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Frauen protestieren in Köln gegen die Ereignisse der Silvesternacht.
Bild: EPA/DPA

Das Fazit von Köln: Frauen müssen lernen, nicht vergewaltigt zu werden

06.01.16, 13:46 07.01.16, 21:59

Meine Grossmutter trug ihr Leben lang folgende Dinge in der Handtasche mit sich herum: Einen Pfefferstreuer, Haarspray, ein Messer. Aus Angst vor Männern, die sie auf dem Heimweg vom Kirchenchor überfallen könnten. Einheimische und ausländische. Auf dem Dorf. Es ist ihr nie etwas passiert, aber die grundsätzliche Angst war da.

Als ich studierte, galt unter Studentinnen die Faustregel: Jede dritte Frau muss mit einer Vergewaltigung rechnen. Pfefferspray in unseren Taschen hin oder her. Ich gehörte zu denen, die's traf. Es hat mich – statistisch gesehen – nicht überrascht. Es war bloss eine der beschissensten Erfahrungen meines Lebens. War ich schuld? Nein. Fühlte ich mich irgendwie mitschuldig? Ja.

Jetzt gab's also eine entgleiste Silvesternacht in Köln. Männer bedrängen Frauen. Mehrere Männer bedrängen eine Frau. Als Vorstellung ist das grässlich. Weil da ganz schnell und effizient ein Szenarium von enormer Ohnmacht hergestellt wird. Und ohnmächtig, dachte ich, muss man sich als Frau bei uns heute nicht mehr fühlen. Stimmt nicht.

Bild: extra 3

Es gibt (Stand Mittwochabend) in Köln 106 Anzeigen gegen junge Männer arabischer beziehungsweise nordafrikanischer Herkunft. Drei Viertel davon wegen sexueller Übergriffe, zwei wegen Vergewaltigung. Alice Schwarzer nennt dies auf ihrem Blog in gewohnter Übertreibung die Kölner «Gang-Bang-Party». Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagt, Frauen sollen «eine Armlänge Abstand» zu ihnen unbekannten Personen halten und in der Gruppe bleiben.

Das hat nicht sie erfunden, das ist ein Jahrzehnte alter Rat der Polizei. Auch, dass frau flache Schuhe tragen soll, um schneller fliehen zu können. Das sind Dinge, die man als Frau angesichts von allen besoffenen Männern instinktiv macht oder machen möchte. Dinge, die man in einem Gedränge von Tausenden, in einem Club oder in einer S-Bahn allerdings vergessen kann. Die Männer von Köln, sagen jetzt männliche Psychologen, waren nur gelangweilt und mussten Dampf ablassen. Aha. Und wer hat ihnen beigebracht, dies an Frauen auszulassen? Ihre Mutter?

Auch für den Kölner Karneval soll es «Verhaltensweisen für Frauen und junge Mädchen» geben.

Was Henriette Reker hätte sagen müssen, ist dies: «Leute, no fucking way ist die Herabwürdigung und Belästigung von Frauen bei uns zulässig, wir leben nicht in einer Kultur, die sich den Übernamen ‹Rape Culture› gibt. Und es ist eine verdammte Schande, dass 143 anwesende Polizeibeamte lieber nach eventuellen Rohrbomben von möglichen Terroristen in Abfalleimern suchen, anstatt die Typen in die Schranken zu weisen.»

Was Henriette Reker zwischen den Zeilen gesagt hat, ist die älteste Botschaft, seit es Feminismus gibt: Alles bleibt, wie es war. Weil Frauen sowieso immer selbst schuld sind. Frauen sind Frauensache. Der ganze Kampf um Gleichberechtigung ist Frauensache. Eine Vergewaltigung ist konsequenterweise auch Frauensache. Auch für den kommenden Karneval wollen die Oberbürgermeisterin und der Polizeipräsident jetzt nochmals extra «Verhaltenshinweise für Frauen und junge Mädchen» herausgeben. Mal hoffen, dass sie die Sache mit der Armlänge und dem Wegrennen in flachen Schuhen bis dahin kapiert haben.

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192Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ZEANski 24.08.2016 11:22
    Highlight Gibt es zu den einzelnen Behauptungen keine Quellen?
    Der Beitrag strotzt nur so von Unlogik... Schade, denn gerade bei so einem Thema würde ich auf diesen Pseudo-Sarkasmus verzichten... der kaschiert die schlechte Recherche bzw. Ausarbeitung nicht.
    8 11 Melden
  • DerWeise 07.01.2016 21:58
    Highlight Schöner Kommentar.

    Naja, wer paar mal in Ägypten oder Tunesien unterwegs war, weiss, was die dortige Machokultur inkl chronischer Ungleichbehandlung von Mann und Frau verbunden mit Zugriff auf westliche Nackedei-Medien mit "geilen Weiber" in den Köpfen einiger junger Männer anrichten kann...

    Übrigens, der Satz von extra3 ist ziemlich dumm, da das Attribut "Ausländer" (und es waren nun mal Ausländer) hier für einmal den Fakt impliziert, dass sich hier andere Kulturen/Frauenbilder offenbart haben. Nach dem dem SWR3-Satz wären also alle Nordafrikaner Arschlöcher. Well done!
    46 13 Melden
    • fabianhutter 08.01.2016 00:32
      Highlight extra3 will damit nicht sagen, dass es keine Ausländer waren, sondern nur, dass das entscheidende Attribut, welches diese Leute zu ihren Taten führte nicht "ausländisch" war, sondern "arschlochmässig". Genau wie es inländische Arschlöcher gibt, die die selben Dinge machen und Ausländer gibt, die anständig sind.
      49 8 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:42
      Highlight Richtige Schlussfolgerung. Aber wann begreifen wir endlich, dass wir uns um 'unsere' hausgemachten Arschlöcher selber kümmern müssen und können, aber es einfach nicht mehr gut für ein Land ist, wenn zusätzlich noch hunderte oder tausende von ausländischen Arschlöchern dazu kommen, die mit der hiesigen Kultur und den Werten rein gar nichts am Hut haben?
      50 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 20:22
    Highlight Poah echt Leute hört mal auf: BFS: 2014 Was machen wir mit den 179 polizeilich registrierten Vergewaltiger/in (Nationalität CH)?
    Dazu ist der Anteil der registrierten häuslichen Gewalt bei knapp 40% aller registrierten, sollen wir anstelle Wänden nur noch Glas bauen?
    Früher wurde es einfach unter den Tisch gekehrt, heute spricht man darüber = Fortschritt!
    Aber die CH setzt auf bestrafen und nicht auf belohnen/aufklären/integrieren (Bildung sparen SVP), evtl. sollte man sich das System mal hinterfragen.
    21 38 Melden
  • Rim 07.01.2016 14:42
    Highlight Ich hätte da auch noch eine Verhaltensregel. Damit wären die Probleme schlagartig gelöst: Arschlöcher haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Sie bleiben zu Hause. Punkt.
    65 4 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:43
      Highlight Wo kann ich unterschreiben???
      21 3 Melden
  • lily.mcbean 07.01.2016 11:47
    Highlight Sehr gelungener und mutiger Kommentar!
    Sie sind spitze!
    27 13 Melden
  • Senftube 07.01.2016 11:24
    Highlight Die Aussage auf dem Bild ...nicht Ausländer sondern Arschlöcher belästigen Frauen... würde ich (Mann) im Grundsatz unterzeichnen. Denn auch wir Schweizer hatten den Frauen noch bis vor wenigen Jahren nicht einmal das Stimmrecht zugestanden und selbst heute müssen Menschen noch Lohneinbussen in Kauf nehmen, nur weil sie keinen Penis haben... Fakt ist aber auch, dass Frauen in anderen Kulturkreisen weit weniger oder keine Achtung erfahren. So erstaunt es dann nicht, dass Arschlöcher aus Kopftuch- oder Burka-Ländern), unsere Frauen in Miniröckchen etc. als "Schlampen" & "Freiwild" betrachten...!
    69 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 16:31
      Highlight Niemand weiss, ob Frauen wegen des fehlenden Penis weniger verdienen als Männer. Man kann STATISTISCH einfach keine andere Parallele nachweisen. Merkmale wie Verhandlungsgeschick oder Aggressivität in Lohnverhandlungen werden schlicht nicht erhoben...
      40 29 Melden
  • Nyx 07.01.2016 09:39
    7 4 Melden
  • izmir ögal 07.01.2016 08:46
    Highlight Alle rufen nach der Polizei, die nicht oder zuwenig eingeschritten ist. Ohne genaueres zu wissen - und in der Hoffnung dass es auch geschehen ist - was ist mit einem couragierten Einschreiten der anwesenden Männer, die nicht zu den Belästigern gehörten? Zivilcourage, sich einmischen, das ist eine aussterbende Kunst. Lieber hinschauen - wegschauen. Was ich nicht seh, geht mich nichts an.
    43 7 Melden
    • Karl33 07.01.2016 09:34
      Highlight Wenn Sie einschreiten, riskieren Sie, entweder von den Männern verprügelt zu werden oder von den Frauen beschuldigt zu werden. Als Geschlecht unter Generalverdacht (der Mann) halten Sie sich besser zurück. Entspricht auch den Empfehlungen von Experten.
      32 43 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:34
      Highlight Ich bin überzeugt davon, dass viele Männer da waren und versuchten, zu helfen. Mit unterschiedlichem Erfolg.
      29 2 Melden
    • poga 07.01.2016 13:06
      Highlight @izmir wir werden ja auch immer mehr dazy erzogen unsere Probleme vom Staat lösen zu lassen.
      24 2 Melden
    • Stephan Locher 07.01.2016 20:20
      Highlight Gute Frage.

      Hier wären doch Journalisten gefragt zum nachhaken.

      Wieviele Anrufe gingen bei der Polizei während/nach den Daten ein?
      Wurde verbal(Und seis von der anderen Strassenseite oder sonst aus Sicherer Distanz) gerufen dass so etwas nicht geht?
      8 2 Melden
  • elivi 07.01.2016 00:55
    Highlight warum gibt niemand mal regeln für männer vor?
    nein ist nein
    sich abwenden ist keine auforderung
    eine ablehnen ist keine herausforderung
    es gibt kein 'fang mich ein' spiel
    folge keiner frau die von dir wegläuft
    ein lächeln ist noch lange kein flirten
    flirten ist keine einladung zum grabschen
    ein drink ist keine einladung zum grabschen
    ein essen isr keine einladung zum sex

    die liste könnte noch elend lang weiter gehn ....
    84 18 Melden
    • Senftube 07.01.2016 11:59
      Highlight Ja, elivi. Nein ist nein. Ein Lächeln ist noch kein Flirt. Ein Flirt noch keine Einladung zu Grabschen. Aber! Wer flirtet muss damit rechnen, dass Männer dies falsch deuten! Auch die Einladung zu einem Drink oder Nachtessen muss nicht "Interesse" signalisieren, aber es kann. Männer ticken einfach anders als Frauen. Darum sollten Frauen sich 2x überlegen, mit wem sie flirten und erst recht mit wem sie Essen gehen. Wann sonst, wenn nicht nach einem Essen soll denn ein Mann versuchen einer Frau "den Hof zu machen"? Ein Mann lädt eine Frau in der Regel nicht zum Essen ein, nur um zu Plaudern! ;-)
      18 63 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 20:33
      Highlight Klar und dann kommen die Frauen "wo bleiben nur die Casanovas, die einen erobern wollen, was ist nur mit diesen schlappen Männern geschehen". Zum Glück bin ich Gay, da geht es mit gleichem Interesse zur Sache (HIV unter Männer seit 2009 abnehmend, Heteros gleich bleibend BFS)
      PS: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sexueller-missbrauch-durch-frauen-verkehrte-lust-a-788332.html
      Es gibt genügend Frauen die es geniessen, das männliche Wesen seiner sexuelle integriert zu rauben. Darüber sollte mal gesprochen werden!! Oder betrunkene Frauen auf Sex-Entzug!
      @Senftuge: wenigstens Ehrlich.
      21 23 Melden
  • RatioRegat 07.01.2016 00:07
    Highlight Ich stimme Frau Meier zu.
    Eine Frau muss sich weder wehren, noch fliehen, noch sonst irgendwelche Vorkehrungen treffen. Das Verweigern der Zustimmung zu einer sexuellen Handlung genügt - und zwar immer!

    Es ist in der Tat eine Schande, dass die Polizei nicht eingeschritten ist. Anders als bei Demonstrationen, bei denen es oftmals um blosse Sachbeschädigungen geht, wurden hier Sexualdelikte verübt. Aufgrund der Natur der Delikte und der Anzahl der potentiellen Täter wäre wohl selbst ein Eingriff unter Verwendung von Schusswaffen verhältnismässig gewesen.
    46 20 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:41
      Highlight Stimmt nicht, dass die Ablehnung genügt, in der Praxis. Einbruch ist verboten, und doch schliessen wir unsere Wohnung, wenn wir sie verlassen.
      Sich präventiv vor Gewalt zu schützen, ist sinnvoll und berechtigt die Gewalt keineswegs.
      Dass die Polizei oft total falsche Massstäbe hat, ist bekannt. Belästiger erschießen ist aber total falsch. So wacky ist nicht mal unsere Polizei.
      21 9 Melden
    • Henzo 08.01.2016 11:41
      Highlight Das problem sind nicht männer die neue regeln brauchen sondern die (wenigen) männer die sich auch nicht an die aktuellen regeln halten.
      Das Problem als Polizist: man ist immer der arsch. Greift man zu hart ein, schreit man "Polizeigewalt oder willkür!", schreiten sie zu wenig ein lautet der kanon "die polizei macht so wie so nichts". Wenn sie etwas richtig gut macht, hört man nichts davon.
      Was wäre gewesen, wenn es tote durch rohrbomben gegeben hätte, weil die polizei sich mehr um andere delikte gekümmert hätte? ...kein schwein würde dann über einen grabscher sprechen. Schwieriger job!
      30 1 Melden
  • Tilia 06.01.2016 23:34
    Highlight frauen bleibt euch selber, habt keine angst, lebt wie ihr wollt und zieht euch an wies euch gefällt. männer tut dasselbe. begegnet euch mit respekt und erwartet dies auch vom andern. so und nicht anders gehn wir durch die welt.
    63 2 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:51
      Highlight Und jetzt das Ganze bitte noch auf arabisch und französisch, damit es auch noch von denen verstanden werden kann, die es am meisten betreffen würde!
      19 12 Melden
  • Nightghost 06.01.2016 22:04
    Highlight Es ist NUR ein kulturelles Problem.

    Zitat Kommentar in der NZZ
    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/inakzeptable-parallelgesellschaften-1.18673057
    46 7 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:42
      Highlight Nein, auch ein hormonelles...
      12 16 Melden
  • minsänfdezue 06.01.2016 22:02
    Highlight Danke für diesen mutigen und wichtigen Text, Frau Meier.
    61 6 Melden
    • Simone M. 07.01.2016 08:41
      Highlight Gerne.
      11 1 Melden
  • Jaing 06.01.2016 21:04
    24 3 Melden
  • Danusha Nushi Kuchtová 06.01.2016 20:30
    Highlight liebe simone
    es tut mir leid zu lesen, was da während deiner studienzeit geschah... so ganz nebenbei zwischen den zeilen!
    mutig, und ich find dich cool, darum kann man den weiteren text nur glaubwürdig lesen. du hast dampf abgelassen, trotzdem liest es sich gut.

    zum thema silvester noch:
    ist als eine art terror einzustufen. ja, dunkle gassen meiden, klar. nun auch grosse öffentliche plätze meiden. hatte bitzli angst wegen anschlägen an dem tag, und dann kam das.

    ich machs falsch, aber ich bleib nun einfach dihei und lese news online.

    nirgends kannst ja noch hin.
    egal in welchen schuhen.
    42 8 Melden
  • kliby 06.01.2016 20:12
    Highlight Ein guter Kommentar in der NZZ: Inakzeptable Parallelgesellschaften.
    Der Autor resumiert, wie es bezeichnenderweise Tage dauerte, bis die deutschen Medien und Politiker sich darüber getrauten zu sprechen. Da Kritik an Immigranten der herrschenden Ideologie widerspreche. Und schliesst mit den Worten, dass eine offene Debatte heilsam sei. Damit es nicht soweit komme wie etwa in Grossbritannien, wo eine Parallelgesellschaft mit täglich vorkommenden Übergriffen durch Immigranten sich längst etabliert hat.

    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/inakzeptable-parallelgesellschaften-1.18673057
    73 5 Melden
  • poga 06.01.2016 19:48
    Highlight Es gibt etwas das die Frauen vermehrt machen könnten. Konsequent jeden anzeigen, der sich daneben benimmt. Schützt nicht vor einer Vergewaltigung. Aber eventuell die nächste.
    62 16 Melden
    • Paris 07.01.2016 00:21
      Highlight Als ich 11 Jahre alt war, hat mich mein Stiefvater sexuell belästigt. Ich habe ihn angezeigt, es geschah nichts. Das einzige was ich von der Polizei hörte, war, dass sie nichts machen können, weil noch nichts passiert sei.

      Als ich dann 18 Jahre alt war, hat mich der damalige beste Freund meines leiblichen Vaters vergewaltigt. Habe ich ihn angezeigt? Nein. Wieso? Weil bestimmt eine Aussage gekommen wäre, dass ich ja volljährig war.

      Anzeigen bringt leider sehr oft nichts.
      27 24 Melden
  • stadtzuercher 06.01.2016 19:28
    Highlight Bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass jetzt auf einer von der Mehrheit gewählten Politikerin herumgetreten wird, die unprofessionell kommuniziert hat. Der Pöbel braucht jetzt Schuldige. Für einen Shitstorm. Weil die tatsächlichen Täter irgendwie nicht ganz schuldfähig zu sein scheinen.
    53 18 Melden
  • Sille 06.01.2016 19:27
    Highlight Hat man tatsächlich das Gefühl, dass hundertausende Junger Männer*kastriert*nach Europa gekommen sind?Dies wäre sehr naiv gedacht und entspricht nun mal nicht der Tatsache. Diese Art von*ich nehme mir was ich will*ist nicht neu.In Basel kommen seit Jahren Delikte wie sexuelle Belästigung und Vergewaltigung vor und immer heisst es *Frau* sei selbst schuld. Man geht Abends,Nachts schliesslich nicht mehr alleine auf die Strasse.Ich will mich aber auch am Abend, in der Stadt frei bewegen können und keiner dieser schw..gesteuerten Idioten hat ein Recht Frauen wegen sexuellem Notstand anzugreifen.
    143 11 Melden
    • Sir Jonathan Ive 11.01.2016 09:27
      Highlight Natürlich geht niemand davon aus, dass viele Männer kastriert einwandern, aber man sollte trotzdem erwarten können, dass die Hormone dieser Personen keinen anderen Personen Schaden zufügen.
      Die Täter müssen jetzt zur Rechenschaft gezogen werden, und man muss sehen, wass sich tun lässt, um solche Vorfälle in Zukunft präventiv zu vereiteln ohne die Freiheit von potenziellen Opfern einzuschränken.
      6 0 Melden
  • Silbermuschel 06.01.2016 18:53
    Highlight Man ist NIE schuld an einer Vergewaltigung. Nicht mal wenn man nackt auf der Strasse liegt. Bestimmte Dinge kann man provozieren, aber eine Vergewaltigung ist trotzdem niemals gerechtfertigt. Die Schuld auf das Opfer zu schieben ist absolut das Letzte, da diese sowieso schon oft zu viele Schuldgefühle haben.
    250 5 Melden
    • Stephan Locher 06.01.2016 20:16
      Highlight Da hast Du absolut recht.

      Hat die Frau Oberbürgermeisterin denn jemals die Schuld einem Opfer gegeben? Sie hat einfach auf eine unvorbereitete Frage mit dem reagiert, was Ihr gerade in den Sinn kam, oder nicht?

      Wenn ich in Städten mit hoher Kriminalität Unterwegs bin gibt es Tipps wie "Keine wertvoll aussehenden Schmuck tragen", "das Smartphone nicht auf dem Trottoire verwenden".
      Bin ich als Opfer dann schuld an einem Diebstahl, wenn ich diese Tipps nicht befolge oder ist die Tat weniger verwerflich?
      Definitiv nicht!
      Doch sie geben mir ein Gefühl von Sicherheit aus der Ohnmacht zurück.
      47 6 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:47
      Highlight Ich stimme zu. Im Prinzip sollte ein Supermodel nackt um 3 Uhr morgens durch die Langstrasse gehen können dürfen, ohne belästigt zu werden.
      11 0 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:58
      Highlight @Thinkerer
      Im Prinzip klar, aber das ist nun mal nicht die Realität!
      Man muss doch so agieren, wie die Welt da draussen wirklich ist. Wir können nicht so frei sein, wie es eigentlich möglich wäre. Und das liegt meist an einigen wenigen Arschlöchern.
      9 1 Melden
  • Sprite 06.01.2016 18:08
    Highlight Darf ich jetzt als Frau nicht mehr nachts alleine unterwegs sein oder wie? Ich kann doch nicht immer in einer Gruppe auftreten?
    Bin kürzlich um 23.00 Uhr von einem Ausländer (sorry!) am Bahnhof belästigt worden...
    War ganz normal gekleidet (Winter) und ausnahmsweise mit dem ÖV unterwegs.
    Es scheint mir ev. doch ein kulturelles Problem zu sein.
    Kann's doch nicht sein!

    171 20 Melden
    • Stephan Locher 07.01.2016 15:29
      Highlight Woraus bestand die Belästigung konkret? (Wenn Du öffentlich darüber sprechen kannst/willst)

      An was erkanntest Du die Staatsbürgerschaft des Mannes?
      2 10 Melden
    • Sprite 07.01.2016 17:27
      Highlight Ich bin an meinem Wohnort aus dem Zug ausgestiegen, der Mann war im gleichen Zug und ist hinter mir ausgestiegen, ist mir nachgelaufen und hat mich angesprochen. Der Bahnhof war menschenleer, ziemlich unheimlich.
      Als ich ihn mehrmals in scharfem Ton angewiesen habe mich in Ruhe zu lassen, ist er dann zum Glück abgezogen.
      Ich weiss nicht, welche Staatsbürgerschaft er hatte, dunkle Haut und Augen, gebrochenes Deutsch.
      Vielleicht nur ein dummer Zufall, ich würde sowas auch mit einem Schweizer nicht erleben wollen...
      20 0 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 06.01.2016 17:47
    Highlight "Verhaltensweisen für Frauen und junge Mädchen"

    Wo sind wir eigentlich? Sollen unsere Frauen und Mädchen sich jetzt wegen diesen hirnlosen Kastraten verschleiern?

    Es MUSS Verhaltensweisen und klare Vorgaben für diese Idioten geben, nicht für die Opfer!!!!
    205 9 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:23
      Highlight Es gibt natürlich sehr klare Gebote für die Täter, man sagt denen auch "Gesetz". Dass sich potenzielle Opfer aber wehren und schützen, ist nichts als vernünftig. Verschleiern soll sich natürlich niemand müssen.

      SCHULD an einem Angriff ist aber IMMER der Angreifer, nie das Opfer.
      11 0 Melden
  • Angelo C. 06.01.2016 17:46
    Highlight Neue Lernprozesse für verängstigte deutsche Frauen, nach diesen erstmals in der Bundesrepublik vorgekommenen Szenarien, verbunden mit Raub, sexuellen Attacken und verbalen Beleidigungen?

    Kannte man in früheren Jahren eigentlich nie in dieser neuen Dimension. Wird auch weiterhin viel zu reden geben.

    Die grotesken Ratschläge von Kölns Bürgermeisterin im Hinblick auf den baldigen Karneval (nur noch in grösseren Gruppen ausgehen, 1-2 Meter Sicherheitsabstand zu bestimmten Männern) haben zu einem gewaltigen Shit-Storm geführt. Man hörte ironische Fragen, ob DE-Frauen nicht Nikabs tragen sollten.
    82 11 Melden
    • Zuagroasta 06.01.2016 18:08
      Highlight Angelo, kannte man vorher in Deutschland nicht?
      Schon mal auf dem Oktoberfest gewesen?
      Da ist die Dimension Jahr für Jahr wesentlich höher.
      Das poste ich nicht um dir zu widersprechen, das ist eine Tatsache. (Jahresberichte der Müncher Polizei sind eine gute Quelle, über die Dunkelziffer wollen wir mal lieber schweigen)
      Berichtet wird darüber meist nur in kleinen Zeitungsmeldungen, die anscheinend wenig Beachtung finden.
      Einen Aufschrei gab es deswegen bis jetzt noch nie!

      Zu den Ratschlägen der Bürgermeisterin stimme ich dir zu. Die sind einfach nur zum Kopfschütteln.
      38 58 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 23:03
      Highlight Früher waren es die Italiener.
      Da war den Frauen nach pfeiffen in diesen Kreisen ganz normal.
      Tätliche sexuelle Übergriffe wurden nur von den wenigsten Frauen gemeldet. Wenn eine Frau einen solchen Vorfall meldete wurde ihr oft nicht geglaubt, sie musste damit rechnen, dass ein männlicher Polizeibeamte sich bei der Befragung ab den Details aufgeilte. Polizeibeamtinnen gab es noch nicht.
      Es war nicht besser früher, es wurde einfach nicht darüber gesprochen.
      13 19 Melden
    • Stephan Locher 07.01.2016 15:36
      Highlight @Zuagroasta:

      In einem Artikel las ich kürzlich, dass es laut Aussage von Polizisten letztes Jahr zu 20 Anzeigen während des ganzen Oktoberfestes kam. Sind in der Dir vorliegenden Statistik andere Zahlen?

      Dass die Dunkelziffer(Was als belästigend empfundene Taten anbelangt ) deutlich höher ist sieht man an den Erlebnissberichten.
      10 2 Melden
    • Zuagroasta 07.01.2016 16:54
      Highlight @Stephan Die zur Anzeige gebrachten Belästigungen 2014 sind 20. Dass das etwas niedrig ist, belegt z.B. dieser
      Bericht der Süddeutschen von 2012 zur Halbzeit der Wiesn.
      http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-helfer-stossen-an-ihre-grenzen-1.1484407
      Man könnte auch Kellnerinnen fragen, welche Erfahrungen sie haben, wenn sie mit z.B. 10 Masskrügen durch die Zelte gehen. Die haben leider keine Zeit jede Belästigung zu melden, obwohl dies notwendig wäre. Die behelfen sich oft mit einen "Finger weg" und/oder einem Rausschmiss des Täters.
      Traurig aber wahr.

      5 11 Melden
    • Tikvaw 07.01.2016 22:49
      Highlight @Zuagroasta: Also bei einem Oktoberfest das über mehrere Tage über 6 Millionen Besucher hat, gab es rund 20 Anzeigen. Bei einem Silvesterabend mit ein paar Tausend Menschen die dort hin und her laufen und einem Zeitraum von wenigen Stunden, gab es über 100 Anzeigen... Ja also die Dimensionen sind wirklich völlig gleich oder wie du sogar, fernab jeglicher Realität, behauptet hast, "Da ist die Dimension Jahr für Jahr wesentlich höher".
      9 2 Melden
    • Zuagroasta 08.01.2016 08:40
      Highlight Wenn die Dimension wirklich so gering ist,wie du hier suggerierst,dann macht die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" absolut keinen Sinn.
      Bei 20 Vorfällen (jeder ist zu viel!) an knapp 20 Tagen
      wären die Damen und Herren, die hinter der Aktion stehen,völlig arbeitslos.
      Die Instrumentualisierung von sexueller Gewalt gegen Frauen für einen gewissen politischen Zweck (Xenophobie) ist absolut daneben.
      Selbst im Jahr 2016 in unserer aufgeklärten Gesellschaft hat nicht jede Frau so viel Mut wie Simone ihren Mund auf zu machen.
      Das sollte zu denken geben!
      3 7 Melden
  • boexu 06.01.2016 17:45
    Highlight Das Ganze hat doch auch mit Zivilcourage zu tun. Man schaut heute halt lieber weg statt einzugreifen und tröstet sich dann damit zu behaupten, die Opfer würden eine Mitschuld tragen. Auch das ist ein Produkt unserer ich-schaue-nur-auf-mich-Gesellschaft.
    Und wenn ich hier lese, dass einige Typen meinen, Frauen müssten sich halt wehren oder sich weniger aufreizend anziehen, dann könnte ich wirklich kotzen... und eben diese Typen schreien am lautesten nach einem Burkaverbot und kriegen Push Meldungen auf ihr Smartphone wenn das neue Blick Girl raus ist... ok hier gehe ich vielleicht etwas zu weit
    131 12 Melden
    • Kookaburra 07.01.2016 12:38
      Highlight Also obwohl ein massives (bestens traniert und ausgerüstets )Polizeiaufgebot total hilflos gegen die Kriminellen war, wird jetzt gefordert, dass sich (wahrscheinlich männliche) Normalbürger vor die Gewaltbereiten schmeisst sollen und sich (sehr wahrscheinlich) zusammen schlagen lassen?
      Du gehst für mich zuweit, oder zumindest das "Highlight". Dieser Kommentar grenzt am Aufruf zur Selbstjustiz. Und wer würde dann wohl vor Gericht gewinnen? Der "Rassist"?
      11 3 Melden
    • boexu 07.01.2016 14:23
      Highlight Sorry Ninja, aber ich denke du meinen Post nicht verstanden. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Es geht darum, nicht wegzuschauen und wenn möglich/nötig einzugreifen, nicht physisch, sondern verbal. Ich hab das auch nicht auf die Ereignisse in Köln bezogen. Wenn ich sehe, dass ein Typ eine Frau belästigt, dann sage ich ihm, dass das nicht in Ordnung ist und glaub mir, in den meisten Fällen reicht das... Und im Notfall kannst du immer noch davonlaufen. Ach und wenn du schon juristisch argumentieren willst, unterlassene Hilfeleistung ist auch ein Strafbestand...
      5 7 Melden
    • Alnothur 16.01.2016 13:01
      Highlight Und wenn es heisst, "Diebe unterwegs, tragen Sie keinen teuren Schmuck offen und achten Sie auf Ihre Taschen" könntest du auch kotzen?
      4 1 Melden
  • DavidP38 06.01.2016 17:36
    Highlight Was haben wir nur zugelassen! So haben wir die Welt nicht von unseren Vorfahren übernommen! Und liebe Politik: IHR SEIT KEIN EINZIGER FRANKEN/EURO STEUERGELDER WERT! Wen sich ein Bürger ebenso verhält, dann wird im gekündigt. Wen man vor nichts Angst haben muss, verliert man das Gewissen. Kennt ihr ein Politiker mit Gewissen für den Bürger/in?
    46 28 Melden
    • jSG 06.01.2016 18:35
      Highlight #Blickstyle auch wenn der Inhalt nicht falsch ist.
      25 12 Melden
    • koks 06.01.2016 19:07
      Highlight david, und wer wählt die politiker? jawoll.
      24 3 Melden
  • JackMac 06.01.2016 17:25
    Highlight Hört doch auf mit der verdammten Zensur! Wir haben uns die Freiheit die wir leben über Jahrhunderte erkauft, mit Schweiss und viel Blut unserer Vorfahren!
    Dies gilt insbesondere auch für die Art und Weise, wie unsere Mädchen und Frauen herumlaufen dürfen, ohne als Freiwild angesehen zu werden.
    Nennt den Namen doch endlich bei der Wahrheit?
    Die lüsternen Böcke entspringen einer fernen Kultur, wo die Frau bestenfalls als Köchin und Gebährmaschine gut genug ist. Andere echte Rechte? Vergiss es! Ich bin oft in Arabischen Ländern, seht doch einfach hin, verdammt!
    Weist sie in die Schranken, jetzt
    156 31 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 17:56
      Highlight Ehm... Frauenstimmrecht Appenzell Innerroden 29. April 1990.

      Ich glaub viel mehr muss ich nicht schreiben ;)
      57 116 Melden
    • elly 06.01.2016 18:07
      Highlight Also wenn ich in einem kurzen Kleid in der Stadt rumlaufe, werd ich auch schon wie "Freiwild" angeglotzt. Du tust grad so, als wäre die westliche Welt zivilisierter?!
      61 58 Melden
    • Marmot 06.01.2016 18:49
      Highlight Ihr tut so, als wäre Frauenstimmrecht 1990 und Anglotzen mit sexuellen Übergriffen eines Mobs vergleichbar. Wieso?
      97 11 Melden
    • Saul_Goodman 06.01.2016 18:59
      Highlight @eisenhorn: frauenstimmrecht in saudi arabien 2015. (sie hinken also sogar dem zurückgebliebensten winkels europas noch 25 jahre hinterher)
      in vielen anderen ländern noch nicht vorhanden.
      55 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 19:54
      Highlight @Eisenhorn: Wenn man bedenkt, dass denn noch einige Frauen das Stimmrecht gar nicht wollten?
      @JackMac: Eigene Inkompetenz der Gesellschaft einen konstruktiven Support zu geben und dies dann auf andere von fernen Ländern zu schieben. Nichts als Verleumdung anderen Nationalität gegenüber.
      2 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:22
    Highlight Wie ich heute lesen muss, kam es auch in mehreren anderen deutschen Städten zu ähnlichen Ereignissen wie in Köln:
    http://m.focus.de/regional/koeln/vorfaelle-auch-in-bielefeld-und-frankfurt-ueberblick-hier-gab-es-in-der-silvesternacht-sexuelle-uebergriffe_id_5193421.html
    43 2 Melden
  • sunnyside 06.01.2016 17:17
    Highlight Von wegen Ausländern und anderen Kulturen: Schaut Euch doch einfach mal das Frauenbild auf den Musikvideos an. Frauen werden dort als hirnloses Sexspielzeug dargestellt. Auch in der Werbung werden Frauen nicht gerade als eigenständig denkende Wesen gezeigt. Ich hoffe, dass diese Ereignisse dazu beitragen, dass der Respekt gegenüber Frauen einen neuen Stellenwert erhält! Ich will nicht, dass meine Töchter mit einer Burka rumlaufen müssen um sich zu schützen!
    114 17 Melden
    • Marmot 06.01.2016 18:50
      Highlight Ist das vergleichbar? Es gab trotzdem nie solche Übergriffe von Mobs!
      40 10 Melden
  • Donald 06.01.2016 17:11
    Highlight Wo, was und wann hast du denn studiert, wenn man fragen darf?
    6 50 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:26
      Highlight ha kei ahnig
      21 15 Melden
  • Sillum 06.01.2016 16:45
    Highlight Wer verharmlost ist ein Linker. Wer anklagt ist ein Rassist. So einfach ist das.
    109 28 Melden
    • UnderCoverz 06.01.2016 17:16
      Highlight Und wieso ist der, der verharmlost ein Linker? Wie kommst du zu dieser Anschuldiung? Das ist nämlich meiner Meinung nach überhaupt nicht so.
      31 69 Melden
    • pachnota 06.01.2016 17:32
      Highlight @undercoverz...na überleg mal...; )
      35 17 Melden
    • UnderCoverz 06.01.2016 18:21
      Highlight Ich komm nicht drauf, hilf mir weiter...
      16 33 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:56
      Highlight Undercover seit wann ist es ehrenrührig, Linker zu sein? Ich bin ungemein stolz drauf.
      1 11 Melden
    • pachnota 07.01.2016 12:27
      Highlight ..na ja, für Linke ist halt alles was gegen ein erfolgreiche Integration sprechen könnte ein schierer Alptraum. Sie versuchen daher auch die krudesten Gewaltakte, wie jetzt Köln, möglichst zu relativieren, zu verharmlosen. "Was nicht sein darf...kann auch nicht sein". So einfach deren Logik. Aber WIESO dass sie das machen...Ehrlich kann ich dir auch nicht sagen.
      15 1 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:30
      Highlight Ach pachnota, Du redest Müll. Ich verharmlose gar nichts, ich finde Integration absolut notwendig. Meine Logik ist keineswegs simpel, im Gegenteil halte ich die Logik der Rechten für simpel.

      Allerdings ist Integration eben nicht Assimilation, wo man aus Einwanderern in wenigen Jahren perfekte bürgerliche Schweizer machen will. Integration hat zu tun mit sich eimpassen, die Sprache sprechen, unsere Gesetze und Gebote achten, nett und anständig sein. Manch ein Urschweizer scheint in diesem Zusammenhang schlecht integriert...

      Was in Köln genau geschehen ist, ist noch nicht klar.
      4 12 Melden
    • UnderCoverz 08.01.2016 18:15
      Highlight Thinkerer ich wollte bloss normal diskutieren, da ich auf eine Beleidigung nicht gleich mit Beleidigungen antworte. Übrigens schockiert es mich, wie viele hier rechts zu sein scheinen und gleichzeitig ein völlig falsches Bild von Linken haben. Wir "verharmlosen" keineswegs, wir sind bloss der Meinung, dass man wegen paar wenigen Arschlöchern bei den Flüchtlingen (Oder allg. Integrierten) nicht gleich alle Flüchtlinge verurteilen sollte. Arschlöcher gibt es immer, das hat nichts mit Religion, Hautfarbe, Herkunft oder was auch immer zu tun.

      Ich sehe die dislikes schon kommen :D

      lg
      6 7 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 11:21
      Highlight @UnderCoverz:
      Das Problem, dass Sie und Ihresgleichen aber halt auch nicht wahrhaben wollen, ist, dass mit den momentanen Flüchtlingen, die jetzt z.B. gerade Deutschland überschwemmen, leider nunmal übermässig viele Arschlöcher ins Land kommen, deren Kultur und Macho-Gehabe total gegensätzlich zu unserer gewachsenen westlichen und freiheitlichen Kultur steht und darum deren Integration auch niemals gelingen wird. Das hätte man aus der Vergangenheit eigentlich schon lange lernen müssen, Beispiele gibt es mehr als genug! Wann lernen wir endlich daraus und verhindern negative Entwicklungen?
      6 1 Melden
    • UnderCoverz 04.02.2016 21:57
      Highlight Aus der Vergangenheit? Jo, da hätte man eindeutig schon lange lernen müssen, z. B. dass Nazis scheisse sind. Allerdings geht es in Europa immer mehr in diese Richtung.
      Was du aber mit Macho-Gehabe meinst, weiss ich nicht, denn Flüchtlinge würden nicht im Traum daran denken, uns schlecht zu behandeln, solange wir sie ok behandeln. Und das tun sie auch nicht. Lies bitte etwas weniger 20 Minuten-Müll und urteile mit Köpfchen. Danke
      lg
      3 6 Melden
  • Zuagroasta 06.01.2016 16:32
    Highlight Simone, ich kann deine Wut in Sachen "Verhaltensregeln" sehr gut verstehen. Es ist ein Unding.

    Ich habe dazu einen Satz, den jemand vor ein paar Jahren
    zum Thema "Verhaltensregeln" geschrieben hat.
    Es ist leider in Englisch, aber der Orginalwortlaut trifft den Nagel so 100%ig auf den Kopf, dass ich ihn nicht übersetzen mag.

    "If you're promoting changes to women's behaviour to "prevent" rape, you're really saying "make sure he rapes the other girl"."






    171 8 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:35
      Highlight Ich bin entschieden nicht einverstanden. Wenn sich eine Frau vor einer Vergewaltigung schützt, dann sorgt sie damit sicher nicht dafür, dass dafür die Frau neben ihr vergewaltigt wird! Das ist ja wiederum beleidigend, Zuagroasta.
      Nein, ich denke, dass es nichts als weise ist, vorsichtig zu sein. Wenn eine Frau im Mini um Mitternacht dem Sihlquai entlangschlendert, finde ich das halt schon etwas leichtsinnig. SCHULD an einer Vergewaltigung oder auch nur einer Belästigung ist sie damit natürlich nicht.
      7 5 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 11:27
      Highlight Der Satz hat's echt in sich!
      Nur weil ich einer pöbelnden Macho-Gruppe am Bahnhof mit den Blicken ausweiche und nicht auf dumme Kommentare eingehe, heisst das nicht, dass die nicht einfach trotzdem einem anderen grundlos eins auf die Fresse geben.

      Mit Verhaltensregel für potentielle Opfer hat sich deswegen noch lange kein möglicher Täter geändert. Man schaut damit höchstens, dass es möglichst nicht einen selbst trifft.
      0 1 Melden
    • Zuagroasta 10.01.2016 12:17
      Highlight @Thinkerer: ich weiss, dass dieser Satz sehr provokativ ist. Der entscheidende Punkt liegt aber nicht im letzten Teil, den du kritisierst, sondern im ersten Teil.
      "promoting changes to women´s behavior".

      Hierzu noch eine Aussage von Golda Meir.
      Auch in Englisch, aber genauso treffend.

      3 0 Melden
  • Allesliebe 06.01.2016 16:27
    Highlight Danke, Simone Meier. Der Artikel trifft es auf den Punkt. Und es hat nur im weitesten Sinn mit kulturellem Hintergrund zu tun. Dieses Video hab ich erst kürzlich gesehen und es hat mich echt durchgerüttelt, so sehr habe ich mich darin wieder gefunden. Es zeigt, wie subtil Grenzüberschreitungen und die Abwertung der Frauen anfängt und wohin sie führt und wie Männer uns Frauen unterstützen können.
    58 13 Melden
  • Christian vG 06.01.2016 16:26
    Highlight Es tönt plump, aber so ist unsere Welt! Es gibt schlechte (respektlose) und gute (respektvolle) Menschen. Es gibt übrigens auch Frauen, die keine Grenzen kennen und glauben nur weil sie sich Mut angetrunken haben, sie können sich alles leisten. Das alles ist keine Entschuldigung und ich verurteile diese schändlichen Taten auf das Schärfste. Ich sage nur: Gesunder Menschenverstand einschalten, und vieles lässt sich vermeiden. Was anderes; Warum wohl wurde bereits im Mittelalter der Keuschheitsgürtel erfunden? Traurig. Aber ja im Grunde genommen sind wir immer noch die alten Affen (primitiven)!
    42 64 Melden
    • Tom Garret 06.01.2016 17:41
      Highlight Sowas darf man nicht sagen! Auch wenn es der Wahrheit entspricht. Das man Blitze erntet hat damit zu tun dass es schwer zu akzeptieren ist.
      Aber ich schliesse mein Velo auch ab am Bahnhof und Lasse die Rolläden runter während den Ferien (Erdgeschoss) usw... Ich gehe auch gewissen Menschen aus dem Weg im Ausgang seit ich ungewollt in eine Schlägerei verwickelt wurde. Und selbst als Mann fühle ich mich nicht überall wohl und sicher. Es wäre schön es wäre anders... Aber die Menschen sind so. (aber nicht alle!)
      25 10 Melden
  • insomniac 06.01.2016 16:20
    Highlight Diese "ein Drittel Statistik" finde ich etwas fragwürdig.. Woher kommt diese Zahl?
    23 3 Melden
    • Silverstone 06.01.2016 16:36
      Highlight Hab da mal eine Doku über Studentinnen gesehen. Weiss nicht mehr ob von der USA oder D... Dort kam dieser Wert allerdings auch vor!
      7 6 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 12:08
      Highlight Ja, kenne ich auch. Nur ist es noch nicht klar, ob sie stimmt oder ob es eine gute Erfindung ist, die ein Journi dem anderen anschreibt. Meine Erfahrung stützt diese Zahl in keiner Weise. Und ich habe total 7 Jahre studiert.
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:18
    Highlight Die Übergriffe auf Frauen sind auf keinen Fall tolerierbar.

    Dieser Shitsturm wegen einer gut gemeinten Äusserung nervt.

    Jedem Kind wird heute beigebracht, dass man auf dem Fussgängerstreifen zuerst auf beide Seiten schauen muss bevor man los läuft. Obwohl jedem Autofahrer klar sein muss, dass man vor dem Fussgängerstreifen zu halten hat.

    So muss das Kind (welches bei einem Unfall das Opfer ist) sich einschränken.

    Niemand hat eine verlässliche Lösung Frauen vor Übergriffen zu schützen.

    So ist der Tipp, vor dem Streifen auf beide Seiten zu sehen vielleicht doch nicht schlecht.
    65 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:23
      Highlight Schau mal: auch wenn mein Röckli noch so kurz ist, die Heels noch so hoch und die Lippen ganz rot, NIEMAND hat das Recht, mich anzufassen, wenn ich das nicht will. Verhaltensregeln für Frauen sagen, dass ich als Frau, die keine Äusserung auf Kontaktaufnahme macht, mich vor Übergriffen schützen muss, weil.... ja, warum eigentlich? Weil sich Männer nicht beherrschen können? Because boys will be boys? Weil der Trieb unkontrollierbar ist? Wie wärs mit Verhaltensregeln für Männer? Z.B. "Vergewaltige keine Frau"? Diese Sozislisation muss schon bei Kindern stattfinden. Die andere tut es bereits.
      85 15 Melden
    • Tom Garret 06.01.2016 17:46
      Highlight Natürlich hast du recht! Wie schon geschrieben, wenn ich mein Fahrad am Bahnhof abstelle und nicht abschliesse und dieses gestohlen wird habe ich dann eine Mitschuld? Zumindest die Versicherung bezahlt nicht... Aber bin ich wirllich selbst schuld? Schwieriges Thema...
      21 15 Melden
    • Yelina 06.01.2016 19:18
      Highlight Wie wärs z.B., wenn man eine Vergewaltigung nicht mit Velo-Diebstahl gleichstellen würde?
      47 12 Melden
    • Tom Garret 06.01.2016 19:50
      Highlight gehts noch?? das würde ich nie tun. es ist ein Vergleich, basierend auf der Tatsache das beides ein Verbrechen und Unrecht ist.
      15 6 Melden
    • Danusha Nushi Kuchtová 06.01.2016 20:06
      Highlight tom du meinst es bestimmt
      nicht böse, aber es liest sich halt wie ein vergleich:

      wenn ich also mein hösli und alles sonst irgendwie *ahmächeligs* an mir nicht
      mit einem schloss versiegle, dann muss ich mich nicht wundern, wenn mir da was "gestohlen" wird?

      nur zum erklären, gell.
      22 6 Melden
    • Tom Garret 06.01.2016 20:42
      Highlight Sorry aber warum muss immer so getan werden als ob eigenes Verhalten (und von mir aus Kleidung) nicht auch einen gewissen Einfluss haben kann? Das es nicht so sein sollte ist doch allen hier drin klar. Aber ist trotzdem so. Gewisse Kommentatoren hier scheinen einfach beide Augen verschliessen zu wollen. Und in all den Kommentaren hat noch niemand ein Vorschlag gemacht wie das Problem gelöst werden könnte. Und solange das nicht absehbar ist, ist doch ein gewisser Selbstschutz nicht total fehl am Platz? Man muss doch gewissen Tatsachen auch in die Augen sehen, seien sie noch so unangenehm...
      19 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 23:00
      Highlight Ponypuffprincess,keiner hat das Recht, Sie ohne Ihr Einverständnis anzufassen - egal wie Sie gekleidet sind. Das behauptet aber auch niemand. Diese "Verhaltensregeln" sind (gut gemeinte) Tips für Frauen, die sich nun unsicher fühlen und ihre Sicherheit (gefühlt oder real) etwas erhöhen möchten. mehr nicht. Es gibt hingegen VERBINDLICHE Verhaltensregeln für Männer (und Frauen), z.B. vergewaltige oder belästige NIEMANDEN, die stehen sogar im Gesetz und die Sozialisation findet (hier) in i.d.R. genau so statt.
      Was empfehlen Sie denn Frauen, die sich nun unsicher fühlen? Nimmt mich ehrlich wunder.
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2016 07:44
      Highlight Ponypuffprincess? Was würden Sie nun empfehlen?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2016 08:11
      Highlight Sie haben recht, Zaafee. Da es immer sexuelle Übergriffe geben wird, braucht es für die Opfer Mittel, wie sie sich selbst schützen können. Ich würde folgendes raten: Lerne zuzuschlagen. Lerne, wos am meisten weh tut, wenn man getroffen wird. Lerne, brutal zu werden. Ob krav maga, Kung Fu, Kickboxen, egal. Hauptsache wehtun.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2016 17:38
      Highlight Ponnypuffprinces, das sehe ich eigentlich auch so, ich würde als öffentliche Person aber nicht dazu raten, solange die Rechtsprechung die Notwehr so eng auslegt. Ein Tritt in die Eier kann schnell impotent machen, was bei einer versuchten Vergewaltigung sicherlich als Notwehr gewertet würde, bei einem vergleichsweise(!) harmlosen "Grabscher" aber wohl leider häufig als nicht verhältnismässig beurteilt und entsprechend bestraft würde (siehe den Fall am Oktoberfest).

      Mich stört dieser völlig verhältnislose Shitstorm wegen einer spontanen und sicher gut gemeinten Äusserung einer Politikerin sehr
      0 0 Melden
    • Danusha Nushi Kuchtová 21.01.2016 21:58
      Highlight das stört mich ebenso. und schon ist es bereits vergessen.

      zuschlagen, sich wehren/verteidigen können ist bestimmt gut. also, es zu können. aber schon von einem grüsel angegangen zu werden überrascht einen immer sehr, da hat man dann auch keine armlänge mehr übrig, um ihn in seine weichteile zu treten. oder sonst was.

      worst case: kampfsport angewendet, angezeigt, schuldig.

      hach ich will nur dass alles nicht noch schlimmer wird... 😢
      1 0 Melden
    • Emma Mononoke 12.03.2016 18:45
      Highlight Wenn man den Glauben an die Menschheit noch nicht völlig aufgegeben hat rechntet man auch nicht damit Gewalt anwenden zu müssen,um sich selbst zu beschützen...Ich kann zwar durchaus mit scharfer zunge antworten,zuschlagen ist aber eine sache für sich. Das man für sich selbst die verantwortung trägt mag stimmen,aber es ist eine sache von zivilcourage und menschlichkeit das man es garnicht soweit kommen lässt..die täter gehõren auf gerechte weise bestraft,völlig egal welcher herkunft.
      1 0 Melden
  • Typu 06.01.2016 16:17
    Highlight Nachtrag: ist natürlich unglaublich dass man den potentiellen opfern noch verhaltensregeln aufdrückt. Aber nochmals: dieses problem existiert und durch schön reden oder politische debatten nicht zu gewinnen. Das ist ein gesellschaftsproblem mit globalem scale. Selbsthilfe ist hier die beste hilfe.
    30 6 Melden
    • Rendel 06.01.2016 17:07
      Highlight Nein, Solidarität für Selbstbestimmung ist erforderlich. (Und Selbstbestimmung heisst nicht über andere bestimmen.)
      3 19 Melden
    • Rendel 07.01.2016 09:43
      Highlight Solidarität für Selbstbestimmung würde hinschauen bedeuten. Traurig gibt es so viele Blitze dafür.
      1 2 Melden
  • Typu 06.01.2016 16:15
    Highlight Ja, das Problem besteht. Global sogar. Wie bei vielen Problemen ist eine krasse Minderheit an Personen (hier Männer) schuld. Wie bei vielen Problemen ist eine Lösung nicht ersichtlich da eine gesellschaftstaugliche Lösung selten auf Minderheiten wirkt. Also was tun? Vorausschauend sein, gewisse Orte zu gewissen Zeiten meiden, in Gruppen bewegen falls zweites nicht gemacht werden kann, sich angemessen kleiden (ja sorry, die typen funktionieren so), die deeskalation suchen, sich wehren lernen, etc
    Sorry, das ist ein mensch problem und eine einfache lösung gibts nicht.
    18 63 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:49
      Highlight you just went full retard. Hast du den Text überhaupt gelesen?
      35 6 Melden
  • Brienne von Tarth 06.01.2016 15:52
    Highlight Eehm ich frage mich was diese Geschichte eigentlich mit Gleichberechtigung und Feminismus zu tun hat. Kernthema ist egentlich der Umgang mit anderen Menschen (egal ob mann oder frau) Und das fängt bei der Erziehung an... also sollte man das eigentlich als Anlass nützen um über das Elternhaus und die heutige Jugenkultur zu sprechen. Diese Männer die das gemacht haben, haben einfach keinen Anstand. Punkt.
    68 14 Melden
  • mädlvomland 06.01.2016 15:50
    Highlight Okay, ich komme ja eher vom Lande und natürlich wechseln wir Frauen öfters die Strassenseite als Männer wenns einem irgendwie unwohl wird. Trotzdem sind dies Worte von Frau Reker im Falle von Köln in meinen Augen schon fast mitschuld. Keine Frau kann sich einer grösseren Gruppe Männer die auf einen zukommende mit einer "Armlängendistanz" entziehen. Diese Leute haben gezielt ihre Macht ausgelebt.
    Was mich nämlich am meisten in deinem Artikel schockiert ist dein "Ja" nach "Fühlte ich mich irgendwie mitschuldig?" Genau mit sollchen "Verhaltensregeln" wird einem diese Mitschuld mitgegeben.
    97 4 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:56
      Highlight Ja. Das ist eine Konditionierung dazu, sich schuldig zu fühlen. Ich dachte eigentlich, dass das heute anders sei, bei mir ist es doch schon ein paar Jahre her, offenbar hab ich mich geirrt.
      63 7 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:58
      Highlight Auf der einen Seite gebe ich Ihnen absolut recht das eine Frau NICHT SCHULD ist wenn sie vergwaltigt wird.

      Wenn jedoch diese Verhaltensregeln ab und an eine Vergewaltigung verhindern, ist es dann nicht Wert das diese Dinge beigebracht werden? Wenn ein Mädchen einmal die Strassenseite mehr wechselt als sonst, und somit viel Leid und Schmerz entgeht war es dann nicht etwas gutes das ihr das beigebracht wurde?

      Dies heisst nicht das jemand dem es passiert eine Mitschuld trägt, es heisst nicht das man diese Personen belehren muss!!! Bitte versteht mich nicht falsch!
      35 7 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 17:07
      Highlight Nachtrag: Ich würde gerne in einer Welt leben wo wir diese Regeln nicht bräuchten, leider sind wir noch nicht bei diesem Punkt angelangt.

      Ich verstehe absolut wieso diese Verhaltensregeln auch schaden anrichten, das typisch klugscheisserische "Du hättest eben X machen müssen und nicht Y". Vielleicht sollten wir es wie bei Krankheiten sehen, ja man kann gewissen Richtlinien folgen etc. , aber wenn jemand Brustkrebs hat sagt man auch nicht "TJA selber Schuld du hast nicht oft genug abgetastet!"
      25 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:34
      Highlight 1) Sie zielen darauf ab, dass die Frau gesagt haben soll, dass Frauen die die "Verhaltensregeln" nicht einhalten fahrlässig handeln und darum eine moralische Mitschuld tragen würden. Dem ist aber nicht so. Sie wurde von einem Journalisten gefragt, wie sich Frauen besser schützen könnten - sichtlich überrascht gab sie diese Tips. Hätte sie sagen sollen: "nichts, da sind sie Ohnmächtig!"?
      13 4 Melden
    • mädlvomland 06.01.2016 17:42
      Highlight Ich schreib teils nichts anderes - eben haben Frauen gelernt die Strasse zu wechseln - aber in Mitteleuropa haben wir es noch nicht gelernt sich an Silvester von öffentlich Plätzen fern zu halten.
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:43
      Highlight 2) Wenn bei Ihnen oder in Ihrer Nachbarschaft eingebrochen wurde, sie sich darum nicht mehr sicher in Ihrer Wohnung fühlen und jemand rät Ihnen eine Alarmanlage einzubauen, haben Sie doch keine Mitschuld, weil Sie vor dem Einbruch keine gehabt haben? Sie fühlen sich nun aber ev. wieder sicherer und das Risiko ist auch real gesunken. Mit Schuld oder Verantwortung hat das beim besten Willen nichts zu tun.
      12 1 Melden
  • Fumo 06.01.2016 15:43
    Highlight Warum denken alle dass diese Verhaltensregeln bedeuten die Frauen wären selbst daran schuld?
    Eine Bank hat ja auch präventiv einen Tresor und Gitter an den Fenster, die erste Bank die es jemals gab wahrscheinlich nicht. Dann hat man gelernt dass es Menschen gibt die Schwachstellen ausnutzen, da begann man präventiv zu handeln. So ist es überall wo man eine Straftat erwarten kann.
    Eine Frau die Nachts alleine an einen Bahnhof (oder sonst wo in) einer Grossstadt herumläuft hat eben diese Prävention nicht beachtet. Es stellt keine bewusste Provokation dar, aber es mangelt an Vorsicht.
    34 95 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 06.01.2016 16:56
      Highlight Wir reden hier vom Bahnhof Köln am Sylvester, nicht von einem mit besoffenen "Eidgenossen" besetzter Bahnhof in Hinteroberpfupfikon.
      Wer hätte voraussehen können, welche Stimmung dort herrscht und rechtzeitig ausweichen?
      In dieser Situation den Frauen mangelnde Vorsicht vorzuwerfen ist einfach blödsinn.
      87 3 Melden
    • Billy79 06.01.2016 22:03
      Highlight An Silvester ist die Domplatte seit Jahren eine Zone, die man meidet, wenn man keinen Ärger will. Es hat da in der Vergangenheit schon diverse Messerstechereien usw. gegeben. Plus hat Reker nicht angedeutet, dass Frauen selbst schuld seien, sondern hat explizit gesagt, dass Frauen vor solchen Angriffen geschützt werden müssen. Die "Verhaltensregeln" sind da nur Zusatz. Ich finde den Shitstorm ehrlich gesagt pervers. Da wurde eine Aussage einer Frau instrumentalisiert, die vor 2 Monaten beinahe umgebracht worden wäre.
      17 2 Melden
  • Simone M. 06.01.2016 15:42
    Highlight Liebe Leute, ich dank euch sehr für die fairen Beiträge bis jetzt. Bei meiner alten Zeitung wären schon Dutzende von enorm rassistischen – und auch einige sexistische – Kommentare zu finden gewesen. Dass ihr in eurer ganzen Skepsis so reflektiert und anständig bleibt, macht euch einmal mehr zu den Heldinnen und Helden der Kommentarspalten. Merci!
    145 25 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:07
      Highlight Nicht jeder hätte den Text so offen und ehrlich geschrieben! Bei anderen Blättern sieht man kaum wer was schreibt und wer diese Person ist. Hier habe ich Ihre Beiträge abonniert! Dies ist keine x fach verbreitete Reuters Meldung sondern IHRE Meinung. Die News auf Watson sind weniger anonym und entsprechend scheinen sich auch die Leute weniger anonym zu fühlen und legen mehr Wert auf korrekte Ausdurcksweise.
      54 6 Melden
    • Kronrod 06.01.2016 16:08
      Highlight Naja, es wird ja auch fleissig moderiert. Von mir wurden heute gleich drei Kommentare nicht aufgeschaltet.
      29 7 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 17:16
      Highlight Soso! Also hier wurden sie nicht nicht aufgeschaltet.
      14 10 Melden
    • Lichtblau 06.01.2016 20:09
      Highlight Auch Michèle Binswanger hat im heutigen Tagi online einen sehr guten Artikel zum Thema geschrieben ("Machos gone wild"). Die Kommentarfunktion ist dort allerdings nicht aktiv. Toll, dass Sie sich trotz einschlägiger Erfahrung der Diskussion stellen, Simone Meier. Ein klarer Punkt für Watson.
      20 2 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:44
      Highlight Ich stimme zu, denn Kommentatoren und Simone. Arbeitest Du gar nicht mehr beim Tagi? Sorry, nicht gemerkt.
      Für mich ist es essenziell, ganz wesentlich, den Respekt vor den Mitmenschen, vor allen Mitmenschen, niemals zu verlieren. Anfassen etwa geht einfach nicht. Es gibt Ausnahmen, natürlich, aber bei normalen Sozialkontakten und auch im Streit nicht.

      Dass Du hier kommentieren lässt und (wie es aussieht) kaum zensierst, das gefällt mir sehr.
      2 0 Melden
  • barbarodastice 06.01.2016 15:42
    Highlight Es ist wie mit der U-Bahn in Tokyo: Als immer mehr Frauen in den Zügen sexuell belästigt wurden, führte man Frauenwaggons ein, zu denen Männer keinen Zutritt haben. Das ist eine völlig perverse Verdrehung der Wirklichkeit und der falsche Ansatz für dieses Problem.
    Die Lösung: Männer müssen ihre Griffel bei sich behalten! Eine Frau soll in unserer Gesellschaft splitterfasernackt morgens um 4 Uhr zugfahren können, wenn sie Lust dazu hat – und zwar ohne dabei belästigt zu werden.
    151 17 Melden
    • guby 06.01.2016 16:07
      Highlight Okay. Wenn ich als Mann das auch darf bin ich sofort dabei. :)
      56 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:47
      Highlight Genau das Beispiel Japan zeigt wie in verschiedenen Kulturen verschiedene Zeichen gedeutet werden.

      In Japan sind Frauen sehr distanziert zu Männern. Wenn eine Frau von einem Mann zu einem Essen eingeladen wird, wird dies von Frauen nahezu als Liebesantrag gewertet.

      Wenn sich in unserem Kulturkreis eine Frau vor einem Mann entkleidet, löst dies im Kopf eines Mannes sexuelle Gedanken aus.

      Wie muss denn bei uns eine Frau einem Mann zeigen, dass sie sexuelles Bedürfnis nach ihm hat, wenn nackt im Zug stehen als normal gewertet wird?

      24 37 Melden
    • barbarodastice 06.01.2016 17:19
      Highlight @guby: bin übrigens auch ein Mann ;-)

      @Plauderi: Ich vertraue auf deinen männlichen Instinkt, dass du den Unterschied zwischen "Ich flirte mit dir" und "Ich möchte einfach unbelästigt Zug fahren, egal wie ich angezogen bin" im Ernstfall schon bemerken wirst. :-)
      46 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 17:34
      Highlight Mit meinem obigen Beitrag wollte ich nur aufzeigen, dass in jeder Gesellschaft irgendwo ein Punkt ist, bei dem im anderen Geschlecht ein sexueller Reiz ausgelöst wird.

      Schlussendlich werden ja genau solche Reize fürs Anwerben eines Partners eingesetzt.

      Es ist wohl verständlich, dass man das andere Geschlecht mit einer solchen Aktion verwirrt.

      Dies berechtigt natürlich keinen Mann dazu die Frau einfach anzufassen, oder ihr gar Gewalt anzutun.




      15 4 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:47
      Highlight guby, als Mann wirst Du kaum belästigt, wenn Du Dich im Nachtbus ausziehst :-) Du darfst es nicht (weil es gesetzlich nicht erlaubt ist), aber ein Risiko gehst Du damit nicht ein. Als Frau hingegen schon.
      3 2 Melden
  • Menel 06.01.2016 15:33
    Highlight Es ist ein Unding, dass man den Opfern Verhaltensregeln nahelegt. Damit impliziert man doch, dass das Opfer mitschuldig an einer solchen Tat ist. Ich denke aber, dass es auch nicht viel hilft, den potentiellen Tätern Verhaltensregeln aufzuerlegen. Wer vergewaltigen oder über die Integrität sich hinwegsetzen will, der tut das, da hilft auch kein Verhaltenskatalog.
    Meiner Meinung nach sollte man ganz wo anders ansetzten, nämlich bei den Menschen die neben dran stehen und nichts tun. Achtet auf eure Mitmenschen. Es heisst nicht Frauen gegen Männer, sondern Menschen gegen Idioten!
    108 13 Melden
    • Señor Ding Dong 06.01.2016 15:55
      Highlight "Verhaltensregeln" ist dumm ausgedrückt, aber Vorsichtsmassnahmen, die jede/r ohne weiteres beherzigen kann, sind doch als erstes Notpflaster nicht verkehrt?

      Dass wir ein gesellschaftliches Problem haben, ist zwar wahr, aber was nützt uns diese Erkenntnis jetzt, was nützt diese Erkenntnis einer Frau, die sich jetzt besser schützen will gegen Übergriffe? Klar sind viele Ratschläge Mumpitz, aber was soll man den sonst sagen? "Der gesellschaftliche Wandel, den wir jetzt herbeirufen, wird wohl so in 20-25 Jahren Früchte tragen...eventuell. Du als Opfer brauchst weiter nichts zumachen" ?
      18 1 Melden
    • Pond 06.01.2016 15:59
      Highlight Das sehe ich nicht so. Wenn Du z.B.Ferien in Indonesien machst, bist Du gut beraten, wenn Du gewisse Verhaltensregeln einhälst. Das heisst nicht, dass du eine Mitschuld trägst, wenn du ermordet wirst. Nur bringt dir das nichts, wenn du erstochen in ner Gasse liegst. Genau so ist es mit Vergewaltigung. Als Opfer sage ich, schützt euch! Übernehmt Selbstverantwortung und passt auf euch auf. Es wird immer kranke Triebtäter geben, vor denen du aufpassen musst. Die Welt ist kein Ponyhof und deine Unschuld kommt nicht gegen die Wunden an, die ein Missbrauch schlägt.
      41 9 Melden
    • Menel 06.01.2016 16:13
      Highlight Das ist mir durchaus bewusst, aber ich möcht und werde das nicht einfach so hinnehmen. Denn wenn man nicht dagegen angeht, wird es sicher nicht besser.
      Ich bin der Meinung, die Gesellschaft sollte auf das Thema sensibilisiert werden und dem Opfer jede Mitschuld aberkannt. Das geht aber nicht, wenn man als Lösung nur einen Verhaltenskatalog für die Opfer erstellt.
      25 7 Melden
    • pachnota 06.01.2016 16:26
      Highlight Aus meiner Sicht tragen auch die Eltern der Täter eine Mitverantwortung.
      21 12 Melden
    • Pond 06.01.2016 16:36
      Highlight Potentielle Opfer und das sind wir alle. Ich verstehe Deinen Punkt. Ich glaube, wir betrachten es einfach aus zwei unterschiedlichen Blickwinkel. Ich habe mich damit abgefunden, dass es immer psychisch kranke Menschen geben wird, die anderen schlimme Dinge antun. Daher konzentriere ich mich auf den Schutz. Dich beschäftigt vor allem die Schuldfrage und die Sicht der Gesellschaft. Victim blaming.
      11 1 Melden
    • Menel 06.01.2016 16:53
      Highlight Nein, mich beschäftig, wie wir das ändern können. Ich war auch schon Opfer, aber ich bin eine Kämpferin. Etwas einfach hinzunehmen oder mich mit einem Umstand abzufinden ist nicht meine Natur.
      16 4 Melden
    • Rendel 06.01.2016 16:56
      Highlight Es wird immer kranke Triebtäter geben. Die sind jedoch in der Minderheit. Die grosse Mehrheit der Täterinnen und Täter von sexueller Gewalt kommt aus dem Umkreis: Nachbarschaft, Verwandtschaft, Freunde und Bekannte.
      Es gibt keine Verhaltensregeln die einen präventiv gut schützen können. Die Täter sind selten Fremde.

      Anders in Köln, aber was für ein Verhalten hätte da geholfen?

      Da kann nur die Polizei helfen oder eine grössere Gruppe, die helfen, das Opfer aus der Situation zu befreien.
      4 9 Melden
    • pachnota 06.01.2016 17:05
      Highlight ...auch wenn,s weh tut. Wir sollten es uns nicht leisten hier zu verallgemeinern. Im Fall von Köln, geht es NICHT um psychisch kranke Menschen. Leider geht es um kulurellen Hintegrund...! Es ist eine verharmlosung, diese Taten mit einheimischen Vergewaltiger zu relativieren, bei denen es um psychisch Schäden gehen mag. Wir tun uns 0 Gefallen damit, dies zu verdrängen.
      33 4 Melden
    • Señor Ding Dong 06.01.2016 17:06
      Highlight @Menel: Niemand redet davon, die Situation hinzunehmen oder uns damit abzufinden. Aber was rätst du einer Frau, die sich sofort (wenn auch nur subjektiv) besser vor Übergriffen schützen will? Sagst du ihr dann, was man ändern könnte? Was macht sie, bis wir es geändert haben?
      9 0 Melden
    • Menel 06.01.2016 17:37
      Highlight @GhettoLeif: Wir sprechen jetzt von zwei verschiedenen Dingen. Ich spreche davon, was in meinen Augen eine sinnvolle Reaktion auf diesen Vorfall ist und das ist in meinen Augen NICHT wieder ein Verhaltenskatalog für Frauen (die meisten Frauen wissen, was sie beachten sollen, was im Fall Köln aber auch nichts gebracht hätte)). Ich finde diesen sogar kontraproduktiv, weil es 1. suggeriert als hätten die Opfer eine Mitverantwortung und 2. weil es die, die daneben stehen und hilflos zuschauen, auch bei einem nächsten Vorfall in dieser Starre verharren lässt.
      12 0 Melden
  • Evenwhenthewaterscold 06.01.2016 15:25
    Highlight Belästigung, Vergewaltigung, Nötigung und wie sie alle heissen, sind einfach verdammt feige Scheisstaten!

    Ich kann mir vorstellen, wie solche Täter untereinander so richtig die Männlichkeit spüren, dabei ist ein Tat wie diese das Unmännlichste was es überhaupt gibt. Ganz im Innern fehlt ihnen einfach der Mut und das Selbstvertrauen, eine Frau auf normale Weise anzusprechen. Krank, einfach krank.

    Gruss, ein Mann
    96 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:22
    Highlight Die Täter sind die Schuldigen, nicht die Opfer!
    Dennoch möchte ich anmerken, dass man das eine tun kann und das andere nicht lassen muss.
    Einerseits ist die Polizei aufgefordert, die Bürger zu schützen. Anderseits hilft es auch, selber zu vermeiden, ein Opfer zu werden, oder zu wissen, wie man entwischen, Hilfe holen oder sich wehren kann. Dass man vorsichtig und vorbereitet sein soll, das ist keine Schuldzuweisung. Das ist einfach vernünftig. Ich bin ein Mann und gehe achtsam, taktisch und wehrbereit durch die Strassen. Denn Männer sind die allerhäufigsten Opfer von Gewaltverbrechen.
    38 6 Melden
  • Pond 06.01.2016 15:16
    Highlight Tatsache ist, dass es schon immer Vergewaltigungen gab und immer geben wird. Früher war das Problem noch weiter verbreitet, als heute. Als Opfer kannst Du nichts dafür. Es wäre hier übrigens angebracht von Männern und Frauen zu sprechen. Die Opfer finden sich bei beiden Geschlechtern, genau so wie die Täter. Ich wurde schon mal Opfer und seither bin ich sehr vorsichtig geworden. Da kann ich lang um mein Recht nachts im Bikini rumzulaufen, pochen. Ein Vergewaltiger ist krank und er schert sich nicht um gesellschaftliche Akzeptanz. Er ist einfach ein krankes Arsch.
    41 3 Melden
    • Rendel 06.01.2016 15:53
      Highlight Im psychiatrischen Sinne, sind die meisten Täter/innen eben nicht krank. Ich vermute aber mal Du hast es anders gemeint.
      Es geht auch oft nicht um sexuelle Befriedigung, sondern um Befriedigung von Machtbedürfnissen.

      Tut mir Leid Sassenach, wurdest Du Opfer.
      23 1 Melden
  • pachnota 06.01.2016 15:01
    Highlight «Verhaltenshinweise für Frauen und junge Mädchen»
    genau so weit kommt es leider noch. Unsere Kultur passt sich an ein vorsintflutliches Weltbild an. Sollten wir darauf einsteigen, haben wir schon verloren.
    79 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:28
      Highlight wenn es denn NUR kulturfremde männer wären...!
      aber leider viel viel öfters sind es kultureigene männer.!
      schwanzgeile, machtbesessene, weltfremde männer jeglicher couleure ubd alters!!!
      38 58 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:30
      Highlight Diese Verhaltensweise ist eine typische männliche und eine typischer Herdentrieb. Die Kultur hat damit nichts zu tun. Auch deutsche und schweizer Männer vergewaltigen. Berichte aus dem zweiten Weltkrieg belegen dies.

      Bitte nicht jedes Thema für Fremdenfeindlichkeit missbrauchen.
      54 61 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:35
      Highlight Diese Haltung hatte ja unsere Gesellschaft schon immer. Wie oft höre ich von Männern, dass die Frauen selber schuld seien oder dass sie sich wohl entsprechend angezogen haben muss. Letzteres, schockierenderweise, sogar von Frauen.
      Die westliche Gesselschaft beruht auf einem patriarchalischem Weltbild. Frauen mussten sich schon seit jeher mehr von Männern gefallen lassen als umgekehrt. Ist dies korrekt? Mit Sicherheit nicht! Es ist zum weinen, wenn man bedenkt, dass viele Geistig noch im Mittelalter feststecken. Jede Frau, die schon so etwas durchleben musste hat mein aufrichtiges Mitgefühl.
      32 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:37
      Highlight Meine Meinung: der Mensch sollte endlich lernen, andere mit dem selben Respekt zu behandeln, wie er von ihnen behandelt werden möchte.
      Verdammt so schwer kann doch dieser einfache Leitsatz nicht sein. Mich kotzen solche Menschen an.
      40 1 Melden
    • opwulf 06.01.2016 15:54
      Highlight @D00A: Da bin ich nicht ganz einverstanden! Es hat sehr viel mit der Erziehungskultur und der sozialen und politischen Stellung der Frauen darin zu tun. Siehe Indien, siehe Ägypten (vorallem das geschehen rund um den Tahir Platz wo eine sehr gute Kollegin von mir live dabei war). Wo Männer zu kleinen Paschas erzogen werden und wo der Vater in einer Familie immer recht hat egal was er sagt oder tut (egal ob er moralisch oder faktisch im Recht ist oder nicht - sein Wort gilt). Es hat nichts mit einer Religion zu tun sondern deren politischen Stellenwert in einer Gesellschaft und patriar. Strukt.
      40 3 Melden
    • Kronrod 06.01.2016 15:55
      Highlight @D00A: die Kultur ist tatsächlich zweitrangig. Das Hauptproblem ist die grosse Anzahl frustrierter junger Männer. Deshalb ist es auch fahrlässig, diese zu Millionen ins Land zu lassen.
      25 18 Melden
    • opwulf 06.01.2016 16:05
      Highlight Für das Wohl von uns Allen müssen wir uns mit den verschiedenen gegebenen Realitäten auseinander setzen. Ohne Angst und Scheu aber mit klaren Regeln und klaren Strafen bei nicht einhalt. Unser heutiges Verständnis von Recht und Moral ist stark an den Humanismus geknüpft - wir haben das Recht und die Pflicht - diese Kultur als Leitkultur zu schützen und zu stärken. Zum Wohle der Frauen, des Individuums im allgemeinen und der breiten Masse im Totalen! Klar passieren solche abscheulichen Taten auch von Leuten welche in nicht patr. Verhältnissen erzogen wurden aber weniger systematisch.
      13 0 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:16
      Highlight Was hat das mit Kulturen zu tun? In jeder Kultur gibt es die gleichen Probleme! Siehe US Universitäten, Indien, Kindermussbrauch in Belgien, Fritzl, oder weiter zurück die Japaner im 2. Wk.

      Ich finde es abscheulich wie dieser Vorfall mal wieder politisch von Rechts ausgenutzt wird. Leute die das tun sind Schweine, und diese gibts in jeder Kultur, in jeder Religion und in jedem Land!
      18 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:18
      Highlight als nachtrag zum meinem eigenen kommentar!

      genau diese aussage, ich hätte rassistisch geschrieben stimmt nicht!
      genau das gegeteil war meine meinung.
      10 4 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:32
      Highlight @thotha habe dies genau so verstanden und ein <3 gegeben. Leider ziehen solche Events rechtspopulistische Kräfte an die daraus wieder einen Kulturkrieg machen.
      6 14 Melden
    • opwulf 06.01.2016 17:05
      Highlight @Eisenhorn: Die Kultur einer Gesellschaft wiederspiegelt unter anderem den Stellenwert von verschiedenen Dingen und Ansichten einer breiten Masse. Wenn ich dazu erzogen werde dass ich machen darf was ich möchte, aber die Frauen unbedingt auf die Ehre der Familie achten müssen welche für sie wichtiger sein soll als alles andere - oder wenn ein Präsident nach einer brutalen Vergewaltigung davon spricht dass Frauen doch bitte anständig und ehrbar herumlaufen sollen, da sie sonst Signale an Männer senden welche in solchen Taten resultieren - dann hat dies sehr wohl Einfluss auf eine breite Masse!
      29 0 Melden
    • opwulf 06.01.2016 17:12
      Highlight @Eisenhorn: und dafür dass du mich in die Rechtspopulistische Ecke drückst hab ich mir in meiner Schulzeit 80/90er Jahre zu oft blutige Nasen geholt weil ich mich für die Ausländer in unserer Dorfschule stark gemacht habe. Ich habe aber dazumals auch mehrmals bei meinen Freunden zu Hause erlebt dass die Schwestern neben uns am Boden knieten und darauf warteten bis sie uns einen Tee oder etwas zu essen anbieten durften. Oder wie ich mich in der Zwickmühle befand als ich per Zufall eine Schwester meines Kumpels mit ihrem heimlichen Freund sah und sie mich panisch bat ihm nichts davon zu erzählen
      23 1 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:53
      Highlight Kronrod, Millionen junger Männer werden ins Land gelassen? In welches? Die Schweiz? Sicher nicht, hallo! Nicht einmal in Deutschland ist es so. Deutschland hat 2015 eine Million Flüchtlinge herein geholt, davon waren einige hunderttausend junge Männer. Also bitte keine idiotischen Übertreibungen!
      2 5 Melden
  • Rendel 06.01.2016 14:53
    Highlight Danke für diesen Artikel Simone. Das ist der passende Fokus, die schlimmen Taten in Köln zu betrachten.
    42 6 Melden
  • Karl33 06.01.2016 14:43
    Highlight "wir leben nicht in einer Kultur, die sich den Übernamen ‹Rape Culture› gibt."
    ah, nicht? diese kultur wirft der feminismus uns männern doch seit eh und je vor. und jetzt plötzlich nicht?
    40 44 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:08
      Highlight Der Begriff «Rape Culture« wird zwar von Femnistinnen schon seit den 70ern verwendet, das stimmt, aber richtig virulent wurde er ja vor allem in den letzten drei Jahren und da bezog er sich ganz deutlich auf epidemische sexuelle Gewalt gegen College-Studentinnen auf dem amerikanischen Campus. Das meinte ich.
      44 3 Melden
    • Macke 06.01.2016 15:24
      Highlight @Simone M.: Ja, der Begriff "rape culture" ging von amerikanischen Colleges aus. Er beschreibt allgemein aber eine Kultur, in der sexuelle Übergriffe und deren Vorstufen toleriert und teilweise propagiert werden inkl. sogenanntes victim blaming. Du nennst ein Beispiel (Ratgeber für Frauen). Andere Dinge sind Sätze wie "Sagt die Frau Nein, meint sie Ja" etc.
      @Karl 33: Nein, der Feminismus wirft es nicht den Männern vor, er wirft es der gesamten Gesellschaft vor - allen, die die Umgangskultur prägen. Und Männer sind genauso Opfer der rape culture wie Frauen.
      29 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 14:42
    Highlight in slamischen kulturen steht die mutter offiziell über allem
    "das paradies unter füssen der mutter". die realität ist aber völlig paradox. was läuft da falsch?
    50 6 Melden
    • Pond 06.01.2016 15:20
      Highlight Weil es nichts mit dem Islam zu tun hat! Die Männer leben Monate bis Jahre zusammen mit Männern im Asylheim. Sie haben keinen Sex und sind frustriert. Die Freizügigkeit bei uns überfordert sie. Vergewaltigung hat eigentlich nie wirklich etwas mit Sex zu tun. Es geht um Macht. Die Männer fühlen sich fremdbestimmt und gedemütigt. Sie lassen den Frust an einem Schwächeren aus. Und dabei spielt die Religion keine Rolle. Vergewaltiger gab und gibt es in jedem Land, jeder Religion und jeder Schicht.
      65 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:17
      Highlight @sassenach: besser kann mans wohl nicht beschreiben.
      12 10 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:33
      Highlight @sassenach! Perfekt geschreiben!
      9 11 Melden
  • Eisenhorn 06.01.2016 14:37
    Highlight Frau Meier, ich gebe ihnen absolut recht! Das einzige und leider wirklich grosse was mich stört ist das diese Dinge NON STOP passieren, und nicht nur in Köln. Viele meiner Kolleginnen wurden auch schon Opfer, aber nicht zu Silvester und ohne Zeitungsartikel und #Shitstorms. Es passiert ständig und wir zeigen uns nun empört als ob dies etwas total neues wäre. Ich bin nicht shockiert weil dies für mich irgendwie voraussetzen müsste das es mich aus der Bahn bringt, mich vielleicht sogar überrascht; "das hätte ich nie erwartet ich bin schockiert!" ich bin einfach nur traurig und ernüchtert.
    49 7 Melden
  • glüngi 06.01.2016 14:34
    Highlight Ich kann die situation so weit nicht nachvollziehen da ich ein Mann bin. Mir ist nicht bewusst wie fest eine Frau sich vor übergriffen fürchten muss. Eine Frau ist selbst wenn sie Nacht herumlaufen würde ganz sicherlich nicht mitschuldig Die schuld liegt einzig und alleine bei den Tätern. Wir sollten aufhören Verständnis für Täter zu entwickeln und diese ordnungsgemäss bestrafen. Egal ob weiss, schwarz, gelb, rot, braun, vor dem Gesetz sind alle gleich. Die Vorstellung das ich eine Schusswaffe oder ein Messer einpacken muss bevor ich aus dem Haus gehe ist für mich pervers.
    135 3 Melden
    • glüngi 06.01.2016 14:38
      Highlight ih wollte nackt schreiben... wenn sie NACKT herumlaufen würde...
      27 2 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:08
      Highlight Na ja, meistens gehen nackt und Nacht ja einher...
      25 1 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:56
      Highlight Ist das so bei Dir, Simone? :-)
      0 1 Melden
  • blueberry muffin 06.01.2016 14:30
    Highlight Würde mich nicht wundern, wenn dass die gleichen sind die sonst schon rumpöbeln und betrunken Schlägereien veranstalten.

    Es gibt einfach Leute, denen ein striktes Alkoholverbot gut tun würde.
    44 10 Melden
  • Bonifatius 06.01.2016 14:29
    Highlight Simone, erstmals tut's mir leid für deine schlimme Erfahrung aus der Studentenzeit.
    Ich weiss noch wie ich als 7jähriges Mädchen einen "Mädchen-Selbstverteidigungskurs" auf Bitten meiner Mutter besuchte. Da gabs keine Jungens und die potentiellen Gegner waren erwachsene unbekannte und körperlich überlegene Männer. Doch in der Realität ist es meistens jemand anderes: Der niedliche Jugendliche, in den man verschossen ist oder der nette Onkel in der Familie... Was uns in Köln vor allem verstört ist die Selbstverständlichkeit der handelnden Täter, die fehlende Scham in der Öffentlichkeit.
    99 1 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 14:57
      Highlight Wichtiger Punkt! Es sind nicht immer besoffene wild Fremde die solche Straftaten begehen, es gibt nicht eine Gruppe und auch ist nicht jeder Nordafrikaner ein Vergewaltiger. Oft sind es Bekannte, Verwandte oder Aufsichtspersonen.
      27 8 Melden
    • mädlvomland 06.01.2016 16:10
      Highlight Ich finde genau dass ist ja das Schockierende an Köln, es war eine Gruppe Männer die Macht über Schwächere in kleineren Gruppen auf dreckige Art und Weise ausgeübt haben. Wie schnell erkennst du auf einem grossen öffentlichen Platz im Winter, sprich Mütze, dicke Jacke, dass es sich um einen deutlichen Männerüberschuss handelt? Vor allem geht man nicht davon aus, dass du jetzt einem Haufen Männer begegnest, die darauf stehen fremde Frauen zu berabschen. Also ich nicht.
      23 0 Melden
  • Charlie B. 06.01.2016 14:24
    Highlight "Einen Pfefferstreuer, Haarspray, ein Messer" ;-) typo?
    7 12 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:59
      Highlight Ja offensichtlich. Eine Pinzette und etwas Spucke im Mund reicht neben dem Pfefferstreuer :-)
      1 0 Melden
  • Tscheggsch? 06.01.2016 14:21
    Highlight Diese Szenen werden wohl noch ein langes, mühsames Nachspiel mit sich bringen. Zu hoffen bleibt, das brauchbare Lösungen, greifende Konzepte und Ansätze entwickelt werden können, damit wir in Zukunft nicht mehr mit solchen Vorfällen konfrontiert werden müssen.
    47 4 Melden
  • BigBully 06.01.2016 14:21
    Highlight Es ist schon unglaublich. Jedes mal das genau gleiche Muster, das sich abspielt. Als ich von der Ankündigung der "Verhaltenshinweise" gelesen habe, war mir wirklich zum Heulen. Ist für Frauen wirklich überall Krisengebiet? Dürfen wir sogar Bahnhöfe nur noch in höchster Alarmbereitschaft durchqueren?
    56 4 Melden
    • Karl33 06.01.2016 14:44
      Highlight kommt drauf an mit welcherart männern ihr frauen euch umgebt.
      19 87 Melden
    • Yonni Meyer 06.01.2016 14:51
      Highlight Stimmt, Karl. Weil diese Frauen sich das Aufeinandertreffen mit Männern, die sie belästigen oder vergewaltigen, ja selber aussuchen.
      99 9 Melden
    • Fumo 06.01.2016 15:32
      Highlight @Yonni Meyer Wetten das die Statistik genau das bestätigen würde?
      13 33 Melden
    • Eman Kcin 06.01.2016 15:33
      Highlight Das Problem betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Schwule und Juden...
      20 2 Melden
    • Menel 06.01.2016 15:44
      Highlight Das ganze ist zwar eine Geschlechterfrage - die Täter sind meistens Männer - aber es trifft nicht nur die Frauen. Aber keinem Mann, der von einer Gruppe Männern zB. zusammen geschlagen wird, wird eine Mitschuld angedichtet. Wieso also den Frauen? Wieso macht man da einen Unterschied? Ist das vielleicht der Grund, wieso sich an der Situation einfach nie was verbessern will? Sollte man nicht lieber, anstelle eines Geschlechtsunterschieds, einen Unterschied "Idiot und Nicht-Idiot" machen und für die "Nicht-Idioten" einstehen und ihnen helfen, wenn sie von "Idioten" bedrängt werden?
      39 4 Melden
    • Hans -würkli- Nötig 06.01.2016 17:40
      Highlight "keinem Mann, der von einer Gruppe Männern zB. zusammen geschlagen wird, wird eine Mitschuld angedichtet."

      Dann bin ich wohl kein Mann..
      "hättest besser die Polizei gerufen", "naja, Nachts um 4 in der Gegend", "das weiss doch jeder dass die sich dort nicht im Griff haben" ist nur eine kleine Auswahl netter Kommentare die ich mir anhören durfte.

      Ich behaupte die Prügel die ich kassierte und die Ohnmacht die ich fühlte (Stichwort Todesangst) waren einiges Schlimmer als Gegrapsche.
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  • Madison Pierce 06.01.2016 14:07
    Highlight Das ist eine verdammte Katastrophe. Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung sind Straftaten, da ist man nicht "selbst schuld". Auch nicht mit hohen Schuhen oder im Minirock.

    Es war mir bis jetzt nicht bewusst, wie bedroht sich Frauen ständig fühlen (müssen). Wenn ich nicht gerade durch dunkle Ecken einer Grossstadt gehe, bin ich immer entspannt unterwegs. Gibt mir jetzt gerade zu denken, wie das öffentliche Leben für Frauen sein muss.

    Hoffentlich können die Täter ermittelt werden und werden entsprechend bestraft. Wobei man eine solche Gesinnung ja nicht mit einer Busse "abtrainiert" bekommt.
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    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 14:51
      Highlight Mit Verlaub Frau/Herr Pierce. Genau das, was in Köln, Hamburg, Stuttgart und Bielefeld passiert ist, hat nichts mit einer Gesinnung zu tun. Das sind herkunfts- und kulturellbdingte Verhaltensmuster der Täterschaft. Ich rede nicht von Vergewaltigung und Missbrauch, das passiert leider weltweit. Sondern von der Vorgehensweise und dem Verhalten. Und jetzt lasst es Blitze hageln.
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    • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 15:58
      Highlight Absolut einverstanden. Aber wenn man ganz nüchtern auf den Zusammenhang zwischen kultureller Prägung und der Häufung gewisser Deliktarten hinweist, ist das per Sprachregelung automatisch Fremdenfeindlichkeit.
      Dass aber die Kultur der Wikinger z.B. Vergewaltigung von fremden Frauen als durchaus comme il faut ansah, dürfte man schon sagen. Wikingerfeindlichkeit gibt's ja zum Glück nicht.
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    • Eisenhorn 06.01.2016 16:25
      Highlight @Jean Seit wann ist Rudelbildung ein kulturbedingtes Verhaltensmuster?
      Das Leute in Gruppen Dinge tun die sie sonst nicht tun würden ist so alt wie die Menschheit.
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