International

Leichenteile an Bord der abgestürzten Egypt-Air-Maschine deuten auf Explosion hin

24.05.16, 11:39 24.05.16, 12:31

Geborgene Körperteile aus dem Wrack der über dem Mittelmeer abgestürzten Egypt-Air-Maschine deuten auf eine Explosion an Bord hin. Die gefundenen, sehr kleinen menschlichen Überreste legten dies nahe, verlautete am Dienstag aus Kreisen der Ermittler in Kairo.

Das grösste gefundene Körperteil habe das Ausmass einer Handfläche. Insgesamt seien seit Sonntag etwa 23 Behälter mit Leichenteilen angelandet worden. Spuren von Sprengstoff, was etwa auf eine Bombe an Bord hindeuten könne, hätten Forensiker aber bislang nicht entdeckt.

Der Airbus auf dem Flug von Paris nach Kairo hatte am Donnerstagmorgen kurz vor dem Absturz zwischen Kreta und Ägypten automatische Signale gesendet, die auf Rauch in der Nähe des Cockpits hingedeutet hatten. Rückschlüsse, was diesen ausgelöst habe, könnten daraus jedoch nicht gezogen werden, hatte die französische Flugunfallbehörde BAE erklärt. An Bord waren 66 Menschen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jakal 24.05.2016 14:26
    Highlight Kleine Leichenteile = Explosion? Sicher. Swissair 111, eine MD11, Prallte damals, Nase voraus in einem steilen Winkel mit über 600 Km/h auf die Wasseroberfläche. Diese grosse MD11 wurde in einer Drittelssekunde in über zwei Millionen Einzelteile zerlegt; Kaum ein Teil grösser als ein Klodeckel. Die Bergungsmannschaften haben damals über 15`000 Leichenteile geborgen, etwa 75-80%.
    Dieser A320 muss also nicht zwangsweise explodiert sein. Ausserdem sind Aussagen aus "Ägyptischen Ermittlerkreisen" meist nicht sehr aussagekräftig
    9 2 Melden
  • Braun Pascal 24.05.2016 13:26
    Highlight das hab ich mir doch von anfang an gedacht jetzt haben sie zerfetzte körperteile und sagen es ist eine explosion.. macht mal einen plättler vom 5m brett und schaut mal was passiert mit eurem körper wenn ihr aufprallt...
    9 9 Melden
    • seventhinkingsteps 24.05.2016 14:02
      Highlight Lol, du glaubst aber nicht ernsthaft an den Badi-Mythos mit dem aufgerissenen Bauch wegen dem Plättler vom 5 Meter?
      5 0 Melden
    • Braun Pascal 24.05.2016 23:59
      Highlight nein das nicht... habs ja versucht^^ aber es schmerzt trotzdem wie sau also kann ich mir gut vorstellen das es ab 10'000m schon ein bisschen anders tut...
      2 0 Melden
  • LeChef 24.05.2016 13:20
    Highlight Das heisst nicht viel... Flugzeuge sind augrund der grossen Treibstofftanks an den Flügelseiten im Grunde fliegende Bomben. Je nach Aufprallwinkel bei einer Notwasserung auf unruhiger See kann das Ganze sehr schnell explodieren - auch ohne Sprengsatz. Bei einem unkontrollierten Aufprall sowieso. Theoretisch könnte das sogar bei bestimmten Defekten während des Fluges passieren, auch wenn die Flugzeuge natürlich so sicher wie möglich gebaut werden. Mir erscheint es überhaupt unwahrscheinlich, dass in Frankreich trotz den momentanen Sicherheitsvorkehrungen eine Bombe an Bord gelangt sein könnte.
    7 4 Melden
    • TobiWanKenobi 24.05.2016 13:49
      Highlight Schwachsinn im Expertenmantel.
      6 5 Melden
    • LeChef 24.05.2016 13:59
      Highlight Wenigstens nicht Schwachmantel im Expertensinn :) Korrigier mich doch, du Schlaumeier. Wir alle lernen gerne dazu.
      5 2 Melden
    • Spi 24.05.2016 15:15
      Highlight Meines Wissens ist Kerosin nicht hochexplosiv, da es einem leichten Diesel entspricht. Es ist zwar leicht brennbar, aber nur in extrem feiner Dampfform explosiv - wie z.B. Mehl oder Staub auch.
      Aber wenn ein Flugzeug mit 1000 Sachen in der Luft plötzlich ein aerodynamisches Problem bekommt oder wie auch schon kommentiert mit über 600 Sachen in den Boden (egal ob Wasser oder Erde) schlägt, dann zerlegt es alles ziemlich ordentlich.
      3 0 Melden
    • Jakal 24.05.2016 19:17
      Highlight Ein Flugzeug, welches auf den Boden fällt, explodiert grundsätzlich nicht einfach so. Nicht auf Land, nicht auf Wasser. Durch die Zerstörung infolge eines solchen Impacts kann (und wird) Treibstoff austreten. Dieser kann sich entzünden und explosionsartig abbrennen. Bei einem Aufprall auf Wasser tritt wohl der Treibstoff auch aus, er wird durch die enormen Zerstörungskräfte zuweilen richtiggehend vaporisiert und bietet beste Voraussetzungen für ein explosionsartiges abbrennen. Aber es fehlen die Zündquellen bzw. diese werden in Milisekunden durch das Wasser eliminiert.
      1 0 Melden
  • lilas 24.05.2016 13:02
    Highlight Bin ich froh und dankbar, dass ich nicht so einen job hab bei dem man Leichenteile einsammeln und verpacken muss!!
    7 0 Melden
    • E. Edward Grey 24.05.2016 14:18
      Highlight Was haben Sie gegen Metzger?
      4 5 Melden
  • teha drey 24.05.2016 11:49
    Highlight Jetzt stell Dir vor, die finden einen abgetrennten Finger und posaunen in die ganze Welt: Es war eine Explosion! Wie seriös ist das denn?
    33 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.05.2016 11:46
    Highlight Die Sicherheit kann der Staat ja wohl nicht mehr garantieren. Da stellt sich doch die Frage, schmeisst man alle potentiellen Attentäter und damit sämtliche extremen Islamisten aus dem Land oder macht man einen totalen Überwachungsstaat und verfolgt alle, auch die eigenen Bürger auf Schritt und Tritt.
    8 32 Melden
    • Fumo 24.05.2016 12:54
      Highlight Wenn ersteres, würdest du dich dann wieder sicher fühlen?
      3 1 Melden
    • Juan Igg 24.05.2016 12:57
      Highlight Es gibt auch andere Explosionsursachen an Bord lieber Weltbürger. Mich ekelt es langsam vor diesem Generalverdacht. Wäre es eine Bombe gewesen, gäbe es längst ein Bekennerschreiben. Weltbürger zu sein geht anders.
      10 1 Melden
    • stiberium 24.05.2016 13:10
      Highlight Als ob der Staat überhaupt Sicherheit garantieren kann. Er kann vielleicht alles mögliche unternehmen um uns Sicherheit vorzugaukeln, die totale Sicherheit wirst du aber auch mit deinen zwei Vorschlägen nicht erhalten.
      11 0 Melden
    • Charlie Brown 24.05.2016 13:13
      Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Bis jetzt gibt es keine Hinweise auf Sprengstoff. Ein paar Tonnen Kerosin waren an Bord, das ist aber normal.

      Zudem: Garantieren konnte der Staat die Sicherheit nie und wird es auch nie können. Mich schützt ja auch niemand vor fundamentalistischen Islamophobikern.
      12 0 Melden
    • Hoppla! 24.05.2016 13:22
      Highlight Ich stelle mir dazu folgende Fragen:

      1. Wieso "wohl nicht mehr"? Kann Sicherheit überhaupt garantiert werden?
      2. Muss man im Umkehrschluss auch jeden Fahrausweisbesitzer sofort an die Wand stellen? Potenzieller Todschläger.
      3. Betätigst du dich nicht gerade mit solchem gefährlichen Halbwissen und Panikmache als Handlager der Terroristen? Überlegen wir doch ganz objektiv (!) wie viele Menschen auf Grund von Terrorismus und wie viele auf Grund von anderen Ursachen "unnatürlich" sterben.

      7 1 Melden
    • Fabio74 24.05.2016 13:23
      Highlight Das übliche platte Weltbild. Terror lässt sich nicht am Islam festmachen. Was ist den Breiviks dieser Welt?
      Wer definiert was ein potentieller Attentäter ist und vor allem wer ist ein solcher?
      Es braucht nicht den Überwachungsstast sondern das effiziente Nutzen von vorhandenem Material und grenzüberschreitenfe Zusammenarbeit.
      5 3 Melden
    • pulcherrima* 24.05.2016 13:23
      Highlight Es ist nicht klar, was geschehen ist und es hat sich bislang auch noch keine Terrorgruppe dazu bekannt. Wieso dann bitte diese islamfeindliche Haltung, wenn es doch keine Verbindungen zum Islam oder auch sonst irgendeiner Religion gibt?
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.05.2016 13:28
      Highlight Sicherheit kann niemand garantieren.

      Aber in einem Bunker oder so soll es schon sehr sicher sein... wäre vielleicht etwas für Sie?
      8 0 Melden
    • EvilBetty 24.05.2016 14:30
      Highlight Ausser man ist mit dem Weltbürger im Bunker...
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.05.2016 17:08
      Highlight Haha - EvilBetty! made my day - einmal mehr!
      1 0 Melden

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