International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE -- This August 21, 2015 file photo shows an EgyptAir Airbus A320 with the registration SU-GCC taking off from Vienna International Airport, Austria. The plane crashed in the Mediterranean Sea in May, 2016, killing all 66 passengers and crew on board. Egypt's Civil Aviation Ministry said Thursday, Dec. 15, 2016, that traces of explosives have been found on some of the victims of the  flight. A ministry statement said a criminal investigation will now begin into the crash of Flight 804. No one has claimed to have attacked the plane. (AP Photo/Thomas Ranner, File)

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft. symbolBild: Thomas Ranner/AP/KEYSTONE

Abgestürzte Egyptair-Maschine: Spuren von Sprengstoff an Leichen entdeckt

15.12.16, 15:02 15.12.16, 20:11


Fast sieben Monate nach dem Absturz einer Egyptair-Maschine ins Mittelmeer haben ägyptische Ermittler an sterblichen Überresten der Opfer Spuren von Sprengstoff gefunden. Das teilte das Luftfahrtministerium in Kairo am Donnerstag mit.

Bereits im Juni konnten ägyptische Ermittler Teile des Flugschreibers auswerten und fanden heraus, dass vor dem Absturz Rauch an Bord der Maschine aufgezeichnet wurde. Zudem weise das Wrack Schäden auf, die auf eine hohe Hitzeeinwirkung zurückzuführen sind. Wrackteile aus dem vorderen Bereich des Flugzeugs zeigten Zeichen von Russ, teilte die ägyptische Untersuchungskommission mit.

epa05676798 (FILE) A file handout picture dated 21 May 2016 made available by the Egyptian Defence Ministry showing pieces of a chair from the EgyptAir MS804 flight missing at sea, unspecified location in Egypt. Egyptian authorities on 15 December 2016 announced that traces of explosives were found on some of the bodies from the Egyptair crash in May. The Egyptair flight traveling from Paris to Cairo crashed into the Mediterranean Sea on May 19, killing all 66 people on board.  EPA/EGYPTIAN DEFENCE MINISTRY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Überreste der aus der abgestürzten Maschine. Bild: EPA/EGYPTIAN DEFENCE MINISTRY / FILE

Auf der Blackbox ist der Flug vom Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle bis zu jenem Moment am frühen Morgen des 19. Mai gespeichert, als die Maschine aus einer Höhe von 37'000 Fuss ins Mittelmeer stürzte. «Die Daten stimmen mit den Acars-Nachrichten überein, die Rauch in den Toiletten und der Luftfahrtelektronik meldeten», teilten die Ermittler mit.

In der Nacht des Absturzes war der Kontakt mit dem Flugzeug abgerissen. Etwa 240 Kilometer von der Insel Karpathos entfernt sei das Flugzeug verschwunden, teilten griechische Behörden mit. Auf dem Radar war zuvor zu sehen gewesen, wie das Flugzeug erst eine 90-Grad-Kurve nach links und dann volle 360 Grad nach rechts drehte. Dabei sank es von 11.500 auf 4.500 Meter Flughöhe ab. In der Höhe von 3.000 Metern verschwand es vom Radar.

An Bord von Flug MS804 befanden sich 66 Menschen, 10 davon waren Crewmitglieder. Von den 56 Passagieren waren laut Fluggesellschaft 30 Ägypter und 15 Franzosen. Zwei weitere waren Iraker und jeweils einer Brite, Belgier, Kuwaiter, Saudi, Sudanese, Portugiese, Algerier, Kanadier und Tschader. Alle starben.

(gin/whr/sda)

Absturz der Egyptair ins Mittelmeer

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marco Rohr 15.12.2016 15:41
    Highlight ... und Startflughafen in Frankreich. Ich denke das wird noch weitere Kreise ziehen.
    19 1 Melden

Dreister Flughafen-Mitarbeiter in flagranti erwischt

Ein Passagier der irischen Fluggesellschaft Ryanair wurde in Ibiza Zeuge eines dreisten Diebstahls. Vor dem Abflug filmte er einen Mitarbeiter, der die Gepäckstücke in die Maschine verladen sollte. Die Aufnahmen zeigen, wie der Mann blitzschnell einen Koffer öffnet und einen Lautsprecher entwendet. Diesen lässt er in seiner Tasche verschwinden. 

Der Zeuge alarmierte umgehend das Personal. Der Dieb wurde zur Rede gestellt und händigte darauf den Gegenstand aus. Der Besitzer erhielt den …

Artikel lesen