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New light-emitting diodes or LEDs illuminate the Statue of Liberty on Liberty Island after the new system was turned on in New York, Tuesday, July 7, 2015. The system comes from Musco Lighting of Oskaloosa, Iowa. Musco systems are also in place at the Washington Monument, the White House and the Flight 93 National Memorial. (AP Photo/Kathy Willens)

Die Freiheitsstatue von New York. Bild: AP

Ich darf nicht mehr in die USA reisen – so fucking what? Ich bin hier nicht das Opfer

30.01.17, 12:03 31.01.17, 03:12


In Deutschland jammert der Grünen-Spitzenpolitiker Omid Nouripour, dass er wegen Trumps neuer Einreisebestimmungen nicht mehr in die USA reisen kann. Er ist deutsch-iranischer Doppelbürger. Ich befinde mich in der gleichen Lage, möchte aber nicht jammern. Zumindest nicht um meiner selbst willen.

Das Verbot ist in meinem Fall sowieso ein hypothetisches, denn ich habe bereits vor einem Jahr entschieden, vorerst nicht mehr in die USA zu reisen: Im Dezember 2015 hatte Barack Obama die Visa-Bestimmungen für Doppelbürger aus denselben sieben Ländern verschärft, die Trump nun aufs Korn nimmt. Seither können schweizerisch-iranische Doppelbürger (und viele andere) nicht mehr visumsfrei in die USA reisen. Statt schnell ein ESTA-Formular auszufüllen und 14 Dollar abzudrücken, müsste ich jetzt frei nehmen, ein Zugbillett nach Bern lösen, dort auf der US-Botschaft vorsprechen und ein Visum beantragen. 1 Ferientag + 262 Stutz Auslagen? Thanks, but no thanks.

Ich muss gestehen, als im Verlauf des Samstags klar wurde, dass auch Doppelbürger von Trumps Einreisestopp betroffen sind, war ich schockiert. Der meint ja mich! Dann vergewisserte ich mich schnell: Bis jetzt konnte ich, wollte aber nicht. Jetzt darf ich nicht und will auch nicht. Same same.

Als Nächstes dachte ich an meinen Bruder, der berufsbedingt regelmässig in die Staaten reist. Ich schrieb ihm ein SMS, dass er das in den nächsten 90 Tagen vergessen kann. Seine Antwort half mir, im Chaos der verstörenden, teils widersprüchlichen Informationen das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren:

«Ist doch egal. Schlimm ist es für jene, die nicht mehr nach Hause können.»

Stimmt: Wer Ferien verschieben oder Geschäftsreisen absagen muss, ist nicht wirklich ein Opfer. Opfer sind Leute, die «zur falschen Zeit am falschen Ort» waren und nun von ihren Familien getrennt sind. Opfer sind Inhaber einer Green Card (vergleichbar mit unserer C-Bewilligung), die nach der Landung in Handschellen verhört wurden. Opfer sind auch Leute wie Samira Asgari aus Lausanne, denen Trump die Karriere kaputt macht.

Trumps Leute sehen das natürlich anders. Für seine Beraterin Kellyanne Conway sind auch das keine Opfer. Wie sie gegenüber Fox News ausführte, seien die Trennungen von Familien bloss «vorübergehend». Nicht permanent wie die über 3000 Kinder, deren Eltern am 11. September 2001 getötet wurden. Seriously?

Shame on you, America. Ich habe dich immer gemocht, aber jetzt verstehe ich dich nicht mehr.

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261
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261Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ulivo 31.01.2017 06:29
    Highlight Jetzt sind alle über das Vorgehen Trumps empört und stimmen schön ein in den Chor des Trump-Bashings. Währenddessen in der Schweiz soll ich Plakate mit Burka tolerieren, die gegen eine erleichterte Einbürgerung von Terzos (!) Stimmung machen?!? Ist doch sehr ähnliches Gedankengut oder etwa nicht?!?
    31 9 Melden
  • Donald 31.01.2017 00:17
    Highlight Ich habe zwar die Nachricht erhalten, dass mein Kommentar aufgeschalten wurde, jedoch ist er nicht da... nachträglich gelöscht nehme ich an?
    6 12 Melden
  • Döst 30.01.2017 22:10
    Highlight Gib den iranischen Pass ab, und das Problem ist gelöst.
    Die Fünfer und Weggli Mentalität hat jetzt doch mal einen Nachteil.
    15 54 Melden
    • Ulivo 31.01.2017 06:33
      Highlight He Leute. Ich glaub Dast braucht eine feste Umarmung. :-) Nicht, dass er noch mehr verbittert... Föifer ond s'Weggli... Wach mal auf. Wir leben im 2017! Und Heidi gibt es schon lange nur noch als Comic oder Film!
      26 8 Melden
  • Genti 30.01.2017 21:36
    Highlight Ich darf auch nicht ohne Visa einreisen. So what. Ich habe mich arrangiert und gehe lieber nö einmal in den Iran als in die USA. Für den Preis eines Visas kriege ich hin und Rückflug.
    19 4 Melden
    • Jasjmin 30.01.2017 22:41
      Highlight Da schliesse ich mich an. Auch ich darf nicht mehr visafrei in die USA einreisen. Meine Entscheidung fiel da gleich wie die deine und die von Herrn Ramezani. Ein Land welches von mir wohl eine ganze Weile nicht bereist wird im Gegensatz zum Iran.
      18 1 Melden
  • AJACIED 30.01.2017 18:39
    Highlight Amerika ich habe dich immer gemocht? Ach hör auf zu sülzen. Also ob jetzt alles 1000% schlechter ist also vorher.
    20 44 Melden
  • MinnesotaGuzzi 30.01.2017 17:49
    Highlight Trump hier Trump da, jeden Tag nonstop... An alle "Politikexperten" und "Amerika-Kenner": Trump wurde gewählt und Europa hat nichts zu melden.. akzeptiert es endlich!
    Ich bin Aktuell in Amerika, aber mir käme nie in denn Sinn etwas gegen ihre Politik Zusage "in ihrem Land"! Auch ich finde in nicht gut!
    36 120 Melden
    • Stachanowist 30.01.2017 18:51
      Highlight @ Guzzi

      Sie meinen also, dass Europäer nicht kommentieren sollten, wenn die USA zehntausenden europäischen Bürgern die Einreise verweigert? Können Sie genauer erläutern, weshalb man sich dazu nicht äussern sollte?
      47 8 Melden
    • Fabio74 30.01.2017 18:57
      Highlight Schweigen war schon immer falsch. Freiheit und Meinungsäusserungsfreiheit heisst kritisieren was einen stört.
      37 5 Melden
    • Fabio74 30.01.2017 20:18
      Highlight Europa bzw jeder hat das Recht auf seine Meinung. Oder wer bestimmt, wer kritisieren darf und wen man kritisieren darf?
      25 5 Melden
    • AJACIED 30.01.2017 21:59
      Highlight Genau es hat in der Vergangenheit immer was gebracht gegen Amerikaner zu protestieren.
      Aber das in diesem Kriegsverbrecher frei herumlaufen interessiert keine Sau. Für viele war und ist es legitim was die machen.
      2 12 Melden
    • Jasjmin 30.01.2017 22:47
      Highlight Stimmt, Hauptsache niemand redet den stets neutralen USA rein. Sie halten sich ja auch aus allen internationalen politischen Angelegenheiten raus. -ironie off-
      Wer stets schweigt akzeptiert. Ich will nicht sagen, dass man nun jedem US-Amerikaner ungefragt die Meinung an den Kopf schmettern soll, aber auch good old europe darf und soll Stellung zum Weltgeschehen beziehen.
      16 0 Melden
    • AJACIED 31.01.2017 13:02
      Highlight Ach die Leute die mir Blitze "geschenkt" haben sagen damit die anderen sind keine Kriegsverbrecher??
      Ja klar sehr arrogant und ignorant.
      Jäjä Schütz nur noch mer die Weltpolizei.
      1 5 Melden
  • Spooky 30.01.2017 17:05
    Highlight Ihr Linken habt ja sowieso etwas gegen die USA. Wieso seid ihr also dagegen, dass man nicht mehr in die USA einreisen kann? Ihr könntet ja froh sein darüber.
    47 158 Melden
    • Momo_1 30.01.2017 17:43
      Highlight @Spooky, was zum Teufel soll diese schwachsinnige Bemerkung?!
      Wenn du schon so austeilst, bedarf es einer Erklärung, sofort!!
      38 26 Melden
    • mrmikech 30.01.2017 18:40
      Highlight @Momo_1: Spooky ist ein troll, er geniesst es leute zu shockieren. Einfach nicht auf reagieren, dann verschwinden solche leute vonselbst. Sogar keinen blitzen geben.
      17 8 Melden
    • Fabio74 30.01.2017 18:58
      Highlight Schon wieder diese absurden " Theorien".
      10 3 Melden
    • Ken Hurt 30.01.2017 18:58
      Highlight Hast du dein Hirnlein im Klo runtergespühlt?
      8 5 Melden
    • Spooky 30.01.2017 19:06
      Highlight Ihr Linken seid ja gegen die USA, weil die USA den Juden in Israel helfen, sich gegen die Palästinenser zu verteidigen.

      Die Terrorgefahr kommt genau aus jenen Staaten, gegen die Trump eine Einreisesperre verfügt hat.

      Trump muss für die Bürger seines eigenenLandes schauen (dass sie nicht vorsätzlich von Bussen überfahren werden), nicht für die Bürger von anderen Ländern.

      Ist das so schwer zu begreifen?

      Es würde den Schweizern gut anstehen, dem Beispiel von Trump zu folgen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist.
      9 44 Melden
    • Spooky 30.01.2017 21:17
      Highlight @mrmikech
      Ich bin kein Troll. Wenn ich gewisse Sachen anders sehe als du, dann bin ich deswegen noch lange kein Troll.
      7 22 Melden
    • Spooky 30.01.2017 21:58
      Highlight @Stipps
      Danke für die Unterstützung. Man fühlt sich manchmal sehr einsam hier. Na ja, das ist aber nur ein Luxusproblem :-))
      6 11 Melden
    • speedy_86 30.01.2017 23:05
      Highlight @Spooky: Israel hat 1948 die Palestinenser unter Todesdrohungen von ihren Häusern vertrieben...aber darüber darf man ja nicht sprechen, sonst wird man ja sofort als judenfeindlich beschimpft wird.
      17 3 Melden
    • Spooky 31.01.2017 00:05
      Highlight Ich beschimpfe dich nicht als judenfeindlich. Kritisches Denken ist gut. Ausserdem sind mir die heutigen Juden egal. Die haben viel mehr Geld als ich.
      Wenn ich die Juden verteidigen würde, dann wäre das genau so doof, wie wenn ein Clochard für die Rechte der Hauseigentümer demonstrieren würde.

      Aber der Prophet wurde erst 570 Jahre nach Christus geboren. Die Juden waren also schon vorher in der Gegend. Darum gehört das Land ihnen, und nicht den Muslims.
      7 24 Melden
    • B1O 31.01.2017 01:31
      Highlight Die juden sind dir egal, da sie eh viel mehr Geld haben wie du? Echt jetzt? Haben dir die pösen pösen juden dein geld geklaut? Und grosse Nasen haben sie auch alle?
      8 4 Melden
    • Spooky 01.02.2017 03:25
      Highlight @B1O

      "Die Juden sind dir egal, da sie eh viel mehr Geld haben wie du? Echt jetzt?"

      Genau so ist es. Jene Leute, die Geld haben, ob sie Juden seien oder Eingeborene aus Papua-Neuguinea, die zu Reichtum gekommen sind, sind nicht angewiesen auf Leute wie mich, die kein Geld haben.

      Leute mit Geld sind im Kapitalismus immer die Gewinner.

      Oder glaubst du in der Tat, der Mossad kümmere sich einen Deut um verarmte Schweizer wie mich? Doch nicht. Oder?
      0 1 Melden
    • BeWi 06.02.2017 12:17
      Highlight Sagt mal, was ist eigentlich ein Troll? Mir kommt da immer so eine Montschitschi (schreibt man das so??) in den Sinn.. Die sind doch noch herzig..
      0 0 Melden
  • Waedliman 30.01.2017 16:34
    Highlight Für die meisten von uns gibt es ein gutes Mittel, den USA die Kante zu zeigen: Einfach mal nicht hinreisen. Aber das wäre ja in etwa so, als dürfe man nicht mehr zum Shoppen nach Dubai (Todesstrafe gegen Homosexuelle) oder Louis-Vuitton-Fälschungen in der Türkei (Unterstützung eines durchgeknallten Despoten, der das Land islamisiert) kaufen. Ich werde mich zudem niemals an den widerlichen Anblick von Pelzmänteln gewöhnen und bin auch weiterhin dafür, Farbbeutel zu werfen.
    38 16 Melden
  • Stachanowist 30.01.2017 16:21
    Highlight Peinlich, wie verhalten die Reaktionen auf das Einreiseverbot sind. Einzig der Iran zeigt klare Kante. Zehntausende, wahrscheinlich hunderttausende Bürger europäischer Staaten werden aus den USA ausgeschlossen und die EU und die Schweiz belassen es bei vorsichtigen Kritiken.

    Europa sollte als Gegenmassnahme wenigstens etwas ESTA-mässiges einführen. Sowieso ein Witz, dass Amis ohne irgendwelche Hürden nach Europa dürfen, Europäer aber diesen Wisch ausfüllen und bezahlen müssen. Auch wenn ESTA nicht teuer ist, es schafft eine Hierarchie und Ungleichheit zwischen Europa und den USA.
    106 10 Melden
  • Domino 30.01.2017 16:17
    Highlight Menschen mit einem israelischen Pass dürfen 18 muslimische Länder nicht bereisen. Soviel zum Thema...
    45 30 Melden
    • TobaFett 30.01.2017 16:41
      Highlight Keine Angst, die meisten davon dürfen auch nicht nach Israel. So what...
      48 14 Melden
    • BetterTrap 30.01.2017 16:56
      Highlight Armes armes Israel, dabei sind die doch so freundliche Genossen im mittleren Osten. Umgekehrt wirds wohl noch mehr sein als 18 Länder..
      31 23 Melden
    • Fabio74 30.01.2017 17:03
      Highlight Warum bringen alle dieses Thema? Wer gibt diese Kommentare vor?
      Muss man Diktaturen mit einer Demokratie vergleichen?
      25 16 Melden
    • Mr. Malik 30.01.2017 17:32
      Highlight Ah... dann ist ja ok... ich dachte schon, dass es moralisch verwerflich sei.. aber wenn die israelis auch diskriminiert werden l dann darf man..wtf?

      Aber dein argument ist per se schon falsch:

      "According to Israeli law, Lebanon, Syria, Saudi Arabia, Iraq, Yemen and Iran are enemy countries and an Israeli citizen may not visit them without a special permit issued by the Israeli minister of the interior."

      Diese liste wurde nach 2007 auf 14 (16?) Stasten erweitert.
      23 7 Melden
  • Spooky 30.01.2017 16:13
    Highlight "Ich befinde mich in der gleichen Lage, möchte aber nicht jammern. Zumindest nicht um meiner selbst willen."

    Du musst auch nicht für die Anderen jammern. Wegen solchen Luxusproblemchen können die sehr gut selber jammern.
    18 68 Melden
    • sevenmills 30.01.2017 20:37
      Highlight Du gehst einen Freund in Italien besuchen und wenn du wieder an der Schweizer Grenze stehst, wird dir gesagt, dass du für die nächsten 90 Tage nicht nachhause darfst, weil du braune Augen hast. Aber ja, wenn das für dich Luxusprobleme sind...
      25 5 Melden
    • Spooky 30.01.2017 21:15
      Highlight @sevenmills

      "...dass du für die nächsten 90 Tage nicht nachhause darfst..."

      Das ist ein Luxusproblemchen. Und zwar nicht nur für mich, sondern für alle. Reine Hysterie! Wieso sollte ich nicht 3 Monate in Italien verbringen?

      Wo ist das Problem?
      3 25 Melden
    • Jasjmin 30.01.2017 22:53
      Highlight Erklär das mal deinem Arbeitgeber. Bezahl dann noch deine Miete und sonstigen Rechnungen und erledige all deine Pflichten... sind ja nur drei Monate...
      16 1 Melden
    • speedy_86 30.01.2017 23:09
      Highlight Weil du vielleicht deine Kinder sehen willst, oder deinen Job behalten möchtest? Wie kurzsichtig muss man sein?
      13 1 Melden
    • Spooky 31.01.2017 00:23
      Highlight @Jasjmin@speedy_86

      "Weil du vielleicht deine Kinder sehen willst..."

      Mir kommen die Tränen. In der Schweiz wird eine Familie von der KESB auseinander gerissen. Eine Mutter sieht deshalb keinen Ausweg mehr und bringt ihre Kinder um. Und die Mutter wird auf Watson beschimpft.

      Und ihr kommst mit 3 Monaten Trennung und findet das schlimm! So ein Stuss!
      3 20 Melden
    • sevenmills 31.01.2017 07:09
      Highlight @stipps: sorry, du hast natürlich völlig recht. Einem Christen in einem irakischen Gefängnis geht es nun natürlich viel besser, nachdem einer Lausanner Wissenschatlerin verboten wurde in Harvard zu forschen..
      6 2 Melden
    • Jasjmin 31.01.2017 21:46
      Highlight Was hat die KESB mit einem Einreiseverbot für mehrere Bevölkerungsgruppen zu tun?
      1 0 Melden
    • Spooky 31.01.2017 22:07
      Highlight @Jasjmin
      Es geht hier nicht um die KESB. Es geht darum, dass hier viel Lärm um nichts gemacht wird.

      2 Milliarden Menschen können nur davon träumen, ein Flugi zu besteigen, weil sie zuwenig Geld dafür haben.

      Und diese Flugbegeisterten machen ein grosses Theater darum, dass sie nicht in die USA fliegen können. Ist ja zum Lachen.

      Und ausgerechnet die USA, an der die Linken normalerweise keinen guten Faden lassen. Plötzlich sind sie dafür, die Linken, dass möglichst viele Leute in die USA einreisen dürfen. Tsss....
      0 1 Melden
    • Jasjmin 01.02.2017 05:22
      Highlight Ich glaube du hast die Kritik nicht verstanden. Mir ist es vollkommen egal ob nun jemand selne Ferien absagen muss oder nicht. Das sind tatsächlich Luxusprobleme. Jemand, der das Pech hatte gerade ausserhalb der USA gewesen zu sein, eine der genannten Staatsbürgerschaften zu besitzen und dank Greencard bereits ein Leben in den USA aufgebaut hat, darf nicht mehr einreisen. Und das für drei Monate. Das sind keine Luxusprobleme, das ist unmenschlich.
      Mir ist es egal, was "die Linke" kritisiert und was nicht, aber wenn du aufmerksam liest, wirst du merken, dass dies auch USA-Kritik ist.
      3 0 Melden
  • CASSIO 30.01.2017 16:13
    Highlight Scheiss drauf, nehmen wir doch das ganze als Aufforderung, High-Tech, Med-Tech, Bio-Tech und sonstige zukunftsorientierte nun bei uns anzusiedeln... Doch, Stopp! Wir haben die MEI.... also bleibt für uns alles beim Alten...
    28 16 Melden
    • Saraina 30.01.2017 17:10
      Highlight Sehe ich auch so. Ich glaube auch keine Sekunde, dass die Karriere von Samira Asgari deswegen Schaden nimmt. Schon eher der Forschungsstandort USA wenn dort weiterhin die bildungsferne neue "Elite" wütet.
      Was die MEI angeht, Deutschland und Grossbritannien werden gerne Firmen und bestausgebildete motivierte junge Fachkräfte ansiedeln.
      24 5 Melden
  • Igowhenyougo 30.01.2017 16:13
    Highlight So fucking what? Shame on you? Seriously? Wieso? Wieso Englisch? Ist das immer noch cool? Schreib doch Deutsch oder Iranisch... just sayin'...
    28 47 Melden
    • AJACIED 30.01.2017 18:44
      Highlight Amen. Das frage ich mich auch immer.
      Wenn Mann was in englisch sagt hat man das Gefühl Mann sei sowas von cool.
      Schreibt deutsch und deutlich.
      6 4 Melden
    • Anam.Cara 31.01.2017 07:47
      Highlight In einem Artikel über die USA finde ich ein paar englische Einwürfe völlig ok.
      Und manchmal sind englische Redewendungen für einen bestimmten Umstand einfach präziser oder zumindest eleganter (wie z.B. "same same" - übersetz das mal mit dem selben Effekt auf deutsch und deutlich).
      Wie heisst das deutsche Pendant zu "so fucking what"? Etwa "also verfickt warum"? Kommt irgendwie nicht ganz so prägnant.
      Oder das "just sayin' " vom user igowhereyougo (zu deutsch ichgehdahinwodugehst) wäre dann z.B. "ich sag ja nur". Da ist doch just sayin' deutlich eleganter
      3 0 Melden
    • Citation Needed 31.01.2017 09:19
      Highlight AJACIED: schreib gefälligst kühl, nicht cool!
      3 0 Melden
  • mortiferus 30.01.2017 16:01
    Highlight Wie Kian habe ich vor ca 25 Jahren entschieden die USA so gut wie möglich zu boykottieren (auch nicht darüber fliegen, nicht dort umsteigen und keine US Airline buchen). Ging so weit das ich keine US Bürger im Laden bediente (habe jeweils höflich gefragt ob sie aus den USA sind und dann höflich erklärt das ich sie aus diesem Grund nicht bediene) Grund sind die vielen toten Menschen auf der ganzen Welt die die USA auf dem Gewissen haben. Meine erste Kindheitserinnerungen sind unter anderem die mittäglichen Radioberichte aus Vietnam. Praktisch mein ganzes Leben schon führt die USA Krieg!
    34 83 Melden
    • AndiPads 30.01.2017 16:31
      Highlight Was zur Hölle können die paar Touristen, die sich in deinen Laden verirren, für unsinnige Kriege der US-Regierung und deren Opfer? Das ist die genau gleich ignorante und diskriminierende Einstellung, die Trump und seine hochqualifizierten "Berater" gerade an den Tag legen... Und kein Stück besser...
      83 9 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 16:36
      Highlight Sippenhaft ist keine Lösung. Die USA haben tatsächlich - zu spät, aber immerhin - Hitler-Deutschland in die Knie gezwungen. Dass sie ein verlogenes, bigott-frömmelndes Land sind, das selbst einen Genozid zu verantworten hat, über den man natürlich nicht spricht, heißt nicht, dass jeder der jetzigen Generation etwas dafür kann.
      30 6 Melden
    • mortiferus 30.01.2017 16:55
      Highlight Die tausenden US Soldaten die gestorben sind tun mir alle leid. Auch die 25 Millionen Tote, Vermisste und Verwunden der Befreier die den aller grössten Teil befreit haben. Man könnte deshalb auf die, natürlich unsinnige, Meinung kommen das die Deutschen hauptsächlich von den Russen geschlagen wurden. Aber wie wir aus der Geschichte wissen haben uns die Amerikaner befreit.
      21 10 Melden
    • mister_michael 30.01.2017 17:44
      Highlight Ich mag die USA (das Land) auch nicht, genau aus den Gründen wie Sie es sagten. Dennoch sind nicht alle Amis für Krieg und Ausgrenzung gewisse Religionen / Herkünfte. Ihr Abweisen von Amerikanern ist übrigens nicht besser. Stellen Sie sich vor Sie sind im Ausland und dann heisst es: Sie dürfen hier nichts kaufen.
      12 1 Melden
    • Froggr 30.01.2017 17:45
      Highlight Mortiferus: Das ist höchstgradig Rassistisch. Ich hoffe Ihnen ist das bewusst.
      19 8 Melden
    • Richu 30.01.2017 19:23
      Highlight @mortiferus: Mit deiner Einstellung gegen "unschuldige" Amerikaner würde ich deinem Arbeitgeber raten, dich umgehend zu entlassen. Auch die Arbeitslosenversicherung Leuten wie du, wegen rassistischem Verhalte, keine Entschädigungen auszahlen! Sollte der Laden dir persönlich gehören, müssten dich infolge deinem Verhalten gegen Amerikaner möglichst viele Kunden boykottieren.
      6 3 Melden
  • Blitzchen-Lover 30.01.2017 15:54
    Highlight Aber immer noch den ganzen Text mit Anglizismen durchsetzen. So "cool"...
    31 29 Melden
    • Kian 30.01.2017 15:56
      Highlight I know.
      80 12 Melden
    • Saraina 30.01.2017 17:11
      Highlight Die USA ist eben gar nicht der Ursprung des Anglischen...
      19 3 Melden
    • Blitzchen-Lover 30.01.2017 17:30
      Highlight @Seraina: aber vor den USA war Französisch "in". Finds einfach lustig dass gerade USA - Hasser oft exzessiv Anglizismen verwenden. Weil man so hip und urban ist.
      10 20 Melden
    • mister_michael 30.01.2017 17:45
      Highlight Naja es gibt ja auch noch andere englischsprachigen Länder. ;)
      18 1 Melden
    • Saraina 30.01.2017 17:59
      Highlight Ist Kian ein USA Hasser? Eigentlich ist es doch eher umgekehrt, schliesslich ist ihm die Einreise dorthin erst erschwert und jetzt verwehrt. Er steht meines Wissens nicht vor der Botschaft und ruft antiamerikanische Parolen. Dass einem die Einreise verweigert wird, weil man aufgrund der Herkunft automatisch zum Feind erklärt wird, finde ich schon noch speziell.
      24 4 Melden
  • Denk nach 30.01.2017 14:51
    Highlight Irgendwie habe ich immer gedacht die Leute sind eigentlich nett... die Amis, nur die Politik ist Mist und Korrupt.

    Jetzt muss ich doch sagen, ca. 50% haben ihn gewählt und wussten, dass dies eines seiner Wahlkampf versprechen war.

    Will ich also in ein Land, wo jeder 2. eine solche Haltung unterstützt? Eher nicht...

    Irgendwie schade, die Natur ist schön!
    32 8 Melden
    • De4us 30.01.2017 16:13
      Highlight Ich war jetzt schon 7mal in den USA. Mit vielen Menschen in Kontakt gekommen und nur gutes erfahren. Eine Kellnerin hat mich sogar nach 2 Jahren wiedererkannt und das in Manhatten. Ich habe mit der Politik nicht viel am Hut. Das Land ist toll und die (meisten) Menschen auch. Ein anderes Land mit anderen Gesetzen... wir müssen nicht alles verstehen. Soll sich aber jeder selber ein Bild machen, bin auch froh wenn nicht alle in die USA reisen... dann wirds günstiger für mich 😃
      17 11 Melden
  • poesie_vivante 30.01.2017 14:43
    Highlight Für in die meisten nicht-EU-Länder reisen zu dürfen, braucht man als Schweizer als Schweizer ein Visum. Wo ist das Problem, wenn das nun auch für die USA gilt?
    21 89 Melden
    • solani 30.01.2017 15:17
      Highlight Die Leute dürfen trotz Visum nicht einreisen.
      44 1 Melden
    • Monti_Gh 30.01.2017 15:48
      Highlight In welche Wohlstandblase lebst du?
      23 3 Melden
    • Stachanowist 30.01.2017 15:58
      Highlight @ poesie

      "Für in die meisten nicht-EU-Länder reisen zu dürfen, braucht man als Schweizer ein Visum."

      Ziemlich falsch. Sie können mit dem Schweizer Pass visumfrei in Dutzende weitere Länder visumfrei einreisen, unter anderem können Sie sich fast auf dem ganzen amerikanischen Kontinent frei bewegen. Schauen Sie sich mal diese Karte an.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Pass#Visumfreie_und_visumpflichtige_L.C3.A4nder
      29 1 Melden
    • Majoras Maske 30.01.2017 17:50
      Highlight Und in vielen grauen Staaten von der Karte kommt man auch mit dem "on arrival"-Visum rein. Man muss also einfach am Flughafen 50 - 100 $ bezahlen und das war's.
      8 1 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 14:16
    Highlight Kian (watson-Liveticker):

    "Die Schweiz bemühe sich momentan, möglichst eindeutige Informationen von den US-Behörden zu erhalten, heisst es in einer Stellungnahme Bundesrat Didier Burkhalter,"

    --> die Konfusion greift über...

    "Man behalte sich alle Massnahmen vor, um die Rechte betroffener Schweizer Bürger zu wahren. Dies betreffe insbesondere Personen, die neben der Schweizer Staatsangehörigkeit auch das Bürgerrecht eines der betroffenen Staaten besitzen."

    Wie wäre es, wenn du dich in die USA aufmachst, um "alle Massnahmen" zum Schutz deiner Rechte zu informieren per Liveticker zu testen?
    28 4 Melden
    • Kian 30.01.2017 14:21
      Highlight Hallo Lorent, eine interessante Idee.
      26 3 Melden
    • Palatino 30.01.2017 14:25
      Highlight Die Reise von Kian würde schon am Check-in in Kloten enden.
      40 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 14:29
      Highlight Ich kenne übrigens auch einige Amerikaner (mit gültigem amerikanischem Pass), die wegen ihrer friedensfördernden, politischen Tätigkeiten in der Schweiz (zB. für die FARC-EP oder die PKK) nicht mehr in die USA reisen können, weil ihnen dort unfaire Verfahren wegen Terrorismus-Unterstützung drohen.
      29 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 14:54
      Highlight Palatino: Vermutlich wäre das so. Es würde mich allerdings interessieren, wie dann diese vorbehaltenen "alle Massnahmen" zum Schutz der Rechte von Schweizern konkret aussehen, und was sie allenfalls bewirken. Ich kann mir gut vorstellen, das Kian eine Ausnahmebewilligung erhält.

      Ausserdem würde mich auch interessieren, ob sich die Fluggesellschaft in Kloten nicht strafrechtlich dafür verantworten müsste, wenn sie in Kloten (und weltweit) mithilft, solche rechtswidrige US-Dekrete zu verwirklichen.

      Konsequenterweise müsste die Swiss (u.a.) alle Flüge in die USA streichen.
      6 1 Melden
    • boris78 30.01.2017 15:22
      Highlight Pkk und friedensfördent? Habe ich was verpasst??🤔
      14 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 16:06
      Highlight Anscheinden, boris78.

      Die offizielle Sprachregelung lautet seit Jahrzehnten:

      "Die Schweiz ist relativ sicher vor Terror dieser oder anderer Organisationen, weil diese die Schweiz als Rückzugsgebiet nutzen."

      Konkret: Die Schweiz bietet diesen Organisationen Schutz (zB. mit Aufenthaltsgenehmigungen für deren Kadermitglieder), verlangt allerdings zwingend die Einhaltung der Genfer Konventionen und Kontrollen durch das IKRK.

      In diesem Sinne sind PKK und FARC-EP in der Schweiz. Zahlreiche Anwälte und Berater helfen, friedliche und diplomatische Lösungen zu finden. Sind das alles Terroristen?
      8 2 Melden
    • bokl 30.01.2017 16:07
      Highlight @Lorent Patron
      Sie hilft nicht mit, die US-Dekrete zu verwirklichen. Ein US-Gesetzt verpflichtet die Fluggesellschaften Passagiere, welche nicht in die USA einreisen dürfen auf eigene Kosten wieder auszufliegen.
      Da Trumps Dekret momentan laut US-Recht gilt, würden sich die Fluggesellschaften selber wirtschaftlich schaden, wenn sie Passagiere mit entsprechender Staatsangehörigkeit in die USA fliegen. Und in keinem Rechtsstaat kann jemand gezwungen werden, sich selber zu schaden.
      10 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 16:28
      Highlight Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, bokl. M.E. ist das eine billige Schutzbehauptung. Vor Gericht würde sie evtl. keinen Bestand haben.

      Wenn man rechtswidrige Befehle irgendeines ausländischen Führers befolgt, dann kann man sich unter Umständen selber strafbar machen, umsomehr
      1. die Rechtswidrigkeit offensichtlich ist, und
      2. durch das strafbare Verhalten auch eigene Bereicherungsabsichten befriedigt werden.

      In der Schweiz erleben wir schon eine geraume Zeit den langen Arm der US-Justiz. Es wird Zeit, die CH-Justiz wenigstens noch in der Schweiz durchsetzen.
      2 1 Melden
    • bokl 30.01.2017 17:02
      Highlight @Lorent Patron
      Es werden keine Befehle irgendeines Führes befolgt.

      Fakt ist:
      - Am Ankunftsflughafen gelten (logischerweise ) die Gesetze des Ankunftslandes und die müssen natürlich befolgt werden. Selbiges erwarten wir ja auch bei unseren internationalen Flughäfen.
      - Die Fluggesellschaften wollen sich ja nicht berreichern (was wohl wirklich strafbar wäre), sondern sich vor Kosten (Rückführung auf eigene Kosten) bewahren.

      Den Fluggesellschaften kann man m.M. nichts vorwerfen. Ich wäre sogar froh um eine Info vor dem Abflug. Einmal über den Atlantik und zurück für nix ja kein Vergnügen.
      5 0 Melden
    • Saraina 30.01.2017 17:18
      Highlight Nicht nur die USA verpflichtet Airlines, Passagiere ohne Einreisebewilligung wieder zurückzufliegen. Das ist internationaler Standart. Auch bei Flügen aus nicht Schengen-Staaten in die Schweiz wird am Gate nochmal der Pass oder das Visa kontrolliert. Das ist nicht im geringsten rechtswidrig. Genausowenig wie das Dekret Trumps. Es steht tatsächlich in seiner verfassungsmässigen Macht, die Einreise für bestimmte Staatsangehörige einzuschränken.
      5 1 Melden
    • boris78 30.01.2017 17:21
      Highlight Pkk wird offiziell als eine Terror Organisation eingestuft. Was gibt es da noch zu diskutieren???
      2 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 17:22
      Highlight bokl: Fakt ist allerdings auch, dass die Fluggesellschaften hier in der Schweiz (zB. in Kloten) eine Selektion ausführen, die eventuell schweizer Rechtnormen verletzen.

      Ich meine, wenn die Aussortierung (direkt oder indirekt) dadurch begründet wird, dass jemand eine doppelte Staatsbürgerschaft hat (oder einfach weil er Muslim ist), dann geht das etwas gar weit. Ich finde, dann sollte dieser strittige Sachverhalt (inkl. den Ausreden der Fluggesellschaften) in einem fairen Verfahren vor einem unabhängigen schweizer Gericht beurteilt werden.
      0 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 17:39
      Highlight boris78: In der Schweiz gilt die PKK nicht als Terrororganisation, und sie darf hier (mit einigen Auflagen und Einschränkungen) ganz legal operieren.
      4 3 Melden
    • bokl 30.01.2017 17:40
      Highlight @Lorent Patron
      Zum letzten Mal: Die Selektion wird werder von der Fluggesellschaft, noch nach Schweizer Recht gemacht. Bei der Selektion gilt der Zielflughafen, da gilt US-Recht und da gilt Trumps Dekret (noch).

      Ein Schweizer Gericht hätte nur zu Beurteilung ob die Fluggesellschaft verpflichtet ist einen Passagier über den Atlantik zu fliegen, den sie laut Gesetz in den USA auf eigene Kosten wieder zurückfliegen müsste. Und da würde wohl kein Gericht länger als 5 Minuten brauchen um diese Reise als unsinnig zu bewerten.
      6 0 Melden
    • Saraina 30.01.2017 18:03
      Highlight Die Leute werden von den Airlines aussortiert, weil sie keine Einreiseberechtigung haben, nicht wegen ihrer Staatsbürgerschaft oder ihrer Religion. Die Airlines verhalten sich konform mit den internationalen Vereinbarungen, welche die Luftfahrt regeln. Übrigens sind auch Piloten und Flight Attendants der 7 Länder betroffen. Emirates z.B. hat deswegen die Einsatzplanung ändern müssen.
      6 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 18:34
      Highlight Es geht darum, dass die Aussortierung am Flughafen Kloten objektiv (unter anderem) allenfalls den Tatbestand der Rassendiskriminierung erfüllt. Dies zu beurteilen obläge einem schweizer Gericht.

      Angenommen, das Gericht würde dem zustimmen, würde es bedeuten, dass die Fluggesellschaften Flüge in die USA nur durchführen können, wenn sie sich nach schweizer Recht strafbar machen. Ergo müssten sie alle Flüge streichen und ihre Bereicherungsabsichten ans Bein streichen.

      Generell sind sittenwidrige Verträge ungültig und nichtig. Insofern macht ein Rückgriff auf IATA-Richtlinien wenig Sinn.
      1 3 Melden
    • boris78 30.01.2017 20:01
      Highlight Dann schau dir mal wieviele Anschläge es von der pkk in der Türkei gab für die sich auch offiziell bekannt haben.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 21:23
      Highlight boris78: Die Anschläge der PKK in der Türkei entsprechen - so krass es klingt - den Genfer Konventionen. Die Genfer Konventionen erlauben Kombattanten Angriffe auf Gegner, verbieten nur Angriffe auf Zivilbevölkerung, und gebieten strenge (vom IKRK überprüfbare) Regeln zum Umgang mit Gefangenen und Zivilisten unter deren militärischen Kontrolle.

      Die Angriffe der PKK richteten sich stets "nur" gegen türkische Sicherheitskräfte.

      Sofern du der PKK Verletzungen der Genfer Konventionen vorwerfen willst (und das beweisen kannst), stellt dir die Schweiz umfangreiche Rechtsmittel zur Verfügung.
      3 0 Melden
  • HerrOber 30.01.2017 14:13
    Highlight Same here: 1 Ferientag + 262 Stutz Auslagen, nein danke. Mein Visum ist in Januar abgelaufen, ich werde ihm aber nicht mehr erneuen. In den USA fühle ich nicht mehr als Besucher Willkommen.
    31 7 Melden
  • Silent_Revolution 30.01.2017 14:07
    Highlight Interessant, dass die USA Bürgern von Staaten die Einreise verwehrt, die deren Politik aktiv mitzerstört hat. Für einen solchen Entscheid gäbe es wohl für jeden anderen Staat unmittelbar internationale Sanktionen.
    Nur die Kriegsverbrecherbande aus Amerika scheint durch hiesige Arschkriechpolitiker unantastbar. Auch der sinnloseste aller Konflikte im Irak ging ohne politische Kritik und Sanktionen über die Bühne.
    51 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 14:43
      Highlight "Für einen solchen Entscheid gäbe es wohl für jeden anderen Staat unmittelbar internationale Sanktionen."

      Die Schweiz könnte/müsste eigene Sanktionen ergreifen. Schliesslich nennt sich die Schweiz ein souveräner Staat.

      Im Rahmen der diplomatischen Guten Dienste vertritt die Schweiz die Interessen der USA im Iran.

      Bedingung für die Annahme solcher Mandate MUSS die bedingungslose Anerkennung und Beachtung der Genfer Konventionen sein.

      In diesem Sinne müsste die Schweiz bei der USA vorstellig werden, und mit der Rückgabe des Iran-Mandats drohen, falls die USA weiterhin auf Genf spuckt.
      28 5 Melden
    • Maett 30.01.2017 15:30
      Highlight @Lorent Patron: "Bedingung für die Annahme solcher Mandate MUSS die bedingungslose Anerkennung und Beachtung der Genfer Konventionen sein." - sehe ich nicht so. Das wäre Beihilfe zur Beendigung der letzten Formen von Dialog, was ich nicht für besonders förderlich halte. Ist ja nicht so, dass wir durch diese Mandate nur Nachteile in Form von Aufwand und Kosten hätten.
      8 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 16:42
      Highlight Maett: Im Gegenteil. Die Einhaltung der Genfer Konvention ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Dialogs und die Möglichkeiten der UN/Genf und des IKRK. Sie garantiert Neutralität. Alles andere ist nicht Dialog sondern Kriegsgemetzel.

      Ausserdem meine ich mit "MUSS" nicht eine Option, zu der sich die Schweiz freiwillig entscheiden könnte, sondern eine Pflicht, welche die Schweiz erfüllen MUSS. Ihre territoriale Unversehrtheit hängt an der Verpflichtung zur "immerwährenden bewaffneten Neutralität" (1815/1848), und an ihren Waffen: das IKRK (1863) und die Genfer Konventionen (ab 1864).
      0 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 30.01.2017 16:47
      Highlight oder anders ausgedrückt Maett:

      Wenn sich die Schweiz ihrer Verpflichtung zur "immerwährenden bewaffneten Neutralität" entzieht, dann setzt sie letztlich nicht weniger als ihre territoriale Unversehrtheit auf's Spiel.

      Und ich meine, damit sollte die Schweiz eher nicht pokern.
      1 4 Melden
    • Denk nach 30.01.2017 17:27
      Highlight @Maett, sehe ich auch so. Grundsätzlich wenn man es soweit verbockt hat, dass nicht mehr geredet wird, ist meistens auch entsprechend die Konvention bereits verletzt worden (Kuba mit der Schweinebucht, etc.). Dann ist vermitteln zur Deeskalation sinnvoll.
      2 0 Melden
    • Maett 30.01.2017 18:34
      Highlight @Lorent Patron: und was hat das jetzt mit der UN und dem IKRK zu schaffen? Der Dialog wird von der Botschaft aus geführt.

      Wenn es aufgrund von unübersichtlichen internationalen Statuten nicht positiv ist, wenn die Schweiz die USA vertritt, dann sollte man den USA halt mitteilen, dass man den Service nur noch inoffiziell fortführen wird.

      @Denk nach: eben. Jetzt wo's endlich mal Grund für Dialog gäbe, muss man sich doch nicht zurückziehen. Dialogsende ist meist Kriegsbeginn. Anderen ist die punktgenaue Einhaltung von sowieso reformbedürftigen Bestimmungen aber viel wichtiger.
      2 0 Melden
  • danny34a 30.01.2017 14:03
    Highlight ….die produziert wird, und so weiter und so fort.
    Klar, ich hatte auch tolle unvergessliche Momente, aber leider stellte ich im Alltag bei der mittleren bis unteren Schicht zu viele Negative Lebensaspekte fest.
    Mein Fazit damals war: Wenn Du Geld und Zeit hast, dann ist es Geil in den USA. Musst du aber arbeiten und alles finanzieren, mit einem 0815 Job, dann ist es verdammt hart.
    Ich war nicht auf jobs angewiesen, aber habe viele Menschen kennengelernt, deren Leben kein Zuckerschlecken war.
    Seitdem hatte ich nie mehr, das Bedürfnis wieder zurück in die USA zu reisen. Egal wer Präsident ist.
    20 4 Melden
  • danny34a 30.01.2017 14:03
    Highlight Bin vor knapp 20 Jahren das letzte mal aus den USA nach hause gekommen und werde den Moment im Tram in Bern nie mehr vergessen (war 18 Monate dort). Ich war überglücklich wieder daheim zu sein.
    Ich hatte sozusagen die Nase voll, vom ganzen Rassismus (Schwarz vs. Weiss und umgekehrt), diesen Ständigen Kontrollen des alters wegen, die Oberflächlichkeit, die Bequemlichkeit, die "hire and fire" und "the bigger the better" Mentalität, dieses künstliche Konservativ sein, das billige schlechte Essen (gesund = teuer), die Gewalt die zu jeder Tageszeit live übertragen wird, die enorme Verschwendung...
    47 8 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 16:41
      Highlight Zur Ehrenrettung: Das System, das die Amerikaner unterstützen, gefällt mir auch nicht. Dass sie jedoch mehr Herz zeigen, als wir Europäer, mehr Courage haben und auch wesentlich freundlicher und offener - sogar mit Ausländern, liebe Schweizer! - umgehen, macht sie sympathisch. Dass sie widersprüchlich sind, was ihre politischen und sozialen Ansichten sind, ist eine andere Geschichte.
      3 1 Melden
    • danny34a 30.01.2017 17:01
      Highlight @Highway 50
      Klar gibt's das bei uns auch. Aber lange nicht in demselben Ausmass. Verstehst du überhaupt die Bedeutung von "hire and fire"? Das kann heissen, am Montag hast du einen Job und am Freitag schon wieder die Kündigung. Da kannst du danach nicht einfach auf's RAV gehen. Auch nach 10 Jahren beim gleichen Arbeitnehmer. Wenn du nicht genug für schlechte Zeiten angespart hast, landest du Schnell auf der Strasse, oder Du musst jeden Job nehmen den du bekommst ob's dir passt oder nicht.
      7 1 Melden
  • Ylene 30.01.2017 13:59
    Highlight Etwas sehr kurzsichtig... Es geht hier doch nicht darum, das Ober-Opfer zu küren! Mit der gleichen Logik könnte ich sagen, ich als Bisexuelle bin glücklich mit einem Mann verheiratet, also ist mir wurst, dass ich hier keine Frau hätte heiraten und mit ihr Kinder adoptieren können. Und die letzten beiden Sätze sind nicht gerade schlau. Trump ist nicht USA, wie man ja gerade schön sieht. Peinlich ist auch von Obama (hat ja ursprünglich die Einreisebedingungen gegen die 7 verschärft) und Trump, dass man schön inkonsequent Saudiarabien und die Golfstaaten (Terrorfinanzierer) schont. Geld halt...
    41 6 Melden
  • Wilhelm Dingo 30.01.2017 13:47
    Highlight Super Statement, danke.
    33 11 Melden
  • Pitsch K. Matter 30.01.2017 13:46
    Highlight Naja er hat im Wahlkampf schon angedeutet, dass er solche Sachen machen wird und da er demokratisch gewählt ist, muss man als Demokratiebefürworter solche Entscheidungen akzeptieren, solange es den Rechtsstaat nicht tangiert.

    Kann man die iranische Staatsbürgerschaft nicht aufgeben, wenn man Doppelbürger ist. Wenn ja, verstehe ich nicht, wieso man dies nicht tut, wenn man mit dem Konflikt USA-Iran nichts zu tun haben will. Wenn nein, habe ich Verständnis.

    17 49 Melden
    • INVKR 30.01.2017 14:08
      Highlight Die Vorkommnisse, die im drittletzten Absatz erwähnt werden tangieren aber definitiv den Rechtsstaat...
      10 1 Melden
    • Hierundjetzt 30.01.2017 15:01
      Highlight Fabio: Dem Vernehmen nach entlässt der Iran niemanden als Bürger (oder so ähnlich). Das heisst, auch wenn Du aktiv deinen Pass zurückgeben willst, wird er vom Iran nicht angenommen.
      8 0 Melden
    • kaderschaufel 30.01.2017 15:32
      Highlight Dass er von einem Tag auf den anderen so ein "Gesetz" (gibt es ein besseres Wort? ) verhängt ist schon ein dick-move, es gibt Leute, die sich erst gerade für für ihre Verhältnisse viel Geld ein Visum besorgt haben, und es jetzt nicht brauchen können.

      Ich wäre mit dir einverstanden, wenn Trump zum Beispiel jetzt ankünden würde, dass man in einem Jahr nicht mehr einreisen darf.
      4 0 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:04
      Highlight Natürlich tangiert es den Rechtsstaat. Aber wir sind keine Experten, was die Verfassung der USA angeht. Und selbst wenn - die wird dann halt entsprechend angepasst. Trump wird alles verbiegen, was ihm nicht gefällt, bis entweder alle erschöpft aufgeben oder ihn entmachten. Aber bis zum Impeachment dürfen wir noch ein bisschen lachen und um die Zukunft des Planeten bangen.
      3 1 Melden
  • Mnemonic 30.01.2017 13:46
    Highlight Ich zweifle nicht daran dass es in den USA jede Menge tolle Leute gibt. Aber solange sich das Land aufführt wie ein hysterischer Teenager mit einer Pumpgun mach ich lieber Urlaub in Kanada. So. Jetzt blitzt mich...
    78 13 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:05
      Highlight Gute Idee. Die US-Städte sind sowieso langweilig, da kann auch Vancouver herhalten. Leider hat Kanada keine Wüsten und keinen einzigen Küstenstreifen, an dem man baden gehen kann :-(
      2 0 Melden
  • lily.mcbean 30.01.2017 13:42
    Highlight Wie kann eine Person die solch unüberlegte und einfach SAUdumme Aussagen macht bloss Beraterin werden, gopfridstutz? We need an alternative Conway.
    24 7 Melden
  • Izzyhard 30.01.2017 13:27
    Highlight America Inc.
    Das Vorgehen erinnert mich stark an CEO's von Grossunternehmen. Dort werden auch von oben Rasenmäher-Entscheudungen getroffen, die nicht bis ins Detail durchdacht sind. Inkl Kollateralschäden. Kein Problem solange der Tanker nicht untergeht...
    39 6 Melden
  • Subcomandante Narcos 30.01.2017 13:23
    Highlight als erstes würde ich mal die anglizismen bzw. amerikanismen weglassen, ihr opfers.
    36 71 Melden
    • zsalizäme 30.01.2017 13:44
      Highlight Seit wann ist die Mehrzahl von Opfer "opfers"?
      56 10 Melden
    • Peter Rohr 30.01.2017 14:13
      Highlight Opfers find ich gut…
      27 2 Melden
    • INVKR 30.01.2017 14:14
      Highlight Ironischerweise ist die Pluralbildung auf -s im Grunde ein Anglizismus (ausser bei Familiennamen).
      44 1 Melden
  • Majoras Maske 30.01.2017 13:18
    Highlight Ich hatte bisher eher das Bedürfnis nach Kanada zu gehen als in die USA. Und in der USA würden mich schon verschiedene Orten reizen wie New York oder New Orleans. Aber hingehen werde ich in den absehbaren Jahren nicht. Ich wollte schon vor Trump nicht prioritär dort hin und mit Trump schon gar nicht.
    33 6 Melden
    • lily.mcbean 30.01.2017 13:40
      Highlight Ach an Amerika sind nicht die Städte das Sehenswerte! Wenn Sie nach Amerika gehen müssen Sie umbedingt in die Natur! DIE verschlägt einem den Atem!
      29 6 Melden
    • Majoras Maske 30.01.2017 15:29
      Highlight Okay :-) Falls ich mal in den USA sein werde, werde ich wohl nicht nur in den Städten sein.
      2 1 Melden
    • speaker33 30.01.2017 15:49
      Highlight Die Nationalparks sind das Sehenswerte in den USA. Yellowstone, Yosemite usw.
      5 0 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:08
      Highlight New Orleans ist phantastisch, San Francisco und New York auch. Das wars. Europa hat schönere Städte, mehr Kultur, mehr Gegensätze. Nicht jammern - es gibt auch andere Reiseziele, die 11 Flugstunden entfernt liegen. Diese USA-Begeisterung vieler Schweizer kann ich sowieso nicht nachvollziehen ;-)
      4 1 Melden
  • Chili5000 30.01.2017 13:12
    Highlight Wie nennt man eine Demokratie bei der nicht die Mehrheit entscheidet?
    22 10 Melden
    • Thinktank 30.01.2017 13:39
      Highlight Schweiz
      35 47 Melden
    • Silent_Revolution 30.01.2017 13:50
      Highlight Eine Demokratie bei der die Mehrheit entscheidet nennt man Utopie.
      9 3 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:09
      Highlight Der Sozialismus hat sich doch irgendwie so verstanden. 99,7 % sind für die Regierung - also eine perfekte Demokratie, oder nicht? :o)
      2 0 Melden
    • Chili5000 30.01.2017 19:02
      Highlight Ja Ja, Schlaumeier seid ihr ja alle :), ich habs auch mehr auf den Artikel bezogen und die Wahl von Trump. Wenn man schon den Präsidenten wählt dann sollte doch die Mehrheit der stimmen entscheiden. Diese System ist doch einfach verkorkst! So wurde ja schon George W. gewählt...
      2 1 Melden
  • Wehrli 30.01.2017 13:08
    Highlight Du bist nicht das Opfer aber trotzdem Opfer, möchtest Jammern, aber nicht mit all den anderen Hippster Jammeris sondern als nicht-Betroffener, betroffener Jammeri. Oder?
    32 30 Melden
  • Hoppla! 30.01.2017 13:03
    Highlight Schön reagieren manche so verständnisvoll auf Kollektivbestrafungen. Ob es auch so wäre wenn auf Grund einiger Banker kein Schweizer mehr einreisen dürfte?

    Ich war einmal in de USA. Sehr schön, aber ich mache mich für keinen Trip zum Affen. Deshalb wird es vorerst so bleiben.
    37 8 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:37
      Highlight Die Einreise mit Visa waiver dauert 10 Minuten. Und den Tibet bereisen aber die KP verurteilen geht doch irgendwie?
      9 9 Melden
    • Hoppla! 30.01.2017 14:04
      Highlight Mag sein. Aber wieso sollte ich dies machen?

      Es gibt dutzende andere, genau so wunderschöne Ländern in denen man als Gast begrüsst wird ohne die nötige Bittstellung für eine Einreise. Aber jeder wie er will.
      8 2 Melden
  • saukaibli 30.01.2017 13:00
    Highlight "Für seine Beraterin Kellyanne Conway sind auch das keine Opfer." Ja nee, ist klar, das sind einfach alternative Gewinner.
    130 8 Melden
    • Doeme 30.01.2017 13:14
      Highlight Alternative winners. Hmm, klingt gut.
      47 5 Melden
    • Majoras Maske 30.01.2017 15:35
      Highlight Ich seh's schon kommen:

      "Die alternativen Gewinne an der Börse bereitet den Aktionären auch heute wieder einen andersartigen Freudentaumel. Die unkonventionelle Euphorie ist auf die grossartige Wirtschaftsstrategie unseres Präsidenten zurück zu führen!"
      4 1 Melden
    • Saraina 30.01.2017 17:22
      Highlight Der ist gut, Majoras Maske! Du hättest Potential für Washington diese Saison!
      2 2 Melden
  • Menel 30.01.2017 12:54
    Highlight Ich mag Amerika immer noch. Ihre Politik ist nur gerade...naja, wie soll man das anständig ausdrücken...etwas "ver-rückt"...
    41 13 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:38
      Highlight Amerika braucht das. Erst wenn es kocht wie in einem New Orleans Bordell der 70er besinnen sich die Amerikaner wieder. Jetzt brauchts etwas Wahnsinn gegen die grassierende Angst und Korrektheit.
      12 5 Melden
  • Citation Needed 30.01.2017 12:50
    Highlight Hat die Conway-Schnepfe tatsächlich unbescholtene Leute mit dem Hinweis abgekanzelt, die Opfer von 911 seien schlimmer dran als sie? Ugh..
    OK, scheinbar nimmt man also längerfristig die Muslime ins Visier, vorerst nur die aus Ländern, die von der Obama-Admin schon mit härteren Einreiseauflagen belegt worden waren. Wie führt das zu mehr Sicherheit? Zwischen 1975 und 2015 war keiner aus diesen Ländern für Attentate auf Amerikaner verantwortlich. Islamistische Täter (Boston, Orlando, San Bernardino) kamen von anderswo und leb(t)en schon im Land. Kommt als nächstes der gelbe Stern, äh, Halbmond?
    93 10 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:40
      Highlight Das ist nicht die Conway-Schnepfe, da darf man ruhig unkorrekt von Sch.... reden.
      10 3 Melden
    • Citation Needed 30.01.2017 15:42
      Highlight Wehrli: Schlange? :-)
      3 1 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 19:59
      Highlight ... mpe
      1 0 Melden
  • Hierundjetzt 30.01.2017 12:44
    Highlight Merci Kian für Deine persönlichen, unaufgeregten Zeilen 👌🏼☺
    51 9 Melden
  • Angelo C. 30.01.2017 12:44
    Highlight Einerseits von der wahren Lawine täglicher Trump-Artikel of schier erdrückt, geht mir der eine oder andere inhaltlich auch mal echt auf den Sack, was ja durchaus erlaubt sein mag.

    Andererseits gefällt mir diese Betrachtungsweise Kians, die vorab aus seiner persönlichen Betroffenheit resultiert, nicht übel, d.h. wie er für sich damit umgeht.

    Recht hat er aber auch damit, dass die Allerbetroffensten sicherlich die Rückkehrer sind, die im falschen Moment international irgendwo unterwegs waren.

    Das Allermindeste wäre m.E. gewesen, die neue Regelung an ein kommendes fixes Datum zu knüpfen...



    53 3 Melden
  • Alex23 30.01.2017 12:44
    Highlight Und noch was, komischerweise gehört Saudi Arabien nicht zu den betroffenen Ländern. Trump, der wiederholt den 11. September bei seinen Erklärungen bemüht hat, scheint nicht zu wissen, dass 15 der 19 Verantwortlichen dort zu Hause waren. Aber zu den Saudis hat er wohl die besseren Geschäftsbeziehungen ....
    107 5 Melden
    • Nosgar 30.01.2017 12:52
      Highlight Pakistan und Afghanistan ebenso wenig.
      32 2 Melden
    • Scaros_2 30.01.2017 13:02
      Highlight Die Saudis sind halt ein grosser Gläubiger der USA und bekanntlich gehst du nicht gegen die Hand vor welche dich füttert.
      41 2 Melden
    • mrmouse 30.01.2017 13:03
      Highlight ... denk an seine Golfplätze. Kein Land wo er Business hat wurde gesperrt...
      32 2 Melden
    • Soulrider 30.01.2017 13:12
      Highlight Die Saudis haben halt viel Geld und Öl.
      19 1 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:12
      Highlight Einer der Terroristen hat in Hamburg studiert. Trump sollte nun auch Hamburger nicht ins Land lassen ;-)
      2 2 Melden
  • Don Alejandro 30.01.2017 12:42
    Highlight Kanada bietet touristisch gesehen mindestens gleichviel. Mexico ist Hammer. Über Natur pur in der Baja California bis hin zu Rambazamba in Cancun. Die USA muss man nicht nur wegen dem eigenen Gewissen meiden...
    45 7 Melden
    • SanchoPanza 30.01.2017 12:52
      Highlight Ich mag sehr Kanada, aber zu sagen das es mindestens gleichviel bietet wie die USA ist schlicht falsch. Sorry.
      Aber ja, kombiniert man Kanda mit Mexiko - BINGO! :-)
      14 2 Melden
    • dä dingsbums 30.01.2017 13:05
      Highlight Beim Flug buchen einfach darauf achten, dass man nicht in den USA umsteigen muss.
      18 1 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:09
      Highlight Den Gewissen? Ui, Überheblichkeit in Reinkultur. So als Tipp: You don't matter ...
      3 17 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:14
      Highlight Mexiko als Reiseland? Ähm...das ist so ein bisschen wie Syrien, nur ohne Bomben. Ein völlig unsicheres und korruptes Land. Zudem: Cancun ist völlig in amerikanischer Hand und Baja California ein endloser Streifen Straße, bis man am Ende in einem Luxusresort ankommt, das wieder von Amerikanern bevölkert ist. Also, ich finde das eine eher hirnrissige Idee.
      2 6 Melden
  • m.e. 30.01.2017 12:37
    Highlight auch als singulärer schweizerbürger habe ich mich mit der wahl trumps so arrangiert, dass ich nicht mehr in die usa gehe. genauso wie ich das regime in der türkei nicht mehr unterstütze. für meine ferien ist dies zwar schlecht, schafft aber ein reines gewissen.
    56 6 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:12
      Highlight Was hat das mit dem Gewissen zu tun??????? Chinesische Handykomponenten, afrikanische Rohstoffe aber nicht nach Amerika reisen? Sind umsere Hippster so peinlich einfach gestrickt? Für ein Gewissen brauchts erst mal Wissen, und nicht nur Newsbites von Watson
      20 18 Melden
    • moedesty 30.01.2017 13:49
      Highlight wo siehst du das er ein chinesisches Handy hat und nicht ein fairphone? so viel zum Thema wissen.

      dauerklugscheisser ahoi.
      7 5 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:16
      Highlight Finde ich gut, mache ich genauso. Dazu kommen folgende Länder: Alle, die eine muslimische Staatsreligion haben, denn sie sind grundsätzlich anti-demokratisch, das zunehmend rassistische Polen und Tschechien, Ungarn sowieso, Russland geht überhaupt nicht, Weißrussland, Ukraine kann man auch weglassen. Schön bleibt Spanien, Island, Australien kann man machen, Kanada und Tahiti. Es wird ein bisschen eng für politisch korrekte Ferien in der Welt ;-)
      1 0 Melden
    • Don Alejandro 30.01.2017 17:39
      Highlight @Wehrli; Gewissen ist individuell, Wissen hingegen nicht. So als Hinweis bezüglich post- und alternativen Fakten.
      2 0 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 19:22
      Highlight Fairphone ... uhhh .. in fairwhite oder goodgreen? Kleingeister ... trump ist der passende Teufel zu euch selbstgerechten Engeln.
      1 1 Melden
  • atomschlaf 30.01.2017 12:35
    Highlight Bezüglich der Green Card-Inhaber ist man bereits zurückgerudert:

    "The White House pulled back on part of Mr. Trump’s temporary ban on visitors from seven countries by saying that it would not apply to those with green cards granting them permanent residence in the United States. By the end of the day, the Department of Homeland Security formally issued an order declaring legal residents exempt from the order."

    https://www.nytimes.com/2017/01/29/us/politics/white-house-official-in-reversal-says-green-card-holders-wont-be-barred.html
    24 0 Melden
  • Alex23 30.01.2017 12:32
    Highlight Gut gesagt, wenn auch bedrückend. Wie man es dreht und wendet.
    Auch mir ist die Lust an einer Amerikareise erstmal vergangen.
    Wie an anderer Stelle schon gesagt, mache ich mir über die weltpolitischen Auswirkungen dieser Politik grosse Sorgen. Trump hat eine schwere Persönlichkeitsstörung und neben ihm sind Leute, die aus Eigennutz seine Sekundanten spielen. Alle, wie sie da stehen.
    Kellyanne Conway z.B. bereitet mir nur noch Übelkeit, ebenso Bannon. Ach, eigentlich die ganze Bande.
    84 8 Melden
  • schoscho 30.01.2017 12:29
    Highlight Bitte nicht den Fehler begehen und jetzt irrationales generelles "USA-Bashing" betreiben. Man muss sich bewusst sein: nur 18% der in den USA lebenden haben Trump gewählt. Eigentlich ist mit grösster Sicherheit weit über 50% gegen Trump. Die Wahl war ein "Systemfehler" mit zahlreichen Ursachen. Unter anderem durch ein unfaires Wahlsystem, eine unseriöse Medienlandschaft und sicher auch durch mittlerweile genügend aussichtslose Wähler.
    39 41 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:17
      Highlight Hm, wie viele Stimmen hatte damals die NSDAP? 43,9 % - also nicht die Mehrheit. Was passiert ist, wissen wir. Also unterschätzen wir mal nicht die 47 %, die für Trump gestimmt haben!
      4 1 Melden
  • mein Lieber 30.01.2017 12:28
    Highlight Ich habe mich vor 20 Jahren schon entschieden nie in diesen Schurkenstaat zu reisen, so what?
    45 25 Melden
    • Charlie Brown 30.01.2017 13:26
      Highlight @Schurke: Hmmm... Ich flog 1981 (also zu Beginn von Ronnies Amtszeit) von Genf nach New York nonstop. Lag es bei dir an der Fluggesellschaft? Oder verstehe ich dich irgendwie falsch? Wir mussten auf jeden Fall nicht an einen anderen Ort zur Zollkontrolle fliegen.
      4 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.01.2017 13:49
      Highlight @kleiner Schurke: Naja, die USA, schon ein paar ganz schöne Ecken und coole Städte. Mich hat es allerdings nicht derart aus den Socken gehauen, dass ich etwas verpassen würde, wenn ich nicht mehr gehen dürfte...
      3 3 Melden
    • Charlie Brown 30.01.2017 14:28
      Highlight @Schurke: Das war mit der guten alten swissair.
      2 1 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:21
      Highlight In Bangor landet man immer dann, wenn der Sprit aufgrund starker Gegenwinde über dem Atlantik nicht reicht. Und wenn man das Flugzeug verlassen muss, reist man offiziell ein und macht Immigration. Die erübrigt sich dann beim nächsten Flughafen, da der Flug von Bangor nach X ein Inlandsflug ist. Das war, nach meinem Wissen, noch nie anders.
      0 0 Melden
  • BB1899 30.01.2017 12:27
    Highlight Mir persönlich ist es auch egal, dass ich momentan nicht in die USA einreisen darf. Meinen restlichen Familienmitgliedern, welche beruflich mehrmals im Jahr dort auf Geschäftreisen sind, weniger.
    Es geht uns aber mehr ums Prinzip, welches uns so wütend macht. Auch ich jammere. Meiner Meinung nach zu Recht. Deine Grafik in einem anderen Artikel zeigt auch einen Grund dazu. Wie viele Anschläge wurden von den Iranern verübt? Wieso ist kein einziger Golfstaat auf der Liste, wenn es tatsächlich nur um die Sicherheit geht? Lange wird die Trump-Politik auf jedenfall nicht gut gehen.
    59 7 Melden
    • Don Alejandro 30.01.2017 12:44
      Highlight Die Antwort auf deine berechtigte Frage kennst du schon. Money rules the world. Saudi-Arabien hätte eher auf die Liste sollen.
      39 2 Melden
  • Randy Orton 30.01.2017 12:26
    Highlight Herr Nouripour jammert nicht, er hat seinen Fall ziemlich nüchtern publik gemacht. Aber als Vizechef der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe ist er wohl auch ein Stückweit darauf angewiesen in die USA zu reisen.
    44 3 Melden
  • JJ17 30.01.2017 12:25
    Highlight Wenn Omid Nouripour seinen iranischen Pass abgeben würde, hätte er wohl kein Problem mehr. Also nicht immer über die Anderen jammern, sondern selbständig nach einer Lösung suchen!
    26 112 Melden
    • Kian 30.01.2017 12:36
      Highlight Da muss ich ihn ein bisschen in Schutz nehmen. Den iranischen Pass abzugeben, ist nicht so einfach.
      85 8 Melden
    • Asmodeus 30.01.2017 12:53
      Highlight Genau. Und die unterdrückten Schwarzen sollen sich gefälligst weiss pigmentieren.

      Sie sind selber schuld, wenn Sie sich nicht um eine Lösung bemühen.
      41 3 Melden
    • The Origin Gra 30.01.2017 12:56
      Highlight @JJ17: Und dessen Familie, Freunde usw.? Ich kenne die Regeln für einen Iran-Besuch nicht, doch ich denke, das dürfte wieder Administrative Umstände bereiten.
      7 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 30.01.2017 13:09
      Highlight wenn man keine ahnung hat....

      1. kann man den iranischen pass wohl garnicht einfach mal abgeben, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Iraner_in_Deutschland#Mehrstaatigkeit

      2. können auch leute, die in einem der 7 staaten geboren sind und ihre staatsangehörigkeit irgendwanngewechselt haben, nicht mehr einreisen , s. https://twitter.com/nadhimzahawi/status/825445925275500545

      lesen bildet.
      26 1 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:24
      Highlight So ein Schwachsinn. Da sollen sich Menschen selbst verleugnen, nur damit sie der Trump-Administration gefallen? Das ist in etwa so, als hätte man den Juden im 3. Reich empfohlen, sich als Christen auszugeben, um damit das Handeln der Nazis zu rechtfertigen.
      6 1 Melden
  • Luca Brasi 30.01.2017 12:21
    Highlight Wenn die USA keine Forscher, etc. aus bestimmten muslimischen Ländern mehr haben will, dann kommen halt andere Staaten wie Großbritannien, Frankreich, China, etc. zum Handkuss. Der Globus ist gross.
    76 6 Melden
    • Zerpheros 30.01.2017 13:21
      Highlight Motto: Andere Länder haben auch hübsche Unis 😇
      20 0 Melden
    • Luca Brasi 30.01.2017 14:45
      Highlight Genau, wobei ich natürlich die Wut der Einzelnen verstehen kann, wenn man sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereitet hat, vielleicht noch fleißig Englisch-Vokabeln, etc. gebüffelt hat und sich um Wohnung, etc. gekümmert hat und dann wegen dem iranischen, etc. Pass das alles nichts mehr zählt. Finanzieller Aufwand und Chancen mit gewissen Koryphäen eines Fachs zusammenzuarbeiten für die Katz. Ich hoffe darum, dass diese Leute irgendwo anderes ihr Glück finden. In den USA scheint das nicht mehr so möglich zu sein. Pursuit of happiness? Farewell...
      2 0 Melden
    • Waedliman 30.01.2017 17:25
      Highlight Hmmmm, soooo viele Forscher gibt es in muslimischen Ländern nicht, denn statistisch betrachtet ist das Bildungsniveau dort eher schlecht und nur eine kleine Elite hat Zugang zu Universitäten. Und nicht unbedingt jeder möchte unbedingt in die USA.
      3 0 Melden
    • Luca Brasi 30.01.2017 18:49
      Highlight @Waedliman: Bedenken Sie aber, dass es auch Doppelbürger treffen kann, die vielleicht schon lange aus politischen Gründen ausgewandert sind. Vielleicht ist es keine große Zahl, aber für den Einzelnen, der vorher durch eine Sicherheitsprüfung musste und sich nichts zu schulden kommen lassen hat, ist es schon eine Enttäuschung.
      1 0 Melden
  • Chrigi-B 30.01.2017 12:19
    Highlight Ich reise generall in keine Länder wo die Einreise mühsam ist. Bleibe ich lieber in Europa als Stunden meiner Ferien mit der Einreise zu verschwenden.
    63 4 Melden
  • pun 30.01.2017 12:17
    Highlight Bin mit dem Artikel natürlich sehr einverstanden, aber den Aufhänger finde ich unverständlich. Nouripour hat nicht gejammert, sondern gesagt, dass man an seinem persönlichen Beispiel sehen kann, wie absurd die Regelung ist. Zugegeben, das wird jeder halbwegs denkende Mensch schon vorher gewusst haben und natürlich sind Menschen, die wegen Trumps Rassismus nicht zu ihren Liebsten können, stärker betroffen als der Autor dieses Artikels. Ich finde aber auch wichtig, zu zeigen, dass solche Erlasse nicht nur rassistisch sind, sondern auch einfach ein schlechtes weil völlig ungenaues Werkzeug.
    51 6 Melden
  • 45rpm 30.01.2017 12:17
    Highlight Ich sehe das auch so. War bisher noch nie in den USA und es gibt genügend schöne Orte auf der Welt.

    Manchmal lohnt es sich sogar die eigene Wohngegend genauer zu erkunden.
    Wer in Zürich lebt, dem empfehle ich mal sich einer Stadtführung anzuschliessen. Man erfährt Sachen, von denen man noch nie gehört hat ;)
    64 8 Melden
    • The Origin Gra 30.01.2017 12:57
      Highlight Komm mal ins Sarganserland 45rpm ;) Ich wohne da jetzt seit bald einem Jahr und habe noch längst nicht alles entdeckt. Ostschweiz sowieso
      9 0 Melden
    • Wehrli 30.01.2017 13:17
      Highlight Ohhschtachwiiz, ind Brodworscht. Seen it, done it. Bin nicht so begeistert vom Schweizer Ostblock.
      2 9 Melden
    • The Origin Gra 30.01.2017 13:42
      Highlight Wehrli, woher kommst Du den? Ich komme aus dem Kanton Bern und habe die Ostschweizer bisher besser verstanden als sie mich :D Aber ich habe auch keine Probleme die Walliser zu verstehen ;)
      7 0 Melden

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