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Libyens Sklavenmärkte – das Erbe des arabischen Rassismus

Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein Eldorado für Menschenhändler. Auf nächtlichen Sklavenmärkten werden internierte afrikanische Migranten wie Vieh verkauft. Ein Grund: Hass auf Dunkelhäutige.

07.12.17, 14:28 07.12.17, 14:47

Dominik Peters, Christoph Sydow

Ein Artikel von

Bild: EPA/EPA

Die Auktion im Umland von Tripolis dauert nur wenige Minuten. «Al-Badija», auf Deutsch: die Ware, wird in einen schummrigen Hinterhof geführt - es sind Menschen, afrikanische Männer, zwölf Nigerianer. «400», «500», «600», «700» ruft eine Stimme, dann werden sie für ein paar Hundert libysche Dinar pro Person verkauft. Mit dabei: Ein verdeckt filmendes Team des US-Fernsehsenders «CNN».

Es sind zutiefst verstörende Aufnahmen. Zugleich führen sie nur klar wie nie vor Augen, was Menschenrechtsorganisationen seit Langem beklagen. Schmuggler verkaufen afrikanische Migranten in Libyen als Arbeitssklaven. Ein Mensch kostet in der Wüste des Bürgerkriegslandes umgerechnet rund 400 Dollar - der Preis schwankt je nach Muskelkraft. Landesweit sollen gegenwärtig bis zu einer Million Männer, Frauen und Kinder in Dutzenden Lagern festgehalten werden.

Internationale Politiker geben sich mittlerweile alarmiert. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte unlängst: «Ich kann nicht ruhig schlafen bei dem Gedanken, was jenen Menschen in Libyen passiert, die ein besseres Leben gesucht und in Libyen die Hölle gefunden haben.» Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich am Rande des Afrika-Gipfels in der Elfenbeinküste empört, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von «barbarischen Szenen».

Bild: EPA/EPA

Am Donnerstag empfängt Merkel den Premierminister der international anerkannten Regierung, Fayez Sarraj, der aber nur über einen Teil des Landes regiert. Bei dem Gespräch im Kanzleramt werden die Sklavenmärkte und die Bekämpfung des Menschenhandels eine wichtige Rolle spielen.

Sogar über Massenevakuierungen und eine multinationale Task Force wird laut nachgedacht, in der Polizeibehörden und Geheimdienste zusammenarbeiten sollen, um die Schleusernetzwerke der Menschenhändler und Folterknechte zu zerschlagen. Menschenrechtler halten solche Äusserungen für Heuchelei - eben weil die Sklavenmärkte ein offenes Geheimnis sind und die EU durch ihre Kooperation mit der libyschen Küstenwache dafür sorgt, dass die Menschen keine Chance mehr haben, nach Europa zu gelangen.

Doch warum blüht der Sklavenhandel in keinem Land so wie in Libyen?

Das liegt zum einen an der politischen Lage: Sechs Jahre nach dem Sturz von Langzeitdiktator Muammar al-Gaddafi gibt es noch immer keine funktionierende Zentralregierung, die über ein geeintes Staatswesen herrscht und im gesamten Land die Kontrolle hat. Stattdessen haben rivalisierende Warlords und Milizen, die sich gegenseitig bekriegen, Libyen in verschiedene Herrschaftsgebiete aufgeteilt. Was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie schwerste Menschenrechtsverletzungen begehen.

Bild: EPA/EPA

Hinzu kommt ein in der libyschen Gesellschaft tief verwurzelter Rassismus. Die Ursprünge reichen zurück bis in den arabischen Sklavenhandel, der im 7. Jahrhundert begann. Schon damals wurden Menschen aus Westafrika verschleppt, durch die Sahara getrieben, auf Märkten in Nordafrika verkauft und anschliessend in alle Teile des islamischen Reiches gebracht. Der Sklavenhandel war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Einnahmequellen für Libyen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts schaffte der osmanische Sultan die Sklaverei ab.

Aus dieser historischen Erfahrung heraus hat sich bei der arabischstämmigen Bevölkerung in Libyen ein Überlegenheitsgefühl gegenüber dunkelhäutigen Afrikanern festgesetzt. Bis heute ist es in dem Land üblich, einen schwarzen Mann als «Abid», Sklave, zu bezeichnen.

Selbst Diktator Gaddafi, der Libyen 40 Jahre lang mit harter Hand regierte, gelang es nicht, den Hass seiner Landsleute auf schwarze Menschen im Zaum zu halten. Er hatte bis zu zwei Millionen afrikanische Gastarbeiter ins Land geholt. Um die Jahrtausendwende kam es in Libyen mehrfach zu rassistischen Ausschreitungen, bei denen Migranten aus Ghana, Kamerun, Nigeria und anderen Staaten getötet wurden.

«Brigade zur Säuberung der schwarzen Haut»

Im Zuge des Aufstands gegen Gaddafi 2011 eskalierte die Situation: Aufständische beschuldigten den Diktator, er lasse Söldner aus Mali, Niger und dem Tschad für sich kämpfen. Menschrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch fanden keinerlei Beweise für diese Behauptung. Aber allein das Gerücht reichte aus, um den Hass zu entfesseln. In zahlreichen Städten machten Milizen regelrecht Jagd auf schwarze Migranten und töteten Hunderte.

Auch dunkelhäutige Libyer wurden Opfer: Milizionäre aus der Stadt Misurata eroberten im August 2011 die 40 Kilometer entfernt gelegene Stadt Tawurga, die hauptsächlich von schwarzen Nachfahren der Sklaven bewohnt wurde. Die Milizionäre vertrieben die rund 25'000 Einwohner aus dem Ort, Tawurga ist seither eine Geisterstadt. Ihre Bewohner leben heute in Flüchtlingslagern in der Umgebung von Tripolis. Sie berichten von Vergewaltigungen und Misshandlungen durch die Milizionäre.

In den Ruinen von Tawurga blieben Graffiti zurück - unterschrieben von einer «Brigade zur Säuberung der schwarzen Haut».

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Origin Gra 07.12.2017 22:06
    Highlight Mir kommt die Galle hoch 🤢
    Das Magazin hat schon vor Monaten über die Zustände in Lybien berichtet, damals lobte noch jedes Europäische Staatsoberhaubt die Lybischen bemühungen, butterten Geld rein usw.

    Jetzt, plötzlich, entdeckt man Skandale 🤢
    17 7 Melden
  • ErklärBart 07.12.2017 22:03
    Highlight Man (der Westen) hat den "Diktator" Gaddhafi aus dem Weg geräumt (vermutlich Interessenskonflikte), hat ein Chaos angerichtet und ist wieder gegangen.

    Obwohl man "Hilfe" und "Besserung" versprochen hat vor dem Angriff.

    So läufts...

    Er war sicher nicht für alle perfekt, aber er hat zu allen geschaut. Studium, Hochzeiten, Arme, Bauern, etc. finanziert. Und zu seinen Lebzeiten wäre dieser Handel nie möglich gewesen.

    Vermutlich wurde er zu ungemütlich für den Westen.
    27 5 Melden
    • stan1993 07.12.2017 23:53
      Highlight Korrekt. De böse gadaffi wollte öl in einer anderen währung als dollar verkaufen und den golddinar für afrika einführen. Da musste er schnell weg
      8 1 Melden
    • Dr.Bogyman 08.12.2017 01:30
      Highlight Er wollte das Lybische Öl vom Dollar abkoppeln. Das soll einer der Hauptgründe gewesen sein. Russland und China wollen das auch. Gegen die können sie aber keinen Krieg anfangen, da Russland Atombomben besitzt. Aber in den westlichen Medien hört man ja immer wieder wie böse Putin ist, und wie unstabil Chinas Wirtschaft sein soll. Alles nur Halbwahrheiten. Die Wahrheit ist dass der Dollar am Ende ist und Europa sich lieber auch vom Dollar lösen sollte, anstatt Amerika immer hinten nach zu laufen. Sofern das möglich ist. Weil die Europäischen Schulden in den Händen der Amis...
      10 1 Melden
  • Dr.Bogyman 07.12.2017 21:31
    Highlight Das war doch vorhersehbar. Wenn man einen Diktator stürzt und nicht Mal eine alternative zur verfügung hat. Haben die sich nichts dabei gedacht? Oder vielleicht haben die sich sehr viel dabei gedacht und alles läuft nach Plan.
    Auf jeden Fall, so krank wie diese Länder sind die dafür verantwortlich sind dass Kadafi gestürzt worden ist, würde mich das nicht überraschen.
    18 3 Melden
  • LYX 07.12.2017 18:03
    Highlight Der kontinent ist so dermassen rückständig, da hilft kaum mehr etwas. Traurig aber wahr. Da nützt kein geld etwas, da nützt es nichts wenn die gesündesten und kräftigsten den kontinent verlassen. Das elend wird dadurch nur größer und die menschen skrupelloser.
    27 21 Melden
    • SemperFi 07.12.2017 18:48
      Highlight Glasklare Analyse. Und Ihr Vorschlag wäre nun?
      11 10 Melden
    • LYX 07.12.2017 20:31
      Highlight Leider keinen.
      11 7 Melden
    • Duuusel 07.12.2017 22:40
      Highlight Nicht mehr socar oder esso tanken oder sonst wo beim ölkonsum sparen, regionale oder faire produkte kaufen, banken dazu bringen transparenz zu schaffen und die steuereinnahmen durch den rohstoffhandel via lausanne und genf nachhaltig in weltentwicklung investieren... Nicht alles einfach, aber vielleicht eine Idee oder erste Handlung...
      Die ausbeutung für unseren wohlstand und luxus in anderen ländern drosseln. Zb nicht jedes jahr ein neues phone... Siehe aich fairphone!... Zum beispiel...
      18 7 Melden
    • RatioRegat 08.12.2017 02:38
      Highlight Gebt mir für 4 Jahre die Herrschaft über Europa und ich löse dieses Problem. Mein Plan:
      1. Schritt: Eine Vorhut sichert einen Küstenstreifen zwecks Durchführung der nachfolgenden Schritte.
      2. Schritt: Pioniere beginnen mit dem Aufbau einer Stadt
      3. Schritt: Diese Stadt erhält zunächst eine europäische Administration, inkl. Polizeikräften
      4. Schritt: Unternehmen erhalten Steuervergünstigungen, wenn sie Produktionsstätten von ausserhalb v. Europa nach Europa oder in diese Stadt verlegen.
      5. Schritt: Der Zugang zu dieser Stadt steht allen offen, die sich der Rechtsordnung unterwerfen.
      2 4 Melden
    • RatioRegat 08.12.2017 02:45
      Highlight 6. Schritt: Die Stadt wird bei Bedarf einfach vergrössert.

      Wer sich der liberalen Rechtsordnung nicht unterwerfen will, wird entweder nicht hineingelassen oder vor die Pforten gestellt. Abgewiesene Flüchtlinge aus Europa werden in diese Stadt überführt, wo sie frei und sicher leben können. Dies sollte dazu führen, dass Flüchtlinge direkt dort Schutz suchen.
      Wer 10 oder 15 Jahre in dieser Stadt gelebt und gearbeitet hat, eine europäische Amtssprache spricht und keine Vorstrafen hat, erhält einen EU Pass und darf sich frei in Europa bewegen.
      2 6 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.12.2017 17:57
    Highlight Ich staune, dass da freiwillig die Sklaverei der islamischen Vergangenheit zur Sprache kommt.
    Immerhin! Auch wenn die Sklaverei nicht zu Ende war, nachdem der Sultan diese abgeschafft hatte. Im Maghreb gab es bis tief ins 20. Jh. hinein Sklaverei.
    Es ist nur so, dass der Sklavenhandel schon vor der Blockade der Fluchtwege in Libyien ein Thema gewesen wäre. Was jetzt passiert, ist fast eine nahtlose Weiterführung der islamischen Gepflogenheiten seit Beginn des Islam.
    52 20 Melden
    • Chefs United 07.12.2017 21:44
      Highlight Leg mal ne neue Platte auf....
      11 29 Melden
    • ErklärBart 07.12.2017 22:06
      Highlight Hauptsache gegen den Islam hetzen... zum Glück hielten Kolonial Mächte bis vor "wenigen" Jahren keine Sklaven.

      Oder wie lief das mit Amerika nochmals?

      Aber ja, verallgemeinern und hetzen, das hilft immer.
      11 31 Melden
    • DaniSchmid 07.12.2017 23:40
      Highlight @ErklärBart: #whataboutism - es geht im Artikel nicht um Amerika oder um Sklaverei im Allgemeinen, sondern um die Sklavenmärkte in Libyen.
      2 5 Melden
    • ErklärBart 08.12.2017 08:19
      Highlight Es geht auch nicht um DEN Islam...
      4 2 Melden
    • Chefs United 08.12.2017 09:47
      Highlight Ganz genau darum gehts. Nur schaffen es gewisse Leute immer den Bezug zum Islam zu finden. Natürlich stets im negativen Sinn.
      Das ist der Kern des Kommentars
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 11:26
      Highlight Chefs
      Man kann es auch positiv formulieren: So haben die Libyer wenigstens einen florierenden Wirtschaftszweig und das auch noch im Einklang mit DEM Islam.
      Oder hat die Sklaverei mit DEM Islam rein gar nichts zu tun, eurer Meinung nach?
      4 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 11:29
      Highlight Bart
      (das Erklär- lass ich wohlweislich weg.)
      Vielleicht liest du und Chef den Artikel nochmals richtig. Nicht ich habe den Islam ins Spiel gebracht, sondern der Autor des Artikels.
      5 5 Melden
    • ErklärBart 08.12.2017 14:29
      Highlight Mit dem Islam hat Sklaverei gleich viel zu tun wie mit dem Judentum.
      3 4 Melden
    • Chefs United 08.12.2017 14:46
      Highlight Nein! Der Islam hat mit der Sklaverei in Libyien rein gar nichts zu tun. Genauso wenig wie das Christentum mit der Vergasung von 6 Millionen Juden oder den Ölkriegen der Amis zu tun hat. Das sind schlechte Menschen und somit für mich auch schlechte Muslime. Da es für Dich sowieso keine guten Muslime gibt, gestaltet sich das für Dich natürlich wieder anders.
      6 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 15:33
      Highlight Den Artikel oben immer noch nicht richtig gelesen? Dabei steht es schon in den ersten Abschnitten. Wenn ihr es trotzdem nicht glaubt, dann könnt ihr auch über wiki Informationen kriegen.
      Aber nein, lieber uninformiert und unwissend Behauptungen in die Welt setzen. Ist ja so viel weniger mühsam, gell?
      5 4 Melden
    • Mutzli 08.12.2017 18:10
      Highlight @R. J. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, was Sie genau sagen wollen. Der Islam erfordert Sklaverei, oder was? Auch im Tanach z.B. wird festgehalten, dass Sklaven gehalten werden dürfen und auf welche Art und Weise man mit ihnen umgehen soll. Die Sklavenhaltung in den USA wurde bis zum Bürgerkrieg zu einem grossen Teil religiös gerechtfertigt und die Abolitionisten hatten ziemliche Mühe, theologische Gegenargumente zu finden.
      Auch beim Korsarentum im Mittelmeer, waren Christen wie Muslime beteiligt und versklavten die jeweils anderen. Siehe z.B. die kanarischen Plantagen, die später Vorbild waren
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 18:29
      Highlight Mutzli
      Der Islam erfordert nicht Sklaverei, aber er begünstigt sie. Sklaverei ist eine Folge des Beutemachens und damit ein wichtiger Wirtschaftszweig in einer islamischen Gesellschaft.
      Davon hat sich der Islam nie distanziert, im Gegensatz zum Judentum (wo das nie ein ernsthaftes Problem war) und dem Christentum, das immerhin von innen (und der Hilfe der Aufklärung) gegen die Sklaverei angekämpft hatte, wie du ja selber beschreibst.
      Mauretanien hat erst 2006? offiziell die Sklaverei abgeschafft, Jemen in den 60ern. Diese und andere islamische Staaten machten dies nur auf äusseren Druck hin.
      4 2 Melden
    • Mutzli 08.12.2017 22:57
      Highlight (1/2)"Ein wichtiger Wirtschaftszweig in einer islamischen Gesellschaft?" Weil ja nur Muslime je Krieg führten, oder wie? Mit Verlaub, was Sie da geschrieben haben ist ahistorischer Schmarrn. Sklaverei hat viele Facetten und Formen, sei es z.B. Schuldsklaverei oder die Chattelslavery der USA. "Der Islam" kann sich als Kollektiv sowieso von nix distanzieren, da es keine oberste universelle Instanz gibt und auch Juden hatten je nach Zeitperiode und Kultur Sklaven und waren Sklavenhändler. Was da die Bezeichnung "ernsthaftes Problem" bedeuten soll, sei dahingestellt.
      4 2 Melden
    • Mutzli 08.12.2017 23:09
      Highlight (2/2) "Das Christentum", das als solches auch nicht existiert, hat auch nicht innerlich gegen die Sklaverei gekämpft. Während der längsten Zeit war sie z.B. von päpstlicher Zeit legitimiert und wie ich bereits schrieb, konnten sich die Abolitionisten eben nicht überzeugend auf die Bibel berufen. Da jedoch Menschen mehr als nur ihre (nominelle) Religion sind, konnten sich die Menschenrechte mit Waffengewalt durchsetzen. In den Kolonien florierte Sklaverei auch im 20. Jhr. noch, teils offen oder halt als Zwangsarbeit deklariert.
      In CH wurde sie erst 1956 expl. verboten im übrigen...
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.12.2017 12:19
      Highlight Mutzli
      Schwach!
      Es geht nicht um Krieg, sondern um das religiös legitimierte und geforderte Beutemachen. Soviel zu 1/1
      2/2 Da muss man sich nur mal die Frage ehrlich beantworten, warum das in christlich dominierten Regionen und Kolonien funktioniert hat, in sämtlichen islamischen Ländern aber nicht.
      Und hör auf irgendwelche Popanze aufzubauen. Sie sind zu offensichtlich.
      0 2 Melden
    • Mutzli 09.12.2017 16:51
      Highlight (1/2) Was genau jetzt da "Popanze" sein sollen, weiss ich nicht, aber jänu. Wie ich ja bereits ausgeführt habe, waren auch Christen am Korsarentum und Versklavungstrips beteiligt, auch lange nach dem Mittelalter noch im Rahmen des transatl. Handels z.B.. Wenn es tatsächlich vom Koran gefordert, nicht nur erlaubt, sein soll, haben Sie ja sicher die betreffende Sure zur Hand. Was allerdings in Anbetracht der unzähligen Bibelpassagen punkto Sklavenhaltung und à la "geht hin und macht sie euch untertan" nicht wahnsinnig anders sein dürfte.
      1 1 Melden
    • Mutzli 09.12.2017 17:00
      Highlight Zu 2/2: In christlich geprägten Gesellschaften hat es eben sehr lange nicht funktioniert und ist auch heute noch eine Problematik, siehe z.B. die Systematik des Gefängissystems der USA und Zwangsarbeit und dessen Herleitung von Jim Crow laws. In der Schweiz gab es auch die Verdingkinder bis in die 80er Jahre, welche schlicht nichts anderes als eine "moderne" Form der Sklaverei waren.

      In Tunis und im Osm. Reich z.B. wurde die Sklaverei übrigens noch vor den USA verboten, nur zur These, dass es dort nicht funktioniert habe.
      2 1 Melden
    • Mutzli 09.12.2017 17:04
      Highlight Ein solch komplexes und wichtiges Thema einseitig auf die Religion einer Gruppe von Akteuren abzustützen und die als "die schlimmsten" zu deklarieren, ist nicht nur inkorrekt, sondern auch ein Hohn gegenüber allen anderen Opfern der Sklaverei gegenüber. Da deren Leiden (in Ihren Worten) zu einem "nicht ernsthaften Problem" deklassiert wird.

      Menschen sind auch mehr als ihre Religion und wie und wieso es an welchen Orten mit der Abschaffung der Sklaverei geklappt hat, ist zu wichtig um monokausal behaupten zu wollen "geht halt nicht, weil Islam". Jordan ist nicht Tunis, UK nicht USA etc.
      1 1 Melden
  • Spötter 07.12.2017 17:07
    Highlight ...unter Gaddafi wusste Otto normal nichts, von der Sklaverei! Jetzt wissen's wir! Tja, ob es gut war, dass man den ver-rückten Gaddafi zu den Jungfrauen schickte? Wer weiss was? Einmischen lohnt sich nur, wenn man am Schluss einer Operation einen Plan hat, nehme ich an.
    45 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.12.2017 16:23
    Highlight Ich wage mir nicht vorzustellen, was mit den schwarzen Frauen oder Kindern geschieht. Die Schweiz muss unverzüglich alles daran setzen, die Situation in den Herkunftsländern zu verbessern.
    42 71 Melden
    • Blutgruppe 08.12.2017 00:39
      Highlight Woher kommen die Dislikes?
      4 2 Melden
    • atomschlaf 08.12.2017 00:51
      Highlight Unsinn, unsere einzige Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass sich solche Gebräuche nicht auch noch in Europa ausbreiten.
      8 10 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.12.2017 08:33
      Highlight @atomschlaf: ja, darum plädiere ich auch nicht für offene Grenzen. Aber es sind Menschen in Libyen und wir müssen alles tun um weiteres Leid zu verhindern.
      5 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.12.2017 08:33
      Highlight @Blutgruppe: gute Frage.
      4 1 Melden
    • atomschlaf 08.12.2017 11:02
      Highlight Warum sollten "wir" in der Verantwortung für das Wohl der Menschen in Libyen stehen?

      Warum ausgerechnet in Libyen? Warum nicht auch in Somalia, in Bangladesh, in Venezuela, etc.
      Oder gleich überall?

      Sorry, ist für mich nicht nachvollziehbar.
      10 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.12.2017 13:42
      Highlight @atomschlaf: weil wir Menschen sind sollten wir möglichst viele andere Menschen unterstützen für ein besseres Leben. Wenn Menschen als Sklaven gehandelt werden sollten wir uns dagegen einsetzen. Natürlich geht das nicht unbegrenzt.
      10 2 Melden
    • SemperFi 09.12.2017 06:22
      Highlight @atomschlaf: Und wie genau sorgt „man“ dafür?
      1 1 Melden
  • Mens sana 07.12.2017 16:19
    Highlight Nicht die Tatsache, dass die Menschen kaum noch eine Chance haben, nach Europa zu kommen, ist Ursache dieser Zustände in Lybien (und im übrigen auch im Sinai), sondern, dass diese Menschen sich auf den Weg machen. Dieser Artikel zeigt aber einen wichtigen Aspekt des Sklavenhandels auf, der oft vergessen wird: Lange vor der europäischen Kolonisation und dem Dreieckshandel wurden afrikanische Dörfer überfallen und deren Bewohner als Sklaven verschleppt - von den Arabern. Das passierte im übrigen auch an Europas Küsten. Der Osmane Barbarossa (Khair ad-Din) z.B. ist nur im Film ein lustiger Pirat.
    68 8 Melden
    • Mutzli 08.12.2017 18:39
      Highlight Ersten war das nicht wirklich "lange vor" und die Malteser, Portugiesen und andere plünderten auch munter die nordafrikanische Küste und versklavten die dort ansässigen. Das macht das andere natürlich nicht in Ordnung, aber wir Europäer sollten unserer eigenen Vergangenheit da sehr bewusst sein.


      3 1 Melden
  • wiisi 07.12.2017 16:18
    Highlight https://twitter.com/ajitbirsingh/status/936739725943234561?s=17
    4 5 Melden
  • KERTENKELE 07.12.2017 16:06
    Highlight Unerträglich diese Heucheleien.
    30 6 Melden
  • bokl 07.12.2017 16:00
    Highlight Eigentlich dachte ich, Libyen kann uns Europäern egal sein. Wir haben da ja mit Hilfe der Amerikaner vor einigen Jahren den Frieden verbreitet...

    Aber wenn ich nun lese, dass Herr Juncker nicht mehr ruhig schlafen kann, ändert das die Lage natürlich fundamental. Sofort eine europäische Eingreiftruppe losschicken und das Land zur Kolonie machen. Es wird Millionen kosten, aber der Schlaf von Juncker muss uns das Wert sein...
    49 9 Melden
    • SemperFi 09.12.2017 06:25
      Highlight Tja, es ist halt schon störend, wenn man vom den bösen Medien ausgerechnet in der Adventszeit mit so unschönen Nachtichten konfrontiert wird.
      1 1 Melden
  • Thurgauo 07.12.2017 15:52
    Highlight Darum macht es meiner Meinung nach nur wenig Sinn ein Regime zu stürzen, wenn keine gute Alternative bereit steht. In vielen Ländern hat sich die Lage seither massiv verschlechtert. Ich heisse Diktatoren keinesfalls gut, aber die Warlords und regionale Gruppierungen die sich nachher oft verbreiten sind meistens wesentlich schlimmer.
    70 1 Melden
    • Saraina 07.12.2017 21:16
      Highlight Die Warlords sind nur für die Einheimischen schlimmer. Aussenpolitisch spielen Länder wie Irak, Syrien und Libyen nicht die geringste Rolle. Das ist auch praktisch, denn wenn diese Länder nicht zerrüttet wären, hätte es wesentlich mehr Lärm gegeben nach dem Entscheid Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
      7 13 Melden
  • Benji Spike Bodmer 07.12.2017 15:45
    Highlight Ich bin tatsächlich weder überrascht noch schockiert.

    Auch als unerschütterlicher Optimist bin ich längst der Überzeugung, dass Zivilisation nur der Zuckerguss über einem endlosen Abgrund aus Barbarei ist.
    68 7 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 15:23
    Highlight Unter Ghadaffi gings den Libyern wirklich gut, dann kam die NATO und hat das Kand in die Steinzeit gebombt und dabei 100‘000 Zivilisten getötet. Gut gemacht Obama, Hillary und Zarkozy.
    168 56 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.12.2017 15:58
      Highlight Unter Ghadaffi herrschte Bürgkrieg, jetzt herrscht auch Bürgerkrieg. Das man es in Libyen wiedereinmal verbockt hat ist klar, diese ständige Nostalgie, das unter Ghadaffi alles so toll war, kann ich aber auch überhaupt nicht nachvollziehen.
      48 33 Melden
    • opwulf 07.12.2017 17:08
      Highlight Unter Ghaddafis Herrschaft war genau wie lange Bürgerkrieg? Wieso genau war dort Bürgerkrieg? Wusstest du dass Lybien eines der besten Sozialwerke hatte? Die Leute gut gebildet waren & jede/r Lybier/in von den Ölexporten in Form einer Sozialrente profitierte? Ghaddafi war furchtbar selbstverliebt, er hatte keine Gnade mit seinen Gegnern & er war def. kein guter Erzieher (bsp. Söhne). Aber frage doch mal viele Leute in Ländern der Afrik. Union was sie über Ghaddafi dachten! Weiter höre dir Interviews Ghaddafis während Ausbruch des Bürgerkriegs an & hör seine "Predictions" betreffs Europa.
      48 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 17:24
      Highlight Unter Ghadaffi herrschte erst Bürgerkrieg als der Westen die Islamisten schickte, vorher war Libyen ruhig und hatte ein kostenloses Bildungs- sowie Sozialsystem.
      35 7 Melden
    • Chrigi-B 07.12.2017 19:17
      Highlight Fehlt nur noch der Friedensnobelpreis für Hillary, Zarkozy, die Deutsche und den Briten 😫😩😪
      22 10 Melden
    • _kokolorix 07.12.2017 19:40
      Highlight Man sollte es nicht beschönigen. Unter Ghadaffi ging es nur wenigen Lybiern wirklich gut. Wer die Schnauze hielt kam einigermassen über die Runden und den Schwarzen gings beschissen.
      Aber die heutige Lage ist zugegebenermassen noch viel schlimmer.
      Ein Land mit Waffengewalt zu befrieden hat noch selten funktioniert. Die grosse Ausnahme, Deutschland, hat soviel gekostet, dass niemals jemand wieder bereit sein wird diesen Preis zu bezahlen
      14 27 Melden
    • Chrigi-B 07.12.2017 19:56
      Highlight kokolorix, du kennst keinen Lybier
      16 6 Melden
    • Chrigi-B 07.12.2017 21:14
      Highlight _kokolorix, sorry dein Kommentar bringt mich zum GLÜHEN. Ich habe 3 Jahre mit einem über 50 Jährigen Lybier gearbeitet, ich kenne seine ganze Famile - gute Freunde von mir bis jetzt. Der Zeltbewohner war ein Schwein. Doch er ermöglichte allen, gemässigten, Bewohner seines Landes ein für Afrika angenehmes Leben. Vorallem hielt er die Extremisten in Schach und ging kompromislos gegen sie vor.
      20 4 Melden
    • Saraina 07.12.2017 21:19
      Highlight Kokolorix, den Schwarzen ging es unter Ghaddaffi deutlich besser. Nicht nur arbeiteten viele in Libyen und zu deutlich besseren Gehältern als die westlichen Söldnerfirmen ihren schwarzen Soldaten im Irak bezahlen (apropos Sklaverei...) er förderte auch mehrere afrikanische Länder.
      16 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.12.2017 21:43
      Highlight Bestimmt können Sie uns eine Quelle für die Opferzahlen unter dem NATO Kommando angeben ...

      Vielen Dank im Voraus.
      4 11 Melden
    • Datsyuk 08.12.2017 05:06
      Highlight Kokolorix und Toerpe Zwerg:
      Merkt ihr nicht, wie ihr schönreden wollt?
      6 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 08.12.2017 11:27
      Highlight @zwerg ARD, Spiegel, Tagesschau sprachen von 50‘000 Toten und 40‘000 vermissten. Das nächste mal selber googlen.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.12.2017 14:04
      Highlight Die Frage nach einer Quelle zu Opferzahlen qualifiziert bereits als Schönreden? Deppert.

      Leider kann ich die entsprechenden Berichte nicht finden @ Wendelspiess, darf ich um eine Verlinkung bitten?
      2 5 Melden
    • opwulf 08.12.2017 15:13
      Highlight Toerpe: Wie wäre es mit diesem Link:

      http://www.mitpressjournals.org/doi/abs/10.1162/ISEC_a_00126

      Der Link gibt zwar nur eine Preview - der ganze Bericht sollte aber als download zur verfügung stehen.

      Quote:
      The intervention extended the war's duration about sixfold; increased its death toll approximately seven to ten times; and exacerbated human rights abuses, humanitarian suffering, Islamic radicalism, and weapons proliferation in Libya and its neighbors. If it is a “model intervention,” as senior NATO officials claim, it is a model of failure. - END
      4 0 Melden
    • Chrigi-B 08.12.2017 16:03
      Highlight If it is a “model intervention,” as senior NATO officials claim, it is a model of failure. Die Einzigen welche solche Interventionen befürworten sind die Rüstungsindustrie, CNN, Fox News, Wapo & Nyt - Wie Chomsky schon sagte lapdogs of power and money 😏
      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.12.2017 17:22
      Highlight Ach so. Hochrechnung mit hypothetischem Vergleich. Und ich dachte, die 100'000 Toten von Wendelspiess wären dich Bomben der NATO gestorben ...
      0 5 Melden
    • opwulf 08.12.2017 17:55
      Highlight Toerpe: C‘mon - du erwartest also eine eierlegende Wollmilchsau die es nicht gibt, in keinem Krieg? Wieso nicht auch bei den Berichten zu den Aleppo Artikeln hier vor einiger Zeit? Hätte mehr von dir erwartet...
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.12.2017 00:25
      Highlight Auch wenn es mir schwer fällt aus Ihrem Statement einen Zusammenhang zu meiner Feststellung herauszulesen ... ich erwarte bloss eine ehrliche Argumentation. Dazu ist Wendespiess aber nicht gewillt, weil er alles seinem monokausalen Weltbild unterordnet.
      0 4 Melden
    • _kokolorix 09.12.2017 09:34
      Highlight Ist schon ein seltsames Völkchen unterwegs hier. Da wollen ein paar die Gaddafi Diktatur verklären, kriegen dafür Herzli und alle die das relativieren, werden in den Boden gestampft.
      Gaddafis Herrschaft zu kritisiereh heisst noch lange nicht das Vorgehen von Sarkozi und Berlusconi gut zu heissen. Diese beiden Egomanen wollten sich mit dem Wegbomben ihres ehemaligen Geschäftspartners ein Denkmal setzen, was sie auch geschafft haben. Allerdings sieht das Denkmal längst nicht so heroisch aus wie sie sich das vorgestellt hatten...
      2 1 Melden
    • Saraina 09.12.2017 10:24
      Highlight So ein Blödsinn! Glaubt jemand ernsthaft, ein oder zwei Präsidenten könnten einfach so eine Regierung eines ölfördernden, sehr reichen Landes stürzen, ohne Nachfolgeregelung - weil sie das halt grad so wollen? Diese Sicht ist an Naivität nicht zu überbieten! Hast du das Video mit Hillary vergessen? Wo glaubst du, ist Ghaddafis Geld und Gold Nach seinem Sturz gelandet?
      3 0 Melden
    • Datsyuk 09.12.2017 11:17
      Highlight Das Bildungssystem in Libyen war besser als das der USA.
      5 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.12.2017 13:42
      Highlight Sicherlich kann uns Datsyuk erklären, worin erstens der Zusammenhang seiner Behauptung zum Artikelthema besteht und wie er seine Einschätzung herleitet.

      Bis er das darlegt, stelle ich die Hypothese auf, dass er den Drang verspürt hat, seinem Antiamerikanismus Ausdruck zu verleihen und hierfür zu einem beliebigen Thema sein Bauchgefühl konsultiert hat.
      0 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 09.12.2017 13:52
      Highlight @zwerg komischerweise sind die Quellen für die Opfer der westlichen Kriegstreiberei immer schwer zu finden.

      http://m.spiegel.de/politik/ausland/libyen-krieg-rebellen-sprechen-von-50-000-toten-a-783483.html
      0 1 Melden
    • Datsyuk 09.12.2017 14:52
      Highlight Ich erinnere mich nur an ein Interview in einem Video. Ich kann bei Bedarf nach dem Video suchen. Da zeigte sich die US-Reporterin überrascht über das Bildungssystem zur Zeit des Diktators. Zugang zu Bildung! Und dafür mussten sich die Studententen nicht verschulden wie in den USA.
      Zusammenhang: Ich will auch dir zeigen, was in Libyen kaputt gemacht wurde. Du findest es ja legitim.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 09.12.2017 15:35
      Highlight @Saraina
      Es war Nicolas Sarkozi der den Stein ins Rollen brachte, die USA waren dagegen, mussten aber nach den diletantischen Fehlschlägen der Franzosen und Engländer wohl oder übel aushelfen und Berlusconi hat sich verbal angeschlossen.
      Gaddafi hat sich quasi selber gestürzt, der Aufstand war ja in vollem Gange. Die Franzosen haben nur Gaddafis Luftwaffe lahmlegen wollen.
      Leider haben sowohl Sarozi als auch Berlusconi und Cameron trotz etlicher Warnungen von vernünftigen Leuten nicht gecheckt, dass die Aufständischen niemals eine funktionierende Regierung bilden würden
      1 0 Melden
  • danbla 07.12.2017 15:09
    Highlight 400 Dollar für einen Sklaven? Zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges und davor wäre das ein dumping Preis gewesen. Ein Menschenleben ist immer weniger wert.
    Das ganze zeigt aber auch die Jahrhunderte alte Verstrickung der Arabischen und Afrikanischen Könige in den Sklavenhandel.
    Oder glaubt irgendwer, dass die Europäer hundert- tausende Menschen aus Afrika hätten entführen können, ohne die Unterstützung der dortigen Machthaber?
    74 7 Melden
    • Madmessie 07.12.2017 16:09
      Highlight Die Europäer haben den Sklavenhandel nicht "erfunden". Das war schon vor der Kolonialzeit Usus in Afrika. Die Europäer haben aber mitgemacht und die Sklaven gekauft.
      47 3 Melden
    • Genital Motors 07.12.2017 18:12
      Highlight Meiner kostete nur 350.-
      14 19 Melden
    • opwulf 07.12.2017 18:37
      Highlight Die Römer und Griechen nicht vergessen! Aber vor denen gab es schon die Assyrer, Babylonier, Hatieter und Aegypter die Sklaven nahmen.
      29 0 Melden
    • Domino 07.12.2017 21:49
      Highlight Genau. Der westliche Kulturkreis war aber der erste der die Sklaverei verbot.
      18 2 Melden
  • Pain in the Ass 07.12.2017 15:06
    Highlight Wir sollten uns noch daran erinnern, dass es westliche Regierungen und Medien (auch watson) gewesen sind, die den Aufständigen, damals auch Opposition genannt, Rückhalt gaben und sie unterstützten. Es waren geradeeben diese Aufständigen, die angeblich gemässigt und demokratisch sein sollten. Shame on you Europa und USA! Ihr seid die wahren Verbrecher und Mitschuldig an den Vergewaltigungen und Morden!
    49 6 Melden
  • Angelo C. 07.12.2017 15:03
    Highlight Ob in Saddams Irak, ob im Libyien Gaddhafis, ob in Mubaraks Aegypten usw. - schaut euch an, was aus diesen Ländern geworden ist 🤔!

    Alle sind sie entweder zerstört oder durch zahllose Bürgerkriege und Attentate gezeichnet - wodurch man absolut berechtigt überlegen darf, ob die Eliminierung dieser Diktatoren tatsächlich sinnvoll und hilfreich war, und sie die Hunderttausenden von Opfern rechtfertigen.

    Alle diese schrecklichen Konsequenzen manifestieren sich nun offensichtlich mehr und mehr u.v.a. auch am aufkommenden Menschen- und Sklavenhandel.
    91 6 Melden
    • Domino 07.12.2017 21:51
      Highlight Dort herrscht eben kein Diktator mehr, sondern der Islam mit all seinen Auswüchsen....
      16 4 Melden
  • Posersalami 07.12.2017 14:49
    Highlight "Angela Merkel zeigte sich am Rande des Afrika-Gipfels in der Elfenbeinküste empört, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von «barbarischen Szenen»."

    Ja, dann hätte man halt den Gaddafi an der Macht lassen sollen. Es war von Anfang an abzusehen, das es eine dumme Idee ist, die Islamisten an die Macht zu bomben.

    Es war mir eh nie ganz klar, wieso der weg musste. Schliesslich hat er die ganze Entwicklung kurz vor seiner Ermordung vorweg genommen.
    62 15 Melden
  • .:|HonigTroll|:. 07.12.2017 14:46
    Highlight Im Osten, wo Europa noch den einheimischen Völker gehört, will niemand etwas vom Islam wissen. Warum wohl?

    Lese ich solche Berichte, kann ich den Visegrád-Staaten nur Gratulieren für deren konsequentes Handeln gegen die Islamisierung des Abendlandes.

    (Lasst es Blitze hageln)
    138 144 Melden
    • Posersalami 07.12.2017 14:52
      Highlight Welche Islamisierung?

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380914/umfrage/anteil-der-muslime-an-der-bevoelkerung-in-europa-und-der-welt/

      Die gibt es nur in den Köpfen der neuen Faschisten.
      55 65 Melden
    • Juliet Bravo 07.12.2017 14:56
      Highlight Du solltest dich Legidatroll nennen.
      46 47 Melden
    • Walter Sahli 07.12.2017 15:01
      Highlight Nein, lieber Gott, lass es besser Trollhirn hageln...oder Steine...Hauptsache, Du triffst!
      34 50 Melden
    • D(r)ummer 07.12.2017 15:01
      Highlight Islamisierung des Abendlandes:
      -Schon mal gehört von wo das Wort Kiosk stammt? (Ps: Süd-Östlich von Istanbul)
      -Arabische Zahlen (1,2,3 usw.)
      (soweit schnell aus meinen Gedächtnis)
      Google Suche heute:
      -Kaffee
      -Lupe/Brille
      -Marschkapellen(!)
      ... hab jetzt kein Bock auf noch mehr Aufzählungen

      Ohne Witz. Bei allen Sorgen. Es ist nicht gesund für die Demokratie wenn Parteien mit einem durchgekauten Thema an die Macht kommen.
      Ziemlich traurig für Osteurpa, wenn eine Minderheit einer Minderheit (ja, die Islamischen Fundis) die Politik beeinflussen kann.


      55 45 Melden
    • B0arder_King 07.12.2017 15:05
      Highlight Was zur Hölle hat Menschenhandel mit dem Islam zu tun?o.o
      56 52 Melden
    • Pain in the Ass 07.12.2017 15:10
      Highlight Du hast Recht, der Islam erlaubt die Sklaverei und ist in keiner Weise Menschenrechtskonform. Nun werden aber all die Gutmenschen und diese Taten damit rechtfertigen, dass das Christentum nicht besser wäre. Das stimmt aber nicht, denn im Neuen Testament ist die Sklaverei nicht erlaubt! Es waren Menschen, die sie befürwortet haben. Beim Islam hingegen ist es die Islamische Lehre, die diese Praxis erlaubt.
      50 31 Melden
    • TobaFett 07.12.2017 15:19
      Highlight Hat eigentlich nichts mit Religion zu tun, da fühlt sich sowieso jede der anderen überlegen... denn Araber=\=Muslim. Ich denke auch die christlichen und jüdischen Araber denken sie sind den Menschen aus dem subsaharischen Afrika überlegen...
      37 8 Melden
    • x4253 07.12.2017 15:22
      Highlight Ja, Menschen die vor sowas flüchten verdienen sicher kein Asyl... Not
      24 28 Melden
    • naherrawan 07.12.2017 15:47
      Highlight Weil das natürlich etwas mit Religion zu tun hat. Dieses Land endet als Ruine der amerikanischen Ausbeutung bzw ist es schon.
      19 22 Melden
    • Zitronenpresse 07.12.2017 15:47
      Highlight Gebt dem Affen Zucker, aber bitte dem Troll keinen Honig für seinen linkischen Beitrag.
      30 30 Melden
    • bokl 07.12.2017 15:56
      Highlight @PitA
      Habe ein bisschen Nachsicht mit Mohammed. Als er den Islam "erfand" waren die Menschenrechte noch nicht in der heutigen Form definiert. Daher konnte er sie nicht berücksichtigen.

      Man ernsthaft. Streiten wir wirklich im 2017 immer noch darüber, welches über 1000 jährige Märchen besser ist? Keines von beiden hat heute noch irgendwelche Relevanz!
      41 10 Melden
    • dmark 07.12.2017 16:01
      Highlight @B0arder_King:
      Die verachtende Denkweise mancher Moslems gegenüber Ungläubigen?
      21 7 Melden
    • Don☆Papa 07.12.2017 16:10
      Highlight @ D(r)ummer:
      Die sogennanten arabischen Zahlen stammen eigentlich von den Hindus ab. Sollte also nicht zur "Islamisierung" gezählt werden. Nur als Anmerkung gemeint, stimme Dir sonst zu.
      22 8 Melden
    • Posersalami 07.12.2017 16:43
      Highlight @dmark: Und was ist mit der Menschen verachtenden Haltung von manchen Christen / Agnostiker / Evangelikalen / Hindus etc. gegenüber Christen / Moslems / Juden / Hindus etc.? Kônnte es evtl sein, dass Religion da nicht die Ursache ist?
      18 12 Melden
    • Snowy 07.12.2017 16:46
      Highlight Alle die hier die islamisierung Europas verharmlosen/negieren...:

      Wart ihr schon mal in Berlin-Neukölln?
      In den Vorstädten Marseilles, Londons oder Malmös?

      Geht da hin. Sprecht einen Tag lang mit den Leuten. Und dann sagt mir bitte nochmals, dass unsere Kultur nicht gerade islamisiert wird.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/islamisierung-europas-die-neue-weltunterordnung-14951965.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
      29 24 Melden
    • Snowy 07.12.2017 18:39
      Highlight Identifikation kommt vor Integration.

      4 7 Melden
    • Posersalami 07.12.2017 19:14
      Highlight Und was ist mit den Vororten von München, Zürich oder Kopenhagen? Suchen wir uns mal wieder heraus was in die Ressentiments passt und ignorieren die Fakten, wie das zb lächerliche 5% der Bewohner Europas Moslems sind?!
      11 17 Melden
    • hävi der spinat 07.12.2017 21:00
      Highlight Salami
      Ihre Unterwerfung gegenüber dieser Religion unerträglich.

      https://bazonline.ch/ausland/europa/die-verdeckte-islamisierung-europas/story/14767918

      Genau einer wie sie, sollte mal für ein paar Jahre im Islamischen Land leben MÜSSEN.
      10 6 Melden
    • Posersalami 07.12.2017 23:49
      Highlight @hävi:

      Sie verlinken es doch selbst:

      "Saudiarabien und die Türkei führen im Westen einen religiösen Eroberungskrieg. Ihre Waffen sind Propaganda und der Vorwurf der Islamfeindlichkeit."

      Ihre sog. "Islamisierung" ist nichts weiter als heisse Luft.

      In Deutschland zB. liegt der Anteil an Muslimen bei ca. 5.5%, Frankreich ca. 8% und England ca. 6%, trotz Kolonialgeschichte der Länder.
      https://tinyurl.com/y7pdytcg

      Bei uns sind ca. 5.8% der Bevölkerung Muslime. Wo sehen sie da eine "Islamisierung"? Dafür müsste der Anteil ja auf die 50% zusteuern..
      4 2 Melden
  • D(r)ummer 07.12.2017 14:46
    Highlight Jetzt meldet sich ernsthaft ein Präsidenten der Länder, die für den Sturz des Machthabers, der die Probleme da unten einigermassen in Schach halten konnte, mitleidig zu Wort.
    Macron bleib beim Geschwafel und lass bitte die Finger von Libyen.

    Gaddafi konnte vielleicht den Hass nicht eindämmen, aber Menschenhandel aufbrechen wäre für ihn kein grosses Problem gewesen.
    179 27 Melden
    • reaper54 07.12.2017 14:59
      Highlight Dafür gab es Tausende von Politischen Gefangenen, Misshandlungen, Morde, Folter, Vergewaltigungen und mindestens 1 (nqchgewiesener) Terroranschlag alles die Schuld Gaddafis und so eine Person wird mittlerweile von gewissen Personen hier Verteidigt?! 😳
      38 19 Melden
    • D(r)ummer 07.12.2017 15:54
      Highlight Ne, ich verteidige ihn nicht.
      Ich bin aber der Meinung, dass es ohne ihn noch schlimmer ist als mit ihm... Nicht?
      19 5 Melden
    • Liselote Meier 07.12.2017 16:22
      Highlight @reaper54; Na wie kam es zum Lockerbie-Anschlag? Das hatte ein Vorgeschichte. Angefangen durch die Versenkung von 3 libyschen Kriegsschiffe 1986 durch die USA, danach Anschlag auf GI's Berlin. Danach Luftangriffe der USA gestartet von England aus auf Bengasi und Tripolis mit duzenden zivilen Toten, auch ein adoptiv Mädchen von Gaddafi. Danach kam aus Vergeltung der Lockerbie-Anschlag.

      15 6 Melden
    • Silent_Revolution 07.12.2017 16:25
      Highlight @ reaper

      Die gibts auch in Saudi Arabien und dieses Königshaus wird genau von den Personen und Regierungen geschützt und mit Waffen beliefert die aus angeblich denselben Gründen Gaddafi gestürzt haben.

      Das sollte eigentlich jedem zeigen, dass Interventionen stets wirtschaftliche und nicht humanistische Gründe haben.

      Wenn man sich etwas tiefer in die Thematik einliest, wird man merken dass Gaddafi kurz nach einer geplanten Währungsreformation die u.a beinhaltete Öl nicht mehr in US$ zu handeln vom Westen verteufelt wurde.
      28 5 Melden
    • reaper54 07.12.2017 17:00
      Highlight @D(r)ummer unterm Strich haben warscheinlich einfach die Opfer geändert...

      @Silent_Revolution ja und das finde ich auch absolut daneben. Ich bin gegen die Kuschelpolitik mit den Arabischen Staaten. Ich persönlich versuche diese Staaten zu boykottieren. Aber ja zum schluss sind all unsere Volkswirtschaften nur Prostituierte die nach der Pfeife des bestzahlenden Tanzen...
      7 4 Melden
    • D(r)ummer 07.12.2017 18:41
      Highlight @reaper
      Da stimme ich zu.
      Die Staatsstruktur auch...

      In Libyen gings zu schnell mit dem "Umbau"
      7 1 Melden
    • Saraina 07.12.2017 21:31
      Highlight Reaper, der Terroranschlag von Manchester wurde in Libyen geplant, und Anis Amri stand in Verbindung mit libyschen Terrortruppen. Da hat es also gar nichts genützt, Ghaddafi zu stürzen. Im Gegenteil, mit dem konnte man verhandeln, und er hat sich letztlich vom Terror distanziert. Mit den Terroristen die jetzt das Sagen haben und sich Richtung Tunesien ausbreiten ist das nicht möglich. Der einzige Erfolg ist, dass jetzt viel breiter gefoltert, vergewaltigt und ermordet wird. Lager diesen Ausmasses gab es unter Ghaddaffi nicht.
      4 4 Melden
  • Bruno S. 88 07.12.2017 14:42
    Highlight We came, we saw, he died! - and after that... we just didnt care anymore!
    140 17 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 15:25
      Highlight Mir läufts heute noch kalt den Rücken runter, wenn ich ihr böses Lachen höre..
      28 9 Melden

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