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Der Auftakt zu einem blutigen Jahr: Im Januar forderten Demonstrationen gegen den steigenden Ölpreis ein Todesopfer. Bild: EPA/EFE

Bereits jetzt klar: 2017 ist das blutigste Jahr in Mexikos jüngeren Geschichte

21.11.17, 19:31

Angesichts interner Verteilungskämpfe zwischen den Drogenkartellen eskaliert die Gewalt in Mexiko. Schon jetzt ist 2017 das blutigste Jahr in der jüngeren Geschichte.

Ein dicker Fisch: 2014 wurde Joaquín «El Chapo» Guzmán gefasst. Bild: EPA/EFE FILE

Seit Jahresbeginn wurden in dem lateinamerikanischen Land 23'968 Personen getötet, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Allein im Oktober wurden 2764 Menschen getötet, so viel wie noch nie in einem Monat seit Beginn der systematischen Erhebung vor 20 Jahren. Dies ergibt für Oktober im Durchschnitt 89 Tote jeden Tag.

Die Zahlen übersteigen sogar jene der blutigsten Periode im Drogenkrieg während der Amtszeit von Präsident Felipe Calderón (2006-2012), der Tausende Soldaten und Polizisten in den Kampf gegen die Verbrechersyndikate schickte. Der bislang gewalttätigste Jahr war 2011 mit 22'852 Tötungsdelikten.

Schweissausbruch? Kopfschmerzen? Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto kriegt die Gewalt nicht in Griff. Bild: AP/AP

Zahlreiche Festnahmen und Tötungen mächtiger Kartellbosse hatten zuletzt Machtkämpfe innerhalb der Verbrechersyndikate entfacht. Ausserdem konkurrieren zunehmend auch kleinere Banden um Geschäftsanteile und Einflusszonen. Neben dem Drogenhandel sind die Kartelle auch in Schutzgelderpressung, Menschenhandel und Benzindiebstahl verwickelt. (sda/dpa)

Der mexikanische Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán (24. Februar 2014)

Mexikos ehemaliger Präsident belehrt Trump mit Kuchen

Video: watson/can

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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7
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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Selbstdenker97 21.11.2017 20:37
    Highlight Eine Lösung gegen 90% dieser Morde.

    Legalize everything!
    16 5 Melden
    • Thurgauo 21.11.2017 21:28
      Highlight So einfach ist das kaum. Die Kartelle würden genau so weiter um die Vorherrschaft streiten, die gönnen sich gar nichts und schon gar nicht der Regierung.
      3 8 Melden
    • Nosgar 21.11.2017 23:20
      Highlight @Thurgauo Mit ziemlicher Sicherheit würden 90 Prozent dieser Leute noch leben, wären Drogen legal.
      4 0 Melden
    • Hansdamp_f 21.11.2017 23:59
      Highlight Nicht wirklich. Gekämpft wird schliesslich um den Profit aus dem Drogengeschäft. Wenn die Drogen legalisiert sind, gibt es kein Geschäft mehr.

      Um das Übel auszurotten, braucht es v.a. Perspektiven für die Armen, d.h. gute Ausbildung und Gleichberechtigung auf dem Stellenmarkt. Hier sind der Staat und die Arbeitgeber gefragt. Der Staat versagt in Mexiko.
      1 0 Melden
    • phreko 22.11.2017 00:34
      Highlight Die USA müssten sich da bewegen. Mexiko ist irrelevant.
      0 2 Melden
    • MitchBitch 22.11.2017 02:38
      Highlight Du hast Recht !! Einen Versuch wäre es allemal Wert…eine Schande was in diesem wunderbaren Land abgeht.
      4 0 Melden
    • Silent_Revolution 22.11.2017 04:28
      Highlight @Thurgau
      Die Kartelle würden vorerst nach anderen Einnahmequellen Ausschau halten, klar.

      Nur ist die Kriminalisierung sämtlicher Drogen der Grund, weshalb die Kartelle überhaupt erst so einflussreich und gross wurden. Über die Jahre würde sich bei einer Legalisierung die Situation wohl allmählich entspannen. Und ich bin überzeugt, Bandenaktivitäten wären rückläufig.

      Nur macht die US-Regierung bestimmt nicht mit, man stelle sich die bisher stets ausgebaute Gefangenenindustrie ohne "drug related crimes" vor. Ein Riesenverlust für all die Investoren und die haben eine mächtige Lobby.
      2 0 Melden

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