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Die Wahrheit über Fake News

Fake News, überall! Die Hysterie darüber, wie Falschmeldungen unsere Demokratie bedrohen, erreicht einen neuen Höhepunkt. Worüber reden wir hier eigentlich?

Fabian Reinbold



epa05711345 US President-elect Donald Trump calls on reporters during a press conference in the lobby of Trump Tower in New York, New York, USA, 11 January 2017. Trump, who is set to take the Oath of Office on 20 January 2017, gave his first press conference in nearly 6 months.  EPA/JUSTIN LANE

Mit dem Finger auf die Medien: Trump. Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Spiegel Online

Er hat ein neues Lieblingswort. Donald Trump, dem man eine Neigung zu Wortwiederholungen nicht absprechen kann, lässt keinen Zweifel daran, was er von Berichten über seine angeblichen Verbindungen nach Russland hält. Für ihn sind es: Fake News.

Fünf von sieben Trump-Tweets zur Sache waren am Mittwoch mit dem entsprechenden Schlagwort versehen (einer gar mit Hitler-Vergleich). Und, vielleicht damit keine Zweifel aufkommen, war auch seine denkwürdige Pressekonferenz durchzogen vom eben jenem Begriff. Dem CNN-Reporter Jim Acosta verwehrte Trump gar das Recht, eine Frage zu stellen. Seine Begründung: Dessen Sender sei schrecklich. »Ihr seid Fake News."

Fake News – aus dem Modewort zur Beschreibung eines neuen Phänomens ist ein Kampfbegriff geworden. Er steht mittlerweile im Zentrum vieler Auseinandersetzungen um den Bald-Präsidenten Trump.

Die Wortschöpfung wurde im Sommer 2016 populär. Erst beschrieb Fake News das Phänomen, dass Lügengeschichten auf Facebook Millionen Menschen erreichten. Dann galten Fake News als ein Grund für den Wahlsieg Trumps. Und nun, ein paar Wochen später, ist Fake News ein politisches Schimpfwort, das in allerlei Auseinandersetzungen hin- und hergeschleudert wird, so dass es kaum noch zu greifen ist: zwischen Trump und Medien, zwischen Linken und Rechten.

Doch worüber reden wir hier eigentlich?

Für den gebeutelten Begriff wird mittlerweile schon der Gnadenschuss gefordert. Die «Washington Post», genauer: ihre Medienkolumnistin Margaret Sullivan, schlägt die Beerdigung des Begriffs vor, weil dieser keinerlei Bedeutung mehr habe.

Veranschaulichen lässt sich das am Beispiel Trump. Für die einen ist Trump der «Chefredakteur der Fake-News-Bewegung», der täglich mit Kurzbotschaften aus seiner ganz eigenen Realität den Medien seinen Takt vorgibt. Für Trump und die Seinen sind Fake News dagegen unliebsame Berichte über ihn.

Fake News ist für manche die unbelastete Variante von «Lügenpresse» und ein bequemes Schlagwort für alles Neue, was einem nicht in den Kram passt. Auch in Deutschland findet das Nachahmer bei jenen, die die von ihnen sogenannten Mainstream-Medien ins Visier genommen haben.

Trumps Regierungsmannschaft

Soll man also einfach wieder von Lügen statt von Fake News sprechen? Sich damit beruhigen, dass es Propaganda und Verschwörungstheorien schon immer gegeben hat? Dann würde man übersehen, dass eben doch etwas Neues passiert, was Fake News zu einem mächtigen und gefährlichen Phänomen werden lässt: die Dynamik der sozialen Medien.

Es lohnt sich also doch eine genauere Definition von Fake News.

Wir reden von Fake News, wenn Falschinformationen absichtlich produziert und gestreut werden – und dabei so komponiert werden, dass sie die Logiken der sozialen Medien ausnutzen.

Fake News sollen sich viral verbreiten und deshalb bedienen sie meistens Reflexe wie Empörung und behandeln Reizthemen: Flüchtlinge, Kinder und Missbrauch, Krieg und Frieden. Eine neue Entwicklung ist, dass Einzelne flächendeckend Fehlinformation streuen können, wenn sie verstehen, wie Facebook funktioniert.

Es gibt gut getarnte Fake News und plumpe. Wie leicht sie als Falschinformation zu enttarnen ist, spielt für ihre Verbreitung nur eine Nebenrolle.

Auch, oder: gerade, absurde Lügengeschichten können im Netz Millionen erreichen, etwa wenn sie im Umfeld tatsächlicher Leaks ersponnen werden (Stichwort Pizzagate). Jene, die sie teilen, sagen häufig Sätze wie: Ist mir egal, ob es stimmt, es könnte doch so sein. Selbst absurde Fake News sind also in diesem Sinne glaubwürdig – weil sie in ein bestimmtes Welt- und Selbstbild passen, das Nutzer in den sozialen Medien von sich zeichnen wollen.

Fake News werden aus finanziellen und aus politischen Interessen verbreitet

Fake News eignen sich zu Propagandazwecken, weil sie gefühlte Wahrheiten bestimmter Zielgruppen bedienen können – ohne dass sich der Urheber zu erkennen geben muss. Egal ob als Facebook-Posting eines vermeintlichen Nutzers oder als Link auf Portale ohne Impressum – ideal für jene, die allgemeine Verunsicherung schaffen wollen. Ein gutes Geschäft sind Fake News, weil Klicks im Netz Werbeeinnahmen bedeuten – und Facebook Beiträge, die viel geteilt werden, mit noch mehr Reichweite belohnt. Dieses Business-Modell haben etwa Teenager aus Mazedonien für sich entdeckt und dafür eigene Portale voller Pro-Trump-Fake-News gegründet.

Fake News kann man nicht verbieten

Die Behebung des Problems per Gesetz, wie es sich jetzt Politiker erträumen, wird nicht funktionieren: Es gibt einen Markt für die vermeintlichen Wahrheiten. Fake News sind mindestens genauso sehr Symptom wie Ursache für Vertrauensverlust in das Establishment. Doch Druck auf Firmen wie Facebook und Google kann helfen, extreme Formen von Desinformation einzudämmen. Facebook, das in der Endphase des US-Wahlkampfs zur Lügenschleuder wurde, kann den Geschäftsanreiz für Fake News trockenlegen, indem es Schmutzseiten von seinem Werbesystem ausschliesst und den gröbsten Quatsch nicht auch noch per Algorithmus hervorhebt.

Nicht alles, was falsch ist, ist Fake News

Was ist extreme Zuspitzung, Verzerrung und was ist schon eine Falschmeldung? Diese Frage lässt sich etwa bei Meldungen des neurechten Portals «Breitbart News» oft nicht eindeutig beantworten. Medien aller Gattungen machen zudem Fehler in der Berichterstattung. Und: Manche Autoren viraler Horrormeldungen über Hillary Clinton ziehen sich auf den Standpunkt zurück, sie würden doch nur Satire produzieren. Niemand kann also eine objektive Grenze um Fake News ziehen. Umso wichtiger ist es, althergebrachte Phänomene wie Klatschzeitschriften (Ehekrise bei Merkel!), Verschwörungstheorien (die Rothschilds!), urbane Legenden (Sperma auf der Pizza!) nicht in den »Fake News»-Topf zu werfen – sie beziehen ihre Wirkungsmacht nicht aus der neuen Dynamik der sozialen Netzwerke.

Müssen wir also den Begriff «Fake News» nach der neuesten Umdeutung aus dem Lager Trump beerdigen? Nein, man sollte nur wissen, worüber man spricht: Über bewusste Falschmeldungen, die sich viral verbreiten und eigens zu diesem Zwecke produziert wurden. Dann ist «Fake News» eine Beschreibung für ein neues und relevantes Problem und nicht einfach ein weiteres politisches Schimpfwort.

Diese Bilder haben uns 2016 schockiert und verblüfft – und alle waren sie gefälscht

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • iggy pop 13.01.2017 05:00
    Highlight Highlight _
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  • N. Y. P. D. 12.01.2017 17:07
    Highlight Highlight Habe zwei amerikanischen Kravattenträgern am Flughafen Zürich lauschen können. Sie fühlten sich vermutlich unbeobachtet. Sie sprachen sehr leise. Der eine sagte, dass der Adler in einigen Tagen vor die Weltpresse treten werde. Offiziell werde man eine Krankheit anführen. Und dass das Material sich nicht ewig unter dem Deckel halten lasse..
    Ich hielt den Atem an und blieb dann ruhig bis die Luft rein war..

    • Zwerg Zwack 12.01.2017 17:44
      Highlight Highlight Sofort dem Blick melden!
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 17:53
      Highlight Highlight Solange du mir nicht verrätst, welche Farben die Kravatten hatten, kann ich mir beim besten Willen keinen Reim drauf machen. Es ist auf alle Fälle seltsam. Sehr seltsam.

      Vergiss nicht, deine Beobachtungen den für Seltsamkeiten zuständigen Behörden, BuzzFeed, watson und Facebook zu melden!

      Die biometrischen Daten der Kravatten wären auch noch wichtig, weil damit liessen sich die Penisgrössen der Kravattenträger mit Trump korrellieren. Die Zusammenhänge wären dann ein für alle mal hieb- und stichfeste bewiesen.
    • N. Y. P. D. 12.01.2017 20:26
      Highlight Highlight @Lorent
      Ich kann Dir beim besten Willen nicht sagen, welche Farben die Kravatten hatten, da ein anderes Detail mich zu sehr ablenkte. Der eine hatte tatsächlich eine riesengrosse Federboah auf dem Kopf. Da achtet man sich natürlich nicht mehr gross auf die Kravattenfarben.

      Woher Du die Penisgrösse von Trump kennst, wirst Du wohl niemandem verraten. Ich kann Dir leider auch nicht die Penisgrössen der Agenten sagen. Falls Du es aber unbedingt wissen willst, fahr zum Flughafen und halte Ausschau nach einer Boah. Kannst dann gleich selber fragen..
  • Amadeus 12.01.2017 17:04
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem auch in einem schleichenden Wandel. Wenn alle nur noch Fake-News schreien erodiert das Grundvertrauen in die gesellschaftlichen Instiutionen (Medien, Politik, Mitmenschen). Alles wird beliebig. Ich finde dieses mögliche Szenario erschreckend.
    • Lowend 12.01.2017 18:28
      Highlight Highlight Die Frage die man dazu stellen muss heisst: Wem nütz es und dann landet man schnell bei denen, die wie Sie es schön schreiben "das Grundvertrauen in die gesellschaftlichen Instiutionen (Medien, Politik, Mitmenschen)" zerstören, um daraus politisches Kapital zu schlagen.
  • Picker 12.01.2017 16:50
    Highlight Highlight Ein Problem, dass auch damit zusammenhängt ist, dass viele sich die News via Facebook oder anderen outlets quasi "Massschneidern" lassen und so nur noch auf die eine oder andere Art eingefärbte Berichte lesen.

    Beispiel: Ein konservativer Ami liest so nur noch Artikel aus der Breitbart-Ecke oder einer vom anderen Rand nur noch die WoZ.

    Man sollte, wenn man sich für etwas interessiert, immer über den Tellerrand schauen und versuchen, sich ein Gesamtbild zu verschaffen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 17:13
      Highlight Highlight Vielleicht gleich versuchen, vom Teller runter zu springen. Denn wer wird schon gerne aufgegabelt und in irgendeinen hungrigen Rachen geschoben? Auf einem Teller lebt sich gefährlich.
  • Randy Orton 12.01.2017 16:38
    Highlight Highlight Man kann Trump auch ohne den Modebegriff Fake-News als das bezeichnen was er ist: ein notorischer Lügner. Das Wort kann er nicht für sich umdeuten und es ist allen klar was es meint.
  • wiisi 12.01.2017 15:20
    Highlight Highlight Nachrichtenagenturen sind in ihrer Sprache, wenn es um geopolitische Dinge geht, leider manchmal auch schon nahe an Fake News. Manchmal beinahe bisschen Propaganda würd ich meinen. Jedenfalls haben mich viele Artikel in letzter Zeit bewogen, mich nach alternativen Medien umzuschauen, von denen es ja zum Glück auch immer mehr gibt, auch welche, die mich breiter informieren. Oder eben, ich mir auch die andere Seite betrachten kann um mir ein ausgewogeneres Bild von etwas zu machen.
    • smoking gun 12.01.2017 16:10
      Highlight Highlight @wiisi: Genau das wollen die etablierten Medien eben nicht: Dass du dich bei alternativen Medien Informationen holst. Die Mainstream-Medien haben die Deutungshoheit verloren, ja, das Internet ist schuld, und deswegen wurde diese Fake-News-Debatte überhaupt lanciert. "Glaubt nicht, was die Neuen schreiben. Wir sind die, welche die Wahrheit sagen". Das ist die Message, die man dir einbläuen will.

      Medienkompetenz ist gut für dich, aber nicht für die etablierten Pressehäuser. Die arbeiten nämlich vor allem mit Agenturmeldungen und diese Agenturen streuen selber mehr als genug Fake-News.
    • Rumo 12.01.2017 16:52
      Highlight Highlight Besuch einmal die Homepages der "Alternativen Newsseiten" mit einem Script und Tracking Blocker, dir werden die Haare zu Berge stehen!
    • smoking gun 12.01.2017 17:06
      Highlight Highlight @Rumo: Ich habe keine Haare auf dem Kopf und somit kann auch nichts "zu Berge stehen".

      Ich will hier keine Liste der "seriösen Alternativ-News-Seiten" posten, aber für die "Aufwachphase" empfehle ich doch sehr gerne telepolis.de und infosperber.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeterLustig 12.01.2017 15:06
    Highlight Highlight Super Artikel! Diese Situation ist wirklich verwirrend.
  • Nicolas Steger 12.01.2017 15:04
    Highlight Highlight Fakenews kommen meiner Meinung nach davon, das Medien kaum mehr zur Rechenschafft gezogen werden, wenn sie Beiträge veröffentlichen, die nur auf Gerüchten beruhen. Ein grossen Problem dabei ist, dass diese nicht mehr als solche erkennbar gemacht werden. Gerüchte und Meinungen werden als Tatsachen verbreitet um irgend ein Bild in die Köpfe der Leser zu setzten.
    • Daniel Caduff 12.01.2017 16:04
      Highlight Highlight Angenommen, ihre These, dass etablierte Medien vermehrt Beiträge veröffentlichen, die auf Gerüchten beruhen ist richtig: Wieso soll man darauf mit Fake-News reagieren?

      Wenn ich also das Gefühl habe, ich lese ein Gerücht, dann sage ich mir doch nicht "OK, dann lese ich nun etwas garantiert erlogenes zum Ausgleich".

      Meiner Ansicht geht es viel mehr um ein psychologisches Phänomen: Wir halten Aussagen, die unserer eigenen Meinung entsprechen für glaubwürdiger, als solche, die unserer Meinung widersprechen.

      Heute gibt es keine Schamgrenze mehr, das auszunutzen. Man lügt, weil es wirkt.
    • Nicolas Steger 12.01.2017 18:22
      Highlight Highlight Da stimme ich Ihnen zu! Die eigene Meinung spielt eine grosse Rolle bei der glaubwürdigkeit. Daher sehe ich auch eine Pflicht der Medien, ihre Artikel so objektiv zu halten wie es geht, um solche Meinungsbestärkungen zu verhindern. Aus diesem Grund sehe ich wie gesagt ein Problem bei den "Gerüchtekücheartikel", da diese nur dazu führen, Feuer zu schüren wo gar keins ist.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 19:09
      Highlight Highlight Ich meine, ihr vergesst einen Aspekt bei euren Überlegungen. Nämlich dass das, was ihr hier unter dem Begriff "Medien" zusammenfasst, nicht derart zusammen gefasst werden dürfte.

      Ist ein Film ein Medium? Ist ein Buch ein Medium? Ist Hollywood ein Teil der Medienindustrie?

      Insofern ist es müssig über Lügen zu diskutieren. Es sind keine Lügen.

      Es sind spannende und lustige Geschichten, die ein breites Publikum ansprechen. Nur Geschichten. Das hat in Hollywood Tradition.

      Ein Interview mit dem Fakenews-Produzenten, Yaman Abuibaid, 16-jährig:
      http://www.jetzt.de/facebook/fake-news-auf-facebook
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dee Malee 12.01.2017 15:02
    Highlight Highlight Fake News haben uns doch schon den letzten Irak Krieg beschehrt, nichts Neues. ..
    • Frank8610 12.01.2017 18:28
      Highlight Highlight Warum beim Kommentar von dasauge Blitze regnen versteh ich nicht. Oder findet ihr irgend einen geheimdienst egal von welchem land, als quelle glaubwürdig?
  • Lowend 12.01.2017 14:53
    Highlight Highlight Bei der Quellenkritik lernt man, dass es oft wichtiger ist, sich mit dem Absender, oder eben der Quelle einer Nachricht zu beschäftigen und erst dann auf den Inhalt einzugehen, wenn der Ursprung des Text geklärt ist.
    Daher sollte man besser von "Faked News", zu Deutsch Lügen sprechen, denn hinter den Lügen steht immer ein Absender, der mit seiner Lüge eine bestimmte Wirkung erzielen möchte und im Grunde geht es immer nur um die Frage, aus welchen Gründen es jemand nötig findet, Lügen zu verbreiten.
    Darum vielen Dank dass diese Gefahr für die Demokratie hier beleuchtet wird!
    • Lowend 12.01.2017 16:36
      Highlight Highlight
      Der Link ist tot und ausser der neuerlichen Diskreditierung hat ihr Geschreibsel rein gar keine Substanz.
      Wie könnt ihr eigentlich eure Kommentare immer so schön verlinken und dass hier sogar zu einem Kommentar der offensichtlich schon gelöscht wurde? Betreibt da jemand eine Datenbank, was Sie dann aber als einen hoch professionelle Schreiber entlarven würde!
    • Lowend 12.01.2017 17:14
      Highlight Highlight Was müssen Sie für ein übler Mensch sein, der andere dauernd diskreditiert und wie hier als Schizophren titulieren muss? Widerlich!
    • Lowend 12.01.2017 17:22
      Highlight Highlight Ist es ihr Auftrag, dauernd mit beleidigenden Kommentaren vom eigentlichen Inhalt des Kommentars abzulenken und die Schreibenden derart zu nerven, bis sie das Forum eurer gleichgeschalteten Meinung überlassen, oder schreiben Sie solche Trollkommentare, die wie hier in rein gar keiner Weise auf meine Aussage eingehen, aus lauter Boshaftigkeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wiisi 12.01.2017 14:51
    Highlight Highlight Das beste Gegenmittel wäre vielleicht, wenn es sich "seriöse" Medien wieder mehr leisten könnten, oder würden, vor Ort eigene, unabhängige Recherchen durchzuführen. So müssten die Leute sich auch weniger in den sozialen Medien "verirren". Oder mehr Interviews wären auch wünschenswert, mit verschiedenen Ansichten. Das sollte ja auch nicht viel Aufwand sein. Das gibt für mich immer ein authentisches, "wahres" Bild ab.
    Generell vermissen die Leute vielleicht Vergleiche oder Gegenüberstellungen und suchen diese dann halt in den sozialen Medien.
    • phreko 12.01.2017 15:06
      Highlight Highlight Was, wenn dann den Interviewten such nicht geglaubt wird?
    • peter.achten@usa.net 12.01.2017 15:40
      Highlight Highlight "Seriöse"Medien - auch Watson - müssten nicht nur mehr recherchieren, sondern auch weniger über Gerüchte spekulieren und kommentieren. Beispiele dieses Gerüchte-Journalismus sind leider auch auf Watson nachzulesen.
    • Firefly 12.01.2017 16:11
      Highlight Highlight "Das sollte ja auch nicht viel Aufwand sein" Das ist eben gerade viel Aufwand und nicht gratis zu bekommen.

      Etablierte Medien wie zum beispiel die NZZ, die noch ein eigenes Korrespondenten-Netz unterhällt, verkleinert dieses von Jahr zu Jahr, weil das Geld fehlt, weil den Leuten die unabhängigen Meinungen offenbar nichts wert sind und sie sich lieber gratis auf sozialen Medien informieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 14:43
    Highlight Highlight "Dieses Business-Modell haben etwa Teenager aus Mazedonien für sich entdeckt."

    Nicht nur Teenager aus Mazedonien, sondern in der ganzen Welt, haben Jugendliche Spass daran gefunden, lustige Geschichten zu erzählen und damit Geld zu verdienen. Das ist doch gut so!?

    http://www.blickamabend.ch/news/aus-dem-schulzimmer-zum-fake-news-imperium-diese-2-teenager-verdienen-geld-mit-luegen-id5443620.html

    Wir lehren die Kids Medienkompetenz. Jetzt sollen wir uns darüber wundern, wie sie damit umgehen? Ich finde, wir sollten uns freuen, dass die Kids ihre eigene, farbige und lebendige Sprache finden.

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