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Pilot and copilot fly the aircraft, pictured on May 1, 2013, in an aircraft of Swiss. Swiss, short for Swiss International Air Lines, flies from Zurich to Chicago and back. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Pilot und Kopilot fliegen das Flugzeug, aufgenommen am 1. Mai 2013 in einem Flugzeug der Swiss. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss fliegt von Zuerich nach Chicago und zurueck. (KEYSTONE/Christian Beutler)

2017 gehört bislang zum sichersten Jahr in der Geschichte der Luftfahrt. Blick ins Cockpit einer Swiss-Maschine.  Bild: KEYSTONE

Warum das Fliegen noch nie so sicher war wie heute und 4 weitere Fakten zur Luftfahrt 2017

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wenn in den letzten Tagen keine Unfälle mehr passieren, ist 2017 das sicherste Jahr in der Geschichte der Luftfahrt. Das jedoch mit ziemlich viel Glück, denn brenzlige Situationen gab es durchaus. 5 Fakten zur Luftfahrt im vergangenen Jahr. 



Das sicherste Jahr überhaupt

Seit Messbeginn der Flight Safety Foundation 1946 gab es nie so wenige Flugzeugunfälle wie 2017. In diesem Jahr kamen 46 Menschen in zwölf Flugzeugabstürzen ums Leben. Das sind deutlich weniger als 2016. Vergangenes Jahr kamen 325 Menschen ums Leben. 

Auch ist der Luftverkehr um einiges sicherer als der Strassenverkehr, wie die folgende Grafik zeigt. Weltweit fielen 2016 laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,25 Millionen dem Strassenverkehr zum Opfer.   

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2016 gab es siebenmal mehr Tote bei Flugzeugunfällen als 2017. bild: piktochart/watson

So viele Zivilflugzeuge wie noch nie

Die geringe Zahl an Unfällen und Todesopfern ist erstaunlich. Denn die Zahl der Flugzeuge und Passagiere geht keineswegs zurück, sondern steigt Jahr für Jahr an. 

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bild: piktochart/watson

Weltweit sind unterdessen ca. 20'500 Zivilflugzeuge mit mehr als 100 Sitzplätzen im Einsatz. Alle zwei Sekunden startet oder landet irgendwo auf der Welt ein Airbus-A320-Modell. Und der Markt wächst weiter. Nach der Prognose des Dachverbandes der Fluggesellschaften IATA gibt es jährlich fast 37 Millionen Passagierflüge. Das sind mehr als vier Milliarden Flugzeugpassagiere jährlich.

Warum das Fliegen immer sicherer wird

The control tower seen from the observation deck at Zurich Airport in Kloten in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on February 18, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Sicht auf den Kontrolltower von der Zuschauerterasse aus am Flughafen Zuerich in Kloten im Kanton Zuerich, aufgenommen am 18. Februar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Flugzeug-Tower am Flughafen Zürich. Von hier aus wird der gesamte Flugverkehr koordiniert.  Bild: KEYSTONE

Laut Experten ist die kontinuierlich sinkende Anzahl an Flugzeugunfällen auf die Sicherheitskultur in der Branche zurückzuführen. So gibt es ein Netzwerk an Aufsichts- und Zulassungsbehörden und ein einzigartiges, öffentlich einsehbares Meldewesen für Risiken. Fast täglich werden dort Sicherheitswarnungen veröffentlicht. Allein die Europäische Flugsicherheitsbehörde (EASA) publizierte 2016 rund 290 Hinweise auf Schwachstellen an Flugzeugmodellen. 

Mehr Todesfälle bei militärischen Flügen

In der Statistik der Flight Safety Foundation nicht mitgezählt werden Kleinflugzeuge (mit weniger als 14 Sitzplätzen), Hubschrauber und Militärflugzeuge. 

epa06016374 An undated handout file photo made available 08 July 2017 by Myanmar Military News shows Shaanxi Y-8, a medium size medium range transport aircraft, which crushed into Andaman Sea on 07 July 2017 parked on the tarmac at an Air Force Base in Myanmar. Myanmar military on 08 July 2017 confirmed finding 29 dead bodies, the belongings of passengers, and some parts of  Shaanxi Y-8, a medium size medium range transport aircraft, which carried 108 military personnel, family members, 14 crew members, and about 2.4 tons of cargo on board that went missing on 07 July 2017 while flying over the Andaman Sea after it took off from the southern town of Myeik on its way to Yangon. Search and rescue (SAR) operations are under way to find the Chinese-made Y-8 aircraft .  EPA/MYANMAR MILITARY NEWS HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bei der verunglückten myanmarischen Maschine handelte es sich um eine Shaanxi Y-8 aus chinesischer Produktion.  Bild: EPA/MYANMAR MILITARY NEWS

In der nicht-kommerziellen Luftfahrt kamen 2017 deutlich mehr Menschen ums Leben. Das vor allem aufgrund des Absturzes eines Militärtransporters in Myanmar im Juni. Dabei kamen 122 Menschen ums Leben. Zudem gab es Abstürze mit Eurofighter-Jets, einem US-Hercules-Transporter und dem Kampfhubschrauber Tiger. 

Die brenzligsten Situationen 2017

Trotz der geringen Flugzeugunfälle in der Zivilluftfahrt kam es dieses Jahr auch immer wieder zu gefährlichen Situationen. An der Spitze steht der Beinahe-Crash in San Francisco. 

Im Juli setzte ein Airbus der Air Canada zur Landung in San Francisco auf einem Rollweg an, auf dem vier vollbetankte Flugzeuge mit je 200 Menschen an Bord auf den Start warteten. Die Piloten konnten die Maschine im allerletzten Moment hochziehen. Sie entgingen so einer der vermutlich grössten Flugzeugkatastrophen aller Zeiten. Grund für die extrem brenzlige Situation: Wegen Bauarbeiten war eine Piste des Flughafens San Francisco geschlossen. Die Piloten verwechselten die Landebahn mit dem parallel verlaufenden Rollweg. 

Ein weiterer spektakulärer Zwischenfall war der Landeversuch einer Boeing 737 von Enter Air im Oktober in Salzburg. Obwohl das Sturmtief Herwart übers Land fegte, versuchte der Pilot, die Maschine zu landen. Als heftiger Seitenwind das Flugzeug im Moment des Aufsetzens erfasste und eine Tragfläche beinahe die Landebahn streifte, war der Pilot gezwungen, durchzustarten.

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Video: YouTube/N24

Trotzdem Flugangst? Knackeboul geht's auch so:

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 27.12.2017 14:04
    Highlight Highlight die langzeit statistik wird das wohl wieder ausgleichen.
  • Mugendai 27.12.2017 12:57
    Highlight Highlight Dass der Tower Zürich den gesamten Flugverkehr koordiniert ist mir neu.
    • Lukakus 27.12.2017 19:03
      Highlight Highlight Den gesamten Flugverkehr über Zürich..............................

      Macht das mehr Sinn?
    • Mugendai 27.12.2017 23:22
      Highlight Highlight Tut es nicht, nein. Die Kanzel oben ist nur für Starts, Landungen und Clearances verantwortlich. In der unteren Kanzel (nicht skyguide sondern Flughafen) werden die Bodenbewegungen gehandhabt. Der Rest wird von Dübendorf aus verwaltet. Auch die An- und Abflüge von Zürich Kloten.
  • zweistein 27.12.2017 12:47
    Highlight Highlight In Kontext von 4.0 Milliarden beförderten Passagieren pro Jahr, die teilweise Tausende Kilometer zurücklegten, ist dieses Ergebnis eine hervorragende Bilanz für die Luftfahrt! Der Auto- und Schienenverkehr könnte einiges daraus lernen.
    • Alnothur 27.12.2017 14:56
      Highlight Highlight Vor Allem der Autoverkehr wird aber nie auch nur in die Nähe kommen. Dafür gibt es dort viel zu viele Störfaktoren. z.B. dilettantische Verkehrsteilnehmer.

      Ich glaube, die Bahn ist auf gutem Weg. Aber schlussendlich kann dort halt ein Stein oder ein Auto auf den Geleisen sein, oder ein Geleise kaputt sein, sowas geht bei der Luftfahrt gleich grundsätzlich nicht.
    • einmalquer 27.12.2017 17:09
      Highlight Highlight Die Bahn kann die Qualität der Airlines nie erreichen:

      noch nie ist ein Zug umgekehrt, weil ich im falschen sass.....
    • 7immi 27.12.2017 17:40
      Highlight Highlight @alnothur
      bei flugzeugen kann genausoviel wenn nicht mehr schief gehen. im gegensatz dazu kann ein zug jederzeit anhalten im vergleich zum flugzeug. das zauberwort ist einerseits qualität und redundanz, die sich einzig in der luftfahrt hält. zum anderen ist das die sicherheitskultur. man sucht nicht schuldige, man versucht daraus zu lernen. die selektion sowie die noch immer sehr umfangreiche ausbildung inkl risikoeinschätzung sind weitere punkte. viele autofahrer fahren wegen bussen und blitzern nicht zu schnell. nicht wegen dem risiko, da sie es nicht richtig einschätzen können...
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