International

Oper einer Elfjährigen feiert in Wien Premiere

30.12.16, 22:52 31.12.16, 08:25

Spielte bei der Uraufführung kurz selbst auf der Geige: die junge Komponistin Alma Deutscher. Bild: Ronald Zak/AP/KEYSTONE

Sie wird bald zwölf Jahre alt und hat soeben die Uraufführung ihrer ersten Oper namens «Cinderella» feiern können. Alma Deutscher begeisterte das Publikum. Die Premiere im Casino Baumgarten in Wien ist geglückt – für ihre Oper gab es Standing Ovations.

Alma ist wahrlich ein musikalisches Wunderkind. Ihre erste Klaviersonate schrieb die elfjährige Britin bereits im Alter von sechs Jahren. Neben dem Klavier spielt Alma auch auf der Geige. Mit ihr hatte sie in der Wiener Vorstellung sogar einen kurzen Auftritt.

Bereits mit sechs Jahren schrieb sie ihre erste Klaviersonate.  Bild: Ronald Zak/AP/KEYSTONE

«Cinderella» erzählt angelehnt an das Märchen Aschenputtel der Gebrüder Grimm die Geschichte einer Komponistin, die sich in einen Poeten verliebt. Anstelle des passenden Schuhs gilt es am Schluss, das Gedicht korrekt zu ergänzen. Vier Vorstellungen der Oper in der Hauptstadt Österreichs sind um die Jahreswende geplant.

Die junge Komponistin hat indes schon weitere Pläne für die Zukunft parat: Gegenüber der britischen BBC sagt Alma, sie wolle sich künftig mit neuen Projekten beschäftigen, darunter ein Klavierkonzert, ein Buch, ein Film und weitere Kompositionen. (blu)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dolores, my love, leb wohl, deine «Zombie»-Invasion war meine Rettung

Dolores O'Riordan ist tot. Erinnerungen an den Song, mit dem sie und ihre Cranberries Weltkarriere machten.

Als Dolores kam, war ich jung und geladen. Ich hatte ein Jahr in Berlin gelebt, und Berlin hatte mich latent aggressiv gemacht. Erstens, weil ich wegen der Liebe nach Berlin gezogen war, aber die Liebe entschied sich dann gegen mich und für etwas, das ich in den nettesten Momenten als «blonde Qualle» bezeichnete. Zweitens, weil damals in Berlin einfach alle lauter, direkter und ein bisschen hässiger waren als in der Schweiz. Berlin wirkte wie eine körnige Schwarz-Weiss-Fotografie, die …

Artikel lesen