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Nach Ermordung einer Bürgermeisterin in Mexiko: Bundesstaat kontrolliert nun die lokale Polizei



Nach der Ermordung einer gerade ins Amt gewählten Bürgermeisterin in Mexiko hat der Bundesstaat Morelos in mehreren Städten die Polizei-Kontrolle übernommen. Gouverneur Graco Ramírez ordnete den entsprechenden Schritt am Sonntag (Ortszeit) für insgesamt 15 Städte an.

Ab sofort hat unter anderem in der Hauptstadt Cuernavaca und in Temixco, wo die Bürgermeisterin ermordet wurde, der Bundesstaat die Kontrolle über die lokale Polizei. Im zentralmexikanischen Temixco wurde am Samstag Bürgermeisterin Gisela Mota ermordet. Sie war zum Zeitpunkt der Tat nicht einmal 24 Stunden im Amt.

Gisela Mota, new mayor of Temixco takes her oath of office during a swearing-in ceremony in Temixco, south of Mexico City on January 1, 2016. Mota, the newly installed mayor of the Mexican city of Temixco was killed on January 2, 2016, according to a tweet from Morelos state Governor Graco Ramirez. Gisela Mota formally took office with the new year on Friday. Mexico City newspaper EL Universal said she was attacked at her home by four armed gunmen. Picture taken January 1, 2016. REUTERS/Stringer EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE.

Gisela Mota war gerade Mal einen Tag im Amt.
Bild: STRINGER/REUTERS

Mehrere Bewaffnete seien in das Haus der 33-jährigen Kommunalpolitikerin eingedrungen und hätten sie erschossen, teilte die Polizei mit. Zwei der mutmasslichen Angreifer seien getötet und drei weitere festgenommen worden.

Fotos aus Zentralamerika: Der Tod auf der Strasse

Das rund 90 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernte Temixco leidet besonders stark unter der Macht des organisierten Verbrechens und unter dem Drogenhandel. Die Mitte-links-Politikerin Mota hatte angekündigt, als Bürgermeisterin dagegen anzukämpfen. Im mexikanischen Drogenkrieg wurden bereits mehr als 100'000 Menschen getötet. (dwi/sda/afp)

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