International

Proteste gegen die verschleppten Studenten.
Bild: EDGARD GARRIDO/REUTERS

Verdächtige im Fall der verschleppten Studenten in Mexiko gefasst

22.01.16, 22:57

Die mexikanische Polizei hat drei Verdächtige im Fall der verschleppten Studenten des linken Lehrerseminars Ayotzinapa festgenommen. Die Männer gehörten dem Verbrechersyndikat Guerreros Unidos an und hätten die 43 entführten Studenten von der örtlichen Polizei entgegengenommen, sagte der nationale Sicherheitsbeauftragte Renato Sales am Freitag.

Bei ihrer Festnahme seien die Verdächtigen bewaffnet gewesen, hiess es weiter.

Die Studenten waren am 26. September 2014 von örtlichen Polizisten in der Stadt Iguala verschleppt und Mitgliedern der Guerreros Unidos übergeben worden.

Mehrere Bandenmitglieder räumten ein, die jungen Männer erschossen und ihre Leichen auf einer Müllkippe verbrannt zu haben. Experten und die Angehörigen der Opfer hegen allerdings Zweifel an der offiziellen Darstellung des Tathergangs. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verrückte Grenzen, Teil IV: Sechs seltsame Grenzlinien in Amerika

Es geht weiter mit der Serie «Verrückte Grenzen»: Nachdem wir Beispiele aus der Schweiz, aus Europa und Afrika vorgestellt haben, befinden wir uns nun auf dem amerikanischen Kontinent.Bei diesen sechs skurrilen Beispielen geht es um internationale Grenzen, aber auch um Scheidelinien zwischen US-Staaten. 

Auch in der westlichen Hemisphäre haben europäische Kolonialmächte Grenzen gezogen, die heute noch bestehen – und die manchmal merkwürdig anmuten. Ein Beispiel dafür ist die …

Artikel lesen