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Die Wahrheit über Fake News

Fake News, überall! Die Hysterie darüber, wie Falschmeldungen unsere Demokratie bedrohen, erreicht einen neuen Höhepunkt. Worüber reden wir hier eigentlich?

12.01.17, 14:19 12.01.17, 19:44

Fabian Reinbold

Mit dem Finger auf die Medien: Trump. Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Er hat ein neues Lieblingswort. Donald Trump, dem man eine Neigung zu Wortwiederholungen nicht absprechen kann, lässt keinen Zweifel daran, was er von Berichten über seine angeblichen Verbindungen nach Russland hält. Für ihn sind es: Fake News.

Fünf von sieben Trump-Tweets zur Sache waren am Mittwoch mit dem entsprechenden Schlagwort versehen (einer gar mit Hitler-Vergleich). Und, vielleicht damit keine Zweifel aufkommen, war auch seine denkwürdige Pressekonferenz durchzogen vom eben jenem Begriff. Dem CNN-Reporter Jim Acosta verwehrte Trump gar das Recht, eine Frage zu stellen. Seine Begründung: Dessen Sender sei schrecklich. »Ihr seid Fake News."

Fake News – aus dem Modewort zur Beschreibung eines neuen Phänomens ist ein Kampfbegriff geworden. Er steht mittlerweile im Zentrum vieler Auseinandersetzungen um den Bald-Präsidenten Trump.

Die Wortschöpfung wurde im Sommer 2016 populär. Erst beschrieb Fake News das Phänomen, dass Lügengeschichten auf Facebook Millionen Menschen erreichten. Dann galten Fake News als ein Grund für den Wahlsieg Trumps. Und nun, ein paar Wochen später, ist Fake News ein politisches Schimpfwort, das in allerlei Auseinandersetzungen hin- und hergeschleudert wird, so dass es kaum noch zu greifen ist: zwischen Trump und Medien, zwischen Linken und Rechten.

Doch worüber reden wir hier eigentlich?

Für den gebeutelten Begriff wird mittlerweile schon der Gnadenschuss gefordert. Die «Washington Post», genauer: ihre Medienkolumnistin Margaret Sullivan, schlägt die Beerdigung des Begriffs vor, weil dieser keinerlei Bedeutung mehr habe.

Veranschaulichen lässt sich das am Beispiel Trump. Für die einen ist Trump der «Chefredakteur der Fake-News-Bewegung», der täglich mit Kurzbotschaften aus seiner ganz eigenen Realität den Medien seinen Takt vorgibt. Für Trump und die Seinen sind Fake News dagegen unliebsame Berichte über ihn.

Fake News ist für manche die unbelastete Variante von «Lügenpresse» und ein bequemes Schlagwort für alles Neue, was einem nicht in den Kram passt. Auch in Deutschland findet das Nachahmer bei jenen, die die von ihnen sogenannten Mainstream-Medien ins Visier genommen haben.

Trumps Regierungsmannschaft

Soll man also einfach wieder von Lügen statt von Fake News sprechen? Sich damit beruhigen, dass es Propaganda und Verschwörungstheorien schon immer gegeben hat? Dann würde man übersehen, dass eben doch etwas Neues passiert, was Fake News zu einem mächtigen und gefährlichen Phänomen werden lässt: die Dynamik der sozialen Medien.

Es lohnt sich also doch eine genauere Definition von Fake News.

Wir reden von Fake News, wenn Falschinformationen absichtlich produziert und gestreut werden – und dabei so komponiert werden, dass sie die Logiken der sozialen Medien ausnutzen.

Fake News sollen sich viral verbreiten und deshalb bedienen sie meistens Reflexe wie Empörung und behandeln Reizthemen: Flüchtlinge, Kinder und Missbrauch, Krieg und Frieden. Eine neue Entwicklung ist, dass Einzelne flächendeckend Fehlinformation streuen können, wenn sie verstehen, wie Facebook funktioniert.

Es gibt gut getarnte Fake News und plumpe. Wie leicht sie als Falschinformation zu enttarnen ist, spielt für ihre Verbreitung nur eine Nebenrolle.

Auch, oder: gerade, absurde Lügengeschichten können im Netz Millionen erreichen, etwa wenn sie im Umfeld tatsächlicher Leaks ersponnen werden (Stichwort Pizzagate). Jene, die sie teilen, sagen häufig Sätze wie: Ist mir egal, ob es stimmt, es könnte doch so sein. Selbst absurde Fake News sind also in diesem Sinne glaubwürdig – weil sie in ein bestimmtes Welt- und Selbstbild passen, das Nutzer in den sozialen Medien von sich zeichnen wollen.

Fake News werden aus finanziellen und aus politischen Interessen verbreitet

Fake News eignen sich zu Propagandazwecken, weil sie gefühlte Wahrheiten bestimmter Zielgruppen bedienen können – ohne dass sich der Urheber zu erkennen geben muss. Egal ob als Facebook-Posting eines vermeintlichen Nutzers oder als Link auf Portale ohne Impressum – ideal für jene, die allgemeine Verunsicherung schaffen wollen. Ein gutes Geschäft sind Fake News, weil Klicks im Netz Werbeeinnahmen bedeuten – und Facebook Beiträge, die viel geteilt werden, mit noch mehr Reichweite belohnt. Dieses Business-Modell haben etwa Teenager aus Mazedonien für sich entdeckt und dafür eigene Portale voller Pro-Trump-Fake-News gegründet.

Fake News kann man nicht verbieten

Die Behebung des Problems per Gesetz, wie es sich jetzt Politiker erträumen, wird nicht funktionieren: Es gibt einen Markt für die vermeintlichen Wahrheiten. Fake News sind mindestens genauso sehr Symptom wie Ursache für Vertrauensverlust in das Establishment. Doch Druck auf Firmen wie Facebook und Google kann helfen, extreme Formen von Desinformation einzudämmen. Facebook, das in der Endphase des US-Wahlkampfs zur Lügenschleuder wurde, kann den Geschäftsanreiz für Fake News trockenlegen, indem es Schmutzseiten von seinem Werbesystem ausschliesst und den gröbsten Quatsch nicht auch noch per Algorithmus hervorhebt.

Nicht alles, was falsch ist, ist Fake News

Was ist extreme Zuspitzung, Verzerrung und was ist schon eine Falschmeldung? Diese Frage lässt sich etwa bei Meldungen des neurechten Portals «Breitbart News» oft nicht eindeutig beantworten. Medien aller Gattungen machen zudem Fehler in der Berichterstattung. Und: Manche Autoren viraler Horrormeldungen über Hillary Clinton ziehen sich auf den Standpunkt zurück, sie würden doch nur Satire produzieren. Niemand kann also eine objektive Grenze um Fake News ziehen. Umso wichtiger ist es, althergebrachte Phänomene wie Klatschzeitschriften (Ehekrise bei Merkel!), Verschwörungstheorien (die Rothschilds!), urbane Legenden (Sperma auf der Pizza!) nicht in den »Fake News»-Topf zu werfen – sie beziehen ihre Wirkungsmacht nicht aus der neuen Dynamik der sozialen Netzwerke.

Müssen wir also den Begriff «Fake News» nach der neuesten Umdeutung aus dem Lager Trump beerdigen? Nein, man sollte nur wissen, worüber man spricht: Über bewusste Falschmeldungen, die sich viral verbreiten und eigens zu diesem Zwecke produziert wurden. Dann ist «Fake News» eine Beschreibung für ein neues und relevantes Problem und nicht einfach ein weiteres politisches Schimpfwort.

Diese Bilder haben uns 2016 schockiert und verblüfft – und alle waren sie gefälscht

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87
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    Alle Leser-Kommentare
  • iggy pop 13.01.2017 05:00
    Highlight _
    3 1 Melden
  • banda69 12.01.2017 19:19
    Highlight Die Medien sollten Trump ignorieren solange er Bullshit erzählt und hetzt. Angefangen bei Twitter.
    2 2 Melden
  • N. Y. P. 12.01.2017 17:07
    Highlight Habe zwei amerikanischen Kravattenträgern am Flughafen Zürich lauschen können. Sie fühlten sich vermutlich unbeobachtet. Sie sprachen sehr leise. Der eine sagte, dass der Adler in einigen Tagen vor die Weltpresse treten werde. Offiziell werde man eine Krankheit anführen. Und dass das Material sich nicht ewig unter dem Deckel halten lasse..
    Ich hielt den Atem an und blieb dann ruhig bis die Luft rein war..

    14 10 Melden
    • Zwerg Zwack 12.01.2017 17:44
      Highlight Sofort dem Blick melden!
      21 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 17:53
      Highlight Solange du mir nicht verrätst, welche Farben die Kravatten hatten, kann ich mir beim besten Willen keinen Reim drauf machen. Es ist auf alle Fälle seltsam. Sehr seltsam.

      Vergiss nicht, deine Beobachtungen den für Seltsamkeiten zuständigen Behörden, BuzzFeed, watson und Facebook zu melden!

      Die biometrischen Daten der Kravatten wären auch noch wichtig, weil damit liessen sich die Penisgrössen der Kravattenträger mit Trump korrellieren. Die Zusammenhänge wären dann ein für alle mal hieb- und stichfeste bewiesen.
      26 5 Melden
    • N. Y. P. 12.01.2017 20:26
      Highlight @Lorent
      Ich kann Dir beim besten Willen nicht sagen, welche Farben die Kravatten hatten, da ein anderes Detail mich zu sehr ablenkte. Der eine hatte tatsächlich eine riesengrosse Federboah auf dem Kopf. Da achtet man sich natürlich nicht mehr gross auf die Kravattenfarben.

      Woher Du die Penisgrösse von Trump kennst, wirst Du wohl niemandem verraten. Ich kann Dir leider auch nicht die Penisgrössen der Agenten sagen. Falls Du es aber unbedingt wissen willst, fahr zum Flughafen und halte Ausschau nach einer Boah. Kannst dann gleich selber fragen..
      4 0 Melden
  • Amadeus 12.01.2017 17:04
    Highlight Ich sehe das Problem auch in einem schleichenden Wandel. Wenn alle nur noch Fake-News schreien erodiert das Grundvertrauen in die gesellschaftlichen Instiutionen (Medien, Politik, Mitmenschen). Alles wird beliebig. Ich finde dieses mögliche Szenario erschreckend.
    40 1 Melden
    • Lowend 12.01.2017 18:28
      Highlight Die Frage die man dazu stellen muss heisst: Wem nütz es und dann landet man schnell bei denen, die wie Sie es schön schreiben "das Grundvertrauen in die gesellschaftlichen Instiutionen (Medien, Politik, Mitmenschen)" zerstören, um daraus politisches Kapital zu schlagen.
      14 6 Melden
  • Picker 12.01.2017 16:50
    Highlight Ein Problem, dass auch damit zusammenhängt ist, dass viele sich die News via Facebook oder anderen outlets quasi "Massschneidern" lassen und so nur noch auf die eine oder andere Art eingefärbte Berichte lesen.

    Beispiel: Ein konservativer Ami liest so nur noch Artikel aus der Breitbart-Ecke oder einer vom anderen Rand nur noch die WoZ.

    Man sollte, wenn man sich für etwas interessiert, immer über den Tellerrand schauen und versuchen, sich ein Gesamtbild zu verschaffen.
    38 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 17:13
      Highlight Vielleicht gleich versuchen, vom Teller runter zu springen. Denn wer wird schon gerne aufgegabelt und in irgendeinen hungrigen Rachen geschoben? Auf einem Teller lebt sich gefährlich.
      10 3 Melden
  • Randy Orton 12.01.2017 16:38
    Highlight Man kann Trump auch ohne den Modebegriff Fake-News als das bezeichnen was er ist: ein notorischer Lügner. Das Wort kann er nicht für sich umdeuten und es ist allen klar was es meint.
    35 15 Melden
  • Radiochopf 12.01.2017 15:51
    Highlight der Spiegel mit Christoph Sydow (Weisshelme sind Helden, die Russen lassen Palmyra fallen..) kennt sich natürlich in Fakenews sehr gut aus..

    Das Trump wieder Schuld an den Fakenews ist natürlich klar.. der Begriff wurde jedoch kreiert, nach dem langsam klar wurde das Clinton vielleicht doch noch verlieren könnte..

    das der Begriff von selber wieder stirbt ist klar, weil jede Seite der anderen Fakenews vorwirft.. es wäre schön wenn andere Begriffe auch endlich aus den Foren verschwinden würden..

    38 47 Melden
    • Aged 12.01.2017 17:42
      Highlight Genau so ist dein Kommentar zu 2/3 eben auch FakeNews.
      31 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:40
    Highlight Toller Artikel von Spiegel. Nur eine Anmerkung: Schon der Titel "Die Wahrheit über Fake News" ist Fake genug. Da muss man den Inhalt nicht auch noch bedingungslos gutheissen.
    37 8 Melden
  • wiisi 12.01.2017 15:20
    Highlight Nachrichtenagenturen sind in ihrer Sprache, wenn es um geopolitische Dinge geht, leider manchmal auch schon nahe an Fake News. Manchmal beinahe bisschen Propaganda würd ich meinen. Jedenfalls haben mich viele Artikel in letzter Zeit bewogen, mich nach alternativen Medien umzuschauen, von denen es ja zum Glück auch immer mehr gibt, auch welche, die mich breiter informieren. Oder eben, ich mir auch die andere Seite betrachten kann um mir ein ausgewogeneres Bild von etwas zu machen.
    32 8 Melden
    • smoking gun 12.01.2017 16:10
      Highlight @wiisi: Genau das wollen die etablierten Medien eben nicht: Dass du dich bei alternativen Medien Informationen holst. Die Mainstream-Medien haben die Deutungshoheit verloren, ja, das Internet ist schuld, und deswegen wurde diese Fake-News-Debatte überhaupt lanciert. "Glaubt nicht, was die Neuen schreiben. Wir sind die, welche die Wahrheit sagen". Das ist die Message, die man dir einbläuen will.

      Medienkompetenz ist gut für dich, aber nicht für die etablierten Pressehäuser. Die arbeiten nämlich vor allem mit Agenturmeldungen und diese Agenturen streuen selber mehr als genug Fake-News.
      24 21 Melden
    • Rumo 12.01.2017 16:52
      Highlight Besuch einmal die Homepages der "Alternativen Newsseiten" mit einem Script und Tracking Blocker, dir werden die Haare zu Berge stehen!
      13 3 Melden
    • smoking gun 12.01.2017 17:06
      Highlight @Rumo: Ich habe keine Haare auf dem Kopf und somit kann auch nichts "zu Berge stehen".

      Ich will hier keine Liste der "seriösen Alternativ-News-Seiten" posten, aber für die "Aufwachphase" empfehle ich doch sehr gerne telepolis.de und infosperber.ch
      12 4 Melden
    • The Destiny 12.01.2017 17:16
      Highlight @Rumo, dann lass das online lesen lieber gleich wenn du dir wegen domaine verbindungen und tracker sorgen machst.
      11 9 Melden
    • Petrarca 12.01.2017 17:47
      Highlight @Wiisi: "Nachrichtenagenturen sind in ihrer Sprache [...] leider manchmal auch schon nahe an Fake News."

      Fake News heisst: es ist falsch. Gelogen. Nicht wahr. Entspricht nicht den Tatsachen. Punkt.

      Politisch gefärbt heisst: Man hat bei der Interpretation/Analyse einer Sache oder eines Ereignisses eine politisch gefärbte Brille auf. Die WOZ interpretiert anders als die Weltwoche.

      Letzteres ist absolut normal. Wichtig ist, dass Leser die Kompetenz besitzen, das Gelesene auch entsprechend einordnen und kontextualisieren zu können. Offenbar fehlt aber vielen Menschen exakt diese Kompetenz.
      18 0 Melden
    • Echo der Zeit 12.01.2017 17:50
      Highlight Wo holen den telepolis.de und infosperber.ch ihre Infos her - bezüglich Korrespondenten-Netz?
      10 3 Melden
    • smoking gun 12.01.2017 18:04
      Highlight @Echo der Zeit: Ja die Namen der Autoren stehen da. Und nicht wie bei watson/SPON und co. oft nur dpa/Reuters/afp usw. Hier noch was Interessantes zum Thema "Qualitätsjournalismus":




      11 2 Melden
    • Crank 12.01.2017 21:43
      Highlight Wenn die etablierten Medien Fake News verbreiten, woher weiss ich dass die alternativen Medien die Wahrheit schreiben? Die können doch genauso ihre Stories erfinden. Alle Nachrichten sind doch irgendwie politisch gefärbt, gefiltert und geschönt und am Ende glaub ich halt am ehesten der Quelle die meine Erwartungen bestätigt. 😕
      2 0 Melden
  • PeterLustig 12.01.2017 15:06
    Highlight Super Artikel! Diese Situation ist wirklich verwirrend.
    12 10 Melden
  • kleiner_Schurke 12.01.2017 15:04
    Highlight Ein typisches Beispiel von Fake News:
    Der plötzliche Absturz der Boeing Aktie an der Börse nach einem Tweet von Trump über die Airforce One. Danach kam die Forderung Trump von Twitter zu sperren weil Firmen mit einem einzigen Tweet in Bedrängnis bringen können. Börsenkurse werden öffentlich publiziert und archiviert. Wer nachschaut finden keinen Absturz der Boeing Aktie an der Börse zur fraglichen Zeit, weder in New York, Tokio, London, Frankfurt und Zürich. Die Aktie legte sogar zu. Ergo eine reine Erfindung.
    43 19 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 15:36
      Highlight Hier hast du ein Bildli vom Kurssturz, wie er etgegen deiner Wahrnehmung unmittelbar nach Trumps Tweet tatsächlich stattgefunden hat. Also ist das keine Fakenews sondern Tatsache.

      https://kurier.at/wirtschaft/trump-tweet-liess-boeing-aktienkurs-einknicken/234.516.109

      Wer vom Tweet schon vorher wusste, konnte mit diesem Insiderwissen sogar in wenigen Minuten einige Millionen verdienen. Ich nehme an, das war Trump bewusst.
      26 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:47
      Highlight Und die Quelle für dieses schöne Bildli mit den Linien ist jetzt welche, LP?
      13 21 Melden
    • Sandro Lightwood 12.01.2017 16:25
      Highlight Kleiner_Schurke, du bist einfach der Geilste. Habe nun gerade ein paar Chartanalysen der Boeingaktien durchgeführt und hab den kurzzeitigen Kursabsturz inkl hohes Handelsvolumen (Verkauf) am 6. Dezember tatsächlich gefunden. Nun frage ich mich: Hast du das irgendwo gelesen, dass der Kurs überprüfbar sei und nicht abgefallen ist - und zitierst es dann, ohne es zu prüfen? Haha bist wohl voll auf einfach überprüfbare Fake-News reingefallen und verwendest diese, um beweisen zu wollen, dass der wahrhaftig geschehene Und leicht überprüfbare Kursabsturz Fake-News war.

      Momoll, well done.
      27 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 16:43
      Highlight DasAuge: Die Quellen sind genannt. Die Problematik liegt weniger an der Quelle als vielmehr am PISA-mässigen Leseverständnis, woran hierzulande offenbar ein Mangel herrscht.

      "Wer nachschaut finden keinen Absturz der Boeing Aktie an der Börse zur fraglichen Zeit, weder in New York, Tokio, London, Frankfurt und Zürich."

      Nun, ich habe nachgeschaut, und was ich fand, war ein Kurssturz. Mindestens wenn man es auf tagesaktueller Basis betrachtet und auf kurzfristige Spekulationen bezieht. Auf die Länge betrachtet war's aber natürlich nur ein Kursstürzchen.
      18 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 16:51
      Highlight Hier noch ein anderes Bildli des (freundlicherweise mit Leuchtstift markierten) Kurssturzes:

      https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2016/12/06/did-donald-trump-tank-boeings-stock-because-he-was-mad-about-a-news-article/

      (auch hier: alle Quellen werden genannt)
      16 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.01.2017 17:47
      Highlight Ein Kurssturz an dessen Ende der Kurs höher ist als vorher?
      2 12 Melden
    • Sandro Lightwood 12.01.2017 17:50
      Highlight 😂
      9 0 Melden
    • Sandro Lightwood 12.01.2017 17:58
      Highlight @Schurke: Ist doch eine Frage des Intervalls, den du definierst. Oder wann ist für dich ein Kurssturz ein Kurssturz? Wenn er 3 Wochen anhält? Oder erst wenn das Unternehmen auf 0 fällt? Oder nach einem Tag?

      Fakt ist: die Börse hat kurzfristig (!) auf den Tweet reagiert. Ob dies nun schlimm ist oder nicht, ist eine andere Frage, der Kurs hat sich schnell erholt (Anleger wohl gemerkt, dass der Tweet von Trump heisse Luft war, respektive relativ faktenlos daher kam). Du behautest oben aber, es gab KEINEN Kurssturz, und das ist nicht wahr.

      Halbwahrheiten sind nicht sehr viel besser.
      11 1 Melden
    • Sandro Lightwood 12.01.2017 18:00
      Highlight Insbesondere da du die Presse als Lügenpresse darstellen wolltest, was - in diesem Fall zumindest - nicht stimmt.

      Wenn es schon überprüfbar ist, bleib doch bei den Fakten.
      11 1 Melden
    • nick11 12.01.2017 18:14
      Highlight Ich wäre bei beiden Aussagen froh um Quellen...
      1 2 Melden
    • kleiner_Schurke 12.01.2017 18:21
      Highlight Folglich ein negativer Kurssturz....
      2 10 Melden
    • kleiner_Schurke 12.01.2017 19:45
      Highlight Betrachten wir doch mal den Verlauf der Aktienkurse von Boeing vs VW. Bei der Boeing Aktie sieht man ein langjähriges Ansteigen des Kurswertes von 132 auf 160$. Im Dezember 2016 stieg der Kurs markant. Anders bei VW wo man die Auswirkungen des Abgas Skandals an einem Sturz von 70 Fr. beobachten kann. Eine Schwankung von1 $ die vom ansteigenden Kurs längst überkompensiert wird, würde ich nicht als Kurssturz der Aktie bezeichnen. Man kann die Fallhöhe natürlich auf 1 Nano Fr. und den Zeitraum auf 1 Nano Sekunde setzten. Dann hat jede Aktien extreme Ausschläge.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 12.01.2017 19:48
      Highlight Und wir wissen ja was Leonhard Euler zu super genauen Rechnungen gesagt hat. In nicht zeigt sich mathematisches Unverständnis deutlicher als viel zu genauen Berechnungen.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.01.2017 00:17
      Highlight Gut, hast du es endlich begriffen, kleiner_Schurke. Hat lange gedauert. ;)
      0 0 Melden
    • Sophia 13.01.2017 00:28
      Highlight https://www.swissquote.ch/index/index_quote_d.html
      Ich finde auch dort keinen Kurssturz. Das ist der Verlauf an NY Börse vom 16. Nov. bis 23. Dezember 2016
      Selbst Fachzeitschriften berichteten von einem Kurssturz. Es kann sich aber höchstens um einen intraday-Gap gehandelt haben. Ein fake? Nein, so was ist ganz normal und kommt immer wieder mal vor. Bitte nichts übertreiben, oder soll ich sagen: Bitte keine fakes verfeken? Brrrr...
      2 0 Melden
    • SemperFi 13.01.2017 00:29
      Highlight @kleiner_Schurke: Sie machen sich Ihre Welt, wie Sie Ihnen gefällt. Zu erst kein Kurssturz, dann ist er ihnen nicht lange genug. Wie hätten Sie es denn gerne? In der Zeit des Hochfrequenzhandels sind Minuten Ewigkeiten.
      2 0 Melden
    • Sophia 13.01.2017 00:40
      Highlight Lieber Sandro, Ein Kurssturz muss schon wenigstens einen Tag lang oder länger anhalten, sonst ist es eben kein Kursturz, sondern ein Intraday-Gap.
      Trump oder nicht Trump, solche Gaps passieren auch ohne Trumps, manchmal auch nur durch Computerausfälle. Und die alte Börsenweisheit, nach der politische Börsen kurze Beine haben, hat sich exakt hier wieder als wahr erwiesen.
      Der Schurke liegt hier wirklich richtig.
      1 1 Melden
    • Sandro Lightwood 13.01.2017 09:12
      Highlight Sophia, du darfst den Faktor Zeit nicht ausser Acht lassen. Viele Onlineartikel dazu wurden zu dem Zeitpunkt verfasst, als die Aktie am absacken war. Man kann hier also höchstens von einer Überspitzung durch die Medien sprechen. Nicht aber von Fake-News.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 13.01.2017 09:55
      Highlight Natürlich sind das Fake News. Jeder weiss, dass man Aktienkurse langfristig betrachten soll und sicher nicht die Reaktionen an einem Tag. Der Informationsgehalt solcher Meldungen tendiert gegen 0. Ferner bedeutet eine Korrelation noch lange nicht, dass eine Ursache vorliegt. Der Trump Tweet mag zwar genau dann passiert sein, ob das aber tatsächlich einen Einfluss auf den Kursverlauf hatte ist nicht gesichert. Vielleicht hat einer Aktien verkauft, oder es könnte sich um ein technisches Problem gehandelt haben, das weiss keiner.
      0 2 Melden
    • kleiner_Schurke 13.01.2017 09:55
      Highlight Nichts desto Trotz wird uns das hier als Tatsache serviert. Weiter weiss ich auch nicht wer hinter den Tweets von Trump steckt. Ist er das tatsächlich selber oder lässt er das machen? Auch hier bin ich sehr skeptisch. Wie auch immer ist das dann die Basis für die Forderung Trump von Twitter sperren zu lassen. Eine Forderung die natürlich kaum je erfüllt werden wird. Aber auch das ist eine Meldung wert in der Hexenjagt gegen Trump und das verkauft sich doch so gut.
      0 0 Melden
    • Sophia 13.01.2017 10:21
      Highlight Lieber Sandro, das glaube ich eben nicht. Da müssten ja ziemlich viele Argenturen zum gleichen Zeitpunkt eine Meldung verfasst haben, und gleichzeitig stieg der Kurs wieder und niemand hat's gemerkt, nein, nein, so geht das nicht. Eher so: Tagi 7.5.10
      "Panikverkäufe an der New Yorker Börse haben den Dow-Jones-Index am Donnerstag um neun Prozent einbrechen lassen. Der Leitindex verlor am Nachmittag vorübergehend über 1000 Punkte im Vergleich zum Vortagesschluss und fiel unter 10'000 Punkte.

      Binnen Minuten erholte sich der Index wieder und schloss bei rund 10'510 Zählern (minus 3,3 Prozent)."
      0 0 Melden
    • Sophia 13.01.2017 10:24
      Highlight Lieber Sando, von fake news habe nirgenwo gesprochen! Bitte unterstelle mir nichts, was ich nicht geäussert habe. "Bitte keine fakes verfeken? Brrrr... " habe ich rein satyrisch gemeint, hätte man aber merken können!
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.01.2017 11:01
      Highlight Sophia: Statt den Fakten kann man natürlich auch die Sprache verdrehen.

      "Kụrs·sturz
      Substantiv [der]
      plötzliches starkes Sinken des Kurses von Aktien, Devisen."

      https://www.google.ch/#q=was+ist+ein+kurssturz

      "Intraday-Gap" tönt zwar klug, aber ändert nichts an der Tatsache, dass Trumps Tweet einen Kurssturz verursacht hat (vgl. Bildlis oben).

      (Ein "Gap" ist übrigens eine Lücke. Das heisst, der Handel setzt aus; "Intraday" ist ein Kunstwort, offenbar hilfreich um Wissenslücken zu verschleiern. Es wirkt immer kompetent, wenn man mit solchen Wörtern um sich wirft.)
      1 1 Melden
    • Sophia 13.01.2017 17:42
      Highlight Lieber patron, du verfällst ins Korinthenkacken und möchtest gerne grosse Wort spucken, die du gerade erst gerade gegoogelt hast. Mit dem Thema hat das alles gar nichts mehr zu tun. Die Bedeutungshoheit über Worte kannst du gerne behalten. Liebe Grüsse Sophia.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.01.2017 19:23
      Highlight Ich mag dich auch, Sophia. <3

      Hoffentlich bemerkst du wenigstens, dass meine Auslegung von "Kurssturz" sehr viel grosszügiger angelegt ist als deine pedantischen und engstirnigen Fake-Klugscheisser-Definitionen.

      Sogar "Korinthenkacken" fand ich im Wikipedia. Vielleicht machst du dich nächstes Mal erst mal schlau, bevor du dein eigenes Fehlverhalten anderen vorwirfst. Danke!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Korinthenkacker
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 13.01.2017 23:21
      Highlight Ich lieb euch alle!
      1 0 Melden
    • Sophia 14.01.2017 10:38
      Highlight Patron. An der Börse reden die ein Börsenenglisch. In einem Tageschart gibt es keine Gaps, weil der Compi die Linien durchzieht. Intraday siehst du bei jedem Chart der Börse, das ist die Zeit zwischen Börseneröffnung und -schluss. Echte Gaps gibt es nur zwischen Börsenschluss und der -eröffnung am nächsten Tag oder bei Compi-Ausfällen. Intradaygap ist halt auch nur Börsenenglisch. Mein Korinthenkacker war so gemeint, wie in Wikipedia definiert.
      Na, denn viel Spass beim Brainstorming, und beim shitstorm, dem Hurenkind und dem Schusterjungen, die wirst du uns ja jetzt sicher auch erklären.
      0 1 Melden
    • SemperFi 14.01.2017 11:33
      Highlight @Sophia: Für mich ist diese Diskussion inzwischen etwas Offtopic. Mich als politikinteressierten Börsenlaien interessiert eigentlich nur ob Präsident Trump mit seinen Tweets handelsrelevante Kursbewegungen auslösen kann oder nicht. Wie man dem Ding sagt ist für die meisten von uns nicht relevant. Meines Wissens kann man auch mit minimalsten Kursschwankungen Geld machen, wenn man dazu ausgerüstet ist, Stichwort Hochfrequenzhandel. Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge?
      2 0 Melden
  • Nicolas Steger 12.01.2017 15:04
    Highlight Fakenews kommen meiner Meinung nach davon, das Medien kaum mehr zur Rechenschafft gezogen werden, wenn sie Beiträge veröffentlichen, die nur auf Gerüchten beruhen. Ein grossen Problem dabei ist, dass diese nicht mehr als solche erkennbar gemacht werden. Gerüchte und Meinungen werden als Tatsachen verbreitet um irgend ein Bild in die Köpfe der Leser zu setzten.
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    • Daniel Caduff 12.01.2017 16:04
      Highlight Angenommen, ihre These, dass etablierte Medien vermehrt Beiträge veröffentlichen, die auf Gerüchten beruhen ist richtig: Wieso soll man darauf mit Fake-News reagieren?

      Wenn ich also das Gefühl habe, ich lese ein Gerücht, dann sage ich mir doch nicht "OK, dann lese ich nun etwas garantiert erlogenes zum Ausgleich".

      Meiner Ansicht geht es viel mehr um ein psychologisches Phänomen: Wir halten Aussagen, die unserer eigenen Meinung entsprechen für glaubwürdiger, als solche, die unserer Meinung widersprechen.

      Heute gibt es keine Schamgrenze mehr, das auszunutzen. Man lügt, weil es wirkt.
      18 2 Melden
    • Nicolas Steger 12.01.2017 18:22
      Highlight Da stimme ich Ihnen zu! Die eigene Meinung spielt eine grosse Rolle bei der glaubwürdigkeit. Daher sehe ich auch eine Pflicht der Medien, ihre Artikel so objektiv zu halten wie es geht, um solche Meinungsbestärkungen zu verhindern. Aus diesem Grund sehe ich wie gesagt ein Problem bei den "Gerüchtekücheartikel", da diese nur dazu führen, Feuer zu schüren wo gar keins ist.
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 19:09
      Highlight Ich meine, ihr vergesst einen Aspekt bei euren Überlegungen. Nämlich dass das, was ihr hier unter dem Begriff "Medien" zusammenfasst, nicht derart zusammen gefasst werden dürfte.

      Ist ein Film ein Medium? Ist ein Buch ein Medium? Ist Hollywood ein Teil der Medienindustrie?

      Insofern ist es müssig über Lügen zu diskutieren. Es sind keine Lügen.

      Es sind spannende und lustige Geschichten, die ein breites Publikum ansprechen. Nur Geschichten. Das hat in Hollywood Tradition.

      Ein Interview mit dem Fakenews-Produzenten, Yaman Abuibaid, 16-jährig:
      http://www.jetzt.de/facebook/fake-news-auf-facebook
      1 0 Melden
    • Sophia 13.01.2017 10:31
      Highlight Mit weitem Abstand werden Fakenews nicht durch die Medien sondern durch social-media und Präsidentschafts-Kanditen verbreitet. Eine Lügenpresse gibt es nicht, das sind fake-news!
      2 0 Melden
  • Dee Malee 12.01.2017 15:02
    Highlight Fake News haben uns doch schon den letzten Irak Krieg beschehrt, nichts Neues. ..
    37 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:12
      Highlight Und der Hauptproduzent von FakeNews wäre somit auch bekannt: CIA & Co.
      Das sind übrigens diejenigen die von Watson oft genug als Quelle für "Nachrichten" genutzt werden... Go figure...
      28 31 Melden
    • Frank8610 12.01.2017 18:28
      Highlight Warum beim Kommentar von dasauge Blitze regnen versteh ich nicht. Oder findet ihr irgend einen geheimdienst egal von welchem land, als quelle glaubwürdig?
      5 8 Melden
  • Lowend 12.01.2017 14:53
    Highlight Bei der Quellenkritik lernt man, dass es oft wichtiger ist, sich mit dem Absender, oder eben der Quelle einer Nachricht zu beschäftigen und erst dann auf den Inhalt einzugehen, wenn der Ursprung des Text geklärt ist.
    Daher sollte man besser von "Faked News", zu Deutsch Lügen sprechen, denn hinter den Lügen steht immer ein Absender, der mit seiner Lüge eine bestimmte Wirkung erzielen möchte und im Grunde geht es immer nur um die Frage, aus welchen Gründen es jemand nötig findet, Lügen zu verbreiten.
    Darum vielen Dank dass diese Gefahr für die Demokratie hier beleuchtet wird!
    27 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:55
      Highlight Lustig, gestern noch andere User als Lügenpressenschreier verleumdnet weil sie von "Lügen" sprechen: http://www.watson.ch/!772206032
      Und heute sprichst du höchstpersönlich selber von Lügender Presse.
      Grosses Kino.
      17 14 Melden
    • Lowend 12.01.2017 16:36
      Highlight
      Der Link ist tot und ausser der neuerlichen Diskreditierung hat ihr Geschreibsel rein gar keine Substanz.
      Wie könnt ihr eigentlich eure Kommentare immer so schön verlinken und dass hier sogar zu einem Kommentar der offensichtlich schon gelöscht wurde? Betreibt da jemand eine Datenbank, was Sie dann aber als einen hoch professionelle Schreiber entlarven würde!
      12 11 Melden
    • Lowend 12.01.2017 17:14
      Highlight Was müssen Sie für ein übler Mensch sein, der andere dauernd diskreditiert und wie hier als Schizophren titulieren muss? Widerlich!
      6 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 17:19
      Highlight Gute Frage, wenn ich mir ansehe wie sie hier Mitkommentatoren andauernd angreifen und diskreditieren dann immer noch ein weit besserer als sie ;)
      Wissen sie denn nicht was Projektion ist, wenn sie sich von so einer Aussage beleidigt fühlen? Oder trifft die Vermutung gar zu?
      16 8 Melden
    • Lowend 12.01.2017 17:22
      Highlight Ist es ihr Auftrag, dauernd mit beleidigenden Kommentaren vom eigentlichen Inhalt des Kommentars abzulenken und die Schreibenden derart zu nerven, bis sie das Forum eurer gleichgeschalteten Meinung überlassen, oder schreiben Sie solche Trollkommentare, die wie hier in rein gar keiner Weise auf meine Aussage eingehen, aus lauter Boshaftigkeit?
      9 10 Melden
    • Juliet Bravo 12.01.2017 17:29
      Highlight Gestern war ich dran. Ich sei paranoid.
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 17:37
      Highlight Ja Lowend ich gebs zu seit ich deine Beleidigungen nicht mehr so ernst nehme und merke wie leicht du selber auf 110 zu bringen ist, bekomme ich daran tatsächlich Spass.
      Aber es ging mir eigentlich tatsächlich darum den anderen Lesern aufzuzeigen wie du am einen Tag noch Leute angreifst und Beleidigst für Aussagen die du am nächsten Tag selber tätigst ;)
      Und jetzt Wusa und ab an die frische Luft lieber Lowend
      11 13 Melden
    • Echo der Zeit 12.01.2017 17:41
      Highlight Sagen sie mal Auge, wie lange schreiben sie schon so Eifrig Kommentare auf Watson?
      10 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 17:55
      Highlight EdZ: Weniger lange als sie. Aber lustig wie jetzt Lowends Kommentar-Freunde zur Verteidigung aufgefahren kommen, musste er euch zuerst bitten oder passiert das automatisch ;)
      9 8 Melden
    • Lowend 12.01.2017 17:59
      Highlight OK, es ist Boshaftigkeit, aber ihre Einsicht ist ja schon mal ein erster Schritt zur Besserung, was die Hoffnung am Leben lässt, dass sich die Qualität der Diskussionen hier auf Watson wieder hebt. Würde vermutlich viele freuen.
      7 9 Melden
    • Echo der Zeit 12.01.2017 18:45
      Highlight Ich verteidige gar niemanden. Hat mich einfach wunder genommen.
      8 3 Melden
  • wiisi 12.01.2017 14:51
    Highlight Das beste Gegenmittel wäre vielleicht, wenn es sich "seriöse" Medien wieder mehr leisten könnten, oder würden, vor Ort eigene, unabhängige Recherchen durchzuführen. So müssten die Leute sich auch weniger in den sozialen Medien "verirren". Oder mehr Interviews wären auch wünschenswert, mit verschiedenen Ansichten. Das sollte ja auch nicht viel Aufwand sein. Das gibt für mich immer ein authentisches, "wahres" Bild ab.
    Generell vermissen die Leute vielleicht Vergleiche oder Gegenüberstellungen und suchen diese dann halt in den sozialen Medien.
    21 5 Melden
    • phreko 12.01.2017 15:06
      Highlight Was, wenn dann den Interviewten such nicht geglaubt wird?
      6 4 Melden
    • Petrarca 12.01.2017 15:20
      Highlight Gibt es doch noch immer. U.a. am Kiosk. In gaaaanz grosser Auswahl. Kostet aber Geld ;)
      11 4 Melden
    • peter.achten@usa.net 12.01.2017 15:40
      Highlight "Seriöse"Medien - auch Watson - müssten nicht nur mehr recherchieren, sondern auch weniger über Gerüchte spekulieren und kommentieren. Beispiele dieses Gerüchte-Journalismus sind leider auch auf Watson nachzulesen.
      19 2 Melden
    • Firefly 12.01.2017 16:11
      Highlight "Das sollte ja auch nicht viel Aufwand sein" Das ist eben gerade viel Aufwand und nicht gratis zu bekommen.

      Etablierte Medien wie zum beispiel die NZZ, die noch ein eigenes Korrespondenten-Netz unterhällt, verkleinert dieses von Jahr zu Jahr, weil das Geld fehlt, weil den Leuten die unabhängigen Meinungen offenbar nichts wert sind und sie sich lieber gratis auf sozialen Medien informieren.
      12 2 Melden
    • wiisi 12.01.2017 16:20
      Highlight für unabhängige Medien bezahle ich sehr gerne.
      6 2 Melden
    • Echo der Zeit 12.01.2017 17:46
      Highlight @Firefly - ist ein Grosses Problem die Etablierten Medien können sich kaum noch eigene Korrespondenten Leisten. Die Leute Lesen alles Online und dann muss es auch noch Gratis sein - und natürlich Qualität haben - darum haben auch einige angefangen für Online Artikel Geld zu verlangen.
      6 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 14:50
    Highlight Es gibt noch Fake Fakenews.
    16 3 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 14:43
    Highlight "Dieses Business-Modell haben etwa Teenager aus Mazedonien für sich entdeckt."

    Nicht nur Teenager aus Mazedonien, sondern in der ganzen Welt, haben Jugendliche Spass daran gefunden, lustige Geschichten zu erzählen und damit Geld zu verdienen. Das ist doch gut so!?

    http://www.blickamabend.ch/news/aus-dem-schulzimmer-zum-fake-news-imperium-diese-2-teenager-verdienen-geld-mit-luegen-id5443620.html

    Wir lehren die Kids Medienkompetenz. Jetzt sollen wir uns darüber wundern, wie sie damit umgehen? Ich finde, wir sollten uns freuen, dass die Kids ihre eigene, farbige und lebendige Sprache finden.
    8 11 Melden
  • kleiner_Schurke 12.01.2017 14:40
    Highlight Dieser Artikel ist doch nur Fake....
    15 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 14:28
    Highlight Ausgerechnet der Spiegel will uns die "Wahrheit" über Fake-News erklären. Lächerlicher geht nicht. Okay, vielleicht wenn es von der Bild statt vom Schmiergel käme...
    34 30 Melden
    • phreko 12.01.2017 15:07
      Highlight Der nächste Lügenpresse-Mainstream-Medien-Typ, gäääähn....
      14 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:48
      Highlight @phreko: Anstatt mit Argumenten auf meine Aussage einzugehen nur Worte unterschieben.
      Ja da kann man wirklich nur gääähn dazu sagen...
      13 12 Melden
    • Raphfa 12.01.2017 16:19
      Highlight Warum nicht die Bild Zeitung lesen? Die soll laut Dr. Andreas von Bülow (ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie / SPD) mit sieben Millionen Dollar vom CIA gegründet worden sein.

      Direkt aus der Quelle der Fake-News-Manufaktur zu schöpfen, ist doch toll.

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