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This frame grab of a video from the news station Noticias Ciudad del Carmen shows a fire burning at an oil platform in the Gulf of Mexico along the Mexican coast before sunrise on Wednesday, April 1, 2015. The fire broke out overnight at the Abkatun Permanente platform, located in the Campeche Sound, near the coast of the Mexican states of Campeche and Tabasco. (AP Photo/Noticias Ciudad del Carmen via APTN)

Eine riesige Flamme schoss in den Himmel. Mittlerweile soll das Feuer unter Kontrolle sein Bild: AP/Noticias Ciudad del Carmen

Explosion auf Ölplattform: Zahl der Verletzten steigt 

02.04.15, 05:46 02.04.15, 11:35


Die Zahl der Verletzten bei einer Explosion auf der Ölplattform «Abkatun Permanente» im Golf von Mexiko ist auf 45 gestiegen. Mindestens vier Menschen kamen nach Behördenangaben bei dem Unfall vor der Südostküste Mexikos ums Leben.

Zwei Verletzte seien im kritischen Zustand, teilte der mexikanische Betreiberkonzern Pemex mit. Beide sollten in ein Spital in Mexiko-Stadt verlegt werden. Die anderen Verletzten würden in der näher gelegenen Stadt Ciudad del Carmen behandelt. Überlebende berichteten, dass manche Arbeiter aus Angst vor den Flammen ins Meer sprangen.

Schiffe, bei den Löscharbeiten.

Nach Angaben des Staatskonzerns Pemex floss bei dem Unglück kein Rohöl ins Meer. Spezialschiffe seien dabei, ausgelaufene Kohlenwasserstoffe aufzufangen, sagte Pemex-Chef Emilio Lozoya. Das Feuer sei am Mittwochabend (Ortszeit) gelöscht worden, schrieb die Firma auf ihrem Twitter-Account und dementierte Medienberichte, wonach die Flammen die Bohrinsel zum Einsturz gebracht hätten.

Brand nach 15 Stunden gelöscht

Bis zu zehn Schiffe waren stundenlang im Einsatz, um das Feuer auf der «Abkatun» unter Kontrolle zu bringen. Laut der Firma mussten nach dem Ausbruch des Brandes am Mittwochmorgen 301 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Der Brand wurde etwa 15 Stunden nach Ausbruch gelöscht.

Die Ursachen des Unglücks in der Bucht von Campeche im Süden des Golfs von Mexiko waren zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer bei den Pump- und Entwässerungsanlagen der Plattform ausgebrochen. Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto ordnete eine Untersuchung des Unglücks an.

Unglücksserie

Der staatliche Ölkonzern Pemex hatte in der Vergangenheit mit einer Reihe von Unglücken zu kämpfen. Im Januar 2013 starben bei einer durch ausströmendes Gas verursachten Explosion im Pemex-Hauptquartier in Mexiko-Stadt 37 Menschen.

Im September 2012 wurden 30 Menschen bei einer Explosion in einer Gasanlage im Nordosten des Landes getötet. Im Jahr 2007 kollidierten zwei Pemex-Plattformen im Golf von Mexiko. Dabei starben 21 Arbeiter, ausserdem traten grosse Ölmengen aus.

Greenpeace gegen Ölförderung auf See

Die Umweltorganisation Greenpeace forderte ein Ende der Ölförderung auf See. Die Explosion zeige erneut, wie gefährlich solche Arbeiten seien. «Fünf Jahre nach dem schweren Unfall der »Deepwater Horizon« muss man leider feststellen, dass Unfälle nicht auszuschliessen sind und jederzeit passieren können», schrieb Greenpeace.

Elf Arbeiter waren 2010 bei einer Explosion auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko gestorben. Das Unglück löste die bislang schwerste Ölpest in der Geschichte der USA aus. (whr/sda/dpa)

Ursache der Explosion unklar

Zwei der Opfer sind nach Pemex-Angaben in kritischem Zustand. Beide sollten in ein Spital in Mexiko-Stadt verlegt werden. Die anderen Verletzten würden in Spitälern der Stadt Ciudad del Carmen im benachbarten Bundesstaat Campeche behandelt werden.

Die Ursachen des Unglücks in der Bucht von Campeche im Süden des Golfs von Mexiko waren zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer bei den Pump- und Entwässerungsanlagen der Plattform ausgebrochen.

Verwackelte Bilder des Feuers. youtube

Die Umweltorganisation Greenpeace forderte ein Ende der Ölförderung auf See. Die Explosion zeige erneut, wie gefährlich diese Art Arbeiten seien. «Fünf Jahre nach dem schweren Unfall der »Deepwater Horizon« muss man leider feststellen, dass Unfälle nicht auszuschliessen sind und jederzeit passieren können», schrieb Greenpeace.

Elf Arbeiter waren 2010 bei einer Explosion auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko gestorben. Das Unglück löste die bis dahin schwerste Ölpest in der Geschichte der USA aus. (feb/sda/dpa)

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