International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ex-Luftwaffenchef doch nicht beteiligt + Galatasaray-Präsident nicht verhaftet 

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei suchen die Behörden nach den Verantwortlichen. 

17.07.16, 02:43 19.07.16, 02:20


Ticker: 19.07.2016: Aktuelle Ereignisse in der Türkei

Nach dem gescheiterten Putsch: Feststimmung in Istanbul

[16.07.16, wst] Putsch in der Türkei

Türkei schafft Platz für Putschisten und entlässt fast 36'000 Verurteilte aus Gefängnissen

Staatsfeind Nummer eins: Zu Besuch bei Erdogan-Gegner Gülen

Warum der missglückte Putsch in der Türkei für die USA gefährlich ist

Hat der Saudi-Kronprinz den Mord angeordnet?

Schweiz muss die Menschenrechte in der Türkei überprüfen – wir sind gespannt auf das Resultat

Türkische Regierung setzt 28 gewählte Bürgermeister ab

Jetzt schlägt Gülen zurück: «Erdogan hat Putschversuch selbst inszeniert»

Putschversuch mit Ansage: «Es war nur eine Frage der Zeit»

Eklat in der Türkei: Minister lässt nach Interview mit deutschem TV-Sender den Film beschlagnahmen

Erdogan droht Rom: «Italien sollte sich um die Mafia kümmern, nicht um meinen Sohn»

Türkei fordert von den USA offiziell die Verhaftung Gülens

Wegen «Terrorismus»: Türkei zensiert weitere kritische Sender

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

106
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 19.07.2016 02:02
    Highlight Entweder du bist für mich oder mein Todfeind.
    1 0 Melden
  • sowhat 18.07.2016 22:28
    Highlight "Wenn sie bereit sind, das zu diskutieren, dann werde ich als Präsident jede Entscheidung des Parlamentes billigen"
    In den Ohern derer die noch nicht abgesetzt oder bedroht wurden, ist das ein Befehl!
    4 0 Melden
  • IchHabeAuchNeMeinung 18.07.2016 21:28
    Highlight Da wir schon alle am spekulieren sind.. Die Russen waren es.
    3 1 Melden
  • Thomas Binder 18.07.2016 19:20
    Highlight Wer im Ernst glaubt, dass die CIA in einem strategisch derart wichtigen nuklear bewaffneten NATO-Staat nicht immer die Finger im schmutzigen Spiel hat, lebt in einer Traumwelt.

    Es kann sein, dass Erdogan mit dieser Inszenierung den realen coup verhindern will. Es kann aber auch sein, dass nach diesem den Puls des Volkes fühlenden "warm up" der reale coup droht. Letzteres wäre eine gute Erklärung dafür, dass Erdogan mit allen Mitteln versucht, die Bevölkerung als Schutzschild auf der Strasse zu behalten.
    Sibel Edmonds ist immer hörenswert:

    2 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.07.2016 20:54
      Highlight M.E. Kaffeesatzlesen.
      5 1 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 18.07.2016 21:40
      Highlight Gut gibt es auf alle komplexen Fragen und Geschehnisse eine einfache Antwort: Die CIA war es... und wer etwas anderes behauptet ist naiv... ja genau!
      3 1 Melden
  • pamayer 18.07.2016 19:09
    Highlight Jetzt kann er hemmungsloser als je loslegen. da alles so halb geheim und etwas verworren, kann der erdi nun jedem und jeder was von putschbeteiligung in die Schuhe schieben und als Ausnahmezustand die todesstrafe wieder einführen und alle türken jubeln.
    Wirklich alle. Denn, wer nicht jubelt, ist sowiesi tot oder hinter gittern.
    13 0 Melden
  • DerGrund 18.07.2016 17:33
    Highlight In was für einer Welt sind wir eigentlich angekommen? Bei soviel Konflikten, Unsicherheit und all den Brandherden und geopolitischen Spannungen sehe ich den 3. Weltkrieg mit einem Bein schon im Haus stehen.
    16 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 19:09
      Highlight DerGrund: Welche Kriterien müssten denn erfüllt sein, um als Weltkrieg zu gelten?
      4 1 Melden
  • URSS 18.07.2016 15:38
    Highlight Mit der Verhaftungswelle ist Erdogans Maske endgültig und für alle sichtbar gefallen.
    47 3 Melden
  • Taeb Neged 18.07.2016 15:24
    Highlight Wer putscht jetzt eigentlich? Erdogan?
    43 2 Melden
  • äti 18.07.2016 14:39
    Highlight Was heisst "suche nach Verantwortlichen"? Der ist doch längst bekannt ....!
    21 1 Melden
    • Calvinandboby 18.07.2016 18:04
      Highlight Ja?! Wer sind die Verantwortlichen den Chef Akin Öztürk oder Fellutah? Oder der Gan selbst ?
      0 3 Melden
  • Bowell 18.07.2016 14:36
    Highlight Weiss jemand wie es der Ziege geht?
    49 3 Melden
  • Sherlock Holmz 18.07.2016 14:35
    Highlight Nach Harry S. Truman: If you cant convince 'em, confuse 'em...
    10 0 Melden
    • Calvinandboby 18.07.2016 18:07
      Highlight ...and if they aren't confused - they don't get it -- Bondi Hipster
      2 1 Melden
  • Bongalicius 18.07.2016 14:35
    Highlight Irgendwie stinkt da was gewaltig. Dass das Parlament geräumt wird erinnert stark an 1933 wie die NSDAP das Parlament ausgehebelt hat und so die Republik ausgehebelt hat.
    34 1 Melden
  • de_spy 18.07.2016 14:14
    Highlight WikiLeaks plant übrigens die Veröffentlichung etlicher Dokumente über den türkischen Machtapparat: https://twitter.com/wikileaks/status/754866748067807233
    21 0 Melden
  • penetranz 18.07.2016 13:52
    Highlight Bitte alle Beitrittsgespräche zur Eu für beendet erklären. Nato Mitgliedschsaft kündigen. Stützpunkte räumen. Alle wirtschaftlichen Beziehungen beenden. Und die Grenzen zur Türkei sichern. Und ja das würde ich auch von Russland erwarten.
    Das Böse muss im Keim erstickt werden.
    27 2 Melden
    • TheCloud 18.07.2016 18:16
      Highlight Fände ich nicht so toll. Sobald Türkei aus der NATO ist, würde es ein Vsallenstaat Russlands werden. So hätte Putin mit Türkei und Syrien endlich sein lang ersehntes Standbein im Nahen Osten.
      4 0 Melden
    • penetranz 18.07.2016 20:04
      Highlight ich meine Russland und der Westen sollten gegen Erdogan zusammen stehen!!!
      Das wäre ein wichtiges Zeichen für den Diktator in Ankara
      5 0 Melden
  • DerWeise 18.07.2016 13:48
    Highlight Eine Schande finde ich, wie die Medien Erdogans Erzählung des Coups 1:1 widergaben mit Titel wie "Türken feiern in den Strassen".

    Aber davon sah man ziemlich lange nichts:
    https://www.facebook.com/abut.can/posts/1313763375315581?pnref=story
    17 0 Melden
  • Spooky 18.07.2016 13:43
    Highlight "Angeblicher Kopf des Coups verhaftet"

    Das finde ich sehr gut. Dieser Erdogan gehört hinter Schloss und Riegel.
    40 0 Melden
  • R&B 18.07.2016 13:00
    Highlight Bald werden wir neben der Flüchtlinge aus Syrien auch viele Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen müssen. Und es ist nicht mal ein Witz...
    15 3 Melden
    • EvilBetty 18.07.2016 16:19
      Highlight Das war mein erster Gedanke, als ich vom Putsch erfuhr...
      6 0 Melden
  • meliert 18.07.2016 12:53
    Highlight da haben die Folterknechte in der Türkei alle Hände voll zu tun. Vielleicht sogar auch die Henker. Kann nur eines sagen; mit so einem Land will ich nichts zu tun haben.
    23 1 Melden
  • Sand71 18.07.2016 12:27
    Highlight Ist doch ideal, wenn die Türkei so viele Staatsangestellte auf diese Weise, los wird! Bei der drohenden Krise, beziehen diese Leute keinen Lohn mehr und Erdogan kann das Eingesparte für anderes brauchen
    2 23 Melden
    • Firefly 18.07.2016 13:43
      Highlight Ähh ja, eine Diktatur mag wirtschaftlich gesehen immer "effizenter" (billiger) sein als eine Demokratie und Gewaltentrennung. Aber hat sie der gängige Wirtschaftsfundametalismus schon so sehr eingenommen, dass sie diesen Effizienz-Gedanken über alles stellen?
      10 0 Melden
    • EvilBetty 18.07.2016 16:20
      Highlight Die <sarkasmus>-Tags «vergessen»... 😉
      3 0 Melden
  • lilie 18.07.2016 12:18
    Highlight Langsam bekomme ich den Eindruck, dass es hundewurscht ist, ob Erdogan den Putsch selber inszeniert hat oder nicht - das Ergebnis ist dasselbe, er sortiert seinen Staatsapparat in seinem Sinne aus und zementiert seinen Machtanspruch.

    Ich fürchte nur, dass der Staatsbetrieb irgendwann zum Erliegen kommt, wenn er weiterhin in diesem Tempo Leute aus ihren Ämtern entfernt... 😐
    49 0 Melden
  • Firefly 18.07.2016 12:01
    Highlight Merke; Feinde der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wollen immer als erstes unabhängige (fremde) Richter loswerden, also die Gewaltentrennung aufheben (um selber richten zu können).
    51 1 Melden
  • ströfzgi 18.07.2016 11:55
    Highlight 8777 Beamte geschasst. Was war denn das für ein Misthaufen den Sie da angehäuft und geführt haben, Herr Erdogan?

    Stellt Euch mal vor das würde bei einer Grossbank passieren ...
    21 0 Melden
  • lily.mcbean 18.07.2016 10:28
    Highlight Bei mir klingeln spätestens seit der Entlassung der Richter alle Alarmglocken. Von einem Putsch kann hier keine Rede mehr sein dafür hat ihm das viel zu sehr in den Kram gepasst. Jezt säubert er die Ämter und kann dafür sorgen das nur getreue Anhänger Erdowahns diese Plätze einnehmen. Hmmm wieso kommt mir das so bekannt vor?
    48 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.07.2016 14:54
      Highlight Zurück zum Thema @ radiochopf. Mässi.
      4 2 Melden
  • DerWeise 18.07.2016 10:19
    Highlight 3000 Richter, 8000 Polizisten, x tausende Verhaftete. Der "Putsch" scheint Recep Tayyip - "geht auf die Strasse und verteidigt unsere Demokratie"-Erdoğan ziemlich gelegen gekommen zu sein.

    "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten"

    -RTE
    28 0 Melden
    • Citation Needed 18.07.2016 12:06
      Highlight Er bezeichnet den Putsch inzwischen als "Geschenk Gottes". Der Typ ist grössenwahnsinnig, ein religiöser Eiferer und geht über Leichen. Ich glaube dennoch nicht, dass er den Putsch selber inszeniert hat, glaube aber, dass er davon Wind bekam und seinen Gegenschlag vorbereitete. Die Ereignisse nutzt er nun, undemokratisch an seiner Macht zu basteln, den die Extremsituation legitimiert sein Vorgehen..
      20 0 Melden
  • Nicolas Flammel 18.07.2016 10:06
    Highlight "Zudem sagt Gülen gegenüber den Reportern, es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Erdogan selber hinter dem Militärcoup stecke..."

    Sagt der vom CIA hofierte möchtegern Grossmufti und die Medien fressen ihm aus der Hand.
    Soll bitte noch einer sagen, die Medien und Regierungen seien pro Erdogan. Das ist einfach absoluter Blödsinn. Natürlich sagen die westlichen Regierungen jetzt, dass sie hinter Erdogan stehen, weil die Türkei ein NATO Mitglied ist und sie ihre Basen in der Türkei nicht aufs Spiel setzen wollen. Mögen tun sie ihn ganz sicher nicht.
    7 25 Melden
    • Beobachter24 18.07.2016 12:34
      Highlight Gemäss Erdogan wird Gülen von der CIA unterstützt.
      Und Erdogan hat der USA auch vorgeworfen beim Putsch involviert gewesen zu sein. (Was die USA bereits dementiert haben.)
      Gülen selber hat das auch dementiert. Macht insofern "Sinn", als dass Gülen, als er noch in der Türkei war, einer der "Treiber" war, der die Militärs entmachtet hat.

      Falls die USA irgendwann einen anderen "Chief in charge" am Bosporus wollen, dann wäre ein Militärputsch sicher ein probates Mittel.
      Aber falls sie dieses Mal mit daran beteiligt waren, dann eher um die Machtbasis Erdogans zu verstärken.

      (Spekulatius^2)
      3 0 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 15:35
      Highlight Die anti-amerikanische Argumentation und die Verdächtigungen Erdogans, der CIA stecke hinter dem Putschversuch, riecht irgendwie nach einem "Rechtsnationalen Schulterschluss" mit Putin-Russland.
      Putin sieht jetzt vielleicht eine Möglichkeit, Europa weiter zu destabilisieren, nach der "Produktion" von Flüchtlingen im Syrienkrieg Europa mit einer solchen Türkei, die dem Modell Russland folgt, weiter in unlösbare Schwierigkeiten zu bringen.
      Möglicherweise hat also Putin der Türkei bereits ein gutes Angebot für einen gemeinsamen Kampf gegen "Terroristen" gemacht.
      (Terroristen=Gemässigte Rebellen)
      2 5 Melden
    • Beobachter24 18.07.2016 18:09
      Highlight @Radiochopf
      Tatsächlich findet grad eine Wieder-Annäherung zwischen RU u. der Türkei statt - seit Erdogan sich persönlich für den Abschuss der SU-24 entschuldigt hatte.
      Auch haben beide Seiten vor kurzem beteuert, dass man gemeinsam Lösungen im Kampf gegen den Terrorismus finden wolle. (Wie auch immer das gehen soll.)

      Abgesehen davon erachte ich rodolofos Post (18.07.2016 16:28) trotzdem für ziemlich hahnebüchen, vorsichtig ausgedrückt, ohne auf Details einzugehen (da's sonst off-topic wird)
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 18.07.2016 08:40
    Highlight Vermutlich wars doch Jan Böhmermann ;)
    43 2 Melden
  • Theor 18.07.2016 08:20
    Highlight Ich glaube das ganze ist nur eine Inszenierung von Erdowahn selber, damit er noch mehr Macht verlangen kann. Das ganze wirkt dermassen unlogisch. Schlecht vorbereitet und nun sollen auch noch Kampfjets den armen Präsidenten gejagt haben, obwohl sie dann aus unerfindlichen Gründen nicht geschossen haben?

    Ich wette, ein Laser-Satelit im All hat auch auf ihn gezielt. Armer Erdowahn. Alle wollen ihm ans Leder. :(
    52 4 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 08:35
      Highlight Ich glaube, ein Teil von Erdogans Paranoya kommt aus der Vergangenheit, als Atatürk und seine Kemalisten auch nicht unzimperlich waren und Land zwischen Orjent und Okzident mit brachialen Methoden eine Modernisierung verpassten. Leidtragende waren damals wohl viele Muslime und "Leute vom Land".
      Wie solche zwangsverordneten Vereinheitlichungen zu reaktionären Gegenbewegungen führen, erlebten wir am Beispiel der implodierten Sowietunion.
      Auf die Zwangskollektivierungen und uniformen Zwangsgemeinschaften folgten Rechtsnationalismus, Faschismus, religiöser Fanatismus und Raubtierkapitalismus...
      14 10 Melden
    • Theor 18.07.2016 08:43
      Highlight Wenn man die Stimmen aus der Türkei so von der Ferne versucht zu analysieren, scheint das Volk aber mehrheitlich hinter ihm zu stehen. Das ist letztlich ebenfalls eine (groteske) Form der Legitimierung. Auch wenn es für unsere Augen stark diktatorisch wirkt.
      15 3 Melden
    • FrancoL 18.07.2016 10:52
      Highlight @rodolfo; Ich lese bei Dir
      "Auf die Zwangskollektivierungen und uniformen Zwangsgemeinschaften folgten Rechtsnationalismus, Faschismus, religiöser Fanatismus und Raubtierkapitalismus..."
      Raubtierkapitalismus? Raubtierkapitalismus ist keine Folge sondern ein Auslöser, Raubtierkapitalismus kennt keine Hürden oder Präferenzen, es ist ein Gewächs das in kein Schema passt und "wirkt" und nicht "folgt".
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 18.07.2016 02:13
    Highlight "Zudem sagt Gülen gegenüber den Reportern, es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Erdogan selber hinter dem Militärcoup stecke..."

    Das sehe ich auch so. Die Macht über andere Menschen ist das Lebenselixier von Erdogan. Ausser der Macht hat Erdogan nichts.
    40 4 Melden
  • rodolofo 17.07.2016 22:17
    Highlight Das von Erdogan benutzte Vokabular von "Viren" und "Metastasen eines Krebsgeschwürs", die es zu entfernen gelte, erinnert an die Nazis im 2.Weltkrieg.
    Die machten sich gleichermassen daran, "Schmarotzer" und "degenerierte Volks-Schädlinge" systematisch zu vernichten...
    Wenn ich sehe, wie sich da vor den Toren Europa ein Türkischer Islamo-Faschismus entwickelt, wird mir speihübel!
    Wo sind die angeführten, angeblichen Verschwörer und Putschisten? Warum waren sie so schnell geortet und zusammengetrieben?
    73 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 08:08
      Highlight Mich hat dieses Vokabular auch angewidert.

      Aber ich glaube, wir sollten aufpassen mit solchen Vergleichen, und vielleicht Wege finden, ohne sie auszukommen.

      Denn es besteht immer die Gefahr, dass man mit solchen Vergleichen die Greueltaten der Nazis relativiert. Aber da gibt's eigentlich nichts zu relativieren.

      Auch das Wort "Islamo-Faschismus" scheint mir problematisch. Mit Islamophobie kann man denn Faschismus nicht bekämpfen. Im Gegenteil.

      Man achte auf die Sprache, weil sie konstituiert die Gedanken.
      14 25 Melden
    • Linus Luchs 18.07.2016 08:57
      Highlight Lorent Patron, ich denke, "Faschismus" ist ja kein exklusiver Begriff für das Dritte Reich und den Holocaust. Faschismus ist ein Syndrom einer totalitären Machtstruktur mit typischen Symptomen. In der Türkei sind zurzeit viele dieser Symptome festzustellen. Gerade wegen der Opfer des Dritten Reiches ist es meiner Meinung nach eine Pflicht, den Faschismus als solchen zu bezeichnen, sobald er sich zu erkennen gibt. Vergleiche mit Nazideutschland sind nicht per se Relativierungen, sondern Warnungen, wenn Parallelen erscheinen. Vergleichen kann helfen, zu erkennen, bevor die Katastrophe eintritt.
      34 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 09:51
      Highlight Ich habe nichts gegen den Begriff "Faschismus" einzuwenden. Ich bin völlig einverstanden, dass man deutlich werden muss, sobald sich Faschismus zu erkennen gibt. Die Türkei zeigt faschistoide Tendenzen.

      Ich sag auch nicht, man dürfe gar keine Vergleiche mit dem Dritten Reich machen, sondern nur dass wir mit solchen Vergleichen sorgfältig umgehen sollten, weil sie die Gefahr von Relativierung in sich bergen.

      Ausserdem zeigt sich der heutige Faschismus nicht mehr in Nazistiefeln und Gestapomäntel. Der Faschismus hattte sich immer wieder attraktiv verkleidet und daher auch die Leute begeistert.
      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Malu 81 17.07.2016 20:49
    Highlight Falls das militärische Kräfte geplant haben, war
    das aber richtig dilettantisch. Warum wurde
    Erdogan nicht einfach durch einen Scharfschützen ausgeschaltet? Während seinen
    Auftritten in den letzten Stunden stand er ohne
    grössere Sicherheitvorkehrung vor und in
    Menschenmassen. Mir kommt das ganze inszeniert vor. Er spielt nun das Opfer und
    lässt alle die nicht seiner Meinung sind entfernen. Erschreckend die vielen Richter die
    verhaftet wurden. Die westlichen Regierungen
    klopfen ihm auf den Rücken und lassen ihn
    seine Kritiker aus dem Weg räumen. Ein inszeniertes Schauspiel mit echten Toten.
    48 3 Melden
  • Sherlock Holmz 17.07.2016 20:15
    Highlight Gibt es irgendwo ein plausibles offizielles Statement warum die Richter so einfach abgesetzt werden durften?
    53 1 Melden
  • Jürg Müller 17.07.2016 15:25
    Highlight Ich frage mich, wie ein Putsch des Militärs, mit zwei Kampffliegern, 5 Panzern, 11 Schützenpanzern und 1'500 Mann funktionieren soll. Zumal sich die putschenden Soldaten schon wenige Stunden nach Beginn des Putsches verhaften liessen. Ausserdem wurde das Hotel, in dem sich RTE aufhielt, kurz nachdem er es verliess, angegriffen. Zudem wurden keine 2 Tage nach dem 'Putsch' schon viele (letzte Info 6'000) Oppositionelle, Juristen und Richter verhaftet oder ihres Amtes enthoben. Sogar am obersten Gericht wird gesäubert. Ich finde das irgendwie komisch.
    63 1 Melden
    • loree_n 18.07.2016 11:03
      Highlight Komisch finde ich dass jeder dieser Meinung ist die Medien aber kein Wort darüber verlieren dass es ein Inside Job gewesen sein könnte..!
      8 2 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 12:46
      Highlight Stürzt "der Westen" einen Diktator, ist's nicht recht (Chaos).
      Und sprechen und (ver-)handeln sie (realpolitisch vernünftig) mit ihm, ist's erst recht nicht recht (Friedhofsruhe).
      Tatsächlich bin ich ziemlich ratlos, wenn ich mitverfolge, was im "Pulverfass Naher Osten" zur Zeit abgeht.
      Da sind Folgen des Kolonialismus mit seinen willkürlichen Grenzziehungen, sowie angeblich "stabilisierende" Militärdiktaturen und fanatische Gläubige, die glauben, sie selbst seien die Guten und alle anderen seien des Teufels.
      Zweck-Optimismus?
      Es gibt wohl nur eins: Irgendwie durchwurschteln und improvisieren.
      2 0 Melden
    • Jürg Müller 19.07.2016 01:00
      Highlight @loreen_

      Genau. Ich würde nicht sagen, es war ein Inside Job. Ich weigere ich mich (noch), das zu Glauben. Es ist einfach ein ungutes Gefühl.

      @rodolofo

      Gibt wahrscheinlich wirklich nur das.
      1 0 Melden
  • Nicolas Flammel 17.07.2016 11:19
    Highlight So so, hat sich der Erdi in Syrien nicht ans Skript gehalten und wollte auch noch die Beziehungen mit Russland wieder verbessern. Das war dann wohl doch zu viel für den Hegemon aus dem Westen.
    Und jetzt freuen sich die Watson User schon auf die tägliche Propaganda gegen Erdogan, dem neuen Sultan aus dem Morgenland, währenddem die Verbrecher, die vor ihm an der Macht waren, nie etwas zu befürchten hatten von der Presse, weil sie treue Vasallen des Westens waren.
    9 63 Melden
    • Fabio74 17.07.2016 13:19
      Highlight Mein Gott was für ein bescheidenes Weltbild. Die USA sind an allem Schuld seit mindestens Pompeji anno 79??
      Erdogan ist ein Machtmensch der mit Putin soweit sich nähert qie es für die Türken wichtig ist. Tourismus und Wirtschaft ankurbeln.
      33 9 Melden
  • rodolofo 17.07.2016 09:51
    Highlight So sind sie, die Machtmenschen:
    Sie nutzen alles zu ihrem Vorteil.
    Um ihr Ziel zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht.
    Erst war Erzrivale Gülem ein Drahtzieher des Putsches, jetzt sind es unbequeme Richter und Anwälte.
    Und die HDP-PolitikerInnen sind gemäss Erdogans simplem Weltbild sowieso alle verkleidete PKK-Terroristen...
    Ich habe den Eindruck, dass der schlimmste Feind von Erdogan er selbst ist!
    Aber er merkt es nicht, und darum wird er auch nach diesem gescheiterten Putschversuch nicht begreifen, dass er die Türkei in die "innere Blockade" durch Bürgerkrieg führt.
    Traurig traurig...
    47 7 Melden
    • rodolofo 18.07.2016 09:05
      Highlight Eine Blockade hat auch Vorteile:
      Sie steigert die Empfindlichkeit und damit auch die Sensibilität.
      Dinge werden in einer Schärfe deutlich, wie das unter "normalen" Umständen nicht möglich wäre!
      Die Gefühllosigkeit der "Machtmenschen" versetzt die "Gewöhnlichen" in eine Art "Schockstarre", in der sie ebenfalls hypersensibel werden und damit seherische und heilerische Fähigkeiten erlangen.
      Die politischen Auseinandersetzungen spitzen sich zu zu einer Frage von Leben, oder Tod!
      Wenn die TürkInnen begriffen haben, dass sie LEBEN wollen, dann wird Erdogans AKP-Diktatur platzen wie ein Luftballon...
      4 2 Melden
  • Dä Brändon 17.07.2016 09:26
    Highlight Zwei Mafiastaaten pissen sich ans Bein hahahaha 😂😂😂😂
    37 18 Melden
  • ströfzgi 17.07.2016 09:21
    Highlight "Dabei schwenkten auch dort viele die türkische Flagge und riefen «Gott ist gross»."

    Allah Akbar - gibt irgendwie zu denken...
    30 13 Melden
    • Anam.Cara 17.07.2016 11:42
      Highlight Ja. Allahu-akbar wird für verschiedene Situationen verwendet (und für andere natürlich auch missbraucht).
      Auf dem Taksim-Platz war das ähnlich wie wenn die Leute hierzulande nach einem erschreckenden und (aus ihrer Sicht) glimpflich abgelaufenen Ereignis sagen "Gottseidank".

      Oder meintest Du, dass es zu denken gibt, weil die Leute das (aus unserer Sicht) diktatorische Regime unterstützen?
      13 8 Melden
    • ströfzgi 17.07.2016 18:31
      Highlight Nein. Eher weil sich der grosse Gott von drüben - und mit der Türkei näher als vielen genehm ist - über alles stellt. Auch über Christen, welche es nach dem grossen Gott, auszumerzen und zu töten gilt.

      Also MIR gibt es zu denken, wenn Türken, die ich bis Anhin als eher angepasst und nett empfand, so zu denken beginnen und es so in die Welt tragen. Ob die Regierung die Sie so unterstützen was mit dem IS zu tun haben sei mal dahingestellt, aber nicht ad akta gelegt.
      12 2 Melden
    • stiberium 18.07.2016 10:46
      Highlight Religion - Opium für das Volk. Ich denke Erdogan verwendet sie als Mittel zum Zweck.
      3 1 Melden
  • DonPedro 17.07.2016 06:25
    Highlight Der dilettantisch eingefädelte Putschversuch von Teilen der Armee ist gescheitert, jetzt kann Suleiman der Prächtige gestützt von der "Volkswut" zuschlagen!
    Zuerst muss offenbar die dritte Gewalt- die Justiz gesäubert werden.
    Die miessliebigen Staatsanwälte und Richter können dann durch Gefolgsleute Erdogans ersetzt werden und die "Racheurteile" sind vorprogrammiert! Beste Voraussetzungen für einen EU Beitritt!-
    101 2 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 08:55
      Highlight “Beste Voraussetzung für einen EU-Beitritt"?
      Bin mal gespannt wie Du das untermauern willst! Wir haben nun 28 Länder in der EU und keines dieser Länder hat im Vorfeld des Beitritts eine Halbdiktatur errichtet.
      14 37 Melden
    • DerGrund 17.07.2016 10:09
      Highlight *Hust* Ironie *Hust*
      Ach und doch...Spanien.
      28 7 Melden
    • FrancoL 17.07.2016 10:30
      Highlight @DerGrund; und was willst Du nun genau sagen mit Deinem Gehuste zu Spanien zur Zeit des Eintritts in die EU 1986?
      11 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 17.07.2016 06:19
    Highlight Amerikanische Unterstützung, zumindest mentaler Art, erhielten die Putschisten von erzkonservativen amerikanischen Vordenkern und Lobbyisten. Die sahen den Putsch bereits im März (!) kommen. Sie sicherten den Putschisten ihre Unterstützung zu, und behaupteten, sie hätten nichts zu befürchten.

    https://www.aei.org/publication/could-there-be-a-coup-in-turkey/
    9 29 Melden
    • Stratosurfer 17.07.2016 08:12
      Highlight Nun wird die Nuss vom Bosporus aus dem Vollen schöpfen, sämtliche Kritiker pauschal als Putschisten diffamieren und lebenslang kaltstellen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der gescheiterte Putsch das letzte Puzzleteil bei der Umsetzung seiner Diktatur war. Ich glaube nicht, dass der Umsturzversuch inszeniert war aber ich hege Zweifel daran, dass er und der Geheimdienst nichts davon wussten.
      77 2 Melden
    • tmeeezzz 17.07.2016 09:18
      Highlight Wer die Geschichte des Amerikanischen eingreifens in Ausländische Angelegenheiten vom Sturz Mossadeghs bis zur "Brutkastenlüge" und weiter kennt der weiss, dass die Unterstützung Amerikas beim Putsch zumindest sehr gut vorstellbar ist. Auch wenn für mich der Nutzen Amerikas nicht ersichtlich ist. Aber die Zeit wird sicher auch hier Klarheit bringen wer wie involviert war.
      18 25 Melden
    • Echo der Zeit 17.07.2016 19:35
      Highlight Einer der erzkonservativen amerikanischen Vordenkern und Lobbyisten hat gestern im Schweizerischen Radio ein interview gegeben bezüglich Putsch (Michael Rubin) - «Mit den Säuberungen beginnt der eigentliche Putsch»

      http://www.srf.ch/sendungen/echo-der-zeit/putschversuch-in-der-tuerkei-abgewendet
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Danach willst du kotzen: So ist es auf der dunkelsten Seite des Planeten Internet

Suizidale Facebook-Reiniger in Manila, depressive Influencer in China, bedrohte Frauen in Amerika: Drei Dokfilme zeigen am ZFF, was sich hinter unseren virtuellen Spassfassaden verbirgt.

Ein Fehler, heisst es, kann ein Menschenleben vernichten. Oder mehrere. Oder einen ganzen Krieg auslösen. Weshalb die «Cleaner», die Facebook-Reiniger in Manila, keine Fehler machen dürfen. Oder fast keine. Ganze drei sind pro Monat gestattet. Ein Cleaner sichtet pro Tag 25'000 Facebook-Bilder. Entscheidet über «Ignore» und «Delete». Oft ist davon die Rede, dass sie «die Plattform» von «Sünden» befreien müssen.

Die Frauen und Männer, die auf den Philippinen für Facebook die Aufgabe einer …

Artikel lesen