte sagen vorallem über ihn selbst am meisten aus.
    Eigentlich nur traurig.
    12 11 Melden
  • moedesty 07.06.2017 00:57
    Highlight Highlight "so what"... bis es jemad niedergestochen wird der dir nahesteht.

    28 12 Melden
  • mein Lieber 07.06.2017 00:33
    Highlight Highlight Für einmal bin ich mit Herrn Blunschi absolut einig.
    15 18 Melden
  • Asparaguss 06.06.2017 23:22
    Highlight Highlight Immer wieder werden die Taten in den Kommentaren gerechtfertigt: Die USA haben, der Westen hat...

    Hat der Islam, damals bei den idiotischen Kreuzzügen wohl auch diskutiert, wieso denn genau die Kreuzzüge stattfinden und dass man diese Ritter auch ein wenig verstehen müsse?

    Glaube nicht...
    22 15 Melden
    • AllIP 07.06.2017 11:37
      Highlight Highlight
      User Image
      3 3 Melden
    • Asmodeus 07.06.2017 12:50
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu den Kreuzzügen züchten wir uns die Terroristen halt selber an.
      9 9 Melden
    • SemperFi 08.06.2017 07:06
      Highlight Highlight @Asparaguss: Wer rechtfertigt diese Taten? Blunschi sicher nicht. Falls Sie wieder Erwarten eine entsprechende Quelle zitieren könnten, wäre ich sehr dankbar. Aber gelegentlich gibt es Medien, die für Langsammerker die Gründe für den Terror erklären. Ursache und Wirkung kennen Sie? Wenn Sie nämlich geglaubt haben, das "der Westen" 25 Jahre im Mittleren Osten bomben kann und das keine Reaktion auslöst, ja dann haben Sie sich effektiv getäuscht.
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asparaguss 06.06.2017 23:06
    Highlight Highlight Islamisten sind Islame.
    12 20 Melden
  • Pirat der dritte 06.06.2017 22:33
    Highlight Highlight Ich bin der Ansicht, Terror entsteht da wo der Staat und die Gesellschaft versagt. Die Terroristen wohnten in der Region, waren der Polizei bekannt, nach dem Anschlag werden plötzlich Dutzende festgenommen... und und. Der Staat versagt, wenn es darum geht, seine wichtigste Aufgabe, den Schutz der Bevölkerung, wahrzunehmen, will abermals sonst überall mitreden...
    17 33 Melden
  • Asparaguss 06.06.2017 22:31
    Highlight Highlight Es ist eine Tatsache: Wir sind daran, uns an den Terror zu gewöhnen.

    Wir? Gewöhnen uns an was genau? Glaub bei Blunschi hats ausser in seinem Kopf noch nicht geknallt. Gewöhnen an etwas können wir uns erst wenn wir oder unsere Familie von einem Anschlag getroffen wurde. Ansonsten ist es eher eine Gleichgültigkeit die sich diese verrückten Muslime zu Nutzen machen.
    49 27 Melden
  • Maracuja 06.06.2017 21:54
    Highlight Highlight < Die Briten lassen sich von der Gewalt nicht einschüchtern. Ihre Reaktion ist genau richtig>

    Sie finden es also richtig, wenn Frau May ankündigt, die Menschenrechte, wenn erforderlich, zu ändern: “And if human rights laws stop us from doing it, we will change those laws so we can do it.”?

    https://www.theguardian.com/politics/2017/jun/06/theresa-may-rip-up-human-rights-laws-impede-new-terror-legislation
    23 26 Melden
    • sambeat 06.06.2017 22:12
      Highlight Highlight Ja, eigentlich finde ich das schon. Ganz ehrlich!
      30 25 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 23:42
      Highlight Highlight @sambeat

      Danke für die Antwort, aber meine Frage war an Herr Blunschi gerichtet. Dass dieser nicht antwortet, erstaunt mich hingegen nicht.
      11 3 Melden
  • FrancoL 06.06.2017 21:47
    Highlight Highlight Ich verstehe "gewöhnen" als einen Ausdruck in Richtung "umgehen können" und genau das ist es was es bracht mit dieser Situation umgehen können, diese NICHT verniedlichen aber auch nicht überdimensional empfinden. Den Umgang so gestalten, dass man seine Freiheit nicht verliert aber auch genügend wachsam ist um der Situation zu entsprechen.
    Wir müssen lernen damit umzugehen, denn gleich was die Rechte oder die Linke auch immer für Lösungen bereit halten wird, der Terror ist meistens ein Schritt voraus und es wird eine lange Zeit brauchen um den Terror einigermassen einzudämmen.
    34 5 Melden
    • Cheesemaster Flex 06.06.2017 22:25
      Highlight Highlight Tönt sehr gut! Mir ist jedoch das "....aber auch genügend wachsam ist um der Situation zu entsprechen." schon zuviel.

      Schon das ist mir ein Samenkorn der Angst und - et voilà - Todesengel durch die Hintertür gewonnen.

      Wenn mal unerwartet was scheussliches passiert, hör ich auf meinen Instinkt. Der managt das schon.
      4 7 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 11:14
      Highlight Highlight @Flex: Es geht nicht darum, dass verloren hat, wer zuerst blinzelt.
      Hier geht es nicht um Kinderspiele.
      Die Terroristen verfolgen zwei Ziele mit ihren Anschlägen: 1. Die Durchsetzung ihrer politischen Ziele (z. B. Abzug franz. Truppen aus Syrien), 2. Aufwiegelung der Bevölkerung: Einerseits der Gegner von Interventionen aller Art im arabischen Raum gegen deren Befürworter und anderseits der Nicht-Muslime gegen die Muslime. Diese Ziele müssen wir vereiteln. Das geht nicht, indem wir Terrorakte ignorieren.
      Es braucht auch mehr polizeiliche und geheimdienstliche Intervention und mehr Einigkeit.
      7 0 Melden
    • FrancoL 07.06.2017 12:52
      Highlight Highlight @Kaviar; RICHTIG es braucht mehr Einigkeit, bessere Zusammenarbeit und eine klare Taktik die sich auf den Terror fixiert und nicht ständig Nebenschauplätze mit ins Boot nimmt.
      Das Versagen der Engländer betreffend dem 3. Terroristen ist exemplarisch!
      In Italien als Radikaler erkannt und überwacht und in England? Gar nichts, obwohl die Italiener ihn als Radikalen gemeldet hatten. KEIN Wunder hat die Britische Polizei so lange mit der Veröffentlichung des 3. Terroristen gewartet.
      4 3 Melden
  • Matthias Studer 06.06.2017 21:44
    Highlight Highlight Dabei machen Nationen die Jahrzehnte Terror zum Opfer fielen den kleinsten Aufstand.
    Als Beispiel England und Spanien.

    Ja, man kann lernen mit dem Terror zu Leben. Aber lernen mit Krieg zu Leben, wieder andere mit totaler Überwachung.

    Und ja, es ist gut so. Aber es heißt nicht, das man, bloß weil man sich daran gewöhnt hat, es einfach zu akzeptieren.
    19 2 Melden
  • Partikel 06.06.2017 21:25
    Highlight Highlight Bei diesem Artikel:“Terror nicht beachten“, kommt mir ein Monty Pyton Film als Gleichung in den Sinn. Es stehen sich zwei Ritter gegenüber. Der Einte (z.B. Islamischer Extremist), schlägt dem anderen ein Arm nach dem andern ab und dann noch ein Bein. Der verletzte Ritter (Europäer der die Tatsachen nicht wahrhaben will) schreit immer wieder: “los, wehr dich du Feigling“.
    27 14 Melden
    • Asmodeus 07.06.2017 13:34
      Highlight Highlight Wenn Du schon Monty Python zitieren willst, dann solltest Du wenigstens die Filme kennen.

      In dem Fall handelt es sich um "Ritter der Kokosnuss".
      Der schwarze Ritter greift König Arthus an und ihm wird ein Arm abgehackt, dann noch einer, dann ein Bein und zuletzt das zweite Bein.
      Und trotzdem will er kämpfen.

      Nicht nur, dass Dein Gleichnis falsch erzählt ist, es macht noch nicht einmal Sinn.
      Wenn überhaupt ist der schwarze Ritter eine Allegorie des IS. Egal was Du ihm abhackst, er versucht es weiter.
      10 2 Melden
  • Mulder 06.06.2017 20:58
    Highlight Highlight Wenn sich Waton-Artikel wirklich (und auch fertig) zu lesen lohnen, dann sind sie meist von Herrn Blunschi!
    23 46 Melden
    • Spooky 07.06.2017 00:10
      Highlight Highlight Schmeichler!
      9 0 Melden
    • pachnota 07.06.2017 21:25
      Highlight Highlight Delirium?
      4 3 Melden
  • ElendesPack 06.06.2017 20:29
    Highlight Highlight Ich habe mich schon lange gefragt, wie wohl ein Artikel aussehen würde, in dem ein Journalist versucht, seine Hilflosigkeit, Verteidigungsunfähigkeit und blinde Passivität zu rationalisieren.
    Jetzt weiss ich es. Danke, Herr Blunschi.
    62 24 Melden
  • axantas 06.06.2017 20:11
    Highlight Highlight Ich habe jetzt einige (entsetzte) Meinungen gelesen. Er hat aber nicht ganz Unrecht. Jeses Opfer ist eines zuviel - keine Frage. Ich leide irgendwie mit allen Betroffenen - es ist schrecklich.
    Aber: Wenn wir jedes Mal die Welt in Trauerflor hüllen (was berechtigt wäre) triumphieren die Terroristen jedes Mal. Tun wir es nicht, haben sie keinen Sieg errungen und der Terror verpufft (für die Welt, nicht für die Betroffenen) in der Luft. Sie können sich nicht mehr am Entsetzen aufgeilen.
    48 5 Melden
    • Moti_03 06.06.2017 21:08
      Highlight Highlight Grundsätzlich absolut einverstanden. Eine Ergänzung von meiner Seite ;

      Denke nicht, dass der Terror dann aufhört. Die Gesellschaft verändert sich und wie man gesehen hat, mit einfachen Mitteln, wo jeder davon Gebrauch machen könnte. Es wird vielleicht nicht einmal mehr nur immer der IS sein, sondern ganz andere Hintergründe.

      Was aber nicht sein darf, dass wir solche Anschläge akzeptieren und daran gewöhnen. Der Terrorismus gehört härter bekämpf denn je.
      15 1 Melden
    • axantas 06.06.2017 21:52
      Highlight Highlight Wenn wir es quasi ignorieren, dann heisst es nicht, dass wir die Anschläge akzeptieren. Es heisst aber, dass wir ihnen den Triumpf nehmen. Sie wollen uns einschüchtern uns verändern. Tun wir das nicht, läuft ihr Hauptziel ins Leere.

      Die Vergleiche mit Hitler mag ich nicht so. Wir haben keinen Krieg hier. Was im Krieg passiert, haben wir bei Hitler gesehen und sehen wir gegenwärtig da in den Brutnestern der Terroristen. Wir müssen das anders angehen, sonst haben wir nichts dazugelernt. Eine Patentlösung habe ich allerdings auch nicht - sonst wäre ich in den Schlagzeilen...
      10 4 Melden
    • _kokolorix 06.06.2017 22:47
      Highlight Highlight @pondering
      Was heisst für dich 'vernünftig verteidigen'?
      Hitler hatte eine Wehrmacht gegen die man kämpfen konnte. Der IS wird ziemlich hart bekämpft und ist militärisch de fakto besiegt. Gegen Terroristen kann man nicht kämpfen, es sind erbärmliche Feiglinge (selbst wenn sie ihr Leben opfern) welche einen ehrhaften Kampf scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Wenn wir nun Kollektivstrafen für all jene einführen, welche unglücklicherweise als Kinder muslimische Eltern geboren wurden, werden wir jede Menge neue frustrierte Dhjhadisten produzieren
      17 1 Melden
  • Piri 06.06.2017 18:33
    Highlight Highlight Ja gewisse Menschen gewöhnen sich daran und gehen deswegen nicht die Grundursache suchen...besser man ignoriert es, dann muss man sich nicht um das Problem kümmern, das im Anmarsch ist...
    26 14 Melden
  • Sveminem 06.06.2017 18:22
    Highlight Highlight Ich weiss zwar, wie's gemeint ist, doch finde ich die Headline gerade in Anbetracht der Ereignisse sehr unglücklich gewählt...
    42 5 Melden
    • Gipfeligeist 06.06.2017 22:29
      Highlight Highlight vielleicht. Aber die Opfer des Terror haben andere Sorgen als Watson-Titel. Es ist ein Kommentar und darf eine Meinung vertreten
      5 1 Melden
    • Grigor 06.06.2017 22:39
      Highlight Highlight Kannst du mir das erklären? Gerade wenn man versteht wie der Titel gemeint ist, sollte der Titel doch klar sein umd alles andere als unglücklich gewählt.
      2 2 Melden
  • Pat71 06.06.2017 18:16
    Highlight Highlight Da kann ich nur noch den Kopf schütteln... Ich hatte bisher noch nie Kommentare geschrieben und habe auch gerne die Seite von Watson besucht. Dass der Blunschi gut schreiben kann und sicher auch intelligent ist, steht ausser Frage. Dass er ganz links steht wohl auch. Aber irgendwann ist genug. Ich hoffe einfach für Blunschi und seine treuen Follower, dass sie selber nie von einem Terrorakt betroffen sind... Auch wenn sich Blunschi als Realist bezeichnet, er ist defintiv auch ein Zyniker. Gewöhnen wir uns also an Terror und das ist gut so....
    26 16 Melden
    • pachnota 07.06.2017 15:49
      Highlight Highlight Sehe ich auch so.
      Ich bin entsetzt, über solcherart Äusserungen eines gestandenen Journalisten.

      Unglaublich!
      5 2 Melden
  • Marc A. 06.06.2017 18:12
    Highlight Highlight Diese Statistik zeigt zwar die Wahrscheinlichkeit auf, durch Terrorismus zu sterben. Aber er blendet das Problem als Ganzes aus. Die 1000 Verletzten in Turin erscheinen in dieser Statistik z.B. nicht. Auch nicht das Risiko von innenpolitischen Unruhen quer durch Europa. Die Ursache? Unter anderem - enseitiger Meinungsdruck seitens Medien zu diesem Thema und Beschwichtigung statt Taten seitens Politik. Durch diese Brille gesehen bekommt die Gefahr durch Terror eine ganz andere Tragweite. Dieser ignorante Titel und Artikel macht mich wütend und ich schäme mich fremd für alle direkt Betroffenen.
    27 15 Melden
    • _kokolorix 06.06.2017 23:00
      Highlight Highlight Ja und welche Taten soll die Politik den nun tun?
      Ich hätte gerne eine konkrete Antwort auf diese Frage.
      7 4 Melden
    • Marc A. 07.06.2017 07:04
      Highlight Highlight Erstens denke ich nicht, dass wir das Problem kurzfristig lösen können-, es geht um Risikominierung. Und dies mit einer einheitlichen, europaweiten Linie bezüglich Zuwanderungs-, und Flüchtlingspolitik. Diskussionen ohne Tabu zum Thema Obergrenzen. Wieviele Beispiele braucht es noch, um zu erkennen, dass wir es EBEN NICHT schaffen, Millionen von Muslime aus Krisengebieten, welche mit völlig anderen Werten aufwachsen, zu integrieren. Einige Terroristen sind seit Jahrzehnten in Europa. Geniessen westliche Vorzüge, verabscheuen aber unsere Werte. Mehr Hilfe vor Ort, statt "versuchte" Integration.
      10 4 Melden
    • _kokolorix 07.06.2017 19:22
      Highlight Highlight Beim ersten Satz sind wir uns einig, das Problem ist ja auch langfristig entstanden.
      Alles Weitere ist widersprüchlicher Idiotenkram aus der SVP Küche. Wie du treffend feststellst, sind die Terroristen üblicherweise Menschen die hier aufgewachsen sind. Wie soll uns da eine Obergrenze von Flüchtlingen schützen? Es war noch nie ein Flüchtling der so einen Amoklauf veranstaltete, es sind ausgegrenzte und verachtete Menschen von hier, die den Rattenfängern des Islam in die Hände fallen. Als diese hierherkamen, kamen sie zu Hunderten, nicht zu Millionen, es fehlte nur der Wille sie zu integrieren
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 06.06.2017 18:09
    Highlight Highlight Bei dem Artikel kommt mir zwangsläufig das hier in den Sinn
    Play Icon
    22 4 Melden
  • Typu 06.06.2017 18:01
    Highlight Highlight Typischer Beitrag eines Menschen, der Terror nie erlebt sondern nur darüber gelesen hat.
    67 22 Melden
    • Bärner Gieu 06.06.2017 19:50
      Highlight Highlight Blunschli war schon immer ein Theoretiker vor dem Herrn! Aber solche kruden Ansichten bringen etwas Pfeffer in die Mainstreet-Mediem.
      22 8 Melden
  • mogad 06.06.2017 17:47
    Highlight Highlight Aha, sich daran gewöhnen! Ich befürchte: wenn in naher Zukunft ein angetrunkener Jugendlicher im vollen Letzigrundstadion "Allah ist gross"! schreien würde, bräche eine Riesenpanik aus! Noch vor 20 Jahren hätten die Leute höchstens den Kopf geschüttelt.
    51 1 Melden
    • maxi 06.06.2017 21:28
      Highlight Highlight wann ist der letzi den voll?
      22 4 Melden
    • phillipp123 06.06.2017 23:04
      Highlight Highlight Bei Weltklasse Zürich (int. Leichtathletikmeeting) :-)
      8 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 06.06.2017 17:42
    Highlight Highlight Warum überhaupt noch mit der Headline adeln? Kurzmeldung unter vermischtes neben den Verkehrsunfällen und gut ist.

    65 16 Melden
  • Roland_Stamm 06.06.2017 17:33
    Highlight Highlight Wir lassen uns abschlachten und das ist gut so! Na bravo, das ist doch mal eine positive Einstellung!
    98 95 Melden
    • Bärner Gieu 06.06.2017 19:51
      Highlight Highlight Silent Speaker: ich erinnere Dich dann an Deinen Post, wenn ein Angehöriger von Dir geköpft worden ist.
      19 16 Melden
  • Doolydoo 06.06.2017 17:32
    Highlight Highlight OK, hab weiter nachgedacht. Z. B. wird über Selbstmörder in den Medien selten bis gar nicht berichtet. Dahinter stehen neben ethische wohl auch psychologische Gründe (Nachahmungsdynamik).
    Anderes (sehr banales) Beispiel (sorry): Flitzer bei Sportveranstaltungen kommen bei Live-Übertragungen eher nicht ins Bild seit einigen Jahren...
    Und diese mediale Zurückhaltung ist in diesen Fällen wirkvoll.
    Das bedeutet aber nicht Gewöhnung/Desensibilisierung
    60 7 Melden
    • plaga versus 06.06.2017 19:55
      Highlight Highlight Aha. Aber ein Selbstmordattentäter bekommt immer ein medialer "Nachruf"...
      6 1 Melden
  • ostpol76 06.06.2017 17:29
    Highlight Highlight Ein kleiner Straussenvogel unser Herr Blunschi ;-)
    62 28 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 19:00
      Highlight Highlight Was eigentlich den Vogelstrauss beleidigt. Es stimmt nämlich nicht, dass der Vogelstrauss bei Gefahr den Kopf in den Sand steckt. So blöd ist dieses grosse Federvieh nämlich nicht.
      27 3 Melden
  • sirlurkalot 06.06.2017 17:28
    Highlight Highlight Der Artikel erinnert mich an die häufig kolportierte Weisheit im Umgang mit Schulhof Mobbern. Lass sie einfach machen und reagier nicht darauf, denn genau das wollen sie. Irgendwann hören sie dann schon von selber auf. Während man dann darauf wartet, dass es aufhört, verbiegt man sich immer mehr nur um ja nicht wieder Opfer zu werden. Dabei hätten ein paar aufs Maul dasselbe bewirkt. Wer sich nicht wehrt und sich in seiner Opferrolle zurechtfinden will, der wird immer Opfer bleiben.
    130 31 Melden
    • phreko 06.06.2017 17:54
      Highlight Highlight Nach 10 Jahren aufs Maul geben kapierst du noch immer nicht, dass es nichts bringt?

      Es wurden Billionen in diesem Krieg verlocht, und noch immer sind Menschen, wie du, vorhanden, die es effektiv finden. Ich glaub mich tritt ein Pferd!
      22 32 Melden
    • isky 06.06.2017 18:08
      Highlight Highlight Nur ist der Terror leider etwas komplizierter als ein pupertärer 13 jähriger...
      20 17 Melden
    • Maruel 06.06.2017 18:23
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, als würde sich der Westen mittlerweile schon seit Jahrzehnten mit Bomben und Kriegen wehren. Mit, wie ich finde, eher mässigem Erfolg. Ich habe sogar das Gefühl, dass es eigentlich sogar eher schlimmer wurde.
      20 8 Melden
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  • Sillum 06.06.2017 17:17
    Highlight Highlight Ob Herr Blunschi auch einen derartigen Irrsinn schreiben würden, wenn seine Frau, seine Kinder, seine Freunde, usw. vom Terror betroffen wären?
    108 56 Melden
    • Mnemonic 06.06.2017 17:55
      Highlight Highlight Und was willst Du dagegen machen? Bürgerwehren? KZ's für alle Muslime?
      18 29 Melden
    • Peter 06.06.2017 18:42
      Highlight Highlight Die Frage lautet, wie die Gesellschaft mit dem Terrorismus umgehen soll. Mein subjektives Empfinden ist zweitrangig. Man wirft uns Journalisten oft genug vor, wie seien nicht "objektiv".
      52 28 Melden
    • Marc A. 06.06.2017 19:12
      Highlight Highlight @Peter - diese Rechtfertigung für diesen Artikel ist nun gar etwas lapidar. Einerseits ist der Artikel nicht wirklich objektiv sondern verharmlost das Gesamtproblem. Da hilft die Wahrscheinlichkeitsstatisitk nur wenig. Nur als Beispiel - was ist mit den 1000 Verletzten von Turin? Keine Toten - aber Terrorangst als Ursache. Andererseits würde ich mich über Objektivität bei Watson freuen. Warum nicht nach einer Arena-Sendung damit starten statt per default die SVP durch den Dreck zu ziehen?
      33 11 Melden
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  • Grundi72 06.06.2017 17:09
    Highlight Highlight Schwachsinn! Ich bin gerade geschäftlich in London. Keiner hier sieht das so wie im Artikel beschrieben. Die meisten die ich kenne haben Kinder und Heidenangst wenn ihre Kids am Wochenende in den Ausgang wollen.

    Evtl hat der Verfasser des Artikels nur Kontakt zu anderen linken, Hypster-"Journalisten "? Deren einzige Sorge ist ihr Rennvelo und das die Frisur sitz.

    Jeder der Familie hat kann über solchen Blödsinn nur lachen!
    134 50 Melden
    • mogad 06.06.2017 17:51
      Highlight Highlight Genau. Wenn man die Wohlstandsparty cool und unbeschwert weiter feiern will, muss man halt so einiges beiseite schieben.
      23 4 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 19:01
      Highlight Highlight Ein bitteres Lachen, ich weiss, schon fast ein sardonisches.
      11 1 Melden
    • Peter 06.06.2017 19:20
      Highlight Highlight Ich mache mich wieder unbeliebt. Aber das Risiko für diese Kids, im Ausgang in eine Schlägerei zu geraten, dürfte wesentlich grösser sein als die Gefährdung durch Terroranschläge. Am letzten Samstag waren Hunderttausende in London unterwegs. Die wenigsten haben etwas vom Anschlag mitbekommen. Und jetzt her mit den Blitzen.
      40 45 Melden
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  • fiodra 06.06.2017 17:01
    Highlight Highlight Ich freue mich darauf, dass Watson in Zukunft wie Herr Blunschi realisiert, dass "aufregende" Augenzeugenberichte vom Tatort unwichtig sind, denn sie verleiten bloss einige Rechtsaussen, immer extremere Gegenmassnahmen zu fordern.

    Leider wird dem Terrorismus von den meisten Medien viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Es gibt keinen Sachzwang, wegen einem Terroranschlag gleichzeitig mehrere Artikel zu schalten und dabei die spärliche Information mehrfach zu wiederholen.
    43 25 Melden
    • mogad 06.06.2017 17:55
      Highlight Highlight Rechtsaussen fordern Gegenmassnahmen? Ah, und die andern lassens einfach laufen und das ist gut so? Ich zitiere Müslüm? "lass bambele, d'schuld si sowieso die andere. Wo steht schon wieder mein Champagnerglas"?
      12 4 Melden
  • Mnemonic 06.06.2017 16:53
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Was bleibt auch anderes übrig?
    37 65 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 19:19
      Highlight Highlight Grenzen dicht machen. Moscheen aushorchen, nötigenfalls schliessen. Islamismussympathisanten in Schutzhaft nehmen. Konti einschlägiger salafistischer und wahabitischer u. ä. Organisationen einfrieren. Die Muslimbruderschaft oder schlimmere Organisationen mit dem organisierten Verbrechen gleichsetzen. Jedem Schweizer Bürger eine Pistole und die Waffentragerlaubnis schenken mitsamt 20 Trainingseinheiten pro Jahr. Freiwillige Bürgerwachpatrouillen fördern. Sollbestand an Soldaten wieder auf frühere Werte hochschrauben. Keine Aufenthaltsbew. ohne Treueeid. Und noch viel, viel mehr kann man tun.
      22 32 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 19:50
      Highlight Highlight @Kaviar; Und das beeindruckt die Terroristen! NIE diese Schiene der Bürgerwehr fahren, denn das ist wohl das dümmste das man machen kann.
      Ist Dir Dein Leben so wenig wert wie es dem Terroristen das seine ist? Wenn nein, würde ich weniger grosse Sprüche klopfen.
      18 4 Melden
    • PVJ 06.06.2017 20:54
      Highlight Highlight @Kaviar, über sinnvolle Massnahmen kann man durchaus diskutieren. Die Bürgerwehren gehören aber definitiv nicht dazu. Habe keine Lust als Kollateralschaden schiesswütiger Möchtegernsheriffs zu enden.
      18 1 Melden
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  • Kaviar 06.06.2017 16:50
    Highlight Highlight Ruhe bewahren ist gut. Zorn ist schliesslich ein schlechter Ratgeber. Aber das ist Gutgläubigkeit auch.
    Dass wir uns an die brutale Gewalt gewöhnen ist fatal. Dies senkt die Hemmschelle, auf Täter- und Opferseite. Immer blutrünstigere Tertorattentate auf Unschuldige und immer gewaltätigere Racheakte auch auf Unschuldige werden die Folge sein müssen. Die Gewöhnung an Brutalität hemmt die Gewaltspirale nicht, sie treibt sie an.
    Im Moment halten alle still. Nicht weil das Klima die einzige Sorge ist, sondern aus Angst vor Bürgerkrieg. Am Tag X ist diese Angst plötzlich weg und jede Hemmung auch.
    34 10 Melden
  • opwulf 06.06.2017 16:49
    Highlight Highlight Terroranschlag, na und? Tut mir leid, aber dies tönt in meinen Ohren sehr viel mehr als nur zynisch! I strongly disagree! Unsere Gesellschaften hier im Westen tragen eine Mitschuld (zumindest unsere Geldinstitute & Firmen die gut daran verdienen), aber daher einfach alles stillschweigend akzeptieren? Nee, nicht mit mir! Beim Gross der Terroristen ist das patr. Erziehungssystem hauptschuldig! Meist junge Männer die nicht angekommen sind! Wer hat Schuld? Sie? Nein, sie haben genau so nie Schuld, wie ihr Vater immer recht hat! So erzieht man Kritikunfähige in einer kritischen Gesellschaft!
    35 13 Melden
  • Elfranone 06.06.2017 16:44
    Highlight Highlight war am samstag bei der liverpool street ca 500m weg vom anschlag... reaktion des engländischen volks party bis um 5 da die tube nicht mehr gefahren ist. grundsätzlich eine tolle sache jedoch finde ich da fehlt iergendwie dann der respekt den toten..
    19 24 Melden
    • phreko 06.06.2017 18:03
      Highlight Highlight Schon nur eine Prise Whataboutism und schon zerfällt dein Text.

      Dazu, die Daesh-Deppen wollen ja gerade den westlichen Lifestyle zerstören und du willst ihnen dabei noch helfen?
      10 5 Melden
  • toro51 06.06.2017 16:39
    Highlight Highlight Ausgezeichneter Artikel. Von ein paar wenigen Fanatikern soll und darf sich die Welt nicht unterkriegen lassen. Angst ist seit jeher ein schlechter Begleiter. Also, Kopf hoch, Augen auf, Life must go on ..und geht auch weiter!
    71 60 Melden
    • Piri 06.06.2017 18:42
      Highlight Highlight Ignoranz ist noch ein schlimmerer Ratgeber...irgendwann wachen wir dann in einer Welt auf, die wir nicht mehr kennen und eigentlich nicht wollten!
      14 6 Melden
  • patnuk 06.06.2017 16:39
    Highlight Highlight Viel Kritik an den Text, aber es zeigt nur die Daten auf. Wir wollen kein Trump, kein Le Pen, wir wollen Demokratie und Freiheit.
    Kein schwarz auf weiss, nur Grauzonen und Fakenews beherrschen die aktuellen Zeilen.
    Wir wollen keine Terroristen, wollen aber kein Überwachungssystem.
    Wir sind empört über die Behandlung der Flüchtlinge, wollen Sie aber nicht im Lande.
    Wir sind empört über die Bomben im nahen Osten, aber einer der grössten Waffenhändler.
    Ist es eine Gewöhnung oder nur dass wir einfach keine Gewalt mehr sehen wollen, sondern Liebe und Empathie, gegen Hassparolen und Furcht.

    44 20 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 19:55
      Highlight Highlight Es ist keine Gewöhnung es ist eine Mentalität die in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist eine Mentalität die einen Spagat versucht und weiss dass er misslingen wird und trotzdem ihn immer wieder versucht, jeder auf seine Art, jeder nur seine Gründe betrachtend, jeder die SCHULD bei den anderen am suchen. Das Gros der Gesellschaft funktioniert so, das hat allerdings nichts mit dem Terror zu tun.
      6 0 Melden
  • pielot 06.06.2017 16:29
    Highlight Highlight Falscher Übertitel. Wir werden uns nie an den Terror gewöhnen. Dürfen wir uns auch nicht. Völliger Schwachsinn so eine Aussage.
    Attentate welche auf solch furchtbare Art und Weise verübt werden dürfen uns nicht kalt lassen.

    Dem Terror die Stirn bieten und klare Botschaften senden wie mit dem Benefizkonzert am Wochenende sind geniale Zeichen. Bei der Variante "sich daran gewöhnen" würde man nicht reagieren. Man würde aussenden "macht ihr nur, tötet nur Menschen, wir haben uns daran gewöhnt".

    Eine solche Haltung zu vertreten ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung und menschrnverachtend.
    87 19 Melden
    • phreko 06.06.2017 16:57
      Highlight Highlight Lieber mit den Attentätern mitspielen, genau. Bin Ladens grösste Errungenschaft ist der Billionenteure Krieg gegen den Terror. Die zwei Türme waren bloss Mittel zum Zweck.

      Wäre man nicht in den Krieg gezogen, sondern hätte man mit Gleichgültigkeit reagiert wären millionen Menschen weniger gestorben und es gäbe wohl den IS gar nicht erst.
      24 29 Melden
    • Hoppla! 06.06.2017 17:16
      Highlight Highlight Ob gewöhnen der korrekte Ausdruck ist weiss ich nicht, aber mich beeindruckt es nicht (mehr). Reaktion: "So what... Nehmen wir noch ein Bier?"

      Was aber nicht heisst, dass man es nicht verhindert oder verurteilt.
      22 3 Melden
    • Nausicaä 06.06.2017 18:04
      Highlight Highlight Die Frage ist, in welchem Masse man überhaupt darauf Einfluss nehmen kann, ob man sich an etwas gewöhnt oder nicht. Wohlgemerkt habe ich keine Ahnung zum Forschungsstand über Gewöhnungseffekte und wie und weshalb solche auftreten.

      Ich zum Beispiel habe mich an die Terrormeldungen gewöhnt, ohne dies bewusst oder irgendwie böswillig zu wollen…
      Obwohl ich zugeben muss, dass ich das Thema wohl schon seit jeher eher rational betrachte. Trotzdem hat mich das Attentat auf Charlie Hebdo z.B. sehr beschäftigt. Seither wurde der Gewöhnungseffekt aber stetig stärker...
      8 1 Melden
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  • Snowy 06.06.2017 16:25
    Highlight Highlight Nachtrag zu meinem Lob-Post an Herr Blunschi:

    Dass man sich nicht fürchten soll, heisst aber nicht, dass man nichts gegen den Terror unternehmen soll.
    Jegliche (politische) Aktivitäten des Islams müssen konsequent verunmöglicht werden.
    - Keine Vollverschleierung
    - Keine Bade Dispens für Mädchen
    - Volle Transparenz der Inhalte in Moscheen. Bei Zuwiderhandlung --> Schliessung.
    - Verbot von Koranverteilungsaktionen à la Lies!
    - Keine Frauen mit Kopftuch im Bundesstellen/ Schulen
    - Keine muslimischen Kindergärten/Schulen

    Kein Fingerbreit dem politischen Islam.
    79 24 Melden
    • Peter 06.06.2017 16:54
      Highlight Highlight Keine muslimischen Schulen? Dann muss man auch christliche und jüdische Schulen verbieten. Alles andere widerspricht der Rechtsgleichheit, ein Grundprinzip jeder liberalen Gesellschaft.
      82 99 Melden
    • sirlurkalot 06.06.2017 17:17
      Highlight Highlight Nein, muss man eben nicht. Natürlich haben Sie mit ihrem Einwand recht, Herr Blunschi. Das würde tatsächlich der Rechtsgleichheit widersprechen. Wir können uns aber auch einfach drum fouttieren und es trotzdem machen. So lange sich fundi Christen und Orthodoxe Juden nicht an Konzerten in die Luft jagen, dürfen sie ihre Kinder auch in eigene Schulen schicken.
      48 11 Melden
    • Resche G 06.06.2017 17:27
      Highlight Highlight - Keine Waffen exportieren nach Saudi Arabien
      - Kein Geld und Investitionen von Katar
      - Kein Öl aus Islamischen Ländern
      - ...
      41 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 06.06.2017 16:19
    Highlight Highlight IRA, ETA, RAF, NSU usw... alles Sogenannte Terroristen.
    Jetzt haben wir halt wieder eine solche Phase. Geht vorbei, Welt dreht sich weiter die Toten bringt niemand mehr zurück. Eine ganze Volks-/Religionsgruppe dafür Pauschal zu verdächtigen führt nirgends hin. Hat es nie und wird es nie. Wir sollten besser ALLE zusammenhalten. Denn diese werden schneller weniger als wir.
    23 28 Melden
    • Piri 06.06.2017 18:47
      Highlight Highlight ...das wird nicht vorbei gehen, sorry aber da kennen Sie den Islam schlecht...
      11 8 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 19:25
      Highlight Highlight Fromme Wünsche fern der Welt.
      7 1 Melden
    • rauchzeichen 06.06.2017 23:39
      Highlight Highlight Jemand der behauptet DEN islam zu kennen, kann ich nicht ernst nehmen. Echt jetzt, Piri, Aaron, informiert euch, eure Ahnungslosigkeit kombiniert mit den losen Fingern ist ja echt traurig!
      3 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 06.06.2017 16:17
    Highlight Highlight Genau so.
    Artikel des Tages!
    14 24 Melden
  • Gasosio 06.06.2017 16:12
    Highlight Highlight Bei allem Respekt und Liebe zu Watson aber für diesen scheusslichen Artikel sollte eine Kündigung fällig sein. Eine absolute Frechheit und ein Schlag ins Gesicht an alle Opfer und Angehörigen.
    34 34 Melden
  • Hawk21 06.06.2017 16:08
    Highlight Highlight An den Terror gewöhnen?! Gehts noch?!?!?!
    Wie viel muss noch geschehen bis die verblendeten Gutmenschen aufwachen?! Wahrscheinlich ist es schon zu spät und Europa wird früher oder später zur Kriegszone.
    Und dann werden alle fragen: "Wie konnte das nur passieren???"
    Einzig Ungarn scheints richtig zu machen.
    Ich kriege schon nur Brechreiz wenn ich lese das in Zürich EMPFOHLEN wird keine Bewilligung für eine Koranverteilung zu geben. Warum sollte so ein Fantasiebuch das zig tausende zum morden auffordert verteilt werden dürfen?
    Verboten gehört sowas punkt! Wacht endlicj auf!
    93 143 Melden
    • TJ Müller 06.06.2017 16:15
      Highlight Highlight Du willst tatsächlich auch die Bibel verbieten? Da werden aber all die Christen keine Freude haben....
      32 31 Melden
    • s.johannson 06.06.2017 16:32
      Highlight Highlight Ist das jetzt mit ganz viel Ironie gespickt oder meinst du das ernst? (?!?!?!) 😂
      20 22 Melden
    • der Mann 06.06.2017 16:33
      Highlight Highlight Hatte irgendwie auf ein "ironie off" gehofft...
      24 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 06.06.2017 16:02
    Highlight Highlight Und während wir nicht mehr wegen jedem Anschlag ausflippen, machen wir gleichzeitig doch bitte hier mal das, was Saira Khan vorschlägt, anstatt anscheinend gemütlich darauf zu warten, dass irgendwann mal der letzte Terrorist zum 'Märtyrer' geworden ist... http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/stop-faith-schools-ban-headscarves-10569807 (ja, der Mirror ist eine englische Blick-Variante, aber Khans Vorschläge sind m. E. durchaus sinnvoll.)
    29 7 Melden
    • Maranothar 06.06.2017 16:28
      Highlight Highlight Machen wir. Und wenn wir schon dabei sind,machen wir das selbe mit dem Christentum und den anderen Religionen. Die sind nämlich keinen Deut besser.
      29 29 Melden
    • TheMan 06.06.2017 18:57
      Highlight Highlight Maranothat du hast Beweise, stimmts?
      3 5 Melden
  • Maracuja 06.06.2017 15:59
    Highlight Highlight Hat etwas gedauert bis diesmal der Beschwichtigungsartikel auf den Liveticker folgte. Bedrohungen haben Auswirkungen, auch wenn man sie zu verdrängen versucht - hat sich ja kürzlich auf tragische Art in Turin gezeigt. Es wäre schön, wenn Medien mal nachdenklicher reagieren würden statt auf stereotype Art:
    1. Liveticker Täterfotos wider besseres Wissen inklusive
    2. Artikel, die verleugnen, dass Terror Gesellschaft verändern wird
    3. Artikel, die darauf hinweisen, dass Terror der 70er Jahre, Strassenverkehr usw. mehr Opfer verursach(t)en
    2+3 sind austausch-/kombinierbar.
    63 18 Melden
    • Mulder 06.06.2017 20:34
      Highlight Highlight und welchen Inhalt sollten denn diese nachdenklichen Reaktionen haben?
      1 2 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 21:43
      Highlight Highlight Keine Liveticker, kurze Berichterstattung, Hintergrundinfos über Täter ohne Fotos & Namen. Mehr gut recherchierte Infos über radikale Gemeinschaften/Netzwerke und ihre Finanzierung. Die sollen aus ihrer Anonymität gezerrt werden. Mehr Überlegungen, wie man mit dieser Gefahr umgehen, welche Schwerpunkte man bei Prävention/Bekämpfung setzen soll. Wer Probleme ignoriert und empfiehlt sich einfach daran zu gewöhnen, ebnet den Weg für extremistische Lösungen. Wir können nicht verhindern, dass Terror unsere Gesellschaft verändern wird, aber wir haben einen gewissen Einfluss, in welche Richtung.
      3 0 Melden
  • JonathanFrakes 06.06.2017 15:59
    Highlight Highlight Es würde schon helfen, wenn man sich mal die Grafik der Todesursachen vor Augen führt. Der Terror ist keine wirkliche Gefahr (statistisch gesehen). Es ist einfach traurig, wie sich die Leute lenken lassen. Bei 20min stand heute auf der Front" Der islamische Terror hat Europa im Griff". So ein Bullshit!
    78 54 Melden
    • m. benedetti 06.06.2017 16:16
      Highlight Highlight Nicht in den Medien - Pro Tag sterben 24000 Menschen an Hunger. Kommt dann einmal pro Jahr als Statistik und dem Hinweis, dass die Hungertoten abnehmen. Es sind nur noch etwa 8.5 Millionen per anno.
      32 11 Melden
    • Asmodeus 06.06.2017 16:36
      Highlight Highlight Echter Terroranschlag in London.
      10 Tote, 50 Verletzte.


      Massenpanik aufgrund von Paranoia in Turin.
      1400 Verletzte.
      32 8 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 17:07
      Highlight Highlight Okay. Finde ich einen super Ansatz!
      Statistisch gesehen ist Mord kein Problem. Wozu also Unsummen ausgeben für die Inhaftierung von Mördern? Gemäss Todesstatistik sind die paar Pädophilen gar kein Problem. Wozu also im Internet Pädophilenringe aufspüren? Statistisch gesehen gibt es kein Problem mit Klimatoten. Wozu also das Klima retten wollen? Statistisch gesehen gesehen, spielt es keine Rolle, ob JonathanFrakes tot ist. Dann ist es ja egal, wenn die Dschihadisten ihm ein kabylisches Lächeln verpassen.
      17 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 06.06.2017 15:58
    Highlight Highlight Wie erkläre ich meinen zukünftigen Kindern, dass ich ohne islamistischen Terror in Europa aufwachsen konnte und sie nicht?
    50 31 Melden
    • Alex_Steiner 06.06.2017 16:20
      Highlight Highlight Wir sind offen für Vorschläge. Nenne eine Lösung. Aber Achtung - Vernichtungslager sind nicht mehr gerne gesehen. Ausserdem sind die auch sehr schwer deinen Kindern zu erklären.
      32 22 Melden
    • bcZcity 06.06.2017 16:24
      Highlight Highlight Andere Zeit, andere Probleme?
      21 15 Melden
    • Buff Rogene 06.06.2017 16:41
      Highlight Highlight Gehen Sie mit ihnen wandern, fernab jeglicher terroristischer Gefahr, aber schauen sie bitte, dass sie nichts von den 40 jährlichen Schweizer Wandertoten sagen, das würde sie erschrecken.
      18 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 06.06.2017 15:52
    Highlight Highlight Der Titel beschreibt genau die Linke Politik. "Wir müssen den Terror akzeptieren und uns daran gewöhnen. Es wird schon alles gut."
    Nein, das möchte ich nicht!!!
    70 58 Melden
    • Mia_san_mia 06.06.2017 16:12
      Highlight Highlight Du solltest nicht. nur den Titel lesen...
      48 37 Melden
    • Alex_Steiner 06.06.2017 16:20
      Highlight Highlight Bravo - dann hat der Terrorismus gewonnen.
      28 12 Melden
    • Phipsli 06.06.2017 16:25
      Highlight Highlight Und was ist dann die rechte Politik? Waffen liefern und Geld verdienen und wenn was passiert den Linken die Schuld in die Schuhe schieben...?
      47 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 06.06.2017 15:51
    Highlight Highlight "Rechtsradikaler Terror – na und? Wir gewöhnen uns daran, und das ist gut so"

    #titeldieduaufwatsonniesehenwirst
    65 31 Melden
    • phreko 06.06.2017 17:01
      Highlight Highlight Brach da mal eine Hysterie aus? Bekam jeder Angst vor der NSU? Werden Nazi-Geldsammel-Konzerte verboten? Hab ich was verpasst?
      10 6 Melden
    • FrancoL 06.06.2017 20:41
      Highlight Highlight @Rendel; Wenn man den Terror der 70/80-ger Jahre und den IS-Terror vergleicht fällt einem etwas auf; Damals wurde nur die enge Gruppe, zB um die RAF oder RB ins Visier genommen, heute wird der Islam unter Generalverdacht gesetzt. Das ist bei der Einkesselung des Terrors hinderlich, doch es scheint die Menschen zu beruhigen, dass sie einen Generalschuldigen vor gesetzt bekommen. Nur diese Beruhigungspille bringt nichts.
      2 6 Melden
  • DerRaucher 06.06.2017 15:50
    Highlight Highlight So sehe ich das auch. So sehr ich diese Taten verurteile, man sollte deswegen nicht sein Leben Beeinflussen lassen. Auch ich ging letztens ins Bett obwohl ich die Meldung noch erhielt. Davor hätte ich mich wohl auch noch vor den TV gesetzt. Je mehr wie unsere Gewohnheit ändern, desto mehr bekommen diese Leute was sie wollen. Ich gehe ja auch nicht nicht mehr auf die Strasse nur weil es mehrere Verkehrstote gibt, bei weitem mehr als bei Terroranschlägen in einem Jahr. Zumindest in Europa.
    27 30 Melden
    • Wiesoned 06.06.2017 16:28
      Highlight Highlight Ein Verkehrsunfall passiert aber nicht gewollt, hingegen ist ein Terroranschlag gezielt möglichst viele zu erwischen und Angst zu machen. Also kannst du diese 2 Sachen meiner Meinung nach nicht vergleichen.
      23 12 Melden
    • legis 06.06.2017 18:06
      Highlight Highlight @Wiesoned
      Wiesoned? Autonfall passiert, Anschlag passiert. Beides wird dadurch zur Realität. Die eine Realität wird akzeptiert weil ein Nutzen da ist, die andere weil kein Nutzen ersichtlich ist!
      Beides ist jedoch so real wie es nur sein kann. Das Nichtakzeptieren macht es weder häufiger, seltener, schlimmer oder besser. Es verändert lediglich das Verhalten der Menschen. Und Nichtakzeptanz mündet in Ignoranz und wo Ignoranz uns hinführen kann wissen wir glaube ich alle.
      Ich bin stark davon überzeugt dass Nichtakzeptanz von Tatsachen und Ignoranz die Grundursache für ganz viel Schlechtes ist!
      3 6 Melden
    • Mulder 06.06.2017 20:54
      Highlight Highlight Kann man schon vergleichen finde ich, Angst und Abgestumpftheit sind beides sehr individuelle Gefühle. Wir alle wollen ein Leben ohne Furcht, nur können die wenigsten zwischen einer nicht fassbaren Angst und einer wirklichen Bedrohung unterscheiden!
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 06.06.2017 15:50
    Highlight Highlight Bravo Herr Blunschi! Endlich hat mal einer den Mut zu sagen wie es ist und in welcher Relation der Terror zu unserer gesamten Gesellschaft steht!
    67 56 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 17:30
      Highlight Highlight Dasselbe gilt für Mord, Vergewaltigung, Kinderschändung Zwangsprostitution, Brandstiftung an Asylantenheimen, Diskriminierung der Frau, etc., etc.
      Das ist alles kein Problem, weil statistisch nebensächlich und historisch besser denn je. Nicht wahr?

      Seit wann eigentlich zählt der politische, gesellschaftliche Wille nichts mehr? Für mich sind die Statistik und der Gewöhnungseffekt nicht massgebend. Massgebend ist der gemeinsame Wille: Wir wollen Terroristen in keiner Weise gewähren lassen!
      16 8 Melden
    • Platon 06.06.2017 21:04
      Highlight Highlight @Kaviar
      Natürlich söll der Terror nie und nimmer verharmlost werden. Aber es soll auch nichts hochstilisiert werden, denn das bringt Angst und vorschnelle Gegenreaktionen. Mit einem etwas kühleren Kopf lassen sich Probleme besser lösen.
      Zu deinen Beispielen. Gerade die Leute, die den Terror am meisten fürchten haben in Deutschland nachweislich mehr Leute angegriffen und verletzt, als Terroristen. Solche Probleme werden neben dem Terror kaum erwähnt!
      3 3 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 23:59
      Highlight Highlight @Platon:
      Die islamofaschistischen Terroristen haben in den vergangenen 24 Monaten über 250 Menschen alleine in Europa ermordet, weltweit sind es viele Tausend, vielleicht sogar Zehntausende.
      Welche Terrorphobiker sollen noch mehr Menschen auf dem Gewissen haben?
      Und warum nimmst Du nicht gleich Andorra oder Lichtenstein als Beispiel? Dann wäre die Statistik noch passender zu Deinem Unsinn.
      2 1 Melden
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  • pachnota 06.06.2017 15:41
    Highlight Highlight Wir können uns gut an den Terror gewöhnen, davon bin ich überzeugt.

    Nur... wenn wir nichts gegen "ihn" unternehmen, wird es leider immer "dicker" kommen.

    Bis auch "ignorieren", nichts mehr hilft.

    So geht das...

    75 25 Melden
    • Amadeus 06.06.2017 22:41
      Highlight Highlight @pachnota
      Und was wäre denn ihr konkreter Vorschlag, was man dagegen tun kann?
      2 3 Melden
    • pachnota 07.06.2017 13:13
      Highlight Highlight Amadeus
      Gäbe eine Unzahl von Massnahmen, die man ergreifen könnte.
      Nur der Wille müsste da sein.

      Als erstes sicher aufhören, massenhaft junge Männer aus Islamischen Ländern aufzunehmen.
      Das währe das erste und allerwichtigste!
      2 1 Melden
    • Amadeus 07.06.2017 13:36
      Highlight Highlight @pachnota
      Die Attentäter in Brüssel, Paris, und Manchester waren aber Belgische, Französische, oder Englische Staatsbürger. Die stoppen sie nicht mit Einreiseverboten. Also, was tun?
      2 2 Melden
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  • Spooky 06.06.2017 15:36
    Highlight Highlight Geht's noch ein bisschen zynischer, Blunschi?

    Nein.
    63 54 Melden
    • Peter 06.06.2017 15:51
      Highlight Highlight Ich sehe mich eher als Realisten denn als Zyniker. Um das zu verstehen, muss man den ganzen Text lesen.
      75 52 Melden
    • Mia_san_mia 06.06.2017 16:14
      Highlight Highlight @Spooky: Herr Blunschi sagt es genau richtig, man sollte den ganzen Artikel lesen...
      27 19 Melden
    • Spooky 06.06.2017 17:57
      Highlight Highlight @Peter @ Mia_san_mia

      Okay, akzeptiert.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 06.06.2017 15:36
    Highlight Highlight Man sollte sich niemals daran gewöhnen. Das ist völlig falsch den so wird man auf das Niveau vom Irak oder Syrien landen was niemand will. Schlussendlich ist in diesem Artikel keine einzige Lösung gebracht worden wie man den Terror besiegt.

    Lustig finde ich das wieder die "rechte Gefahr" mit dem Islamismus in Verbindung gebracht wird. Man will Islamkritik totschweigen in dem man dann hinweisen willdas sich Terroristen dann berufen fühlen Anschläge zu machen. Das kann man auch als eine schlimme Form von Zensur sehen.
    54 45 Melden
    • Peter 06.06.2017 15:56
      Highlight Highlight Ich will die Islamkritik nicht totschweigen, im Gegenteil. Aber wenn man Burka und Minarette verbieten und gleichzeitig Waffen an Saudi-Arabien liefern will, ist das die pure Heuchelei. Genau das praktizieren viele aus der (rechts-)bürgerlichen Ecke.
      109 37 Melden
    • Alex23 06.06.2017 16:12
      Highlight Highlight Und was schlägt dj Terror vor, wie man den Terror besiegt? Ich finde ja immer erstaunlich, wie vage und schwammig manche werden, wenn man sie um die konkreten Lösungsvorschläge bittet, die sie bei anderen angeblich vermissen.
      Grenzen zu? Nur noch "Einheimische" erlaubt? Religionsverbote? Was bitte soll wirkungsvoll und nicht kontraproduktiv oder gar undurchführbar sein? Ausser augenwischerischer Symbolpolitik ist jedenfalls von den Rechten bisher nichts Brauchbares gekommen.
      19 10 Melden
    • Hackphresse 06.06.2017 16:13
      Highlight Highlight Der IS hat mit dem Islam gleichviel zu tun wie der Ku-Klux-Clan mit dem Christentum.
      In den USA gibt es den Begriff 'hatecrime' bei einem Verbrechen das aus Hass geschieht, z.Bsp. wenn ein Rassist jemanden aufgrund seiner Hautfarbe, Rasse oder Religion umbringt. Hier ist es genau das Selbe. Nur nennt man es Terrorismus weil diese Leute versuchen Panik und Angst zu verbreiten.
      Wenn man Pauschalisiert und den Islam als Ganzes verteufelt, haben diese selbsternannten "Gotteskrieger" ihr Ziel erreicht. Von dem her sehe ich das wie Herr Blunschi.

      Gruss ein Pastafari 🖖🏼✌🏼
      27 15 Melden
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  • Doolydoo 06.06.2017 15:30
    Highlight Highlight Nein! Da gewöhn ich mich NICHT und nie dran!!! (So ein Schwachsinn!)
    Ich versteht schon die versuchte Aussage - aber gut gemeint ist auch daneben!
    Und eingeschüchtert bin ich auch NICHT!
    66 21 Melden
    • rauchzeichen 06.06.2017 18:06
      Highlight Highlight was bist du dann?
      5 4 Melden
  • Lowend 06.06.2017 15:30
    Highlight Highlight Danke für diesen Text!

    Die Terroristen sind wirklich nichts besonderes, sondern ganz gewöhnliche Massenmörder aus niedrigsten Instinkten, die mit reiner Verachtung gestraft werden müssen

    Auch der Hass, hüben wie drüben, lässt sich nur mit Normalität und Lebensfreude besiegen und wer unsere Werte wie Liberalität und Rechtsstatlichkeit über Bord werfen möchte, nur weil ein paar Mörder unsere Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen wollen, der spielt deren Spiel mit und verhilft denen zum Sieg, weil sie so indirekt signalisieren, dass uns unsere liberalen Werte nichts wert sind.
    44 58 Melden
    • smoothdude 06.06.2017 16:45
      Highlight Highlight Das ist ja das lustige dran an den islamistischen terroristen. Sie wollen uns gerade wegen unseren werten töten. Mit umarmungen und liebe werden keine attentate verhindert.
      Im übrigen lassen sich solche attentate auch verhindern ohne unsere rechtsstaatlichen werte aufzugeben. Überprüfen wer an den moscheen lehrt und die überwachung von radikalen kreisen. Damit wäre der anfang gemacht.
      15 0 Melden
    • Lowend 06.06.2017 17:41
      Highlight Highlight Da bin ich voll bei Ihnen smoothdude. Es wäre extrem wichtig, dass nur vertrauenswürdige und idealerweise an Schweizer Universitäten ausgebildete Imame den Islam verkünden und auch die Finanzierung der Moscheen muss transparent durchleuchtet werden.
      Genau das Gleiche müsste dann aber auch für alle christlichen Sekten, wie auch für alle politischen Parteien und ähnliche Organisationen gelten, wo ebenfalls Menschen derart aufgehetzt werden können, dass sie ihre Ideologie mit Gewalt durchsetzen wollen.
      8 8 Melden
    • dmark 06.06.2017 18:19
      Highlight Highlight Lowend, glaubst du denn wirklich, dass sich Moslems von einem, in einem westlichen Land ausgebildeten Iman leiten lassen?
      Beim Rest stimme ich dir zu.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 06.06.2017 15:30
    Highlight Highlight Daran gewöhnen...ist leichter gesagt als getan. Siehe Italien - ein Böller explodiert in einer Menschenmenge, es bricht eine Panik aus und schon haben wir hunderte Verletzte.
    Nein, ich glaube nicht, dass wir uns wirklich daran gewöhnen werden.
    53 8 Melden
    • Hoppla! 06.06.2017 17:24
      Highlight Highlight War das in Turin denn Terror? Okay, Extremisten und gewalttätig sind sie schon. Aber Terroristen...
      0 13 Melden
    • dmark 06.06.2017 18:13
      Highlight Highlight Terror? Nein, aber ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die Leute sich eben nicht daran gewöhnt haben, sondern schon der kleinste Anlass sie aufschrecken lässt.
      Vor ein paar Jahren hätten Böller längst noch keine Panik ausgelöst. Heutzutage aber muss man erst mal mit dem Schlimmsten rechen.
      6 1 Melden
  • Watcher 06.06.2017 15:29
    Highlight Highlight Die Frage lautet:

    Wer sind wahren Terroristen?

    Diese Worte googeln oder auf youtube eingeben und sich selber informieren. Die Medien taugen diesbezüglich nicht viel.
    14 55 Melden
  • Chääschueche 06.06.2017 15:24
    Highlight Highlight Es ist definitv nicht gut sich daran zu gewöhnen.
    63 26 Melden
    • isky 06.06.2017 15:48
      Highlight Highlight Und was wäre die Alternative? :/
      17 31 Melden
    • Hades69 06.06.2017 16:23
      Highlight Highlight Den Fokus auf etwas Anderes richten. Die Medien spielen eine grosse Rolle, dass wir den Terror so wahrnehmen, wie die Rüstungsindustrie es sich wünscht.
      13 5 Melden
    • phreko 06.06.2017 17:07
      Highlight Highlight @Chääschueche: Markieren, Einsammeln, Internieren und dann?
      4 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 06.06.2017 15:19
    Highlight Highlight Vom Titel krieg ich Brechreiz.
    72 36 Melden
    • Mooatiao 06.06.2017 15:53
      Highlight Highlight Danke . ! Wahre worte. . Ich musste auch gleich KOTZEN !!
      31 23 Melden
    • Mia_san_mia 06.06.2017 16:15
      Highlight Highlight Man sollte nicht nur den Titel lesen 😏
      24 19 Melden
    • Mooatiao 06.06.2017 16:46
      Highlight Highlight Man sollte den Titel evt andrerst verfassen ;)


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Friedensnobelpreis – die «IS»-Sklavin und der Mann, der Frauen repariert

Nadia Murad hatte mit ihrer Familie ein friedliches Leben am Rande des Sindschar-Gebirges geführt, bevor die Dschihadisten kamen. Doch als die gefürchtete Miliz «Islamischer Staat» («IS») im August 2014 Murads Dorf im Nordirak erstürmte, wurde sie wie tausende andere jesidische Frauen als Sexsklavin verschleppt.

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