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Trumps Auftritt: Einen Arzt, bitte!

Donald Trump hat eine denkwürdige Pressekonferenz gegeben. Sie war auch sehr hilfreich. Man weiss jetzt: Es ist an der Zeit, am Verstand des US-Präsidenten zu zweifeln.

17.02.17, 07:22 17.02.17, 18:14

Veit Medick / spiegel online



Ein Artikel von

Wahrscheinlich dachte sich Donald Trump das so: Nach den ersten vier Wochen chaotischer Regierungsführung, nach Tagen schlimmer Demütigungen durch anonyme Informanten aus seinen eigenen Behörden, muss er jetzt mal raus und der Welt zeigen, dass er alles im Griff hat. Von wegen Turbulenzen, es gibt nichts zu sehen, bitte alle wieder hinlegen: Das dürfte vor diesem Auftritt der Plan des Präsidenten gewesen sein.

Wow, ist das schief gegangen.

Und zwar so richtig …

Video: YouTube/NBC News

Es klingt hart, aber nach dieser denkwürdigen Pressekonferenz ist zu hoffen, dass es da im Weissen Haus eine gute medizinische Abteilung gibt, die mal prüft, ob mit diesem Mann wirklich alles in Ordnung ist.

Surrealer ist es wohl noch nie in der Regierungszentrale zugegangen, und das liegt gar nicht an Trumps aggressiver Grundstimmung gegenüber der Presse und seinen Gegnern. Überhaupt nicht.

Die kennt man inzwischen von ihm und man weiss, wie unbeholfen er versucht, die Berichterstattung über ihn ins Reich der Lügenmärchen zu verlegen. Dabei hat doch der Rücktritt seines Sicherheitsberaters so wunderbar belegt, welch präzise arbeitendes Kontrollorgan der Journalismus noch immer ist.

epa05776600 US President Donald J. Trump gestures while speaking as he meets with county sheriffs during a listening session in the Roosevelt Room of the White House in Washington, DC, USA, 07 February 2017. The Trump administration will return to court on 07 February to argue it has broad authority over national security and to demand reinstatement of a travel ban on seven Muslim-majority countries that stranded refugees, triggered protests and handed the young government its first crucial test.  EPA/ANDREW HARRER / POOL

Aus seiner Sicht ist alles halb so wild: Donald Trump. Bild: EPA BLOOMBERG POOL

All das macht Trump eher zu einem Zwerg als zu einem Schreckensfürsten. Diese Angriffe sind halb so wild. Wir werden sie überleben, Mr. President.

Offenkundiger Unsinn

Besorgniserregend war bei diesem Auftritt eine andere Erkenntnis: Trump lebt offenbar in einer Parallelwelt, deren Grenzzäune zur Wirklichkeit deutlich höher scheinen als jene Mauer, die er gegen Mexiko plant.

«Und zwischendrin faselt Trump irgendwas von Uran, Atomwaffen und Hillary Clinton, das so durcheinander geht, dass man meinen könnte, er habe drei Nächte nicht geschlafen.»

Während seine Regierung implodiert, spricht Trump davon, sie arbeite wie eine «fein eingestellte Maschine». Während die Arbeitslosenquote auf einem historisch niedrigen Stand ist, beklagt er, einen wirtschaftspolitischen «Scherbenhaufen» geerbt zu haben. Während er einen Wall-Street-Manager nach dem anderen in sein Kabinett holt, lobt er sich dafür, Washington endlich vom Lobbyismus befreit zu haben.

Trump behauptet, seine Umfragewerte «gingen durch die Decke», dabei sehen ihn alle ernst zu nehmenden Erhebungen bei beispiellos niedrigen Werten.

Auch aus eigener Sicht fahrlässig

Ja, er hat viel Stress. Und Trump hat immer schon ein eigenwilliges Verhältnis zur Wahrheit gehabt. Unter Druck schlüpft er wieder in die Rolle des Wahlkämpfers, auch das ist nachvollziehbar. Und es stimmt, dass viele seiner Wähler gar keinen Wert darauf legen, ob seine Thesen beim Faktencheck mit einem Pinocchio gekennzeichnet werden oder nicht.

Es ist ziemlich sicher, dass dieser Auftritt bei seinen Fans sogar gut ankommt, weil sie finden, dass Trump das doch wieder ziemlich authentisch über die Bühne gebracht hat. Die Sprache, die Emotion, die Chuzpe. Endlich macht's mal jemand anders.

Geschenkt.

«Will er die Fragen zu seiner Russland-Connection loswerden, sollte er vermeiden, sich bei dem Thema um Kopf und Kragen zu reden.»

Aber Trump ist kein Animateur mehr. Er ist – kaum zu glauben – der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Dass er sich als solcher vor aller Welt der Lächerlichkeit preis gibt, offensichtlichen Unsinn erzählt und damit der Glaubwürdigkeit des Amts schwer schadet, ist nicht nur erstaunlich, sondern sogar aus Trumps eigener Sicht fahrlässig: Will er für seine Agenda jene im Kongress gewinnen, die er für die Umsetzung braucht, sollte er vielleicht langsam mal an die Arbeit gehen, statt sich ständig mit sich selbst zu beschäftigen.

Will er wirklich ein grosses amerikanisches Zeitalter einläuten, sollte er sich in der Öffentlichkeit nicht als ein Mann präsentieren, der bei den ersten Turbulenzen die Nerven verliert. Und vor allem: Will er die Fragen zu seiner Russland-Connection loswerden, sollte er vermeiden, sich bei dem Thema um Kopf und Kragen zu reden.

Trump kann in den nächsten Jahren gefährlich werden, ja. Aber im Moment muss er eher aufpassen, nicht vollends zur Lachnummer zu werden.

Hier findest du eine vollständige Mitschrift der Pressekonferenz der «New York Times».

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115
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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jogurt 19.02.2017 20:36
    Highlight Mit ausgewogener Berichterstattung hat der Bericht über Trump nichts zu tun. Es ist eine Sichtweise. Und mit der Zeit bekommt man das Gefühl, Hillary Clinton wäre tatsächlich eine Alternative gewesen. Mit Clinton hätten sich die Spannungen zwischen den USA und Russland offensichtlich erhöht. Das scheinen viele toll zu finden, was ich nicht nachvollziehen kann.
    0 0 Melden
  • Ron Collins 18.02.2017 10:49
    Highlight Ich sag nur:

    ;)
    1 0 Melden
  • blaubar 17.02.2017 22:51
    Highlight Schon interessant. Wer Herzchen-Clicks haben will, muss möglichst gemeine, lustige, ironische und dumme Trumpbashingkommemtare von sich geben.
    (Gehe mal davon aus, dass es für diesen hinterfragenden Comment lauter Blitze hagelt).
    Die Leute wollen eben gern über jemand herziehen können. Und da passt Trump nun mal ganz hervorragend.
    12 31 Melden
    • Sapere Aude 18.02.2017 09:28
      Highlight Trumpfans die sich über Trumpbashing echauffieren sind irgendwie süss und niedlich. Simple Aktion Reaktion Blaubar, Trump fährt jedem an dem Karren der nicht seiner Meinung ist und die Leute lassen sich das nicht gefallen. Wenn er dann noch so viele Steilvorlagen liefert freuts die Leute noch mehr.
      26 5 Melden
    • Umemuuli 18.02.2017 10:03
      Highlight Manchmal muss man über Dinge lachen, um sie zu ertragen.
      21 1 Melden
    • blaubar 18.02.2017 11:33
      Highlight @Sapere Aude: Ich weiss, ob Sie das jetzt verwirrt. Ich bin überhaupt kein Trumpfan. Darum geht es eben gerade nicht. So, und jetzt lesen Sie nochmal, was ich geschrieben hatte.
      2 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Littlepage 17.02.2017 22:23
    Highlight Der Moment ist gekommen, wo die Amis sich endlich ein neues Wahlsystem ausdenken müssen. Meinetwegen können sie auch ein bewährtes System eines anderen Landes abgucken. Aber jetzt ist echt Schluss, wenn es so einer bis ganz nach oben schafft.
    15 3 Melden
  • Makatitom 17.02.2017 20:53
    Highlight Noch kann man es mit Humor nehmen, noch....

    http://www.der-postillon.com/2017/02/geistig-verwirrter-mann.html
    8 1 Melden
  • Amadeus 17.02.2017 16:43
    Highlight Ich finde das hier noch recht nützlich. Eine Abschrift der ganzen Rede mit Kommentaren und Erläuterungen einzelner Punkte.

    http://www.npr.org/2017/02/16/515608127/transcript-and-analysis-trump-press-conference-on-labor-secretary-russia

    8 0 Melden
  • Juliet Bravo 17.02.2017 15:56
    Highlight Ich konnte beim Schauen der PK ob so viel Unsinn, Zurechtbiegen, Realitätsverweigerung und seiner aggressiven Art in Wort und Gestik nur den Kopf schütteln. Eigentlich redet er auch in jedem Satz nur von sich selbst. So sad 😭
    21 5 Melden
  • Shabina 17.02.2017 14:18
    Highlight zB. kurz vor der Passage mit Hillary's Uran sagt er, dass USA und Russland 2 starke Atommächte seien, und es für die ganze Welt positiv sei, wenn diese Mächte ein gutes Verhältnis haben.

    Aber solche Aussagen passen nicht in die allgem. neg. Berichterstattung, also lässt man sie weg.

    Die Mauer zu Mexiko wird schon fast menschenrechtlich angeprangert, wärend man in Europa beginnt eine solche zu planen. Dann ist es aber was anderes.

    Erlegt Trump eine Einreisesperre für einzelne Länder, riesengeschrei. Als das Obama mit dem Irak tat....nichts.

    Man kann ja gegen Trump sein, aber bitte objektiv
    15 50 Melden
    • Nick Name 17.02.2017 22:25
      Highlight - Beispielsweise die NYT hat die gesamte Medienkonf aufgeschaltet. Im Übrigen ist es das Brot der Medien, Ereignisse zu vermitteln. Das geht nicht 1:1, weil das kein Schwein lesen/hören/schauen will und kann. Also muss eine Auswahl getroffen werden. Plus: Alles, was Menschen tun, ist nie objektiv.
      - Welche Mauer plant "Europa"? Wo ist das wie "was anderes"?
      - Worüber genau hat bezüglich Obama und Irak weltweit kein Medium berichtet - also "nichts"? Und woher wollen Sie das wissen?
      11 0 Melden
    • JoeyOnewood 18.02.2017 12:46
      Highlight Bei der Mauer muss ich Shabina recht geben, dass mit der Einreisesperre und Obama ist bullshit - die Überprüfung wurde einfach verstärkt. Europa fährt in den letzten Jahren massiv Grenzzäune hoch. Das ist auch kein Geheimnis. Man kann sich mal die spanische Enklave Melilla reinziehen - mehr Abschottung geht nicht. Da wird auch mal geschossen, wenn sies übere mehr versuchen. gobt da ne interessante Doku dazu, ich such sie mal
      1 1 Melden
    • JoeyOnewood 18.02.2017 12:50
      Highlight Trotzdem ist die Pressekonferenz ein Witz
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabina 17.02.2017 14:12
    Highlight Einfach mal die ganze Pressekonferenz objektiv mitverfolgen, statt einen 2-3 minütigen aus dem Zusammenhang gerissenen Zusammenschnitt zu bewerten.

    zB.
    «Und zwischendrin faselt Trump irgendwas von Uran, Atomwaffen und Hillary Clinton, das so durcheinander geht, dass man meinen könnte, er habe drei Nächte nicht geschlafen.»

    Hier zeigt er auf, dass er bessere Verhandlungen mit Russland führen kann, Hillary hat 20% des US-Urans an Russland geschickt, was ein schlechter Deal gewesen sei und die Schlussfolgerung daraus, dass zB. Hillary näher bei Russland einzuordnen wäre.
    10 40 Melden
    • Juliet Bravo 17.02.2017 15:57
      Highlight Schau dir die PK nochmals an. Findest du das normal?
      26 5 Melden
    • Shabina 17.02.2017 16:10
      Highlight @Bravo
      Habe nicht nochmals 1.5 h Zeit... sorry

      Aber für mich hatte es viele gute Aspekte drin. Aber evtl. bin ich da einfach zu objektiv;-)
      9 36 Melden
    • Juliet Bravo 17.02.2017 17:38
      Highlight Nein - ich finde nur, du bist etwas unkritisch was Trumps Äusserungen und sein Verhalten anbelangt.
      19 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Commander 17.02.2017 12:26
    Highlight OMG der Typ schlägt alles.
    Hätten die Vorwähler bzw. die Parteien für die Wahlen doch zwei "normale" Menschen, z.B den sehr sympathischen Marco Rubio (Rep) und den trotz seines Alter vor Tatendrang strotzenden Bernie Sanders nominiert - das Land hätte in jedem Fall gewonnen.
    25 6 Melden
  • olive 17.02.2017 11:27
    Highlight Bezüglich Trump off topic, aber im Bezug auf die Berichterstattung höchst informativ und evt. ein Denkanstoss



    Freie Journalistin contra Lügenmedien

    15 20 Melden
    • Posersalami 17.02.2017 12:13
      Highlight Die ist doch sicher von Putin bezahlt und Teil des hybriden Krieges gegen den Westen!1!!1!
      8 7 Melden
    • ThomasHiller 17.02.2017 12:36
      Highlight Und was ist jetzt neu daran, daß viele Syrer (mehrheitlich übrigens um Damaskus herum, aber auch andere) das Hauptproblem im Terrorismus sehen ?
      Die Syrer wollen die Terroristen im Land nicht haben (das ist verständlich), Assad ist für viele tatsächlich das kleinere Übel, vor allem im von Assad kontrollierten Teil.
      Neu ist das alles nicht, dafür reicht mir schon ein Blick auf wikipedia.
      Daß der Ärger mit Übergriffen der Assad-Regierung auf Demonstranten angefangen hat, ist ebenfalls nicht neu.
      Wer verschiedene Meinungen in den "Leitmedien" finden will, findet sie, wer nicht, findet sie nicht.
      16 3 Melden
    • Posersalami 17.02.2017 16:01
      Highlight Die "Demonstranten" haben eben auch Gewalt ausgeübt und Duzende von Soldaten und Polizisten massakriert. Ganz unschuldig an der Eskalation waren die auch nicht. Ungeklärt ist auch, woher die ganzen Waffen dazu gekommen sind.
      3 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicolas Flammel 17.02.2017 11:10
    Highlight "Trump behauptet, seine Umfragewerte «gingen durch die Decke», dabei sehen ihn alle ernst zu nehmenden Erhebungen bei beispiellos niedrigen Werten. "

    Das ist eine sehr gewagte Behauptung des Spiegels wenn man bedenkt, dass die Quelle, die Trump angibt, Rasmussenreports ist. Rasmussenreports war bei Wahlumfragen wesentlich präziser als alle anderen Umfrageinstitute und sah Trump im Gegensatz zu den Mainstreammedien immer wieder vor Hillary Clinton.
    Fake News?
    16 31 Melden
    • Energize 17.02.2017 11:34
      Highlight Link zur Quelle wäre super
      30 1 Melden
    • D(r)ummer 17.02.2017 11:36
      Highlight Nicht Fake-News sondern eher Filterblase (auf beiden Seiten) würd' ich sagen. ;)
      23 0 Melden
    • reaper54 17.02.2017 11:38
      Highlight Naja Technisch gesehen hat er recht sie Rauschen durch die Kellerdecke nach unten... alles eine Frage der Perspektive 😂
      29 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 17.02.2017 10:50
    Highlight "Chuzpe" im Zusammenhang mit Trumps Märchen kam mir bisher ja nicht in den Sinn....

    "Chuzpe = eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit"

    Vor allem der Begriff "Intelligent" passt nicht so recht in einen Satz mit Trump ;)
    33 4 Melden
  • sherpa 17.02.2017 10:46
    Highlight Das alte Politkerlied, wenn du merkst, du bist unfähig das Amt auszuführen in das man dich gewählt hat, dann verschiebe dein Unvermögen in die Schublade der Schuldzuweisungen an den Vorgänger. Nach diesem Motto arbeitet Dump Trump und daran wird sich wohl niemals was ändern.
    35 4 Melden
  • blaubar 17.02.2017 10:17
    Highlight Trumpbashing scho wider. Gähn.
    32 112 Melden
    • Sapere Aude 19.02.2017 12:18
      Highlight Ein Trumpfan welcher sich nicht als solcher outen will und trotzdem in einem einzigen Artikel mehrmals über Trumpbashing jammert.
      0 0 Melden
  • Theor 17.02.2017 10:00
    Highlight Und täglich grüsst die Trump News.

    In vier Jahren kenne ich dank watson den Trump besser als meine eigene Familie.
    36 57 Melden
    • Nick Name 17.02.2017 10:20
      Highlight (Schon klar, dass Sie belieben zu scherzen. Aber:)
      Vielleicht sollten Sie kurz in sich gehen?
      14 16 Melden
    • zeromg 17.02.2017 10:28
      Highlight Neeein, wie ist er so im Bett? Schnarcht er?
      26 7 Melden
    • Firefly 17.02.2017 10:31
      Highlight Ja sowas gabs bis jetzt ja auch wirklich nur im Film. Irgendwie muss man diese ganze Realsatiere erst mal verarbeiten und hoffen, dass es nicht schlimmer kommt, und immer kommts noch schimmer. Ich meine, das ist keine schlechte Samstagabend Show, die man einfach wegknipsen könnte, dieser Wahnsinnige und Dilettant ist der Führer der mächtigsten Militärmacht der Welt.
      46 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • olive 17.02.2017 09:56
    Highlight Typisch Spiegel. Gutes Ablenkuungsmanöver von den eigenen Problemen im Land. Erstaunlich viele psychiatrisch gebildete "Journalisten" gibt es mittlerweile .
    22 107 Melden
    • Nick Name 17.02.2017 10:21
      Highlight Genau. Der ganze "Spiegel" ist ausschliesslich voll von Trump - nichts anderes! So typisch.
      35 6 Melden
  • D(r)ummer 17.02.2017 09:55
    Highlight Ich verstehe Trump nicht. Allgemein, der "US-Volksgeist" ist schwer zu verstehen, wenn man sehr wenig über die Meinungen/Einstellungen der NICHT-Küstenregionen liest.

    Ich hoffe aber, dass die Mehrheit der Bürger ihren Präsidenten im Blick hat, wenn er wieder einmal unnötige nebensächliche Gedankengänge preis gibt und nicht auf den Punkt kommen kann.
    23 3 Melden
    • _helmet 17.02.2017 13:27
      Highlight Es gibt eine Doku auf Arte, weiss nicht,ob sie noch online ist. Zeigt, wie seine Jugend war etc. Hilft ein wenig, ihn zu verstehen. Kürzestzusammenfassung: Er hält sich und andere reiche weisse Leute für eine Elite, die es gegen andere, minderwertige Rassen, die nach Amerika immigrieren, zu verteidigen gilt.
      6 2 Melden
  • smoking gun 17.02.2017 09:43
    Highlight Von wegen, "mächtigster Mann der Welt". Willkommen in der Realität, Mister Trump! Wir erleben hier gerade, wie ein US-Präsident an die Kandare genommen wird. Soll mir niemand mehr damit kommen, die USA sei eine Demokratie. Da herrschen oligarchische Strukturen, die sich nur oberflächlich von denen Russlands unterscheiden. Trump braucht einen Arzt? Nein, der braucht eine kugelsichere Weste, sonst wird es ihm wie JFK ergehen.
    25 13 Melden
    • phreko 17.02.2017 10:06
      Highlight Bis jetzt wurden erst "Linke" durch "Rechte" niedergeschossen...
      24 7 Melden
    • Firefly 17.02.2017 10:36
      Highlight Gun, Demokratie bedeutet in erster Linie Rechtsstaat und Gewaltenteilung nicht Volksherrschaft, das passiert nun gerade. Zudem scheint mir das amerikanische Volk zutiefst gespalten. Haben sie in Staatskunde wohl geschlafen
      19 3 Melden
    • smoking gun 17.02.2017 10:48
      Highlight @phreko: Auch "Rechte" leben gefährlich, wenn sie sich nicht an die Regeln des Kapitalfaschismus halten. In den USA gibt es sowohl ein innen- als auch ein aussenpolitisches Establishment. Hier ein Zitat von Barack Obama über die Machtstrukturen in den USA: "Das Drehbuch der aussenpolitischen Elite schreibt die Reaktion auf bestimmte Ereignisse vor, und diese Reaktion läuft für gewöhnlich auf eine militärische Reaktion hinaus."
      (Interview von Jeffrey Goldberg in The Atlantic).
      9 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 17.02.2017 09:10
    Highlight Trump hat einen hohen Unterhaltungsfaktor. Auch für Watson. Die Frage, worum es Watson eigentlich geht, ist nicht einfach zu beantworten. Geht es tatsächlich darum, der Leserschaft haarklein aufzuzeigen, was der amerikanische Präsident so macht und gleichzeitig der eigenen Empörung Ausdruck zu verleihen, dass einer wie er in dieses Amt gelangen kann? Oder ist es einfach nur der Faktor Unterhaltung, der bei diesem Thema zählt?

    Ich lese gern auf Watson. Aber auch auf diesem Portal ist vieles Boulevard. Auch Watson hat seine «Stars» und seine «Nulpen». Auch die Watson-Prominenz ist «Servelat».
    28 52 Melden
    • zeromg 17.02.2017 10:04
      Highlight Du weisst schon , das dieser Artikel von Spiegel Online ist? Siehe oben rechts.
      37 3 Melden
    • phreko 17.02.2017 10:08
      Highlight Blablabla, der Artikel ist klar als Spiegel Artikel gekennzeichnet.
      34 3 Melden
    • D(r)ummer 17.02.2017 10:11
      Highlight Gut beschrieben Herr Wüthrich.
      (Vorab bemerkt, es ist zwar ein Spiegel-Artikel)
      Ich versuch's mal :)

      Ich denke, dass es bei Watson & Trump eher um erstere Frage geht...
      Irgendwie ist das Verhältnis bei der Trump-berichterstattung weniger ausgewogen als bei Themen, in denen Niederlagen UND Chancen möglich sind. Bei Trump tendiert's richtung Negativ (zugegeben, ein Kaliber wie Trump ist neu), weil weniger über mögliche Chancen berichtet/spekuliert wird.

      Trotzdem, hauptsache positive und negative Dinge sind teil der (sehr vielen) Artikel.
      Gruss
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 17.02.2017 08:55
    Highlight Mimik und Gestik dieses Clowns erinnert mich an Jack Nicholson in der Rolle des US Präsidenten im Film "Mars Attacks" von 1996.
    63 11 Melden
    • Milli Vanilli 17.02.2017 10:36
      Highlight Hoffentlich befreit uns Tom Jones von diesem Übel! (auch wenn der Untethaltungswert von Trump so hoch ist dass ich bereits mein Netflix Abo gekündigt habe)
      16 1 Melden
  • flyingdutch18 17.02.2017 08:25
    Highlight Immerhin, er hat Mut bewiesen, den Mut der Verzweiflung. Das macht ihn dann so richtig gefährlich. Die Presse als vierte Gewalt im Staat wird das als erste erfahren.
    5 29 Melden
  • SoullessStone 17.02.2017 08:21
    Highlight Ich habe die letzte Stunde damit verbracht, mir die Pressekonferenz anzusehen und kann nur bestätigen, was im Artikel steht. Trump hat zudem kaum eine Frage beantwortet. Er ist in der Disziplin "Fragen ausweichen" ein einmaliges Talent. Sollte eine westliche Demokratie so mit den Medien umgehen? Lüge reiht sich an Lüge. Ein absolutes Armutszeugnis!
    92 10 Melden
    • phreko 17.02.2017 10:09
      Highlight Stipps, was willst du sagen? Kopierst du Trump?
      37 4 Melden
    • Nick Name 17.02.2017 10:27
      Highlight Stipps: Zu einer Medienkonferenz laden eine oder mehrere Personen, die Botschaften über die Medien transportiert haben möchten. Das mal zum Thema Bring-/Holschuld.
      Wenn dann diese eine oder mehrere Personen sich dermassen (nicht) äussern und nicht auf Fragen eingehen und Sonderbares verlautbaren - was schlagen Sie vor, wie dann die Medien damit umgehen sollen?
      36 1 Melden
    • Nick Name 17.02.2017 13:54
      Highlight Nun denn.

      Da passen fast nur noch Ihre Lieblingsausdrücke dazu: ha ha.
      12 1 Melden
  • Aged 17.02.2017 08:12
    Highlight Er wähnt sich immer noch im RAW-Wrestling Geschäft. Alles Fake, aber nur einer kassiert.
    102 5 Melden
  • moevenpik 17.02.2017 08:04
    Highlight "... dabei sehen ihn alle ernst zu nehmenden Erhebungen bei beispiellos niedrigen Werten."

    - Welches sind denn alle ernst zu nehmenden Erhebungen??
    18 127 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 17.02.2017 08:01
    Highlight "...im Moment muss er eher aufpassen, nicht vollends zur Lachnummer zu werden."
    Dieser Zug ist schon längst abgefahren 😂😂
    180 11 Melden
  • Gummibär 17.02.2017 07:58
    Highlight Es dürfte sich hier um eine einsetzende Altersdemenz handeln. Das wäre mal etwas Neues: Ein amerikanischer Präsident mit Rechtsbeistand.
    120 10 Melden
  • Blitzchen-Lover 17.02.2017 07:56
    Highlight Trump Trump Trump. Watson war mal ein Newsportal. Heute ist es ein Trump-Liveticker.
    46 179 Melden
    • Snaggy 17.02.2017 08:34
      Highlight Immerhin passt dein Name
      54 12 Melden
    • EvilBetty 17.02.2017 08:36
      Highlight Ja, was für eine Schande, dass über eine Witzfigur die soeben die Stelle des mächtigsten Mannes der freien Welt angetreten hat, berichtet wird!!11!!!eins!!!elf!!
      64 9 Melden
    • Tiny Rick 17.02.2017 08:48
      Highlight Wenn der so viel zu berichten bietet. Sollen sie dies alles ignorieren? Es ist viel Trump, ja, aber der bietet auch jeden Tag was neues über das man berichten MUSS. Sobald man aufhört seinen Unsinn als solchen darzustellen wird seine Realität zur Normalität. Da ist es die Aufgabe der Presse dem gegenzusteuern.
      42 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 17.02.2017 07:56
    Highlight Ich habe mir die Pressekonferenz angeschaut, und es ist, wie er sagt: man spürt in vielen Medien einen extremen Hass gegen Trump und seine Worte werden ihm im Mund verdreht, so auch hier. Was ist zum Beispiel an den Worten "the leaks are real, the content is not" so schwer verständlich? Es bedeutet, dass zwar Informationen herausgesickert sind, diese Informationen aber falsch sind. Was ist daran so schwer zu verstehen? Es gibt genug Dinge, für die man Trump kritisieren kann, deshalb verstehe ich nicht, weshalb ihr es für nötig hält, zusätzliche zu konstruieren.
    43 214 Melden
    • Bongalicius 17.02.2017 08:28
      Highlight Dann hast du gestern eine andere PK gesehen als ich.
      44 12 Melden
    • Saraina 17.02.2017 08:31
      Highlight Vielleicht sollte man bedenken, dass Trump selber sich mittlerweile gegen Flynn stellen musste, und dieser zurückgetreten ist. Das wäre schon ein bisschen viel Reaktion, wenn die Informationen über ihn falsch gewesen wären, oder?
      33 8 Melden
    • Raembe 17.02.2017 08:39
      Highlight Naja, das Tel. Gespräch mit Russland wurde ja bewiesen.......
      23 7 Melden
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  • reaper54 17.02.2017 07:41
    Highlight Watson ehrlich? Ich glaube wir müssen nicht darüber diskutieren, dass Trump immernoch ein Reality TV Star ist und kein Politiker. Er hat keine Ahnung von Regieren auch das ist klar. Aber ehrlich müsst ihr euch auf dieses Boulevard Niveau herablassen? Ihr könnt das besser! Viel besser! 1-2x pro Woche ein starker Artikel mit Trumps unfähigkeit sollten doch reichen, aber jeden Tag? Zeigt eurer Leserschaft, dass sich die Welt weiter dreht. Kehrt die Probleme mit Erdowahn nicht unter den Tisch nur für Trumpische Sensationen.
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    • Daniel Kunz 17.02.2017 08:43
      Highlight Ich fänds eher bedenklich, wenn man einen solchen Mann einfach als normalen Präsidenten akzeptiert und darüber berichten täte, als ob das alles normal wäre. Habe die Pressekonferenz auch live gesehen. Und das ist einfach schwierig anzuschauen und zu akzeptieren, dass es sich hier um den Leader der freien Welt handeln soll. Soll heissen, einen solchen Leader gibts eigentlich nicht mehr - da wird schon jemand in die Lücke springen.. Vorschläge?
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    • meine senf 17.02.2017 09:32
      Highlight Ich finde mit dem letzten zwei Sätzen hast du absolut recht.

      All die ganzen Erdogans und Orbans und Kaczyńskis usw. dieser Welt sind wohl sehr dankbar, dass Trump alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt.

      http://www.cafebabel.de/artikel/polen-und-der-rechtsstaat.html
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    • reaper54 17.02.2017 09:48
      Highlight Naja über die Definition von normal will ich hier nicht streiten. Trump ist einfach ein Reality TV Man und kein Politiker... Man muss auch nicht so tun, jeden Tag mindestens einen Artikel zu verfassen ist aber meiner Meinung nach Verharmlosung weil man sich schlicht an die News gewöhnt. Zudem ist es ziemlich sträflich andere Brandherde durch ihn zu vernachlässigen.
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  • Divina Commedia 17.02.2017 07:40
    Highlight Trump zur Lachnummer - irgendwie ein tröstllicher Gedanke
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    • Saraina 17.02.2017 08:33
      Highlight Nicht wirklich. Denn die Macht hat er ja. Allerdings gibt es schwer Persönlichkeitsgestörte als Regenen sonst eher nur in unbedeutenden afrikanischen Staaten, wo sie nur national viel Schaden anrichten können.
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