International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seit Januar starben in Cancun bei Gewaltverbrechen über 100 Menschen.  Bild: EPA/EFE

14 Tote in 36 Stunden – Welle der Gewalt erschüttert «Spring-Break»-Partystadt Cancún

Gangs liefern sich im mexikanischen Ferienparadies einen blutigen Kampf. Der Drogenkrieg bedroht nun den Tourismus. 

12.04.18, 10:23 12.04.18, 10:56


Über 100'000 Touristen feiern derzeit in Cancún an der mexikanischen Karibikküste feucht-fröhliche «Spring-Break»-Partys. Darunter sind auch zahlreiche Schweizer: So fliegt Edelweiss Air mehrmals pro Woche direkt von Zürich nach Cancún. 

Doch nur einen Schritt von der Partymeile entfernt findet ein regelrechtes Blutbad statt. Vergangen Woche starben bei Kämpfen unter Drogengangs 14 Menschen innerhalb von nur 36 Stunden.

Der Drogenkrieg eskaliert immer mehr: Seit Anfang Jahr sind laut Daily Star im Ferienparadies bereits über 100 Leute getötet worden. Bislang befinden sich unter den Opfern keine Touristen. 

Party-Touristen feiern Spring-Break in Cancun.

Party-Touristen feiern Spring-Break in Cancun.

Die Welle der Gewalt bedroht den Tourismus. 2017 sind bei Schiessereien in Nachtklubs in Playa del Carmen und im Stadtzentrum in Cancún mehrere Personen erschossen und verletzt worden. 

«Bei Reisen nach Mexiko ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken», schreibt das Aussendepartement EDA in seinen Reisehinweisen

(amü)

Wenn die Stadt zum Friedhof wird

Video: srf/SDA SRF

El Chapo: Vom Drogenhändler zum depressiven Häftling

Das könnte dich auch interessieren:

Babys an der Macht

Frauen, die sich trennen, sind keine Opfer – verdammt!

40 Jugendliche wegen Serie «13 Reasons Why» in psychiatrischen Notfall eingeliefert

Kaum ein Land hat weniger als die Schweiz – der grosse Sommerferien-Report

Fluchthelferin (72): «Ich nehme die Strafe absolut in Kauf»

Lo & Leduc geben Geheimkonzert auf der kleinen Bühne – und der Gurten dreht durch

Plötzlich Frieden in Eritrea: «Bei den Flüchtlingen wird es nun knallhart ums Geld gehen»

Belauscht: Männer über «Bitches», «Brüste» und MDMA-Bowlen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Julian Flury (1) 12.04.2018 11:57
    Highlight Ich reise im Juni nach Cancun, allerdings nicht als Partytourist, sondern um Mittelamerika kennenzulernen, bis nach Guatemala.
    Nach diesem Artikel wünsche ich mir jedenfalls, auch nach den Ferien noch Watson lesen zu können!
    Sicher gibts keine Clubbesuche für mich haha *galgenhumor findet ja jeder lustig*
    7 6 Melden
  • grind 12.04.2018 11:42
    Highlight 10000 ermordete mexikaner jährlich in ganz mexiko.... interessiert kein schwein.

    100 tote mexikaner, wo ggf noch touristen hinschauen müssen, und alle drehen durch

    141 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.04.2018 12:34
      Highlight Sind leider eher 25000
      19 0 Melden

Drogenbanden in Mexiko: Der Boss ist tot, es lebe das Geschäft

Die Bosse der mexikanischen Drogenkartelle sind tot oder sitzen im Knast, doch die schmutzigen Geschäfte laufen weiter: Splittergruppen steuern das Business dezentral – und noch blutrünstiger.

Vielleicht wird man sich an Servando Gómez alias «La Tuta» mal als einen der letzten seiner Art erinnern. So einen echten Drogenboss alter Schule, einen «Capo», legendenumrankt, in der Bevölkerung gefürchtet wie bewundert. Einer, der ständig den mexikanischen Staat herausforderte. Gómez, 49, der einzig verbliebene Anführer des pseudo-religiösen Regionalkartells der Tempelritter, veröffentlichte regelmässig Videos, in denen er seine Ideologie verbreitete, Gouverneure …

Artikel lesen