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epa06361035 An Airbus A320 airplane of JOON, new Air France low cost airline, arrives for the first time at the airport Berlin-Tegel in Berlin, Germany, 01 December 2017. The airline based at Parisian Charles de Gaulle airport started officially services on 01 December 2017.  EPA/CLEMENS BILAN

Fliegen wird seit 1997 immer sicherer.  Bild: EPA/EPA

2017 gibt's noch einmal Good News: Dieses Jahr war das sicherste in der zivilen Luftfahrt

31.12.17, 14:21 31.12.17, 15:10


2017 war nach vorläufiger Bilanz des Aviation Safety Network das sicherste Jahr in der zivilen Luftfahrtgeschichte. Weltweit registrierte die Datenbank bis Silvester neun tödliche Flugzeugunglücke mit insgesamt 67 Toten, so wenig wie nie zuvor.

32 der Opfer waren demnach an Bord der Maschinen, weitere 35 wurden am Boden in den Tod gerissen. Das niederländische private Büro zur Flugsicherheit veröffentlichte die Übersicht am Sonntag. Demnach gab es 2017 überhaupt keine tödlichen Unglücke mit grossen kommerziellen Passagiermaschinen.

Jährlich gibt es nach Angaben des Flugunfallbüros weltweit schätzungsweise mehr als 3,7 Milliarden Flugpassagiere. 2016 hatte die Datenbank noch 16 Unfälle von zivilen Maschinen mit 303 Toten an Bord registriert.

Seit 1997 andauernder Trend

Die neuen Zahlen entsprechen einem seit 1997 andauernden Trend in der Zivilluftfahrt, wie das Safety Network erläuterte. Die Zahl der Unfälle nehme durch Sicherheitsmassnahmen immer weiter ab. Das Aviation Safety Network ist eine private unabhängige Datenbank und wertet seit 1996 Daten über Flugunfälle aus.

Bei den registrierten tödlichen Unfällen ging es der Datenbank zufolge um Sportflugzeuge sowie Frachtmaschinen. Bei einem grossen kommerziellen Passagierflug war der bisher letzte tödliche Unfall vor 398 Tagen, wie es in der Mitteilung vom Sonntag hiess.

Am 28. November 2016 war in Kolumbien eine Maschine mit dem brasilianischen Fussballclub Chapecoense an Bord abgestürzt. Bei dem Unglück, das durch Treibstoffmangel kurz vor der Landung verursacht worden war, starben 71 Menschen. Darunter waren 19 Spieler und der damalige Trainer Caio Júnior. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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