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Fast-Crash auf Flug von Barcelona nach Paris: Airbus weicht Drohne im letzten Moment aus

Ein Air-France-Airbus ist beim Landeanflug auf den Pariser Flughafen Charles de Gaulle fast mit einer Drohne kollidiert. Dass kein Unglück passierte, ist offenbar der Reaktion des Co-Piloten zu verdanken.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Co-Pilot eines Air-France-Flugzeugs auf der Reise von Barcelona nach Paris hat die Passagiere offenbar vor einer Katastrophe bewahrt. Während des Landeanflugs auf den Flughafen Charles de Gaulle sah er in knapp 2000 Metern Höhe plötzlich eine Drohne auf Kollisionskurs. Das berichtet das französische Ermittlungs- und Analysebüro für die Untersuchung von Flugunfällen (BEA).

Der Co-Pilot habe daraufhin den Autopiloten ausgeschaltet und ein Ausweichmanöver ausgeführt, um einen Zusammenprall zu vermeiden, heisst es in dem Bericht. Die Drohne sei daraufhin lediglich fünf Meter unterhalb des linken Flügels an dem Airbus A 320 vorbeigeschossen.

Die BEA stufte den Vorfall auf ihrer Website als «ernst» ein. Zu dem Zwischenfall kam es bereits am 19. Februar, die Ermittlungen dauern noch an.

Wie viele Passagiere an Bord waren und wie gross die Drohne war, wurde nicht bekannt. Es ist strikt verboten, Drohnen in der Nähe von Flughäfen fliegen zu lassen, zudem dürfen sie in der Regel in höchstens 150 Metern Sichtweite ihres Betreibers fliegen.

mxw/Reuters/AFP

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fumo 04.03.2016 10:35
    Highlight Highlight Bei ca. 2000 Metern ist es schwer vorstellbar dass es sich um eine handelsübliche zivile Drohne handelt, war es evtl eine militärische?
    Eine kleine zivile Drohne würde man bei der Landegeschwindigkeit auch nur unmittelbar vor der Kollision wahrnehmen, eine Kollision die für den Airbus höchstens Kratzer erzeugen würde. Wäre also auch keine Gefahrensituation gewesen.
    Weiterer Anhaltspunkt der für eine militärische spricht wäre die Verzögerung bis zur Veröffentlichung des Vorfalls.
    • UserInput 04.03.2016 10:41
      Highlight Highlight Nehmen wir an, es war eine simple zivile Drohne (auch wenn es eher unwahrscheinlich ist).
      Die könnte auch schlimme Schänden anrichten wie Vögel, welche Flugzeuge zu absturz bringen könnten.
      Und da eine A320 nur 2 Strahler / Triebwerke haben, wäre ein Ausfall verheerend.
    • oXiVanisher 04.03.2016 10:42
      Highlight Highlight Um jetzt nicht auch noch zu erwähnen, dass die kleinen, zivilen Drohnen nicht grösser oder schwerer sind als ein grosser Vogel...
      Die Frage ist hier, ob wieder einmal "irgend ein Flugobjekt" als Drohne angegeben wird. Dies ist/war die Definition von Drohne (zumindest eine Zeit lang)...
    • Execave 04.03.2016 11:02
      Highlight Highlight @Microsoft Outlook
      Ein Ausfall eines(!) Triebwerks ist nicht sehr dramatisch. Es gab auch schon "Landungen" bei denen beide Triebwerke ausgefallen sind (Hudson-River US-Airways-Flug 1549 / "Gimli-Glider" Air-Canada-Flug 143 ...).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 04.03.2016 10:35
    Highlight Highlight Am besten wäre es, wenn mal jemand eine Drohne über ein AKW fliegen lassen würde und ein Päckli mit Holzwolle auf das Reaktorgebäude fallen lassen würde.
    • 7immi 04.03.2016 10:40
      Highlight Highlight in frankreich hat es um jedes akw ein sperrgebiet - im gegensatz zur schweiz. die wissen schon weshalb ;)

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