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epa05088839 Women protest against sexism outside the cathedral in Cologne, Germany, 05 January 2016. After assaults on women outside Cologne main station at New Year, little is currently known about the perpetrators.  EPA/OLIVER BERG

Frauen protestieren in Köln gegen die Ereignisse der Silvesternacht.
Bild: EPA/DPA

Das Fazit von Köln: Frauen müssen lernen, nicht vergewaltigt zu werden

06.01.16, 13:46 07.01.16, 21:59


Meine Grossmutter trug ihr Leben lang folgende Dinge in der Handtasche mit sich herum: Einen Pfefferstreuer, Haarspray, ein Messer. Aus Angst vor Männern, die sie auf dem Heimweg vom Kirchenchor überfallen könnten. Einheimische und ausländische. Auf dem Dorf. Es ist ihr nie etwas passiert, aber die grundsätzliche Angst war da.

Als ich studierte, galt unter Studentinnen die Faustregel: Jede dritte Frau muss mit einer Vergewaltigung rechnen. Pfefferspray in unseren Taschen hin oder her. Ich gehörte zu denen, die's traf. Es hat mich – statistisch gesehen – nicht überrascht. Es war bloss eine der beschissensten Erfahrungen meines Lebens. War ich schuld? Nein. Fühlte ich mich irgendwie mitschuldig? Ja.

Jetzt gab's also eine entgleiste Silvesternacht in Köln. Männer bedrängen Frauen. Mehrere Männer bedrängen eine Frau. Als Vorstellung ist das grässlich. Weil da ganz schnell und effizient ein Szenarium von enormer Ohnmacht hergestellt wird. Und ohnmächtig, dachte ich, muss man sich als Frau bei uns heute nicht mehr fühlen. Stimmt nicht.

«Straftaten einer völlig neuen Dimension»: Köln unter Schock
extra 3 hats auf den Punkt gebracht.
Und egal ob in Köln, Hamburg, Zürich, Bern, Damaskus, Riad oder Rabat!

Bild: extra 3

Es gibt (Stand Mittwochabend) in Köln 106 Anzeigen gegen junge Männer arabischer beziehungsweise nordafrikanischer Herkunft. Drei Viertel davon wegen sexueller Übergriffe, zwei wegen Vergewaltigung. Alice Schwarzer nennt dies auf ihrem Blog in gewohnter Übertreibung die Kölner «Gang-Bang-Party». Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagt, Frauen sollen «eine Armlänge Abstand» zu ihnen unbekannten Personen halten und in der Gruppe bleiben.

Das hat nicht sie erfunden, das ist ein Jahrzehnte alter Rat der Polizei. Auch, dass frau flache Schuhe tragen soll, um schneller fliehen zu können. Das sind Dinge, die man als Frau angesichts von allen besoffenen Männern instinktiv macht oder machen möchte. Dinge, die man in einem Gedränge von Tausenden, in einem Club oder in einer S-Bahn allerdings vergessen kann. Die Männer von Köln, sagen jetzt männliche Psychologen, waren nur gelangweilt und mussten Dampf ablassen. Aha. Und wer hat ihnen beigebracht, dies an Frauen auszulassen? Ihre Mutter?

Auch für den Kölner Karneval soll es «Verhaltensweisen für Frauen und junge Mädchen» geben.

Was Henriette Reker hätte sagen müssen, ist dies: «Leute, no fucking way ist die Herabwürdigung und Belästigung von Frauen bei uns zulässig, wir leben nicht in einer Kultur, die sich den Übernamen ‹Rape Culture› gibt. Und es ist eine verdammte Schande, dass 143 anwesende Polizeibeamte lieber nach eventuellen Rohrbomben von möglichen Terroristen in Abfalleimern suchen, anstatt die Typen in die Schranken zu weisen.»

Was Henriette Reker zwischen den Zeilen gesagt hat, ist die älteste Botschaft, seit es Feminismus gibt: Alles bleibt, wie es war. Weil Frauen sowieso immer selbst schuld sind. Frauen sind Frauensache. Der ganze Kampf um Gleichberechtigung ist Frauensache. Eine Vergewaltigung ist konsequenterweise auch Frauensache. Auch für den kommenden Karneval wollen die Oberbürgermeisterin und der Polizeipräsident jetzt nochmals extra «Verhaltenshinweise für Frauen und junge Mädchen» herausgeben. Mal hoffen, dass sie die Sache mit der Armlänge und dem Wegrennen in flachen Schuhen bis dahin kapiert haben.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ZEANski 24.08.2016 11:22
    Highlight Gibt es zu den einzelnen Behauptungen keine Quellen?
    Der Beitrag strotzt nur so von Unlogik... Schade, denn gerade bei so einem Thema würde ich auf diesen Pseudo-Sarkasmus verzichten... der kaschiert die schlechte Recherche bzw. Ausarbeitung nicht.
    8 11 Melden
  • DerWeise 07.01.2016 21:58
    Highlight Schöner Kommentar.

    Naja, wer paar mal in Ägypten oder Tunesien unterwegs war, weiss, was die dortige Machokultur inkl chronischer Ungleichbehandlung von Mann und Frau verbunden mit Zugriff auf westliche Nackedei-Medien mit "geilen Weiber" in den Köpfen einiger junger Männer anrichten kann...

    Übrigens, der Satz von extra3 ist ziemlich dumm, da das Attribut "Ausländer" (und es waren nun mal Ausländer) hier für einmal den Fakt impliziert, dass sich hier andere Kulturen/Frauenbilder offenbart haben. Nach dem dem SWR3-Satz wären also alle Nordafrikaner Arschlöcher. Well done!
    46 13 Melden
    • fabianhutter 08.01.2016 00:32
      Highlight extra3 will damit nicht sagen, dass es keine Ausländer waren, sondern nur, dass das entscheidende Attribut, welches diese Leute zu ihren Taten führte nicht "ausländisch" war, sondern "arschlochmässig". Genau wie es inländische Arschlöcher gibt, die die selben Dinge machen und Ausländer gibt, die anständig sind.
      49 8 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:42
      Highlight Richtige Schlussfolgerung. Aber wann begreifen wir endlich, dass wir uns um 'unsere' hausgemachten Arschlöcher selber kümmern müssen und können, aber es einfach nicht mehr gut für ein Land ist, wenn zusätzlich noch hunderte oder tausende von ausländischen Arschlöchern dazu kommen, die mit der hiesigen Kultur und den Werten rein gar nichts am Hut haben?
      50 14 Melden
  • lily.mcbean 07.01.2016 11:47
    Highlight Sehr gelungener und mutiger Kommentar!
    Sie sind spitze!
    27 13 Melden
  • Senftube 07.01.2016 11:24
    Highlight Die Aussage auf dem Bild ...nicht Ausländer sondern Arschlöcher belästigen Frauen... würde ich (Mann) im Grundsatz unterzeichnen. Denn auch wir Schweizer hatten den Frauen noch bis vor wenigen Jahren nicht einmal das Stimmrecht zugestanden und selbst heute müssen Menschen noch Lohneinbussen in Kauf nehmen, nur weil sie keinen Penis haben... Fakt ist aber auch, dass Frauen in anderen Kulturkreisen weit weniger oder keine Achtung erfahren. So erstaunt es dann nicht, dass Arschlöcher aus Kopftuch- oder Burka-Ländern), unsere Frauen in Miniröckchen etc. als "Schlampen" & "Freiwild" betrachten...!
    69 16 Melden
  • Nyx 07.01.2016 09:39
    7 4 Melden
  • izmir ögal 07.01.2016 08:46
    Highlight Alle rufen nach der Polizei, die nicht oder zuwenig eingeschritten ist. Ohne genaueres zu wissen - und in der Hoffnung dass es auch geschehen ist - was ist mit einem couragierten Einschreiten der anwesenden Männer, die nicht zu den Belästigern gehörten? Zivilcourage, sich einmischen, das ist eine aussterbende Kunst. Lieber hinschauen - wegschauen. Was ich nicht seh, geht mich nichts an.
    43 7 Melden
    • Karl33 07.01.2016 09:34
      Highlight Wenn Sie einschreiten, riskieren Sie, entweder von den Männern verprügelt zu werden oder von den Frauen beschuldigt zu werden. Als Geschlecht unter Generalverdacht (der Mann) halten Sie sich besser zurück. Entspricht auch den Empfehlungen von Experten.
      32 43 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:34
      Highlight Ich bin überzeugt davon, dass viele Männer da waren und versuchten, zu helfen. Mit unterschiedlichem Erfolg.
      29 2 Melden
    • poga 07.01.2016 13:06
      Highlight @izmir wir werden ja auch immer mehr dazy erzogen unsere Probleme vom Staat lösen zu lassen.
      24 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 07.01.2016 00:55
    Highlight warum gibt niemand mal regeln für männer vor?
    nein ist nein
    sich abwenden ist keine auforderung
    eine ablehnen ist keine herausforderung
    es gibt kein 'fang mich ein' spiel
    folge keiner frau die von dir wegläuft
    ein lächeln ist noch lange kein flirten
    flirten ist keine einladung zum grabschen
    ein drink ist keine einladung zum grabschen
    ein essen isr keine einladung zum sex

    die liste könnte noch elend lang weiter gehn ....
    84 18 Melden
    • Senftube 07.01.2016 11:59
      Highlight Ja, elivi. Nein ist nein. Ein Lächeln ist noch kein Flirt. Ein Flirt noch keine Einladung zu Grabschen. Aber! Wer flirtet muss damit rechnen, dass Männer dies falsch deuten! Auch die Einladung zu einem Drink oder Nachtessen muss nicht "Interesse" signalisieren, aber es kann. Männer ticken einfach anders als Frauen. Darum sollten Frauen sich 2x überlegen, mit wem sie flirten und erst recht mit wem sie Essen gehen. Wann sonst, wenn nicht nach einem Essen soll denn ein Mann versuchen einer Frau "den Hof zu machen"? Ein Mann lädt eine Frau in der Regel nicht zum Essen ein, nur um zu Plaudern! ;-)
      18 63 Melden
  • RatioRegat 07.01.2016 00:07
    Highlight Ich stimme Frau Meier zu.
    Eine Frau muss sich weder wehren, noch fliehen, noch sonst irgendwelche Vorkehrungen treffen. Das Verweigern der Zustimmung zu einer sexuellen Handlung genügt - und zwar immer!

    Es ist in der Tat eine Schande, dass die Polizei nicht eingeschritten ist. Anders als bei Demonstrationen, bei denen es oftmals um blosse Sachbeschädigungen geht, wurden hier Sexualdelikte verübt. Aufgrund der Natur der Delikte und der Anzahl der potentiellen Täter wäre wohl selbst ein Eingriff unter Verwendung von Schusswaffen verhältnismässig gewesen.
    46 20 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:41
      Highlight Stimmt nicht, dass die Ablehnung genügt, in der Praxis. Einbruch ist verboten, und doch schliessen wir unsere Wohnung, wenn wir sie verlassen.
      Sich präventiv vor Gewalt zu schützen, ist sinnvoll und berechtigt die Gewalt keineswegs.
      Dass die Polizei oft total falsche Massstäbe hat, ist bekannt. Belästiger erschießen ist aber total falsch. So wacky ist nicht mal unsere Polizei.
      21 9 Melden
    • Henzo 08.01.2016 11:41
      Highlight Das problem sind nicht männer die neue regeln brauchen sondern die (wenigen) männer die sich auch nicht an die aktuellen regeln halten.
      Das Problem als Polizist: man ist immer der arsch. Greift man zu hart ein, schreit man "Polizeigewalt oder willkür!", schreiten sie zu wenig ein lautet der kanon "die polizei macht so wie so nichts". Wenn sie etwas richtig gut macht, hört man nichts davon.
      Was wäre gewesen, wenn es tote durch rohrbomben gegeben hätte, weil die polizei sich mehr um andere delikte gekümmert hätte? ...kein schwein würde dann über einen grabscher sprechen. Schwieriger job!
      30 1 Melden
  • Tilia 06.01.2016 23:34
    Highlight frauen bleibt euch selber, habt keine angst, lebt wie ihr wollt und zieht euch an wies euch gefällt. männer tut dasselbe. begegnet euch mit respekt und erwartet dies auch vom andern. so und nicht anders gehn wir durch die welt.
    63 2 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:51
      Highlight Und jetzt das Ganze bitte noch auf arabisch und französisch, damit es auch noch von denen verstanden werden kann, die es am meisten betreffen würde!
      19 12 Melden
  • Nightghost 06.01.2016 22:04
    Highlight Es ist NUR ein kulturelles Problem.

    Zitat Kommentar in der NZZ
    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/inakzeptable-parallelgesellschaften-1.18673057
    46 7 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:42
      Highlight Nein, auch ein hormonelles...
      12 16 Melden
  • minsänfdezue 06.01.2016 22:02
    Highlight Danke für diesen mutigen und wichtigen Text, Frau Meier.
    61 6 Melden
    • Simone M. 07.01.2016 08:41
      Highlight Gerne.
      11 1 Melden
  • Danusha Nushi Kuchtová 06.01.2016 20:30
    Highlight liebe simone
    es tut mir leid zu lesen, was da während deiner studienzeit geschah... so ganz nebenbei zwischen den zeilen!
    mutig, und ich find dich cool, darum kann man den weiteren text nur glaubwürdig lesen. du hast dampf abgelassen, trotzdem liest es sich gut.

    zum thema silvester noch:
    ist als eine art terror einzustufen. ja, dunkle gassen meiden, klar. nun auch grosse öffentliche plätze meiden. hatte bitzli angst wegen anschlägen an dem tag, und dann kam das.

    ich machs falsch, aber ich bleib nun einfach dihei und lese news online.

    nirgends kannst ja noch hin.
    egal in welchen schuhen.
    42 8 Melden
  • kliby 06.01.2016 20:12
    Highlight Ein guter Kommentar in der NZZ: Inakzeptable Parallelgesellschaften.
    Der Autor resumiert, wie es bezeichnenderweise Tage dauerte, bis die deutschen Medien und Politiker sich darüber getrauten zu sprechen. Da Kritik an Immigranten der herrschenden Ideologie widerspreche. Und schliesst mit den Worten, dass eine offene Debatte heilsam sei. Damit es nicht soweit komme wie etwa in Grossbritannien, wo eine Parallelgesellschaft mit täglich vorkommenden Übergriffen durch Immigranten sich längst etabliert hat.

    http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/inakzeptable-parallelgesellschaften-1.18673057
    73 5 Melden
  • poga 06.01.2016 19:48
    Highlight Es gibt etwas das die Frauen vermehrt machen könnten. Konsequent jeden anzeigen, der sich daneben benimmt. Schützt nicht vor einer Vergewaltigung. Aber eventuell die nächste.
    62 16 Melden
    • Paris 07.01.2016 00:21
      Highlight Als ich 11 Jahre alt war, hat mich mein Stiefvater sexuell belästigt. Ich habe ihn angezeigt, es geschah nichts. Das einzige was ich von der Polizei hörte, war, dass sie nichts machen können, weil noch nichts passiert sei.

      Als ich dann 18 Jahre alt war, hat mich der damalige beste Freund meines leiblichen Vaters vergewaltigt. Habe ich ihn angezeigt? Nein. Wieso? Weil bestimmt eine Aussage gekommen wäre, dass ich ja volljährig war.

      Anzeigen bringt leider sehr oft nichts.
      27 24 Melden
  • stadtzuercher 06.01.2016 19:28
    Highlight Bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass jetzt auf einer von der Mehrheit gewählten Politikerin herumgetreten wird, die unprofessionell kommuniziert hat. Der Pöbel braucht jetzt Schuldige. Für einen Shitstorm. Weil die tatsächlichen Täter irgendwie nicht ganz schuldfähig zu sein scheinen.
    53 18 Melden
  • Silbermuschel 06.01.2016 18:53
    Highlight Man ist NIE schuld an einer Vergewaltigung. Nicht mal wenn man nackt auf der Strasse liegt. Bestimmte Dinge kann man provozieren, aber eine Vergewaltigung ist trotzdem niemals gerechtfertigt. Die Schuld auf das Opfer zu schieben ist absolut das Letzte, da diese sowieso schon oft zu viele Schuldgefühle haben.
    250 5 Melden
    • Stephan Locher 06.01.2016 20:16
      Highlight Da hast Du absolut recht.

      Hat die Frau Oberbürgermeisterin denn jemals die Schuld einem Opfer gegeben? Sie hat einfach auf eine unvorbereitete Frage mit dem reagiert, was Ihr gerade in den Sinn kam, oder nicht?

      Wenn ich in Städten mit hoher Kriminalität Unterwegs bin gibt es Tipps wie "Keine wertvoll aussehenden Schmuck tragen", "das Smartphone nicht auf dem Trottoire verwenden".
      Bin ich als Opfer dann schuld an einem Diebstahl, wenn ich diese Tipps nicht befolge oder ist die Tat weniger verwerflich?
      Definitiv nicht!
      Doch sie geben mir ein Gefühl von Sicherheit aus der Ohnmacht zurück.
      47 6 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 11:47
      Highlight Ich stimme zu. Im Prinzip sollte ein Supermodel nackt um 3 Uhr morgens durch die Langstrasse gehen können dürfen, ohne belästigt zu werden.
      11 0 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 10:58
      Highlight @Thinkerer
      Im Prinzip klar, aber das ist nun mal nicht die Realität!
      Man muss doch so agieren, wie die Welt da draussen wirklich ist. Wir können nicht so frei sein, wie es eigentlich möglich wäre. Und das liegt meist an einigen wenigen Arschlöchern.
      9 1 Melden
  • Sprite 06.01.2016 18:08
    Highlight Darf ich jetzt als Frau nicht mehr nachts alleine unterwegs sein oder wie? Ich kann doch nicht immer in einer Gruppe auftreten?
    Bin kürzlich um 23.00 Uhr von einem Ausländer (sorry!) am Bahnhof belästigt worden...
    War ganz normal gekleidet (Winter) und ausnahmsweise mit dem ÖV unterwegs.
    Es scheint mir ev. doch ein kulturelles Problem zu sein.
    Kann's doch nicht sein!

    171 20 Melden
    • Stephan Locher 07.01.2016 15:29
      Highlight Woraus bestand die Belästigung konkret? (Wenn Du öffentlich darüber sprechen kannst/willst)

      An was erkanntest Du die Staatsbürgerschaft des Mannes?
      2 10 Melden
    • Sprite 07.01.2016 17:27
      Highlight Ich bin an meinem Wohnort aus dem Zug ausgestiegen, der Mann war im gleichen Zug und ist hinter mir ausgestiegen, ist mir nachgelaufen und hat mich angesprochen. Der Bahnhof war menschenleer, ziemlich unheimlich.
      Als ich ihn mehrmals in scharfem Ton angewiesen habe mich in Ruhe zu lassen, ist er dann zum Glück abgezogen.
      Ich weiss nicht, welche Staatsbürgerschaft er hatte, dunkle Haut und Augen, gebrochenes Deutsch.
      Vielleicht nur ein dummer Zufall, ich würde sowas auch mit einem Schweizer nicht erleben wollen...
      20 0 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 06.01.2016 17:47
    Highlight "Verhaltensweisen für Frauen und junge Mädchen"

    Wo sind wir eigentlich? Sollen unsere Frauen und Mädchen sich jetzt wegen diesen hirnlosen Kastraten verschleiern?

    Es MUSS Verhaltensweisen und klare Vorgaben für diese Idioten geben, nicht für die Opfer!!!!
    205 9 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:23
      Highlight Es gibt natürlich sehr klare Gebote für die Täter, man sagt denen auch "Gesetz". Dass sich potenzielle Opfer aber wehren und schützen, ist nichts als vernünftig. Verschleiern soll sich natürlich niemand müssen.

      SCHULD an einem Angriff ist aber IMMER der Angreifer, nie das Opfer.
      11 0 Melden
  • Angelo C. 06.01.2016 17:46
    Highlight Neue Lernprozesse für verängstigte deutsche Frauen, nach diesen erstmals in der Bundesrepublik vorgekommenen Szenarien, verbunden mit Raub, sexuellen Attacken und verbalen Beleidigungen?

    Kannte man in früheren Jahren eigentlich nie in dieser neuen Dimension. Wird auch weiterhin viel zu reden geben.

    Die grotesken Ratschläge von Kölns Bürgermeisterin im Hinblick auf den baldigen Karneval (nur noch in grösseren Gruppen ausgehen, 1-2 Meter Sicherheitsabstand zu bestimmten Männern) haben zu einem gewaltigen Shit-Storm geführt. Man hörte ironische Fragen, ob DE-Frauen nicht Nikabs tragen sollten.
    82 11 Melden
    • Stephan Locher 07.01.2016 15:36
      Highlight @Zuagroasta:

      In einem Artikel las ich kürzlich, dass es laut Aussage von Polizisten letztes Jahr zu 20 Anzeigen während des ganzen Oktoberfestes kam. Sind in der Dir vorliegenden Statistik andere Zahlen?

      Dass die Dunkelziffer(Was als belästigend empfundene Taten anbelangt ) deutlich höher ist sieht man an den Erlebnissberichten.
      10 2 Melden
    • Tikvaw 07.01.2016 22:49
      Highlight @Zuagroasta: Also bei einem Oktoberfest das über mehrere Tage über 6 Millionen Besucher hat, gab es rund 20 Anzeigen. Bei einem Silvesterabend mit ein paar Tausend Menschen die dort hin und her laufen und einem Zeitraum von wenigen Stunden, gab es über 100 Anzeigen... Ja also die Dimensionen sind wirklich völlig gleich oder wie du sogar, fernab jeglicher Realität, behauptet hast, "Da ist die Dimension Jahr für Jahr wesentlich höher".
      9 2 Melden
  • boexu 06.01.2016 17:45
    Highlight Das Ganze hat doch auch mit Zivilcourage zu tun. Man schaut heute halt lieber weg statt einzugreifen und tröstet sich dann damit zu behaupten, die Opfer würden eine Mitschuld tragen. Auch das ist ein Produkt unserer ich-schaue-nur-auf-mich-Gesellschaft.
    Und wenn ich hier lese, dass einige Typen meinen, Frauen müssten sich halt wehren oder sich weniger aufreizend anziehen, dann könnte ich wirklich kotzen... und eben diese Typen schreien am lautesten nach einem Burkaverbot und kriegen Push Meldungen auf ihr Smartphone wenn das neue Blick Girl raus ist... ok hier gehe ich vielleicht etwas zu weit
    131 12 Melden
    • Kookaburra 07.01.2016 12:38
      Highlight Also obwohl ein massives (bestens traniert und ausgerüstets )Polizeiaufgebot total hilflos gegen die Kriminellen war, wird jetzt gefordert, dass sich (wahrscheinlich männliche) Normalbürger vor die Gewaltbereiten schmeisst sollen und sich (sehr wahrscheinlich) zusammen schlagen lassen?
      Du gehst für mich zuweit, oder zumindest das "Highlight". Dieser Kommentar grenzt am Aufruf zur Selbstjustiz. Und wer würde dann wohl vor Gericht gewinnen? Der "Rassist"?
      11 3 Melden
    • boexu 07.01.2016 14:23
      Highlight Sorry Ninja, aber ich denke du meinen Post nicht verstanden. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Es geht darum, nicht wegzuschauen und wenn möglich/nötig einzugreifen, nicht physisch, sondern verbal. Ich hab das auch nicht auf die Ereignisse in Köln bezogen. Wenn ich sehe, dass ein Typ eine Frau belästigt, dann sage ich ihm, dass das nicht in Ordnung ist und glaub mir, in den meisten Fällen reicht das... Und im Notfall kannst du immer noch davonlaufen. Ach und wenn du schon juristisch argumentieren willst, unterlassene Hilfeleistung ist auch ein Strafbestand...
      5 7 Melden
    • Alnothur 16.01.2016 13:01
      Highlight Und wenn es heisst, "Diebe unterwegs, tragen Sie keinen teuren Schmuck offen und achten Sie auf Ihre Taschen" könntest du auch kotzen?
      4 1 Melden
  • DavidP38 06.01.2016 17:36
    Highlight Was haben wir nur zugelassen! So haben wir die Welt nicht von unseren Vorfahren übernommen! Und liebe Politik: IHR SEIT KEIN EINZIGER FRANKEN/EURO STEUERGELDER WERT! Wen sich ein Bürger ebenso verhält, dann wird im gekündigt. Wen man vor nichts Angst haben muss, verliert man das Gewissen. Kennt ihr ein Politiker mit Gewissen für den Bürger/in?
    46 28 Melden
    • Matthiah Süppi 06.01.2016 18:35
      Highlight #Blickstyle auch wenn der Inhalt nicht falsch ist.
      25 12 Melden
    • koks 06.01.2016 19:07
      Highlight david, und wer wählt die politiker? jawoll.
      24 3 Melden
  • JackMac 06.01.2016 17:25
    Highlight Hört doch auf mit der verdammten Zensur! Wir haben uns die Freiheit die wir leben über Jahrhunderte erkauft, mit Schweiss und viel Blut unserer Vorfahren!
    Dies gilt insbesondere auch für die Art und Weise, wie unsere Mädchen und Frauen herumlaufen dürfen, ohne als Freiwild angesehen zu werden.
    Nennt den Namen doch endlich bei der Wahrheit?
    Die lüsternen Böcke entspringen einer fernen Kultur, wo die Frau bestenfalls als Köchin und Gebährmaschine gut genug ist. Andere echte Rechte? Vergiss es! Ich bin oft in Arabischen Ländern, seht doch einfach hin, verdammt!
    Weist sie in die Schranken, jetzt
    156 31 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 17:56
      Highlight Ehm... Frauenstimmrecht Appenzell Innerroden 29. April 1990.

      Ich glaub viel mehr muss ich nicht schreiben ;)
      57 116 Melden
    • elly 06.01.2016 18:07
      Highlight Also wenn ich in einem kurzen Kleid in der Stadt rumlaufe, werd ich auch schon wie "Freiwild" angeglotzt. Du tust grad so, als wäre die westliche Welt zivilisierter?!
      61 58 Melden
    • Marmot 06.01.2016 18:49
      Highlight Ihr tut so, als wäre Frauenstimmrecht 1990 und Anglotzen mit sexuellen Übergriffen eines Mobs vergleichbar. Wieso?
      97 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunnyside 06.01.2016 17:17
    Highlight Von wegen Ausländern und anderen Kulturen: Schaut Euch doch einfach mal das Frauenbild auf den Musikvideos an. Frauen werden dort als hirnloses Sexspielzeug dargestellt. Auch in der Werbung werden Frauen nicht gerade als eigenständig denkende Wesen gezeigt. Ich hoffe, dass diese Ereignisse dazu beitragen, dass der Respekt gegenüber Frauen einen neuen Stellenwert erhält! Ich will nicht, dass meine Töchter mit einer Burka rumlaufen müssen um sich zu schützen!
    114 17 Melden
    • Marmot 06.01.2016 18:50
      Highlight Ist das vergleichbar? Es gab trotzdem nie solche Übergriffe von Mobs!
      40 10 Melden
  • Donald 06.01.2016 17:11
    Highlight Wo, was und wann hast du denn studiert, wenn man fragen darf?
    6 50 Melden
  • Sillum 06.01.2016 16:45
    Highlight Wer verharmlost ist ein Linker. Wer anklagt ist ein Rassist. So einfach ist das.
    109 28 Melden
    • UnderCoverz 06.01.2016 17:16
      Highlight Und wieso ist der, der verharmlost ein Linker? Wie kommst du zu dieser Anschuldiung? Das ist nämlich meiner Meinung nach überhaupt nicht so.
      31 69 Melden
    • pachnota 06.01.2016 17:32
      Highlight @undercoverz...na überleg mal...; )
      35 17 Melden
    • UnderCoverz 06.01.2016 18:21
      Highlight Ich komm nicht drauf, hilf mir weiter...
      16 33 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allesliebe 06.01.2016 16:27
    Highlight Danke, Simone Meier. Der Artikel trifft es auf den Punkt. Und es hat nur im weitesten Sinn mit kulturellem Hintergrund zu tun. Dieses Video hab ich erst kürzlich gesehen und es hat mich echt durchgerüttelt, so sehr habe ich mich darin wieder gefunden. Es zeigt, wie subtil Grenzüberschreitungen und die Abwertung der Frauen anfängt und wohin sie führt und wie Männer uns Frauen unterstützen können.
    58 13 Melden
  • Christian vG 06.01.2016 16:26
    Highlight Es tönt plump, aber so ist unsere Welt! Es gibt schlechte (respektlose) und gute (respektvolle) Menschen. Es gibt übrigens auch Frauen, die keine Grenzen kennen und glauben nur weil sie sich Mut angetrunken haben, sie können sich alles leisten. Das alles ist keine Entschuldigung und ich verurteile diese schändlichen Taten auf das Schärfste. Ich sage nur: Gesunder Menschenverstand einschalten, und vieles lässt sich vermeiden. Was anderes; Warum wohl wurde bereits im Mittelalter der Keuschheitsgürtel erfunden? Traurig. Aber ja im Grunde genommen sind wir immer noch die alten Affen (primitiven)!
    42 64 Melden
    • Tom Garret 06.01.2016 17:41
      Highlight Sowas darf man nicht sagen! Auch wenn es der Wahrheit entspricht. Das man Blitze erntet hat damit zu tun dass es schwer zu akzeptieren ist.
      Aber ich schliesse mein Velo auch ab am Bahnhof und Lasse die Rolläden runter während den Ferien (Erdgeschoss) usw... Ich gehe auch gewissen Menschen aus dem Weg im Ausgang seit ich ungewollt in eine Schlägerei verwickelt wurde. Und selbst als Mann fühle ich mich nicht überall wohl und sicher. Es wäre schön es wäre anders... Aber die Menschen sind so. (aber nicht alle!)
      25 10 Melden
  • Typu 06.01.2016 16:17
    Highlight Nachtrag: ist natürlich unglaublich dass man den potentiellen opfern noch verhaltensregeln aufdrückt. Aber nochmals: dieses problem existiert und durch schön reden oder politische debatten nicht zu gewinnen. Das ist ein gesellschaftsproblem mit globalem scale. Selbsthilfe ist hier die beste hilfe.
    30 6 Melden
  • Typu 06.01.2016 16:15
    Highlight Ja, das Problem besteht. Global sogar. Wie bei vielen Problemen ist eine krasse Minderheit an Personen (hier Männer) schuld. Wie bei vielen Problemen ist eine Lösung nicht ersichtlich da eine gesellschaftstaugliche Lösung selten auf Minderheiten wirkt. Also was tun? Vorausschauend sein, gewisse Orte zu gewissen Zeiten meiden, in Gruppen bewegen falls zweites nicht gemacht werden kann, sich angemessen kleiden (ja sorry, die typen funktionieren so), die deeskalation suchen, sich wehren lernen, etc
    Sorry, das ist ein mensch problem und eine einfache lösung gibts nicht.
    18 63 Melden
  • Brienne von Tarth 06.01.2016 15:52
    Highlight Eehm ich frage mich was diese Geschichte eigentlich mit Gleichberechtigung und Feminismus zu tun hat. Kernthema ist egentlich der Umgang mit anderen Menschen (egal ob mann oder frau) Und das fängt bei der Erziehung an... also sollte man das eigentlich als Anlass nützen um über das Elternhaus und die heutige Jugenkultur zu sprechen. Diese Männer die das gemacht haben, haben einfach keinen Anstand. Punkt.
    68 14 Melden
  • mädlvomland 06.01.2016 15:50
    Highlight Okay, ich komme ja eher vom Lande und natürlich wechseln wir Frauen öfters die Strassenseite als Männer wenns einem irgendwie unwohl wird. Trotzdem sind dies Worte von Frau Reker im Falle von Köln in meinen Augen schon fast mitschuld. Keine Frau kann sich einer grösseren Gruppe Männer die auf einen zukommende mit einer "Armlängendistanz" entziehen. Diese Leute haben gezielt ihre Macht ausgelebt.
    Was mich nämlich am meisten in deinem Artikel schockiert ist dein "Ja" nach "Fühlte ich mich irgendwie mitschuldig?" Genau mit sollchen "Verhaltensregeln" wird einem diese Mitschuld mitgegeben.
    97 4 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:56
      Highlight Ja. Das ist eine Konditionierung dazu, sich schuldig zu fühlen. Ich dachte eigentlich, dass das heute anders sei, bei mir ist es doch schon ein paar Jahre her, offenbar hab ich mich geirrt.
      63 7 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:58
      Highlight Auf der einen Seite gebe ich Ihnen absolut recht das eine Frau NICHT SCHULD ist wenn sie vergwaltigt wird.

      Wenn jedoch diese Verhaltensregeln ab und an eine Vergewaltigung verhindern, ist es dann nicht Wert das diese Dinge beigebracht werden? Wenn ein Mädchen einmal die Strassenseite mehr wechselt als sonst, und somit viel Leid und Schmerz entgeht war es dann nicht etwas gutes das ihr das beigebracht wurde?

      Dies heisst nicht das jemand dem es passiert eine Mitschuld trägt, es heisst nicht das man diese Personen belehren muss!!! Bitte versteht mich nicht falsch!
      35 7 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 17:07
      Highlight Nachtrag: Ich würde gerne in einer Welt leben wo wir diese Regeln nicht bräuchten, leider sind wir noch nicht bei diesem Punkt angelangt.

      Ich verstehe absolut wieso diese Verhaltensregeln auch schaden anrichten, das typisch klugscheisserische "Du hättest eben X machen müssen und nicht Y". Vielleicht sollten wir es wie bei Krankheiten sehen, ja man kann gewissen Richtlinien folgen etc. , aber wenn jemand Brustkrebs hat sagt man auch nicht "TJA selber Schuld du hast nicht oft genug abgetastet!"
      25 2 Melden
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  • Fumo 06.01.2016 15:43
    Highlight Warum denken alle dass diese Verhaltensregeln bedeuten die Frauen wären selbst daran schuld?
    Eine Bank hat ja auch präventiv einen Tresor und Gitter an den Fenster, die erste Bank die es jemals gab wahrscheinlich nicht. Dann hat man gelernt dass es Menschen gibt die Schwachstellen ausnutzen, da begann man präventiv zu handeln. So ist es überall wo man eine Straftat erwarten kann.
    Eine Frau die Nachts alleine an einen Bahnhof (oder sonst wo in) einer Grossstadt herumläuft hat eben diese Prävention nicht beachtet. Es stellt keine bewusste Provokation dar, aber es mangelt an Vorsicht.
    34 95 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 06.01.2016 16:56
      Highlight Wir reden hier vom Bahnhof Köln am Sylvester, nicht von einem mit besoffenen "Eidgenossen" besetzter Bahnhof in Hinteroberpfupfikon.
      Wer hätte voraussehen können, welche Stimmung dort herrscht und rechtzeitig ausweichen?
      In dieser Situation den Frauen mangelnde Vorsicht vorzuwerfen ist einfach blödsinn.
      87 3 Melden
    • Billy79 06.01.2016 22:03
      Highlight An Silvester ist die Domplatte seit Jahren eine Zone, die man meidet, wenn man keinen Ärger will. Es hat da in der Vergangenheit schon diverse Messerstechereien usw. gegeben. Plus hat Reker nicht angedeutet, dass Frauen selbst schuld seien, sondern hat explizit gesagt, dass Frauen vor solchen Angriffen geschützt werden müssen. Die "Verhaltensregeln" sind da nur Zusatz. Ich finde den Shitstorm ehrlich gesagt pervers. Da wurde eine Aussage einer Frau instrumentalisiert, die vor 2 Monaten beinahe umgebracht worden wäre.
      17 2 Melden
  • Simone M. 06.01.2016 15:42
    Highlight Liebe Leute, ich dank euch sehr für die fairen Beiträge bis jetzt. Bei meiner alten Zeitung wären schon Dutzende von enorm rassistischen – und auch einige sexistische – Kommentare zu finden gewesen. Dass ihr in eurer ganzen Skepsis so reflektiert und anständig bleibt, macht euch einmal mehr zu den Heldinnen und Helden der Kommentarspalten. Merci!
    145 25 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:07
      Highlight Nicht jeder hätte den Text so offen und ehrlich geschrieben! Bei anderen Blättern sieht man kaum wer was schreibt und wer diese Person ist. Hier habe ich Ihre Beiträge abonniert! Dies ist keine x fach verbreitete Reuters Meldung sondern IHRE Meinung. Die News auf Watson sind weniger anonym und entsprechend scheinen sich auch die Leute weniger anonym zu fühlen und legen mehr Wert auf korrekte Ausdurcksweise.
      54 6 Melden
    • Kronrod 06.01.2016 16:08
      Highlight Naja, es wird ja auch fleissig moderiert. Von mir wurden heute gleich drei Kommentare nicht aufgeschaltet.
      29 7 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 17:16
      Highlight Soso! Also hier wurden sie nicht nicht aufgeschaltet.
      14 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • barbarodastice 06.01.2016 15:42
    Highlight Es ist wie mit der U-Bahn in Tokyo: Als immer mehr Frauen in den Zügen sexuell belästigt wurden, führte man Frauenwaggons ein, zu denen Männer keinen Zutritt haben. Das ist eine völlig perverse Verdrehung der Wirklichkeit und der falsche Ansatz für dieses Problem.
    Die Lösung: Männer müssen ihre Griffel bei sich behalten! Eine Frau soll in unserer Gesellschaft splitterfasernackt morgens um 4 Uhr zugfahren können, wenn sie Lust dazu hat – und zwar ohne dabei belästigt zu werden.
    151 17 Melden
    • guby 06.01.2016 16:07
      Highlight Okay. Wenn ich als Mann das auch darf bin ich sofort dabei. :)
      56 0 Melden
    • barbarodastice 06.01.2016 17:19
      Highlight @guby: bin übrigens auch ein Mann ;-)

      @Plauderi: Ich vertraue auf deinen männlichen Instinkt, dass du den Unterschied zwischen "Ich flirte mit dir" und "Ich möchte einfach unbelästigt Zug fahren, egal wie ich angezogen bin" im Ernstfall schon bemerken wirst. :-)
      46 2 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:47
      Highlight guby, als Mann wirst Du kaum belästigt, wenn Du Dich im Nachtbus ausziehst :-) Du darfst es nicht (weil es gesetzlich nicht erlaubt ist), aber ein Risiko gehst Du damit nicht ein. Als Frau hingegen schon.
      3 2 Melden
  • Menel 06.01.2016 15:33
    Highlight Es ist ein Unding, dass man den Opfern Verhaltensregeln nahelegt. Damit impliziert man doch, dass das Opfer mitschuldig an einer solchen Tat ist. Ich denke aber, dass es auch nicht viel hilft, den potentiellen Tätern Verhaltensregeln aufzuerlegen. Wer vergewaltigen oder über die Integrität sich hinwegsetzen will, der tut das, da hilft auch kein Verhaltenskatalog.
    Meiner Meinung nach sollte man ganz wo anders ansetzten, nämlich bei den Menschen die neben dran stehen und nichts tun. Achtet auf eure Mitmenschen. Es heisst nicht Frauen gegen Männer, sondern Menschen gegen Idioten!
    108 13 Melden
    • Señor Ding Dong 06.01.2016 15:55
      Highlight "Verhaltensregeln" ist dumm ausgedrückt, aber Vorsichtsmassnahmen, die jede/r ohne weiteres beherzigen kann, sind doch als erstes Notpflaster nicht verkehrt?

      Dass wir ein gesellschaftliches Problem haben, ist zwar wahr, aber was nützt uns diese Erkenntnis jetzt, was nützt diese Erkenntnis einer Frau, die sich jetzt besser schützen will gegen Übergriffe? Klar sind viele Ratschläge Mumpitz, aber was soll man den sonst sagen? "Der gesellschaftliche Wandel, den wir jetzt herbeirufen, wird wohl so in 20-25 Jahren Früchte tragen...eventuell. Du als Opfer brauchst weiter nichts zumachen" ?
      18 1 Melden
    • Ms. Song 06.01.2016 15:59
      Highlight Das sehe ich nicht so. Wenn Du z.B.Ferien in Indonesien machst, bist Du gut beraten, wenn Du gewisse Verhaltensregeln einhälst. Das heisst nicht, dass du eine Mitschuld trägst, wenn du ermordet wirst. Nur bringt dir das nichts, wenn du erstochen in ner Gasse liegst. Genau so ist es mit Vergewaltigung. Als Opfer sage ich, schützt euch! Übernehmt Selbstverantwortung und passt auf euch auf. Es wird immer kranke Triebtäter geben, vor denen du aufpassen musst. Die Welt ist kein Ponyhof und deine Unschuld kommt nicht gegen die Wunden an, die ein Missbrauch schlägt.
      41 9 Melden
    • Menel 06.01.2016 16:13
      Highlight Das ist mir durchaus bewusst, aber ich möcht und werde das nicht einfach so hinnehmen. Denn wenn man nicht dagegen angeht, wird es sicher nicht besser.
      Ich bin der Meinung, die Gesellschaft sollte auf das Thema sensibilisiert werden und dem Opfer jede Mitschuld aberkannt. Das geht aber nicht, wenn man als Lösung nur einen Verhaltenskatalog für die Opfer erstellt.
      25 7 Melden
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  • Evenwhenthewaterscold 06.01.2016 15:25
    Highlight Belästigung, Vergewaltigung, Nötigung und wie sie alle heissen, sind einfach verdammt feige Scheisstaten!

    Ich kann mir vorstellen, wie solche Täter untereinander so richtig die Männlichkeit spüren, dabei ist ein Tat wie diese das Unmännlichste was es überhaupt gibt. Ganz im Innern fehlt ihnen einfach der Mut und das Selbstvertrauen, eine Frau auf normale Weise anzusprechen. Krank, einfach krank.

    Gruss, ein Mann
    96 1 Melden
  • Ms. Song 06.01.2016 15:16
    Highlight Tatsache ist, dass es schon immer Vergewaltigungen gab und immer geben wird. Früher war das Problem noch weiter verbreitet, als heute. Als Opfer kannst Du nichts dafür. Es wäre hier übrigens angebracht von Männern und Frauen zu sprechen. Die Opfer finden sich bei beiden Geschlechtern, genau so wie die Täter. Ich wurde schon mal Opfer und seither bin ich sehr vorsichtig geworden. Da kann ich lang um mein Recht nachts im Bikini rumzulaufen, pochen. Ein Vergewaltiger ist krank und er schert sich nicht um gesellschaftliche Akzeptanz. Er ist einfach ein krankes Arsch.
    41 3 Melden
  • pachnota 06.01.2016 15:01
    Highlight «Verhaltenshinweise für Frauen und junge Mädchen»
    genau so weit kommt es leider noch. Unsere Kultur passt sich an ein vorsintflutliches Weltbild an. Sollten wir darauf einsteigen, haben wir schon verloren.
    79 12 Melden
    • opwulf 06.01.2016 15:54
      Highlight @D00A: Da bin ich nicht ganz einverstanden! Es hat sehr viel mit der Erziehungskultur und der sozialen und politischen Stellung der Frauen darin zu tun. Siehe Indien, siehe Ägypten (vorallem das geschehen rund um den Tahir Platz wo eine sehr gute Kollegin von mir live dabei war). Wo Männer zu kleinen Paschas erzogen werden und wo der Vater in einer Familie immer recht hat egal was er sagt oder tut (egal ob er moralisch oder faktisch im Recht ist oder nicht - sein Wort gilt). Es hat nichts mit einer Religion zu tun sondern deren politischen Stellenwert in einer Gesellschaft und patriar. Strukt.
      40 3 Melden
    • Kronrod 06.01.2016 15:55
      Highlight @D00A: die Kultur ist tatsächlich zweitrangig. Das Hauptproblem ist die grosse Anzahl frustrierter junger Männer. Deshalb ist es auch fahrlässig, diese zu Millionen ins Land zu lassen.
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    • opwulf 06.01.2016 16:05
      Highlight Für das Wohl von uns Allen müssen wir uns mit den verschiedenen gegebenen Realitäten auseinander setzen. Ohne Angst und Scheu aber mit klaren Regeln und klaren Strafen bei nicht einhalt. Unser heutiges Verständnis von Recht und Moral ist stark an den Humanismus geknüpft - wir haben das Recht und die Pflicht - diese Kultur als Leitkultur zu schützen und zu stärken. Zum Wohle der Frauen, des Individuums im allgemeinen und der breiten Masse im Totalen! Klar passieren solche abscheulichen Taten auch von Leuten welche in nicht patr. Verhältnissen erzogen wurden aber weniger systematisch.
      13 0 Melden
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  • Karl33 06.01.2016 14:43
    Highlight "wir leben nicht in einer Kultur, die sich den Übernamen ‹Rape Culture› gibt."
    ah, nicht? diese kultur wirft der feminismus uns männern doch seit eh und je vor. und jetzt plötzlich nicht?
    40 44 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:08
      Highlight Der Begriff «Rape Culture« wird zwar von Femnistinnen schon seit den 70ern verwendet, das stimmt, aber richtig virulent wurde er ja vor allem in den letzten drei Jahren und da bezog er sich ganz deutlich auf epidemische sexuelle Gewalt gegen College-Studentinnen auf dem amerikanischen Campus. Das meinte ich.
      44 3 Melden
    • Macke 06.01.2016 15:24
      Highlight @Simone M.: Ja, der Begriff "rape culture" ging von amerikanischen Colleges aus. Er beschreibt allgemein aber eine Kultur, in der sexuelle Übergriffe und deren Vorstufen toleriert und teilweise propagiert werden inkl. sogenanntes victim blaming. Du nennst ein Beispiel (Ratgeber für Frauen). Andere Dinge sind Sätze wie "Sagt die Frau Nein, meint sie Ja" etc.
      @Karl 33: Nein, der Feminismus wirft es nicht den Männern vor, er wirft es der gesamten Gesellschaft vor - allen, die die Umgangskultur prägen. Und Männer sind genauso Opfer der rape culture wie Frauen.
      29 1 Melden
  • Eisenhorn 06.01.2016 14:37
    Highlight Frau Meier, ich gebe ihnen absolut recht! Das einzige und leider wirklich grosse was mich stört ist das diese Dinge NON STOP passieren, und nicht nur in Köln. Viele meiner Kolleginnen wurden auch schon Opfer, aber nicht zu Silvester und ohne Zeitungsartikel und #Shitstorms. Es passiert ständig und wir zeigen uns nun empört als ob dies etwas total neues wäre. Ich bin nicht shockiert weil dies für mich irgendwie voraussetzen müsste das es mich aus der Bahn bringt, mich vielleicht sogar überrascht; "das hätte ich nie erwartet ich bin schockiert!" ich bin einfach nur traurig und ernüchtert.
    49 7 Melden
  • glüngi 06.01.2016 14:34
    Highlight Ich kann die situation so weit nicht nachvollziehen da ich ein Mann bin. Mir ist nicht bewusst wie fest eine Frau sich vor übergriffen fürchten muss. Eine Frau ist selbst wenn sie Nacht herumlaufen würde ganz sicherlich nicht mitschuldig Die schuld liegt einzig und alleine bei den Tätern. Wir sollten aufhören Verständnis für Täter zu entwickeln und diese ordnungsgemäss bestrafen. Egal ob weiss, schwarz, gelb, rot, braun, vor dem Gesetz sind alle gleich. Die Vorstellung das ich eine Schusswaffe oder ein Messer einpacken muss bevor ich aus dem Haus gehe ist für mich pervers.
    135 3 Melden
    • glüngi 06.01.2016 14:38
      Highlight ih wollte nackt schreiben... wenn sie NACKT herumlaufen würde...
      27 2 Melden
    • Simone M. 06.01.2016 15:08
      Highlight Na ja, meistens gehen nackt und Nacht ja einher...
      25 1 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:56
      Highlight Ist das so bei Dir, Simone? :-)
      0 1 Melden
  • blueberry muffin 06.01.2016 14:30
    Highlight Würde mich nicht wundern, wenn dass die gleichen sind die sonst schon rumpöbeln und betrunken Schlägereien veranstalten.

    Es gibt einfach Leute, denen ein striktes Alkoholverbot gut tun würde.
    44 10 Melden
  • Bonifatius 06.01.2016 14:29
    Highlight Simone, erstmals tut's mir leid für deine schlimme Erfahrung aus der Studentenzeit.
    Ich weiss noch wie ich als 7jähriges Mädchen einen "Mädchen-Selbstverteidigungskurs" auf Bitten meiner Mutter besuchte. Da gabs keine Jungens und die potentiellen Gegner waren erwachsene unbekannte und körperlich überlegene Männer. Doch in der Realität ist es meistens jemand anderes: Der niedliche Jugendliche, in den man verschossen ist oder der nette Onkel in der Familie... Was uns in Köln vor allem verstört ist die Selbstverständlichkeit der handelnden Täter, die fehlende Scham in der Öffentlichkeit.
    99 1 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 14:57
      Highlight Wichtiger Punkt! Es sind nicht immer besoffene wild Fremde die solche Straftaten begehen, es gibt nicht eine Gruppe und auch ist nicht jeder Nordafrikaner ein Vergewaltiger. Oft sind es Bekannte, Verwandte oder Aufsichtspersonen.
      27 8 Melden
    • mädlvomland 06.01.2016 16:10
      Highlight Ich finde genau dass ist ja das Schockierende an Köln, es war eine Gruppe Männer die Macht über Schwächere in kleineren Gruppen auf dreckige Art und Weise ausgeübt haben. Wie schnell erkennst du auf einem grossen öffentlichen Platz im Winter, sprich Mütze, dicke Jacke, dass es sich um einen deutlichen Männerüberschuss handelt? Vor allem geht man nicht davon aus, dass du jetzt einem Haufen Männer begegnest, die darauf stehen fremde Frauen zu berabschen. Also ich nicht.
      23 0 Melden
  • Charlie B. 06.01.2016 14:24
    Highlight "Einen Pfefferstreuer, Haarspray, ein Messer" ;-) typo?
    7 12 Melden
    • Thinkerer 07.01.2016 13:59
      Highlight Ja offensichtlich. Eine Pinzette und etwas Spucke im Mund reicht neben dem Pfefferstreuer :-)
      1 0 Melden
  • Tscheggsch? 06.01.2016 14:21
    Highlight Diese Szenen werden wohl noch ein langes, mühsames Nachspiel mit sich bringen. Zu hoffen bleibt, das brauchbare Lösungen, greifende Konzepte und Ansätze entwickelt werden können, damit wir in Zukunft nicht mehr mit solchen Vorfällen konfrontiert werden müssen.
    47 4 Melden
  • BigBully 06.01.2016 14:21
    Highlight Es ist schon unglaublich. Jedes mal das genau gleiche Muster, das sich abspielt. Als ich von der Ankündigung der "Verhaltenshinweise" gelesen habe, war mir wirklich zum Heulen. Ist für Frauen wirklich überall Krisengebiet? Dürfen wir sogar Bahnhöfe nur noch in höchster Alarmbereitschaft durchqueren?
    56 4 Melden
    • Karl33 06.01.2016 14:44
      Highlight kommt drauf an mit welcherart männern ihr frauen euch umgebt.
      19 87 Melden
    • Yonni Meyer 06.01.2016 14:51
      Highlight Stimmt, Karl. Weil diese Frauen sich das Aufeinandertreffen mit Männern, die sie belästigen oder vergewaltigen, ja selber aussuchen.
      99 9 Melden
    • Fumo 06.01.2016 15:32
      Highlight @Yonni Meyer Wetten das die Statistik genau das bestätigen würde?
      13 33 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 06.01.2016 14:07
    Highlight Das ist eine verdammte Katastrophe. Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung sind Straftaten, da ist man nicht "selbst schuld". Auch nicht mit hohen Schuhen oder im Minirock.

    Es war mir bis jetzt nicht bewusst, wie bedroht sich Frauen ständig fühlen (müssen). Wenn ich nicht gerade durch dunkle Ecken einer Grossstadt gehe, bin ich immer entspannt unterwegs. Gibt mir jetzt gerade zu denken, wie das öffentliche Leben für Frauen sein muss.

    Hoffentlich können die Täter ermittelt werden und werden entsprechend bestraft. Wobei man eine solche Gesinnung ja nicht mit einer Busse "abtrainiert" bekommt.
    124 4 Melden
    • Eisenhorn 06.01.2016 16:25
      Highlight @Jean Seit wann ist Rudelbildung ein kulturbedingtes Verhaltensmuster?
      Das Leute in Gruppen Dinge tun die sie sonst nicht tun würden ist so alt wie die Menschheit.
      16 11 Melden

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