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ATTENTION EDITORS - VISUAL COVERAGE OF SCENES OF INJURY OR DEATH    Emergencies Ministry members and investigators work at the crash site of Flight FZ981, a Boeing 737-800 operated by Dubai-based budget carrier Flydubai, at the airport of Rostov-On-Don, Russia, in this handout image released by the Russian Emergencies Ministry on March 19, 2016. REUTERS/Russian Emergencies Ministry/Handout via Reuters ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS.TEMPLATE OUT      TPX IMAGES OF THE DAY

Rettungskräfte untersuchen die Trümmer der Unglücksmaschine.
Bild: HANDOUT/REUTERS

62 Tote bei Flugzeugkatastrophe: Boeing 737 stürzt in Südrussland ab

19.03.16, 06:28 19.03.16, 15:27


Beim Absturz eines Passagierflugzeugs aus Dubai in Südrussland sind nach Behördenangaben alle 62 Menschen an Bord getötet worden. Die Maschine der Gesellschaft Flydubai stürzte am Samstagmorgen beim zweiten Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Rostow am Don ab.

In der Region etwa 1000 Kilometer südlich von Moskau herrschte zum Zeitpunkt des Unglücks – um 3:40 Uhr Ortszeit – stürmisches Wetter mit Regen, schlechter Sicht und starken Winden. An Bord der Boeing 737-800 waren 55 Passagiere, darunter vier Kinder, und sieben Besatzungsmitglieder. Zunächst war die Rede von 61 Insassen.

FlyDubai bestätigte den Absturz. Flydubai ist eine Billigfluglinie mit Sitz im Golfemirat Dubai, sie gehört nicht zur grossen Fluggesellschaft Emirates.

Andere Maschinen kehrten um

«Das Flugzeug konnte unter schwierigen Bedingungen nicht sofort landen und drehte eine Schleife. Beim zweiten Anflug kam es zum Absturz», sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der russischen Agentur Tass. Beim Aufprall auf die Landebahn sei die Maschine zerbrochen, sagte Igor Oder, regionaler Chef des russischen Zivilschutzes, der Agentur Interfax.

Einem Fernsehbericht zufolge ist die Maschine nicht direkt beim Landeanflug auf Rostow am Don in Südrussland verunglückt. Der Pilot habe bei schlechtem Wetter auch den verhängnisvollen zweiten Anflug abbrechen wollen, berichtete der Sender Rossija24 am Samstag.

«In dem Moment, als er eine weitere Schleife fliegen wollte, ist etwas geschehen und die Maschine ist abgestürzt», sagte der Korrespondent unter Berufung auf Ermittler.

Zu einem ähnlichen Schluss kamen auch Experten der Webseite flightradar24, die mit GPS-Satellitendaten arbeitet. Die Boeing 737-800 der Gesellschaft FlyDubai sei schon wieder gestiegen, als sie plötzlich wie ein Stein vom Himmel gefallen sei.

In this photo provided by vk.com/rostovnadonu, Russian emergency fire trucks are seen among the wreckage of a crashed plane at the Rostov-on-Don airport, about 950 kilometers (600 miles) south of Moscow, Russia Saturday, March 19, 2016. A Dubai airliner crashed and caught fire early Saturday while landing in strong winds in the southern Russian city of Rostov-on-Don, officials said. (vk.com/rostovnadonu group via AP)

Feuerwehrautos zwischen den Trümmern der Maschine.
Bild: AP/vk.com/rostovnadonu

Zuvor habe die Boeing zwei Stunden über der Region gekreist, sagte ein Vertreter der russischen Sicherheitsbehörden der Agentur Interfax. Dies deckt sich mit Internetaufzeichnungen des Fluges. In dieser Zeit versuchte eine Maschine der russischen Aeroflot aus Moskau dreimal vergeblich, bei dem Sturm in Rostow zu landen. Sie flog dann zum etwa 250 Kilometer entfernten Flughafen von Krasnodar – genau wie eine Maschine aus Prag. Ein Flugzeug aus Istanbul sei zu seinem Ursprungsort zurückgekehrt.

Hauptsächlich Russen unter den Opfern

Der Flughafen von Rostow wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen, Flüge wurden nach Krasnodar umgeleitet. Der russische Fernsehsender Lifenews veröffentlichte eine angebliche Passagierliste von Flug FZ981. Demnach waren die meisten Fluggäste russische Staatsbürger. Notfallpsychologen betreuten die verzweifelten Angehörigen am Flughafen von Rostow am Don.

epa05219551 Emergency services staff organizes measures in connection with the crash of Fly Dubai Flight FZ981 in Rostov-on-Don airport, Russia, 19 March 2016. A Boeing-737-800 of the United Arab Emirates' FlyDubai lowcost airliner crash landed on the second approach at in Rostov-on-Don airport. All sixty two people on board died. The provisional reason of the crash is bad weather conditions.  EPA/MAXIM ROMANOV

Krisenstab auf dem Flughafen von Rostow.
Bild: MAXIM ROMANOV/EPA/KEYSTONE

Das bislang letzte schwere Unglück einer ausländischen Fluglinie in Russland war der Absturz eines Airbus A320 der armenischen Armavia im Mai 2006 bei Sotschi am Schwarzen Meer. Damals kamen 113 Menschen ums Leben. (sda/dpa/afp)

Die schlimmsten Katastrophen der Luftfahrt

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SJ_California 19.03.2016 13:50
    Highlight Ob das Datum auf Wikipedia nun stimmt oder nicht, ich wünsche den Familien der Opfer viel Kraft!
    4 0 Melden
  • Execave 19.03.2016 09:13
    Highlight Genau wie vor einem Jahr.. Flydubai-Flug 981
    2 12 Melden
    • ghawdex 19.03.2016 09:52
      Highlight Sorry stehe auf dem Schlauch. Was war vor einem Jahr?
      7 2 Melden
    • jenny.janghir 19.03.2016 11:30
      Highlight ja genau von einem Jahr und auch mit 62 toten :/
      1 4 Melden
    • Execave 19.03.2016 11:33
      Highlight hab mich verlesen, sorry! nix passiert
      2 0 Melden
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