International

Blackbox nach Absturz von Militärflugzeug in Myanmar gefunden

19.06.17, 09:26

Zwölf Tage nach dem Absturz eines Militärflugzeugs vor der Küste Myanmars mit 122 Menschen an Bord ist der Flugschreiber der Maschine gefunden worden. Die Blackbox wurde im hinteren Teil des Wracks entdeckt, wie staatliche Medien des südostasiatischen Landes am Montag meldeten.

Das Transportflugzeug vom Typ Shaanxi Y-8 war am 7. Juni in die Andamanensee gestürzt. Die Ursache des Absturzes ist noch nicht geklärt. Die Armeeführung hofft, dass der Flugschreiber Informationen über den Unglückshergang liefern wird. Bislang wurden 92 Leichen geborgen. An Bord der Unglücksmaschine waren vor allem Soldaten und ihre Familien, darunter auch 15 Kinder.

Der Militärtransporter war im Süden des Landes – ehemals Birma – gestartet. Ziel war die frühere Hauptstadt Rangun. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start verschwand er von den Radarschirmen. Die Shaanxi Y-8, ein chinesisches Modell, basiert auf einer Baureihe der älteren sowjetischen Antonow-Maschinen. Das vermisste Flugzeug war erst seit März 2016 im Dienst der myanmarischen Armee. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Radfahrerin und Hai-Maskottchen: Das sind die ersten Opfer des Burka-Verbots in Österreich

Ein seit dem 1. Oktober in Österreich eingeführtes Gesetz untersagt die Verhüllung des Gesichts. Dass damit nicht nur Burka- und Niqab-Trägerinnen abgemahnt werden, zeigen die folgenden fünf Beispiele. 

Am ersten Oktober ist das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz, kurz AGesVH, in Österreich in Kraft getreten. Wer in der Öffentlichkeit seine Gesichtszüge verhüllt, muss mit einer saftigen Geldstrafe von 150 Euro rechnen. Es kann aber auch zur Festnahme kommen. 

Das neue Gesetz ist zwar verfassungskonform, die Umsetzung gestaltet sich aber, wie die folgenden fünf Fälle zeigen, etwas schwierig. Es scheint, als herrsche auch bei der Polizei Ratlosigkeit, wie strikt das Gesetz denn nun umzusetzen …

Artikel lesen