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Demonstrators holding flags with pictures of imprisoned Kurdish rebel leader Abdullah Ocalan, are surrounded by riot police during a protest against latest security operations in Diyarbakir, Turkey, September 6, 2015. Two policeman were killed and three others injured in predominantly Kurdish eastern Turkey's largest city when Kurdish militants clashed with security forces early on Sunday, government sources said. Gunfire and explosions echoed across the centre of Diyarbakir on Sunday morning after fighters from the outlawed Kurdistan Workers' Party (PKK) fired a rocket-propelled grenade at police trying to fill in ditches dug by the PKK in the Sur district of the city. Security forces responded with an air-supported operation against the militants and the governor's office imposed a curfew in the area, ordering all residents to remain indoors. REUTERS/Sertac Kayar

6. September 2015: Demonstrationen in der kurdischen Stadt Diyarbakir.
Bild: SERTAC KAYAR/REUTERS

Türkische Polizei nimmt dutzende kurdische Journalisten fest

Anti-Terror-Einheiten sind in die Redaktionen von Dicle und Azidiye Welat eingedrungen und haben 32 Redaktoren verhaftet. Mehrere Zeitungen sind im Visier der Justiz, weil sie «terroristische Propaganda» für die PKK gemacht haben sollen.

29.09.15, 01:56 29.09.15, 03:57


Die türkische Polizei hat am Montag nach Agenturberichten über 30 Journalisten und Mitarbeiter von kurdischsprachigen Medien festgenommen. Anti-Terror-Einheiten seien in die Redaktionen der Presseagentur Dicle und der Zeitung Azidiye Welat in Diyarbakir eingedrungen.

Unbestätigten Informationen auf Twitter zufolge sollen alle Journalisten bereits wieder frei sein.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Dogan am Abend. Einer im Internet verbreiteten Erklärung von Dicle zufolge wurden 32 Journalisten und Mitarbeiter in Polizeigewahrsam genommen. Ende Juli war in der Türkei der Kurdenkonflikt eskaliert. Die türkische Regierung und die PKK werfen sich gegenseitig vor, die bis dahin geltende Waffenruhe gebrochen zu haben.

In den vergangenen Wochen verübte die PKK in der Türkei zahlreiche Anschläge. Die türkischen Sicherheitskräfte gehen im Inland und im benachbarten Irak entschlossen gegen die Rebellen vor. In dem Konflikt geraten auch zunehmend die Medien unter Druck. Mehrere Zeitungen sind bereits im Visier der Justiz, weil sie «terroristische Propaganda» für die PKK gemacht haben sollen. (dwi/sda/afp)

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