International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Diese beiden Optionen haben syrische Kinder: Bleiben (wie Omran) oder Gehen (wie Ailan)

19.08.16, 07:40 19.08.16, 09:30


Die Bilder des verletzten Omran aus Aleppo berühren Menschen weltweit. Ihre Wirkung erinnert an das Bild des kleinen Ailan, der bei der Flucht über das Mittelmeer ertrank. Der sudanesische Karikaturist Khalid Albaih hat eins und eins zusammengezählt:

«Optionen für syrische Kinder ... bleiben [und wie Omran von Luftangriffen getroffen werden] oder fliehen [und wie Ailan ertrinken].»

Khalid Albaih

Die Karikatur des in Doha lebenden Künstlers findet in den Sozialen Medien viel Beachtung. Und Albaih erinnert die Menschen daran, worauf es dabei wirklich ankommt:

«Alle sagen mir, wie traurig meine Karikatur ist. Jetzt stellt euch erst einmal die Realität vor.»

Khalid Albaih

Die Inspiration für die Karikatur kam aus seinem eigenen Leben, wie Albaih gegenüber CNN sagte:

«Ich betrachte mich selbst als Flüchtling. Meine Kinder sind in etwa demselben Alter und könnten in derselben Lage sein.»

Khalid Albaih quelle: cnn

bild: khalid albaih

(kri)

Kinder in Kriegsregionen

Mehr zum Thema:

Die Schrecken des Krieges in einem Kindergesicht – ein Bild geht um die Welt

«Er hatte keine Ahnung, was mit ihm geschah» – so entstand das unfassbare Bild von Omran 

Zwei Kinderleichen wurden in Griechenland tot an einen Touristenstrand gespült

Verwandte des kleinen Aylan für Asyl in Kanada eingetroffen

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • GeorgOrwell 1984 19.08.2016 09:28
    Highlight Finde ja die Arbeit von Watson sehr gut, jedoch hoffe ich sehr, dass solche Artikel nicht aufgeschaltet werden um uns gegen eine Seite "zu hetzen" oder uns gegen solche Schandtaten "resisstent" zu machen. Wenn solche Artikel die ich sehr wichtig und nötig finde, uns dazu führen, bisschen menschlicher zu werden und einzusehen, dass Gewalt nur noch mehr Gewalt hervorruft, dann gewinnen wir als Gesellschaft langfristig. Das Leiden der Kinder (nicht nur in Syrien, auch in Palästina, Afghanistan, Aegypten etc) sollten wir nicht zulassen...
    mfg
    27 1 Melden
    • Kian 19.08.2016 09:57
      Highlight Ich denke die Karikatur spricht für sich.
      17 5 Melden
    • GeorgOrwell 1984 19.08.2016 10:17
      Highlight Wie gesagt, finde es nötig und sehr gut, dass wir über solche "Schandtaten" informiert werden, mir ging es nur darum, es richtig zu deuten, bzw. die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass es nicht "selbstverständlich" sein sollte, dass Unschuldige Menschen und vor allem Kinder, solche Leiden ertragen müssen... egal ob Israel, Palästina, USA, Russland, Syrien dahinter steckt, Kinder zu töten, egal welche Ziele zu erreichen, ist unmenschlich, inakzeptabel und traurig...
      11 0 Melden
    • Lowend 19.08.2016 12:39
      Highlight Die ganze Perversion moderner Kriege liegt eben darin, dass der sicherste Ort in den Armeen selber ist, weil Soldaten für den Krieg wichtiger sind, als die Frauen und Kinder, die ja inzwischen viel zu oft von den Kriegsparteien nur noch als menschliche Schutzschilde oder Verhandlungsmasse missbraucht werden.
      11 3 Melden
    • GeorgOrwell 1984 19.08.2016 13:02
      Highlight @Lowend: ganz Ihrer Meinung, jedoch sollten wir nicht eher versuchen, die Unschuldigen zu schützen, anstatt den sichersten Ort für uns zu finden?

      mfg
      5 0 Melden
    • Lowend 19.08.2016 13:48
      Highlight Man kann die Last der Welt aber nicht auf die eigenen Schultern packen, denn darob zerbricht jeder und ist dann auch für niemanden eine Hilfe.
      Die einzige Art, seine Mitmenschen zu beschützen ist es, sie auf Gefahren aufmerksam zu machen, bevor diese sagen müssen: "Ach hätte ich mir das doch vorher überlegt!" Genau dass und nichts anderes versuche ich.
      5 1 Melden

Putin und Erdogan einigen sich auf demilitarisierte Zone in Idlib

Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben sich auf die Schaffung einer demilitarisierten Zone in der syrischen Provinz Idlib geeinigt. So soll ein Angriff auf Idlib verhindert werden.

Die demilitarisierte Zone solle 15 bis 20 Kilometer breit sein und ab Mitte Oktober zwischen Rebellen und Regierungstruppen verlaufen, sagte Putin am Montag nach einem Treffen mit Erdogan in Sotschi. Eine Offensive auf die Rebellenhochburg wird nach den Worten des …

Artikel lesen