International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05269658 A handout picture made available by the El Heraldo De Coatzacoalcos newspaper shows emergency team members working at the premises of a Pemex petrochemical complex following a strong explosion, in Coatzacoalcos, Mexico, 20 April 2016. At least three people died and over 60 were injured on 20 April in a strong explosion at the petrochemical complex of the state-owned Petroleos Mexicanos (Pemex) in the port of Coatzacoalcos, in the eastern state of Veracruz, officials said. The explosion occurred around 15.30 local time (20.30 GMT), in the plant Clorados 3 of the Mexican Petrochemical Vinyl (PMV) known as Pajarito, a joint venture between Mexican petrochemicals consortium Mexichem and state oil firm Pemex, media said. Authorities issued an alert to the general population of Coatzacoalcos to refrain from leaving their homes due to the presence in the air of chemicals that could cause skin burns.  EPA/EL HERALDO DE COATZACOALCOS -- BEST QUALITY AVAILABLE -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Über der Unfallstelle steigt schwarzer Rauch auf.
Bild: EPA/EFE/EL HERALDO DE COATZACOALCOS

Explosion in mexikanischer Raffinerie: Mindestens 3 Tote und über 100 Verletzte 

21.04.16, 02:48 21.04.16, 07:21


Bei einer Explosion in einer Raffinerie im Osten von Mexiko sind am Mittwoch drei Arbeiter ums Leben gekommen. 136 weitere Menschen sind nach Angaben des mexikanischen Erdölkonzerns Pemex beim schweren Unglück in dem Werk in Coatzacoalcos verletzt worden.

88 Opfer würden noch immer in Spitälern behandelt. 13 von ihnen seien schwer verletzt, sagte der Regierungssprecher des Bundesstaates Veracruz, Alberto Silva Ramos.

Das Firmengelände und die Nachbarschaft des Unternehmens PMV seien evakuiert worden, sagte die Chefin des Zivilschutzes des Bundesstaates Veracruz, Yolanda Gutiérrez Carlín, im Fernsehen. Der Bundeschef des Katastrophenschutzes, Luis Felipe Puente, sagte, über 2000 Arbeiter seien in Sicherheit gebracht worden.

Im Fernsehen war zu sehen, wie dichter, schwarzer Rauch über der Raffinerie aufstieg. Die gifte Gaswolke habe sich schnell aufgelöst, teilte Pemex mit. Die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe kein Risiko für die Arbeiter und Anwohner. Die Aufräumarbeiten würden am Donnerstag fortgesetzt.

Berstende Fensterscheiben

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Die Druckwelle sei noch in zehn Kilometern Entfernung zu spüren gewesen und habe in der Innenstadt von Coatzacoalcos Fensterscheiben zu Bruch gehen lassen, sagte Gouverneur Javier Duarte im Fernsehsender Televisa. Die umliegenden Firmen hätten vorübergehend den Betrieb eingestellt.

Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und Feuerwehrleute waren an der Brandbekämpfung in dem Komplex Pajaritos beteiligt. Die Polizei riegelte das Gebiet ab. Das Notfallkomitee der Region trat zusammen. Gouverneur Duarte und Pemex-Direktor José Antonio González Anaya begaben sich zum Unglücksort.

In Coatzacoalcos und in angrenzenden Gemeinden sollten die Schulen bis auf Weiteres geschlossen bleiben, sagte Puente. Präsident Enrique Peña Nieto sagte den Arbeitern und Anwohnern der Raffinerie Unterstützung zu.

PMV ist ein Gemeinschaftsunternehmen der petrochemischen Firma Mexichem und des Staatskonzerns Pemex. Es stellt Vinylchlorid her - eine Grundsubstanz für die Herstellung von Plastikrohren. (cma/sda/dpa)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Suizid von Flughafenmitarbeiter in Seattle – leeres Flugzeug gekapert und damit abgestürzt

Auf dem Flughafen der US-Stadt Seattle ist eine leere Passagiermaschine gekapert worden und nach einem kurzen Flug abgestürzt. Ein Angestellter einer Fluggesellschaft habe die Maschine am Freitagabend «ohne Erlaubnis» gestartet und sei dann damit abgestürzt. Die Absturzstelle befindet sich in der Nähe von Ketron Island im US-Bundesstaat Washington.

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines bestätigte den Vorfall auf Twitter. bei dem Flugzeug um eine zweimotorige Turboprop-Maschine vom Typ …

Artikel lesen