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Keine Angst, der will nur dealen

Mit seiner Antrittsrede versetzt Donald Trump den Westen in Angst. Aber wenn Europa auf den neuen US-Präsidenten trotzig und panisch reagiert, tut es genau, was er bezweckt.

21.01.17, 14:57 21.01.17, 16:53

Veit Medick, Washington

Trump redet, die Welt hört zu. Bild: RICK WILKING/REUTERS

Ein Artikel von

Am Vorabend seiner Inauguration besuchte Donald Trump in Washington DC das Denkmal von Abraham Lincoln. Wie so vieles, so war auch dieses symbolträchtige Bauwerk für ihn nichts als Kulisse. Er stellte sich kurz in den Schatten von Lincolns Statue, die Biker spielten und ein paar Countrymusiker und als alles vorbei war, stieg hinter dem Denkmal ein grosses Feuerwerk auf.

Es wäre schön gewesen, hätte Donald Trump sich von Abraham Lincoln wirklich inspirieren lassen. Von ihm hätte er lernen können, wie sich auch in finstersten Stunden eine Vision von Freiheit und Versöhnung entwerfen lässt. Lincolns Leitbild einer Regierung, die vom Volk geführt und für das Volk gemacht ist, durchströmt bis heute die amerikanische DNA. Auch Trump brachte in seiner Rede ein paar Mal das Wort «Volk» unter, aber allein deshalb von einer Anlehnung an den Urvater der amerikanischen Nation zu sprechen, wäre ein bisschen viel. Trump war am Freitag eher Darwin als Lincoln.

Wohl noch nie hatte die Antrittsrede eines US-Präsidenten einen radikaleren und martialischeren Ton. Amerika, einzig und allein. Härte, nichts anderes zählt. Das war der Kern der Botschaft. Trump gab sich als ultranationalistischer Führer, der seinem Land «den totalen Gehorsam» verspricht, die politische Elite verachtet und auf dem Planeten wieder das Recht des Stärkeren durchsetzen will. Wir haben lange genug geblutet. Jetzt sind mal die anderen dran – so lautete Trumps Grussbotschaft.

So erschreckend und beunruhigend der Auftritt war, er war auch ein Lehrbeispiel dafür, wie Trump funktioniert. Sein gesamtes Politikverständnis basiert auf Einschüchterung und Eskalation, und der Grad seiner Aggressivität bemisst sich stets an den Dimensionen des Resonanzraums. Je grösser das Publikum, desto härter gibt er sich. Und je härter er sich gibt, desto grösser der Effekt.

Im Video: Die Rede

Die Inauguration war in dieser Hinsicht die Klimax der trumpschen Kampagne. Nie haben ihm mehr Menschen zugeschaut. Und anstatt in seinem Vorstellungsgespräch ein paar nette Worte von sich zu geben, spielt er Amerikas Rächer und versetzt die Welt in einen Schockzustand. Noch vor jeder konkreten politischen Massnahme herrscht nun allseits Angst. Trump hat mit einer einzigen Rede alle Freunde und Feinde dort, wo er sie haben will: im Erdloch.

Ja, man kann Trumps Auftritt als weiteren Beleg seiner Unberechenbarkeit sehen. Aber die Ironie ist, dass in dieser Unberechenbarkeit eine grosse Berechenbarkeit liegt. Der US-Präsident agiert stets so, wie niemand es für möglich hält. Wenn es etwas gibt, das einem ansatzweise die Sorge vor Trump nehmen kann, dann vielleicht das: Er geht in der Regel über die rote Ampel. Gewöhnen wir uns endlich dran.

Bald gibt's mehr davon: Die besten Tweets von Trump

Für Europa stellen sich in der Ära Trump viele Fragen, vor allem jene, wie es auf den neuen US-Präsidenten reagieren soll. Das ist eine schwierige Aufgabe, aber jene Ansätze, die in Brüssel und Berlin derzeit kursieren, wirken nicht sehr vielversprechend. Europa, so heisst es, müsse sein Schicksal nun «in die eigene Hand» nehmen – ganz so, als sei Europa bislang ein kleines Schisserchen und die USA die alleinigen Erziehungsberechtigten gewesen, von denen es sich fortan zu emanzipieren gilt.

Wer das Mantra verwendet, muss es auch mit konkreter Politik füllen. Das «Schicksal in die eigene Hand zu nehmen» hiesse, von selbst die transatlantische Partnerschaft infrage zu stellen, von selbst eine europäische Armee aufzubauen, von selbst an der NATO herumzureformieren und amerikanische Importe womöglich mit Zöllen zu versehen. Diese Vorstellung basiert auf dem Wunsch, es dem Milliardär heimzuzahlen. Aber agierten wir so, würden wir in vorauseilendem Gehorsam Trumps Arbeit erledigen, noch bevor der US-Präsident wirklich angefangen hat zu arbeiten. Trump liebt es zu verhandeln. Der aus seiner Sicht beste Deal wäre, wenn alle schon ihre Verhandlungsmasse aufgäben, noch bevor das erste Gespräch geführt wurde.

Trump stellt dem Westen eine Falle. Trotz und Panik helfen nicht weiter. Mehr Sinn macht es, Trump nüchtern und selbstbewusst gegenüberzutreten – und auf seine ersten Züge zu warten. Denn lässt man seine Drohgebärden mal beiseite, so wird klar, dass er selbst es eigentlich ist, der vom Rest der Welt etwas will: mehr Geld für Verteidigung, neue Regeln für den Handel, neue Allianzen und Partnerschaften, Veränderungen beim Klimavertrag und dem iranischen Atomabkommen. Ganz alleine wird auch er – der grosse Zen-Meister – Schwierigkeiten haben, auf diesen Feldern Erfolge zu erzielen. Wer fordert, muss ein Angebot vorlegen.

Lassen wir ihn doch erst mal kommen.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 13:04
    Highlight Natürlich sollte man idealerweise - besonders mit problematischen - verhandeln, dealen.
    Hier ein Vergleich mit Trump:
    http://www.onmeda.de/psychische_erkrankungen/narzissmus-die-narzisstische-persoenlichkeitsstoerung-23941-3.html
    Tönt das aber nach einer reellen Verhandlungsbasis?
    0 0 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 21.01.2017 22:18
    Highlight Verstehe diese Leute nicht, die einen demokratischen Entscheid nicht akzeptieren können. Trump wurde nun mal gewählt, ich gehe auch nicht auf fie Strasse demonstrieren weil mir die Wahl eine Bundesrates oder so nicht gefällt...
    5 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 12:51
      Highlight Diese "demokratische Mehrheit" waren die Elektoren.
      Im Gegensatz dazu hatten insgesamt 2,8 Millionen Amerikaner mehr für Hillary Clinton als für Trump gestimmt (NZZ, 20.12.2017).
      Dazu ist weiterhin unklar, wie sich die Hackermanipulationen auf das Wahlergebnis ausgewirkt haben.
      Soviel zur "demokratischen Wahl"...
      1 1 Melden
    • Wasmeinschdenndu? 22.01.2017 15:31
      Highlight Mimimi In der Schweiz wird derBundesrat auch nicht direkt vom Volk gewählt, gut möglich, dass 70% der Bevölkerung andere Leute wählen und trotzdem ist das demokratisch!
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 17:00
      Highlight Whataboutismus. Wieder einmal...
      Ändert nur leider nix an der Fragwürdigkeit der Sache.
      Schöne Sunntig.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 20:29
    Highlight "Trump war am Freitag eher Darwin als Lincoln."

    Veit Medick

    Was sollen solche Vergleiche bedeuten? Die Frage allein ist pervers. Viel perverser jedoch ist es Trump mit Darwin in irgend eine Verbindung zu bringen. Und das von einem Watson-Journalisten. Shame on You! Du hast jede Bodenhaftung verloren. Geh und mach was sinnvolles. Aber schreib nicht solchen Dreck!

    Rabbi Yussuf! Wo bist Du wenn man Dich mal braucht!

    Scheusslicher Text!
    11 11 Melden
    • Rendel 21.01.2017 21:38
      Highlight Schauen sie besser hin, das ist ein Spiegel online Artikel. Hoffe sie sind nicht immer so schlampig, wenn sie im Netz unterwegs sind.
      11 1 Melden
    • The Destiny 21.01.2017 21:38
      Highlight Spiegel nicht Watson.... aber trotzdem :/
      6 0 Melden
    • SemperFi 22.01.2017 00:13
      Highlight @poor poet: Was stört Sie an diesem Vergleich? Welche Frage ist pervers? Ich werde aus Ihrem empörten Kommentar nicht schlau und ich verstehe den Grund für Ihre masslosen Beleidigungen nicht.
      4 1 Melden
    • SemperFi 22.01.2017 16:49
      Highlight Naja, very poor, lieber poet. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 20:04
      Highlight SemperFi

      Wenn eine Frage blöd ist, braucht es dann eine Antwort?

      Wenn ich frage: "Warum gibt 1+1 nicht 3"? Dann kannst Du Dir auch den Kopf darüber zerbrechen. Besser tust Du es nicht. Aber extra für Dich: Darwin war ein sehr kluger Geist, der die Menschheit maximal bereichert hat. Trump hingegen denkt bei Geist wahrscheinlich an Gespenster und ist auch sonst bewusstseinsmässig krass tief angelegt. Zu deutsch: Da hat einer alles erreicht, der alles vergeigt.
      0 0 Melden
  • meglo 21.01.2017 20:21
    Highlight Es ist schon lustig zu beobachten: Kaum werden Putin oder Trump in einem Artikel kritische beurteilt, melden sich mit Vehemenz die Putin- bzw. die Trump-Versteher. Bemerkenswert ist auch, es sind meist die gleichen Leute.
    17 6 Melden
    • Maett 21.01.2017 20:41
      Highlight @meglo: das liegt daran, dass in unserem weltbeeinflussenden Troll-Center in St. Petersburg die Alarmglocken angehen, wenn die richtigen Tags gesetzt werden, worauf wir unbedingt etwas schreiben müssen, damit wir nicht im Gulag landen.

      Oder es gibt Kommentierende die zu einzelnen Themen Präferenzen haben, und sich über die seit Jahren relativ - kreativen - Medienberichterstattung der "Medien der Achse des Guten" nerven.

      Ich frage mich, weshalb es manchen so schwerfällt zu akzeptieren, dass nicht alle ihrer Meinung sind, und die auch nicht ändern, wenn es Gegenwind in Form von Blitzen hagelt?
      8 7 Melden
  • Menel 21.01.2017 19:29
    Highlight Das Intro war ja schon mal vielversprechend, bin echt auf den Trump-Film gespannt...und auf die überraschten Gesichter des amerikanischen Volkes, wenn es anfängt zu bluten...und das von Trump, wenn niemand mehr mit ihm spielen möchte und die anderen Kinder untereinander neue Freundschaften schliessen...das gibt eine Gaudi im Sandkasten 😂

    *popcornschnapp*
    18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 20:30
      Highlight Du wirst evt. ersticken an Deinem Popcorn, was ich gerade bei Dir sehr bedauern würde, Menel.
      4 9 Melden
    • Menel 21.01.2017 22:11
      Highlight @poor poet, dann ist dem halt so. Wenigstens konnte ich einen Teil meines Lebens in der friedlichsten Phase der Menschheit verbringen. Hielt mich immer für besonders, weil ich in meiner Familie zu ersten Generation gehörte, die nie in einen Krieg involviert war....aber das steht wohl nun auf der Kippe. Dh. wohl, zurück dahin, wo die Menschheit ihre letzten Jahrtausende schon verbracht hat. Die Zeit ist wohl noch nicht so reif, dass wir ohne Katastrophe uns weiter entwickeln können. Immer das gleiche Spiel. Immer und immer wieder. Nur die Waffen ändern sich.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 20:20
      Highlight Menel

      Bellum semper malum est. Das wussten sie schon lange vor unserer Zeit. Auch ich lebe in einer Zeit, in der das Popcorn gut und frisch aus der Mikro kommt. Aber ich kann es nicht geniessen, ich fresse es einfach als pure Nahrung, wenn ich sehe was Despoten anrichten auf dieser Welt. Menel. Zynismus steht Dir nicht an. Das war alles. Deine Beiträge liebe ich. Deine Weisheit bildet mich.
      1 0 Melden
    • Menel 23.01.2017 00:41
      Highlight Ob es mir steht oder nicht, es ist mein Mittel gegen Resignation...
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.01.2017 17:01
      Highlight Okay. Vielleicht probiere ich es auch mal damit... Aber gegen Trump scheint zumindest zur Zeit kein Kraut gewachsen zu sein...
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 21.01.2017 17:24
    Highlight Spätestens wenn er in den politische Alltag eintaucht, wird er von vielen ungeliebten Details vereinnahmt, die er erstmal delegiert, bis er begreift, dass er damit an Macht verliert. Dann wird er das Heft wieder zurückwollen, verärgert sein Stab aus anderen Milliardären. Dann wird ihm die Politik zu langweilig, weil er gar nicht viel bewirken kann und freut sich, dass er nur 4 Jahre muss. Diese verbringt er mit dem optimieren seiner Firmen über die Familie und wird noch viel reicher. Alles erreicht und doch nicht viel gewonnen zu haben verbittert. Oder es kommt ganz anders.
    24 3 Melden
    • Rendel 21.01.2017 18:25
      Highlight Warum machen sie Prognosen? Sie sind doch dagegen.
      4 6 Melden
  • Firefly 21.01.2017 16:58
    Highlight Genau, lassen wir ihn mal walten, meldet sich jemand freiwilig das Chaos nachher wieder aufzuräumen?
    Kaum hat Obama einigermassen das Chaos seines Vorgängers aufgeräumt, für alle Amerikaner eine Krankenversicherung eingeführt (Amerika first könnte man sagen), die Wirschaft angekurbelt die Arbeitslosenzahlen gesenkt, kommt der nächste Chaot und tut so als wäre er der Auserwählte.
    38 9 Melden
    • Domino 21.01.2017 18:42
      Highlight Welches Chaos aufgeräumt? Kein Tag ohne Krieg? Staatsschulden verdoppelt? Und auch das mit den Arbeitslosenzahlen ist eine Lüge, da er die Berechnungsmethoden geändert hat...
      11 11 Melden
  • SemperFi 21.01.2017 16:49
    Highlight Allen Trump-Verstehern sei mal die beiliegende Lektüre empfohlen, in der unter anderem der Ghostwriter vom Trump schildert, was er so mit ihm erlebt hat. Man darf gespannt sein, was uns in den nächsten Jahren erwartet.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article157225862/Er-koennte-zum-Ende-der-Zivilisation-fuehren.html
    18 11 Melden
    • Herbert Anneler 21.01.2017 18:03
      Highlight Bin beeindruckt. Lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern bieten wir ihm die Stirn, indem wir unsere Kräfte büdeln.
      13 5 Melden
  • Chrigi-B 21.01.2017 16:48
    Highlight Also die Medien haben Angst.
    17 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 16:30
    Highlight Mhm, ich kann verstehen, dass alle deutschen Leitmedien betupft reagieren auf Trumps Rede. Priorität für Trump haben Amerika und die Amerikaner. Er wurde nicht gewählt, um Soldaten nach Deutschland, Polen, Ungarn, Irak, Afghanistan und Syrien zu entsenden. Er wurde gewählt, um möglichst viel für die US-Bürger und sein Land zu tun. Wenn die SpOn-Analytiker eine "verstörende" Rede gehört haben, so plappern sie nur ihrer "politischen Elite" nach, die da meint, die Wähler hätte sie in den Bundestag geschickt, damit sie es gut haben und möglichst viel kassieren können...
    24 34 Melden
    • phreko 21.01.2017 16:55
      Highlight Was passiert denn, wenn keine einzige Regierung mehr kompromissbereit ist?

      Was ist positiv, wenn alles blockiert ist?

      Gewinnen wir in der Schweiz, wenn uns die EU blockiert.

      U.s.w.

      Das Recht des Stärkeren gehört in die Mottenkiste der Geschichte, und doch ist es wiedermal altueller denn je.
      29 7 Melden
    • SemperFi 21.01.2017 16:57
      Highlight Es kann den USA nicht gut gehen, wenn es mit dem Rest der Welt den Bach runtergeht. Das ist eben ein Unterschied zur Wirtschaft. Da schadet es nicht, seine Konkurrenten zu eliminieren und dafür im übertragenen Sinn über Leichen zu gehen, im Gegenteil. Globale Politik ist aber etwas anderes.
      18 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 20:03
      Highlight Nein, phreko, es geht da nicht um das Recht des Stärkeren. Das hatten, haben wir, die USA als Weltpolizist, die USA, die uns sagen, was gut, was schlecht ist, die USA, die einen Demokratisierungsvirus verteilen, als müssten sie die unterschiedlich aufgebauten Gesellschaften mit der Giesskanne düngen. Die USA, welche die Katastrophen in Libyen hervorgebracht haben, die Schweinerei im Irak, in Afghanistan. Es kann der Welt nicht schlechter gehen, wenn sich die USA auf die USA besinnen.
      6 3 Melden
    • phreko 21.01.2017 20:10
      Highlight @Maria, bei Trump geht das weiter, nicht mit Bomben, jetzt kommts wirtschaftlich.

      Das trifft natürlich nicht dieselben Staaten.

      Die Frage ist höchstens, wie lange es bei Handelskriegen bleibt, wenn er sich mit den falschen anlegt.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 23:37
      Highlight Trump ist ein Geschäftsmann, phreko. Er ist auf Gewinnmaximierung fixiert im Sinne von eine Hand wäscht die andere. Es funktioniert nur mit Geben und Nehmen. Er ist zu lange im Geschäft, um das nicht zu wissen. Man hat kaum Anlass, sich davor zu fürchten.
      0 2 Melden
    • SemperFi 22.01.2017 01:42
      Highlight @Maria Bitterli: Mit dem Geben und nNhmen bin ich mir nicht so sicher. Ich hab nun einige Dokumentationen über und Beurteilungen von D. Trump gelesen. Sein Narzissmus birgt die Gefahr, auch irrational zu handeln und das beunruhigt mich doch etwas.
      2 0 Melden
    • phreko 22.01.2017 10:26
      Highlight Ach Maria, Gewinnmaximierung hat nichts mit Geben und Nehmen zu tun.

      Offensichtlich hast du noch nicht von seinen Bankrotten gehört, und wie er Mittels Bondpapieren schön willigen Geldgebern die Verluste aufdrücken konnte.
      Die waren auch so naiv und dachten es sei ein Geben und ein Nehmen...

      https://www.washingtonpost.com/business/economy/what-trump-didnt-say-about-his-four-big-business-bankruptcies/2015/08/07/bc054e64-3d12-11e5-9c2d-ed991d848c48_story.html?utm_term=.dc5444a2c36d
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 13:55
      Highlight Hm, ich hab ja nix gegen die WPost, sie gehört zu meinen Favoriten. Aber wenn es um Trump geht, wird sie zum BoulevardBlättchen.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 13:57
      Highlight @Semperfi
      Nenn mir einen Politiker, der nicht an Narzissmus leidet. Nur einen einzigen...
      1 0 Melden
    • SemperFi 22.01.2017 14:51
      Highlight @Maria Bitterli: Kann ich nicht 🙂 Ist möglicherweise eine Politikerkrankheit. Aber es ist nicht bei allen sooo ausgeprägt wie bei ihm. Gepaart mit dieser Macht ist das eben besorgniserregend.
      1 0 Melden
    • phreko 22.01.2017 15:10
      Highlight Ach komm Maria, Nazissmus ist nicht schwarz/weiss. Erst Krankhaft ein Problem, was bei Trump ja offensichtlich ist. Wer würde sich schon der der Versammelten CIA über Zuschauerzahlen beschweren und dazu noch eine Pressekonferenz abhalten?

      Aha, du willst also nicht auf den Inhalt eingehen? Hälst du so deine Phantasiewelt aufrecht?
      0 1 Melden
  • teufelchen7 21.01.2017 16:09
    Highlight genau.... lassen wir ihn erst mal die arbeit antreten. er ist nicht allmächtig! so wie viele medien schreiben, könnte man meinen, die welt gehe jetzt unter! er wird bestimmt nicht mit allem durch bekommen. also warum verbreitet die medien soviel panik?
    25 6 Melden
    • fabsli 21.01.2017 16:51
      Highlight Mit allem wird er nicht durchkommen, aber mit vielem. Das reicht um besorgt zu sein.
      12 8 Melden
    • phreko 21.01.2017 16:57
      Highlight Wer soll ihr denn aufhalten? Die republikanische Partei? Oder doch die Chinesen mit Kriegsschiffen?
      7 8 Melden
    • Domino 21.01.2017 18:51
      Highlight Die amerikanischen Medien haben langsam geckeckt das Trump jetzt Präsident ist und ihre negative Berichterstattung auf ein normales und vertretbares Mass gesenkt.
      Die europäischen Medien werden da viel mehr Mühe haben und sich die Spirale raufhetzen so das sie ihre Meinung kaum mehr revidieren können.
      5 6 Melden
    • teufelchen7 21.01.2017 19:36
      Highlight @phreko, trump (oder USA) ist kein "gott"! ihr stellt ihn so dar, als sei er ein bösewicht, dass kein normaler mensch besiegen kann! fairerweise muss er doch zuerst arbeiten, bis wir ihn sachlich kritisieren können. zudem wäre trump nicht der erste, andere presidenten haben auch schon mist gebaut! zuschauen und abwarten
      ...
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.01.2017 15:31
    Highlight Was ihr von "Angst" schreibt, wenn jemand anderer Meinung ist? Reagiert ihr deshalb so ideologisch? Ah ja richtig, Angst ist ja die Grundlage.
    64 40 Melden
    • Snaggy 21.01.2017 16:22
      Highlight Trump verdankt der Angst seinen Sieg
      27 17 Melden
    • meglo 21.01.2017 16:39
      Highlight Stipps, sie werben dafür nicht idelogisch zu reagieren, wenn jemand anderer Meinung ist. Sowas tun sie ja selbst nie. Ihre regelmässigen Beiträge bei Watson sind ja nie ideologisch gefärbt und sie selbst sind ja so ein Vorbild inbezug auf Toleranz. Übrigens, haben sie den Artikel zu Ende gelesen? Da wird doch keineswegs eine Strategie empfohlen, die von Angst geprägt ist.
      33 9 Melden
  • Intellektueller 21.01.2017 15:18
    Highlight Immer wieder erstaunlich, wie gut man über Präsident Trump Bescheid wissen kann, ohne ihm je begegnet zu sein.
    54 60 Melden
    • lilas 21.01.2017 15:39
      Highlight Was hilft eine Begegnung beim Bescheid wissen?
      36 48 Melden
    • Snaggy 21.01.2017 16:24
      Highlight Man muss ja auch alle globalen Player persönlich getroffen haben um sich eine Meinung über sie bilden zu können... aha.
      24 6 Melden
    • ujay 21.01.2017 16:44
      Highlight The Donald hat sich schon genug öffentlich als Grossmaul profiliert. Sein "Palmares" besteht hauptsächlich auf Geldvernichtung seines Vaters Vermögen....also bitte;wie kann man über diese Figur nicht Bescheid wissen auch ohne ihm persönlich begegnet zu sein. Intellektueller erweist seinem Namen widermal alle Ehren.
      11 6 Melden
    • SemperFi 21.01.2017 16:52
      Highlight @Intellektueller: Und Sie kennen ihn natürlich gut genug, um zu wissen, dass er uns nur Gutes bringen wird?
      11 7 Melden
    • meglo 21.01.2017 16:58
      Highlight Ich muss doch Trump nie begegnet sein, um seine politischen Ansichten zumindest fragwürdig zu finden. Seine Reden vor tausenden von Zuschauern, lassen doch in dieser Hinsicht durchaus plausible Schlüsse zu. Muss ich dies einem Intellektuellen tatsächlich erklären.
      18 4 Melden

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