International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Unglücks-Fluggesellschaft Malaysia Airlines ist «technisch bankrott» und trennt sich von 6000 Mitarbeitern

01.06.15, 10:07 01.06.15, 10:17


Die nach zwei Flugzeugkatastrophen angeschlagene Fluggesellschaft Malaysia Airlines will sich im Rahmen eines drastischen Sparkurses von 6000 Beschäftigten trennen. Alle 20'000 Mitarbeiter erhielten Kündigungsschreiben.

Den meisten wurde jedoch eine Weiterbeschäftigung beim Neustart des Unternehmens angeboten, teilte der deutsche Airline-Chef Christoph Müller am Montag in Kuala Lumpur mit. Er soll das asiatische Unternehmen aus der Krise holen. 

«Ich bin betrübt darüber, dass wir uns von 6000 Menschen trennen müssen», sagte der Manager. Demnach sollen die restlichen 14'000 Mitarbeiter innerhalb von 12 Tagen entscheiden, ob sie im Unternehmen bleiben wollen. Im deutschen Nachrichtenmagazin Focus wird Müller mit den Worten zitiert, die Fluggesellschaft sei «technisch bankrott».

Malaysia Airlines schreibt nach zwei Abstürzen im vergangenen Jahr hohe Verluste. Im März verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos. Im Juli stürzte Flug MH17 über der Ostukraine ab, vermutlich nach Raketenbeschuss. Insgesamt kamen 537 Menschen ums Leben. (wst/sda/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

Wir schreiben das Jahr 1935. Tausende russische Gulag-Gefangene werden ins sibirische Niemandsland verfrachtet. Zuvor hatten Geologen beim Lontokoiski-Kamen-Gebirge riesige Nickelvorkommen gefunden. Was jetzt noch fehlte, waren Arbeiter für den Gewinn der Bodenschätze. Eine Stadt musste her. 

Und so errichteten ab 1935 350'000 Strafgefangene die Stadt Norilsk. 300 Kilometer über dem Polarkreis gelegen, ist sie die nördlichste Stadt der Welt mit mehr als 100'000 Einwohnern.

Doch die Kälte …

Artikel lesen