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epa05395606 (FILE) An undated handout file picture released by the Ministry of Civil Aviation of Egypt shows one of the two black boxes from EgyptAir Flight MS804, which crashed in the Mediterranean Sea on 19 May 2016, after the two devices were recovered from the bottom of the sea by search teams, at an unknown location, Egypt. According to media reports quoting Egyptian authorities on 28 June 2016, one of the two EgyptAir Airbus A320's damaged flight data recorders, known as black box, has been successfully repaired in France. The electronic recording devices, which were sent to Paris to have salt deposit being removed, will be sent back to Cairo to be analyzed. EgyptAir flight MS804 plunged in the Mediterranean Sea on 19 May 2016 killing all 66 people on board.  EPA/EGYPT MINISTRY OF CIVIL AVIATION -- BEST QUALITY AVAILABLE -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Blackbox von Flug MS804. Bild: EPA/EGYPT MINISTRY OF CIVIL AVIATION

Doch kein Anschlag? Blackbox der abgestürzten EgyptAir-Maschine zeigt: Es gab Rauch an Bord



Gut einen Monat nach dem Absturz eines EgyptAir-Flugzeugs ins Mittelmeer hat die Auswertung eines der Flugschreiber bestätigt, dass in der Maschine Rauchalarm ausgebrochen war.

Die Daten des Flugdatenschreibers stimmten mit den Angaben des automatischen Kommunikationssystems Acars der Unglücksmaschine zu Rauch in einer Toilette und in der Bordelektronik überein, teilte der Untersuchungsausschuss unter Führung Ägyptens am Mittwoch in Kairo mit.

Teile des Vorderteils der Unglücksmaschine wiesen den Angaben zufolge ausserdem Anzeichen für die Einwirkung hoher Temperaturen sowie Russ auf. Die Aufzeichnungen des Flugdatenschreibers reichen vom Abflug des Airbus A320 in Paris bis zu einer Höhe von 37'000 Fuss (11'250 Meter), wie der Untersuchungsausschuss mitteilte.

Flugdatenschreiber schwer beschädigt

Die Maschine der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo mit 66 Menschen an Bord im Mittelmeer zerschellt. Unter den Opfern sind 40 Ägypter und 15 Franzosen – Schweizer sassen nicht in dem Flugzeug.

Flugdatenschreiber und Stimmrekorder wurden Mitte Juni nach wochenlanger Suche geborgen, sie waren aber schwer beschädigt.

Suche nach Überresten der Maschine wird fortgesetzt

Der Flugdatenschreiber wurde bis Dienstag von Experten der französischen Flugunfallbehörde BEA repariert. Die Reparatur des Stimmenrekorders dauerte am Mittwoch noch an. Auch die Suche nach den Überresten der Maschine wurde fortgesetzt.

Von der Auswertung der Flugschreiber erhoffen sich die Ermittler die Aufklärung der Absturzursache. Nachdem die ägyptischen Behörden zunächst von einem möglichen Anschlag gesprochen hatten, gehen Experten inzwischen eher von einem Unfall aus. (egg/sda/afp)

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