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Links: Laura Zúñiga, rechts: Emma Coronel.

Dringender Aufruf: Verwechselt diese Miss nicht mit der Drogenboss-Gattin

Laura Zúñiga ist genervt. Die ehemalige «Miss Sinaloa» wird offenbar häufig mit Emma Coronel verwechselt, der Frau von Drogenboss Joaquín Guzmán. Das soll sich nun ändern.

10.03.16, 11:40 10.03.16, 17:52

Ein Artikel von

Bild: EPA

Wer über Google nach Emma Coronel sucht, der Ehefrau von Drogenboss Joaquín «El Chapo» Gúzman, stösst häufig auf ein Foto von Laura Elena Zúñiga. Doch das mexikanische Model hat die Verwechslung satt. Mehrere Medien veröffentlichten bereits Fotos von ihr und schrieben sie fälschlicherweise Coronel zu.

«Wenn man ihren Namen im Internet eingibt, taucht vor allem mein Foto auf», sagte Zúñiga dem Radiosender Fórmula. «Das ist wirklich ärgerlich.» Die 31-Jährige forderte Google auf, sicherzustellen, dass ihr Bild künftig nicht mehr Coronel zugeordnet wird.

Zúñiga war 2008 in ihrem Heimatbundesstaat zur «Miss Sinaloa» gekürt worden. «El Chapos» Frau Emma Coronel gewann in ihrem Dorf einst einen lokalen Schönheitswettbewerb.

Titel als «Miss Hispanoamericana» verloren

Zúñiga wurde Ende 2008 mit ihrem Freund und sieben mutmasslichen Mitgliedern des Juárez-Kartells festgenommen, nachdem in ihrem Auto Sturmgewehre und 45'000 Dollar in bar gefunden worden waren. Sie wurde später freigelassen, verlor wegen des Skandals aber ihren Titel als «Miss Hispanoamericana», den sie ebenfalls gewonnen hatte. Das Juàrez-Kartell konkurriert mit «El Chapos» Sinaloa-Kartell.

Nach seinem spektakulären Ausbruch aus einem Gefängnis war der Drogenboss im Januar wieder gefasst worden. Die USA haben die Auslieferung beantragt. Die US-Behörden werfen ihm unter anderem Mord, Drogenhandel, Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie Geldwäsche vor.

Good Times und Bad Times für Zúñiga.
Bild: AP

Zuletzt beschwerte sich Guzmáns Ehefrau in einem Interview des Fernsehsenders Telemundo über die Haftbedingungen ihres Mannes. Er werde nachts alle vier Stunden geweckt, das sei Folter, sagte die 26-Jährige. Vor seiner Zelle seien Hunde angekettet und Kameras würden ihn sogar beim Gang zur Toilette filmen.

wit/dpa

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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