International

Makaber: Frau gibt sich als Angehörige von Germanwings-Opfer aus, um gratis nach Südfrankreich zu fliegen

09.04.15, 14:31

Um auf Kosten der Fluggesellschaft nach Südfrankreich zu fliegen, soll sich eine Frau als Angehörige eines Opfers des Germanwings-Absturzes ausgegeben haben. Die Lufthansa prüft derzeit rechtliche Schritte gegen die vermeintliche Verwandte, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Laut der «Halterner Zeitung» hatte die Frau fälschlicherweise behauptet, die Cousine einer Lehrerin des Gymnasiums in Haltern zu sein, das bei dem Unglück in den französischen Alpen 16 Schüler und zwei Lehrerinnen verlor.

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

Die Zeitung beruft sich auf den Vater der verunglückten Frau. Wegen Betrugsverdachts nahm die Polizei in Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen Ermittlungen auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte sich die Lufthansa an die Behörde gewandt. «Der Lufthansa ist der Vorfall bekannt», sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Donnerstag, ohne die Einzelheiten zu bestätigen. (whr/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • EvilBetty 09.04.2015 18:15
    Highlight Hatten wir so ähnlich ja auch schon bei der Costa Concordia. Da meldete sich eine Familie, sie würden Angehörige vermissen. Da diese aber nicht auf der Passagierliste waren, ging man von blinden Passagieren aus. Einen Tag später stellte sich heraus, dass alle wohlauf waren und die Familie bloss an den Schadensersatztopf wollte.
    2 0 Melden
  • SVRN5774 09.04.2015 17:22
    Highlight Einfach widerlich!
    Wie kann man nur den Tod von einem Person so ausnutzen?
    13 1 Melden
  • piu 09.04.2015 15:32
    Highlight Die "Geiz-ist-geil" Mentalität scheint keine Grenzen zu kennen
    28 1 Melden
    • Execave 09.04.2015 19:30
      Highlight wortwörtlich
      1 0 Melden

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