International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Egyptian journalists wait for information about tourists who were injured Sunday while on a desert safari trip, in front of the Dar Al Fouad Hospital in Cairo, Egypt, Monday, Sept. 14, 2015. At least 12 people were killed and 10 injured in Egypt's southwestern desert Sunday, Sept 13, 2015, when security forces mistakenly fired on a group of Mexican tourists, Egyptian officials said. The Mexican Foreign Ministry confirmed the incident and said at least two of the dead were Mexican nationals. (AP Photo/Nariman El-Mofty)

Journalisten warten vor dem Dar Al Fouad Spital, wo die verletzten mexikanischen Touristen in Behandlung sind.
Bild: Nariman El-Mofty /AP/KEYSTONE

Beim Wüsten-Picknick versehentlich erschossen: Von sechs getöteten Touristen fehlt jede Spur

Nach dem versehentlichen Beschuss einer Touristengruppe durch ägyptische Sicherheitskräfte werden sechs Mexikaner noch vermisst. Der mexikanische Botschafter in Ägypten, Jorge Álvarez Fuentes, sagte am Montag, es werde daran gearbeitet, die sechs Mexikaner zu finden.



Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto hatte zuvor mitgeteilt, dass sich insgesamt 14 Mexikaner in der Touristengruppe befanden, von denen zwei getötet und sechs verletzt worden seien. Das ägyptische Tourismusministerium hatte dagegen angegeben, acht Mexikaner seien bei dem Vorfall getötet worden.

Ägyptische Polizisten und Soldaten hatten bei der Verfolgung von islamistischen Kämpfern im Westen des Landes versehentlich den Konvoi der mexikanischen Touristen beschossen, die in ägyptischer Begleitung waren.

Nach Angaben von Überlebenden erfolgte der Angriff aus der Luft mit einem Flugzeug und Helikopter. Das ägyptische Innenministerium hatte am Sonntag mitgeteilt, dass durch den irrtümlichen Beschuss insgesamt zwölf Menschen getötet und zehn verletzt worden seien. Die Gruppe war mit vier Pick-Ups auf dem Weg zur Baharija-Oase etwa 350 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kairo. (sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Karawane» erreicht die US-Grenze – es sind 80 Leute aus der LGBT-Community

Eine erste Gruppe der Karawane von Migranten aus Mittelamerika hat am Wochenende die mexikanische Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA erreicht. Es soll sich um etwa 80 Migranten handeln, von denen die meisten Mitglieder der LGBT-Community sind, wie CBS berichtet. Sie seien vor Diskriminierung und Bedrohungen in ihren Heimatländern auf der Flucht.

Sie hätten sich vom Haupthorst der Karawane getrennt, weil sie dort verbalen Belästigungen ausgesetzt gewesen seien. Die Migranten wollen in den …

Artikel lesen
Link to Article