International

Amerikas wahres Problem

Erst kommt das Massaker, dann der Streit um schärfere Waffenkontrollen. Das Ritual zeigt, wie tief die Spaltung der US-Gesellschaft ist - und sie könnte noch tiefer werden.

07.11.17, 10:51 08.11.17, 13:39

Roland Nelles, Washington

Schiesserei in Kirche in Texas

Ein Artikel von

Alte, Väter, Mütter, Kinder wurden niedergemetzelt. Wieder einmal, muss man leider sagen. Der Täter von Sutherland Springs nutzte ein halbautomatisches Gewehr, in Texas kann man eine solche Waffe für ein paar Hundert Dollar in fast jedem Ort kaufen. Natürlich beginnt jetzt wieder die alte Debatte über schärfere Waffengesetze. Tatsächlich geht es bei diesem Streit in Wahrheit längst um viel mehr als nur um die Waffen.

Wie in einem Brennglas zeigt sich an diesem Konflikt das eigentliche Problem des heutigen Amerika. Das Land ist unfähig zum politischen Kompromiss, es ist hochgradig polarisiert, es fehlen Menschen, die Brücken zwischen den Lagern bauen, die auch in der Lage sind, die andere Seite zu verstehen.

Es gibt diesen tiefen kulturellen Konflikt zwischen Stadt und Land. Zwischen den Metropolen und der Provinz. Auf der einen Seite stehen die urbanen, global denkenden Eliten, die ihren Lebensstil für den allein selig machenden halten. Sie brauchen keine Waffen, und sie wollen keine Waffen. Sie verstehen unter Freiheit das Recht, dorthin reisen zu können, wo man gerade sein möchte, und lieben zu dürfen, wen man will.

Auf der anderen Seite stehen die Menschen aus dem ländlichen Amerika, aus den kleineren Städten des Südens und der Mitte. Ihr Verständnis von Freiheit ist geprägt von der Erfahrung ihrer Vorväter- und mütter. Es waren die Siedler, die Waffen hatten, um sich in der Einsamkeit gegen Banden und Bären zu verteidigen. Und sie wollten eine Waffe, um sich gegen eine allzu übergriffige Staatsmacht zu wehren. Freiheit, das bedeutete für diese Menschen, auf dem eigenen Stück Land tun und machen zu dürfen, was man will - und zum Beispiel die Früchte der eigenen Arbeit möglichst nur mit jenen zu teilen, die man selbst dafür aussucht.

Wer jemals durch Texas oder New Mexiko gereist ist, versteht, dass diese kulturelle Tradition in Teilen des Landes fortlebt. Man wird sie genauso wenig auslöschen können wie zum Beispiel die Leidenschaft vieler Bayern für Bier und Lederhosen.

Natürlich gibt es unter den Waffenkritikern Leute, die diese kulturelle Kluft verstehen und bereit wären, mit den Waffenfreunden einen Kompromiss zu finden. Und sicherlich wird man auch einige Waffenfans finden, die nachvollziehen können, dass es einen Versuch wert wäre, die Ausgabe von Waffen viel strenger zu kontrollieren oder endlich den Verkauf von halbautomatischen Armeegewehren oder Apparaturen zu verbieten, damit ein Mensch nicht innerhalb von wenigen Minuten 58 andere Menschen töten kann, wie in Las Vegas geschehen. Das Problem ist nur: Von den Amerikanern, die bereit wären, in aller Ruhe und Vernunft den Kompromiss zu suchen, gibt es in diesen Tagen schlicht zu wenige. Es ist viel zu viel Hass und Verachtung da, auf beiden Seiten.

Donald Trump, der Präsident, macht alles nur noch schlimmer: Seine Aufgabe wäre es eigentlich, den Ausgleich der Interessen zu organisieren. Er müsste ein Präsident für alle Amerikaner sein. Stattdessen treibt er die Lager mit kruden Thesen und populistischen Tönen nur noch weiter auseinander. Tragödien wie der Fall in Texas oder die Attacke in Manhattan werden von ihm politisch instrumentalisiert, um die eigenen Anhänger aufzuhetzen. Den Angreifer von Sutherland Springs nennt er einen «Geisteskranken» und tut so, als wäre die Frage, wie so ein Mensch an Waffen kommt, gar kein grosses Problem. Die Sorgen des anderen Amerika werden von ihm so schlicht ignoriert.

Das Traurige ist: Weil Donald Trump mit seiner Polarisierungsstrategie bei der Präsidentschaftswahl so viel Erfolg hatte, schafft er immer neue Nachahmer: Schon jetzt zeigt sich, dass bei den anstehenden Gouverneurs- und bei den Kongresswahlen im kommenden Jahr etliche Kandidaten antreten, die die Lager mit scharfen Tönen zu Waffen oder Migranten gegeneinander aufhetzen. Überall im Land könnten so schon bald viele neue kleine Trumps an die Schalthebel der Macht kommen. Eine Lösung des Waffenproblems würde es dann wohl auf absehbare Zeit erst recht nicht geben.

Einmal mehr haben es deshalb die Wähler in der Hand: Belohnen sie die Polarisierer oder die Brückenbauer? Wollen sie Kompromisse oder noch mehr Hass und Wut? Wird es endlich besser oder nur noch schlimmer? Amerika steht vor entscheidenden Monaten.

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 08.11.2017 07:23
    Highlight In der modernen High Tech-Gesellschaft, mit einer immer weiter gehenden Arbeitsteilung und Spezialisierung leben die einzelnen Menschen in sehr unterschiedlichen Sub-Kulturen, denen wir heute auch despektierlich "Blasen" sagen.
    Auch wenn wir immer wieder beklagen, dass sich die BürgerInnen eines "gespaltenen" Staates nicht mehr verstehen, weil sie in "verschiedenen Welten" lebten, so ändert das nichts daran, dass sie sich gar nicht mehr verstehen KÖNNEN!
    Das fehlende Verständnis ist eine unvermeidliche Schattenseite von Verschiedenheit.
    Was verstehen wir denn eigentlich wirklich ...?
    1 0 Melden
  • mia83 07.11.2017 20:57
    Highlight Hier werden die beiden Sichtweisen gegeneinander ausgespielt. Ich bin sicher, dass beide ihre guten, aber auch schlechten Seiten haben.
    1 0 Melden
  • Daniel Caduff 07.11.2017 17:35
    Highlight "Divide et impera"

    Kein wahnsinnig neues Konzept.
    7 1 Melden
  • Fruchtzwerg 07.11.2017 15:37
    Highlight Eines der Grundprobleme in den USA sind doch die Berufspolitiker.
    Die wenigsten glauben wirklich an etwas oder haben persönliche, politische Überzeugungen. Die Verantwortung, den Willen der Bürger durchzusetzen fehlt komplett.
    Sie kassieren völlig legal Millionen der Lobby (Öl, NRA, Krankenkassen usw.) und tun das, was diese wollen und sind glücklich, nach 4 Jahren wiedergewählt zu werden.

    Trotz aller politischer Gräben funktioniert das Schweizer Miliz-System da (noch) deutlich besser.
    16 7 Melden
    • Shlomo 07.11.2017 17:14
      Highlight Entschuldigung aber du glaubst nicht wirklich, dass wir in der Schweiz noch ein Miliz-Parlament haben?
      Jeder Parlamentarier hat irgend einen Sitz bei einer Intressensgruppe.
      17 2 Melden
  • Elpolloloco 07.11.2017 15:10
    Highlight Danke, super Artikel.
    A propos NRA:


    Tl;dr: Sie sind eigentlich eine kleine Organisation, die nicht wahnsinnig viele Mittel zur Verfügung hat, aber die Mitglideder engagieren sich überproportional stark (Abgeordnete kontaktieren, Lärm machen, etc.).
    15 0 Melden
  • 4kant 07.11.2017 14:16
    Highlight Es ist ein fundamentaler Irrtum zu meinen, dass ein seriefeuerfähiges Gewehr Voraussetzung sei für einen grossen Massenmord in kurzer Zeit. Mit einer Machete oder einer Axt, einem LKW, oder mit Feuer legen, tötet man in kürzester Zeit leicht mehr Menschen.
    Kein Waffenverbot kann Massenmorde verhindern.
    Es würde nur die Wahl der Waffe ändern, durchaus hin zu viel übleren Waffen (Brunnenvergiftung, Giftgas, Spreng- und Brandsätze, Fahrzeuge, Baumaschinen, Benzintanklaster, Sabotage von Eisenbahnschienen/Fähren/Flugzeugen, u. v. a.).
    Es ist leicht, viele Menschen auf einen Schlag zu töten.
    10 79 Melden
    • Sapere Aude 07.11.2017 15:01
      Highlight Klar kann man solche Massaker nicht komplett verhindern, aber zumindest den Zugang zu Waffen besser kontrollieren. Denn diese sind ja im Gegensatz zu den Baumaschinen dazu gedacht zu töten.
      45 5 Melden
    • Liselote Meier 07.11.2017 15:51
      Highlight Natürlich kann kein Waffenverbot Massenmorde verhindern.

      Ist aber überhaupt kein Argument weshalb Kriegswaffen (was ein seriefeuerfähiges Gewehr nun mal ist), legal erworben werden dürfen.

      Mit einer Baumaschine in eine Menschenmenge zu fahren ist eine Zweckentfremdung, mit einem MG eine Gruppe Menschen zu erschiessen ist nun mal der Zweck einer Automatik.

      Ansonsten müsstes konsequenter Weise auch dafür sein, dass Panzer, Flugabwehrgeschütze und Panzerfäuste mit entsprechender Munition frei erworben werden könnten.


      30 3 Melden
    • 4kant 07.11.2017 16:17
      Highlight @Sapere Aude
      Wirst Du lieber von einer Planierraupe getötet, als von einem Gewehr?

      Es spielt keine Rolle wofür ein Ding gedacht ist.
      Jedes Ding lässt sich missbrauchen.

      Erkläre mir also bitte, was denn der grundsätzliche Unterschied sein soll, zwischen dem Missbrauch einer Waffe oder dem Missbrauch einer Baumaschine.
      8 30 Melden
    • Sapere Aude 07.11.2017 17:24
      Highlight Einer Planierraupe kann ich noch eher ausweichen als einer 5.56 mm Kugel aus einem M4 Sturmgewehr. Eine Planierraupe ist wohl in der USA auch schwieriger zu entführen oder zu kaufen als entsprechende halbautomatische Waffen. Ausserdem kann nicht von einem Missbrauch von Waffen gesprochen werden, denn diese erfüllen nun einmal in erster Funktion das töten. Planiermaschinen wurden erfunden um Strassen zu planieren, Waffen um zu töten.
      29 5 Melden
    • Sapere Aude 07.11.2017 17:29
      Highlight Wenn du Waffen sammeln willst oder Sportschütze bist, habe ich kein Problem damit, aber es braucht doch zumindest rudimentäre Regeln dafür. Es kann doch nicht sein, dass der Besitz eines Gegenstandes der in erster Linie zum töten gedacht ist weniger reguliert ist als der Besitz eines Autos oder anderen Alltagsgegenstandes. Es gibt in er USA nicht einmal ein zentrales Waffenregister und selbst als geistig behinderter kann man sich an vielen Orten mehr oder weniger ohne Hindernis eine Waffe erwerben.
      20 5 Melden
    • Sapere Aude 07.11.2017 17:30
      Highlight Insofern geht es nicht einmal um ein totales Verkaufsverbot sondern alleine darum, dass es endlich einmal eine ansatzweise vernünftige Lösung gibt.
      15 5 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 17:50
      Highlight Mit einer Axt muss der Täter sehr nah an die Opfer kommen und aus der nächster Nähe töten. Mit einem Gewehr geht das wesentlich einfacher, aus einer gewissen Distanz. Niedemähen wen man trifft.
      Eine Planierraupe steht nicht einfach so rum. Zudem besteht dirt die Chance wegzukommen.
      Zudem Die Waffe ist zum Zweck des Tötens erfunden worden und für nichts anderes
      19 0 Melden
    • 4kant 08.11.2017 07:54
      Highlight @Sapere Aude:
      Meine Frage lässt Du unbeantwortet:
      Was ist der grundsätzliche Unterschied, zwischen dem Missbrauch einer Waffe und dem Missbrauch eines anderen Dinges?

      Die Gefährlichkeit des Dinges kann nicht die Antwort sein. Denn Handfeuerwaffen sind nicht besonders gefährlich. Ein Brand kann Hunderte auf einmal töten (s. Brandkatastrophe in London), ebenso ein Flugzeugabsturz. Man kann mit einem Fahrzeug Dutzende auf einen Schlag töten (s. Nizza). Durch eine Massenpanik, z. B. ausgelöst durch eine Planierraupe in der Street Parade, würden Hunderte zu Tode getrampelt.
      14 4 Melden
    • Sapere Aude 08.11.2017 14:25
      Highlight Klar habe ich die Frage beantwortet. Der Unterschied liegt darin, dass man bei den Waffen nicht von einem Missbrauch sprechen kann, weil diese ja fürs töten gedacht sind.

      6 11 Melden
    • 4kant 08.11.2017 16:27
      Highlight @Sapere.
      Hier irrst.
      Es ist falsch, man könne bei Waffen nicht zwischen Ge- und Missbrauch unterscheiden. Wenn dem so wäre, dann wären folgende drei Taten alle in gleichem Masse verwerflich: 1. der Mord verübt mit einer Schusswaffe, 2. der finale Rettungsschuss der Polizei zum Schutz Dritter, 3. Das Schiessen auf eine Zielscheibe. Hier ist nur 1. verwerflich. Deine Anahme ist also falsch.
      Und: Waffen können Leben retten.
      Also sind Waffen nicht nur für das Töten gemacht, besonders nicht Sportwaffen.
      Also: Waffen können ge- oder missbraucht werden, wie alle Dinge. Q.E.D.
      19 8 Melden
    • Sapere Aude 08.11.2017 21:08
      Highlight Wenn du jemanden ermordest missbrauchst du die Waffe nicht zum töten, denn diese ist ja gerade fürs töten gedacht. Die Unterscheidung zwischen ge- und missbrauch sind im diesen Kontext sinnfrei, weil der Verwendungszweck einer Waffe zuerst einmal das erschiessen von Menschen ist. Deshalb braucht es griffige Regeln, die in der USA offensichtlich nicht vorhanden sind. Der Einsatz einer Waffe kann gerechtfertigt sein oder nicht, es kann sogar sein, dass ein Waffeneinsatz leben retten kann.
      8 20 Melden
    • Sapere Aude 08.11.2017 21:12
      Highlight Daraus zu schliessen, dass die Welt sicherer wäre, wenn alle Menschen freien Zugang zu Waffen haben, ist jedoch ein Fehlschluss. So wie es bestimmte Regel für den Besitz und Verwendung eines Autos braucht, braucht es eines für den Besitz und die Verwendung von Waffen. Mich stört es auch nicht wenn jemand Waffen sammelt oder sich als Sportschütze betätigt. Es ist jedoch nur vernünftig für diese Tätigkeiten bestimmte Anforderungen zu stellen und den Besitz von Waffen zu kontrollieren.
      8 19 Melden
    • Sapere Aude 08.11.2017 21:18
      Highlight Im übrigen reicht es nicht mittels einer abgekürzte lateinischen Floskel den Kommentar zu beenden um damit recht zu haben. Gezeigt hast du nämlich nichts. Der Unterschied ergibt sich alleine aus dem primären Verwendungszweck des jeweiligen Gegenstandes und damit auch die verschiedene abgeleitete Missbräuchlichkeit. Deine Beispiele taugen ebenso wenig um deine Position zu stärken, weil sie zu offen und allgemein formuliert sind.
      8 19 Melden
    • 4kant 09.11.2017 08:46
      Highlight @Sapere
      Nein. Eine Waffe ist nicht einfach für's Töten gedacht und schon gar nicht einfach für's Morden. Du ignorierst in diesem Punkt die Fakten.
      Du ignorierst auch den Fakt, das selbst das Töten von Menschen eine gute Tat sein kann, nämlich im Falle der Notwehr.
      Der vermeintliche Verwendungszweck eines Dinges kann unmöglich darüber entscheiden, ob die konkrete Verwendung Missbrauch oder Gebrauch ist, weil das konrete Verwendungsmotiv vom Benutzer festgelegt wird, und nicht vom Hersteller.
      Man kann z. B mit einem Revolver auch Nüsse aufschlagen, dann ist's ein Nussknacker, keine Tatwaffe.
      20 8 Melden
    • Sapere Aude 09.11.2017 12:33
      Highlight Bitte sprich nicht von Fakten, wenn du keine Ahnung davon hast. Der Primäre Verwendungszweck einer Waffe ist das töten. Dafür werden seit je her Waffen erfunden und weiterentwickelt. Dass du jetzt noch die Blitzli faken musst um deiner Position mehr Geltung zu verschaffen ist schon ein wenig armselig. Insbesondere da du dich anscheinend gegen jegliche vernünftige Regelung bezüglich Waffen wehrst, denn um die würde es mir gehen. Zumindest in der USA sind wir weit davon entfernt.
      8 14 Melden
    • Sapere Aude 09.11.2017 12:36
      Highlight "Du ignorierst auch den Fakt, das selbst das Töten von Menschen eine gute Tat sein kann, nämlich im Falle der Notwehr."

      Jemand in Notwehr zu töten muss noch keine gute Tat sein, wenn die Verhältnismässigkeit nicht stimmt. DU bist so verliebt in deine Waffen, dass du damit nicht nur für dich, sondern für deine Umwelt eine Gefahr darstellst. Niemand will einen Schiessfreudigen Waffennarr an seiner Seite im Schiessstand, der seine Waffen ungesichert zu hause hortet.
      8 16 Melden
    • Sapere Aude 09.11.2017 12:39
      Highlight Ernsthaft, weshalb wehrst du dich so gegen vernünftige Gesetze, die den Waffenbesitz kontrollieren? Geht ja nicht um ein komplettes Verbot, sondern lediglich darum, dass sichergestellt wird, dass nur diejenigen Waffen zu Hause haben dürfen, die erstens damit umgehen können und zweitens über die richtige psychische Verfassung verfügt.
      8 15 Melden
    • 4kant 09.11.2017 17:18
      Highlight @Sapere Aude
      Du diskutierst nicht. Du betest Dein Mantra herunter, wie ein Rosenkranz immer wieder von vorne, immer wieder dasselbe. Darauf gehe ich nicht noch einmal ein.

      Immer wieder stolperst Du über Dein eigenes Bein, so auch hier:
      Wenn die Verhältnismässigkeit, die eine Tötung in Notwehr rechtfertigen würde, nicht gegeben ist, dann ist es ja gar keine Notwehr. Das ist selbstverständlich. Tödliche Notwehr aber ist immer Lebensrettung.

      Ich bin für ein liberales Waffengesetz, weil in der CH Waffen 10-fach weniger Menschen umbringen, als das Autos tun (o. Suizide).
      16 8 Melden
    • Sapere Aude 10.11.2017 00:36
      Highlight Bist du leider an der falschen Adresse bezüglich den Gebeten. Aufgrund deiner Waffenverliebtheit kapierst du nicht einmal, dass ich die Regelung so wie sie in der Schweiz sind vernünftig empfinde. Das du zum Ende hin sogar die Blitze und Herzchen manipulieren musst um besser dazustehen, erübrigt jegliche Diskussion. Ebenso deine persönliche Angriffe, die lediglich zeigen, dass dir die Argumente fehlen. Falls du es bis jetzt nicht begriffen hast, das Problem sind die Gesetze in der USA und nicht hier in der Schweiz.
      7 17 Melden
    • 4kant 10.11.2017 09:01
      Highlight @Sapere
      Meinst Du, Deine Unterstellungen seien ein konstruktiver Beitrag zur Diskussion?
      Du verwechselt schlüssige Gegenargumente mit persönlichen Angriffen.
      Tja, dann ist kein vernünftiges Gespräch mit Dir möglich.
      Nein, es ging in diesem Gesprächsfaden nicht um die Gesetze der USA. Es ging ursprünglich um die Frage, worin denn der fundamentale Unterschied liegen soll, zwischen dem mörderischen Missbrauch irgendeines Dinges (vom Stein bis zur Planierraupe) und dem mörderischen Missbrauch einer Waffe.
      Ich dachte, ich könne von Dir lernen. Ich wurde enttäuscht.
      17 8 Melden
    • Sapere Aude 10.11.2017 10:02
      Highlight Es würde an dir liegen, die schlüssige Argumentation zu entkräften, dass ist dir jedoch nicht gelungen. Der Unterschied ergibt sich alleine durch den unterschiedlichen primäre Verwendungszweck von Schusswaffe. Deshalb braucht es andere Regeln als bei einer Planierraupe oder einem Alltagsgegenstand.

      Meine Unterstellungen lassen sich am Ende nicht beweisen, alleine dass ich wieder 6 Blitze haben reichen mir für die Vermutung. Denn diese lassen sich einfach manipulieren ;) Bist halt ein klassisches Beispiel für Dunning Krüger.
      0 14 Melden
    • Sapere Aude 10.11.2017 10:18
      Highlight Als Waffe werden in der Regel Gegenstände bezeichnet, die dazu bestimmt und geeignet sind, Lebewesen physisch (meist durch mechanische Einwirkung) infolge Verwundung oder Tod bzw. psychisch in ihrer Handlungsfähigkeit zu beeinträchtigen oder handlungsunfähig zu machen. Dazu zählen auch Mittel, die Gegenstände oder immaterielle Güter beschädigen, zerstören oder gebrauchsunfähig machen können.

      Der Waffenbesitz und der Waffengebrauch sowie die Waffenwirtschaft (die Waffenherstellung und der Waffenhandel) werden unter anderem durch das Waffenrecht geregelt.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Waffe
      0 12 Melden
  • Chrutondchabis 07.11.2017 14:07
    Highlight Lange Rede kurzer Sinn. Längst bekannt dass die Amis stur und ignorant sind. In meinem Bekanntenkreis gibts genau eine einzige Person aus den USA die es nicht ist.
    8 18 Melden
    • Scrj1945 07.11.2017 16:30
      Highlight Lustig ich habe ein paar amis in meinem bekantenkreis. Die sind alles andere als das was du beschrieben hast
      11 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.11.2017 22:03
      Highlight Ihr Beitrag qualifiziert Sie bestens als Ignoranten.
      5 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.11.2017 13:45
    Highlight Warum schauen wir eigentlich immer gegen Westen? Wir haben in der Schweiz das gleiche jedochnoch weniger stark ausgeprägte Problem. Lasst uns doch mal im eigenen Land Nabelschau betreiben!
    44 4 Melden
  • Tomjumper 07.11.2017 13:34
    Highlight Was ein wenig vergessen ging, ist die Rolle der NRA. Diese betreibt einen riesigen Aufwand um ihre Interessen zu verteidigen. Die Waffenlobby ist mit ein Element der Spaltung, da sie sehr erfolgreich das Bild des waffentragenden Helden der Siedlerzeit zementieren. Die NRA ist mehr eine Partei, fast eine Sekte, die Mitgliedschaften auf Lebenszeit anbietet und Familienevents durchführt wo sich jeder als kleiner Revolverheld fühlen kann.
    35 4 Melden
    • 4kant 07.11.2017 15:26
      Highlight Die NRA ist das Instrument der Verfechter des 2nd Amendments.
      Achte darauf, die Ursache nicht mit der Wirkung zu verwechseln!
      2 16 Melden
    • Tomjumper 07.11.2017 16:36
      Highlight Die NRA ist das Instrument der Waffenproduzenten. Der zweite Zusatzartikel ist nur die Grundlage ihrer Argumentation und ihre allgemeine Rechtfertigung. Ursache ist wohl eher die Gewinnspanne bei Waffenverkäufen und Wirkung sieht man in Columbine, Las Vegas usw.
      11 2 Melden
    • banda69 07.11.2017 18:00
      Highlight .
      8 1 Melden
  • Zeit_Genosse 07.11.2017 13:16
    Highlight Die Demokraten leiden mehr unter einer gespaltenen USA als die Republikaner. Ergo, es ist immer Wahlkampf und damit wird der 45zigste für ein 2. Amtszeit vorbereitet und die Demokraten können nichts dagegen machen. Überträgt man das Muster auf die Schweiz, sieht man, dass es eine Partei gibt, die auch von geschürten Differenzen lebt und so zu einer stattlichen Anzahl Wählerstimmen kommt. Mit diesen Wählerstimmen erhält man Sitze im Parlament um die eigenen Wertvorstellungen durchzusetzen (im Namen der Mehrheit des gespaltenen Volkes).
    33 7 Melden
    • 4kant 07.11.2017 15:27
      Highlight Für eine Polarisierung in der Politik, braucht es mindestens zwei Parteien, die nicht zu Kompromissen bereit sind.
      In dieser Hinsicht können sich Demokraten, wie Republikaner selbst an der Nase nehmen.
      7 16 Melden
  • Thinktank 07.11.2017 13:08
    Highlight Was wäre das für eine schöne Welt. Der Staat hat alle Waffen, überwacht die Bürger, hat Zugriff auf das Kapital, da es kein Cash mehr gibt, vertuscht Statistiken und verbietet bestimmte Worte zu verwenden.
    A brave Linke World.
    17 53 Melden
    • Scrj1945 07.11.2017 16:33
      Highlight Man wäre dem staat ausgeliefert. Der staat könnte machen was er will. Nein danke ich bleibe lieber mensch und nicht roboter
      2 4 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 17:51
      Highlight Wie simpel doch deine Welt ist, wo es nur schwarz oder weiss gibt
      10 2 Melden
  • c_meier 07.11.2017 12:57
    Highlight Ich würde auch nicht allzu hämisch über den Teich schauen... auch hier wird doch teilweise auf alles oder nichts politisiert
    - AHV-Reform: 1 Punkt von 10 gefällt mir nicht, also ablehnen, neue Reform in weiter Ferne => noch teurer für die meisten
    - NoBillag: 3-4 Sendungen bei SRF gefallen einigen nicht, also das ganze TV/Radio-Finanzierungssystem auf lokaler + nationaler Ebene bodigen wollen
    - ....
    62 5 Melden
  • zombie woof 07.11.2017 12:41
    Highlight Mit Trump an der Spitze der USA werden die Gräben noch breiter und noch tiefer. Trump ist gar nicht daran interessiert etwas zu ändern, ausser es hilft ihm und seiner Vasallen. In den nächsten drei Jahren werden wir uns mehr und mehr an Trump und Co gewöhnen und die Amis werden ihn dann für eine zweite Amtszeit wählen. Nach 8 Jahren wird das Land derart zerrissen sein, dass es wahrscheinlich 3 neue Präsidenten braucht bis die USA wieder das sein werden was sie vor Trump waren
    47 14 Melden
  • just sayin' 07.11.2017 12:38
    Highlight ich danke watson für diesen fast untendenziösen artikel!

    er beleuchtet die wahren probleme, welche wir auch in der schweiz im ansatz haben - die unfähigkeit zur sachlichen diskussion.

    statt faktenbasierend und lösungsorientiert zu agieren wird mehr und mehr populistisch argumentiert.

    und siehe da! wird mal auf watson ein einigermassen neutraler artikel geschrieben - sind auch die kommentare sachlicher! das könnte zukunft haben!

    just sayin'
    241 5 Melden
    • Zeyben 07.11.2017 14:39
      Highlight Nachfrage dazu besteht offenbar.
      12 0 Melden
    • Snus116 07.11.2017 16:23
      Highlight Der Artikel ist von Spiegel online.
      11 0 Melden
  • laska 07.11.2017 12:23
    Highlight Wenn sich die Amis gegenseitig umbringen, ist das eine innere Angelegenheit dieses Landes und geht uns grundsätzlich nichts an. Vielmehr wäre es angesagt, uns gegen ihre bewaffneten Agressionen in anderen Länder, einmal entschieden zu positionieren.
    31 47 Melden
  • bendr 07.11.2017 12:22
    Highlight Die Polarisierung die zurzeit Weltweit passiert ist sicher auch auf die Filterblase im Internet zurückzuführen. Nie war es eifacher nur Meinungen zu hören oder zu lesen die uns selber gefallen.
    83 3 Melden
    • 4kant 07.11.2017 14:32
      Highlight Das war schon immer einfach.
      Nur war die Filterblase kein Googlealgorithmus, sondern die Mitgliedschaft in einem Verein, oder einer Partei.
      10 9 Melden
    • bendr 07.11.2017 15:23
      Highlight Die Vereine die ich kenne bestehen aus Menschen mit teilweise sehr unterschiedlichen Ansichten. Man kann sich in einem Verein oder einer Partei nicht ständig aus dem Weg gehen und muss somit immer wieder “Brücken bauen“.
      Die Filterblase hingegen ist subtil, oft absolut konfliktfrei und dabei gleichzeitigzeitig erstaunlich immersiv.
      13 2 Melden
  • Panna cotta 07.11.2017 12:21
    Highlight Danke! Das ist das seit langer Zeit Gescheiteste, das zu diesem Thema geschrieben wurde.
    59 1 Melden
  • Prince of the Ravens 07.11.2017 12:17
    Highlight Toller Artikel
    36 1 Melden
  • Petrarca 07.11.2017 12:16
    Highlight Kaum ein Waffengegner will Waffen per se verbieten. Weder in der CH noch in den USA. Es werden bessere Strukturen und Mechanismen gefordert, damit Waffen nicht in fragwürdige Hände geraten und gleichzeitig mehr Transparenz besteht (bspw. Datenbankproblematik in der Schweiz). Jede noch so leichte Form des administrativen Mehraufwands oder Erschwerung, an Waffen zu gelangen, wird von Waffennarren als Schritt Richtung Verbot gewertet und vehement bekämpft. Auch in der Schweiz. Und so ist tatsächlich weder ein konstruktiver noch ein sinnvoller Dialog möglich – geschweige denn ein Kompromiss.
    33 14 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 13:07
      Highlight ich gehe grundsätzlich mit dir einer meinung.

      doch die befürchtungen der schweizer waffenbesitzer ("waffennarren" ist nur eine populistische worthülse) über ein schrittweise eingeführtes waffenverbot ist leider real.

      so ist der von der eu geforderte vereinszwang, zusammen mit der schleichenden stilllegung von trainingsmöglichkeiten ein schritt in richtung verbot.

      beispiele wie diese gibt es leider viele und so befürchen viele waffenbesitzer (zurecht?), dass ihm hier schleichend etwas weggenommen wird.
      15 9 Melden
    • 4kant 07.11.2017 14:43
      Highlight Die Waffenregistrierung war evtl. der erste Schritt hin zum Waffenverbot und der Enteignung der Waffen. Denn für die Enteignung ist es ganz nützlich, wenn man schon weiss, bei wem man welche Waffen holen kann.
      Dass die Waffenbesitzer keine Freude haben an Waffenregistern ist daher einfach nur Ausdruck des berechtigten Misstrauens gegenüber der Regierung. Schliesslich wird das verfassungsmässige Recht auf freien Waffenbesitz seit Jahren scheibchenweise unwirksam gemacht. Würden Parlament und Bundesrat nicht immer wieder leichtfertig die BV missachten, gäbe es dieses Misstrauen nicht.
      3 22 Melden
    • Petrarca 07.11.2017 15:18
      Highlight @Just Sayin': Die Worthülse habe ich deswegen verwendet, weil alle JägerInnen oder Sportschützen mit gesundem Menschenverstand nicht daran zweifeln, dass es ein sinnvolles Waffengesetz braucht. So wie die meisten AutolenkerInnen sich darüber einig sind, dass ein nationales Verkehrsgesetz Sinn macht und deswegen noch lange niemand bevormundet wird oder gar das Autofahren verboten werden soll. 4kants Beitrag ist im ein Paradebeispiel dafür, was ich mit meinem Kommentar angesprochen habe. Regulation ist nicht dasselbe wie Verbot.
      13 1 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 16:08
      Highlight @petrarca
      es ist eben dieses namecalling, welches unnötig beleidigt, in schubladen steckt und eine effektive diskussion verhindert.

      ich finde das schade und nicht zielführend.
      5 2 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 16:16
      Highlight #petrarca

      und zum thema "sinnvolles waffengesetz" können wir gerne über mein angeführtes beispiel diskutieren (es gibt aber noch zahlreiche andere beispiele).

      wenn unsere regierung vor hat, dass jemand (welcher waffen besitzt) im entsprechendem verein sein und regelmässig trainieren muss. und im gleichen atemzug diese vereine verhindert und laufend trainingsmöglichkeit die erlaubnis entzieht, dann geht dies in richtung verbot.

      solche "spielchen" stärken nicht gerade das vertrauen bei waffenbesitzer, dass unsere regierung "sinnvolle waffengesetze" im sinn hat.
      3 1 Melden
    • Petrarca 07.11.2017 17:47
      Highlight @Just Sayin': Ich seh ein, was Du meinst, aber: Eine Diskussion wird von "Narren" sowieso kategorisch abgelehnt. Ich habe mit namecalling bei dieser Zielgruppe insofern nichts verloren, weil es gar nie etwas zu gewinnen gab.

      Man könnte Dein Beispiel auch anders betrachten: Wenn eine statistische Mehrheit der Gesellschaft (wie z.B. in den USA) strengere Waffengesetze will, dann liegt es an den Waffenbesitzern, das Vertrauen dieser Mehrheit zu gewinnen. Nicht umgekehrt. Zudemm: Dass es in der CH und den USA nun wirklich absolut KEIN Problem ist, an eine Waffe zu kommen, wissen wir ...
      3 6 Melden
    • Petrarca 07.11.2017 17:53
      Highlight ... beide ganz genau.

      Wie gesagt: Regulation ist nicht dasselbe wie Verbot. Klar kann jede Form von Regulation als erster Schritt in Richtung Verbot interpretiert werden. Egal in welchem Thema. Das ist aber weder förderlich für eine Diskussion noch für eine gesunde Vertrauensbasis. Waffengegner gehen auch nicht davon aus, dass es sich bei jedem Waffenbesitzer um einen potentiellen Mörder handelt. Darum geht es doch im Artikel: Kompromissfähigkeit. Wer aber seinem Gegenüber jeweils das absolut schlimmste Szenario unterstellt ist nicht kompromissfähig und schadet einer gesunden Diskussion.
      4 5 Melden
  • pierolefou 07.11.2017 12:04
    Highlight Ein sehr gut geschriebener und recherchierter Artikel.
    Die meisten Leute sind dermassen verunsichert, dass
    sie denken, mit dem Besitz einer Waffe, die Sicherheit
    erlangt zu haben. Traurig, einfach nur traurig!
    30 8 Melden
    • 4kant 07.11.2017 14:50
      Highlight Wenn Du in der Pampa irgendwo in Alabama oder Oklahoma lebst. Dann bringt Dir eine Waffe Sicherheit.
      Zum Beispiel die Sicherheit, dass Deine Ernte nicht von Wildschweinen zunichte gemacht wird, oder das Coyoten sich über Dein Vieh hermachen.
      Oder z. B. die Sicherheit, das Deine Famile genug zu Essen hast, wenn Du von der Jagd zurückkommst mit einem erlegten, verwilderten Hund.
      Und ab und zu, ganz selten, muss man finstere Gestalten selbst mit Warnschüssen vom Hof vertreiben, weil der Sheriff mehrere Stunden braucht, bis er vielleicht da ist.
      Ja, dieses Amerika gibt es immer noch.
      7 14 Melden
  • WalterWhiteDies 07.11.2017 11:37
    Highlight Waffen müssen nicht komplett verboten werden. Es muss aber deutlich schwieriger sein eine zu erhalten. Es muss besser geprüft werden, wer eine Waffe erhält! Und wenn die Konservativen umbedingt wäeine Waffe benötigen, wieso nicht einfach eine kleine Pistole, diese reicht absolut zur Selbstverteidigung. Aber nein, diese Bauern benötigen natürlich riesige Gewehre.. Für was auch immer..
    20 19 Melden
    • 4kant 07.11.2017 15:07
      Highlight Eine Pistole ist nicht weniger gefährlich als ein Gewehr.
      Ein Bauer hat vielleicht ein Gewehr mit 6 mm Flobert, oder .22lr. Das ist gut, um Ratten zu schiessen, oder vielleicht auch einmal einen Fuchs. Für einen Amoklauf eignet sich so ein Gewehr überhaupt nicht, wegen der geringen Geschossenergie. Dazu ist eine Pistole viel besser geeignet. Man kann sie unbemerkt an den Arbeitsplatz bringen (Fall Tschanun, 80er), sie hat meist das verheerende Kal. 9mm und macht bis zu 4 Treffer pro Sek.
      Es ist ein Irrtum zu meinen, Gewehre seien gefährlicher, oder Steine seien weniger gefährlich.
      6 9 Melden
    • WalterWhiteDies 07.11.2017 16:40
      Highlight Jo aber mit dem Bump-stock kann man ein Gewehr Vollautomatisch machen, was viel effektiver als eine Pistole ist. Mer schüsse sind in einem Gewehr / Höhere Feuerkapazität. Somit um Amok zu laufen besser geignet. Es hiess ja das diese Bump-stocks in der USA jetzt ilegal werden.. Natürlich noch nichts passiert...
      3 0 Melden
    • 4kant 08.11.2017 08:11
      Highlight @WalterWhiteDies
      Nein, das Stimmt nicht.
      Ein Bump-stock lässt das Gewehr bloss einer höheren Kadenz schiessen, allerdings ganz schlimm auf Kosten der Zielgenauigkeit. Man macht damit vorallem viel Lärm.
      Und überhaupt ist es ein Irrtum zu meinen, Seriefeuer sei eine besonders effieziente Mordmethode.
      Denn bei Seriefeuer gehen die meisten Schüsse daneben, und wenn nicht, dann sind die meisten Treffer nicht tödlich. Seriefeuer hat nur einen militärischen Zweck: den Feind dazu zu bringen in Deckung zu bleiben.
      Die Effektivste Mordmethode ist aber der gezielte Einzelschuss.
      0 1 Melden
    • WalterWhiteDies 08.11.2017 14:20
      Highlight Da sind wir wohl geteilter Meinung. Wenn man in eine Menschenmenge schiesst, ist man mit Feuerrate besser bedient als mit Präzision... Nur meine Meinung. Mit einer grossen Pistole hat man vielleicht 9-11 Schuss, 9-11 tote Menschen, vorausgesetzt der Täter kann gut schiessen. Un dann? Nachladen und das alle 9-11 Schüsse. Nachladen macht einen angreifbar und mit der Pistole muss man das halt viel öfters. Mit einem Gewehr tötet man viel mehr Menschen und verletzt dazu noch viele mehr. Wie uns Las Vegas auch schon zeigt...
      2 0 Melden
  • Libertas 07.11.2017 11:35
    Highlight Der Artikel fängt gut an und verspricht interssant zu werden, enttäuscht dann am Ende aber leider. Da hätte man tiefer gehen können.
    Die Lebensrealitäten zwischen den Menschen in den Metropolen an der Ostküste und in Kalifornien, und dem restlichen Amerika sind so unglaublich gross, das würde sich lohnen einmal etwas genauer zu beleuchten.
    Trotzdem ein guter Artikel, da er endlich auch mal ein wenig die Seite der Waffenbefürworter aufzeigt. Etwas ganz Neues in europäischen Medien.
    38 9 Melden
  • Money is everything 07.11.2017 11:23
    Highlight Kurze und treffende Analyse. Die Amis sind nicht dumm, wie viele behaupten. Sie sind stur. Das ist ihr Problem. Sie sind wahrscheinlich nicht dümmer als Europäer (ausser in Geografie vielleicht), aber sie können nicht akzeptieren, wenn sie im Unrecht sind. So wird man nie Lösungen erreichen.
    186 14 Melden
    • one0one 07.11.2017 12:31
      Highlight Die sind auch in Geo nicht schlechter... Nur eben auf anderen Kontinenten... Frag mal hier man solle Uruguay oder Bolivien auf der Landkarte einzeichnen. Da scheitern auch schon erschreckend viele.
      UND was man in den Videos sieht zeigt auch immer nur die duemmsten 10%... Solche Videos gibt es auch von deutschen... Genau deshalb ist der Kommentar von Ohniznachtisbett so richtig. Wir muessen aufpassen das wir nicht Aroganz ueber den Teich schauen und dabei uebersehen das bei uns auch vieles im argen liegt!
      47 4 Melden
    • Money is everything 07.11.2017 12:51
      Highlight Das war auch mehr mit einem Augenzwinkern gedacht. Es ist einfach arrogant, die Amis als dumm zu beschimpfen, während man selber zum Teil nicht besser ist.
      13 1 Melden
    • 4kant 07.11.2017 14:30
      Highlight Nicht sicher, wer hier hier der dümmere ist.

      Das Recht auf Waffenbesitz ist eine Konsequenz des abgeschafften Feudalismus und der überwundenen absolutistischen Monarchien. Es ist eine mindestens so grosse Errungenschaft wie die Menschenrechte.

      Dass ein freier Bürger, frei ist eine Waffe zu besitzen, ist eine zentrale Notwendigkeit einer aufgeklärten Demokratie.
      Eine Demokratie legt ihre Kehle an das Messer in der Hand der Diktatur, wenn sie das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen einschränkt, oder gar aufgibt.
      In dieser Hinsicht ist Europa derzeit auf dem Holzweg.
      7 22 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 17:54
      Highlight @4kant Aus welchen feuchten Träumen welches Waffenfabrikanten hast dieses Pamphlet abgeschrieben?
      Demokratie und Rechtsstaat hängen nicht am Waffenbesitz
      6 2 Melden
    • Braunerwinzling 07.11.2017 20:34
      Highlight 4kant: habe nun alle kommentare durch. Nun sag mir bitte eines, für was soll der besitz einer waffe gut sein? Fühlst du dich nur dann als mann? Ich verstehs nicht. Das ziel einer zivilisierten aufgeklärten gesellschaft sollte doch sein, die waffen einzusammeln und zu zerstören, einschmelzen und ein mahmal zu giessen als erinnerung an die x millionen opfer durch waffengewalt.
      Also bitte warum verteidigt man das recht auf waffenbesitz so vehement?
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.11.2017 22:01
      Highlight Wahrscheinlich?
      1 0 Melden
    • 4kant 08.11.2017 07:29
      Highlight @Braunerwinzling
      Ich finde Deine Utopie, einer Gesellschaft, die keine Waffen braucht, auch schön. Aber sie bleibt eine Utopie, das beweist die Menschheitsgeschichte.
      Der freie Besitz von Waffen macht frei, frei von der Unterdrückung durch die Diktatur.
      Demokratie ist immer ein fragiles Gebilde, das nur durch eine ausgewogene Machtverteilung bestehen bleibt. Dazu gehört auch die Macht, sich nötigenfalls bewaffnet gegen die Diktatur auflehnen zu können.
      Darum wurde in der Aufklärungszeit in den Republiken der freie Waffenbesitz etabliert.
      Es ist eine Frage der Vernunft, nicht der Gefühle.
      3 0 Melden
    • Braunerwinzling 08.11.2017 13:50
      Highlight 4kant: aus der geschichte lernen wir doch und wir sollen uns doch weiterentwickeln. deshalb sollte unser aller ziel ein friedliches zusammenleben sein, ohne bewaffnete zivilbevölkerung. dies wäre eine errungenschaft welche mit dieser abschaffung der sklaverei, frauenstimmrecht oder homoehe vergleichbar wäre. recht auf waffenbesitz und die menschenrechte zu vergleichen ist pervers und zynisch. für was benötigst du eine waffe zuhause 4kant? bitte um eine antwort und komm mir nicht mit diktaturquatsch
      1 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.11.2017 13:55
      Highlight Eine entwaffnete Zivilbevölkerung ist keine Utopie, sondern weltfremder Quatsch.
      3 0 Melden
    • 4kant 08.11.2017 14:34
      Highlight @Braunerwinzling
      Meine Waffen gebrauche ich zuhause natürlich nicht. Ich gerauche Sie auf Schiessplätzen und auf der Jagd. Meine Waffen sind Sportgeräte, manche sind Sammlerstücke.
      Punkto friedlichem Zusammenleben machst Du, wie mir scheint, eine unzutreffende Annahme. Nämlich die, dass eine friedliche Zivilgesellschaft, unbewaffnet sein muss.
      Das stimmt nicht. Eine Gesellschaft ist einzig darum friedlich, weil sie friedlich sein will. Unfriede gibt es nämlich auch ohne Waffen.
      Es ist ganz bezeichnend, dass der älteste schritflich überlieferte Mord mit einem simplen Stein verübt wurde.
      3 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 07.11.2017 11:22
    Highlight Wow, ein absolut richtiger Artikel. Aber Achtung: Machen wir nicht den Fehler, hämisch über den grossen Teich zu schauen. Bei uns zeichnen sich - zwar deutlich abgeschwächt - ähnliche Tendenzen ab. Urbane Zürcher, Basler und Genfer die meinen weil sie in der "Grossstadt" ohne Auto und vegan leben können und wollen, seien sie den "Hinterwäldlern" im Entlebuch, Muotathal oder dem Appenzellerland überlegen. Passen wir auf, dass wir nicht den gleichen Fehler machen.
    524 34 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 12:26
      Highlight i feel ya!
      13 8 Melden
    • pamayer 07.11.2017 12:29
      Highlight nehme ich ebenso wahr.
      stelle fest, dass je weniger ausländer real präsent sind, desto mehr svp und umgekehrt: je mehr ausländer real präsent sind, desto weniger svp. (über den daumen gepeilt. selbstverständlich bestätigen ausnahmen die regel)
      die angst existiert in den köpfen, nicht im alltag.
      48 10 Melden
    • manhunt 07.11.2017 12:34
      Highlight ich lebe in zürich und kenne absolut niemanden, aber auch gar niemanden, in meinem doch nicht gerade kleinen umfeld, der auch nur ansatzweise auf deine beschreibung passt. ich weiss ja nicht woher du dieses bild des "städters" hast, aber lass dir gesagt sein: du liegst total daneben.
      26 50 Melden
    • Zeit_Genosse 07.11.2017 13:06
      Highlight ....oder Hinterwäldler die die urbanen Städter verhöhnen. Polarisieren geht auf beide Seiten. Und Populismus fällt bei den Einen schnell auf fruchtbaren Boden. Und so instrumentalisiert die Politik die konservative Landbevölkerung um Bedingungen zu schaffen, die urbanen Politikern gut tun.
      20 5 Melden
    • gupa 07.11.2017 13:24
      Highlight Und umgekehrt gilt dasselbe, wie im Artikel beschrieben, eben auch. Jeder macht das einzig Richtige und fühlt sich den anderen überlegen.
      17 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.11.2017 13:32
      Highlight Wie kann man das Problem bei Veganern, die nicht Autofahren, sehen? Wie wirst du von solchen Menschen beeinträchtigt?

      Ich mein, überlegen fühlen sich die meisten wegen irgendwas.
      11 12 Melden
    • James McNew 07.11.2017 13:39
      Highlight Ich glaube, ohne Auto in der Grosstadt überleben zu können.
      Überlegen fühle ich mich niemandem. Der Entlebucher soll sein Auto behalten dürfen (wär auch schwierig dort ohne), er soll den Städtern aber auch nicht vorschreiben, wo sie 30er-Zonen machen dürfen (derzeit Idee im bürgerlichen Nationalrat: Verbot von 30er-Zonen auf Hauptachsen, auch in Städten...).
      Als Städter gibt es wenige Bereiche (Umweltschutz?) bei denen ich dem Land etwas vorschreiben möchte. Als Ländler muss ich aber auch akzeptieren, dass die Städter das Velo lieber haben, als das Auto und auch Schwule heiraten wollen.
      20 3 Melden
    • Rendel 07.11.2017 13:50
      Highlight Ich kann mich dir, manhunt, nur anschliessen.
      7 1 Melden
    • dä seppetoni 07.11.2017 13:51
      Highlight Sehr schön gesagt, merci.
      Wobei sich natürlich zb die Appenzeller den Zürchern in keinster Weise unterlegen fühlen, chasch dee voostöllä. Die haben es auf schlaue und sympatische Art und Weise geschafft, mit den Unterländern Geld zu verdienen (hauptsache sie gehen am Abend wieder nach Hause😆)
      Lieber Gruss von einem Ausserrhoder
      8 2 Melden
    • Nick Name 07.11.2017 13:52
      Highlight @manhunt: Ohniznachtisbetts Bild des Städters ist total daneben, treffend hingegen ist vielmehr ... (bitte ergänzen)
      5 1 Melden
    • Rendel 07.11.2017 13:59
      Highlight @Ohniznachtisbett

      Vielleicht ist es Dir entgangen, dass du selber mit Deinem Post genau so zu der Polarisierung beiträgst!
      9 4 Melden
    • SteWe 07.11.2017 14:05
      Highlight Der grosse Unterschied ist aber, dass es unseren “Hinterwäldlern“ genauso gut geht wie den Städtern, und dass diese, anders als in den USA, nicht um ein vielfaches öfter arm, arbeitslos und weniger gebildet sind.
      14 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.11.2017 14:09
      Highlight Zeit_Genosse: Ja, absolut. Dafür haben dann die 600 Zeichen halt nicht mehr gereicht.
      3 3 Melden
    • Schnuderbueb 07.11.2017 14:18
      Highlight Genau du Ohniznachtisbett (und deine vielen ♥li) machst den gleichen Fehler wie die Amis. Du unterstellst den "veganen Ökofuzzis" aus der Statt Überheblichkeit gegenüber den "Hinterwäldlern." Sehr Tendenziös von dir! Was der Autor dieses Artikel eben absolut vermeidet, irgend einer Partei Schuld oder Unschuld zu unterstellen.
      10 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.11.2017 14:24
      Highlight Remote control: Einerseits ist es natürlich eine überspitzt pointierte Aussage meinerseits und andererseits kann ich dich beruhigen, dass ich mich von veganen Trambenutzern in keinster Weise beeinträchtigt fühle. Es geht mir eher darum, dass Städter gerne damit argumentieren, wenn vom Land eher konservativere Ansichten kommen, dass dies eh alles dumme Bauern sind. Das ist arrogant und bringt uns nicht weiter. Bestimmt gibt es auch umgekehrte Beispiele. Dieses sich überlegen aufspielen ist eher eine urbane Krankheit, während auf dem Land eher mit "war schon immer so" argumentiert wird.
      4 7 Melden
    • MacB 07.11.2017 14:51
      Highlight Nimm mein Herz
      2 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.11.2017 14:57
      Highlight > eher konservativere Ansichten kommen

      Es kommt halt darauf an, wenn sie Menschenverachtend sind, sollte man das doch hier schreiben dürfen?

      > dass Städter gerne damit argumentieren, wenn vom Land eher konservativere Ansichten kommen, dass dies eh alles dumme Bauern sind.

      Du wirfst also den Städtern vor, nur mit ad Hominems zu argumentieren, d.h. du sprichst ihnen ab Argumente für ihre Positionen zu haben?
      7 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.11.2017 15:09
      Highlight Schnuderbueb und Rendel: Der Unterschied ist aber, dass ich halt eben aus dem Ballungsraum Zürich stamme, hier wohne und arbeite. Und mich stört eben diese "städtische Arroganz". Mich stört es, dass man gut ausgebildeten Handwerkern auf dem Land unterstellt sie seien "dumme Bauern". Mich stört es, dass sich Menschen aufgrund eines akademischen Titels, den nicht-akademisch aber dennoch sehr gut ausgebildeten "Ländlern" überlegen fühlen. Dass man ihnen ihre Bodenständigkeit als dümmlich vorwirft. Ich zeige nicht auf andere, ich zeige auf "uns".
      7 6 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.11.2017 15:27
      Highlight Remote: In 600 Zeichen gar nicht zu verallgemeinern ist natürlich nicht so einfach. In der Tat habe ich aber schon oft erlebt, dass sich der hippe Städter sehr abschätzig über die "Hinterwäldler" geäussert haben und da ging es nicht um eine allfällig ausländerkritische Haltung der Landbevölkerung. Das erlebe ich direkt: Mein Bruder ist Bäcker, mit Meisterprüfung, Backstubenchef, arbeitet auf dem Land. Ach der Gipfelibüüger oder noch schlimmer: Was kannst du denn da studieren (vorwurfsvoll)? Da bekommst du gleich den Tubel-Stempel, von den Toleranten wohlverstanden, aufgedrückt.
      5 7 Melden
    • Rendel 07.11.2017 16:15
      Highlight Ich stamme auch aus dem Ballungsraum, ohniznacht. Ich bewege mich aber offenbar in einem anderen Umfeld, obwohl da auch Akademiker drunter, es gibt auch Handwerker, Hilfskräfte usw. .

      Es ist nicht gut von seinen persönlichen Erfahrungen zu verallgemeinern.

      Und ich bleibe dabei, dass sie eben genau so polarisieren, wie im Artikel angeprangert. Dass in der Stadt nur Akademiker wohnen ist zutiefst gelogen und die Stadt ist voll von Menschen, die alles andere als hipp sind. Sehen sie sich einmal ehrlich um und hören sie auf zu spalten!
      9 4 Melden
    • manhunt 07.11.2017 18:58
      Highlight @ohniznachtisbett: ich bin gut ausgebildeter handwerker aus der stadt zürich. ich habe menschen mit lehrabschluss wie auch solche mit akademischem titel (bis hin zum professor) in der familie wie auch im bekanntenkreis. und ich muss mich wiederholen, diesmal etwas deutlicher: deine beschreibung des "srädters" ist absolut haltlos und ein unbegründetes vorurteil. ich habe noch nie von einem städter gehört, erst recht nicht von einem akademiker, er/sie fühle sich der ländlichen bevölkerung überlegen. ich weiss nicht wem du dich mit dieser behauptung anbiedern willst.
      5 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2017 12:55
      Highlight > Da bekommst du gleich den Tubel-Stempel

      Das war aber nicht das Thema des Artikels.

      Es geht darum, dass man so leben will, wie vor 50-200 Jahren und man will diese Position emotional gleichwertig behandelt sehen, wie die aufgeklärten Gegenpositionen.

      Nur hat man keine Argumente, ausser Beleidigungen.
      1 0 Melden
  • reaper54 07.11.2017 11:11
    Highlight Die erste Analyse welche in die richtige Richtung geht.
    Es gäbe auch einfache Punkte die man umsetzen könnte, Kontrolle des Strafregisters und keine Psychische Erkrankung. Zudem wie bereits erwähnt 2/3 der Schusswaffentoten sind Suizide, es sollte also ehr im Gesundheitlichen Bereich angesetzt werden, vorallem bei Veteranen...
    Wobei festzuhalten ist, Frankreich oder Oesterreich haben eine höhere Suizidquote als die USA.

    "den Verkauf von halbautomatischen Armeegewehren oder Apparaturen zu verbieten" der Ansatz ist so radikal den bekommen sie nicht einmal in der Schweiz durch.
    35 7 Melden
  • alessandro 07.11.2017 11:04
    Highlight Es ist leider eine Taktik die funktioniert. Auch eine welche primär Verlierer schafft. Aber sie funktioniert. Die Wiederwahl ist das höchste Gut des Politikers, wenn das nicht klappt war ja der Effort für nichts. Also wird dem alles unterstellt.
    Wir haben da auch so eine Partei in unseren Rängen...
    66 12 Melden
    • asdf asdf 07.11.2017 13:25
      Highlight Stimme dir zu, jedoch mit einem kleinen aber. Es ist bei uns nicht nur die eine Partei, sondern alle.
      "Die Wiederwahl ist das höchste Gut des Politikers." erinnerst du dich? ;)
      3 3 Melden
    • MacB 07.11.2017 14:52
      Highlight Du machst genau denselben Fehler. Meiner Meinung nach haben wir zwei Parteien an den Polen, die dem nacheifern. Lies dir nur mal die Parteiprogramme durch.
      2 3 Melden
    • alessandro 07.11.2017 23:25
      Highlight @asdf asdf
      Stimmt, ich wollte diesen Zusammenhang nicht so suggerieren. Die eine Partei greift hemmungslos auf rücksichtslose Mittel zurück im Sinne von "nach mir die Sintflut". Darauf bezog sich mein letzter Satz.
      0 0 Melden

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