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Nach Germanwings-Absturz plant die EU eine Piloten-Datenbank mit medizinischen Daten



Pilots sit at the cockpit of a VietJet A320 airplane before departure for Bangkok in this September 25, 2013 file photo. Cockpit voice recordings from the Germanwings jet that crashed in the Alps showed one of the pilots left the cockpit and could not get back in before the plane went down, killing everyone onboard, the New York Times reported on March 26, 2015. Picture taken September 25, 2013. REUTERS/Kham

Der Gesundheitszustand von Piloten soll künftig EU-weit in einer zentralen Datenbank erfasst werden.
Bild: KHAM/REUTERS

Die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA will als Konsequenz aus dem Germanwings-Absturz vor einem halben Jahr bis Ende 2016 eine Datenbank mit Informationen zum Gesundheitszustand von Piloten einrichten.

Das Vorhaben fusse auf Empfehlungen einer Arbeitsgruppe, die im Juli bessere psychologische Eignungstests bei neuen Piloten und eine Datenbank mit Details zu Arztbesuchen gefordert habe, teilte die Behörde am Dienstag mit.

Im April hatte der an Depressionen leidende Co-Pilot einer Germanwings -Maschine ein Flugzeug absichtlich über Südfrankreich zum Absturz gebracht. Alle 150 Menschen an Bord starben.

Ziel sei es, den Zugriff auf medizinische Informationen zu erleichtern und gleichzeitig die Privatsphäre der Piloten zu respektieren. Eine Hürde werde aber die unterschiedliche Auffassung zum Datenschutz in den einzelnen Ländern der EU sein. (trs/sda/reu)

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

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