International

«America First»: Donald Trump. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Danke, Herr Putin, dass Sie Trump und Co. die Patrioten-Maske vom Gesicht reissen

14.01.17, 10:09 15.01.17, 05:51

Der Vorwurf an die Linke, keine Patrioten zu sein, gehört zum Standard-Repertoire der Rechten. Im Deutschen Reich verunglimpfte Kaiser Wilhelm II. Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten als «vaterlandslose Gesellen». Hierzulande unterstellt die SVP dem politischen Gegner Landesverrat. Die Aussage ist immer dieselbe: Ihr seid keine Patrioten, aber wir schon.

Auch in den USA sind die Rollen der patentierten Patrioten und vaterlandslosen Gesellen klar verteilt. Erstere wird von den Republikanern beansprucht, letztere den Demokraten aufgezwungen. Was haben wir da in den vergangenen acht Jahren alles gehört!

Sean Hannity, der selbst bei Fox News regelmässig über den rechten Rand hinausstolpert, echauffierte sich einst über den fehlenden Pin mit der US-Flagge an Obamas Anzug. Der republikanische Ex-Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, sagte unumwunden, «Obama liebt Amerika nicht».

Trump behauptete lange, Obama sei nicht einmal Amerikaner. Im Verlauf des Wahlkampfs wurde er etwas subtiler, als er ihm vorwarf, mit Freihandelsabkommen die heimische Industrie und damit den amerikanischen Arbeiter verraten zu haben. Er selbst bekennt sich zu «America First» und verspricht, Amerika zu alter Grösse zurückzuführen. Mit patriotischen, Pardon, republikanischen Mehrheiten im Abgeordnetenhaus und im Senat.

Der einzige Misston in diesem patriotischen Dreiklang ist die Sache mit Putin. Die US-Geheimdienste sagen – und sogar Trump selbst akzeptiert inzwischen – dass Russland versucht hat, mit Desinformation und Hackerangriffen den Ausgang des Urnengangs im November zu beeinflussen. 

Preisfrage:

Umfrage

Was ist die patriotischere Reaktion auf den Versuch einer ausländischen Macht, heimlich den Ausgang einer Wahl zu beeinflussen?

  • Abstimmen

2,205 Votes zu: Was ist die patriotischere Reaktion auf den Versuch einer ausländischen Macht, heimlich den Ausgang einer Wahl zu beeinflussen?

  • 18%Den Affront und die Bedrohung, die davon ausgeht, kleinzureden.
  • 56%Diese ausländische Macht zu verurteilen.
  • 25%Ich will nur das Resultat sehen.

Kann sich ein Amerikaner ernsthaft Patriot nennen, wenn er diese dreiste Einmischung Russlands nicht klar verurteilt? Besonders schwer tat und tut sich damit Donald Trump. Er befürchtet, ein solches Eingeständnis würde den Glanz seines Sieges schmälern. Ja, Russland habe gehackt, sagte er kürzlich, als er es nicht mehr länger leugnen konnte – aber die Chinesen täten es auch. Andere Republikaner, die beim Thema «National Security» sonst den Hals nicht voll genug kriegen, gaben sich ebenfalls verdächtig kleinlaut.

Besondere Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang besagter Flaggenpin-Patriot Sean Hannity, der von allen Republikanern die vielleicht erstaunlichste Verwandlung durchgemacht hat. Der Fox-News-Moderator traf kürzlich Julian Assange in dessen Kammer in der ecuadorianischen Botschaft in London zum Interview. Der Wikileaks-Gründer betonte einmal mehr, die Quelle der gehackten E-Mails der US-Demokraten sei nicht Russland. Wem glaubt Hannity nun, den Geheimdiensten seines Heimatlandes oder den Behauptungen eines Australiers, den er vor nicht allzu langer Zeit beschuldigt hatte, «Krieg gegen die USA zu führen»? Einmal darfst du raten.

Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Das ist erbärmlich und vor allem ist es unpatriotisch. Bei Licht betrachtet ist es das Gegenteil von patriotisch, nämlich sektiererisch: Was kümmern uns die Russen, solange unser Pferd gewinnt. Wer Parteibuch über Staatsangehörigkeit stellt, der ist kein grosser Patriot. Wenn er sich zusätzlich erdreistet, anderen fehlende Vaterlandsliebe vorzuhalten, dann ist er noch ein Heuchler dazu.

Wer wird 2020 US-Präsident?

Das könnte dich auch interessieren:

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
70
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
70Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphfa 14.01.2017 19:49
    Highlight Patriotismus ist die Einbildung, einer auserwählten Ethnie anzugehören. Wer dem Pathos verfällt, ist schon gefangen.

    Zufällig wurde meine Existenz in der Schweiz wahr. Ich sehe keinen Grund, in diesem Fakt etwas besonderes für mich herauszulesen. Universal gesehen ist die Bedeutung der Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat auf dem Mikropünktchen Erde sogar lächerlich.

    Also liebe zwar die Erde, auf der du wohnst, aber betrachte dich als eines von vielen Erdenkindern.
    50 19 Melden
    • Bronko 14.01.2017 21:33
      Highlight Idealismus in Ehren, doch man muss aufpassen und ein bisschen unterscheiden.
      Patriotismus hat nichts mit Ethnie oder Hautfarbe zu tun. Es ist die "Heimatliebe". Und die variert. Jeder darf sein Land gern haben, wie er mag. Oder möchtest du zB. dem italienischen Kollegen seine in unseren Augen vielleicht etwas verklärt sehnsüchtige Heimatliebe (=Pathos) absprechen? Ist doch in oke, solange er die Mitmenschen gleichermassen achtet und respektiert.
      Auch die schönen Landschaften der Schweiz gern zu haben, ist doch schon ein bisschen patriotisch... harmlos. So what.
      Das Problem liegt woanders.
      34 3 Melden
  • Linus Luchs 14.01.2017 17:28
    Highlight Es lohnt sich, ab und zu Kurt Tucholsky hervorzunehmen. Seine Themen sind hoch aktuell. Betreffend Patriotismus hat er um 1929 geschrieben:
    „Ich liebe: Deutschland.
    Ich hasse: Deutschland!“

    Der Unterschied ist nur das Ausrufezeichen. Aber das macht es aus. Wenn die selbstgefälligen Patrioten und Nationalisten ihr Land nennen, ist da dieses Ausrufezeichen. Das hat nichts mit Heimatliebe zu tun, sondern ist ein Säbelrasseln.

    Tucholsky hat dazu noch mehr geschrieben. Ich möchte den Text „Heimat“ von 1929 empfehlen, insbesondere das letzte Drittel:
    http://www.kurt-tucholsky.info/heimat
    27 4 Melden
  • themachine 14.01.2017 16:52
    Highlight Also ist das jetzt bestätigt das Russland die E-Mails der Demokraten gehackt hat? Und wenn ja durch wen?
    26 4 Melden
    • Frank8610 15.01.2017 20:17
      Highlight Das interessiert die "Journalisten" nicht, so lange man auf trump und putin rumhacken kann.
      7 6 Melden
    • Citation Needed 16.01.2017 11:05
      Highlight Es war schon immer von den Geheimdiensten als erwiesen betrachtet worden. Neuerdings sagt auch Trump, dass es höchstwahrscheinlich die Russen waren. Früher stritt er dies ab, jetzt hat er seine Meinung geändert.
      "Erwiesen" für uns, die keine Secret Service Briefings mit hochgeheimen Materialien zu Gesicht bekommen, ist aber gar nichts.
      Trumps Sinneswandel - dass er wie Hillary und Obama neuerdings an russische Hacks glaubt - werte ich als Reaktion auf irgendeine überzeugende Form von Hinweisen/Beweisen. Sonst würde er niemals dasselbe wie die zwei sagen.
      3 1 Melden
  • Therealmonti 14.01.2017 15:55
    Highlight Weder Trump und seine Republikaner noch die Demokraten sind echte Patrioten. Die einzigen wahren US-Patrioten sind die New England Patriots in der NFL – und die gehen mir auf den Geist. Ich bin für die Seattle Seahawks und aus nostagischen Gründen noch ein bisschen für die San Francisco 49ers.
    41 11 Melden
    • Gulli 14.01.2017 16:44
      Highlight Dallas Cowboys ftw
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 17:59
      Highlight Steelers nur um das klarzustellen
      5 6 Melden
  • Bronko 14.01.2017 15:11
    Highlight Patriotismus ist an und für sich harmlos und muss nicht gegen andere sein, kann aber schnell zu widerlichem Nationalismus führen oder als das missverstanden und benutzt werden (z.B. von Trump). Und ist darum immer verdächtig...
    25 10 Melden
  • Redly 14.01.2017 13:56
    Highlight Der Artikel scheint zu sagen: Trump sei zu wenig Patriot, da Patriotismus was gutes sei.
    Nun wird's langsam peinlich, aus allem ein Trump-Bashing zu machen.
    1) Patriotismus ist selten positiv.
    2) Die USA kann schlecht Russland für Hacking kritisieren, wenn sie selbst das Selbe tut (erinnert Euch an Merkel-Telefon-Überwachung).
    Damit wird der Artikel sehr widersprüchlich.
    54 24 Melden
    • balzercomp 14.01.2017 15:38
      Highlight Patriotismus ist immer positiv. Nationalismus ist es nicht.
      25 18 Melden
  • DerWeise 14.01.2017 13:52
    Highlight Zudem ist die Prämisse für den Artikel falsch. Trump war nie patriotischer Parteisoldat sondern ziemlich pragmatisch unterwegs (inkl. Spenden an Demokr.). Jeder hackt jeden, das weiss Trump under Rest Washingtons und das sollte auch Kian wissen.

    Zudem haben die Demokraten im Gegensatz zur SP hier einen viel unverkrampfteren Zugang zu Patriotismus, weil das ganze Land so drauf ist. Der Vergleich hinkt auch.

    Zudem ist es genau so verlogen (andere nennen es einfach Politik) wenn jetzt die Demokraten oder Trump-Hater einen auf Patriotismus machen. Aber so läufts...

    Disclaimer: Sanders Anhänger
    31 11 Melden
  • inquisitio 14.01.2017 13:44
    Highlight Gääääääähn!
    40 11 Melden
  • DerWeise 14.01.2017 13:27
    Highlight Immer diese Fanboy Artikel. Niemand hier mag Trump, ich auch nicht aber das wird langsam peinlich.

    Zudem was wohl am ehesten geschehen ist:
    33 9 Melden
  • wiisi 14.01.2017 13:06
    Highlight Soweit ich mich erinnern kann hat Trump einfach sinngemäss gesagt, alle Länder hacken. Dabei hat er einige Staaten einfach so genannt. In ihrem Artikel kommt das etwas komisch rüber find ich...
    49 3 Melden
    • Datsyuk * 14.01.2017 13:50
      Highlight Ja, die Aussage war allgemein gehalten.
      25 3 Melden
    • Juliet Bravo 14.01.2017 15:15
      Highlight Nein, er hat Russland genannt. Weiter ergänzt, hacking würden aber auch andere wie China betreiben.
      9 14 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 15:51
      Highlight Ja genau, alle tun es.
      Also lasst uns eine alte Frau überfallen!
      25 10 Melden
    • Spooky 14.01.2017 20:54
      Highlight @rodolofo
      Täusch dich nicht, rodolofo, die alten Frauen von heute sind nicht mehr so harmlos wie die von früher. Die alten Frauen von heute gehen mit einem illegalen Taser auf die Strasse, oder mindestens mit einem Pfefferspray - aber mit jenem professionellen Pfefferspray, der mit dem 5 Meter Strahl, den sie an der Waffenbörse gekauft haben, und zwar beim Verkaufsstand der Polizei.

      Die alten Frauen von heute sind nämlich die 68er von gestern.
      9 3 Melden
    • rodolofo 15.01.2017 11:17
      Highlight @ Spooky
      Ja, da hast Du allerdings auch wieder recht.
      Vielleicht sollten wir einen Jugendlichen überfallen, der nicht aufpasst, weil er in sein Handy hinein starrt und mit zwei Ohrenstöpseln laut Musik hört.
      5 0 Melden
    • Sophia 15.01.2017 23:59
      Highlight Viel weniger gefährlich wäre: "Tauben vergiften im Park"
      "Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau
      Gehn wir Tauben vergiften im Park!
      Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau
      Gehn wir Tauben vergiften im Park!
      Wir sitzen zusamm' in der Laube
      Und ein jeder vergiftet a Taube
      Der Frühling, der dringt bis ins innerste Mark
      Beim Tauben vergiften im Park"
      Georg Kreisler
      4 0 Melden
  • Leon1 14.01.2017 12:43
    Highlight Vorschlag für Alternativtitel:
    "Danke Herr Trump, dass sie den Republikanern die Patrioten-Maske vom Gesicht gerissen haben"

    Putin hat sicher Spass daran, aber wenn man glaubt das sei sein Verdienst, dann überschätzt man seinen Einfluss. Das ging ja schon im Wahlkampf los, die Dem. N. Convention war kurioserweise eine viel patriotischere Veranstaltung als die Der Rep.

    Der Punkt ist, seit die Republikaner erkannt haben, dass Sie Trump nicht verhindern können, haben sie ihn des Sieges Willen unterstützt - und dabei JEGLICHE Prinzipien (wie den übertrieben Patriotismus) über Bord geworfen.
    24 11 Melden
  • iggy pop 14.01.2017 12:30
    Highlight Patriotismus?
    Vielleicht alles nur ein Fake....
    2 10 Melden
  • urano 14.01.2017 12:28
    Highlight tja, heuchlersiche, lügende und heissluftproduzierende Politiker haben Hochkonjunktur. Inhalte sind absolut unwichtig. Derjenige, der am lautesten schreit, wird gewählt
    38 19 Melden
  • wiisi 14.01.2017 12:25
    Highlight Ich glaub der Begriff Patriotismus ist bei den Amerikanern so weit weg von ihrem eigentlichen Sinn gekommen, wie die NATO von ihrem eigentlichen Grundgedanken. Vielleicht erfinden die Amerikaner diesen Begriff Patriotismus wieder neu, werden damit zufriedener als sie es bisher waren und somit auch der Rest der Welt.
    Das ist meine einzige Hoffnung in der Zeit des "Schlechtredens".
    26 6 Melden
  • E7#9 14.01.2017 12:20
    Highlight Patriotismus wird allgemein von Nationalismus abgegrenzt, insofern Patrioten und Patriotinnen sich mit dem eigenen Volk und Land identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker abzuwerten (wkp). Also wer es verurteilt, dass zur Wahrheitsfindung und Veröffentlichung E-Mails geleakt werden, nur weil dies nicht der eigene Geheimdienst macht ist eher Nationalist als Patriot. Dasselbe gilt auch mit der Ansicht Russland prinzipiell als Feind haben zu müssen um patriotisch zu sein.
    38 7 Melden
    • Kian 14.01.2017 12:45
      Highlight Hacken ist gesetzeswidrig und die Weitergabe vertraulicher/persönlicher Informationen ebenso. Sofern all dies einem höheren Zweck dient, zum Beispiel der Aufdeckung von Missständen, kann man das rechtfertigen und begrüssen. Wie war das jetzt mit den E-Mails der Demokraten? Was war da der höhere Zweck?
      18 66 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 12:57
      Highlight Kian: Du gibst doch die Antwort im ersten Teil bereits selber. Es diente der Aufdeckung von Misständen.
      26 2 Melden
    • m. benedetti 14.01.2017 13:11
      Highlight @Kian
      NSA schon vergessen? War unter Obama!
      30 2 Melden
    • Marcelo 14.01.2017 13:16
      Highlight @Kian
      Immerhin sind danach einige hohe Köpfe bei den Demokraten gerollt, da Sanders von der Parteileitung hintergangen wurde. Zudem wurde bekannt, dass CNN einer Kandidatin Fragen der TV-Debatte voraus geliefert hat, was kein gutes Bild auf die Medien wirft. Gerade Journalisten sollten hier eigentlich ein Interesse haben, dass schwarze Schafe auffliegen. Es kam jedoch nicht einmal wirkliche Kritik an diesem Vorgehen. Ein höherer Zweck wäre also durchaus Vorhanden.

      Zudem stellst du in diesem Artikel den Russlandhack als Tatsache dar. Welche Quellen hast du diesbezüglich? Ein Geheimdienst?!?
      35 1 Melden
    • Ivan der Schreckliche 14.01.2017 13:39
      Highlight Die illegalen Machenschaften von Hillary und Co. aufzudecken vllt?
      30 2 Melden
    • Kian 14.01.2017 13:47
      Highlight Unter Missständen verstehe ich etwas anderes, z.B. die Massenüberwachung durch die NSA. Aber offenbar ist die Latte bei Wikileaks diesbezüglich gesunken. Dafür wurden die Dinger kurz vor der Wahl und mundgerecht portioniert veröffentlicht.
      10 29 Melden
    • Ivan der Schreckliche 14.01.2017 14:00
      Highlight Also bitte, zuerst redest du von Gesetzeswidrigkeiten, aber das was die Democrats gemacht haben, soll nicht schlimm sein? Wo ist dann das Mass?
      16 2 Melden
  • Maria B. 14.01.2017 11:35
    Highlight Herr, gib uns unseren täglichen Trump, den Putin nehmen wir als Dreingabe gleich mit, seufz..

    Was geht es denn UNS an, ob Russland nun auf marginale Weise (Clinton-Mails) in den USA mässig Stimmung erzeugen konnte, doch nie das Zünglein an der Waage gewesen sein konnte.

    Und: Dass national eingestellte Menschen und Parteien gemeinhin mehr als Patrioten verstanden werden als Internationalisten, denen oft die Migranten näher stehen als die Interessen der Eigenen, ist selbsterklärend. Dies wird überall so wahrgenommen, sei es in den USA, sei es in Deutschland, Russland oder auch der Schweiz.


    79 63 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 11:53
      Highlight wieso muss es "mensch gegen mensch" sein und nicht "mensch mit mensch"?

      vermutlich weil "neid und missgunst" irgendwie (immer noch) ein teil unserer geene ist und in abgeänderter form für die evolution und das gedeien des homo sapiens von essentieller relevanz gewesen war, mit betohnung auf "gewesen".
      22 25 Melden
    • Kian 14.01.2017 12:10
      Highlight Patriotismus und Humanismus schliessen sich zum Glück nicht aus. Ausser natürlich, man hat das Gefühl, dass uns die Flüchtlinge irgendetwas wegnehmen.
      50 67 Melden
    • Zeit_Genosse 14.01.2017 12:15
      Highlight Der Mensch ist ein Wesen, das sich in seiner Evolution von 100k Jahren zu 98% in einem überschaubaren Raum bewegte. Radien von einigen KM sind der Erfassungsraum sowie Populationen von 100-300 Menschen. Der heutige Patriotismus ist der aktuelle Erfassungsraum innerhalb nationaler Gebilde wo gleiche Regeln gelten. Die Welt tut sich weiter auf und so wird der nationale Raum durchlässig und der Erfassungsraum/ -rahmen fällt weg. Der Patriotismus sucht halt. In Religionen, Parteien, Sportteams und auch in virtuellen Gruppen. Den Erfassungsraum zu erweitern ist der nächste Evolutionsschritt.
      9 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 12:21
      Highlight Aber bitte, Kian! Nach all den Kommentaren im Zusammenhang mit Trump ist Dir immer noch nicht klar:
      Wessen Herz voll von Patriotismus ist, hat dort keinen Platz mehr für Humanismus. 😉
      14 10 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 12:23
      Highlight Ich korrigiere:
      Das wird von Leuten, die ähnlich ticken wie Du, so wahrgenommen.
      7 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 13:07
      Highlight Natürlich - wie immer alles nur die Wahrnehmung von jemandem ist, der jeweils auf seine Art tickt.
      6 0 Melden
  • Rumbel the Sumbel 14.01.2017 11:33
    Highlight Ich sage nicht, ein rechter Politiker sei besser. Aber ist es ein Linker? Diese Lager haben nur eines gemeinsam - Macht. Sonst gar nichts. Und die Mitte ist Fahnenträchtig.
    60 29 Melden
    • René Obi (1) 14.01.2017 11:58
      Highlight Die Frage ist, für wen macht jemand Politik? Die Rechten für die Oligarchen, die Manager und die Grossfirmen. Die Linken für die Durchschnittsbürger, die Umwelt, die Umwelt, die Armen, die Kultur...
      43 57 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 12:21
      Highlight Linke Politiker sind heute generell glaubwürdiger, da ihnen mit ihrer Politik weder Aufträge noch lukrative Verwaltungsrats-Mandate winken.
      Sie geraten sogar in den Verdacht, Masochisten zu sein, da sie sich - ohne Aussicht auf Erfolg - mit Bürgerlichen Langweilern und mit Rechtsnationalen Dumpfbacken abgeben müssen!
      Wahrlich keine verlockenden Aussichten für IdealistInnen, die mit Linker Politik etwas erreichen wollen.
      Aber vielleicht ändert sich das mal?
      Die SVP-Vertreter tun ja heute schon so, als werde das Land von Linken regiert...
      26 37 Melden
  • _kokolorix 14.01.2017 11:25
    Highlight Patriotismus war seit jeher nur das Mittel um kleingeistigem Egoismus einen gemeinnützigen Glanz zu verleihen
    62 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 11:44
      Highlight "Schein" träfe es besser
      11 11 Melden
    • R&B 14.01.2017 12:05
      Highlight @kokolorix: sehr treffender Beschrieb 😊
      12 16 Melden
    • Kian 14.01.2017 12:11
      Highlight Auf den «Patriotismus» gewisser rechter Kreise trifft das absolut zu.
      23 49 Melden
  • Awesomeusername 14.01.2017 11:24
    Highlight So sehr ich Watson mag, irgendwann ist es auch für mich genug mit dem Trump bashing und dem Russland Thema. Hab das Gefühl die letzten 3 Tage nur solche Themen vorgesetzt bekommen zu haben. Wohl nur auf Klickzahlen aus.
    54 23 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 16:01
      Highlight Dass Du davon genug hast, glaube ich gerne.
      ich hätte es wohl auch nicht gerne, wenn meine Lieblinge dauernd "auf den Deckel" kriegen würden...
      Aber vergiss bitte nicht, dass eigentlich WIR es sind, die von Trump, Putin und Co. immer mehr bedrängt und in die Enge getrieben werden!
      Denn SIE sind heute "am Drücker" (damit meine ich auch den Knopf für die Atomwaffen...)!
      Also lass uns doch bitte wenigstens noch dieses kleine Vergnügen, auf Watson ein verbales Bashing zu veranstalten!
      8 9 Melden
  • Radiochopf 14.01.2017 11:01
    Highlight Ein Artikel von Kian hat mich damals zum Watson-Anhänger gemacht.. jetzt versteh ich ihn nicht mehr .. seine Artikel sind nicht mehr investigativ sondern nur noch hetzerisch, reisserisch und übertrieben.. ja es ist sehr patriotisch den eigenen Geheimdienste zu glauben, die die Welt schon oft genug angelogen haben (Brutkastenlüge, Bio/Chemiewaffen in Irak, keine Massenüberwachung usw....), es ist aber auch dumm! Wikileaks hat in über 10 Jahren nur echte Dokumente veröffentlicht und nichts gefälscht, das haben sogar die Geheimdienste bestätigt! Also wem sollte man glauben Kian?
    100 46 Melden
    • Zeit_Genosse 14.01.2017 11:29
      Highlight Watson fährt mit neuem Chef diesen reisserischen Kommerzkurs und schwenkt von Erstgründeridealen in den Mainstream ab. Aus der Not und nicht wegen der Liebe zum Kommerz. Ist das auch ein Verrat von Idealen und mit einer Zuwendung zu einem Wirtschaftspatriotismus vergleichbar?
      81 15 Melden
    • Informant 14.01.2017 11:37
      Highlight Auch bei Watson muss ein Journalist einigermassen auf Linie bleiben, sonst gehts nicht voran mit der Karriere.
      38 10 Melden
    • c-real1896 14.01.2017 11:39
      Highlight @zeitgenosse
      ja..ist es
      25 3 Melden
    • Maria B. 14.01.2017 11:57
      Highlight Seit Übernahme der Chefredaktion des unvergessenen Hansi Voigt durch Maurice Thiriet hat sich einiges zum sensationell Aufgebauschten und zur Philosophie des hetzerischen Dauerbrenners gewandelt, und viele dieser reinen Clickbite-Artikel gehen manchen Lesern früherer Zeiten nun vermehrt auf den Geist.

      Wobei durch diese neue Strategie natürlich auch viele eher national gestimmte User dazugekommen sind, die nun manchmal allzuviel linken Übermut zurechtrücken und so dem einst einträchtigen Kaffeekränzli-Ambiente den Garaus machten.

      So hatte der Strategiewechsel wohl auch seine gute Seiten ;-)!
      50 11 Melden
    • saugoof 14.01.2017 12:13
      Highlight Es bestreitet niemand dass die Wikileaks Dokumente echt sind. Die Frage ist wer diese an Wikileaks geleitet hat.
      15 0 Melden
    • R&B 14.01.2017 12:44
      Highlight @RadioMoskau:
      7 16 Melden
    • Gustav.s 14.01.2017 13:14
      Highlight Ne, saugof. Da wird klar vom Unterschied Geheimdienst - wikileaks assange geschrieben.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 13:16
      Highlight saugoof: Es ist natürlich für die Erhaltung des Feindbildes besser wenn man sagen kann die Quelle von Wikilieak sei Russland.

      Wenn Mails von Hillary veröffentlich werden, die auch echt sind, dann sollte es aber offensichtlich sein das dann Hillary die Quelle ist.
      7 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 10:44
    Highlight
    13 7 Melden
  • Luca Brasi 14.01.2017 10:38
    Highlight Vielleicht sind laut Trump und co. die Russen tief in ihrem Herzen eben auch amerikanische Patrioten. Die trinken ja auch Cola, etc. XD
    61 15 Melden
    • R&B 14.01.2017 11:16
      Highlight @Luca Brasi: 😂😂😂
      Es würde mich nicht wundern, wenn dies mal wirklich als Argument auftauchen würde, damit das Lügengebäude der Republikaner nicht einstürzt.
      28 26 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 12:10
      Highlight ... oder Wodka mit Cola vermischt.
      13 2 Melden
  • rodolofo 14.01.2017 10:36
    Highlight ...
    Wie ein solches feiges Duckmäusertum es aber fertig bringt, sich als Patrioten mit stolzen Rebellen-Vorbildern, wie Wilhelm Tell, oder gar mit Jesus Christus in Verbindung zu bringen, ist mir ein gedankliches Rätsel...
    Ich kann mir diese Ungeheuerlichkeit nur so erklären, dass solche "Patrioten" eigentlich PatrIDIOTEN sind!
    Denn offensichtlich wissen sie nicht, was sie da tun.
    53 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 11:37
      Highlight doch leider wissen sie es sehr genau, aber NUR solange es sich um deren eigene geldbeutel handelt.
      🤔😶
      13 8 Melden
    • E7#9 14.01.2017 12:23
      Highlight Wie auch Kian verwechselt ihr Patriotismus mit Nationalismus. Weiter oben seht ihr den Unterschied erklärt.
      14 2 Melden
  • rodolofo 14.01.2017 10:36
    Highlight Diese selbsternannten "Patrioten" wollen einfach an die Macht gelangen, oder an das, was sie für Macht halten.
    Darum schwatzen sie einfach populistisch eine "Volksmeinung" nach, die in Beizen, Betriebskantinen und an Öffentlichen Veranstaltung von lautstarken "Silberrücken" und "Alphamännchen" kundgetan wird.
    Wir haben es also mit einer Art populistischen Kettenreaktion zu tun, bei der sich alle Opportunisten und "Arschkriecher" gegenseitig gleichschalten, aus Angst, ausgegrenzt und ausgelacht zu werden, wenn sie es nicht tun.
    ...
    69 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2017 11:34
      Highlight a) es ist einfacher zu mehreren im strom hintereinander zu schwimmen statt sich einen eigenen weg zu bahnen.

      b) wenn dann mal die "ratten" das sinkende schiff verlassen (müssen) fühlt es sich "besser an", wenn man nicht die einzige ist und wenn iman in not gerät, die anderen "mit-ratten" zuerst ertrinken l(ässt)...

      (kann sarkasmus enthalten und das wort "ratten" ist nicht persönlich gemeint, sondern ist im bezug zum spruch zu sehen.)
      14 5 Melden
    • c-real1896 14.01.2017 11:40
      Highlight voll...dasselbe gilt allgemein für die mainstream medien..
      7 5 Melden
    • rodolofo 14.01.2017 12:08
      Highlight @ c-real
      Entspringt Deine Bemerkungen einem Rechtsextremen mainstream, oder einem verwirbelten sidestream längs der Ufer-Zonen?
      11 8 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

Artikel lesen