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epa05700382 Aftermath of protests against the rise in gasoline prices in the country, Caxuxi city, Hidalgo state, Mexico, early 05 January 2017 . One person died and close to 600 were detained following five days of protests in Mexico against the increase in the fuels prices.  EPA/Nuko Cruz

Der Auftakt zu einem blutigen Jahr: Im Januar forderten Demonstrationen gegen den steigenden Ölpreis ein Todesopfer. Bild: EPA/EFE

Bereits jetzt klar: 2017 ist das blutigste Jahr in Mexikos jüngeren Geschichte



Angesichts interner Verteilungskämpfe zwischen den Drogenkartellen eskaliert die Gewalt in Mexiko. Schon jetzt ist 2017 das blutigste Jahr in der jüngeren Geschichte.

epa04843408 (FILE) A file photograph showing members of the Mexican military holding Mexican drug lord Joaquin Guzman Loera, alias 'El Chapo' (C) at the Navy hangar in Mexico City, Mexico, 22 February 2014. Media reports on 12 July 2015 state that Joaquin 'El Chapo' Guzman, has escaped from a maximum security prison for the second time, security officials stated on 11 Juy 2015.  EPA/MARIO GUZMAN *** Local Caption *** 51253041

Ein dicker Fisch: 2014 wurde Joaquín «El Chapo» Guzmán gefasst. Bild: EPA/EFE FILE

Seit Jahresbeginn wurden in dem lateinamerikanischen Land 23'968 Personen getötet, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Allein im Oktober wurden 2764 Menschen getötet, so viel wie noch nie in einem Monat seit Beginn der systematischen Erhebung vor 20 Jahren. Dies ergibt für Oktober im Durchschnitt 89 Tote jeden Tag.

Die Zahlen übersteigen sogar jene der blutigsten Periode im Drogenkrieg während der Amtszeit von Präsident Felipe Calderón (2006-2012), der Tausende Soldaten und Polizisten in den Kampf gegen die Verbrechersyndikate schickte. Der bislang gewalttätigste Jahr war 2011 mit 22'852 Tötungsdelikten.

FILE - In this Sept. 7, 2017 file photo, Mexico's President Enrique Pena Nieto wipes sweat from his forehead during the International Financial Inclusion Forum at the National Palace in Mexico City. In a letter published Tuesday, Oct. 24, Pena Nieto’s office is acknowledging that he met several times with officials of  Odebrecht, a Brazilian construction firm that has admitted paying bribes throughout Latin America, but the office denies any wrongdoing. (AP Photo/Marco Ugarte, File)

Schweissausbruch? Kopfschmerzen? Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto kriegt die Gewalt nicht in Griff. Bild: AP/AP

Zahlreiche Festnahmen und Tötungen mächtiger Kartellbosse hatten zuletzt Machtkämpfe innerhalb der Verbrechersyndikate entfacht. Ausserdem konkurrieren zunehmend auch kleinere Banden um Geschäftsanteile und Einflusszonen. Neben dem Drogenhandel sind die Kartelle auch in Schutzgelderpressung, Menschenhandel und Benzindiebstahl verwickelt. (sda/dpa)

Der mexikanische Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán (24. Februar 2014)

Mexikos ehemaliger Präsident belehrt Trump mit Kuchen

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Video: watson/can

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Mindesten 79 Menschen sterben nach Explosion an Pipeline in Mexiko

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