International

14-Jährige tot mit Smartphone in Badewanne aufgefunden

12.07.17, 17:33 13.07.17, 08:00

Ein 14-jähriges Mädchen ist im US-Bundesstaat New Mexiko tot mit Brandverletzungen an der Hand in der Badewanne aufgefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Im Badezimmer fanden die Polizisten ein Handy, ein Lade- und ein Verlängerungskabel.

Wie die Stiefmutter des Opfers sagte, hatte die 14-Jährige in der Vergangenheit häufiger mit dem Handy in der Wanne gesessen und Handyspiele gespielt. Die genaue Todesursache soll nun in einer Autopsie festgestellt werden. Der Unfall ereignete sich bereits am Sonntagmorgen im Haus des Vaters der 14-Jährigen.

Die Familie des Opfers teilte nach dem Unfall einen Aufruf in sozialen Netzwerken, der auf die Gefahren hinweisen soll, die von nicht wasserfesten elektronischen Geräten ausgehen. «Das ist solch eine Tragödie, die niemandem sonst passieren soll», sagte die Grossmutter des Opfers einem lokalen Nachrichtensender.

Freunde der Familie starteten einen Online-Spendenaufruf, um der Familie in der schweren Zeit finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Am Mittwoch waren bereits knapp 10'000 Dollar an Spenden eingegangen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Laila_B 13.07.2017 18:07
    Highlight Es schockiert mich immer wieder, dass nach medienwirksamen Todesfällen sofort Spendenkonten eingerichtet werden. "Hehoi ich truure gad - heschmer en Stutz?"
    Wieso?!
    1 1 Melden
    • Gman 14.07.2017 19:41
      Highlight Naja, so eine Beerdigung kostet manchmal viel Geld. Und vielleicht tröstet es etwas, wenn man für den geliebten Menschen eine würdig Bestattung organisieren kann.
      0 0 Melden
  • elivi 12.07.2017 22:29
    Highlight Habs in DE TV auch gesehen ... Der experte dort meint aber Häuser seit irgendwie 1984 haben ne tolle sicherung die sowas verhindern soll. Natüli ned 100% sicher aber besser als was auch immer dir Amis da haben ... Oder eben nicht.
    Da sollte man nicht nur inteligent genug sein nicht mit nem elektrokabel zu baden, sondern auch rechtlichen sicherheits standards einführen
    5 6 Melden
  • flausch 12.07.2017 21:45
    Highlight Und am selben tag einen Artikel über Bildungsfeindliche Republikaner...
    Haben wir nicht alle mal gelernt das Wasser, Strom und Lebewesen sich im dreierpack nicht gut verstehen?
    Wenn nicht einmal das pure überleben wichtig genug scheint um Menschen gewisse grundsätze beizubringen dann scheint es Logisch das Bildung keinen hohen Stellenwert mehr inne hatt.

    Und wer sind die Leute die immer gegen Bildung wettern? Unsere guten Freunde mit der nationalistischen Einstellung.
    19 2 Melden
  • DeineMudda 12.07.2017 18:51
    Highlight Tragisch, und doch so typisch Amerika :(
    28 9 Melden
    • Gman 12.07.2017 22:49
      Highlight Fehlt nur noch die Klage gegen den Ladegerät Hersteller, weil dieser keine Angaben in der Anleitung macht, dass man damit nicht baden soll. Ja, dann wirds typisch Amerika 😉
      15 3 Melden
  • Altweibersommer 12.07.2017 18:47
    Highlight Würde mich wundern wenn das die ganze Wahrheit ist. 5V und max 2A aus dem Ladekabel sind kaum genug für fatale Folgen.
    21 8 Melden
    • Sheez Gagoo 12.07.2017 20:17
      Highlight 2A sind nicht gesund. Wirklich nicht.
      23 3 Melden
    • Me, my shelf and I 12.07.2017 20:39
      Highlight Jop, nicht möglich dass dich das umbringt, du würdest es kaum spüren. Da ist wohl das Netzteil ins Wasser gerutscht, Pech.
      8 2 Melden
    • Felynx 12.07.2017 20:50
      Highlight in der Theorie reichen eigentlich schon 0.05A völlig aus um ein Herzkammerflimmern auszulösen. Aber da wir ja noch verschiedene Widerstände und gewisse Leitwerte nicht wissen, ist es nicht ganz einfach den effektiv fliessenden Strom auszurechnen.
      19 1 Melden
    • Brettspiel 12.07.2017 23:01
      Highlight 2A ist lediglich der maximale Strom der das Netzgerät liefern kann. Der Strom der tatsächlich fliesst lässt sich durch das Ohmschegestz ermitteln: I=U/R. Normalerweise hat der Menschlichekörper einen elektrischen Widerstand im kOhm Bereich, wobei die Haut dabei einen grossen Teil ausmacht.
      9 0 Melden
    • Altweibersommer 13.07.2017 09:44
      Highlight Ja. 2A ist lediglich der Strom der das Netzteil liefert (bei normalen Handy-Netzteilen sogar nur 1A). Ohne ausreichende Spannung kommt da nicht mal ein Zehntel der angesprochenen 0.05A an. Wohl auch kein Hundertstel.

      Wenn das Netzteil ins Wasser fliegt, fliesst gar kein Strom mehr.

      Ich meine eher, dass wohl jemand nachgeholfen hat. Tippe mal auf den Gärtner, irgendwelche andern Vorschläge?
      2 0 Melden
  • Kieran Murphy 12.07.2017 18:37
    Highlight Schon wieder ein Fall für den Darwin Award.
    22 21 Melden
  • glüngi 12.07.2017 18:25
    Highlight das hat doch nichts mit wasserfesten geräten zu tun... ich habe ein samsung s8+ welches wasserfest ist. würde ich jedoch das gerät aufladen wollen wärend ich in der badewanne sitze würde es mich doch auch töten? also... ich bin kein experte, ich frage nur. das macht für mich sinn da der strom ja dann von der steckdose kommt.

    wenn ich das natel unter das wasser halte kommt sofort ein popup und warnt mich dass ich mein telefon nicht aufladen soll während es nass ist.
    28 0 Melden
    • allesklar 12.07.2017 19:59
      Highlight eigentlich sollte am ende des kabels kein so starker strom rauskommen, er wird ja transformiert und der transformator befindet sich in dem kästchen gleich zu beginn des kabels.
      8 2 Melden
    • glüngi 13.07.2017 11:45
      Highlight das stimmt, aber um einen menschen zu töten braucht es doch nicht viel habe ich gedacht...
      0 0 Melden
    • allesklar 13.07.2017 15:02
      Highlight ja, aber so wenig jetzt auch nicht. also nur vom ladekabel her betrachtet.
      0 0 Melden
  • rite 12.07.2017 18:24
    Highlight Sehr informativer Artikel!
    11 3 Melden
  • John Smith (2) 12.07.2017 18:03
    Highlight Tot in der Badewanne und daneben liegt ein Verlängerungskabel. Ich denke, da gibt es nicht mehr allzuviel abzuklären.
    31 6 Melden
    • Gman 12.07.2017 22:44
      Highlight Du denkst der Fall ist bereits gelöst? Was wäre, wenn nun herauskommt, dass der Vater vor wenigen Tagen eine Lebensversicherung für seine Tochter abgeschlossen hat und sich in den Lungen der Toten Wasser befindet?
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