International

Liebe Fleischverzichter, macht kein Ersatzfleisch, seid kreativer!

14.06.17, 16:56 06.09.17, 16:34

Ich ess gern Fleisch. Unser Redaktions-Foodie, der Baroni, auch. Was haben wir gejubelt! Weil der EU-Gerichtshof entschieden hat, dass Lebensmittel, die keine tierischen Produkte verwenden, auch nicht wie tierische Produkte heissen dürfen. Veganer Käse sei kein Käse, sagt der Gerichtshof. Wir finden das super. Wieso?

Weil die vegetarische, insbesondere die vegane Küche dazu neigt, eine Kultur des Ersatzes zu schaffen. Also Fleischgerichte so zu kopieren, dass sie zwar kein Fleisch oder anderes Tier enthalten, aber möglichst danach schmecken.

Wieso tun sie das? Weil sich Fleischverzichter heimlich eben doch nach Fleisch verzehren und nachts von einem in Butter ausgebackenem Wiener Schnitzel träumen? Aber nicht wollen, dass ihretwegen Tiere getötet werden, was man ja verstehen kann? Bloss: Wenn schon anders, wieso schaffen sie dann nicht etwas Eigenes?

Dies erwarte ich als Karnivorin von der fleischfreien Küche: keine Kopie, sondern eine Erweiterung. Eine alternative Esskultur. Oder auch einfach: etwas Feines!

Ist das zuviel verlangt? Oder lieben Veganer diesen tomatig-wässrigen Brei in der überteuerten Zürcher Veganbeiz, der sich «Tatar» nennt, tatsächlich? Finden sie sowas gut? Ich kann's mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Der Baroni in Action

3m 1s

Ein Food Snob, der über Food Snobs motzt

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Und wieso heissen die landwirtschaftlich fragwürdigen (Weizen! Soja! Monokulturen! Gentech!) Vegi-Produkte bei den Grossverteilern alle wie Fleisch? Bei der Migros gibt es «Grillspiesse», «Gehacktes», «Bratwurst», «Cordon Bleu», «Aufschnitt», «Ribs», «Schnitzel». Fühlt sich da das Fleisch nicht um seine Würde, seinen guten Ruf gebracht? Vor allem, weil so eine Quorn-Bratwurst höchstens nach den Schweissfüssen einer echten Bratwurst schmeckt?

Gut, ich wüsste jetzt auch nicht, wie man etwas Wurstförmiges umbenennen sollte. Genuss-Stange? Energie-Bengel? Quorn-Gurke?

Hiesige Profiköche hassen die fleischlose Küche, schliesslich basieren Europas Küchen nun mal einfach auf dem Tier und nicht auf dem Quinoa-Pflänzchen. Die Berner Köchin Annemarie Wildeisen sagte mir einmal, nichts sei schwieriger, als ohne Fleisch zu kochen, weil eine toll gemachte Rande aufwändiger ist als ein Stück Rindsfilet. Und weil man sich von Grund auf neue Gerichte ausdenken müsse. Neue!!! Die richtig gut schmecken!!!! Und auch so heissen!!!!!

Wie grossartig fleischloses Essen schmecken und aussehen kann, zeigt zum Beispiel der Instagram-Account bestofvegan. bild: instagram/bestofvegan

Leider findet man die Inspiration dafür nicht in der französischen Gourmet-Basisküche. Man muss sie schon anderswo suchen gehen. Im Mittelmeerraum, in Asien, an Orten, wo Fleisch bloss ein Teil des Gerichts, nicht seine Geschmacksgrundlage ist. Das indisch inspirierte Buffet bei Hiltl macht das vor, der wunderbare Yotam Ottolenghi beweist es oder Bangkoks Vegi-Göttin May Kaidee, deren Gerichte tatsächlich köstlich anders schmecken als die herkömmliche Thaiküche.

Kein Ersatz. Was Eigenes. Keine schwer verdauliche, gummiartige Seitanwurst, kein Allergien triggerndes Weizen-Schnitzel. Und auch keine wässrige Tomate. Essen, das Freude macht. Denn das sollte uns allen ja eigentlich gemeinsam sein.

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Brikne, 20.7.2017
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176Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:31
    Highlight Dieser Beitrag (rein inhaltlich) zusammengefasst: Veganer sind beim Essen(kopieren) das was die Chinesen beim Kopieren von allen anderen Gütern sind.

    Sieht alles nach einer Marke aus, klingt wie ein bekannter Brand - aber alles kopiert und gefälscht. Und Fälschungen mag eigentlich niemand.
    12 23 Melden
    • neutrino 15.06.2017 11:07
      Highlight Eher was die Japaner im Vergleich zu den Amerikanern im letzten Jahrhundert bei den Autos waren: die Japaner kopierten die Autos - mit dem Unterschied, dass bei ihren Autos halb so viel Sprit verbraucht wurde, und somit halb so viel Dreck in die Luft geblasen wurde.

      Ähnlich wie die Fleischfresser benahm sich auch die amerikanische Autoindustrie: selber sah man sich unfehlbar und auf dem richtigen Pfad - die Japaner, bzw. deren Autos, wurden somit wahlweise rassistisch beleidigt oder sonst Verfehlungen vorgeworfen.





      http://-
      9 8 Melden
    • Martiis 15.06.2017 11:24
      Highlight @enexpressbitte, nimm doch mal deinen Speiseplan unter die Lupe. Wenn du im Restaurant einen Coup bestellst, fragst du dann nach, ob sie Eis ohne künstliches Vanillin haben? Auf Getränke wie Redbull, Cola und Fanta verzichtest du strikt? Weil du nur natürliche Zitrönensäure und kein künstliches Säurungsmittel konsumierst?
      8 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.06.2017 07:34
    Highlight Ich liebe Fleisch und freu mich trotzdem jedes Mal auf das Hiltlbuffet im Strandbad Mythenquai!
    18 1 Melden
  • Newalley 15.06.2017 07:09
    Highlight first world problems😏
    21 2 Melden
  • neutrino 15.06.2017 06:58
    Highlight Ich habe unglaublich gerne Fleisch, und esse auch viel davon. Aber das Mindeste ist, dass ich wenigstens einsehe, dass mein Verhalten ökologisch äusserst fragwürdig ist.

    Überheblichkeit von uns Fleischessern ist fehl am Platz - Veganer "müssen" gar nichts, sie leisten schon genug für diese Erde - wir Fleischesser müssen uns Gedanken machen und "kreativ" sein. Vielleicht begreifen wir's dann, wenn alle Chinesen&Inder pro Kopf so viel Fleisch essen wollen wie wir (noch ist ihr Konsum pro Kopf massiv kleiner als in den US oder bei uns). Und vor allem, wenn sie nur Filets essen wollen wie wir.
    47 7 Melden
    • ShadowSoul 15.06.2017 11:37
      Highlight Danke für deine Worte!
      10 1 Melden
  • bcZcity 15.06.2017 06:37
    Highlight Quatsch, Bezeichnungen wie "Grillspiess" oder "Wurst" assozieren wir nur mit Fleisch weil es immer so war. Aber Tomaten darf man filetieren?? Liebe Fleischesser, gewöhnt Euch doch daran dass gewisse Bezeichnungen, ja auch Tartar, nicht explizit mit Fleisch in Verbdindung stehen, sondern die Form der Zubereitung darstellen. Eine Wurst ist am Ende eine Wurst, oder? Und ein Burger ein Burger, mit oder ohne Ham!

    Schnitzel? Jepp, gibt ja auch Orangen Schnitze, gecheckt?

    Btw. geschrieben von einem Fleischesser der eine Gmüselasagne genauso mag wie ein Steak.
    50 27 Melden
    • remeto 15.06.2017 07:03
      Highlight Tatare
      4 2 Melden
    • Bulgur 15.06.2017 10:26
      Highlight Word! Das Missverständnis liegt genau da, eine Wurst ist eine Form und bezeichnet an sich nichts tierisches, genau so wenige wie Gehacktes oder ein Spiess. Warum soll man nur Fleisch hacken und aufspiessen?
      Und dann noch der Seitenhieb von Simone Meier, dass Vegi-Produkte landwirtschaftlich fragwürdig seien: "(Weizen! Soja! Monokulturen! Gentech!)" Schon mal was von Kraftfutter gehört, möchte man die Dame fragen.
      Ja, auch ich esse Fleisch. Aber nicht besonders viel, und ich fühle mich dabei weder als Retter der Landwirtschaft noch als Retter der Welt.
      10 2 Melden
    • The fine Laird 15.06.2017 12:08
      Highlight Ein Schnitzel ist kein Schnitz, das Wort Burger ist vom Wort Hamburger abgeleitet und da ist Fleisch ein Hauptbestandteil und die Wurst wurde entstanden damit man alles vom geschlachteten Tier verwerten kann. Kann alles nachgelesen werden.

      At least you tried!
      8 9 Melden
    • bcZcity 15.06.2017 12:37
      Highlight Hey Klugscheisser, also ist deiner beschränkten Denkweise nach nur ein Sandwich mit Fleisch auch ein Sandwich, weil der Begriff damals entstanden?

      Und eine Wurst genauso, gibt nun eben solche ohne Fleisch, nennt man Variation. Cervelat ist auch eine davon.

      Think about it!
      3 1 Melden
    • The fine Laird 15.06.2017 18:03
      Highlight Bein Sandwich ist es egal da es nicht genauer definiert ist, sprich auch Käse, Fisch ect drin sein kann.
      Dass Cervelat eine fleischlose Variation ist, ist mir neu. Danke der Aufklärung.
      1 2 Melden
  • Capoditutticapi 15.06.2017 01:24
    Highlight Kennt jemand eine gute Seite im Netz um sich über vegane, vegetarische, pescetarische oder carnivorische Ernährung zu informieren? Grazie
    11 7 Melden
    • the bøll 15.06.2017 07:32
      Highlight watson.ch
      10 16 Melden
    • ShadowSoul 15.06.2017 11:38
      Highlight Welche Infos suchst du denn?
      7 0 Melden
    • Capoditutticapi 15.06.2017 13:37
      Highlight Aufklärung, z.B B12-Versorgung
      2 0 Melden
    • Capoditutticapi 15.06.2017 15:20
      Highlight Aufklärung hinsichtlich ökologie und bedarfsabdeckung(B12 z.B)
      2 0 Melden
    • ShadowSoul 15.06.2017 15:41
      Highlight http://www.peta.de/veganesleben
      Guck da mal rein.
      1 0 Melden
    • Capoditutticapi 15.06.2017 17:45
      Highlight Danke
      0 0 Melden
  • Chrutondchabis 15.06.2017 00:56
    Highlight Ich bezeichne mich nicht als vegan, obwohl ich es bin. Ich tue es nicht, weil ich gut auf solch journalistischen Durchfall wie diesen hier verzichten kann. Zum Glück gibt es in meinem Umfeld nur Menschen mit gesundem Menschenverstand, egal ob Karnivore, Vegi, vegan oder taubstummer Briegträger... Frau Meier, get a life!
    48 15 Melden
    • Tiny Rick 15.06.2017 06:47
      Highlight Butthurt much?
      10 22 Melden
    • Lami23 15.06.2017 07:54
      Highlight Auch gedacht.
      5 13 Melden
    • Chrutondchabis 15.06.2017 17:39
      Highlight Ähm, butt hurts after eating raw meat ;-)
      5 1 Melden
  • Nick Name 14.06.2017 23:59
    Highlight Ich esse Fleisch. Das Rumhacken der einen auf den anderen aber ist eigentlich nicht nötig (ausser für Klicks wie diese Polemik hier).
    Und Frau Meier stellt sich gleich selbst ein Bein: Sie wünscht sich von den Fleischfreikochenden letztlich "Oder auch einfach: etwas Feines!"
    Nun ist "etwas Feines" erstmal Geschmackssache.
    Und zweitens: Wenn Veganer Schnitzel(geschmack, -konsistenz, wasweissich) fein finden, so what? Was soll den so schlimm sein, wenn sie ihr möglichst schnitzelähnliches Quorn kriegen?
    Ich probier das auch alles aus. Mitunter entdeck ich was. Ist doch toll.
    42 4 Melden
  • saruto 14.06.2017 23:09
    Highlight Viele Veganer*innen oder Vegetarier*innen essen kein Fleisch weil sie nicht möchten das Tiere leiden beziehungsweise ausgebeutet werden. Dass heisst aber nicht, dass sie Fleisch nicht gerne haben. Deshalb versucht mensch auch sehr nah an Fleisch/ Tierprodukte zu kommen.
    49 6 Melden
  • DieKeksSissi 14.06.2017 22:19
    Highlight An die vegane Ernährung und Lebensweise muss man sich zuerst heran tasten. Ich ess heute die Ersatzprodukte auch nur noch sehr selten, da es wirklich bessere Alternativen gibt. Aber in der Übergangszeit war ich wirklich froh, konnte ich auf diese Produkte zurückgreifen. Und auch jetzt noch ist es super praktisch, wenn man irgendwo zum grillieren eingeladen ist und man schnell so ein Grillteil von der Migros holen kann.
    Mir persönlich spielt es auch keine Rolle wie die Teile heissen. Dank dem V-Label ja auch gut gekennzeichnet. Versteh den ganzen Aufstand um das Thema nicht.
    82 9 Melden
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:49
      Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
      6 0 Melden
  • Raphael Stein 14.06.2017 22:03
    Highlight ...eine Kultur des Ersatzes zu schaffen. Der passt.
    15 21 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 21:59
    Highlight "...«Grillspiesse», «Gehacktes», «Bratwurst», «Cordon Bleu», «Aufschnitt», «Ribs», «Schnitzel»."

    Bei Grillspiess, Gehacktem und Schnitzel widerspreche ich. Es beschreibt wohl eher die Machart und den Zustand des Priduktes als die Herkunft.

    Bei Wurst kann man sich meinetwegen uneinig sein, Wobei in Wurst sowieso seit jeher allerlei mögliches und unmögliches reingeht; ob da was tierisches drin sein MUSS? (was wiederum den Aufschnitt rechtfertigen würde.)

    Was aber absolut nicht geht, sind Rips, Käse, xy-Milch usw...

    Den Getreideanbau in Frage zu stellen ist schwach. Was frisst Vieh?


    35 10 Melden
    • Charlie Brown 14.06.2017 23:01
      Highlight Xy-Milch geht nicht? Pflanzen produzieren z.T. auch Milch. Imfau.
      31 7 Melden
    • Raembe 15.06.2017 05:32
      Highlight Schnitzel ist keine Machart un wenn dann auch nur bei Fleisch...
      5 8 Melden
    • atlas 15.06.2017 06:02
      Highlight Das bedeutet alles was blässlich bis weiss ist heisst Milch? 🤔
      4 9 Melden
    • Charlie Brown 15.06.2017 08:08
      Highlight @Sprachtalibans mit Vegetarier- und Veganerphobie: Macht euch doch wenigstens schlau, bevor ihr zufällige Behauptungen postet...

      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:27
      Highlight Charlie Braun: Also Wolfsmilch würde ich nicht trinken... der verätzung wegen. Und Reis, Soya und Mandeln werden weiterverarbeitet um "Milch" herzustellen...

      Raembe: Wie würdest du den in Scheiben gschnittene und panierte Sellerieschnitzel bezeichnen? Schnitten? 😬
      9 1 Melden
    • Raembe 15.06.2017 11:01
      Highlight Dünne Filetstücke. Ob du daraus ein Schnitzel machst oder nich ist Dir überlassen.
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 13:03
      Highlight Falls du mich meinst, liebe(r) Raembe:
      0 0 Melden
    • Raembe 15.06.2017 16:13
      Highlight Das Fleisch für Schnitzel kommt oft vom Filet, daher dünne Filet Stücke
      0 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 20:34
      Highlight Ich (vegetarier) finde es schlimm wie wenig du offenbar übers Fleisch und dessen Zubereitung weisst... (und ja, meine Kinder kriegen Fleisch)

      Ein Schnitzel wird häufig geklopft um es zarter zu machen und mir sträuben sich die vegienackenhaare beim Gedanken dass ein filetmedaillon mit einem Plattiereisen traktiert wird...

      Jede chan mache waser wil, wüll jede staht dezue waser macht, aber wenn du schon Leben dem Genuss Opferst, mach das bitte nicht so Gedankenlos und behandle das was vom Tier übrig ist mit dem nötigen Respekt!
      3 0 Melden
    • Raembe 15.06.2017 21:33
      Highlight Ihr denkt alle an Wiener oder panierte Schnitzel, die werden auch geklopft. Für ein umgangssprachliches Natür Schnitzel, muss nix geklopft werden. Für dieses Schnitzel reicht ein Stück von einem Filet. Man kann auch Plätzli zu Ihnen sagen.
      0 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 22:16
      Highlight http://www.chefkoch.de/forum/2,57,441277/schnitzel-aus-schweinefilet.html

      Hobbyköche, aber sehr gute darunter. Bitte schau dir an was geschieht wenn jemand fragt wie man Schnitzel aus Filet macht...
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 21:39
    Highlight Schön, das Gemeinsame und nicht das Trennende zu betonen.
    18 0 Melden
  • DieRoseInDerHose 14.06.2017 21:17
    Highlight Liebe Frau Meier
    Bitte gehen Sie nach Hause, essen ihr geliebtes Rindsfilet auf und lassen Veganer essen, was - und in welcher Form auch immer - sie möchten. #stopveganbashing
    68 67 Melden
    • sambeat 15.06.2017 02:45
      Highlight Heul doch! (Ist so eine Watson-Serie...)
      14 21 Melden
    • Raembe 15.06.2017 05:33
      Highlight Die Veganer sind s zu 95% die ein Problem mit Fleischessern haben als umgekehrt....
      13 30 Melden
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:50
      Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:34
      Highlight DRIDH: Mimimi...

      Raembe: Ich glaube du bist von haufenweise Veganern umgeben ohne es zu wissen, weil man heute (zum Glück) in Kantinen Sachen zum essen findet ohne Sonderwünsche anzubringen und sich gleich Outen zu müssen.

      Wenn aber gefragt wird warum man auf tierisches verzichtet wird man die Antwort nicht all zu persönlich nehmen müssen... sonst hat man wohl kein gutes Gewissen beim fleischessen und sollte sich selbst zu liebe sein Essverhalten hinterfragen.

      Wenn wer Fleisch isst, dann bitte wie Herr Baroni, es zu zelebrieren gibt dem Tier ein Stück Würde zurück
      5 2 Melden
  • öpfelkönigin 14.06.2017 21:08
    Highlight Anderne sege wa sie Esse sölled chunnt halt ned guet a. Chann eu jo au glich sie, wenner selber fleisch essed... Wenner kreativität wennd chönnder jo selber kreativi sache choche 😒
    38 20 Melden
  • p4trick 14.06.2017 20:55
    Highlight Hey mal langsam das Tartar bi Hiltl isch eifach de Hammer! Und das seg ich als eine wo gern richtigs Tartar het vurl bluetigs fleisch isst. Tartar vum Hiltl isch hammer punkt :-)
    Seg immer Hiltl macht krass geili Biilage
    43 14 Melden
    • Raphael Stein 14.06.2017 22:03
      Highlight Tartar vom Hiltl ist nicht Tartar. Das heisst bloss so.
      21 30 Melden
    • Saraina 15.06.2017 01:12
      Highlight Das Tatar vom Hiltl ist super, deswegen heisst es auch nicht Tartar. Und der Hackbraten in Rotweinsauce von Hiltl ist noch besser! Die Klösschen an Tomatensauce aber sind meine Lieblinge.
      10 2 Melden
    • sch'wärmer 15.06.2017 06:46
      Highlight falsch. es heisst (Rinds-)Tatar nicht TaRtar. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tatar
      2 1 Melden
    • Raphael Stein 15.06.2017 08:35
      Highlight Danke schwärmer. Logisch.
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 20:34
    Highlight Krass wie wütend, gereizt und hetzerisch gewisse Leute kommentieren.

    Aber die Botschaft hat keiner wirklich verstanden.

    Niemand sagt Veganer sollen ihr Essen anders zubereiten. Finde es macht einfach wenig Sinn, einen Burger zu wollen, der wie ein Burger aussieht, wie einer schmeckt, aber nicht aus Fleisch ist.

    Möchte ja auch kein "Rüebli", das wie ein Rüebli aussieht, wie ein Rüebli schmeckt, aber aus Fleisch ist.

    Aber Hauptsache hetzen - und NULL konstruktiv Kommentare. Bravo.
    67 70 Melden
    • Martiis 14.06.2017 21:37
      Highlight Wenn man Burger mag, aber nicht möchte, dass ein Tier dafür getötet wird, macht es sogar ziemlich viel Sinn, einen Burger zu wollen, der wie ein Burger aussieht, wie einer schmeckt, aber nicht aus Fleisch ist.
      64 19 Melden
    • Raphael Stein 14.06.2017 22:04
      Highlight Es schmeckt nur wie Fleisch was Fleisch ist. Alles andere schmeckt anders und darf das.
      35 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:24
      Highlight Und wenn man ein Rüebli will, aber nicht möchte dass die Pflanze gewaltsam aus dem Boden gezerrt wird/getötet wird, macht es also Sinn ein Rüebli aus Fleisch zu machen, das aber nicht nach Fleisch riecht und nicht nach Fleisch aussieht?

      5 15 Melden
    • Martiis 15.06.2017 10:28
      Highlight @enexpressbitte, wenn dir die Nachahmung eines Produktes dermassen zuwider ist, geh ich davon aus, dass du nie im Leben ein Joghurt mit künstlichem Aroma z.B. Vanillin statt echter Vanille essen würdest. Oder schlägt dir nur die Nachahmung von Fleisch aufs Gemüt?
      7 0 Melden
  • El Schnee 14.06.2017 20:26
    Highlight Mal abgesehen was gegessen oder wie gekocht werden soll oder nicht. Allein sprachlich ist das schon sehr interessant. Da hat Frau Meier sicher recht, wieso müssen vegane Produkte den Namen des Erzfeindes mitschleppen? In meiner Kindheit war vom "dämpfte Uhu", vom "Toast Hawai" oder vom "Hot Dog" die Rede. Oder die Chinesen! Da gibt's Dinge wie Vierjahreszeiten-Bohnen. Rot-im-Schnee Gemüse, Acht-Juwelen-Quark, Zweigesichtige Nudeln, Tausend-Gewürz-Ente. Klingt doch äusserst appetitlich?
    12 12 Melden
  • Randy Orton 14.06.2017 20:23
    Highlight Habe mir jetzt doch noch den ganzen Text angetan. Insgesamt hat das eher etwas von einem facebook-Kommentar als von einem journalistischen Werk. Fragwürdige Vorwürfe ohne diese zu begründen (wieso ist Weizen und Soja landwirtschaftlich fragwürdig?), abstruse Theorien die nicht erläutert werden (Weizen soll Allergien triggern?), gemischt mit ein paar haltlosen Verallgemeinerungen (hiesige Profiköche hassen die fleischlose Küche?).
    Es wäre schön, wenn Simone Meier im nächsten Text vielleicht vorgängig recherchiert und im Text Behauptungen auch auf Fakten abstützt.
    69 23 Melden
    • Trouble 14.06.2017 20:55
      Highlight Soja ist landwirtschaftlich fragwürdig, weil für dessen Anbau massenhaft Regenwald abgeholzt wird und damit den Boden und den Lebensraum unzähliger Tierarten zerstört.
      34 26 Melden
    • Randy Orton 14.06.2017 22:03
      Highlight Trouble, damit ist aber das Soja zur Tierfutterherstellung gemeint. Für vegane Produkte (zumindest die, welche ich kenne), wird oft Soja aus Schweizer Anbau oder zumindest aus nachhaltig angebautem Soja benutzt.
      Umso mehr: wenn Simone Meier die schlechte Ökobilanz von Soja als Argument bringt und über 90% der weltweiten Sojaernte in die Fleischindustrie gehen, dann ist das ein ziemlich absurdes Argument gegen Vegetarismus/Veganismus.
      52 10 Melden
    • Jol Bear 14.06.2017 22:24
      Highlight @Trouble: Mit dieser Begründung ist nicht Soja fragwürdig sondern die Art und Weise, wie Soja in bestimmten Regionen kultiviert wird. Es gibt Regionen, u.a. auch in der Schweiz, wo Soja (oder auch Körnermais) ohne Raubbau am Boden und Zerstörung von Lebensraum angebaut wird.
      17 2 Melden
    • Hops 14.06.2017 22:41
      Highlight @Trouble genau und dass über 80% des angebauten Soja ist für die Massentierhaltung - das ist dir schon klar? Ich vermisse im Beitrag von Frau Meier etwas mehr Recherche und vielleicht noch ein paar Meinungen von Fachleuten dazu!
      27 3 Melden
    • Menel 14.06.2017 23:00
      Highlight "...Argument gegen Vegetarismus/Veganismus."

      Wo liefert der Text Argumente gegen Vegan/Vegi?
      12 12 Melden
    • Randy Orton 15.06.2017 00:28
      Highlight Menel, der Text liefert keine Argumente, aber er versucht es, indem Simone Meier mit abstrusen Theorien kommt, wie zB dass die veganen/vegetarischen Produkte unökologisch seien und dafür Soja und Weizen, sowie Monokulturen als Argument auflistet. Dass genau der Fleischverehr diese Monokulturen fördert blendet sie aus (oder weiss sie nicht).
      14 1 Melden
    • neutrino 15.06.2017 06:39
      Highlight Ich bin Fleischesser, aber das Soja-Monokultur-Argument ist sowas von daneben - das ist unterste Schublade. Der absolute Grossteil von Soja betrifft das Futter für die Massentierhaltung.

      Wie wenn man das menschliche Furzen für den Klimawandel verantwortlich machen würde.

      8 1 Melden
    • Menel 15.06.2017 08:41
      Highlight @Randy Orton, so kann man einen Text lesen und verstehen wie man will. Für mich ist es eher ein Argument gegen "Fleischersatz Produkte". Ich esse gerne und häufig rein vegetarisch/vegan, aber dann die daraus hervorgegangene Küche. Mit Ersatzprodukten kann man mich jagen. Das ist für mich überhaupt kein Genuss. Daher verstehe ich die Kritik. Es gibt so leckeres, fleischloses Essen 🥘 😍
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    • Randy Orton 15.06.2017 09:09
      Highlight Was sind Ersatzprodukte? Verarbeitete Pilze wie Quorn? Dürfen Vegetarier/Veganer folglich nur unverarbeitete Produkte essen oder wie?
      Ich finde es einfach überflüssig anderen stets vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Wenn Frau Meier die beanstandeten Produkte nicht mag, soll sie sie nicht kaufen. Es gibt viele, die mögen Quorn und co.
      6 0 Melden
    • Martiis 15.06.2017 23:25
      Highlight Menel, sicher gibt es sehr leckeres fleischloses Essen. Aber meiner Erfahrung nach kann vegetarisches Kochen doch sehr aufwändig sein. Daher versteh ich jeden Vegetarier, der sich eine Pause vom Gemüserüsten gönnt und stattdessen ein veganes Plätzli zu den Pasta kocht. Diese Fleischersatzprodukte sind sicher für viele nicht der grosse Traum, aber jeden Tag ein Super-Vegimenu nach indischer Art herzaubern, ist auch viel verlangt. Bzw. sollte doch jeder selbst entscheiden, ob er das möchte oder nicht.
      3 0 Melden
    • Menel 16.06.2017 07:19
      Highlight @Martiis, nein, das ist es nicht. Ich lebte selbst 8 Jahre fleischlos. Es ist einfach eine Frage der Gewohnheit. Unsere Küche ist einfach so aufgebaut: Fleisch +Beilagen. Wer nur so kochen gelernt hat, der muss sich dann halt umstellen. Ich finde es sogar einfacher und schneller ohne Fleisch zu kochen.
      0 0 Melden
  • sEribaZ 14.06.2017 20:23
    Highlight Das sehe ich jetzt leicht anders. Ich meinte mich zu erinnern, dass hier mal ein Bericht über Burger geschrieben wurde, die nicht aus Fleisch sind, aber genau so schmecken und sich so anfühlen. Dies fände ich optimal, wenn sie dann noch ökologisch hergestellt werden. Denn so könnten viele, unter anderem ich, die aus ethischen und ökologischen Gründen gerne auf Fleisch verzichten können würden, die aber auf den Geschmack, nicht verzichten wollen und können auf diese Produkte umsteigen. Die jetzigen Imitate sind einfach zu schlecht.
    35 7 Melden
    • Lichtblau 14.06.2017 23:24
      Highlight Aber wie kann denn ein von a bis z künstlich hergestelltes Produkt auch nur annähernd wie Fleisch schmecken? Mir ist das ein bisschen unheimlich. Als Vegetarier würde ich saisonal die ganze Gemüse-Früchte-Getreide-Palette plus Milchprodukte nutzen (so klein ist die ja nicht) und das seltsame Fabrikzeugs aussen vor lassen.
      3 8 Melden
    • sEribaZ 15.06.2017 07:37
      Highlight Hier ein Beispiel:
      http://m.srf.ch/news/panorama/fleisch-aus-dem-reagenzglas-eine-option-fuer-die-schweiz
      Das ist zwar nicht der Artikel den ich gemeint habe, aber es ging in eine ähnliche Richtung.
      Es stimmt schon, dass man eine grosse Vielfalt zur Verfügung hat ohne Fleisch. Aber es ist halt kein Fleisch.:) Ich bin da einfach zu schwach, um darauf zu verzichten und verdränge dann mein schlechtes Gewissen von wegen Ressourcenverbrauch etc. Aber das ist natürlich optimal wenn man darauf verzichten kann.
      3 0 Melden
    • sEribaZ 15.06.2017 09:24
      Highlight Jetzt habe ich den Artikel gefunden:
      http://www.watson.ch/Wissen/Interview/932836907-Jetzt-kommt-der-%E2%80%B9perfekte%E2%80%BA-Fleischersatz--«Am-wichtigsten-ist-der-Geruch-nach-Blut»
      0 0 Melden
  • Binnennomade 14.06.2017 20:12
    Highlight Yeah, endlich eine Fleischesserin, die mir sagt, was ich essen soll!

    Liebe Grüsse,
    ein langjähriger Quorn- /Delicorn- /Whatever-Fan
    53 17 Melden
  • Dmnk 14.06.2017 20:07
    Highlight Ich oute mich hier an dieser Stelle mal direkt als Vegetarier der Fleisch immer gerne gegessen hat. Darum mag ich auch viele dieser Ersatzprodukte. Das Massentierhaltung jetzt nicht unbedingt eine ökologisch sinnvolle Art der Nahrungsproduktion ist, wird ja wohl niemand ernsthaft anzweifeln. Darum ist alles was eine Alternative zu solchen Erzeugnissen darstellt, in allererster Linie mal sinnvoll. Ausserdem sind Anti-gourmets wie ich eher eine Ausnahme. Es gibt so viele leckere und kreative Vegi Rezepte. Wie man solche Produkte nennt ist doch echt egal. Das Kaufargument ist doch der Inhalt...
    63 6 Melden
    • Matrixx 14.06.2017 21:19
      Highlight Mag ja sein, dass es leckere Vegi-Rezepte gibt. Das sind aber meist sehr exotische Sachen (so jedenfalls von mir bisher gesehen) und ich bin wirklich Fan von regionalen und saisonalen Produkten. Ich will keine Nuss aus dem Pazifik, um mein asiatisches Gemüse zu verfeinern.
      Ich will etwas, das hier wächst und zwar im heimischen Klima, nicht im dauernd auf 50 Grad beheizten Gewächshaus.
      Und dafür ist die Auswahl leider etwas sehr beschränkt...
      11 17 Melden
    • Lami23 15.06.2017 07:57
      Highlight Unsinn. Ich koche vrgetarisch und viel regional-saisonal.
      4 0 Melden
    • Matrixx 15.06.2017 09:10
      Highlight Na, dann kannst du mich bestimmt eines Besseren belehren ind hast einige solcher Rezepte...
      0 3 Melden
    • Lami23 15.06.2017 11:20
      Highlight guck mal jamie olivers vegetarische rezepte, herr grün kocht, eat this, krautkopf, tibits um nur einige blogs zu nennen. Aber grundsätzlich kann man auch einfach pasta bulgur oder whatever nehmen, verschiedenes gemüse dazu in verschiedener form (gegrillt, gebacken, gedämpft) und dann noch eine sauce oder ein chutney dazu (ein bisschen Kreativität vorausgesetzt)
      Vegan kann eine Herausforderung sein, aber vegetarisch ist es nicht.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 19:56
    Highlight Ich (quasi Karnivore) finde jeder soll das essen was er mag.

    Nur mit der Bezeichnung respektive der Art und Weise von veganen Essen bin ich nicht einig. Wie die Autorin dieses Beitrags.

    Beispiel: Veganer wollen einen Hamburger. Aber einen fleischlosen Burger. Warum gibt es für fleischlose Burger / Hamburger keine eigene Bezeichnung? Das ist doch falsch und ist für mich so, wie wenn ein eingefleischter Karnivore sagen würde: ich möchte eine Tomate oder einen Salat bzw. es soll so aussehen wie eine Tomate / Salat und auch so riechen, aber es sollte aus Fleisch sein.

    Macht doch keinen Sinn??
    20 28 Melden
    • Lichtblau 14.06.2017 23:35
      Highlight Genau. Aber soweit ich mich erinnere, haben die damals noch ein bisschen freudlosen (ganz im Gegensatz zu heute!) Vegetarier solche Erzeugnisse "Bratlinge" genannt. Was ist falsch an dieser völlig korrekten und appetitlichen Bezeichnung?
      1 2 Melden
  • Alnothur 14.06.2017 19:30
    Highlight Kann ich nur zustimmen. Ist genauso idiotisch wie "Frühlingsrollen" mit Fleisch (wtf?).
    8 17 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.06.2017 06:28
      Highlight Es ist durchaus üblich, dass in Frühlingsrollen auch Fleisch vorkommt...
      Wikipedia: They are usually eaten during the Spring Festival in mainland China, hence the name. Meat varieties, particularly pork are also popular.
      3 1 Melden
  • G. Schlecht 14.06.2017 19:30
    Highlight Ich finde das Thema bekommt zuviel Aufmerksamkeit. Soll jeder essen, was er/sie für richtig hält und gut ist. Es gibt für alles Fachmagazine, also sollen die Veganer, Vegis und sonst Schnäderfrässigen sich so eine Plattform aufbauen und gut ist. Aber dann wäre es dann wohl nicht mehr so hip und exotisch, sondern einfach nur was es ist: albern. Wenn es gutes Fleisch gibt, freut mich das, wenn es vegetarisch gibt, dann ist das auch ok. Noch vor 30 Jahren hätte sich jeder an die Birne gefasst und gelacht.
    13 21 Melden
    • Ollowain 14.06.2017 21:10
      Highlight Entschuldige das Herzchen, eigentlich wollte ich blitzen...
      12 9 Melden
  • Rendel 14.06.2017 19:29
    Highlight Ich hab auch kurz gejubelt, wie sie Frau Meier und Baroni. Dann hab ich angefangen nachzudenken.

    Es gibt ja viele Veganer, die gern Tierprodukte gegessen haben. Wenn es gute Imitate gibt, warum also nicht. Würste und Käse sind bei uns alte kreative Produkte, warum also nicht in Vegan imitieren. Ein Allesesser muss die ja nicht konsumieren.

    Und die kreativen Kreationen haben dann doch auch noch Platz. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

    Sie kochen sicher jeden Abend etwas total Neues und Kreatives Frau Meier 🙃 .
    47 5 Melden
  • dracului 14.06.2017 19:23
    Highlight Eigentlich wollte ich auf die Lippen beissen und schweigend zustimmen. Die Gefahr, dass man hier in der Kommentarspalte gejagt und zerfleischt wird, ist gerade gross. Vegane Kost ist für viele eben immer noch schwer verdaulich. Solange alles andere Beilage ist, bleibt ein Veganer halt eine Art Einquorn. Wir sollten uns nicht auf einen einfachen Wurstvergleich einlassen. Ich freue mich deshalb tierisch über das wachsende, vegane Angebot und die zunehmende Vielfalt der letzten Jahre. So und jetzt könnt ihr "Carnivoren" mich auch grillen - kreuzweise!
    47 5 Melden
    • olga 15.06.2017 02:39
      Highlight Einquorn. Grossartig :D
      8 0 Melden
  • dtk 14.06.2017 19:21
    Highlight kommt dann so wie bei dieser Margarine die nicht Butter genannt werden darf, hat mich auch schon beinahe versekkelt
    24 1 Melden
  • bfm 14.06.2017 19:16
    Highlight Was mich ander ganzen Vegan-Hype stört: Das ganze kommt mir vor wie Islam-Konvertiten. Allzu viele konvertieren nicht zu einem gemässigten, weltoffenen Islam, sondern zum extremen Salafismus. Allzu viele "Ess-Konvertiten" müssen gleich extrem zum Veganismus wechseln, vegetarische Ernährung reicht nicht. Und ja, in aller Regel handelt es sich um "Konvertiten", kaum jemand ist von allem Anfang an Veganer.
    Es soll jeder so essen, wie er möchte, ohne sich moralisch erhaben über andere zu fühlen. Ethisches Verhalten ist die Summe vom gesamten Verhalten, nicht nur die Ernährung.
    19 45 Melden
  • tinu32 14.06.2017 19:03
    Highlight Wieso genau kann Gehacktes nur Gehacktes heissen, wenns richtiges Fleisch ist? Das erschliesst sich mir nicht ganz... wird ja auch gehackt, nicht? ;)
    41 8 Melden
  • jen23 14.06.2017 18:47
    Highlight Bin seit ca einem Jahr aus etischen Gründen Vegitarierin. Davor habe ich sehr oft und gerne Fleisch gegessen. Gerade am Anfang war es für mich schwierig ganz ohne Fleisch zu leben, da waren diese Ersatzprodukte sehr praktisch. Zudem fühle ich mich an einem BBQ nicht so fehl am Platz, wenn ich etwas esse, das genauso aussieht wie Fleisch.
    Zudem wird das produziert, was nachgefragt wird. Du gehörst offensichtlich nicht zur Nachfrage, aber es gibt viele Leute, die diese Produkte mögen. Ich mag Fleisch genauso gerne wie du, nur ist mir die Umwelt und das Tierwohl wichtiger als der eigene Genuss.
    40 10 Melden
    • Lichtblau 14.06.2017 23:40
      Highlight Naja, das ist immerhin eine Erklärung des seltsamen Phänomens.
      0 3 Melden
  • Sveitsi 14.06.2017 18:40
    Highlight Erlauben sich Vegetarier oder Veganer eine Bemerkung, gelten sie als militant.
    Wenn Fleischesser sich über Vegiessen den Kopf zerbrechen, empfinde ich das ebenfalls als militant. Was stört euch so?
    PS: Es gibt keine geheimen Bunker, in der Vegetarier und Veganer nachts die Produkte für den Supermarkt selbst formen und benennen. Also hört auf, "uns" dafür verantwortlich zu machen, was in den Regalen zu finden ist! Es geht bei diesen Produkten nicht nur um den Geschmack oder das Aussehen sondern um die Aufnahme von Proteinen.
    52 8 Melden
  • leya 14.06.2017 18:30
    Highlight Der weltweite Fleischkonsum ist ein riesiges Ökologisches Problem und ethisch höchst fragwürdiig und wir haben nichts besseres zu tun als uns über die Bezeichnung von Vegi Produkten zu ärgern?
    55 10 Melden
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:54
      Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
      Meine Rede
      4 0 Melden
  • Holla die Waldfee 14.06.2017 18:27
    Highlight Kann es sein, dass Vegan-Bashing ein verkapptes Ventil ist, um politisch korrekt seinen Frust abzureagieren?

    Diese komischen Fertigprodukte von Migros und Co. halt ich für ungeniessbar. Aber das gilt sowieso für alle Fertigprodukte. Meine Gäste finden meine veganen Menüs meist besser und interessanter als die Tierküche. Kochen ist ein grosses Hobby von mir und ich mag Abwechslung. Drum bin ich in der Küche vielseitig und kreativ.

    Leute, man muss sich auch mal auf was einlassen können und biz probieren. Aber es ist immer viel einfacher, einen anderen anzuklagen, als selbst etwas zu bewegen.
    93 63 Melden
    • iNDone 14.06.2017 18:41
      Highlight Warum fühlst du dich angegriffen? Ich das ganze eher als Kritik an den Grossisten/ an der Konsummentalität verstanden.
      12 10 Melden
    • Chandrian 14.06.2017 19:23
      Highlight Nicht ganz zum Thema, aber hast du zufällig gute Inspirationsquellen zur veganen Küche? Bin da manchmal noch es bitz ratlos...
      9 0 Melden
    • DonDude 14.06.2017 19:42
      Highlight Sagt die Veganerin.
      Ihr Veganer und Vegetarier seid die, welche Fleischesser immer kritisieren.
      Mir doch egal wenn Ihr auf tierische Produkte verzichten wollt, aber lasst uns Fleischesser mit euren Bekehrungsversuchen doch bitte in Ruhe.
      16 39 Melden
    • p4trick 14.06.2017 21:03
      Highlight Ich finde Veganer und Vegetarier ok aber es hat Grenzen. Veganer Wein wtf. Nur weil da eine Fisch Blase zum reinigen benutzt wurde, Frau Holla ganz ehrliche Frage: wie garantierst du dass keine Mücke in deinem veganen Essen ist? Auch keine Hausmilbe? Hergott schon ein Staubkorn, das eigentlich aus Hautpartikeln besteht, und sich auf dem Essen niederlässt macht das Essen nicht mehr vegan!
      Vegetarisch ok, Tierprodukte ganz weglassen ok, aber ao pingelig zu tun wie vegan Wein und dann nicht mal konsequent staubfrei essen zubereiten...
      13 33 Melden
    • Holla die Waldfee 14.06.2017 21:49
      Highlight iNDone
      Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich teile nur eine Beobachtung in Kombination mit einer Theorie mit.

      Chandrian
      Es gibt haufenweise Bücher- und Webseiten. Ich koche inzwischen immer nach eigenen Ideen.

      DonDude
      Ich bin kein Veganer. Ich bekehre niemanden. Ich plädiere lediglich dafür, andere nicht laufend niederzumachen, weil sie einen anderen Lebensstyle pflegen.

      p4trick
      Was übertrieben ist und was nicht, entscheidet jeder für sich selbst. Ich bin sicher, es gibt Leute, die dich übertrieben finden. Jeder nach seinem eigenen "Ich finde" ;-)
      16 1 Melden
    • Holla die Waldfee 14.06.2017 21:51
      Highlight Leute merkt ihr was? Nur weil ich nicht in den Chor miteinstimme und Veganer niedermache, und weil ich nicht in jedem Menü Tier konsumiere, haltet ihr mich für eine Veganerin. Dass ich auch anders koche habt ihr direkt ausgeklammert.
      Bedeutet dies, in eurer Welt gibt's beim Thema Vegan nur Schwarz und Weiss? Und dass ihr schon so in euren Urteilen gefangen seid, dass ihr nicht mehr das lest, was da steht, sondern das, was euch zusagt?
      20 4 Melden
    • Hops 14.06.2017 22:29
      Highlight Grundsätzlich regle ich das als Veganerin so: ich verzichte auf tierische Produkte - beim Wein gehts übrigens im was anderes, kannst du googlen - beim Velofahren atme ich aber ausschliesslich durch die Nase. Fliegt dann dort eine Mücke rein, dann war das eben Schicksal. Ironie aus.
      8 2 Melden
    • Chrutondchabis 15.06.2017 01:05
      Highlight Bravo Frau Dr Holla. Bei mir hats im Umfeld auch fast ein Jahr gedauert bis alle gemerkt haben dass ich nicht in eine Schublade gesteckt werden möchte nur weil ich gerne vegan koche und esse. Die Blicke wenn ich dann mal ein Uelihofplätzli auf den Grill packe... Unbezahlbar =)
      4 0 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 01:20
      Highlight Und wenn ich sage, dass ich beim Wein nicht immer darauf schaue ob vegan oder nicht, dann wird mir gesagt ich sei inkonsequent 🙄 Alles-Essern kann mans nicht recht machen.
      p4atrick, dein Kommentar ist für nichts.

      @chandrian: die Bücher vegan Oriental, vegane Rezepte mit Aquafaba und vegan Italien (NeunZehnVerlag) habe ich am liebsten. Auf eatsmarter.de finde ich auch immer wieder feines.

      7 0 Melden
  • Hops 14.06.2017 18:19
    Highlight OMG echt jetzt?
    So ausgelutscht das Thema. Was ist mit Zimtschnecken und Ostereier? Sind ja weder Schnecken noch Eier drin.
    Ich bin Veganerin und verzichte weitgehend auf Fertigprodukte, aber ab und an ists eben halt doch fein. Bei Spiess und Wurst geht es ja auch um die "Form" der Sache. Und ja, ich mochte und mag den Geschmack von gewissen Fleischprodukten immer noch, verzichte aber aus verschiedenen Gründen darauf. Wieso nervt das manche Leute? Man zwingt euch ja nicht, die Produkte zu kaufen? Und ich will damit auch nicht behaupten, die Sachen schmecken gleich. Ist einfach praktisch so.
    132 38 Melden
    • welefant 14.06.2017 20:00
      Highlight Sind ostereier nicht die farbig-bemalten eier?
      7 5 Melden
    • DieRoseInDerHose 14.06.2017 20:34
      Highlight Danke, Hops! 🙏🏽
      13 2 Melden
    • Hops 14.06.2017 21:44
      Highlight @lululove ja, aber auch die Schockoeier werden so genannt zu dieser Zeit, deshalb die Referenz dazu. ;)
      8 2 Melden
    • welefant 14.06.2017 23:32
      Highlight Aber auch diese haben nix mit den beiden im sack zu tun
      1 1 Melden
    • welefant 14.06.2017 23:32
      Highlight 😬
      0 1 Melden
    • Hops 15.06.2017 09:20
      Highlight ...aber auch den könnte man anmalen :D :D :D
      0 0 Melden
  • b4n4n4j03 14.06.2017 18:19
    Highlight Wtf, landwirtschaftlich fragwürdige produkte?! Was isst denn die kuh?
    Für tierfutter werden im grossen stiel solche produkte angebaut, monokulturen betrieben, regenwälder gerodet...
    105 13 Melden
    • Alnothur 14.06.2017 19:25
      Highlight Wenn du Schweizer Fleisch kaufst nicht...
      8 29 Melden
    • Cash 14.06.2017 22:47
      Highlight Das Futter beim Schweizer Nutztier kommt leider auch oft vom Ausland... Deshalb genauso Monokulturen und Regenwaldrodung und Verwüstung (durch übermässiger Grundwassergebrauch)
      23 3 Melden
  • JohnDoe 14.06.2017 18:15
    Highlight Es gibt so geile sachen ohne Fleisch. In súdamerika gab es wenig gutes Fleisch und die Hare Krishna Restis waren nach anfänglicher Skepsis doch Hammer! Wobei das Einzige Fleisch ähnliche, die sowieso Burger waren. Unterschied hat man jedoch nicht geschmeckt
    13 13 Melden
  • Lucius 14.06.2017 18:15
    Highlight Die wahre Frage ist doch, wieso wir Fleisch in Gurkenform essen.
    123 13 Melden
    • Arya Underfoot 14.06.2017 19:59
      Highlight Meine Rede, merci!!! 😂👍
      12 3 Melden
    • dF 14.06.2017 23:06
      Highlight @Lucius

      Die Antwort wäre ganz einfach, hast du dir schonmal überlegt wie ein Darm aussieht?
      4 6 Melden
    • dF 15.06.2017 01:53
      Highlight Wie es anhand der Blitzer aussieht, wissen doch die wenigsten, dass (Fleisch-)Würste mehrheitlich in Därme verpackt werden.
      0 3 Melden
  • öpfeli 14.06.2017 18:15
    Highlight Artikel hin oder her.

    Da wirft man uns Veganer stets vor wir stellen unsere Essensgewohnheiten in den Vordergrund ... Dabei erlebe ich so oft, wie jetzt, das Gegenteil. Ich will mein Essen nicht thematisieren, auch nicht vom Gegenüber.
    Und wenn ich ein Roots oder ein Elle'n'Belle anschaue, dann sehe ich reine Kreativität. Ganz zu schweigen von den vielen Food Blogs.

    Und ja, auch viele Veganer möchten mal "schnelles" Essen. Und dann gibts halt Nuggets. Heisst ja nicht, dass es Standard ist.
    81 16 Melden
  • olga 14.06.2017 17:57
    Highlight Gibs zu Simone, du hast eine Wette gegen Baroni verloren und musstest jetzt einen Artikel schreiben, der möglichst sinnfrei ist um möglichst viele Leute zu verärgern. Ich hab euch durchschaut!
    110 27 Melden
    • Simone M. 14.06.2017 18:03
      Highlight Wer weiss!
      15 43 Melden
  • Luca Brasi 14.06.2017 17:55
    Highlight Ich habe den Artikel als ein Plädoyer für mehr Kreativität in der veganen Küche wahrgenommen.
    66 22 Melden
    • Simone M. 14.06.2017 18:02
      Highlight Genau!
      36 35 Melden
    • jen23 14.06.2017 18:54
      Highlight Aber wenn sie das Zeug nicht mal isst, wieso stört sie sich denn daran? Wenn ich ein Fertigprodukt kaufe, dann soll es schmecken und muss nicht kreativ sein.
      29 5 Melden
    • Schlumpfinchen 14.06.2017 19:08
      Highlight Da die vegane Küche zu den kreativsten überhaupt gehört, funktioniert dieses Argument irgendwie nicht wirklich.
      20 7 Melden
    • Jasjmin 14.06.2017 19:10
      Highlight Das habe ich zum Schluss dann auch - mit viel Wohlwollen.
      Zu Beginn liest er sich, meiner Meinung nach, eher wie ein Plädoyer von "wir" gegen "die".
      Dass milchfreier Käse nicht mehr als Käse deklariert werden darf finde ich auch okay. Irreführung ist nicht okay (siehe Analogkäse). Das heisst aber nicht, dass ich der Menschheit keinen milchfreien Käseersatz gönne. Meinetwegen darf man sich auch leidenschaftlich von brasilianischem Poulet ernähren, auch wenn ich es ethisch/moralisch überhaupt nicht vertreten kann. Warum kann man nicht essen und essen lassen?
      8 0 Melden
    • Das-Malo 14.06.2017 19:58
      Highlight Fleisch-Zubereiter sind ja soooo viel kreativer!
      20 1 Melden
    • Randy Orton 14.06.2017 20:25
      Highlight Und ich als Plädoyer für mehr Hau-Drauf-"Journalismus" ohne Hintergründe und Fakten ;)
      13 2 Melden
    • Phrosch 14.06.2017 20:42
      Highlight Ich auch, und als solchen schätze ich ihn. Ist mir aus dem Herzen gesprochen. Wenn man Käse oder Wurst möchte, soll man die in echt essen. Und wenn man auf Tierisches verzichten will, gibt es halt keinen Käse und keine Wurst.
      3 14 Melden
    • Randy Orton 14.06.2017 22:06
      Highlight Phrosch, wie soll denn deiner Meinung nach vegetarisches/veganes Essen aussehen? Unverarbeitet? Ist denn Wurst nicht auch in eine unnatürliche Form gebrachtes Fleisch? Sollen sich jetzt Gurken und Karotten schämen, wenn Wurst hergestellt wird? Ich verstehe eure Argumente nicht, aber es steht euch doch frei zu kaufen, was ihr wollt. Wieso müssen wir uns von euch vorschreiben lassen, was wir essen wollen und was nicht?
      12 2 Melden
  • Petrarca 14.06.2017 17:53
    Highlight Schnitzel bezieht sich ursprünglich auf Gemüse und Obst; Wurstsalat hat wohl wenig mit dem üblich gemeinten Salat zu tun; und wenn bei Gehacktem, Spiess etc. geht's um einie Zubereitungsform und nicht um ein Stück Fleisch. Keine Ahnung, was das Problem der Autorin ist. Da fordert sie Freiheit und blablabla, will aber gleichzeitig anderen vorschreiben, wie sie ihr eigenen Essen zu deklarieren haben. Was zum Teufel interessiert es Dich, wie andere Ihr Essen deklarieren? Kommst Du deswegen in Deinem Leben zu kurz? Offenbar scheinst Du das zumindest zu glauben. Was für eine Spiessbürgerei hier...
    112 45 Melden
  • and Y? 14.06.2017 17:49
    Highlight Liebe Simon
    Ich gehöre auch zu den Karnivoren, verstehe diesen Seitenhieb zu den Veganern nicht. Da die Produkte welche du nennst durch die Produktentwicklung unserer Grosslebensmittelvertreiber und deren Marketinkabteilungen entwickelt und vermarktet werden, um bei den Veganern (oder den Neueinsteigern den Übergang zu erleichtern?) eine bessere Marge zu erwirtschaften.

    67 15 Melden
  • Hoppla! 14.06.2017 17:49
    Highlight "Also Fleischgerichte so zu kopieren, dass sie zwar kein Fleisch oder anderes Tier enthalten, aber möglichst danach schmecken."

    Ich esse gerne gutes Essen, egal ob Fleisch oder nicht. Aber, dass vegetatisches Essen primär nach Fleisch schmeckt oder schmeckeb soll war mir bisher nicht bekannt.
    63 11 Melden
  • Silent_Revolution 14.06.2017 17:49
    Highlight "Dies erwarte ich als "Karnivorin" von der fleischfreien Küche"

    Wenn dann aber der Veggie seine Erwartungshaltung (Bzw Veggieday) öffentlich teilt, stösst er auf Ablehnung und gar Anfeindungen von uns Omnivoren.

    Fleisch gibt es in allen möglichen Variationen, warum haben gewisse Omnivoren nur so ein Problem damit, dass es mit Gemüse- und Pilzprodukten nun auch so ist?

    Was muss man nur für ein abgefucktes trauriges Leben führen um das Essen anderer zu kritisieren?!!

    Seid kreativer, neues Thema bitte!!
    96 20 Melden
    • IIBLACKHEARTII 14.06.2017 21:32
      Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
      4 2 Melden
  • Eifachöpper 14.06.2017 17:47
    Highlight Ich trinke sehr gerne Bier, nun habe ich gesehen, dass viele Bierbrauereien alkoholfreies Bier herstellen das fast gleich schmeckt und sogar noch fast die gleiche Verpackung hat. Dass man dieses Produkt auch Bier nennen darf nerft mich! Liebe nicht alkoholiker, seit doch bitte kreativ und schaft euer eigenes getränk. Macht es zum beispiel rosa und nennt es Blubber! Das würde mich freuen, es stört mich nämlich wirklich.. aus Gründen... gälled sie Frau Meier?
    113 28 Melden
    • Wombat94 14.06.2017 18:11
      Highlight Leicht am Ziel vorbeimgeschossen mein Freund.. Das Alkohol ist nur ein Bestandteil von Bier.. Dein Vergleich würde nur aufgehen wenn Alkohol freies Bier mit Produkten Hergestellt würde die wie Weizen und Hopfen schmecken aber keine Weizen und Hopfen sind
      22 38 Melden
    • Normi 14.06.2017 19:06
      Highlight Foodwatch bemängelt Etikettenschwindel bei alkoholfreiem Bier.

      In den meisten Sorten ist bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Besonders in der Kritik ist die Marke Clausthaler.

      link: https://www.welt.de/wirtschaft/article106128203/Alkoholfreies-Bier-enthaelt-doch-Alkohol.html
      3 0 Melden
    • Schlumpfinchen 14.06.2017 19:14
      Highlight @wombat: Fleisch ist auch nur ein Bestandteil auf Grillspiessen, Würsten, Schnitzel usw. Also funktioniert der Vergleich eigentlich ganz gut.
      6 6 Melden
    • Alnothur 14.06.2017 19:28
      Highlight In alkoholfreiem Bier ist alles drin, was auch in einem normalen Bier ist. Ja, auch Alkohol - bloss weniger als der Grenzwert.
      8 5 Melden
  • Piwi 14.06.2017 17:46
    Highlight Den Spiess kann man auch umdrehen: ich fühle mich gleich gesünder, wenn ich Kalbsrüebli mit Senf (ohne, wenn's Olma-Rüebli sind) und panierten Schweinsquorn esse.
    16 29 Melden
  • Sandro Lightwood 14.06.2017 17:46
    Highlight Gibt ja beides und da freie Marktwirtschaft, wird es dies auch immer geben. Falls keine Nachfrage, wird dies selber zurückgehen.

    Oder einfacher: schlussendlich geht es um Profit. Viele dieser Fleichersatzprodukte werden nicht von Veganern hergestellt, sondern von gewinnorientierten Unternehmen.

    Ps.: respektiere Veganer, jedoch ist mir der Kult auch zu blöd.
    13 15 Melden
  • Christian Mueller (1) 14.06.2017 17:46
    Highlight Ich versteh's auch nicht, die vegane Küche hat so viel feines. Die müsste doch gar nichts kopieren. Ps: Pommes mit Ketchup: das vegane Allerwelts-Mahl
    28 14 Melden
  • chnobli1896 14.06.2017 17:44
    Highlight Wieso fühlen sich Fleischesser durch Ersatzwürste angegriffen? Kann mir das mal jemand sachlich und rational beantworten?!
    93 22 Melden
    • remeto 14.06.2017 18:11
      Highlight Fuer mich geht's um geschuetzte Herkunftsangaben und korrekte Produktdeklarationen. Wenn Butter drauf steht dann muss Butter drin sein und zwar 100 Prozent. Bei Sachen wie Chhampagner muss es sogar Schaumwein aus einer bestimmten Region sein. Alles andere ist irrefuehrend und oeffnet dem Missbrauch Tür und Tor. Ich will auch keine mit Wasser gestreckte 'Irgendetwasbutter', sondern wenn Butter drauf steht dan wurde das aus Rahm gewonnen.
      21 22 Melden
    • fischi 14.06.2017 20:01
      Highlight sehe ich genauso, denn somit darf auch ein Analog Käse nicht mehr so heissen oder wollen wir in zukunft in der Pizzeria immer das kleingedruckte lesen
      4 8 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 00:54
      Highlight Remeto, der Begriff Wurst ist nicht direkt geschützt. Hab mich extra schlau gemacht für dich. :-) Es muss nicht zwingend Fleisch beinhalten.

      Die Frage wieso sich Menschen von Ersatzprodukten angegriffen fühlen, ist nur bedingt beantwortet. Zumal auf Vegiprodukten klar eine Kennzeichnung zusehen ist. Somit kauft man nicht ausversehen das Falsche.
      Vielleicht kann es noch jemand anderes sachlich & rational erläutern? Es interessiert mich wirklich!
      3 0 Melden
  • Kamil B. 14.06.2017 17:38
    Highlight "Essen, das was Freude macht". Dann bleib konsequent und lass die Leute, die diese sogenannten "Ersatzprodukte" essen möchten, dies auch tun. Niemand zwingt dich das Zeug auch nur anzusehen.

    Stattdessen schreibst du aber lieber diesen polarisierenden Wutbürger Text und giesst Öl in das von Erich Hess erst kürzlich gelegte Feuer. Er wird dir danken.
    74 25 Melden
  • Liederli 14.06.2017 17:36
    Highlight So ein Stuss, liebe Autorin... kann echt nur den Kopf schütteln. Heute wo mehr Menschen wegen Klimawandel vertrieben werden als wegen Krieg( doppelt Soviele) könnte man sich doch darauf einigen, dass man um jeden froh sein sollte, der sich klimaschonend vegan oder vegetarisch ernährt- egal, ob von Vegi Würstchen oder Rande- also was ist hier genau das Problem?
    Sorry aber das ist wirklich nur Veganer Bashing, oder?! Und überhaupt, wieso sollte man die höchst abwechslungsreiche vegane Küche denn nicht ab und zu um sogenannten "Fleischersatz" ergänzen?!
    77 36 Melden
  • Groovy 14.06.2017 17:35
    Highlight Kann ich so unterschreiben.
    40 54 Melden
  • Charlie Brown 14.06.2017 17:32
    Highlight Es ging noch einfacher. Für mich, was mir schmeckt. Für dich was dir schmeckt. Aber nein, du musst mir Vorschriften machen, dass ich keine Vegiwurst auf den Grill legen soll. Warum, was qualifiziert dich dazu? Dein Verhalten ist etwa so, wie der Ruf von Vegan-Talibans.

    Mich stört dein getötetes Tier nicht neben meiner Vegiwurst. Wenn du meine Vegiwurst nicht magst, dann iss sie einfach nicht.
    79 17 Melden
    • remeto 14.06.2017 18:12
      Highlight Du kannst Veggiewuerste essen soviel Du willst, nenn es einfach anders ums nicht mit einer richtigen Wurstbzu verwechseln.
      13 43 Melden
    • Schlumpfinchen 14.06.2017 19:28
      Highlight Ist dir das schon mal passiert remeto? Denke nicht. Vegane Würste liegen meist beim veganen Zeugs, also ist die Chance das Falsche zu greifen eher gering.
      16 4 Melden
    • remeto 14.06.2017 21:35
      Highlight Wenn dein Sojamilch auf einmal Kuhmilch enthaelt (voellig legal gemaess Lebensmittelgesetz) und Du das Kleingedruckte nicht liest - ist dann alles ok?
      2 7 Melden
    • esmereldat 14.06.2017 22:15
      Highlight Was ist dran falsch, das Wurst zu nennen? Wenn da steht Kalbstbratwurst, Schweinsbratwurst, Quornbratwurst, wie viel Verwechslungsgefahr besteht wirklich? Man könnte ja meinen, es gäbe massenhaft Fleischesser, die regelmässig aus Versehen anstatt Fleischprodukte die Vegialternative kaufen und ein Trauma davontragen 😂
      10 2 Melden
    • öpfeli 15.06.2017 00:40
      Highlight Remeto, siehe Punkt 2.
      Ich darf meine Vegiwurst Wurst nennen.
      3 0 Melden
  • jSG 14.06.2017 17:29
    Highlight Sehe ich ganz anders. Ich liebe Fleisch über alles, will es aber aus moralischen Gründen nicht Essen. Desshalb suche ich nach möglichst ähnlichen oder vielleicht eines Tages sogar besseren Kopien,
    73 15 Melden
  • BigE 14.06.2017 17:29
    Highlight Also "Wurst" ist ja in nur die Beschreibung einer Form, nicht des Inhaltes. Wenn ich eine Gemüsewurst kaufe, dann gehe ich von püriertem (?) Gemüse in Wurstform aus. Gleiches gilt für "Gehacktes". Das ist doch einfach die Art der Zubereitung. Hacken kann man alles, nicht nur Fleisch. Und ein Grillspiess ist einfach etwas, das aufgespiesst ist für den Grill.
    Wenn ich einen Wurstsalat kaufe, gehe ich auch nicht davon aus, dass es Salat in seiner "Ursprungsform", also grün und vom Salatkopf, drin hat sondern von Servelat-Stücken mit Sauce!
    Irgendwie sehe ich als Karnivorin das Problem nicht?!?
    77 11 Melden
    • Chewbacca 14.06.2017 19:57
      Highlight Merci, perfekt zusammengefasst.
      8 3 Melden
  • kleiner_Schurke 14.06.2017 17:25
    Highlight Veganes Essen gibt es in Indien schon seit Jahrhunderten zum einen das Hinduistisch vegane Essen und zum anderen das Jainistisch vegane.
    27 4 Melden
  • Pasch 14.06.2017 17:25
    Highlight Ein einziges mal hab ich aus versehen diese cornatur nuggets (da waren die noch neu) erwischt. Seither fühle ich mich von diesen sogenannten Vegi-Produkten bedroht... sie lauern überall, jederzeit bereit eine Unachtsamkeit auszunutzen, manchmal tarnen sie sich als Aktion, nur um dann gnadenlos zuzuschlagen und in den Geldbeutel zu beissen!
    36 22 Melden
    • Normi 14.06.2017 17:53
      Highlight Wäre das nicht eine Geschichte für Picdump ?
      so ala ich wollte kurz noch etwas echtes zum Grillieren holen und erwischte cornatur-dingens...

      10 6 Melden
  • Randy Orton 14.06.2017 17:20
    Highlight Liebe Simone Meier, schreib doch anderen einfach nicht vor, wie sie zu leben haben. Danke.
    Wer aus ethischen oder ökologischen Gründen kein Fleisch isst, ist vielleicht froh um solche fleischähnlichen Produkte.
    Und wie schmeckt bzw. sieht Fleisch überhaupt aus? Isst du dein Fleisch roh vom Knochen oder wird das vielleicht auch zu Wurst etc. verarbeitet?
    PS: Fleischkäse, Wurstsalat etc. müssten dich und Baroni auch auf die Palme bringen ;)
    73 14 Melden
  • Phoria 14.06.2017 17:19
    Highlight Verstehe das Problem nicht ganz. Bin Vegetarierin und kaufe mir ab und zu leckere vegetarische plätzchen (die sehr lecker nach gemüse und getreide schmecken, nicht nach fleisch) oder auch vegi-nuggets, natürlich an chicken nuggets angelehnt sind aber anders und auch lecker. Habe nämlich weder zeit noch lust noch das können selbst fancy gourmet-vegigerichte zu kreieren, und trotzdem hat man manchmal lust auf was anderes als pasta und gemüse (ja ich koche nicht so gerne).
    63 12 Melden
  • Ms.Alex 14.06.2017 17:19
    Highlight Werde wohl nie verstehen, weshalb Fleischesser sich dauernd darum kümmern, was Nicht-Fleischesser essen und wie das aussieht und schmeckt. Sieht aus wie Fleisch, ist aber keins.. Who cares? Lassen wir uns doch gegenseitig einfach essen was wir wollen.
    Vegetarier können sich schon selbst wehren, wenn was nicht passt ;-)
    70 15 Melden
    • chnobli1896 14.06.2017 17:46
      Highlight Geht mir genauso. Und erklären konnte es mir auch noch niemand...
      36 10 Melden
    • senfmayo 14.06.2017 18:09
      Highlight Das Ding ist, dass Veganer eigentlich Recht haben und wir Fleischfresser uns das nicht gerne unter die Nase reiben lassen. Für mich ist es im Gegenzug jedoch wichtig, dass dann die Veganer auch konsequent bleiben, zumal sie immer öfter aus Umweltschutzgründen vegan leben. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller, wenn man ab und zu ein Stück Bio-Weidebeef isst anstatt jeden Tag Avocado, Quinoa, Palmöl und ähnlich problematische Produkte.
      19 7 Melden
  • Donald 14.06.2017 17:16
    Highlight Jein.
    6 3 Melden
  • senfmayo 14.06.2017 17:12
    Highlight Danke Simone Meier. Ich selber esse oft vegetarisch/vegan. Auch kann ich nicht verstehen, warum immer alle Zutaten aus Übersee kommen müssen. Wir haben eine der besten Küchen weltweit direkt vor unserer Haustür: Die italienische, welche sich hervorragend auch für vegane Gerichte eignet: Sellerie, Oliven, Kapern, Origano, Lorbeer, Knoblauch, usw sind meiner Meinung nach Geschmacksintensiver als jedes Stück Fleisch.
    24 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 17:11
    Highlight Gähhhhn. Immer dieselbe Leier.
    38 13 Melden
  • paesci_ 14.06.2017 17:11
    Highlight Liebe Simone

    Ich sage dir nicht, wie du dein geliebtes Fleisch zuzubereiten hast. Also lass mich auch selbst entscheiden, was ich Veganes koche. "Wenn schon anders, wieso schaffen sie dann nicht etwas Eigenes?" Weil das Bekannte eben schön ist und ich "heimeliges" Essen manchmal vermisse – aber deswegen noch lange keinen Tiertod in Kauf nehmen will.
    Die landwirtschaftlich fragwürdigen Zutaten dieser Produkte ist übrigens echt oft Tierfutter. An dieser Stelle vielleicht einmal vorab informieren..

    Und: ich habe das endlose Vegibashing so satt! Lasst doch jeden das essen, was er möchte.
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