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Ex-Luftwaffenchef doch nicht beteiligt + Galatasaray-Präsident nicht verhaftet 

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei suchen die Behörden nach den Verantwortlichen. 

17.07.16, 02:43 19.07.16, 02:20


Ticker: 19.07.2016: Aktuelle Ereignisse in der Türkei

Nach dem gescheiterten Putsch: Feststimmung in Istanbul

[16.07.16, wst] Putsch in der Türkei

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158
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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 19.07.2016 02:02
    Highlight Entweder du bist für mich oder mein Todfeind.
    1 0 Melden
  • sowhat 18.07.2016 22:28
    Highlight "Wenn sie bereit sind, das zu diskutieren, dann werde ich als Präsident jede Entscheidung des Parlamentes billigen"
    In den Ohern derer die noch nicht abgesetzt oder bedroht wurden, ist das ein Befehl!
    4 0 Melden
  • IchHabeAuchNeMeinung 18.07.2016 21:28
    Highlight Da wir schon alle am spekulieren sind.. Die Russen waren es.
    3 1 Melden
  • Thomas Binder 18.07.2016 19:20
    Highlight Wer im Ernst glaubt, dass die CIA in einem strategisch derart wichtigen nuklear bewaffneten NATO-Staat nicht immer die Finger im schmutzigen Spiel hat, lebt in einer Traumwelt.

    Es kann sein, dass Erdogan mit dieser Inszenierung den realen coup verhindern will. Es kann aber auch sein, dass nach diesem den Puls des Volkes fühlenden "warm up" der reale coup droht. Letzteres wäre eine gute Erklärung dafür, dass Erdogan mit allen Mitteln versucht, die Bevölkerung als Schutzschild auf der Strasse zu behalten.
    Sibel Edmonds ist immer hörenswert:

    2 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.07.2016 20:54
      Highlight M.E. Kaffeesatzlesen.
      5 1 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 18.07.2016 21:40
      Highlight Gut gibt es auf alle komplexen Fragen und Geschehnisse eine einfache Antwort: Die CIA war es... und wer etwas anderes behauptet ist naiv... ja genau!
      3 1 Melden
  • pamayer 18.07.2016 19:09
    Highlight Jetzt kann er hemmungsloser als je loslegen. da alles so halb geheim und etwas verworren, kann der erdi nun jedem und jeder was von putschbeteiligung in die Schuhe schieben und als Ausnahmezustand die todesstrafe wieder einführen und alle türken jubeln.
    Wirklich alle. Denn, wer nicht jubelt, ist sowiesi tot oder hinter gittern.
    13 0 Melden
  • DerGrund 18.07.2016 17:33
    Highlight In was für einer Welt sind wir eigentlich angekommen? Bei soviel Konflikten, Unsicherheit und all den Brandherden und geopolitischen Spannungen sehe ich den 3. Weltkrieg mit einem Bein schon im Haus stehen.
    16 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 19:09
      Highlight DerGrund: Welche Kriterien müssten denn erfüllt sein, um als Weltkrieg zu gelten?
      4 1 Melden
  • URSS 18.07.2016 15:38
    Highlight Mit der Verhaftungswelle ist Erdogans Maske endgültig und für alle sichtbar gefallen.
    47 3 Melden
  • Taeb Neged 18.07.2016 15:24
    Highlight Wer putscht jetzt eigentlich? Erdogan?
    43 2 Melden
  • äti 18.07.2016 14:39
    Highlight Was heisst "suche nach Verantwortlichen"? Der ist doch längst bekannt ....!
    21 1 Melden
    • Calvinandboby 18.07.2016 18:04
      Highlight Ja?! Wer sind die Verantwortlichen den Chef Akin Öztürk oder Fellutah? Oder der Gan selbst ?
      0 3 Melden
  • Bowell 18.07.2016 14:36
    Highlight Weiss jemand wie es der Ziege geht?
    49 3 Melden
  • Sherlock Holmz 18.07.2016 14:35
    Highlight Nach Harry S. Truman: If you cant convince 'em, confuse 'em...
    10 0 Melden
    • Calvinandboby 18.07.2016 18:07
      Highlight ...and if they aren't confused - they don't get it -- Bondi Hipster
      2 1 Melden
  • Bongalicius 18.07.2016 14:35
    Highlight Irgendwie stinkt da was gewaltig. Dass das Parlament geräumt wird erinnert stark an 1933 wie die NSDAP das Parlament ausgehebelt hat und so die Republik ausgehebelt hat.
    34 1 Melden
  • de_spy 18.07.2016 14:14
    Highlight WikiLeaks plant übrigens die Veröffentlichung etlicher Dokumente über den türkischen Machtapparat: https://twitter.com/wikileaks/status/754866748067807233
    21 0 Melden
  • penetranz 18.07.2016 13:52
    Highlight Bitte alle Beitrittsgespräche zur Eu für beendet erklären. Nato Mitgliedschsaft kündigen. Stützpunkte räumen. Alle wirtschaftlichen Beziehungen beenden. Und die Grenzen zur Türkei sichern. Und ja das würde ich auch von Russland erwarten.
    Das Böse muss im Keim erstickt werden.
    27 2 Melden
    • Radiochopf 18.07.2016 16:15
      Highlight @Penetranz Was meinst du das würde ich auch von Russland erwarten? Was hat jetzt Russland damit zu tun? und falls du es nicht mitbekommen hast, Russland ist kein Nato-Mitglied, es gibt Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland und Rund um die rus. Grenzen steht die Nato und seit heute machen sie ihre 2 tägige Militärübung im schwarzen Meer, Visa-Verhandlungen wurden abgebrochen.. bei der Türkei sieht das ganz anders aus.. Nato-Mitglied, EU-Verhandlungen, Visa-Freiheit, keine Sanktionen, nix und nada alles super.. aber langsam scheinen auch die aufgewacht zu sein, wenn man die letzten News liest..
      3 5 Melden
    • TheCloud 18.07.2016 18:16
      Highlight Fände ich nicht so toll. Sobald Türkei aus der NATO ist, würde es ein Vsallenstaat Russlands werden. So hätte Putin mit Türkei und Syrien endlich sein lang ersehntes Standbein im Nahen Osten.
      4 0 Melden
    • penetranz 18.07.2016 20:04
      Highlight ich meine Russland und der Westen sollten gegen Erdogan zusammen stehen!!!
      Das wäre ein wichtiges Zeichen für den Diktator in Ankara
      5 0 Melden
  • DerWeise 18.07.2016 13:48
    Highlight Eine Schande finde ich, wie die Medien Erdogans Erzählung des Coups 1:1 widergaben mit Titel wie "Türken feiern in den Strassen".

    Aber davon sah man ziemlich lange nichts:
    https://www.facebook.com/abut.can/posts/1313763375315581?pnref=story
    17 0 Melden
  • Spooky 18.07.2016 13:43
    Highlight "Angeblicher Kopf des Coups verhaftet"

    Das finde ich sehr gut. Dieser Erdogan gehört hinter Schloss und Riegel.
    40 0 Melden
  • R&B 18.07.2016 13:00
    Highlight Bald werden wir neben der Flüchtlinge aus Syrien auch viele Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen müssen. Und es ist nicht mal ein Witz...
    15 3 Melden
    • EvilBetty 18.07.2016 16:19
      Highlight Das war mein erster Gedanke, als ich vom Putsch erfuhr...
      6 0 Melden
  • meliert 18.07.2016 12:53
    Highlight da haben die Folterknechte in der Türkei alle Hände voll zu tun. Vielleicht sogar auch die Henker. Kann nur eines sagen; mit so einem Land will ich nichts zu tun haben.
    23 1 Melden
  • Sand71 18.07.2016 12:27
    Highlight Ist doch ideal, wenn die Türkei so viele Staatsangestellte auf diese Weise, los wird! Bei der drohenden Krise, beziehen diese Leute keinen Lohn mehr und Erdogan kann das Eingesparte für anderes brauchen
    2 23 Melden
    • Firefly 18.07.2016 13:43
      Highlight Ähh ja, eine Diktatur mag wirtschaftlich gesehen immer "effizenter" (billiger) sein als eine Demokratie und Gewaltentrennung. Aber hat sie der gängige Wirtschaftsfundametalismus schon so sehr eingenommen, dass sie diesen Effizienz-Gedanken über alles stellen?
      10 0 Melden
    • EvilBetty 18.07.2016 16:20
      Highlight Die <sarkasmus>-Tags «vergessen»... 😉
      3 0 Melden
  • lilie 18.07.2016 12:18
    Highlight Langsam bekomme ich den Eindruck, dass es hundewurscht ist, ob Erdogan den Putsch selber inszeniert hat oder nicht - das Ergebnis ist dasselbe, er sortiert seinen Staatsapparat in seinem Sinne aus und zementiert seinen Machtanspruch.

    Ich fürchte nur, dass der Staatsbetrieb irgendwann zum Erliegen kommt, wenn er weiterhin in diesem Tempo Leute aus ihren Ämtern entfernt... 😐
    49 0 Melden
  • Firefly 18.07.2016 12:01
    Highlight Merke; Feinde der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wollen immer als erstes unabhängige (fremde) Richter loswerden, also die Gewaltentrennung aufheben (um selber richten zu können).
    51 1 Melden
  • ströfzgi 18.07.2016 11:55
    Highlight 8777 Beamte geschasst. Was war denn das für ein Misthaufen den Sie da angehäuft und geführt haben, Herr Erdogan?

    Stellt Euch mal vor das würde bei einer Grossbank passieren ...
    21 0 Melden
  • lily.mcbean 18.07.2016 10:28
    Highlight Bei mir klingeln spätestens seit der Entlassung der Richter alle Alarmglocken. Von einem Putsch kann hier keine Rede mehr sein dafür hat ihm das viel zu sehr in den Kram gepasst. Jezt säubert er die Ämter und kann dafür sorgen das nur getreue Anhänger Erdowahns diese Plätze einnehmen. Hmmm wieso kommt mir das so bekannt vor?
    48 2 Melden
    • Radiochopf 18.07.2016 11:48
      Highlight @lily würden die USA/EU/Nato den gleichen Massstab für Demokratie nehmen wie für Syrien/Libyen/Ägypten/Irak, dann hätten Sie schon längstens eingegriffen.. das zeigt doch nur einmal mehr, das es in Syrien/Libyen/Ägypten/Irak gar nie um Demokratie und das Volk ging sondern nur um geopolitische Interessen.. wer das noch nicht gemerkt hat ist einfach nur naiv und von Propaganda zugemüllt...
      17 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.07.2016 14:54
      Highlight Zurück zum Thema @ radiochopf. Mässi.
      4 2 Melden
  • DerWeise 18.07.2016 10:19
    Highlight 3000 Richter, 8000 Polizisten, x tausende Verhaftete. Der "Putsch" scheint Recep Tayyip - "geht auf die Strasse und verteidigt unsere Demokratie"-Erdoğan ziemlich gelegen gekommen zu sein.

    "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten"

    -RTE
    28 0 Melden
    • Citation Needed 18.07.2016 12:06
      Highlight Er bezeichnet den Putsch inzwischen als "Geschenk Gottes". Der Typ ist grössenwahnsinnig, ein religiöser Eiferer und geht über Leichen. Ich glaube dennoch nicht, dass er den Putsch selber inszeniert hat, glaube aber, dass er davon Wind bekam und seinen Gegenschlag vorbereitete. Die Ereignisse nutzt er nun, undemokratisch an seiner Macht zu basteln, den die Extremsituation legitimiert sein Vorgehen..
      20 0 Melden
  • Radiochopf 18.07.2016 10:15
    Highlight Erdogan wird sich sicher nicht positiv ändern, sondern wird nur noch stärker und diktatorischer.. Ich verstehe nicht wie hier die NATO, EU, USA und alle denen die Demokratie so sehr am Herzen liegt schweigen und zuschauen.. es ist doch offensichtlich was aktuell in der Türkei passiert! gegen andere Länder werden Wirtschafts-Sanktionen, Kontosperrungen, Visa-Freiheit usw. eingeschränkt... mit der Türkei wird über Visa-Freiheit disktutiert, Beitritt zur EU und wegen den Flüchtlichngen sogar auf die Knie gegangen.. was geht hier ab? wieso wird das nicht mal angesprochen und diskutiert?
    27 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 12:15
      Highlight Radiochopf: wie kommst du darauf, dass NATO, EU, USA schweigen und zuschauen? Die sitzen alle im gleichen Boot. Alle auf der gleichen Seite der "Koalition der Willigen". Sie sind alle gefangen in einem völkerrechtlich mangelhaft legitimierten Krieg im Irak und in Syrien.

      Was macht die Schweiz? Alle diejenigen, denen die Demokratie (angeblich) am Herzen liegt?

      Die Schweiz kuscht. Sie befolgt im "autonomen Nachvollzug", was auch immer die Kriegstreiber von ihr verlangen (vorallem Finanzierung). Die Schweiz gesellte sich zur Koalition der Feiglinge.

      Wo bleibt die Koalition der Vernünftigen?
      11 0 Melden
    • Radiochopf 18.07.2016 16:22
      Highlight @Lorent Patron

      Ja mit der Schweiz und den Vernünftigen hast du definitiv Recht, die sind leider schon lange still und halten sich viel zu stark zurück.. aber die NATO/EU/USA die uns von Ihren Kriegen für die Demokratie und Freiheit erzählen in Syrien/Libyen usw., sind jetzt verhältnismässig ruhig gegen jemanden, der aktuell die Diktatur einführt in seinem Land..
      0 0 Melden
  • Nicolas Flammel 18.07.2016 10:06
    Highlight "Zudem sagt Gülen gegenüber den Reportern, es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Erdogan selber hinter dem Militärcoup stecke..."

    Sagt der vom CIA hofierte möchtegern Grossmufti und die Medien fressen ihm aus der Hand.
    Soll bitte noch einer sagen, die Medien und Regierungen seien pro Erdogan. Das ist einfach absoluter Blödsinn. Natürlich sagen die westlichen Regierungen jetzt, dass sie hinter Erdogan stehen, weil die Türkei ein NATO Mitglied ist und sie ihre Basen in der Türkei nicht aufs Spiel setzen wollen. Mögen tun sie ihn ganz sicher nicht.
    7 25 Melden
    • Beobachter24 18.07.2016 12:34
      Highlight Gemäss Erdogan wird Gülen von der CIA unterstützt.
      Und Erdogan hat der USA auch vorgeworfen beim Putsch involviert gewesen zu sein. (Was die USA bereits dementiert haben.)
      Gülen selber hat das auch dementiert. Macht insofern "Sinn", als dass Gülen, als er noch in der Türkei war, einer der "Treiber" war, der die Militärs entmachtet hat.

      Falls die USA irgendwann einen anderen "Chief in charge" am Bosporus wollen, dann wäre ein Militärputsch sicher ein probates Mittel.
      Aber falls sie dieses Mal mit daran beteiligt waren, dann eher um die Machtbasis Erdogans zu verstärken.

      (Spekulatius^2)
      3 0 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 15:35
      Highlight Die anti-amerikanische Argumentation und die Verdächtigungen Erdogans, der CIA stecke hinter dem Putschversuch, riecht irgendwie nach einem "Rechtsnationalen Schulterschluss" mit Putin-Russland.
      Putin sieht jetzt vielleicht eine Möglichkeit, Europa weiter zu destabilisieren, nach der "Produktion" von Flüchtlingen im Syrienkrieg Europa mit einer solchen Türkei, die dem Modell Russland folgt, weiter in unlösbare Schwierigkeiten zu bringen.
      Möglicherweise hat also Putin der Türkei bereits ein gutes Angebot für einen gemeinsamen Kampf gegen "Terroristen" gemacht.
      (Terroristen=Gemässigte Rebellen)
      2 5 Melden
    • Radiochopf 18.07.2016 16:28
      Highlight @Rodolfo

      Deine Welt ist glaube ich ziemlich einfach aufgebaut: Alles schlechte auf dieser Welt=Putin! Was hast hat Putin mit diesem Putsch zu tun? Du hast schon mitbekommen, dass Putin und Erdogan gar keine Freunde mehr waren in letzter Zeit wegen dem Jet-Abschluss? das russische Volk würde es nicht verstehen, wenn Putin Erdogan unterstützen/helfen würde! Sorry, das hat nicht mal mehr mit Verschwörung zu tun sondern einfach nur endloser Hass gegen Putin..
      2 4 Melden
    • Beobachter24 18.07.2016 18:09
      Highlight @Radiochopf
      Tatsächlich findet grad eine Wieder-Annäherung zwischen RU u. der Türkei statt - seit Erdogan sich persönlich für den Abschuss der SU-24 entschuldigt hatte.
      Auch haben beide Seiten vor kurzem beteuert, dass man gemeinsam Lösungen im Kampf gegen den Terrorismus finden wolle. (Wie auch immer das gehen soll.)

      Abgesehen davon erachte ich rodolofos Post (18.07.2016 16:28) trotzdem für ziemlich hahnebüchen, vorsichtig ausgedrückt, ohne auf Details einzugehen (da's sonst off-topic wird)
      2 1 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 20:13
      Highlight Ich weiss doch auch nicht genau, was sich bei diesen Mafiabossen und ihren Pokerspielen um hohe Einsätze (Wir!) genau abgeht und was sie in den Hinterzimmern der Macht besprechen und abmachen!
      Ich sehe einfach, wie skrupellos und brutal sowohl Putin als auch Erdogan vorgehen, und wie sie von aufgewühlten Volks-Mobs bejubelt werden.
      Und dann zähle ich ganz einfach einen Bösewicht und einen Bösewicht zusammen:
      Ergibt zwei Bösewichte...
      2 2 Melden
    • Nicolas Flammel 18.07.2016 22:39
      Highlight @Beobachter24
      Gülen wird ja schon seit 1997 von den USA beherbergt und das obwohl er schon damals als Terrorist gesucht wurde in der Türkei (einem NATO aliierten!)
      Wegen dem Coup bin ich mir auch nicht ganz sicher, da er wirklich nicht besonders sorgfältig geplant gewesen zu sein scheint. Aber ich glaube nicht, dass Erdogan von den USA gestützt wurde.
      Eine alternative Erklärung wäre, dass der Putschversuch nur eine "Trockenübung" war um zu sehen wie Erdogan und die Bevölkerung reagieren und der echte Coup erst noch kommt. Time will tell.
      0 0 Melden
  • Donald 18.07.2016 08:40
    Highlight Vermutlich wars doch Jan Böhmermann ;)
    43 2 Melden
  • Theor 18.07.2016 08:20
    Highlight Ich glaube das ganze ist nur eine Inszenierung von Erdowahn selber, damit er noch mehr Macht verlangen kann. Das ganze wirkt dermassen unlogisch. Schlecht vorbereitet und nun sollen auch noch Kampfjets den armen Präsidenten gejagt haben, obwohl sie dann aus unerfindlichen Gründen nicht geschossen haben?

    Ich wette, ein Laser-Satelit im All hat auch auf ihn gezielt. Armer Erdowahn. Alle wollen ihm ans Leder. :(
    52 4 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 08:35
      Highlight Ich glaube, ein Teil von Erdogans Paranoya kommt aus der Vergangenheit, als Atatürk und seine Kemalisten auch nicht unzimperlich waren und Land zwischen Orjent und Okzident mit brachialen Methoden eine Modernisierung verpassten. Leidtragende waren damals wohl viele Muslime und "Leute vom Land".
      Wie solche zwangsverordneten Vereinheitlichungen zu reaktionären Gegenbewegungen führen, erlebten wir am Beispiel der implodierten Sowietunion.
      Auf die Zwangskollektivierungen und uniformen Zwangsgemeinschaften folgten Rechtsnationalismus, Faschismus, religiöser Fanatismus und Raubtierkapitalismus...
      14 10 Melden
    • Theor 18.07.2016 08:43
      Highlight Wenn man die Stimmen aus der Türkei so von der Ferne versucht zu analysieren, scheint das Volk aber mehrheitlich hinter ihm zu stehen. Das ist letztlich ebenfalls eine (groteske) Form der Legitimierung. Auch wenn es für unsere Augen stark diktatorisch wirkt.
      15 3 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 10:52
      Highlight @rodolfo; Ich lese bei Dir
      "Auf die Zwangskollektivierungen und uniformen Zwangsgemeinschaften folgten Rechtsnationalismus, Faschismus, religiöser Fanatismus und Raubtierkapitalismus..."
      Raubtierkapitalismus? Raubtierkapitalismus ist keine Folge sondern ein Auslöser, Raubtierkapitalismus kennt keine Hürden oder Präferenzen, es ist ein Gewächs das in kein Schema passt und "wirkt" und nicht "folgt".
      8 0 Melden
    • Firefly 18.07.2016 11:41
      Highlight Auch das Volk hat in einer funktionierenden Demokratie der Rechtsstaatlichkeit zu folgen! Wir sehen immer wieder, dass das sogenannte Volk, aufgewiegelt gerne Lynchjustiz begeht. Das ist nicht Demokratie. Der Teil des Volkes, der nicht hinter ihm steht wurde wohl über Jahre geknebelt, verhaftet oder umgebracht. freie presse wurde abgeschafft. Der eine Teil des Volkes hat Angst, der andere Teil des Volkes verbreitet Angst und Repression. Demokratie sieht anders aus.
      9 0 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 12:20
      Highlight @ Firefly
      Das sehe ich genauso!
      Unreife "DemokratInnen" interpretieren Demokratie als "Diktatur der Mehrheit".
      "Reife" DemokratInnen hingegen wissen, dass sie die politisch unterlegene Minderheit weder dehmütigen, noch verachten, noch foltern, noch verhaften, noch umbringen dürfen!
      Die Schlüsselwörter heissen: "Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit, Selbstkritik, Humor, Gelassenheit", zusammengefasst unter dem Titel "Leben und leben lassen".
      Autoritäre Menschen haben nicht automatisch auch Autorität!
      Darüber meckern ja die Ziegen!
      Die Tauben (Frauen mit Kopftuch) ducken sich und gurren unauffällig.
      5 3 Melden
    • Beobachter24 18.07.2016 12:36
      Highlight Ich stütze die These von @rodolofo
      Das kann man aus der Biografie von Erdogan und seiner Familie ableiten, meine ich.
      2 1 Melden
  • Spooky 18.07.2016 02:13
    Highlight "Zudem sagt Gülen gegenüber den Reportern, es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Erdogan selber hinter dem Militärcoup stecke..."

    Das sehe ich auch so. Die Macht über andere Menschen ist das Lebenselixier von Erdogan. Ausser der Macht hat Erdogan nichts.
    40 4 Melden
  • rodolofo 17.07.2016 22:17
    Highlight Das von Erdogan benutzte Vokabular von "Viren" und "Metastasen eines Krebsgeschwürs", die es zu entfernen gelte, erinnert an die Nazis im 2.Weltkrieg.
    Die machten sich gleichermassen daran, "Schmarotzer" und "degenerierte Volks-Schädlinge" systematisch zu vernichten...
    Wenn ich sehe, wie sich da vor den Toren Europa ein Türkischer Islamo-Faschismus entwickelt, wird mir speihübel!
    Wo sind die angeführten, angeblichen Verschwörer und Putschisten? Warum waren sie so schnell geortet und zusammengetrieben?
    73 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 08:08
      Highlight Mich hat dieses Vokabular auch angewidert.

      Aber ich glaube, wir sollten aufpassen mit solchen Vergleichen, und vielleicht Wege finden, ohne sie auszukommen.

      Denn es besteht immer die Gefahr, dass man mit solchen Vergleichen die Greueltaten der Nazis relativiert. Aber da gibt's eigentlich nichts zu relativieren.

      Auch das Wort "Islamo-Faschismus" scheint mir problematisch. Mit Islamophobie kann man denn Faschismus nicht bekämpfen. Im Gegenteil.

      Man achte auf die Sprache, weil sie konstituiert die Gedanken.
      14 25 Melden
    • Linus Luchs 18.07.2016 08:57
      Highlight Lorent Patron, ich denke, "Faschismus" ist ja kein exklusiver Begriff für das Dritte Reich und den Holocaust. Faschismus ist ein Syndrom einer totalitären Machtstruktur mit typischen Symptomen. In der Türkei sind zurzeit viele dieser Symptome festzustellen. Gerade wegen der Opfer des Dritten Reiches ist es meiner Meinung nach eine Pflicht, den Faschismus als solchen zu bezeichnen, sobald er sich zu erkennen gibt. Vergleiche mit Nazideutschland sind nicht per se Relativierungen, sondern Warnungen, wenn Parallelen erscheinen. Vergleichen kann helfen, zu erkennen, bevor die Katastrophe eintritt.
      34 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 09:51
      Highlight Ich habe nichts gegen den Begriff "Faschismus" einzuwenden. Ich bin völlig einverstanden, dass man deutlich werden muss, sobald sich Faschismus zu erkennen gibt. Die Türkei zeigt faschistoide Tendenzen.

      Ich sag auch nicht, man dürfe gar keine Vergleiche mit dem Dritten Reich machen, sondern nur dass wir mit solchen Vergleichen sorgfältig umgehen sollten, weil sie die Gefahr von Relativierung in sich bergen.

      Ausserdem zeigt sich der heutige Faschismus nicht mehr in Nazistiefeln und Gestapomäntel. Der Faschismus hattte sich immer wieder attraktiv verkleidet und daher auch die Leute begeistert.
      15 6 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 11:08
      Highlight @Lorent Patron; Der Faschismus hat in seinen Anfängen in den 20/30-iger Jahren für Gesellschaft kein hässliches Gesicht gezeigt, wie er es später im 3. Reich und unter Mussolini hatte.
      Es ist angebracht auch manchmal ohne auf jedes Detail zu achten die Entwicklung anzuprangern, denn die Entwicklung macht auch keine höflichen Zwischenhalte um sich einschätzen zu lassen, sie wird unaufhaltsam in die Richtung gehen die sie eingeschlagen hat und dies wird wohl schneller gehen als angenommen, wie dies auch in früheren Epochen war. Darum wehret den Anfängen, die Geschichte lehrt uns dies zu tun.
      14 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 11:33
      Highlight FrancoL: Die hässliche Fratze der Nazis wäre bereits in den 20er/30er-Jahren deutlich erkennbar gewesen.

      Die Tiermetaphern, die rodolfo anspricht, Begriffe wie "Parasit", "Schmarotzer", "schädlicher Bazillus" fanden sich bereits in "Mein Kampf" (1926) oder auch sogar bildlich in der NSDAP-Zeitung "Der Stürmer".

      Und die Fascho-Ästhetik der 20er/30er-Jahre war auch deutlich zu sehen. Die Menschen waren begeistert. Habt ihr das vergessen?

      Was glaubt ihr denn, wie heutzutage Fascho-Ästhetik aussieht, bzw. wie sich heute der Faschismus verkleidet, um die Menschen zu begeistern?
      5 6 Melden
    • Linus Luchs 18.07.2016 13:12
      Highlight Lorent Patron hat Recht, würde ich meinen. Die "Sturmabteilung (SA)" wurde anfangs 1920er-Jahre gegründet. Sie diente der Einschüchterung politischer Gegner an Veranstaltungen und sorgte für Strassenterror. Die "Schutzstaffel (SS)" wurde 1925 gegründet und war ähnlich ge-walttätig. Die erste Ausgabe von "Der Stürmer" erschien 1923, deren antisemitischen Hetztexte und -karikaturen gehörten von Beginn weg zum inhaltlichen Konzept. Spätestens ab Mitte 20er-Jahre war in Deutschland die hässliche Fratze des Faschismus allgegenwärtig.
      4 1 Melden
    • Linus Luchs 18.07.2016 13:12
      Highlight Ich denke auch, der gegenwärtig aufkeimende Faschismus ist oft raffiniert getarnt. Als Wissen-schaft (Ecopop, Sarrazin), Medienberichterstattung (Weltwoche), freie Meinungsäusserung (social media), Sicherheitsmassnahmen (DNA-Profile, Staatstrojaner) oder als demokratischer Wille (Türkei, Russland). Es gibt (noch) keine gestiefelten Kampftruppen, die Damen und Herren Glarner, Köppel, Petry, Wilders und Le Pen tragen Anzug und Deux pièces. Umso mehr sind wir, die eine auf menschlicher Würde basierende Gesellschaft in die Zukunft retten wollen, gefordert.
      5 1 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 14:16
      Highlight @Lorent Patron; Die Anfangszeiten des Faschismus sollte man, wenn man etwas von Geschichte hält, im Lichte der damaligen Zeit sehen und nicht die Geschichte in der Retrospektive betrachten. Hinterher ist man immer schlauer, doch wenn etwas beginnt kann es ein ganz anderes Gesicht zeigen. Darum ist es so wichtig dass wir heute selbst ein harmloses Gesicht durchaus mit der Nazizeit in Verbindung bringen dürfen ohne die Gräueltaten der Nazis damit zu relativieren, weil wir heute von der Geschichte lernen können, das konnten viele in den Anfängen des Faschimus nicht.
      4 0 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 14:26
      Highlight Der Vergleich mit der körperlichen Immunreaktion bei einem Virenbefall, den Erdogan heranzieht, ist gar nicht mal so unsinnig!
      Nur scheint mir, dass er selber von "Fascho-Viren" befallen wurde und jetzt von diesen manipuliert und umfunktioniert wird zu einer prominenten Hass-Schleuder, welche laufend neue Fascho-Viren ausbrütet und über die Lautsprecheranlage und über die ebenfalls zu Propaganda-Schleudern umfunktionierten Medien verbreitet. Offenbar ist eine Mehrheit der TürkInnen gegen diese Art von Viren nicht immun...
      Das Grauen nimmt also seinen Lauf und ist so unaufhaltsam, wie die Pest.
      4 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 16:16
      Highlight Damals waren die Menschen begeistert von der Hitlerjugend, diesen blonden Schönlingen, und von liebe- und sorgevoll stillenden Müttern. Sie begeisterten sich für neue Medien, für das Radio, für Film, für die Wochenschau, für allerlei sportliche Grossanlässe mit wunderschön gestählten Körpern. Sie waren begeistert von der Technik, von der Elektrizität, vom Rundfunk, von Autos, Autobahnen, Flugzeuge, und vieles mehr. Das hat die Menschen beeindruckt und geblendet.

      Und heute? Die Leute sind begeistert von neuen Medien, von Ego-/Körperkult, von Technologie, die sie aussaugt und zu Hass verführt.
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 16:25
      Highlight Hier ein etwas tieferer Einblick in die Fascho-Ästhetik der Nationalsozialisten:

      http://www.pedocs.de/volltexte/2015/10588/pdf/Zeitschrift_fuer_Paedagogik_31_Beiheft_1993.pdf

      Die hässlichen Fratzen sind ein Teil des Bösen. Aber die Fascho-Ästhetik ist der andere Teil, den man nicht vergessen sollte. Denn er macht den Faschismus attraktiv. Wegen der Fascho-Ästhetik lassen sich Menschenmassen blenden und verführen.
      1 0 Melden
    • Linus Luchs 18.07.2016 16:51
      Highlight Ja, Blendeffekte durch Technologie gab es damals wie heute. Heute merken viele nicht, wie sie sich einem Datensystem ausliefern, das in totalitärer Weise missbraucht werden kann. Aber ich denke, das ist nicht das Entscheidende.

      Damals stand die Bevölkerung unter dem Eindruck des verlorenen Krieges und der Massenarbeitslosigkeit. Der Führer versprach einen Weg nach oben, heraus aus der Not. Heute ist es die Angst vor dem Niedergang, die den Populisten ihre Gefolgschaft beschert. Dazu Joschka Fischer:

      http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-der-niedergang-des-weissen-mannes-1.2798078
      3 0 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 17:04
      Highlight @Lorenz; das ist weitgehend nicht das gleiche wie früher. Wir haben eine gut dokumentierte Vergangenheit.
      Es wäre töricht zu glauben dass der Körperkult eine Sache der Faschisten ist. Da machst Du links die die Faschoebene relativieren und meines Erachtens falsche Rückschlüsse anbieten. Alles entwickelt sich selbst der Faschismus. Die Geschichte ist eine Spirale und kein Kreis.
      2 0 Melden
    • Hustler 18.07.2016 17:54
      Highlight Lasst den Begriff wo er hingehört. In die Vergangenheit. Danke.
      2 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 18:49
      Highlight Hustler: In der Vergangenheit ist Faschismus immer wieder vorgekommen. Nicht nur die Nazis. Auch zB. Stalin/Sowjetunion, Nordkorea, Kamboscha/RoteKhmer, China/Mao, uvm.

      Welchen Begriff schlägst du denn vor, um solche Phänomene, bzw. wie sie sich heute zeigen, zu benennen?
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 20.07.2016 13:51
      Highlight FrancoL: Ich möchte zeigen, dass die hässlichen Fratzen stets auch ein überaus attraktives Erscheinungsbild boten, das zu unreflektierter Begeisterung verführte und den Faschismus erst ermöglichte.

      Im Artikel von Linus' Link, geisselt Joschka Fischer einen "Wohlstandsfaschismus", der sich in Europa breit macht. Er zeigt das hässliche Gesicht eines aufkeimenden Nationalismus.

      Das attraktive Gesicht:

      Die Leute verschenken heute mit unreflektierter Begeisterung ihre Privatsphäre ("ich hab nichts zu verbergen") und bemerken nicht, dass sie damit gleichzeitig auch die Meinungsfreiheit opfern.
      0 0 Melden
    • FrancoL 20.07.2016 18:23
      Highlight @Lorent Patron;
      Das mit dem Erscheinungsbild ist so eine Sache. Ich als Architekt stelle zwei Dinge fest: Die Erscheinung wird sehr unterschiedlich gesehen. Mit der Erscheinung werden teilweise sehr unterschiedliche Wertungen verknüpft. Es ist also nicht ganz einfach zu sagen ob eine Erscheinung nun "zieht" oder nicht. Also ein Risiko für alle die damit hausieren wollen. Die verbale Seite hingegen vermag sehr viel zu beeinflussen, viel mehr als man wohl im allgemeinen annimmt. Das einfache Wort hat viel Gewicht und das wissen die die es für ihre Zwecke nutzen wollen. . . .
      0 0 Melden
    • FrancoL 20.07.2016 18:29
      Highlight @Lorent Patron; Zu "ich habe nichts zu verbergen". Der Link zwischen dieser Aussage und deiner Aussage man verliere damit auch die Meinungsfreiheit kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
      Die Hälfte meiner Familie lebt heute in Italien, ein Land das wahrlich so ziemlich alles frei legt was man hier in der Schweiz zu decken versucht. Habe noch nie empfunden dass auch nur einer meiner Verwandten seine Meinungsfreiheit gefährdet sieht.
      Nein da kann ich Dir wirklich nicht folgen. Ich empfinde es eher umgekehrt wer nichts zu verbergen hat kann auch seine Meinung frei kundtun! Ja so sehe ich es.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 20.07.2016 21:58
      Highlight FrancoL: Meinungsfreiheit nur für erlaubte Mehrheitsmeinungen ist gar keine.

      Wer den Schutz der Privatsphäre aufgibt, weil er nichts zu verbergen hat, dem ist auch die Meinungsfreiheit egal, weil er nichts zu sagen (aber zu folgen) weiss.

      Zensur, Medienkontrolle, Mafia usw. zähle ich nicht zu Meinungsfreiheit. Italien? Das Beispiel hinkt:

      «Das Ausmass der Gewalt gegenüber Reportern ist alarmierend (inklusive verbaler und physischer Einschüchterung und Todesdrohungen)»

      https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/2016/4/27/unter-druck--journalisten-in-italien-als-spielball-der-macht.html
      1 0 Melden
    • FrancoL 21.07.2016 08:02
      Highlight @Lorent Patron; Was hat nun dieser teilweise richtige Artikel (teilweise weil ich mich heute noch besser durch die ital. Presse orientiert fühle, als von der hiesigen MainstreamPresse) mit dem Schutz der Privatsphäre zu tun? Sollte man in Italien etwa die Privatsphäre der Maffia-Organisationen noch mehr schützen? ZB, deren Bankverbindungen schön decken?
      Zur Privatsphäre solltest Du Dir nicht so viele Schutzgedanken machen, ein Gespräch mit meinem Sohn (IT-Sicherheit) würde Dir die Augen ganz schön öffnen. Der Schutz ist langsam aber sicher weg, oder nur mit vielen Tricks aufrecht zu erhalten.
      0 0 Melden
    • FrancoL 21.07.2016 08:06
      Highlight @Lorent Patron; Dass wir unsere Meinung eventuell nicht frei äussern können hat doch weit weniger mit unserem Schutz der Privatsphäre zu tun, als mit der Tatsache dass wir in einem Staat so mächtige Organisationen (mitunter mit dem besagten Schutz) aufkommen lassen, die eine Zensur unsere Meinung durchsetzen können. Dies geschah in IT auch weil man diesen Kreisen den nötigen übergeordneten Schutz hat zukommen lassen.
      0 0 Melden
  • Malu 81 17.07.2016 20:49
    Highlight Falls das militärische Kräfte geplant haben, war
    das aber richtig dilettantisch. Warum wurde
    Erdogan nicht einfach durch einen Scharfschützen ausgeschaltet? Während seinen
    Auftritten in den letzten Stunden stand er ohne
    grössere Sicherheitvorkehrung vor und in
    Menschenmassen. Mir kommt das ganze inszeniert vor. Er spielt nun das Opfer und
    lässt alle die nicht seiner Meinung sind entfernen. Erschreckend die vielen Richter die
    verhaftet wurden. Die westlichen Regierungen
    klopfen ihm auf den Rücken und lassen ihn
    seine Kritiker aus dem Weg räumen. Ein inszeniertes Schauspiel mit echten Toten.
    48 3 Melden
  • Sherlock Holmz 17.07.2016 20:15
    Highlight Gibt es irgendwo ein plausibles offizielles Statement warum die Richter so einfach abgesetzt werden durften?
    53 1 Melden
  • Radiochopf 17.07.2016 18:30
    Highlight Erdogan führt nun offiziell die Diktatur ein und NATO, Obama und Merkel applaudieren.. Ich glaube echt nicht was ich akutell sehe und lese.. 3000 Richter werden entlassen, 6000 Leute einfach fest genommen, Todesstrafe evtl. wieder eingeführt ... Was hat das noch mit Demokratie zu tun? Da wird uns erklärt wie schlimm Gadafi, Mubarak, Assad sind/waren und Erdogan ist 100mal schlimmer und das wird toleriert.. Versteht das jemans oder kann mir jemand der Unterschied erklären?
    48 6 Melden
    • Malu 81 17.07.2016 22:02
      Highlight Diktatur vom Westen unterstützt und
      akzeptiert. Damit die NATO ein paar Militärbasen unterhalten kann wird Mister
      Egowahn hofiert und geniesst Narrenfreiheit.
      22 4 Melden
  • Jürg Müller 17.07.2016 15:25
    Highlight Ich frage mich, wie ein Putsch des Militärs, mit zwei Kampffliegern, 5 Panzern, 11 Schützenpanzern und 1'500 Mann funktionieren soll. Zumal sich die putschenden Soldaten schon wenige Stunden nach Beginn des Putsches verhaften liessen. Ausserdem wurde das Hotel, in dem sich RTE aufhielt, kurz nachdem er es verliess, angegriffen. Zudem wurden keine 2 Tage nach dem 'Putsch' schon viele (letzte Info 6'000) Oppositionelle, Juristen und Richter verhaftet oder ihres Amtes enthoben. Sogar am obersten Gericht wird gesäubert. Ich finde das irgendwie komisch.
    63 1 Melden
    • loree_n 18.07.2016 11:03
      Highlight Komisch finde ich dass jeder dieser Meinung ist die Medien aber kein Wort darüber verlieren dass es ein Inside Job gewesen sein könnte..!
      8 2 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 12:46
      Highlight Stürzt "der Westen" einen Diktator, ist's nicht recht (Chaos).
      Und sprechen und (ver-)handeln sie (realpolitisch vernünftig) mit ihm, ist's erst recht nicht recht (Friedhofsruhe).
      Tatsächlich bin ich ziemlich ratlos, wenn ich mitverfolge, was im "Pulverfass Naher Osten" zur Zeit abgeht.
      Da sind Folgen des Kolonialismus mit seinen willkürlichen Grenzziehungen, sowie angeblich "stabilisierende" Militärdiktaturen und fanatische Gläubige, die glauben, sie selbst seien die Guten und alle anderen seien des Teufels.
      Zweck-Optimismus?
      Es gibt wohl nur eins: Irgendwie durchwurschteln und improvisieren.
      2 0 Melden
    • Jürg Müller 19.07.2016 01:00
      Highlight @loreen_

      Genau. Ich würde nicht sagen, es war ein Inside Job. Ich weigere ich mich (noch), das zu Glauben. Es ist einfach ein ungutes Gefühl.

      @rodolofo

      Gibt wahrscheinlich wirklich nur das.
      1 0 Melden
  • Nicolas Flammel 17.07.2016 11:19
    Highlight So so, hat sich der Erdi in Syrien nicht ans Skript gehalten und wollte auch noch die Beziehungen mit Russland wieder verbessern. Das war dann wohl doch zu viel für den Hegemon aus dem Westen.
    Und jetzt freuen sich die Watson User schon auf die tägliche Propaganda gegen Erdogan, dem neuen Sultan aus dem Morgenland, währenddem die Verbrecher, die vor ihm an der Macht waren, nie etwas zu befürchten hatten von der Presse, weil sie treue Vasallen des Westens waren.
    9 63 Melden
    • Fabio74 17.07.2016 13:19
      Highlight Mein Gott was für ein bescheidenes Weltbild. Die USA sind an allem Schuld seit mindestens Pompeji anno 79??
      Erdogan ist ein Machtmensch der mit Putin soweit sich nähert qie es für die Türken wichtig ist. Tourismus und Wirtschaft ankurbeln.
      33 9 Melden
  • rodolofo 17.07.2016 09:51
    Highlight So sind sie, die Machtmenschen:
    Sie nutzen alles zu ihrem Vorteil.
    Um ihr Ziel zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht.
    Erst war Erzrivale Gülem ein Drahtzieher des Putsches, jetzt sind es unbequeme Richter und Anwälte.
    Und die HDP-PolitikerInnen sind gemäss Erdogans simplem Weltbild sowieso alle verkleidete PKK-Terroristen...
    Ich habe den Eindruck, dass der schlimmste Feind von Erdogan er selbst ist!
    Aber er merkt es nicht, und darum wird er auch nach diesem gescheiterten Putschversuch nicht begreifen, dass er die Türkei in die "innere Blockade" durch Bürgerkrieg führt.
    Traurig traurig...
    47 7 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 09:05
      Highlight Eine Blockade hat auch Vorteile:
      Sie steigert die Empfindlichkeit und damit auch die Sensibilität.
      Dinge werden in einer Schärfe deutlich, wie das unter "normalen" Umständen nicht möglich wäre!
      Die Gefühllosigkeit der "Machtmenschen" versetzt die "Gewöhnlichen" in eine Art "Schockstarre", in der sie ebenfalls hypersensibel werden und damit seherische und heilerische Fähigkeiten erlangen.
      Die politischen Auseinandersetzungen spitzen sich zu zu einer Frage von Leben, oder Tod!
      Wenn die TürkInnen begriffen haben, dass sie LEBEN wollen, dann wird Erdogans AKP-Diktatur platzen wie ein Luftballon...
      4 2 Melden
  • Dä Brändon 17.07.2016 09:26
    Highlight Zwei Mafiastaaten pissen sich ans Bein hahahaha 😂😂😂😂
    37 18 Melden
  • ströfzgi 17.07.2016 09:21
    Highlight "Dabei schwenkten auch dort viele die türkische Flagge und riefen «Gott ist gross»."

    Allah Akbar - gibt irgendwie zu denken...
    30 13 Melden
    • Anam.Cara 17.07.2016 11:42
      Highlight Ja. Allahu-akbar wird für verschiedene Situationen verwendet (und für andere natürlich auch missbraucht).
      Auf dem Taksim-Platz war das ähnlich wie wenn die Leute hierzulande nach einem erschreckenden und (aus ihrer Sicht) glimpflich abgelaufenen Ereignis sagen "Gottseidank".

      Oder meintest Du, dass es zu denken gibt, weil die Leute das (aus unserer Sicht) diktatorische Regime unterstützen?
      13 8 Melden
    • ströfzgi 17.07.2016 18:31
      Highlight Nein. Eher weil sich der grosse Gott von drüben - und mit der Türkei näher als vielen genehm ist - über alles stellt. Auch über Christen, welche es nach dem grossen Gott, auszumerzen und zu töten gilt.

      Also MIR gibt es zu denken, wenn Türken, die ich bis Anhin als eher angepasst und nett empfand, so zu denken beginnen und es so in die Welt tragen. Ob die Regierung die Sie so unterstützen was mit dem IS zu tun haben sei mal dahingestellt, aber nicht ad akta gelegt.
      12 2 Melden
    • stiberium 18.07.2016 10:46
      Highlight Religion - Opium für das Volk. Ich denke Erdogan verwendet sie als Mittel zum Zweck.
      3 1 Melden
  • DonPedro 17.07.2016 06:25
    Highlight Der dilettantisch eingefädelte Putschversuch von Teilen der Armee ist gescheitert, jetzt kann Suleiman der Prächtige gestützt von der "Volkswut" zuschlagen!
    Zuerst muss offenbar die dritte Gewalt- die Justiz gesäubert werden.
    Die miessliebigen Staatsanwälte und Richter können dann durch Gefolgsleute Erdogans ersetzt werden und die "Racheurteile" sind vorprogrammiert! Beste Voraussetzungen für einen EU Beitritt!-
    101 2 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 08:55
      Highlight “Beste Voraussetzung für einen EU-Beitritt"?
      Bin mal gespannt wie Du das untermauern willst! Wir haben nun 28 Länder in der EU und keines dieser Länder hat im Vorfeld des Beitritts eine Halbdiktatur errichtet.
      14 37 Melden
    • DerGrund 17.07.2016 10:09
      Highlight *Hust* Ironie *Hust*
      Ach und doch...Spanien.
      28 7 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 10:30
      Highlight @DerGrund; und was willst Du nun genau sagen mit Deinem Gehuste zu Spanien zur Zeit des Eintritts in die EU 1986?
      11 8 Melden
    • DonPedro 17.07.2016 12:42
      Highlight @ FrancoL
      Du hast meinen ironischen letzten Satz wegen des EU Beitritts der Türkei scheinbar missverstanden? Sorry!
      21 0 Melden
    • Fabio74 17.07.2016 13:21
      Highlight @der Grund: Francos Diktatur endetete 1975. Spanien wurde demokratisch. EU-Beitritt 1986 wie Portugal.
      9 2 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 15:09
      Highlight Ja Don Pedro, die Ironie hatte ich nicht mitbekommen. Bin da kein Ironiekenner, sorry. Aber dann ist alles io.
      6 4 Melden
    • DerGrund 17.07.2016 15:35
      Highlight Mir ist schon klar dass Francos Diktatur zur Zeit des EU Beitritts nicht mehr bestand. Trotzdem kann man das sozusagen als Vorlast Spaniens sehen. Knapp vierzig Jahre Diktatur sind nicht vom einen auf den anderen Tag ohne Einfluss auf ein Land.
      3 3 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 16:00
      Highlight @dergrund; dir folgend würde man wohl nie eine Demokratie als für eine Gemeinschft bereit zu sein bewerten können.
      2 2 Melden
    • DerGrund 17.07.2016 20:28
      Highlight Meine Aussage sollte gar nicht werten. Du hast gesagt, kein Land in Europa habe im Vorfeld des EU Beitritts eine (Halb-)Diktatur gehabt. Ich habe Korrigiert da Spanien 11 Jahre vor EU Beitritt eine Diktatur war. Ich denke diesen Zeitraum kann man bei längerfristigen politischen Prozessen durchaus als Vorfeld bezeichnen.
      4 2 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 20:51
      Highlight @DerGrund; Ich habe gesagt keine der 28 Staaten hat im Vorfeld des Beitritts eine Halbdiktatur ERRICHTET, so quasi als Visitenkarte für den Beitritt, denn genau das ist Erdogan am inszenieren.

      Spanien hatte eine Diktatur wie andere Staaten auch aber eben nicht im Vorfeld des Beitritts (1-2 Legislaturen vor dem Beitritt). Im Vorfeld des Beitritts hat Spanien eine Diktatur beendet. Klingelt es nun?
      3 2 Melden
    • Der Rückbauer 18.07.2016 00:30
      Highlight Spanien hat noch Nachholbedarf in Sachen Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit, persönlicher Freiheit, der Geist Francos schwebt noch immer in Amtsstuben und Polizeikasernen herum: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/04/spanien-bestraft-jugendliche-wegen-oeffentlichen-cola-trinkens/
      3 0 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 07:49
      Highlight @Der Beobachter; Nachholbedarf in Sachen Demokratie haben viele EU-Länder! Man sollte den Massstab der demokratischen Ausfachung eines Landes nicht unbedingt im Kleinen messen, sonst würde zB auch die Schweiz noch einen Nachholbedarf haben,wenn man zB die Handhabung der Gesetze und die Bewirtschaftung der Rekurs-Kommissionen zB bei Baubewilligungsverfahren genauer betrachten würde. Auch die nötigen Bevorschussenden in Konkursverfahren sind nicht unbedingt eine sehr demokratische Lösung, da gerade kleine Unternehmen die Vorschüsse nicht leisten können und somit das Verfahren dann sistiert wird.
      3 1 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 17.07.2016 06:19
    Highlight Amerikanische Unterstützung, zumindest mentaler Art, erhielten die Putschisten von erzkonservativen amerikanischen Vordenkern und Lobbyisten. Die sahen den Putsch bereits im März (!) kommen. Sie sicherten den Putschisten ihre Unterstützung zu, und behaupteten, sie hätten nichts zu befürchten.

    https://www.aei.org/publication/could-there-be-a-coup-in-turkey/
    9 29 Melden
    • Stratosurfer 17.07.2016 08:12
      Highlight Nun wird die Nuss vom Bosporus aus dem Vollen schöpfen, sämtliche Kritiker pauschal als Putschisten diffamieren und lebenslang kaltstellen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der gescheiterte Putsch das letzte Puzzleteil bei der Umsetzung seiner Diktatur war. Ich glaube nicht, dass der Umsturzversuch inszeniert war aber ich hege Zweifel daran, dass er und der Geheimdienst nichts davon wussten.
      77 2 Melden
    • tmeeezzz 17.07.2016 09:18
      Highlight Wer die Geschichte des Amerikanischen eingreifens in Ausländische Angelegenheiten vom Sturz Mossadeghs bis zur "Brutkastenlüge" und weiter kennt der weiss, dass die Unterstützung Amerikas beim Putsch zumindest sehr gut vorstellbar ist. Auch wenn für mich der Nutzen Amerikas nicht ersichtlich ist. Aber die Zeit wird sicher auch hier Klarheit bringen wer wie involviert war.
      18 25 Melden
    • Echo der Zeit 17.07.2016 19:35
      Highlight Einer der erzkonservativen amerikanischen Vordenkern und Lobbyisten hat gestern im Schweizerischen Radio ein interview gegeben bezüglich Putsch (Michael Rubin) - «Mit den Säuberungen beginnt der eigentliche Putsch»

      http://www.srf.ch/sendungen/echo-der-zeit/putschversuch-in-der-tuerkei-abgewendet
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.07.2016 20:32
      Highlight Danke für den Link, Echo der Zeit.

      Michael Rubin (AEI) scheint gut informierte Quellen zu haben. Trotzdem wirkt er vom Misserfolg des Putsches überrascht. Ihm wäre ein Erfolg vermutlich lieber gewesen ("ein Putsch ist beklagenswert, aber man darf nicht vergessen, dass Erdogan kein Demokrat ist").

      Man erkennt in seinen Analysen auch deutlich, wie er sich die künftige Entwicklung und die US-Aussenpolitik in dieser Region vorstellt.

      https://www.aei.org/scholar/michael-rubin/
      2 0 Melden

Die «Queen of Soul» lebt nicht mehr: Aretha Franklin ist gestorben

Wer Aretha Franklin live erlebte, dem konnte ihre Stimme ins Mark gehen. Ihr wuchtiger Soul liess schnell vergessen, dass sie die wenigsten ihrer Hits selbst schrieb. Zu den Jahren voller sozialer Umbrüche in den USA lieferte Franklins Gesang den Soundtrack.

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