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Mexiko will sich unabhängiger von den USA machen

23.01.17, 21:17 24.01.17, 07:18


Nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump will sich Mexiko unabhängiger von den Vereinigten Staaten machen. «Wir sind eine weltoffene Nation. Wir werden unsere wirtschaftlichen Beziehungen diversifizieren», kündigte der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto am Montag an.

Mexico's President Enrique Pena Nieto gestures during the deliver of a message about foreign affairs at Los Pinos presidential residence in Mexico City, Mexico, January 23, 2017. REUTERS/Edgard Garrido     TPX IMAGES OF THE DAY

Bild: EDGARD GARRIDO/REUTERS

Mexiko werde sein Verhältnis zu Argentinien und Brasilien stärken, das Freihandelsabkommen mit der EU modernisieren und bilaterale Verträge mit asiatischen Ländern schliessen, sagte Peña Nieto.

Mexiko ist wirtschaftlich sehr eng mit den USA verbunden - 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt über 500 Milliarden Dollar. Trump will allerdings das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und in Mexiko gefertigte Produkte mit Strafzöllen belegen.

Peña Nieto bot den USA einen offenen Dialog über Handel, Migration und Sicherheit an. «Den Vereinigten Staaten nützt es, wenn es Mexiko gut geht, und Mexiko nützt es, wenn es den USA gut geht», sagte er.

Am 31. Januar trifft sich der mexikanische Staatschef mit Trump. Dabei wird es auch um die Grenzmauer gehen, die der US-Präsident bauen lassen will, um die Migration aus Mexiko einzudämmen. (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 23.01.2017 22:21
    Highlight Eine Chance für Mexiko! Via Nafta haben die USA Mexiko ausgesaugt wie ein Vampir (Monsanto, Coca, McDonald's und Co.). Hoffentlich finden dieses wunderbare Land und seine wunderbaren Menschen wieder zu ihrer Identität und grossartigen Kultur zurück - im Moment, wo die USA unter Trump ihre Kultur ruinieren und ihre Würde verlieren.
    8 2 Melden
    • Wiesopferd 24.01.2017 09:53
      Highlight keiner behauptet was anderes
      3 0 Melden

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